Einträge mit dem Tag ‘Schule & Uni’


Uni-Spanner

21. Oktober 2010 von Verena
Dieser Text ist Teil 42 von 54 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt

In meinem Studium muss irgendwas falsch gelaufen sein. Ich dachte, es geht ums Lernen und klar, auch um zwischenmenschliche Kontakte. Aber doch irgendwie anders, als die Fachschaft der Uni Lüneburg das ihren Erstsemestern empfiehlt.

Danke an Laura für den Tipp


Facebook | |


Nicht weiblich genug für die Rolle der Ballkönigin

13. Oktober 2010 von Helga

Vor kurzem berichteten wir über den Transmann Oak, der nicht Homecoming King an seiner US-High School werden durfte. Ein ähnliches Problem hat Andy Moreno. Die 18-Jährige wurde von Freund_innen als Homecoming Queen der North Dallas High School vorgeschlagen und erfuhr dann prompt von der Schulleitung, sie solle doch lieber versuchen, Homecoming King zu werden. Da es im Schuldistrikt von Dallas keine Vorgaben gibt, welche Bedingungen die angehenden Ballköniginnen erfüllen müssen, liegt die Entscheidung allein bei der Schulleiterin. Über ihre Auswahlkriterien hüllt sie aber leider den Mantel des Schweigens – außer Moreno wollte sich gegenüber der Presse niemand zu dem Thema äußern:

Nachdenklich stimmt auch, dass Moreno erklärt, sich extra unauffällig verhalten zu haben und jedem Ärger aus dem Weg gegangen zu sein, um nicht in das Klischee der „schwierigen Transgender“ zu fallen.


Facebook | |


Transgender Teen darf nicht “Homecoming King” sein

1. Oktober 2010 von Magda

Der 17jährige Transmann Oak besucht die Mona Shores High School im US-amerikanischen Bundesstaat Michigan. Als die jährliche Wahl zum Homecoming King bzw. zur Homecoming Queen ansteht, mobilisiert der beliebte Teenager seine Mitschüler_innen per Facebook und kann so die meisten Stimmen für sich gewinnen. Die Krone darf Oak sich trotzdem nicht aufsetzen: Als er zur Schuldirektorin gerufen wird, teilt sie ihm mit, dass alle seine Stimmzettel für ungültig erklärt werden, weil er nicht als Junge sondern noch als Mädchen in der Schule gemeldet ist. Die Krone wird an den Zweitplatzierten weitergereicht.

Mal abgesehen vom Sinn oder Unsinn von Beliebtheitswahlen an US-amerikanischen High Schools demonstriert dieses Beispiel anschaulich, wie sehr die eindeutige Zuordnung zum “männlichen” oder “weiblichen Geschlecht” (bzw. was viele mit “Männlichkeit” und “Weiblichkeit” assoziieren) – und zwar nicht nur im Verhalten und Aussehen, sondern auch auf dem Papier – Voraussetzung für solche Wahlen sind. Auch wird hier deutlich, wie starr und unflexibel dieses System gleichzeitig ist: Ein Wechsel von weiblicher zu männlicher Geschlechtsidentität oder vice versa ist einfach nicht vorgesehen, geschweige denn Uneindeutigkeit in Bezug auf Geschlecht.

Um ein Zeichen gegen Transphobie und die Ausgrenzung von Transgenders zu setzen, tragen Oaks Mitschüler_innen heute in der Schule T-Shirts mit der Aufschrift “Oak is my King”. Auf der gleichnamigen Facebook-Seite bekunden sie ihre Solidarität mit Oak und sammeln Spenden für seine geplante Operation.

[Danke an Anna für den Link, via advocate.com]


Facebook | |


Männerfeindlichkeit, Physik, Martin Büsser und Interviews zu Missy, Burka und Kapitalismusgeschichte

29. September 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 49 von 152 der Serie Kurz notiert

Ben schrieb schon vor zwei Wochen einen Entwurf zu Sexismus und Männerfeindlichkeit und fasste die interessantesten Kommentare in einem späteren Beitrag noch einmal zusammen.

Bei DRadio Wissen gibt es ein hörenswertes Interview mit Chris Köver zum Missy Magazin.

Das Missy Magazin erinnert noch mal an ihre coole Aktion Bake a Cake, Build a Bomb #2, bei der ihr ein Pimmel-Buch von Andrea Pritschow gewinnen könnt.

Das Schweizer Radio DRS interviewte die Basler Malerin, Aktivistin, Feministin Miriam Cahn zum Burka-Verbot und dem “Körper der Frau als Schlachtfeld” (via Antje Schrupp).

Simona machte uns auf Facebook auf den schon etwas älteren Vortrag ”Feminismus, Kapitalismus und die List der Geschichte” (deutsch als PDF) von Nancy Fraser aufmerksam, den ihr in Videoform (englisch) auch auf dailymotion folgen könnt.

Auf Suddeutsche.de berichten drei Studentinnen über die merkwürdigen Erfahrungen in ihrem ‘ungewöhnlichen’ Studium, Physik.

Der wunderbare Martin Büsser ist gestorben.

Martin war überall, schrieb für Intro, SZ, Fanzines, Buchbeiträge, machte Lesungen, hielt Vorträge, unterstützte, diskutierte: Pop war ihm mehr als Musik, Musik mehr als Pop – es ging um Gender, Filme, Comics, Fernsehen, Romane, Nationalismus, D.I.Y., es ging ums Ganze.

Einer von Büssers Vorträgen zu Geschlechterverhältnissen in der Punk- und Hardcoreszene findet ihr auf der Seite der AG Queer Studies. Das Missy Magazin hat einen kurzen, persönlichen Nachruf.

Terminkalender bereit: Vom Freitag, den 01.10.2010, bis Sonntag, dem 03.10.2010 könnt ihr ein Seminar zum Thema “Männerbilder” in Berlin besuchen, veranstaltet von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN. Update: Fällt leider aus!


Facebook | |


männergleich oder doch lieber geschlechtslos

17. September 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 47 von 152 der Serie Kurz notiert

Pakistan kämpft noch immer mit den Problemen nach der großen Flut. Wie geht es dabei den Frauen? Altmuslimah fürchtet, es könnte, wie in Haiti, ihr Leben noch einmal deutlich verschlechtern.

Als “männergleich” bezeichnete Homer die Amazonen, denen aktuell eine Ausstellung in Speyer gewidmet ist.  Zeit Online berichtet drüber, nennt die Mythen-Figuren aber eher eine antike Lara Croft.

Christian Zaschke beschwert sich im SZ-Magazin überdie Bemühungen der Schweizer, eine geschlechtsneutrale Sprache einzuführen. Ob “Gleichberechtigung denn tatsächlich Geschlechtslosigkeit” bedeute, fragt er.

Die Stadt Wien fördert queere Projekte, von denen just sechs Stück vorgestellt werden, die jeweils mit mehr als 3.000 Euro subventioniert werden. Organisatoren von Projekten für 2011 können noch bis zum 31. Oktober ihrer Förderanträge stellen.

Weitere Bewerbungsfristen und Termine:

Das Gunda-Werner-Institut veranstaltet am 1. und 2. Oktober eine Arbeitstagung unter dem Titel “Männlichkeiten in Bewegung – Analysen, Perspektiven, Positionen”. Anmeldungen sind noch bis zum 20. September möglich.

Vom 23. bis zum 25. September zeigt das Kinzig Theater in Berlin ein Stück über Frauen im bewaffneten Konflikt in Kolumbien und ihren Widerstand dagegen.

Noch bis zum 21. November läuft die Bewerbungsphase für Frauenstipendien an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht. Vergeben werden Stipendien sowohl für Promotion als auch MBA-Studium. Danke an Girls Can Blog für den Hinweis.


Facebook | |


Sarah Haskins, Uni, Toiletten, Twitter, Protest in Saudi Arabien, HipHop und Alltagssexismen

8. September 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 51 von 152 der Serie Kurz notiert

Sarah Haskins is back! Und schwanger! Über ihre Schwangerschaft berichtet sie auch im verlinkten Clip.

Der Tagesspiegel stellt ein Buch über die Pionierinnen an der Uni vor und berichtet darüber, wie mühsam Frauen sich den Zugang zur Hochschule erkämpfen mussten: “Die über 500 Seiten sind Aufarbeitung deutscher Wissenschaftsgeschichte, Kompendium, Nachschlagewerk für Forschung und Lehre.”

Die Zeit hat einen Artikel mit dem Titel “Die Methode Frau“: Eine Revolution kündigt sich an: Sie wird verändern, wie wir morgen Arbeit und Leben einrichten.

Toilettenschilder

Toilettenschilder

Toiletten – einer der letzten gender-segregierten Orte. HystericalMarissa hat eine beeindruckende Sammlung von Toilettenschildern (auch gesehen im Genderblog).

My Fault, I’m Female hat die besten Anekdoten zu Alltagssexismen: Diesmal über einen verwirrten Kunden in einem Elektronik-Geschäft.

Dass es bei Twitter auch um gesellschaftliche Veränderungen geht, beweist die abortion gang. Sie stellt die spannendsten pro-choice Twitterer_innen vor und erklärt, warum soziale Netzwerke für Aktivist_innen immer wichtiger werden.

Ihr Mann wurde ein Fernsehstar in Großbritannien, aus seiner Angetrauten, Gia Milinovich, wurde „Frau Brian Cox”. Im Guardian beschreibt sie ihr Leben zwischen verliebten Fans, ignoranten TV-Produzent_innen und der Waschküche als „unsichtbare Ehefrau. Ihr einziger Ausweg bisher: Endlich im Dschungelcamp mitspielen und ein Fitnessvideo drehen. Dann doch lieber Hosen waschen.

In Saudi-Arabien sollte es erstmal Kassierinnen an den Supermarktkassen der Firma Panda geben. Nach Protesten, Boykottdrohungen und Fatwas hat Panda seinen Vorstoß dann doch wieder abgebrochen, berichtet die ZEIT. Die Kassiererinnen hätten erstmals auch mit Familien gearbeitet – aufgrund der Geschlechtertrennung bleibt es aber weiter bei wenigen reinen Frauenläden.

Termine nach dem Sprung! (weiterlesen …)


Facebook | |


Short Cuts

10. Juli 2010 von Verena
Dieser Text ist Teil 84 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Zu heiß für lange Sätze? Hier ein kurzer Blick in die wöchentliche Blogschau und etwas D.I.Y.-Vorfreude…

Das Victoria-Woodhull-Blog kommentiert ein Werbevideo des US-amerikanischen Woodhull-Instituts

Gute Luft für Merle berichtet über das fehlende Abtreibungsrecht in Argentinien.

Sommerdrinks für Schwangere (und alle anderen Freund_innen nicht alkoholischer Getränke) präsentiert Anke Gröner in ihrem Blog.

Ein Literaturtipp: Neu erschienen ist das Lexikon Musik und Gender

Für zwischendurch:

Das Mädchenblog berichtet über den Locationwechsel der Berliner Sexparty *be_cunt* nach sexualisierten Übergriffen.

der Väterblog interessiert sich für Erfahrungsberichte von Vätern, die nach zwei oder mehr Monaten Elternzeit in den Job zurück kehren. Anlass ist ein Artikel im Spiegel über den Blick hinter die sogenannte Familienfreundlichkeit von Unternehmen.

Und zuletzt noch eine Stellenausschreibung des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterstudien (ZIF) in Hildesheim: Dort wird die Stelle der Geschäftsführung neu besetzt.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid.


Facebook | |


Interessantes kurz erwähnt

18. Februar 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 15 von 152 der Serie Kurz notiert

dieStandard.at berichtet über den Weggang von Siemens’ Diversity Managerin Jill Lee, die für mehr Farbe und vor allem auch mehr Frauen in den Führungsetagen des Unternehmens sorgen sollte. Lee sei bei ihrer Aufgabe auch auf Widerstand gestoßen und habe sich mehr Unterstützung gewünscht, heißt es.

Judith Liere kritisiert im Uni-Spiegel den Boom der Pornoliteratur von Studentinnen. Die Autorinnen gäben sich frech und feministisch, aber genau das seien sie eben nicht.

Der Freitag übersetzt Ruqaya Izzidiens Artikel aus dem Guardian, in dem junge Muslima aus der “heiratstechnischen Defensive” locken will.

Eva Simon begibt sich im Freitag auf die Suche nach alternativen Familienmodellen. Denn auch wenn die Politik noch an Mama, Papa, Kind festhält, leben sehr viele Menschen schon ganz anders.

John Mayer, bekannt für seine verbalen Eskapaden, antwortet auf die bereits dumme Frage des Playboy, ob “Schwarze Frauen auf ihn stehen würden” mit der Aussage, dass sein Geschlechtsteil bisher eher als “white supremacist” agiert hat. Solcher sexistischer und rassistischer Mist macht sprachlos? Glücklicherweise sind Jay Smooth ein paar passende Worte eingefallen und erklärt im folgenden Video außerdem, warum die einseitig fokussierte Kritik auf Mayer’s Kommentaren von den wirklichen Problemen ablenkt: (weiterlesen …)


Facebook | |


Aufruf zur Unterstützung des Autonomen Frauenreferats an der Uni Gießen

6. Februar 2010 von Magda

Gerade erreicht uns ein Aufruf zur Unterstützung des Autonomen Frauenreferats der Universität Gießen (pdf), welches massiv in seinem Stimmrecht und damit in seinem Mitspracherecht beschnitten werden soll. In dem Aufruf heisst es:

Hintergrund ist das Vorhaben des Studierendenparlaments der Justus-Liebig-Universität Gießen, sich eine neue Satzung zu geben – in dieser sollen die autonomen Referate zwar erwähnt werden, aber ihr Stimmrecht soll gravierend eingeschränkt werden. Bisher durften die Referentinnen (für das autonome Frauenreferat sind derzeit drei Referentinnen aktiv) noch mit einer Stimme pro Person an Abstimmungen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) teilnehmen, nun soll sich jedes Referat mit einer Stimme begnügen. (…)

Daher ruft das autonome Frauenreferat der JLU Gießen zur Unterstützung auf: „Wir wollen uns nicht geschlagen geben und auf ein Wunder hoffen, wir brauchen Menschen, die zur Sitzung am 11.02. kommen, wir brauchen Presse, die vor Ort und/oder breit darüber berichtet, wir brauchen euch für alles, was euch zur Unterstützung einfällt. Denn wir wollen keine Unterdrückung mehr für Frauen, die sich selbst vertreten wollen!“ so Karoline Klamp-Gretschel, autonome Frauenreferentin im AStA der JLU. (…)

Der Autonome Frauenrat macht darauf aufmerksam, dass die Beschneidung des Stimmrechts nur der “erste Schritt auf dem Weg zur Abschaffung der autonomen Referate” sei. Neben dem Frauenreferat zählen dazu auch das Schwulenreferat und das Referat für behinderte und chronisch kranke Studierende. “Die weitere Marginalisierung dieser Gruppen wäre ein Skandal und muss verhindert werden” so Sarah Rögl, AStA-Frauenreferentin seit 2007.


Facebook | |


“Das Geschlecht ist komplex”

26. Januar 2010 von Magda

Im Tagesspiegel ist heute ein Interview mit Paula-Irene Villa, Professorin für Soziologie/Gender Studies an der Universität München, erschienen. Darin berichtet sie, welche theoretische Richtungen die Gender Studies seit 1985 eingeschlagen haben, nachdem die erste Professur mit Geschlechterschwerpunkt an der FU Berlin eingerichtet wurde, was unter Intersektionalitäten zu verstehen sei und wie die Gender Studies zu den Naturwissenschaften stehen.

Hier ein kleiner Ausschnitt:

Ein Begriff, der seit einiger Zeit oft fällt, ist „Intersektionalität“, also das Zusammenspiel der Faktoren Ethnizität, Klasse und Geschlecht. Allerdings wurde von „race, class and gender“ schon viel früher gesprochen, vor allem in der US-amerikanischen Frauenforschung. Was ist jetzt neu daran?

Vieles daran ist gar nicht so neu, die Betonung von „race, class and gender“ ist ein roter Faden der Geschlechterforschung. Wir erleben jetzt eine Fortsetzung der älteren Debatten, die in Deutschland viel verzagter geführt wurden als in den USA. Doch der Zusammenhang von ethnischer Zugehörigkeit, von Klasse und Geschlecht muss immer wieder neu und vor allem entlang der aktuellen gesellschaftlichen Situation bestimmt werden. Wir leben heute schließlich in einer anderen Welt als vor 30 Jahren. Es geht auch immer darum, sich über die strukturellen Trennlinien der Moderne klar zu werden: Aufgrund welcher Unterscheidungen – eben weiß oder schwarz, arm oder reich, Mann oder Frau – entstehen Machtverhältnisse und Hierarchien?

Wie kann man sich eine Intersektionalitätsstudie konkret vorstellen?

Es gibt zum Beispiel viele Untersuchungen im Bereich Schule, etwa Pisa. Wenn Sie empirisch verstehen wollen, wie sich Schulleistungen ergeben, können Sie sich nicht nur auf ein Merkmal konzentrieren. So können wir nicht generell sagen: Mädchen sind in den letzten Jahrzehnten in Deutschland Bildungsgewinnerinnen und Jungen sind Bildungsverlierer. Das stimmt zwar irgendwie, aber es stimmt eben nicht in dieser pauschalen Allgemeinheit. Die anderen Faktoren – Familienhintergrund und Herkunft – müssen mitbedacht werden. Wir alle sind geprägt von Mehrfachpositionierungen.

Das Interview bringt insbesondere in Hinblick auf die Debatte “Jungs sind die Verlierer des Bildungsystems” Licht ins Dunkel. lantzschi von Medienelite hatte dazu vor einiger Zeit schon mal folgende interessante Bemerkung geschrieben:

Und ist es letztendlich nicht bemerkenswert, dass in den besagten Studien über die Benachteiligung von Jungen und jungen Männern in der Bildung kaum bis nichts darüber erwähnt wurde, dass hauptsächlich Jungen, junge Männer mit Migrationshintergrund und/oder aus bildungsfernen Schichten kommend, von diesen Benachteiligungen betroffen sind? Dass diese Benachteiligungen nicht allein eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, sondern in der Verschränkung der Merkmale Gender/Race/Class ist? (…)

Na klingelt’s? Richtig! Sie haben erkannt, dass hier eine benachteiligte Gruppe von Menschen von einer konservativen Regierung institutionalisiert wird, um der Geschlechtergerechtigkeit Lebe wohl zu sagen.


Facebook | |



Anzeige