Einträge mit dem Tag ‘sehr witzig’


Doofe Fragen, das echte Leben und rassistische Soße – die Blogschau

14. Dezember 2013 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 232 von 295 der Serie Die Blogschau

riot_nrrrd lässt uns an ein paar Fragen teilhaben, die ihm_ihr immer wieder mal gestellt werden, die er_sie aber niemals ernsthaft beantworten wird. Außerdem sagt riot_nrrrd im Nachgang zum unsäglichen Silke-Burmester-Artikel über „Behindertenwitze“ nochmal an, wo es da hakt.

Über psychiatrische Zwangsbehandlung von Hungerstreikenden in Klagenfurt berichtet Der Lindwurm – wenn „Menschen, die sich gegen politische Zustände wehren, für verrückt erklärt werden und man ihnen noch die letzten Menschenrecht aberkennt“.

Franziska Naja ärgert sich über einen Text, der das so verkürzte wie beliebte Argument, Netzfeminismus und Genderstudies hätten mit dem echtem Leben(tm) nix zu tun, bedient.

„Obwohl Supermärkte trivialer kaum sein könnten, spiegeln sie, wie kein anderer Ort, die Alltäglichkeit von Rassismen und Sexismen wider“ – zum Beispiel durch penetrantes Affirmieren des Wortes „Zigeuner“, wie Filiz Demirova bei EDEWA analysiert. Den Beitrag gibt es dort auch in englischer Sprache sowie als Audiofassung zum Nachhören im Radio.

Unsichtbarmachung, Wegnennung, Misogynie: Karnele ärgert sich über „Schwulenverehrung und Lesbenhass“ in diversen Medien.

Musikhören als Kreativitätsförderung, oder auch: Wie mensch an der Universität intervenieren kann. Mehr NOISEAUX, weniger Richard Wagner – ein Text von Jayrôme C. Robinet.

Es gibt Neuigkeiten von der Petition gegen Sexismus im öffentlich-rechtlichen TV – leider , wenn auch wenig überraschenderweise, keine guten. ARD und ZDF lassen keine Auseinandersetzung mit den Forderungen erkennen und sehen keinen Grund an ihrer Praxis irgendwas zu ändern. Juhu.

Das Fat Up Kollektiv macht ein Zine! Und zwar mit euren Beiträgen: „Gedichten, Texten, Erzählungen aus dem eigenen Leben oder Fiktion, Überlebens_Ratschläge/Guides für fette Feiertage/Familienfeste, Rezensionen, Tipps und Schnipps bis zu Bildern, Gemälden, Collagen oder Comics und noch mehr und mehr und übermehr – schickt uns eure fetten Beiträge an fatup@riseup.de bis Ende Januar (2014) und gestaltet mit uns ein dickes, fett-ziges Zine für alle fett-positiv gelaunten und denkenden Mit_Menschen!“

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Leck mich

25. November 2010 von Verena

Hm, lecker...?!

Da wird sich Kojak freuen, jetzt gibt es seine heiß geliebten Lollis in einer ganz neuen Form: vulvaesk. Als „die wohl eleganteste Weise zu lecken“ werden die PussyLollys im Internet angeboten und bei jetzt.de stehen sie auch schon in der Topsexliste.

Ich bin aber nur mäßig begeistert und nicht nur deshalb, weil ich lieber Phallusformate im Mund habe. Aber der Gedanke, im Bus neben einem Typen zu stehen, der an seinem Vulva-Lolli lutscht, also ne. Und überhaupt, muss man sich da erst vorsichtig von außen nach innen lecken und dann noch den zuckrigen Kitzler bezüngeln? Aber vielleicht bin ich ja die Ausnahme? Und über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, auch, wenn es Pflaume ist. Denn – wie originell ist das denn – der PussyLolly schmeckt laut Hersteller nach Pflaume, laut der Pimpettes aber wenig überzeugend. Und ja, die Spezialanfertigungen mit Piercing sind noch ganz nett anzuschauen, aber der Menstruationslolly mit Tamponbänchen ist jetzt nicht wirklich appetitanregend, oder?

Und für spezielle Tage der Mens-Lolly


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Uni-Spanner

21. Oktober 2010 von Verena

In meinem Studium muss irgendwas falsch gelaufen sein. Ich dachte, es geht ums Lernen und klar, auch um zwischenmenschliche Kontakte. Aber doch irgendwie anders, als die Fachschaft der Uni Lüneburg das ihren Erstsemestern empfiehlt.

Danke an Laura für den Tipp


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I <3 Bingo

5. September 2009 von Helga

Erinnert Ihr Euch noch an die Anti-Feminist-Bingo-Karte?

Wer nun auf einer Konferenz oder bei einem Vortrag ist und dort leicht bekleidete Frauenkörper als Illustration sieht, obwohl es um Datenbanken, nicht um Unterwäsche geht, sollte die Porn-Presentation-Bingo-Karte bereithalten:

PornPresentationBingo

Entworfen wurde sie von der unglaublichen Kirrily Robert, nachdem eine Reihe von Sprechern Sexismus für eine gute Idee hielt, ihre Vorträge „aufzupeppen“. Eine Übersicht der Vorfälle gibt’s im Geek Feminism Wiki.

Mein Favorit: „Some of my best friends have vaginas.“


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Ein Mann will täglich aufs Neue gewonnen sein

18. August 2009 von Anna

Die Mädchenmannschaft beschäftigt sich ja immer wieder mit Werbung. Manchmal kommentieren wir sie selber, oft und gerne verweisen wir auch auf die zauberhafte Sarah Haskins, die verschiedenen Werbespots und -trends immer treffsicher zu kommentieren weiß.

Mein Bruder hat mir vor ein paar Tagen ein paar Werbefilmchen verlinkt (an dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür), die für Sarah Haskins wie gemacht erscheinen. Leider sind sie erstens auf deutsch und zweitens schon etwas älter. Aber seht selbst …

Zuerst:
Dr. Oetker – oder: „Eine Frau hat zwei Lebensfragen: was soll ich anziehen und was soll ich kochen.“

Ja, das war noch recht harmlos. Die Frau kocht und backt, der Mann geht arbeiten. War früher zwingend so, ist heute noch ganz schön oft so, nichts neues.

Wirklich neu war mir allerdings das Produkt „Frauengold“, welches ein faszinierendes Wundermittel gewesen sein muss.
Der erste Spot, den ich zeigen möchte, mutet fast ein wenig modern an, agiert er doch mit dem Bild des „doofy husband„, das auch heutzutage noch in vielen Werbefilmen zu finden ist. Der einzige Weg, den doofy husband und das Backen und Kochen mit Gleichmut auszuhalten ist es, sich das Frauenleben mit Frauengold erträglich zu trinken – ich hoffe, niemand nimmt es mir übel, die Pointe schon vorweg genommen zu haben:

Eine Nummer weiter geht ein anderer Spot, ebenfalls zu Frauengold. Jetzt geht es nicht mehr nur darum, das stressige Hausfrauendasein zu ertragen, hier werden die Frauen fast schon ruhig gestellt, pardon, es wird ihnen geholfen, „über den Dingen zu stehen“.

Das abschließende „Frauengold gibt auch ihnen den rechten Schwung“ mutet da wirklich schon zynisch an.

Bleibt die Frage: What would Sarah say?


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Diese blöden Männer aber auch!

6. August 2009 von Katrin

Über das negative Männerbild jener Menschen, die traditionellen Geschlechtsrollen-Stereotypen anhängen, habe ich ja erst geschrieben. Ohne dabei gemerkt zu haben, dass sich auch Sarah Haskins einem ähnlichen Thema gewidmet hat: „Doofy Husbands“ heißt die aktuelle Folge von „Target Women“ und sei euch natürlich keinesfalls vorenthalten. Ungeschickte und inkompetente Männer und Väter, genervte Kinder, überlegene Frauen – die Werbung hats voll drauf und liebt stereotype Geschlechterrollen wie eh und je. Das ist verdammt ärgerlich – aber trotzdem darf gelacht werden:

(Über das Für und Wider von Rollenstereotypen in der Werbung habe ich mich damals auch schon im „Fightclub“ gestritten)


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Was zum Lachen in der Wochenmitte

15. April 2009 von Anna

Für alle, die wie ich in dieser wunderbar sonnigen Nach-Osterwoche keinen Urlaub (mehr) haben und deswegen eine kleine Aufmunterung brauchen, hier ein kleiner Ausschnitt aus „The Rachel Maddow Show“.

Zur Einleitung schauen wir zuerst noch schnell bei den Damen von „Sex and the City“ vorbei:

So, und jetzt bitte alle albern kichern:

Bald ist Freitag!

Gefunden bei feministing.com


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Verhüterlis, vatikangeeignet

14. April 2009 von Verena

Schade eigentlich, dass Papst Benedikt und seine vatikanischen Vertreter so gar nichts von Kondomen wissen wollen. Manche Modelle dürften durchaus ihren Geschmack treffen. Zum Beispiel die Kondomverpackungen mit Benedikt-Konterfei und „I Said No!“-Slogan, die feministing.com neulich zeigte:

Auch schön: Ratze Gummi – das erste vatikantaugliche Kondom. In der dazugehörigen Produktinformation heißt es über das Kondom mit abschneidbarer Spitze:

Ratze Gummi – Modell Heiliger Vater
Gebrauchsanweisung:
1. Spitze abschneiden
2. In Demut überstreifen
3. Hoffen das nix passiert
Alles weitere regelt der liebe Gott!

Tja Herr Papst, wo die PR versagt, kann Merchandising helfen…


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April. April.

1. April 2009 von Susanne

Wer noch einen Scherz für den Nachwuchs braucht:

(Gefunden bei phil_stock@photobucket)


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Herman bald wieder im TV

18. Februar 2009 von Susanne

Eva Herman könnte bald wieder als Moderatorin arbeiten, angeblich hat ihr ein großer Privatsender ein Angebot gemacht. Das wäre nicht weiter interessant, wenn nicht im Bericht zu ihrem Comeback folgender Satz auftauchen würde:

Auch ihr bald zwölfjähriger Sohn habe gemeint: „Mama, jetzt wird es aber Zeit, dass du mal wieder ins Fernsehen gehst“.

Interessant, dass Hermans Sohn emanzipierter zu sein scheint als seine Mutter. Im Gegensatz zu ihr denkt er ja anscheinend, dass Frauen auch berufstätig sein sollten. Oder er will einfach mal zu Hause seine Ruhe?


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