Einträge mit dem Tag ‘sexualisierte Gewalt’


Latinx-Stimmen zu Orlando – kurz verlinkt

16. Juni 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 319 von 320 der Serie Kurz notiert

Links zu Orlando

Am vergangenen Wochenende fand im Club „Pulse“ in Orlando, Florida, eine „Latin Night“ für Latinx LGBT statt. Der 29-jähriger Omar Mateen suchte den Club schwer bewaffnet auf und erschoss 49 Personen, viele weitere verletzte er.

Beim Missy Magazine schreibt Hengameh Yaghoobifarah: „Gewalt an queeren Personen ist so normal, dass erst ein solches Massaker signalisiert, dass Homo- und Transfeindlichkeit töten. Ich frage mich: Wie viele Transfrauen of Color werden täglich ermordet, ohne dass wir jemals ihre Namen und Geschichten kennen? Wie viele Besucher*innen queerer Bars werden eigentlich pro Nacht auf dem Heimweg verprügelt? Wie viele Queers und Transpersonen sterben jährlich unter Polizeigewalt, wie viele von ihnen, weil sie rassifiziert wurden?“

Democracy Now interviewte Isa Noyola, Programdirektorin des Transgender Law Center, die fordert: „Latinx LGBTQ Community & Its Stories of Survival Should Be at Center of Orlando Response„. Bei Autostraddle schreiben eine Reihe von LGBTQ Latinx über ihre Trauer, Wut und Wünsche. Justin Torres schrieb bei der Washington Post eine Lobhymne auf die „Latin Night at the Queer Club“ und Daniel Leon-Davis schreibt bei Fusion über die Bedeutung, die „Pulse“ für ihn hatte.

SchwarzRund hat das Gedicht „A Latinix Thing“ veröffentlicht und Loma das Gedicht „All the Dead Boys Look Like Me„.

In den letzten Tagen wurden auch bereits eine ganze Reihe wichtiger Texte zu den Kontexten der Gewalttat publiziert. Mark Joseph Stern zeigt wie sich der Anschlag einreiht in eine lange Geschichte von Gewalt gegen Besucher_innen von LGBTQ Clubs und Bars. Und während in vielen Medien ein möglicher islamistischer Hintergrund breit diskutiert wird und trauernde LGBTQ Personen dazu veranlasst, Energie in die Abgrenzung zu islamfeindlicher Vereinnahmung zu stecken, schreibt Tara Culp-Ressler bei Think Progress über die Rolle von toxischer Männlichkeit bei Massenerschießungen. Und Democracy Now stellt noch einmal heraus: „Orlando Massacre Comes After Lawmakers in U.S. Filed More Than 200 Anti-LGBT Bills„.

Es wurde zu dem bereits ein Pulse Victims Fund eingerichtet, den ihr unterstützen könnt.

weitere deutschsprachige Links

Bei Deutschland Radio Wissen ging es um sexualisierte Gewalt, ihre (Nicht)Verfolgung und rape culture. Im Beitrag spricht auch Nadia Shehadeh über das Medienecho zum Verfahren mit Gina-Lisa Lohfink.

Vier Männer die geflüchtete Personen zum teil schwer verletzten wurde gerade einmal zu Bewähungsstrafen verurteilt, berichtet RP Online.

Beim „Theatertreffen der Jugend“ kam es zu einem rassistischen Vorfall: Als die eingeladenen Theatergruppen ich performativ gegenseitig vorstellen sollten, wählte eine Aachener Gruppe eine ganze Reihe rassistischer Motive und Aussagen um das Stück „one day I went to *idl“ des Ballhaus Naunynstrasse zu präsentieren. Hengameh Yaghoobifarah hat die Schauspielerin Benita Bailey zu den Ereignissen.

In der Jüdischen Allgemeinen schreibt Armin Pfahl-Traughber über Antisemitismus bei der AfD, die von sich eine „Nulltoleranz“ gegen Antisemitismus behauptet und Feindlichkeit gegen Jüd_innen einzig als Problem von Muslim_innen und/oder gelüchteten Menschen darstellt.

weitere englischsprachige Links

Der Artikel ist zwar bereits aus dem letzten Jahr, aber trotzdem eine gute kleine Geschichtsstunde: BlackGirlLongHair stellt elf Schwarze Frauen vor, die versucht haben US-Präsidentin zu werden.

On Not Being a Mom or a Dad“ – B.A. Beasley schreibt bei The Toast über genderqueer-sein und Elternschaft.

Termine in Berlin, Hamburg und Jena

Jena, 16. Juni: Vortrag zu „Dein Bauch gehört dir – dein Staat sagt wofür §§ 218-219 StGB (Schwangerschaftsabbruch & Schwangerschaftskonfliktberatung)“ ab 19 Uhr. (FB-Link)

Berlin, 17. Juni: Ab 20.30 findet im „Bei Ruth“ eine #prochoice Party und Fundraiser für das Abortion Support Network statt. (FB-Link)

Berlin, 20. Juni: Vortrag zu „Prostitutionsschutzgesetz – Inhalt und Auswirkungen“ ab 16 Uhr.

Jena, 28. Juni: Filmführung von Abortion Democracy und anschließende Diskussion mit Sarah Diehl. (FB-Link)

Hamburg, 3. Juli: Ab 10.30 startet der Benefizlauf der Frauenhäuser (Spontananmeldung ist ab 9.00 möglich).

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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„Fonds sexueller Missbrauch“ – zwischen Facepalm und High Five

3. Juni 2016 von Hannah C.

“Schnelle unbürokratische Hilfen” sollte es für Menschen, die als Kinder in der eigenen Familie bzw. im familiären Umfeld von Täter_innen sexualisierte Gewalt erfahren haben, geben.
So war der Fonds “sexueller Missbrauch” (kurz: FSM) als Teil eines ergänzenden Hilfesystems entstanden. Als struktureller Lückenfüller zwischen Leistungen der Krankenkassen, Unfallversicherungen und jenen nach dem Opferentschädigungsgesetz (kurz: OEG) gedacht, sollte der Fonds all jene Betroffenen auffangen, die keinerlei oder zu wenig Hilfen zur Auf- und Verarbeitung ihrer Erfahrungen erhalten bzw. einfordern können.

Kurz – man konstruierte eine Sonderlösung, die toll klingt, gut gemeint ist und ganz sicher stellt, dass sich an grundlegend exkludierenden Strukturen genau nichts ändert.

Nun meldete sich der “unabhängige Beauftragte zu Fragen sexuellen Kindesmissbrauchs” Johannes-Wilhelm Rörig mit der Nachricht zu Wort, der Fonds, welcher mit 100 Millionen € geplant war, sei nach wie vor nur bis zur Hälfte eingezahlt und diese Hälfte sei nach bald mehreren tausend Anträgen und entsprechenden Auszahlungen in absehbarer Zeit ausgeschöpft.

Für Antragsstellende, die gerade erst einen Antrag gestellt haben und jene, die seit geraumer Zeit auf die Bearbeitung ihres Antrages warten, eine schwierige Botschaft – für den Diskurs hinter dem Fonds und über die von Täter_innen sexualisierte Gewalt an Kindern allgemein, der Auftakt zu einer weiteren Runde “how to not solve the real problems”.

“Die Länder sollen ihren Anteil zahlen” – fordert Rörig.
“Der Bund ist in der Pflicht” – antworten manche Länder. Andere Länder hingegen begründen ihre Zahlungsverweigerung damit, dass das OEG reformiert werden sollte, statt Sonderlösungen wie diesen Fonds zu etablieren und zu stabilisieren.

Viele konkret Betroffene bleiben in dem Hin und Her zwischen Facepalm und High Five zurück.
Das Opferentschädigungsgesetz ist in seiner Form nicht für die Mehrheit der Fälle von Gewalt in der Kindheit und ihren Folgen anwendbar. Die Mehrheit der passierenden Fälle von durch Täter_innen sexualisierte Kindesmisshandlung kommen weder je zur Strafanzeige, noch werden allgemein bzw. alleinverantwortlich kausal im Zusammenhang mit gesundheitlichen Problem anerkannt.
So werden Jahr für Jahr etliche Anträge auf Leistungen nach dem Opferentschädigungsgesetz aufgrund von Gewalterfahrungen in der Kindheit mit Begründungen abgelehnt, die Betroffene in der eigenen Aufarbeitung zurückwirft und in eine strukturelle Isolation zwingt.

Eine Reform des OEG ist, wenn man die Nummer mit der Sozialstaatlichkeit, der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit politisch wie gesetzlich ernsthaft verankern möchte, absolut notwendig und also ein auch im Sinne der als Kinder zu Opfern von sexualisierter Gewalt gewordenen Menschen, erhobener Einwand gegen die Stützung des Fonds.

Betroffene von (sexualisierter, aber auch anderen Formen von) Gewalt in der Kindheit, stellen eine Personengruppe dar, für die weder die Gesetzgebung noch die Öffentlichkeit derzeit einen bewussten Blick hat.
Die Aufforderung des UBSKM an ebenjene Betroffene trotz aufgezeigter Geldknappheit weiterhin Anträge auf Leistungen aus dem “Fonds sexueller Missbrauch” zu stellen, “um politischen Druck zu erzeugen”, gibt ebenfalls Anlass zu der Annahme, man hielte die in den Anträgen formulierten Nöte und Bedarfe der ehemaligen Opfer für optional und damit guten Gewissens für moralpolitisches Hin-und-Her nutzbar.

Als die Bitten um Hilfen von Menschen, die zu Opfern wurden, an einen Staat, der es versäumt hat, sich um den Schutz und die Versorgung aller von ihm reglementierten Menschen zu kümmern, die sie darstellen, werden sie jedenfalls weder öffentlich erwähnt noch politisch gewichtet.


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Feministischer Nachtmarsch in Istanbul, Kinderbuchempfehlungen und Inter*pride – kurz verlinkt

9. März 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 311 von 320 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Am 06. März löste die Polizei in Istanbul eine Demonstration anlässlich des Internationalen Frauentags gewaltvoll auf und schoss u.a. mit Gummigeschossen auf die Demonstrant_innen, berichtet die taz. Doch auch am 8.März wagten sich tausende Demonstrant_innen auf die Straße bei einem ungenehmigten „Nachtmarsch“. Bilder und Bericht davon findet sich auf bianet (Englisch). Und bei der NZZ heißt es „Frauen zeigen Erdogan die lila Karte„.

Die Initiative Intersektionale Pädagogik hat eine Liste mit Kinderbuch-Tipps zusammengestellt.

Die Thüringer Allgemeine spricht mit Rechtsanwalt Thomas Walther, der zwei Nebenkläger im Prozess gegen Auschwitz-Sanitäter Hubert Zafke in Neubrandenburg vertritt: „Auch kleine Rädchen gehörten zur Mordmaschine“.

Das aktuellen an.schläge-Magazin widmet sich hauptsächlich lesbisch_queeren Politiken. Intersex-Aktivist_in Hida Vilora wird interviewt zu politischen Zielen und möglichen Allianzen. Elisabeth Löffler schreibt in „If I could get in I would come out“ über ihre Frauenbewegung und Frauen mit Behinderungen. Außerdem gibt es ein Interview mit der Aktivistin Zimasa Mpemnyama zu Student_innenprotesten in Südafrika und Dekolonisierung.

englischsprachige Links

telesur hat mit Emine Aslan, Hengameh Yaghoobifarah und Nadia Shehadeh über den medialen und politischen Diskurs nach Köln gesprochen.

Die indigene Umwelt-Aktivistin Berta Cáceres wurde in Honduras ermordet. Democracy Now schreibt über ihr wichtiges Engagement.

Melissa Gira Grant empfiehlt auf dem Blog von Verso Books anlässlich des International Sex Workers Rights Day fünf Bücher, die sich mit Sexarbeit auseinandersetzen.


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Fette Superheldinnen, geschlechtliche Identitäten und ein Offener Brief geflüchteter Frauen – die Blogschau

27. Februar 2016 von accalmie
Dieser Text ist Teil 2 von 295 der Serie Die Blogschau

[Inhaltshinweis: Beschreibung sexualisierter Gewalt] „Wir, Frauen aus der Flüchtlingsunterkunft Westerwaldstraße 92a in Köln Humboldt-Gremberg, sehen die Notwendigkeit, neben dem offenen Brief über die Zustände in der Flüchtlingsunterkunft, zu dem wir unsere Zustimmung erklären, eine weitere Erklärung an die Öffentlichkeit zu verfassen. […] Die Security-Crew der Unterkunft organisiert seit ihrer Ankunft in der Turnhalle sexuellen Missbrauch und Belästigungen gegen Frauen unter uns.“ Den Offenen Brief bezüglich der sexualisierten Gewalt gegen Frauen in der Westerwaldstraße findet ihr hier.

Ein Minizine zum Thema geschlechtliche Identität zum Runterladen und Selbstausdrucken gibt es bei j_kieselstein: „Ducks – Real or Not? Kleiner Wegweiser geschlechtliche Identität.“

„Wenn unbedingt fotografiert werden muss, sollte das im Vorfeld kommuniziert werden. Es muss Möglichkeiten geben, dem zu „entkommen“, etwa durch „No Photo“-Stickers,“ schreibt antiprodukt in „Eventfotografie- Bocklos im Blitzlicht.“

„GNTM 2016 – Warum? Warum? Warum? Warum? #warum“ – techno candy rezensiert die dritte Folge der neuen Germany’s Next Top Model-Staffel.

Alex stellt bei Some girls* are bigger than others den Comic „Faith“ und die gleichnamige Protagonistin vor, ihre „neue fette Lieblings-Superheldin.“

Am kommenden Montag, den 29. Februar, plant die NPD einen Aufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen. Berlin gegen Nazis informiert über geplante Gegenaktionen.

Den Artikel „‚Schlepper‘, ‚Schleuser‘, ‚Menschenschmuggler‘: Über die Kriminalisierung der Fluchthilfe und Strategien der Justiz“ des Antifaschistischen Infoblatts kann man nun auch online lesen.

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Asyl(un)recht in neuer Auflage

25. Februar 2016 von Charlott

Im Bundestag haben heute 429 Abgeordnete mit „Ja“ für das so genannte „Asylpaket II“ abgestimmt. Dieses Asylpaket ist eine erneute Verschärfung von dem, was überhaupt noch an Asylrecht in Deutschland übrig ist. Erneut werden Staaten als „sicher“ erklärt (dieses Mal Algerien, Marokko und Tunesien). In Schnellverfahren sollen Asylbeantragende aus bestimmten Staaten noch schneller wieder abgeschoben werden – und dafür in „Besonderen Aufnahmeeinrichtungen“ untergebracht werden, die ProAsyl als „Sonderlager mit Beschränkung des Rechtsschutzes“ beschreibt. Auch Abschiebungen bei Krankheit werden erleichtert. Familiennachzug hingegen wird weiter beschränkt. Menschen, die einen Platz in einem Integrationskurs bekommen haben, sollen auch noch selbst zuzahlen (von Leistungen, die bereits unter dem ALGII-Satz liegen). Eine strenge Residenzpflicht ist zu dem die Maxime. Eines ist klar: Es geht in keinem Moment darum, Menschen, die ihre Heimat flüchtend verlassen mussten, zu unterstützen.

Währenddessen steigt die Gewalt gegen geflüchtete Personen weiter an. Erst gestern veröffentlichte tagesschau.de einen Artikel, der unter dem Titel „Weit mehr Angriffe gegen Flüchtlinge?“ die offizielle Statistik des BKA kritisierte:

Nach einem Abgleich der BKA-Statistik mit eigenen Chroniken stellen die Organisationen [Amadeu Antonio Stiftung und Pro Asyl] fest, dass bei den Angaben für das vergangene Jahr 43 Brandanschläge fehlten, von denen mehr als die Hälfte bewohnten Unterkünften gegolten habe. Zudem würde das BKA auch keine Angriffe auf Einrichtungen, die sich unmittelbar für Geflüchtete engagieren, aufführen – etwa auf Kleiderspenden neben einer Unterkunft.

Die Mechanismen sind nicht neu: Rassistische Gewalt wird verharmlost, entnannt oder/und als Äußerungen „besorgter Bürger“ klassifiziert. Statt Rassist_innen und Rassismus als Problem zu identfizieren, werden Geflüchtete zur Ursache erklärt. Erneute Gesetzesverschärfungen gefährden Leben geflüchteter Menschen.

Zudem werden Ereignisse wie die Gewalt in der Silvesternacht für Asyl-Debatten instrumentalisiert. So wurde die Gewalt in Köln zum Anlass genommen, um über schnellere Abschiebung bei Straftaten zu diskutieren. Dass geflüchtete Frauen in Köln über sexualisierte Gewalt durch Sicherheitspersonal in ihrer Unterbringung berichteten, führte hingegen nicht zu einer breiten bundespolitischen Diskussion der Abschaffung von Lager- und Residenzpflicht. Stattdessen: Asylpaket II.

Zum Weiterlesen:


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Sexualisierte Gewalt, Sichtbarkeiten und Style – Die Blogschau

16. Januar 2016 von Charlott
Dieser Text ist Teil 291 von 295 der Serie Die Blogschau

„Nach nicht mal einer Woche präsentiert die Polizei [in Köln] stolz die ersten Tatverdächtigen. Kurz darauf werden die ersten Männer verhaftet. In der Regel dauert es in Deutschland JAHRE, bis bei Anzeigen von sexualisierter Gewalt auch nur das Geringste passiert. In meinem Falle beispielsweise passiert seit 2,5 Jahren nichts.“, schreibt Don’t Degrade Debs in ihrem Text zu Rassismus meets Rapeculture.

Und auf Identitätskritik gibt es nochmals einen sehr guten Artikel zu sexualisierter Gewalt in Deutschland, über die Vorstellung von Frauen als Besitz, das bedrohliche „Andere“ und die Mär der Falschbeschuldigungen.

Wheelymom wünscht sich mehr Sichtbarkeit behinderter Eltern – sie startete dazu eine Blogreihe.

Anja Wermann hat auf ihrem Blog eine Liste zusammengestellt mit deutschsprachigen und englischsprachigen körperpositiven Webseiten/ Blogs, sowie zu Fotoprojekten und insprierenden Persönlichkeiten.

Erst einmal ein herzliches Glückwunsch zu mittlerweile 1000 Blogeinträgen an Ein Blog von Vielen! In dieser Woche ging es unter anderem um „Erbsenmomente“ im Alltag und um „betroffene Profis„. Zu letzteren heißt es da:

Uns wird oft unterstellt einen privaten Feldzug anzuführen, der vor allem unser eigenes Wohl- und Machtbefinden zur Folge haben soll. Unser Ärger, unsere Wut über Gewalt an anderen Menschen, wird umgedeutet zu einer künstlichen Empörung oder einer pathologischen Übertragung, die letztlich wiederum uns und niemandem sonst dienen soll. Immer wieder werden wir behandelt wie jemand, der zwischen sich und anderen Menschen nicht unterscheiden kann, während er auf Parallelen deutet.

AufZehenspitzen hat die WDR-Doku „Väter – die neuen Helden“ angeschaut und sich angemessen geärgert. Diesen Ärger hat sie in ihren Text zu den „Die “… wenn man uns lässt”-Väter“ gegossen.

Auf dem Blog feministische studien bespricht Dagmar Brunow den Dokumentarfilm „Die Frauen der Solidarność“ von Marta Dzido und Claire Bond Potter schreibt zu „Books That Matter: Twenty-Five Years of Gender Trouble„.

Und zum Abschluss Style-Inspirationen von Queer Vanity: Qozmic Qandi.

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Gutmenschen, behinderte Mütter und nicht befragte NSU-Zeugen – kurz verlinkt

13. Januar 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 307 von 320 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

„#ausnahmslos – ein neuer Aufschrei nach Köln“, berichtet die Süddeutsche Zeitung und interviewt dazu Kübra Gümüşay.

„Gutmensch“ ist das Unwort des Jahres 2015, „weil es das Engagement für „Geflüchtete“ diffamiert,“ so tagesschau.de. Ebenso gibt es dort einen Artikel über die Bildung rassistischer, sexistischer „Bürgerwehren“ durch (extrem) rechte Männer nach den sexualisierten Gewaltübergriffen in Köln und anderen Orten an Silvester.

In Neukölln wurden zwei junge Migranten erschossen. Die Familien klagen die Ermittler an, rassistischen Motiven unzureichend nachzugehen,“ schildert die taz.

In einem spannenden Interview der beiden behinderten Mütter Franziska und Mareike geht es um Familienalltag mit Behinderung und professionelle Elternassistenz. (Der Artikel ist auch als Hörversion hinterlegt.)

Das lesbische Stadtmagazin „weird“ hat Julia Maria Zimmermann aus Luxemburg ausführlich zum Thema „Asexualität“ interviewt.

Lioba Hirsch, Jamie C. Schearer und Sinthujan Varatharajah haben das Institute of Contemporary Diasporas gegründet. Auf ihrer Webseite könnt ihr nachlesen, was sie vorhaben. Außerdem könnt ihr ihnen bei Twitter und Facebook folgen. (Einen ersten Text des Instituts durften wir diese Woche auch bei der Mädchenmannschaft crossposten: „Zur Medienreaktion auf die sexuellen Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof in der Nacht auf den 1. Januar 2016„.)

„Mit Informationen des V-Manns “Tarif” hätte sich womöglich die NSU-Serie verhindern lassen. Seine Akte wurde geschreddert. Nun verzichtet das Gericht auf die Möglichkeit, den Mann selbst zu befragen.“, berichtet die ZEIT.

Des weiteren zu rechtsextremer Gewalt in Deutschland: Der Tagespiegel schreibt über aktuelle Statistiken und vermeldet, dass die „Zahl rechter Gewalttaten um 40 Prozent gestiegen“ sei. Unterdessen heißt es beim Spiegel: „Hunderte Neonazis wurden im vergangenen Jahr per Haftbefehl gesucht – aber nicht verhaftet. Offenbar verschwinden immer mehr rechte Straftäter im Untergrund.“ und bei neues deutschland geht es um extreme Rechte in Hessen, die sich immer mehr bewaffnen.

englischsprachige Links

Bei The Feminist Wire erklärt Christine Asseta, warum der sogenannte „All Lives Matter Act“ in Missouri, der auf die Illegalisierung von Abtreibungen zielt, vor allem ein Angriff auf Schwarze Frauen dieses Bundesstaates ist.

Das Unternehmen Intel verspricht, sich stärker gegen Online-Belästigung zu engagieren als Teil seines Diversitäts-Programms für die Technologie-Branche, schreibt Venture Beat.

Über kalifornische Heimkinder, die aus teilweise hahnebüchenen Gründen (und den üblichen Gründen wie Rassismus und all jenen anderen *ismen, denen bedürftige junge Menschen ausgesetzt sind) über Jahre hinweg mit Medikamenten „behandelt“ wurden, gibt es ein sehr lesenswertes Longread bei mecurynews.

Termine in Weinheim und Berlin

15.01. 2016 in Weinheim: Die Amadeu-Antonio-Stiftung veranstaltet die Fachtagung „Rechtspopulistischen und rechtsextremen Mobilisierungen entgegentreten, Willkommenskultur für Flüchtlinge und Asylsuchende etablieren.“ Hier könnt ihr euch anmelden und findet ebenso das Programm.

18.01. bis 22.01.2016 in Berlin: Die Alice Salomon Hochschule veranstaltet eine Fokuswoche zu Flucht, Migration, Rassismus und Inklusion mit Diskussionen, Wokshops, Filmen und mehr.

24.01. 2016 in Berlin: „Lust auf Regler schieben und Technik verkabeln? Hier lernt ihr wie ein Mischpult funktioniert, ihr Bands abmischt und Technik für ein Konzert aufbaut!“ FLTI* Tontechnikworkshop für Einsteiger_innen – zur Anmeldung geht es hier entlang.


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Möglichkeiten und Grenzen aktivistischer, emanzipatorischer Arbeit – Fragen zu #ausnahmslos

12. Januar 2016 von Nadia

Gestern startete mit ausnahmslos.org eine Initiative, die gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus eintritt. Das Statement, das ihr auch unterzeichnen könnt über dieses Online-Formular, wird derzeit auch mit dem Hashtag ‪#‎ausnahmslos‬ in den sozialen Netzwerken verbreitet. Personen, deren Arbeit ich sehr schätze und die ich für sehr fähig halte, haben bei der Vorbereitung und Formulierung dieser Kampagne viel Kraft und Zeit investiert. Mit über 700 Unterstützer_innen ist die Kampagne auch erfolgreich gestartet, wozu man ohne Frage gratulieren kann. Angesichts des Statements brennen mir (weitere) Fragen auf den Nägeln; einige davon beschäftigen mich in Bezug auf die Möglichkeiten emanzipatorischer Arbeit teilweise auch schon länger. Insofern bezieht sich natürlich nicht jede meiner Überlegungen stringent auf Inhalte des Positionspapiers.

Im Folgenden möchte ich meine Überlegungen teilen. Diese sind mit Sicherheit nicht vollständig und ebenfalls an vielen Stellen korrektur- und ergänzungsbedürftig. Mir geht es in einem ersten Impuls um folgende Fragen, und zwar in Bezug auf die Möglichkeiten und Grenzen von aktivistischer, emanzipatorischer Arbeit:

Was kann von Polizei, Justiz und Staat im Kampf gegen Sexismus und Rassismus und jegliche andere -ismen realistisch erwartet werden? Was hat uns die Politik der letzten Jahre gelehrt? Was ist mit der Rassifizierung und Kriminalisierung durch den Staat? Was ist mit Racial Profiling, den Einigungen auf eine weitere Verschärfung der Asylpolitik, unserer derzeitigen Sozialpolitik? Was ist mit Hartz IV bzw. insgesamt der Grundsicherung und dem Sozialabbau? Wo können wir angesichts dieser Instrumente, von denen es noch unzählige weitere gibt, auf Allianzen und Kooperationen hoffen? Können wir überhaupt darauf hoffen?

Was ist mit der systematischen und institutionalisierten Benachteiligung und Diskriminierung von marginalisierten Personengruppen? Was ist mit struktureller Gewalt? Was ist mit Täterschutz, und wenn er bisher aufgrund spezifischer Interessenlagen besteht, kann darauf gehofft werden, dass er abgeschafft wird? Was ist mit der sekundären Viktimisierung von Gewaltopfern durch die Polizei und anderen Instanzen? Was ist mit Polizeigewalt im Allgemeinen?

Was lehren uns Skandale wie die NSU-Mordserie? Was ist mit der (auch sexualisierten) Gewalt, die geflüchtete Frauen tagtäglich erleben müssen? Wann finden unsere Aufschreie statt, und wie heterosexistisch und weiß-feministisch sind sie? Was ist mit der systematischen ökonomischen, kulturellen und sozialen Benachteiligung von Personen?

Ist ein feministisches Consulting und/oder Coaching unserer Institutionen sozialer Kontrolle ein Teil der Lösung, wenn genau diese Institutionen oft auch Teil des Problems sind? Können wir mit guter Hoffnung an Apparate appelieren, die seit Jahrhunderten zur Standswahrung von Privilegien und Abhängigkeiten funktionieren? Was lehrt uns die Ethnisierung sozialer Missstände und die Befeuerung von Entsolidarisierungstendenzen? Was ist mit der Dethematisierung von Armut? Was ist mit Chancenungleichheit? Müssen wir über Kapitalverteilung sprechen?

Was ist mit unseren Beratungsstellen? Wie thematisieren wir die Reproduktionen von Rassismus, Ableismus, Klassismus, Transfeindlichkeit und auch Sexismus vieler Beratungsstellen in Deutschland? An wen richtet sich das Beratungsnetz in Deutschland? Wie divers ist es? Wann basiert es eher auf stereotypen Vorstellungen von Lebenswelten? Wer wird exkludiert? Und warum? Welche (historischen/politischen/sozialen) Interessenlagen bestehen an der Arbeit unserer Beratungsstellen und Initiativen? Was wird gefördert und was nicht oder weniger, und warum? Haben wir im Hinterkopf, dass die Arbeiten unserer Beratungsstellen nicht nur kontextlos und rein idealistisch-karitativ funktionieren, sondern immer auch in ein kulturelles System eingebunden sind? Wer profitiert von diesem kulturellen System (zum Beispiel bei der Vergabe von Fördergeldern), und wer wird marginalisiert? Wer profitiert bisher von den Beratungsangeboten und warum und wer nicht? Wie trägt unser Beratungsnetz zur Reproduktion von Marginalität und Privilegien bei? Wer berät und warum, und welche Macht- und Gewaltstrukturen, welche Paternalismen werden dadurch reproduziert?

Wie muss eine öffentliche Aufklärungsarbeit, eine geschlechtersensible Pädagogik aussehen, die Gewalt vermeiden kann, vor allem, wenn: siehe oben? Wie kann dafür gesorgt werden, dass eine solche Arbeit nicht nur kontextlos und fernab unserer historischen, sozialen und politischen Entwicklungen und Realitäten stattfindet? Was ist mit der Stärkung von Gegenkultur und wie kann diese aussehen? Wie kann eine anti-istische Arbeit aussehen, die nicht nur auf die „Gewissensberuhigung der Mehrheitsgesellschaft“ (Noah Sow) abzielt?

(Ich möchte bei dieser Gelegenheit auch transparent machen, dass ich selbst das Statement (noch) nicht unterzeichnet habe.)


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Zur Medienreaktion auf die sexuellen Übergriffe am Kölner Hauptbahnhof in der Nacht auf den 1. Januar 2016

12. Januar 2016 von Gastautor_in

Das Institut zeitgenössischer Diasporas beschreibt sich selbst als eine „Gruppe junger, politisch aktiver, rassifizierter Menschen. Unsere Lebensrealitäten sind diasporisch-deutsch, sowohl lokal als auch transnational. Sie bilden die Bezugspunkte für unsere Arbeit.“ Am Sonntag veröffentlichte das Institut einen kritischen Kommentar zur medialen Reaktion auf die sexualisierte Gewalt in Köln (und anderen Orten), den wir hier freundlicherweise crossposten dürfen.

Außerdem läuft seit gestern auch die Aktion des Bündnisses „#ausnahmslos. Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall.“, zu der ihr hier weitere Informationen findet.

Wir verurteilen die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht am Kölner Hauptbahnhof aufs Schärfste und unterstützen die Betroffenen in ihrem Bestreben nach Gerechtigkeit. Sexistische Übergriffe gegen Frauen* sind grundsätzlich zu verurteilen, egal von wem sie begangen werden. Dabei dürfen wir soziopolitische Stellungen betroffener Frauen*, sowie  deren potenzielle Rassifizierung nicht außen vor lassen.

Die Täter*innen müssen zur Verantwortung gezogen werden, wenn gleich wir den rassistischen Gehalt des öffentlichen Diskurses für äußerst gefährlich erachten. Köln verdeutlicht, inwiefern Sexismus und Rassismus tief in der deutschen Gesellschaft verankert sind und häufig politisch gegeneinander ausgespielt werden, anstatt beide als miteinander verwoben zu begreifen. Sexualisierte Übergriffe sind Alltagserfahrungen von jeder Frau*, ob of Colour oder weiß, und werden genutzt, um bereits vorhandene Rassismen zu befeuern.

Warum wird die Debatte auf diese Weise geführt?

Eine Dimension von Rassismus ist die Strukturierung, Hierarchisierung und Rassifizierung (d.h. Zuschreibung von Eigenschaften basierend auf äußerlichen Merkmalen) von sozialen Gruppen. Derzeit sehen wir, wie Geschlecht und Rassismus in der Schaffung des Täter*innenprofils zusammenwirken und das Bild eines auf aggressive Art und Weise hypersexualisierten Mannes* of Colour kreiert. Dieses ist direkt verbunden mit der kolonialen Narrativ der weißen Cis-Frau, die als schützenswert und verletzlich beschrieben wird. Die heutige Debatte würde nicht geführt werden, wenn es sich bei den Betroffenen ausschließlich um Frauen* of Colour und bei den Täter*innen ausschließlich um weiße Cis-Männer handeln würde. Als Gruppen, die ständig der Stereotypisierung ausgesetzt sind, finden sich rassifizierte Menschen häufig in der Position, sich für die Taten von anderen verantwortlich zu fühlen.

Der Fokus der Medien auf Herkunft und Religion der Täter*innen verschiebt die Aufmerksamkeit weg von dem, was eigentlich wichtig ist: die Betroffenen und deren Bedürfnisse. Sexismus ist trotz der derzeitigen allgemeinen Annahme kein importiertes Problem. Rassismus leider auch nicht. Um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden, müssen wir Diskurse über sexualisierte Gewalt anders führen, und dazu gehört ein Verständnis von intersektionellen Sexismus und Rassismus.

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  1. Cisgender beschreibt Menschen, deren Geschlechteridentität, im Unterschied zu Transgender, mit dem ihnen zur Geburt zugeschriebenen (körperlichen) Geschlecht übereinstimmt.
  2. Intersektionalität bezieht ich auf die Verwobenheit verschiedener Diskriminierungsformen, die gleichzeitig wirken. So können z.B. Rassismus, Sexismus, Ableismus und die Diskriminierung einer Religionsgruppe zusammen wirken.

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Sexualisierte Gewalt in Köln (und anderswo), Abtreibungsrechte und Backlash zu #Campusrassismus – kurz verlinkt

7. Januar 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 306 von 320 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Zur Gewalt in der Silvesternacht in Köln wurde bereits vieles geschrieben (und vor allem vielles, was eine lieber nicht gelesen hätte). Einen Artikel, der eigentlich alle Debatten auf den Punkt bringt, hat Hengameh Yaghoobifarah in der taz veröffenlicht. Dort schließt sie mit der Erkenntnis: „Es sind nicht männliche Geflüchtete, die Vergewaltigungskultur aufrecht erhalten, sondern die sehr selektive Anhörung der Betroffenen und Victim-Blaming, wie es jetzt Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker anhand von Verhaltensregeln für Frauen à la „eine Armlänge Distanz“ betreibt.“

Im Dezember gab es die Twitteraktion #Campusrassismus (wie wiesen darauf hin). accalmie hat ein Storify mit Tweets angelegt, die aufzeigen, wie (wenig überraschend) mit Rassismus auf diese Aktion reagiert wurde.

englischsprachige Links

Am 02. Januar begann eine Gruppe bewaffneter Männer in Oregon die Besetzung eines staatlichen Gebäudes (im Malheur National Wildlife Refuge), Forderungen umfassen Zugang zu Land und weniger Eingriffe des Staats. The New Yorker schreibt über „The Bundys and the Irony of American Vigilantism„, beim Guardian argumentiert Wajahat Ali „If the Oregon militiamen were Muslim or black, they’d probably be dead by now„, bei Vox gibt es noch wichtige Hintergrundinformationen in „Waco and Ruby Ridge: the 1990s standoffs haunting the Oregon takeover, explained“ und U.S. Uncut erinnert „Here’s What Happened When These Unarmed Native American Sisters Defended Their Land from the Feds„.

Zu den Erfahrungen sexualisierter Gewalt gegen geflüchtete Frauen berichtet die New York Times.

Broadly präsentiert einen Rückblick auf ein nicht besonders gutes Jahr für Abtreibungsrechte in den USA.

Filipino wartime rape victims push for compensation from Japan“ schreibt The Guardian.

Ein Stück bestes Storytelling auf Twitter hat Clutch zusammengefasst: In ihren Tweets erzählt @BlackMajiik über einen weißen Kollegen, der sich weigerte ihren Namen richtig auszusprechen, und wie glorreich sie reagierte.


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