Einträge mit dem Tag ‘Sharon Dodua Otoo’


Ein Buch nach dem Anderen: Trauerspiele zum Deutschen Buchpreis und Poesie

1. September 2014 von Charlott
Dieser Text ist Teil 83 von 87 der Serie Die Feministische Bibliothek

Ich könnte den ganzen Tag über Bücher, Autor_innen und Bibliotheken reden, aber leider ist das ja nicht immer möglich. Zu mindestens einmal im Monat werde ich jetzt hier mit euch teilen, welche Bücher ich aktuell gelesen habe (und ob ich sie euch weiterempfehlen würde), welche spannenden Texte im Netz rund um Literatur erschienen und auf welche Neuerscheinungen sich gefreut werden könnte.

Gelesen auf Papier

“Nach der Revolution kommt die Abrechnung. […] Was genau wurde erreicht, was hat sich verändert?” Dieser Frage – mit einem weiten Blick in die Kunstszene(n) – widmet sich der Band The Reckoning: Women Artists of the New Millenium von Eleanor Heartney, Helaine Posner, Nancy Princenthal, Sue Scott. Die vorgestellten Künstlerinnen hinterfragen weiblich-konnotierte Passivität, setzen sich mit Sexualität,  dem häuslichen Alltag und weiteren aktuellen politischen Fragen auseinander. Die Autorinnen schaffen es auch für Einsteiger_innen fesselnd die unterschiedlichen Strömungen und Herangehensweisen aufzuzeigen und zu illustrieren. (Das  Buch werde ich demnächst hier noch ausführlicher besprechen.)

Vor ein paar Jahren habe ich wieder angefangen vermehrt Poesie zu lesen – und siehe da, es gibt vieles, was mich so viel mehr anspricht als jene Verse,  durch die wir im Schulunterricht gequält wurden. Den Tod von Maya Angelou habe ich zum Anlass genommen, wieder einmal Veröffentlichungen von ihr in die Hand zu nehmen.  And Still I Rise (Virago, erstmals 1986 publiziert) beinhaltet die Bände And Still  I Rise (1976) und Shaker, Why Don’t You Sing (1983). Mit Phenomenal Woman, Life Doesn’t Frighten Me und dem titelgebenden Gedicht eigentlich die perfekte Lektüre für jeden Tag wieder und wieder. Außerdem gelesen und weiter empfehlenswert: Mural von Mahmoud Darwish mit einem Vorwort von Rema Hammami und Illustrationen von John Berger (Verso) und sowie Proxy von R. Erica Doyle (Belladonna).

Wie entscheidet sich eigentlich ob eine Kurzgeschichte von Alice Munro im New Yorker gedruckt wird? Und wie werden die Vorschüsse für Autor_innen in Verlagen berechnet? Das und mehr erzählt Daniel Menaker sehr unterhaltsam in seiner Autobiographie My Mistake (Houghton Mifflin Harcourt). Als ehemalige Faktenchecker und (Literatur-)Redakteuer des New Yorkers und leitender Angestellter verschiedener Verlage bietet er einen guten Einblick in den (us-amerikanischen) Literaturbetrieb der letzten Jahrzehnte und wirft zu mindestens auch hin und wieder einen (sicher sehr ausbaufähigen) kritischen Blick auf die weiß-männliche Dominanz.

Land is the only thing that lasts life to life. Money burns like tinder, flows off like water. And as for government promises, the wind is steadier. (Tracks, S. 33)

Land ist das einzige, was von Leben zu Leben bleibt. Geld verbrennt wie Zundholz, fließt weg wie Wasser. Und zu Regierungsversprechen – der Wind ist beständiger.

Louise Erdrich (die ich hier schon einmal ausführlicher vorstellte) schreibt in ihrem dritten Roman Tracks (Harper Perennial) von 1988 auch zum dritten Mal über die gleiche Gegend in North Dakota: die kleine Stadt Argus und das in der Nähe liegende Reservat. Zwischen 1912 und 1924 verstrickt sie tragische Familiengeschichten, magischen Realismus und den Konflikt um Land zu einer fesselnden Erzählung. Im August gewann Erdrich den Dayton Literary Peace Prize.

The Long Room (In der Bibliothek des Trinity Colleges, Dublin). Funfact: Der Raum war vielleicht oder auch nicht die Vorlage für das Jedi-Archiv in Star Wars Episode II: Attack of the Clones.

The Long Room (in der Bibliothek des Trinity Colleges, Dublin). Funfact: Der Raum war vielleicht oder auch nicht die Vorlage für das Jedi-Archiv in Star Wars Episode II: Attack of the Clones.

Gelesen im Netz

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Eine Frage des Blickwinkels – kurz notiert

4. September 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 203 von 257 der Serie Kurz notiert

Sharon Dodua Otoo erzählt beim an.schläge-Magazin von ihrer komplizierten Beziehung zum Feminismus – und wo jener seinen Blick dringend erweitern muss.

Bahnt sich auch in Deutschland eine größere Bewegung gegen die Gleichstellung von Lebenspartnerschaften an?” fragt queer.de. Am 23. November findet in Leipzig jedenfalls schonmal ein  Kongress statt, auf dem so illustre Gestalten wie Eva Herman oder Thilo Sarrazin sich der Frage widmen: “Werden Europas Völker abgeschafft? Familienfeindlichkeit, Geburtenabsturz, Sexuelle Umerziehung” –  Grusel.

Diese zwar nicht brandneue, aber bisher wenig beachtete Erkenntnis erklärt vielleicht so manches: die Organisation FEMEN ist von einem Mann gegründet worden – und wird nach wie vor durch ihn kontrolliert [auf Englisch].

Starkoch Jamie Oliver hat es sich schon vor langer Zeit zur Mission gemacht, die Welt zu einem gesünderen Essverhalten anzuhalten. In seiner neuen Sendung serviert er nun eine gehörige Portion Klassismus, garniert mit einer bunten Auswahl an herkömmlichern Vorurteilen und abgerundet mit dem fehlgeleiteten Glauben, alle könnten gesund essen “wenn sie nur wollen!” [auf Englisch].

Hope Wabuke hat 99 Möglichkeiten zusammengestellt, Schwarzen Frauen Respekt entgegenzubringen [auf Englisch].

In Albanien ist es für Menschen, die bei ihrer Geburt als Frauen kategorisiert worden sind, unter bestimmten Umständen möglich, ein gesellschaftliches Leben als Mann zu führen. Die Fotografin Jill Peters hat mit einigen von ihnen eine Fotoreihe aufgenommen [auf Englisch].

Auf Racialicious hat die Gastautorin Karishma eine Liste mit 45 Women of Color in Science Fiction- und Fantasy-Filmen veröffentlicht [auf Englisch].

In us-amerikanischen Gefängnissen sitzen viele Frauen, die im Zuge des sogenannten “War on Drugs” (“Krieg gegen Drogen”) unschuldig dort gelandet sind. Der inzwischen verstorbene John Beresford hat im Jahr 2001 ein Buch veröffentlicht, in dem einige von ihnen zu Wort gekommen sind. Viele davon sitzen dort noch immer. Beim VICE-Magazin sind nun Auszüge daraus erschienen, die einige der Frauen vorstellen, die nun seit über zehn Jahren unschuldig gefangen gehalten werden [auf Englisch].

Auf feminspire wird erklärt, was daran so schwierig ist, wenn ein heterosexueller cis-Mann wie Macklemore zum Helden der LBTIQ-Bewegung stilisiert wird, nur weil er mal einen politischen Song geschrieben hat [auf Englisch].

Die Tänzerin Sara Wookey hat einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie einen erschütternden Einblick in ihren Arbeitsalltag gibt und erklärt, warum es wichtig ist, bestimmte Jobangebote auszuschlagen [auf Englisch].

[TRIGGERWARNUNG] Die taz berichtet über einen aktuellen Fall von Sl*tshaming, der gerade im Internet kursiert – und beleuchtet die gesellschaftlichen Hintergründe.

[TRIGGERWARNUNG] A Radical TransFeminist stellt in einem zweiteiligen Artikel nochmal einige Dinge zum Thema Konsens klar [auf Englisch].

[TRIGGERWARNUNG] Auf Free Thought Blog beschreibt eine Betroffene, wie sie trotz riesiger Beweislast durch Victimblaiming, Anschudligungen und übrgriffigen Verhalten von Polizisten dazu gedrängt wurde ihre V*rg*w*alt*g*ngs-Anklage zurückzuziehen. So sei sie nun auch eine der angeblichen “Falschbeschuldigungen” in der Statistik [auf Englisch].

Termine in Hamburg, Berlin, Mülheim a.d. Ruhr und Dortmund nach dem Klick (mehr …)


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Offener Brief an die taz / Stellungnahme der ISD | Initiative Schwarze Menschen in Deutschland

3. Mai 2013 von Gastautor_in

Nach den Ereignissen auf dem und rund um das taz.lab Panel hat die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) um eine Stellungnahme der taz gebeten. Bisher steht diese aus, obwohl Panelistin Sharon Dodua Otoo sich ihrerseits schon zur Veranstaltung geäußert hat. Hiermit veröffentlichen wir den Offenen Brief der ISD, den ihr mitzeichnen könnt (Mail an isdbund.vorstand@isd-bund.org), um die taz zu einer ernsthaften rassismuskritischen Auseinandersetzung zu bewegen.

Update: Der Brief kann noch bis zum 30. Mai unterschrieben werden!

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD-Bund) e.V. verurteilt zutiefst die Reaktion der taz-Redaktion auf die Ereignisse, die sich rund um die Diskussionsrunde “Meine Damen und Herren, liebe N-Wörter und Innen” auf dem taz.lab 2013 zugetragen haben.

Die Veranstaltung vom Samstag, 20.04.13 endete aufgrund des respektlosen Verhaltens des Moderators und taz-Journalisten Deniz Yücel in einem Eklat. Dies war jedoch nur der Auftakt einer Reihe von Verfehlungen, die sich die Organisator_innen des taz.labs 2013 sowie die Chefredaktion der taz seitdem geleistet haben. Nicht nur, dass die unprofessionellen Ausbrüche Yücels in dem noch am selben Abend erschienenen Online-Artikel verharmlost wurden, auch die Reaktionen von Chefredakteurin Ines Pohl und taz.lab-Kurator Jan Feddersen auf die Beschwerden von Autorin und ISD-Aktivistin Sharon Dodua Otoo waren – gelinde gesagt – unbefriedigend. Herrn Feddersens Nachricht beinhaltete einzig Beileidsbekundungen sowie den Verweis auf Herrn Yücels vermeintlich antirassistische Haltung. Diese dürfte Herr Yücel nicht nur auf dem Podium, sondern auch mit seinem Artikel „Liebe N-Wörter, ihr habt ‘nen Knall“ vom Montag, dem 22.04.13, zumindest in Frage gestellt, wenn nicht widerlegt haben. Anstatt einer tiefergehenderen Recherche zieht er es dort vor, möglichst viele provokative Behauptungen über das Publikum, eine angeblich geplante “Sprengung” der Podiumsdiskussion, aber auch über unsere Arbeit als Verein aufzustellen. Dabei wird nicht nur Yücels Unwissenheit über geschichtliche Kontexte, sondern auch erneut sein Unwillen deutlich, sich auf die Frage einzulassen, weshalb sowohl Schwarze als auch viele weiße Menschen mit einem historisch und auch gegenwärtig mit rassistischer Gewalt verbundenen Begriff nicht grundlos und wiederholt innerhalb einer öffentlichen Veranstaltung konfrontiert werden möchten.

Der Begriff “Neger” (im Folgenden N-Wort) ist keinesfalls ein inzwischen harmloses Artefakt aus vergangenen Zeiten. Er wird im Gegenteil nach wie vor im Zusammenhang mit Gewaltverbrechen und Alltagsdiskriminierung gegen Schwarze Menschen in Deutschland verwendet. Die 350-jährige Gewaltgeschichte des Begriffs in Deutschland sollte Anlass genug für einen sensiblen Umgang damit sein. Das N-Wort war integraler Bestandteil rassistischer Konzepte, die politische Gewalt legitimierten, es wurde über Jahrhunderte in der Planung und “Legalisierung” von Verbrechen gegen die Menschlichkeit verwendet: Vom brandenburgischen Versklavungshandel und Rassismus in der Aufklärung über rassistische Kolonialpolitik über Zwangskastrierung und Ermordung im Dritten Reich bis hin zur Diskussion rassistischer Politik gegen Schwarze Deutsche im Bundestag der 1950er reicht die deutsche Traditionslinie im Bereich von staatlicher Politik – von gesellschaftlichem Rassismus ganz zu schweigen. Wir verstehen nicht, wie die taz es zulassen kann, dass Herr Yücel in seiner Kolumne den Kolonialismus verharmlost, Genozide gegeneinander aufrechnet und sie so relativiert. Um nur eine bezeichnende historische Blindstelle in seinem Text zu benennen: Der von ihm beschriebene Genozid in Ruanda kann ohne die während der deutschen Kolonialzeit vorgenommene, mit rassistischen Theorien gerechtfertigte Fixierung der zuvor flexibleren Kategorien “Hutu” und “Tutsi” nicht verstanden werden. Dass diese Zusammenhänge im weißen deutschen Mainstream immer noch zu wenig bekannt sind, enthebt Journalist_innen nicht von ihrer Verantwortung zur durch Recherche fundierten Darstellung – ganz im Gegenteil. Das unreflektierte Relativieren von Genoziden und Verbrechen gegen die Menschlichkeit steht dem Selbstverständnis der taz entgegen.

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14jähriger schlägt vor: “Sag doch einfach ‘N-Wort'”, Deniz Yücel flippt aus: Impressionen vom tazlab

22. April 2013 von Gastautor_in

Auf dem tazlab-Panel „Meine Damen und Herren, liebe N-Wörter und Innen!“ wollten die Publizistin und Schriftstellerin Sharon Dodua Otoo, Publizistin und Kolumnistin Mely Kiyak sowie Leo Fischer, Chefredakteur des Satiremagazins Titanic, unter der Moderation von taz-Redakteur Deniz Yücel über den Zusammenhang von Diskriminierung und Sprache diskutieren.  Daraus wurde jedoch nichts. Da aus der taz-Nachlese eigentlich nochmal ziemlich klar hervor geht, wo diese das Problem (nicht) sieht, freuen wir uns über die Erlaubnis zur Veröffentlichung des folgenden Artikels:  Sula war auch bei der Veranstaltung und berichtet darüber aus ihrer Perspektive.  

Anstatt sich ernsthaft mit einer Debatte auseinanderzusetzen, die Ernsthaftigkeit verdient hätte, entschieden sich die Organisatorinnen des tazlab, ausgerechnet Deniz Yücel, der bereits im Vorfeld durch seinen  unsensiblen Umgang [CW für den Link : rassistische Begriffe] mit dem Thema aufgefallen war, das Podium für die von ihm moderierte Diskussionsrunde  “Meine Damen und Herren, liebe N-Wörter und Innen”  zu überlassen. Erschreckend schnell wurde deutlich, dass Yücel sich selbst anlässlich seiner Rolle als Moderator nicht zu einer tieferen inhaltlichen Auseinandersetzung hatte hinreißen lassen. So war er unfähig, den Titel des Buches der einzigen eingeladenen Schwarzen Frau, der Autorin und politischen Aktivistin Sharon Dodua Otoo, korrekt vorzulesen, was er notdürftig durch Ironie zu überbügeln versuchte. Dies sollte im Verlauf des Abends, abgesehen von zunächst ebenfalls als humoristische Einlagen (miss-)verstandenen Wutausbrüchen, dann auch seine einzige Strategie bleiben. Geladen waren außerdem die Kolumnistin Mely Kiyak und der Titanic-Chefredakteur Leo Fischer. Eine Einführung in die verschiedenen Positionen des Diskurses – oder auch nur eine Erläuterung der Forderung nach inkludierender, nicht diskriminierender Sprache – seitens Yücels blieb aus. Stattdessen wurden durch die Diskutant_innen und einen Zuschauer kurze, in geschlechtergerechter Sprache verfasste Texte vorgelesen, vermutlich, um zu demonstrieren, wie unmöglich zu verstehen diese seien oder wie absurd sie klängen. Da die taz mit Philip Möcklinghoffs Artikel  [CW für den Link: rassistische Sprache] den Hergang der Diskussion zumindest inhaltlich bereits recht gut abgedeckt hat, möchte ich hier nur auf das eingehen, was dort unterschlagen wird. (mehr …)


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One Billion Rising-Nachlese und die e*vibes-Femen-Diskussion mit Termin – kurz verlinkt

20. Februar 2013 von der Mädchenmannschaft

One Billion Gedanken zu One Billion Rising: Natalie Gyte erläutert in der Huffington Post, warum sie One Billion Rising nicht unterstützt – und warum das Argument “Es ist doch für eine gute Sache”™ nicht gelten lässt. (Triggerwarnung für die Kommentare, fast schon selbstredend.) Gegenpositionen mit Kritik an Gytes gibt es auch, und zwar unter anderem auf spectra speaks.

Wenn weiße Autor_innen über Personen of Color schreiben, können sie es nur falschen machen – wenn sie es lassen, ist es auch wieder nicht richtig?  Tja – kommt halt damit klar, sagt Claire Light.

Im britischen Guardian schreibt Fat-Aktivistin Charlotte Cooper über die angebliche “Dicken-Epdemie” und was dicken und fetten Menschen am besten hilft: weniger Diskriminierung und weniger Stigmatisierung.

Zahid, ein 29 jähriger Roma aus Konstanz, ist akut von Abschiebung bedroht – kurz vor Beginn seiner Ausbildung zum Mediengestalter. Dies soll durch eine Unterschriftensammlung verhindert werden. Jede Stimme zählt!

Das Bitch Magazine erinnert an Audre Lorde anlässlich ihres Geburtstags.

Interview mit Sharon Dodua Otoo zu kolonialistischen Fantasien in Pippi Langstrumpf, die über de Verwendung des N-Worts hinausgehen. [Triggerwarnung: Ausgeschriebenes N-Wort und sonstiges rassistisches Vokabular, dafür supergute Antworten auf einige echt schnarchige Fragen!]

Juhu, the Story of Riot Grrrl, beginnend mit einem ersten Teil!

Sarah Diehl schreibt auf Deutschland Radio, warum Abtreibung nicht ins Strafgesetzbuch gehört.

Diesen Tag bitte im Kalender anstreichen: Unser bekannter Flugzeugträger-Fernsehender ntv schreibt auf seiner Webseite über… Critical Whiteness!

Das Jugendnetzwerk::lambda Berlin-Brandenburg e.V. sucht ehrenamtliche Mitarbeiter_innen.

Der Spiegel berichtet über die Stärkung des Adoptionsrechts für homosexuelle Paare.

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The Little Book Of Big Visions

14. Dezember 2012 von Charlott
Dieser Text ist Teil 66 von 87 der Serie Die Feministische Bibliothek

Im Oktober erschien “The Little Book of Big Visions. How to be an Artist and Revolutionize the World”, zu deutsch etwa Das kleine Buch von großen Visionen. Wie Künstler_in sein und die Welt revolutionieren. Das von Sandrine Micossé-Aikins und Sharon Dodua Otoo herausgegebene Buch ist das erste in der neuen Reihe “Witnessed” bei edition assemblage. Ein Anteil des Buches wurde über so genanntes crowdfunding, also der Unterstützung potentieller Leser_innen, bei startnext.de finanziert. Dort beschrieb Sharon Dodua Otoo auch die Zielsetzung der Buchreihe:

In dieser Kollektion fiktionaler und nichtfiktionaler Arbeiten geben Autor_innen der afrikanischen Diaspora, die in Deutschland leben (oder gelebt haben) und in englisch-sprachigen Ländern lebten (oder leben) Zeugnis über die Erfahrung in Deutschland Schwarz zu sein. Somit wird englischsprachigen Leser_innen ein Einblick in die Lebensrealität dieser Schwarzen Autor_innen gewährt.

Wer_welche noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, oder selbst noch einen Wunsch offen hat: Ich möchte dieses Buch allen, die Englisch können, schwer ans Herz legen.

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Veranstaltungstipp: “Radical Cross-Currents in Black Berlin”

20. Juli 2012 von Magda

Am nächsten Freitag (27. Juli) wird in Berlin an der Humboldt Universität die englisch­sprachige ein­tägige Konferenz Radical Cross-Currents in Black Berlin (“Radikaler Wider­stand im Schwarzen Berlin”) statt­finden. Zusammenkommen werde Künstler_innen, Aktivist_innen und/­oder Akademiker_innen, um über künstlerischen und politischen Wider­stand in Berlin seit den 1980ern zu diskutieren.

Klick zum Vergrößern

Unter anderem wird es ein Künstler_innengespräch mit Vaginal Davis geben, “Gründer_in der Homo-Core Punk Bewegung und eine gender-queere Kunst und Musik-Ikone”.

Außerdem könnt ihr euch auf einen Künstler_innen-Tisch u.a. mit Noah Sow, Sharon Dodua Otoo und Katharina Oguntoye freuen.

Abgerundet wird das Programm mit der Filmvorführung von “Audre Lorde – The Berlin Years 1984 to 1992“.

Mehr Infor­mationen gibt’s auf radicalblackberlin.wordpress.com.


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