Einträge mit dem Tag ‘Silvester’


Winnetou vergessen, WoC lesen und Wedeln mit Nebelkerzen – kurz verlinkt

18. Januar 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 337 von 364 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Rassistische Nebelkerzen„: Nadia hat auch noch einmal für neues deutschland über die Kölner Silvesternacht geschrieben und stellt fest, über vieles wird diskutiert nur einer Kritik am Patriarchat wird aus dem Weg gegangen.

Bina von WOCreads möchte eine englischsprachige Study Group gründen und akademische Non-Fiction Bücher von Frauen of Color lesen. Interessiert?

Christiane Link formuliert bei der ZEIT, warum Sexualassistenz für behinderte Menschen eine Scheinlösung für Probleme, die ganz woanders liegen ist.

ISD online schreibt über das Projekt (De-)koloniale Bilderwelten.

englischsprachige Links

Einmal gute Nachrichten: Chelsea Manning wird am 17. Mai aus dem Gefängnis freikommen.

Forget Winnetou! ist ein Dokumentarfilm über Stereoytpe und Diskriminierung von Native Americans in Deutschland. Einen Trailer gibt es hier zu sehen:

Meryl Streep hielt bei den Golden Globes eine Rede, die sehr gefeiert wurde. Emily Ladau hingegen schreibt bei The Establishement: „I’m A Disabled Woman Who’s NOT Celebrating Meryl Streep’s Golden Globes Speech

CHOICE/LESS ist ein Podcast von Rewire zu reproduktiver Gerechtigkeit. In der Folge vom 10. Januar spricht Jack RR Evans über Erfahrungen mit Schwangerschaft und Abtreibung als nonbinary trans Person.

Gender (und race) bias führt u.a. dazu, dass einige Menschen wesentlich schlechtere medizinische Versorgung erhalten als andere. NY Times schreibt über das Phänomen und wie Checklisten die Situation verbessern können.

Termine in Berlin, Göttingen, Hamburg, Köln und Stuttgart

19.01. in Berlin: Vortrag von Hannah Tzuberi zu „Die Befreiung der Anderen. Feminismus zwischen Alice Schwarzer und postkolonialer Kritik„. (FB-Link)

19.01. bis 10.03.2017 in Berlin: Protestkörper / Queerfeministische Körperpolitiken im EWA e. V. Frauenzentrum

21.01.-22.01. in Göttingen: „write & fight“ – Empowerment-Workshop für Menschen, die in Deutschland Rassismuserfahrungen machen

26.01. in Köln: Maisha Eggers, Katja Kinder und Peggy Piesche sprechen über „Generation Adefra 30 Jahre Schwarzer Feminismus„. (FB-Link)

30.01. bis 29.5.2017 in Berlin: Der lange Weg zur Gleichheit – Lebensrealitäten lesbischer Frauen weltweit. im EWA e.V. Frauenzentrum.

31.01. in Köln: Lesung „Hegememory“ der Autorin und Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Sharon Dodua Otoo. (FB-Link)

02.02. in Hamburg: Workshop „Queerkommunistische Beziehungsformen“ von 14 bis 18 Uhr mit Bini Adamczak. Anmeldung unter: ich@anti-id.de.

17.02. in Berlin: Fachgespräch: „Wer hat Angst vor Geschlechterforschung? Strategien für ein Forschungsfeld unter Druck„. Anmeldung bis zum 14.02. über die Webseite.

21. bis 25.02. in Stuttgart: meccanica feminale findet statt mit einer ganzen Reihe von Kursen, einige gehen einen Tage, andere eine halbe Woche.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Racial Profiling, Aktivismus-Tipps und DIY-Abtreibungen – kurz verlinkt

4. Januar 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 336 von 364 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Seit der Silvesternacht wird (vermehrt) über Racial Profiling diskutiert (und dieses leider häufig gerechtfertigt). Das Thema an sich ist natürlich aber nicht neu: Die ISD informiert seit Jahren über diese rassistische Praxis und setzt sich gegen diese ein. Viele Informationen, Aktionen und Unterstützung gibt es zu dem bei der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt. Bei jetzt erzählen aktuell der Autor Temye Tesfu und die Daten-Journalistin Sandhya Kambhampati über ihre Erfahrungen mit Racial Profiling in Deutschland.

Das Gunda-Werner-Institut hat eine Studie zur TV-Berichterstattung in ARD und ZDF über die Silvesternacht 2015/16 in Köln veröffentlicht.

Auf der Webseite der Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs gibt es auch Informationen in Leichter Sprache. Darauf aufmerksam machte Hurraki in einem Blogbeitrag.

englischsprachige Links

It’s Time to Talk About DIY Abortions„, schreibt Amie Newman bei Medium.

Autostraddle hat fünf Tipps für Aktivist_innen zum Jahresbeginn zusammengestellt: Von der Auseinandersetzung mit Intersektionalismus hin zum Einsatz von Privilegien.

Lindy West hat ihrer Twitter-Account deaktiviert. Beim Guardian erklärt sie warum: „I hate to disappoint anyone, but the breaking point for me wasn’t the trolls themselves (if I have learned anything from the dark side of Twitter, it is how to feel nothing when a frog calls you a cunt) – it was the global repercussions of Twitter’s refusal to stop them. The white supremacist, anti-feminist, isolationist, transphobic “alt-right” movement has been beta-testing its propaganda and intimidation machine on marginalised Twitter communities for years now – how much hate speech will bystanders ignore? When will Twitter intervene and start protecting its users? – and discovered, to its leering delight, that the limit did not exist.“

Und perfekte Vorsätze für’s neue Jahr:

Termine in Berlin, Freiburg, Hamburg und Stuttgart

12.01. in Freiburg: Um 19.15. beginnt ein Vortrag zu „Poly101„.

21.01.-22.01. in Göttingen: „write & fight“ – Empowerment-Workshop für Menschen, die in Deutschland Rassismuserfahrungen machen

02.02. in Hamburg: Workshop „Queerkommunistische Beziehungsformen“ von 14 bis 18 Uhr mit Bini Adamczak. Anmeldung unter: ich@anti-id.de.

17.02. in Berlin: Fachgespräch: „Wer hat Angst vor Geschlechterforschung? Strategien für ein Forschungsfeld unter Druck„. Anmeldung bis zum 14.02. über die Webseite.

21. bis 25.02. in Stuttgart: meccanica feminale findet statt mit einer ganzen Reihe von Kursen, einige gehen einen Tage, andere eine halbe Woche.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Arabisch und nordafrikanisch aussehende Menschen™

8. Januar 2016 von Nadia

Vorab: Ich hatte ein sehr schönes Silvester, und insgesamt auch sehr angenehme Feiertage, danke der Nachfrage. Da ich ein arabisch aussehender™ Mensch bin, mit arabischen Namen (der für manche Kartoffeln eher persisch klingt, aber dazu später vielleicht mehr), ließ es sich in meinem Fall nicht vermeiden die Feiertage mit anderen arabisch aussehenden™ Menschen zu verbringen. Auch Männer (unter anderem bspw. mein Vater, der je nach Tagesform aber auch mal aussieht wie Adriano Celentano, also wie ein Italiener, aber dazu später vielleicht mehr) waren dabei, also, arabisch aussehende Männer™, von denen man ja jetzt viel in der Zeitung liest. Es geschah, auweiah auweiah, ebenfalls, dass mir arabisch und/oder nordafrikanisch™ aussehende männliche Freunde ein frohes neues Jahr wünschten.

Arabisch aussehender Mensch™ mit Raclette-Pfanne bewaffnet. Dieses Bild wurde an Silvester, jedoch nicht in Köln aufgenommen.

Als arabisch aussehender Mensch™ bin ich (wie viele andere arabisch aussehenden Menschen™) auch mit anderen arabisch und/oder nordafrikanisch aussehenden Menschen™ befreundet, wobei das nicht bedeuten muss, dass all diese Menschen zwangsläufig etwas mit irgendeinem „Arabien“™ zu tun haben – manche sind auch einfach nur türkisch, kurdisch, afghanisch oder pakistanisch, zum Beispiel. (mehr …)


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