Einträge mit dem Tag ‘Schwarz-Gelb’


Sparen und kein Ende

20. Juli 2010 von Barbara

Dass die Sparpläne der Bundesregierung nicht nur aus gesellschaftlicher Sicht, sondern auch aus feministischer Sicht ein böser Schlag sind, haben wir bereits berichtet. Nun rückt der Bund mit Erweiterungen der Sparpläne heraus, die einem echt die Luft abdrücken. Die Süddeutsche Zeitung weiß:

Mit einem geringeren staatlichen Zuschuss müssen auch Mini-Jobber und Paare rechnen, die den sogenannten Kinderzuschlag erhalten. Dies geht aus dem Referentenentwurf des Bundesfamilienministeriums hervor, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Wer wegen seines geringen Verdienstes zusätzlich vom Staat Hartz-IV-Leistungen erhält und so sein Einkommen aufstockt, wird genauso wie alle Hartz-IV-Bezieher bis zu 300 Euro weniger Elterngeld bekommen.

Aus dem Entwurf von Ministerin Kristina Schröder geht deutlich hervor, dass die “den Beziehern höherer Einkommen deutlich weniger zumutet als den ärmsten Eltern.” Schon vor einigen Wochen meinte SPD-Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider, angesichts dieser Sparpläne würden die Leute auf die Straße gehen. Bislang habe ich noch keine “Sparen so – nicht mit mir”-Transparente in München gesehen. Langsam wird es aber Zeit. Anbei eine Vorlage für ein To-Go-Transparent zum Ausdrucken und Mit-einer-Sicherheitsnadel-an-den-Kragen-heften.

Transparent gegen die Sparpläne der Bundesregierung


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Kinder = Privatsache = gut oder schlecht?

6. November 2009 von Susanne

Die Mädchenmannschaft hat in der Politikarena des Freitag wieder eine Freitagsfrage gestellt. Diesmal:

Sollten die Millionen für die erneute Kindergelderhöhung lieber in den Ausbau der öffentlichen Kinderbetreuung gesteckt werden?

Ihr könnt unsere Frage beim Freitag zur Freitagsfrage der Woche wählen, abstimmen und eure Meinung aufschreiben. Und hier könnt ihr natürlich ebenso über die Pläne der Regierung diskutieren, mal wieder das Kindergeld zu erhöhen und die Steuerfreibeträge für Kinder zu erhöhen – obwohl die OECD Deutschland genau für diese Art der Familienpolitik seit Jahren kritisiert.


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