Einträge mit dem Tag ‘Sauereien’


Du willst eine Gehaltserhöhung? Dann wasch den Intimbereich!

27. August 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 40 von 40 der Serie In Bildern: Das denkt die Welt
Anzeige aus dem Women's Day Magazine für summer's eve – Unter der Überschrift Confidence at Work: How to ask for a raise kommt als erster Tip, den Tag mit einer Dusche zu beginnen, inklusive Intimwaschlotion, sowie eine Packung Intimwaschtücher für zwischendurch einzupacken

Bild über Daily Kos - Draufklicken zur Großansicht

Eine Anzeige für summer’s eve erklärt im Women’s Day Magazine worauf frau achten sollte, wenn sie eine Gehaltserhöhung will. Das Wichtigste:

1: It should start with your usual routine and all the things you do to feel your best, including showering with Summer's Eve® Feminine Wash or throwing a packet of Summer's Eve® Feminine Cleansing Cloth into your bag for a quick freshness pick-me-up during the day.

Bild über Daily Kos

Ja liebe Ladies, für die berufliche Karriere ist ein frisch duftender Intimbereich das A und O (via twitter.com/ju_les).


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Polanski-Entschuldigungen und kein Ende

15. Juli 2010 von Helga

Fast schon ein wenig heimlich, mitten im weltweiten WM-Trubel, hat die Schweiz den Hausarrest für Roman Polanski aufgehoben. So berichtete die Tagesschau:

Zur Begründung teilte das Justizministerium mit, man habe nicht abschließend klären können, ob Polanski eine ihm 1977 auferlegte Strafe nicht bereits verbüßt habe.

Dass er der 13-Jährigen damals Alkohol und Drogen gab und sie anschließend vergewaltigte, dies zugab und schuldig gesprochen wurde, hat sich anscheinend rumgesprochen. Trotzdem wurde von Stars, Sternchen und Kommentator_innen unzählige Male sein Promibonus bemüht und das so offen wie sonst selten. Ungeachtet auch der Tatsache, dass Strafverfolgung heute nicht mehr auf dem Racheprinzip basiert, kann es darüberhinaus die Tagesschau nicht lassen, wiederholt zu bemerken:

Opfer forderte mehrfach Einstellung des Verfahrens […] Die Frau äußerte inzwischen mehrmals den Wunsch, das Verfahren solle eingestellt werden.

In einem Kommentar bei der taz setzt sich Kirsten Reinhardt mit diesem und den weiteren Euphemismen auseinander, die im Zusammenhang mit Roman Polanski gern verwendet werden:

[…] bleiben wir bei der Formulierung des “Sichvergehens”. Haben Sie dabei nicht auch einen kleinen Jungen im Kopf, der mit dem Finger in der Marmelade in der Speisekammer steht? Klingt das nicht wie ein Kavaliersdelikt? Ein kleines “Vergehen” eben?

[Achtung: Die Kommentare enthalten teilweise explizite Beschreibungen.]


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Militär, Google, Elterngeld, Caster Semenya, Rosa Taxis, UN Women, Bäuche und Anne Frank als Comic

8. Juli 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 67 von 74 der Serie Kurz notiert

In Österreich haben die Hälfte der Frauen, die seit 1998 im Bundesheer aufgenommen wurden, den Dienst quittiert. DieStandard.at berichtet

Mögliche Gründe dafür sind das dreifach höhere Mobbingrisiko, dem Soldatinnen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen ausgesetzt sind und die “maskulinen” Werte beim Militär, die (unbewusst) die Ablehnung von Frauen fördern.

Der Jahreszeitenverlag strukturiert seine Redaktionen um, berichtet die taz. Dabei müssen vor allem Alleinerziehende, Mütter in Elternzeit und Behinderte gehen – dabei richten sich die meisten der Zeitschriften an Frauen und Familien.

Partner_innen in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften haben in den USA eine Steuer zu tragen, die für verheiratete heterosexuelle Personen nicht anfällt. Laut FAZ zahlt Google diese Steuer für seine homosexuellen Mitarbeiter_innen.

Spiegel berichtet, wie Besserverdienende das Elterngeld für Langzeiturlaube nutzen, während das Elterngeld Hartz-IV-Familien vom schwarz-gelben Sparpaket künftig gestrichen wird.

Die United Nations Vollversammlung beschloss am Freitagabend in New York, ein neues Ressort zur Unterstützung von Frauenpolitik einzurichten. Die neue Einheit, die aus vier kleineren Organisationen zusammengschloßen wird, heißt UN Women.

Wie der internationale Leichtathletikverband IAAF entschied, darf die Weltmeisterin über 800 m, Caster Semenya, nach einjähriger Sperre nun wieder starten – “als Frau” bei den Frauen.

Die Anne-Frank-Stiftung reagiert auf “veränderte Lesegewohnheiten bei Kindern und Jugendlichen” und veröffentlicht die Lebensgeschichte von Anne Frank nun auch als Comic.

Jessica Valenti von feministing ist schwanger und genervt von “gut gemeinten” Ratschlägen und Bauchgrabscher_innen.

Eine interessante Dokumentation namens “Die Rosa Taxis von Dubai” findet ihr auf ARTE.

Auf Dubais Straßen sieht man immer häufiger rosafarbene Taxis mit weiblichen Fahrern. Dass Frauen hinter dem Steuer von nicht für rein private Fahrten genutzten Fahrzeugen sitzen, ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten eine echte Revolution – und gleichzeitig eine große Errungenschaft für islamische Frauen.


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Doktorspiele im Mutterleib

5. Juli 2010 von Helga

Warum erst an kleinen Babies im Intimbereich herumdoktoren, wenn man bereits während der Schwangerschaft eingreifen kann? So lässt sich die Intention zweier Forscher_innen beschreiben, die seit längerem Schwangeren Medikamente verabreichen, um deren Auswirkungen an Neugeborenen zu testen. Betroffen sind Embyros, bei denen das Adrenogenitale Syndrom (CAH) vermutet wird. Bei dieser genetisch bedingten Krankheit ist die Hormonbildung, vor allem von Kortisol, gestört. Darüberhinaus kann es bei Jungen zur frühzeitigen Pubertätsentwicklung kommen, während Mädchen „vermännlichte” äußere Geschlechtsorgane besitzen, also eine vergrößerte Klitoris. Frühzeitige Hormonersatztherapie ermöglicht den Betroffenen heutzutage allerdings ein beschwerdefreies Leben, auch wenn die Hormone lebenslang genommen werden müssen.

Um den Mädchen mit vergrößerter Klitoris nun die möglichen psychischen Probleme zu ersparen, sowie die Folgen späterer „Klitorisreduktionen”, wird werdenden Müttern schon während der Schwangerschaft das Medikament Dexamethasone verabreicht. Ein Steroid, das eigentlich bei Entzündungs- und Autoimmunkrankheiten eingesetzt wird. Es verhindert einige der Symptome von CAH, vor allem die Vermännlichung weiblicher Embryos. Die weiteren, teilweise lebensgefährlichen Hormonprobleme werden allerdings nicht beeinflußt und die lebenslangen Hormongaben nach der Geburt bleiben weiter nötig. Die einzige Studie, die sich bisher mit den möglichen Nebenwirkungen beschäftigt hat, fand dafür noch Anzeichen leichter geistiger Behinderungen. Mit nur 26 Teilnehmerinnen sind die Ergebnisse jedoch nur begrenzt aussagekräftig.

Trotzdem bekommen Schwangere das Mittel, wenn die Möglichkeit besteht, dass das Ungeborene an CAH leiden könnte. Dabei ist der frühzeitige Einsatz wichtig. Genetische Untersuchungen sind allerdings erst später möglich, so dass im Zweifel völlig gesunde Embryos unnötigen Steroidgaben ausgetzt werden, ebenso Jungen, bei denen diese pränatale Behandlung nicht sinnvoll ist.

Alice Dreger und Ellen K. Feder, die bereits die operativen Klitorisverkleinerungen an jungen Mädchen kritisierten, weisen abermals daraufhin, dass die meisten weiteren Studien und Untersuchungen nie von Institutional Review Boards (IRB) auf ihre ethischen Implikationen untersucht und die Eltern über mögliche Nebenwirkungen nicht aufgeklärt werden. Überhaupt: Dass Kinder mit uneindeutigen Geschlechtsorganen psychische Probleme bekommen, ist nicht bewiesen. Stattdessen geht es eher um elterliche Ängste und ärztliche Normvorstellungen. Welche das genau sind verraten die Forscher_innen Maria New und Heino Meyer-Bahlburg in ihren Veröffentlichungstiteln. (weiterlesen…)


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Weiblich, Kind und Karriere? Haha.

1. Juli 2010 von Helga

Anfang der Woche fand ich bei der FAZ einen Artikel über den Wandel von Krankenhäusern und Universitäten, wenn es um Teilzeitarbeit geht. Die Zukunft der Medizin sei weiblich hieß es, schließlich steigt seit Jahren der Anteil der Medizinstudentinnen. Doch diese bekommen Babies und daher sei es dringend nötig, sich auf die sich verändernden Anforderungen der Mitarbeiter_innen einzustellen. Nicht zu unterschätzen seien natürlich auch die Vorteile:

Dass sich das auch lohnt, zeigt die Prognos-Studie „Betriebswirtschaftliche Effekte familienfreundlicher Maßnahmen“ im Auftrag des Bundesfamilienministeriums. Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau hat anhand der Untersuchungsergebnisse erklären können, warum die Fluktuation von 34 Prozent Ende der siebziger Jahre auf 8 Prozent bis 2004 sinken konnte: Wegen vieler Teilzeitangebote schon während der Elternzeit und auch danach kehrten fast alle jungen Eltern zum Krankenhaus zurück. Überbrückungs- und Wiedereingliederungskosten fielen weg, das Krankenhaus machte sogar mit seiner Kindertagesstätte einen Gewinn von 82.000 Euro.

Dies ist übrigens fast der einzige Absatz, der von jungen Eltern spricht, ansonsten dreht es sich um Frauen, Mütter, Ärztinnen. Kinderbetreuung wird weiterhin als Frauenproblem gesehen, dabei wollen junge Väter sich heutzutage ebenfalls um ihre Kinder kümmern. Ein weiterer Artikel auf SpiegelOnline demonstriert aber leider, dass Kinderbetreuung weiter an den Müttern hängt, für die das gleichzeitig das Karriere-Ende bedeutet. Die Vorteile von Teilzeitstellen, Kinderbetreuung und Mitarbeiter_innenloyalität scheinen sich in allen anderen Branchen noch nicht herumgesprochen zu haben. Aus den Horrorstories:

Im Herbst 2006 kam dann unser zweites Kind zur Welt. Jetzt wurde es deutlich kritischer. Mehrfach habe ich Aussagen gehört wie: ‘Na, mit zwei Kindern wirst Du ja wohl nicht mehr arbeiten, oder?’ Und: ‘Das wird ja jetzt viel komplizierter für dich zu koordinieren. Geht das überhaupt?’

Manchmal scheint es sogar zuviel verlangt, wenn frau noch Geld für ihre Arbeit möchte.

Nach meinen ersten Erfahrungen bei der Job-Suche verstehe ich, warum sich Frauen so viel bieten lassen, wenn sie erstmal eine Teilzeitstelle ergattert haben: Die Vertragsbedingungen waren teilweise grotesk. So bot mir eine Agentur ein Gehalt an, das hochgerechnet auf eine Vollzeitstelle geringer war als der Tariflohn eines Auszubildenden.

Es ist das Jahr 2010 aber der Stand unserer Familienfreundlichkeit und Gleichstellung scheint noch in 1950 festzuhängen.


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Facepalm des Tages: Mit Fußbällen Frauen hauen

15. Juni 2010 von Helga

Nicht nur AXE lässt Hand anlegen – Bodog geht im WM-Wahn noch einen Schritt weiter. Im super viralen Flash-Game macht Schießen noch mehr Spaß, wenn man auf Frauen zielt. Im Versuch so ziemlich alles zusammen zu schmeißen, was Männern Spaß machen könnte, stehen sieben Damen auf einem Fußballplatz rum, entkleiden sich ein wenig und fordern einen dann auf, sie mit dem Fußball auf den Hintern zu treffen.

Sieben weiße Frauen stehen in bunten Bikinis auf einem Fußball-Sandplatz vor einem Sonnenuntergang. Im Vordergrund steht eine Brünette in rotem Bikini, die sagt: I bet you can't kick my ass

Im englischen Blogeintrag nennt die Agentur es tatsächlich try to hit the booty, während in der deutschen Version anschießen immerhin in Anführungszeichen gesetzt wurde. Liebe Werbefirmen, ist es wirklich so witzig und erfolgreich, Gewalt gegen Frauen zu propagieren?

Da Bodog eine britische Firma ist, gehen Beschwerden vermutlich an die Advertising Standards Authority (ASA).


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Zwangssterilisationen in China

12. Mai 2010 von Verena

Mit einer Pressemitteilung schlug Amnesty International vor kurzem Alarm, dass mehrere tausend BewohnerInnen der südchinesischen Stadt Puning von Zwangssterilisationen betroffen seien. Um den Vorgaben der staatlichen Familienpolitik zu entsprechen, hatten die Behörden ihr Vorgehen zwar angekündigt, aber gegen den Willen zahlreicher Betroffener durchgeführt – zum Teil mit häuslichen Inhaftierungen.

In der Pressemitteilung von Amnesty International heißt es dazu:

Laut Berichten in den chinesischen Medien haben die Behörden am 7. April 2010 in der Stadt Puning eine Kampagne zur Sterilisation von Eltern eingeleitet, um die lokalen Quoten der Geburtskontrolle nicht zu gefährden. Nach Angaben der Behörden sei das Ziel der 20-tägigen Kampagne bereits am Abend des 11. April 2010 zur Hälfte umgesetzt worden. Einer der eingesetzten Ärzte gab gegenüber den lokalen Medien an, dass sein Team von 8 Uhr morgens bis 4 Uhr nachts Sterilisationen durchführe. Örtliche Berichterstatter vermuten, dass zumindest einige der Betroffenen der Sterilisation nicht freiwillig zustimmen werden. Nach Ansicht von Amnesty International fallen Sterilisationen, die von offizieller Seite angeordnet werden, unter den Tatbestand der Folter. Zudem wirft die Eile, mit der die Kampagne durchgeführt wird, Fragen hinsichtlich der Sicherheit und möglichen Auswirkungen der Eingriffe auf die Gesundheit der Betroffenen auf.

Seit 2002 gilt in China das Gesetz zur Bevölkerungs- und Familienplanung, nach  dem die staatlichen Vorgaben zur Familienplanung mit Strafen und Belohnungen ebenso umgesetzt werden sollen wie mit Sterilisationen.

Kinder, die unter Verstoß gegen die vorgegeben Geburtsquoten zur Welt kommen, können nicht behördlich gemel­det werden. Ohne entsprechende Dokumente, genannt hukou, wird ihnen der Zugang zum Gesundheits- und Schulsystem sowie zu anderen Sozialleistungen verwehrt. Hinzu kommt, dass die Behörden von Puning angekündigt haben, dass sie Bewerbungen von Familien, die ein Haus bauen wollen, aber mehr als die zulässige Anzahl von Kindern haben, nicht annehmen werden. Dasselbe gilt für ihre Angehörigen.


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Blog zurück in die letzte Woche, garantiert Weihnachtsmänner_innen-frei

26. Dezember 2009 von Meredith
Dieser Text ist Teil 40 von 73 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Frauenkörper, Mädchengesichter, Puppen bei Tessa.

Lass es einfach, sagt Fräulein Zucker mit einer überaus charmanten, nonchalanten neuen Illu.

Bei Indymedia gibt es einen Bericht zu der Demonstration für den iranischen Crossdressing Studentenführer Majid Tabakoli in Berlin. (Danke auch an Leser Leo für den Hinweis.)

leonie plädiert für mehr Feminismus in der Klimabewegung und hat damit völlig Recht. Außerdem bringt sie einen interessanten Hinweis zum Thema Gewalttaten von Mädchen: Nämlich, dass deren Zahl nicht so sehr ansteigt, wie die Bereitschaft, sie zur Anzeige zu bringen und gibt dem Papst auch noch schnell aufs Maul. Der hat sich in seiner Weihnachtspredigt einmal wieder für den Schutz ungeborenen Lebens stark gemacht, aber den Schutz von Frauenleben dabei unerwähnt gelassen.

DFB-Präsident kann nicht empfehlen, sich als Profifußballer zu outen, meldet queernews. Für Fußballerinnen gilt das vermutlich nicht. Da is’ wurscht, geht ja auch nicht um Millionenverträge.

die.Standard findet die Tina Fey-Sendung “30 Rock” so gut wie alle anderen auch. Mich würde interessieren, warum diese Sendung diesen Titel hat.

Und Mademoiselle Nocturne mag das neue ANAIS-Buch “Der Gedanke”.

Ich weiß nicht, wer von euch den Militärputsch in Honduras bewusst mitbekommen hat – ich habe es schändlicherweise nicht. Und bin entsetzt zu lesen, dass seit dem 28. Juni (der Tag des Putsches) in dem mittelamerikanischen Land bereits 17 Mitglieder der LBGT-Gemeinschaft dort teilweise brutal ermordet worden sind, zuletzt der 27-jährige Aktivist Walter Tróchez, wie auf dem 1.000 Kreuze in die Spree-Blog gemeldet wird.

Angeblich verklagt die Läuferin Caster Semenya den internationalen Leichtathletikverband IAFF auf 120 Millionen Dollar, und den südafrikanischen Verband ASA auf 18 Millionen Dollar. Was die Begründung für dieses Summe ist, wird aber nicht ganz klar; klar ist nur, dass ASA das Geld nicht aufbringen könnte.


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Eine Woche voller News

27. November 2009 von Katrin
Dieser Text ist Teil 33 von 74 der Serie Kurz notiert

Schon wieder Wochenende. Und wieder ist vieles im Netz passiert:

Verhindern anonyme Geburten die Tötung ungewollter Kinder? Eine ellenlange Debatte ließe sich über diese Frage ausbreiten. Der Ethikrat scheint nicht überzeugt zu sein und empfiehlt daher, Babyklappen wieder abzuschaffen, wie die Netzzeitung berichtet.

Vielleicht habt auch ihr diese Woche einen Fernsehbericht über Sarah Palins neueste Tour durch Amerika gesehen: Stets ihren behinderten Sohn hyperaktiv seine Ärmchen wedelnd in die Kamera zeigend? – nein? Nicht schlimm – im Guardian hat Jessica Valenti das Come-Back der Hockeymom für euch zusammengefasst.

“Nothing tastes as good, as skinny feels,” so lautet – nach eigenen Angaben – das Motto von Model Kate Moss. Auf Feministing kann Jessica dazu nur zu Protokoll geben:

“For the record, here are some things that taste better than skinny (or any weight) feels: Lasagna, cheesecake, nachos, fresh guacamole, grilled cheese, hot chocolate on a cold day, peanut butter, mashed potatoes, mozzarella, oh my god now I’m really hungry. Gotta go eat.”

Oho – das Bundesverfassungsgericht meldet sich wieder einmal in Sachen “Ehe” zu Wort: vielleicht könnte es nötig sein, das Ehegattensplitting endlich auch für homosexuelle Paare zuzulassen. Spiegel Online schreibt dazu:

“Wenn auch Paare, die in der Regel keine Kinder aufziehen, in den Genuss einer Leistung kommen, die immer noch als ein Segen für die Familien gilt, dann könnte das der berühmte Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Das Gewähren von Steuervorteilen auch für homosexuelle “Ehe”-Paare könnte zugleich das Ende dieser Privilegien einläuten.”

“Ups, I did it… “ – tja: Bei Britney Spears und Madonna standen die Leute drauf, als sie sich bei den MTV Music Awards küssten. Und wer nicht drauf stand, der wäre trotzdem nicht auf die Idee gekommen, die beiden von irgend etwas auszuladen. Anders erging es Adam Lambert: Er simulierte (!) Oralsex mit und küsste seine Bandmitglieder. Also lud ihn ein TV-Sender aus, wie ebenfalls auf Spiegel Online zu lesen ist. Könnte etwas mit der sexuellen Orientierung des Sängers zu tun haben.

Dabei ist Homosexualität etwas ganz Natürliches, wie uns auch ein Professor der Geschichte der Biowissenschaften erklärt, und zwar auf den Seiten des Humanistischen Pressedienstes. Mehr noch: Homo- und Bisexualität sind sogar evolutionär äußerst wichtig.

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,663266,00.html#ref=rss

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Drag Queens setzen sich zur Wehr

9. Oktober 2009 von Magda

Das hätten die beiden betrunkenen Halbstarken wohl nicht erwartet: Als Dean Gardener (19) und Jason Fender (22) Ende August in in der Innenstadt von Swansea in South Wales auf offener Straße zwei Drag Queens beschimpften und dann auch noch eine von beiden ins Gesicht schlugen, setzten sich die beiden gekonnt zur Wehr – denn das Hobby der Draq Queens ist Kickboxen Kampfsport (genauer: Mixed Martial ArtsDanke für den Hinweis, steve the pirate).

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Völlig überrascht von der Gegenwehr lagen Gardener und Fender erst einmal flach und wurden dann von der Polizeit aufgelesen während die beiden Drag Queens sich ihre Handtaschen schnappten und weitergingen. Gardener und Fender bekamen vier Monate auf Bewährung und eine nächtliche Ausgangssperre.

Tja, unverhofft kommt (glücklicherweise) oft.

Das Video findet ihr auf dailymail.co.uk.


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