Einträge mit dem Tag ‘Schottland’


HIV, Sexarbeit, inhaftierte Schwangere, social media, Verschleierung, Gaza, die Maus, Körper und Punk

22. Juli 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 68 von 138 der Serie Kurz notiert

Kleines Land, großes Problem: DieStandard.at berichtet über die wachsenden Probleme mit AIDS und HIV in El Salvador. Laut der Hilfsorganisation Plan International liegt der Anteil heterosexueller Übertragung inzwischen bei 77 Prozent. Vor allem das fehlende Problembewußtsein verstärke die Krise noch.

Auf altmuslimah berichtet die Fotografin Kate Orne von ihren Recherchen in pakistanischen Bordellen und dem Kampf der Sexarbeiterinnen, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Unglaublich: NPR berichtet über inhaftierte Schwangere in den USA, die bei der Geburt hinter Gittern weiterhin gefesselt bleiben.

DieStandard.at hat die europäischen Verschleierungsverbote bzw. Pläne dazu im Überblick.

Im Gaza-Steifen dürfen Frauen künftig in Cafés keine Wasserpfeifen mehr rauchen. Unter dem Deckmantel des Gesundheitsschutzes ein weiterer Schritt hin zum konservativen „Gemeinwesen staatlich verordneter Gottesfurcht” fürchtet die Süddeutsche.

Die FAZ porträtiert die Erfinderin der Maus – Isolde Schmitt-Menzel. Obwohl die Maus bereits seit 40 Jahren über unsere Fernsehbildschirme wandert, zunächst als „Maus im Laden” dann in der „Sendung mit der Maus“, wußte das sogar an ihrer ehemaligen Hochschule bis vor kurzem kaum jemand.

DieStandard.at berichtet wie vor 40 Jahren die ersten Frauen in Wien eine Straßenbahn führen durften - unter argwöhnischer Beobachtung ihrer Kollegen.

Social media-Netzwerke werden stärker von Frauen als von Männern genutzt. Warum? Die Antwort von Jessica Fay Carter auf mashable.com lautet: Weil sie vom sozialen und kulturellen Kapital auch stärker profitieren.

Auf TheF-Bomb schreibt Danielle über ihre Erfahrungen als “’Phat’ Girl in a Skinny World“.

Wer nächste Woche Mittwoch in Berlin ist und auf feinsten Grrrl Punk steht, feiert mit AgathaRespect My Fist und Ex Best Friends in der Scharni 38 ab.


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Nichts rechtfertigt eine Vergewaltigung. Niemals.

17. Juli 2010 von Helga

Das Vereinigte Königreich macht mobil gegen sexuelle Belästigungen und Vergewaltigungen. Erst startete in Wales die Kampagne One Step Too Far, vor kurzem hat Schottland nachgezogen. Die Kampagne Not Ever stellt klar, dass niemand jemals darum bittet, vergewaltigt zu werden, berichtete Broadsheet. Eine Studie der schottischen Regionalregierung hatte im Februar diesen Jahres alarmierende Einstellungen zum Thema Vergewaltigung gefunden. So befanden 17 Prozent der Befragten, eine Frau trage zumindest teilweise die Verantwortung für eine Vergewaltigung, wenn sie offenherzige Kleidung trage und immerhin 8 Prozent befanden, „viele” bekannte Sexualpartner einer Frau rechtfertigten eine Vergewaltigung.

Der folgende TV-Spot illustriert, wie absurd der Gedanke eigentlich ist, jemand würde darum bitten, vergewaltigt zu werden. Wir sehen eine hübsche Frau im kurzen Rock in einer Bar. Einer der Anwesenden kommentiert zu seinem Freund: “Check out that skirt — she’s asking for it!” (Guck dir mal den Rock an, die will es doch!) Nun sehen wir die Frau im Klamottenladen früher am Tag. Eine Verkäuferin fragt, ob sie Hilfe brauche. Ihre Antwort: “Yeah, thanks, I’m going out tonight and I want to get raped. I need a skirt that will encourage a guy to have sex with me against my will.” (Ja, danke. Ich gehe heute abend aus und will vergewaltigt werden.Ich brauche einen Rock der einen Mann dazu anhält, mit mir gegen meinen Willen Sex zu haben.) Sie begutachten einen blauen und einen rosa Rock und die Verkäuferin nickt zustimmend “The blue one. Definitely the blue one.” (Der Blaue. Definitiv der Blaue.)

Updates zu Not Ever gibt es auch bei Twitter und Facebook.


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Sexuelle Gewalt, Aygül Özkan, Immigration, Lohndiskriminierung und ein cooler, schwuler Polizist

7. Mai 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 88 von 138 der Serie Kurz notiert

Die Zeit berichtet, wie die “Trostfrauen” Koreas, die ehemaligen Sexsklavinnen der japanischen Besatzer im Zweiten Weltkrieg, für ihr Recht kämpfen.

Laut Feministing ist Immigration ein feministisches Thema: Sechs von zehn Frauen erfahren auf dem Weg über Mexiko in die USA sexuelle Gewalt.

Nadia El Guennouni auf Philibuster: “Niedersachsen hat eine neue Sozialministerin, Aygül Özkan. Die sorgte in den letzten Tagen für ordentlich Wirbel. Ist sie doch unerhörterweise Türkin. Und – auch das noch – Muslimin!”

Systematische Lohndiskriminierung von Frauen in der US-Einzelhandelskette WalMart: Berufungsgericht erlaubt Sammelklage gegen Einzelhändler – Mehr als 1,5 Millionen Frauen könnten klagen, wie dieStandard.at berichtete.

Laut BBC wurde Schottlands erste Telefonleitung für männliche Opfer sexueller häuslicher Gewalt etabliert.

In Großbritannien hat ein schwuler Polizist einen Prediger festgenommen, weil dieser sagte, dass Homosexulität eine Sünde sei, laut DailyNews.

BitchMagazine fragt: Wann wird ein Thema zu einem feministischen Thema?


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