Einträge mit dem Tag ‘Sarah Haskins’


Mehr als nur sexy?! „Moderne Ladys“ in den Medien

2. Dezember 2010 von Helga

Nachdem Sarah Haskins (und mit ihr “Target Women”) die Comedyshow Infomania verließ, haben wir irgendwie nicht mehr reingeschaut. Ein Fehler, denn auch ihre Nachfolgerin Erin Gibson ist der Hammer. In “Modern Lady” nimmt sie die Rollenbilder, die Frauen heute in den Medien vermittelt werden, unter die Lupe. Dabei ist sie unter anderem auf der Suche nach dem besten sexy Halloweenkostüm – keine leichte Aufgabe:

Nach dem Klick ein weiteres Highlight:


Facebook | |


Sarah Haskins, Uni, Toiletten, Twitter, Protest in Saudi Arabien, HipHop und Alltagssexismen

8. September 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 51 von 138 der Serie Kurz notiert

Sarah Haskins is back! Und schwanger! Über ihre Schwangerschaft berichtet sie auch im verlinkten Clip.

Der Tagesspiegel stellt ein Buch über die Pionierinnen an der Uni vor und berichtet darüber, wie mühsam Frauen sich den Zugang zur Hochschule erkämpfen mussten: “Die über 500 Seiten sind Aufarbeitung deutscher Wissenschaftsgeschichte, Kompendium, Nachschlagewerk für Forschung und Lehre.”

Die Zeit hat einen Artikel mit dem Titel “Die Methode Frau“: Eine Revolution kündigt sich an: Sie wird verändern, wie wir morgen Arbeit und Leben einrichten.

Toilettenschilder

Toilettenschilder

Toiletten – einer der letzten gender-segregierten Orte. HystericalMarissa hat eine beeindruckende Sammlung von Toilettenschildern (auch gesehen im Genderblog).

My Fault, I’m Female hat die besten Anekdoten zu Alltagssexismen: Diesmal über einen verwirrten Kunden in einem Elektronik-Geschäft.

Dass es bei Twitter auch um gesellschaftliche Veränderungen geht, beweist die abortion gang. Sie stellt die spannendsten pro-choice Twitterer_innen vor und erklärt, warum soziale Netzwerke für Aktivist_innen immer wichtiger werden.

Ihr Mann wurde ein Fernsehstar in Großbritannien, aus seiner Angetrauten, Gia Milinovich, wurde „Frau Brian Cox”. Im Guardian beschreibt sie ihr Leben zwischen verliebten Fans, ignoranten TV-Produzent_innen und der Waschküche als „unsichtbare Ehefrau. Ihr einziger Ausweg bisher: Endlich im Dschungelcamp mitspielen und ein Fitnessvideo drehen. Dann doch lieber Hosen waschen.

In Saudi-Arabien sollte es erstmal Kassierinnen an den Supermarktkassen der Firma Panda geben. Nach Protesten, Boykottdrohungen und Fatwas hat Panda seinen Vorstoß dann doch wieder abgebrochen, berichtet die ZEIT. Die Kassiererinnen hätten erstmals auch mit Familien gearbeitet – aufgrund der Geschlechtertrennung bleibt es aber weiter bei wenigen reinen Frauenläden.

Termine nach dem Sprung! (weiterlesen …)


Facebook | |


Neues von Sarah Haskins

31. März 2010 von Helga

Die Trauer war groß, als Sarah Haskins das Ende von „Target Women” verkündete – zeigte sie doch, dass Frauen lustig sind, lustige Filme produzieren können und nicht zuletzt, mit wieviel Klischee und Stereotypen uns Werbung Sachen verkaufen will. Immerhin versprach sie neue Projekte.

Screenshot aus Target Women: Links das rosa Fadenkreuz-Logo mit der Aufschrift -TARGET WOMEN- und rechts Sarah Haskins in einer roten Kittelschürze und mit Kochtops und Kochlöffel, darunter der Schrftzug - SARAH HASKINS - WOMAN

Nun berichtet Bitch Magazine, dass ihr erster Kurzfilm fertig ist. In „DILF” stürzt der Einzug des Vaters von Sarahs Mitbewohnerin die gemeinsame WG ins (Liebes-) Chaos. Anzusehen ist der Film im Internet unter dilfthemovie.org


Facebook | |


Zucker für die Cougars

24. März 2010 von Verena
Dieser Text ist Teil 24 von 25 der Serie Wilde Mädchen

Ich kann es kaum erwarten, 40 zu werden. Denn vertraut man dem Trend, bekomme ich dann erst wieder einen knackigen Mittzwanziger ab – Madonna, Demi Moore oder die hiesige Simone Thomalla paaren sich nur noch mit Jungs, die ihre Söhne sein könnten. Ach Gottchen, das, was bei Männern seit Jahrhunderten selbstverständlich ist, sich mit Frischfleisch zu garnieren, ist bei Frauen zu öffentlichen Kommentierung frei gegeben. Denn war der Begriff „Cougar“ ehemals negativ besetzt für ältere Frauen, die in Bars abhingen, um jemanden für eine Nacht aufzugabeln – also wirklich – stehe der Puma-Begriff mittlerweile “für ältere Single-Frauen, die wissen, was sie wollen, das Geld und das Selbstbewusstsein haben, es sich zu holen.”

(C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Ist das wirklich ein Thema? Anscheinend ja, bei Demi Moore und Ashton Kutcher ist der Altersunterschied seit Jahren ein größeres Thema als ihre beruflichen Projekte – wahrscheinlich ist ihre Beziehung jetzt ihr Beruf. Frauenzeitschriften und Männermagazine unterstützen den Trend jeweils aus ihrer beschränkten Sicht heraus: Während die Cosmopolitan jeden Mann unter 25 zum Sexsymbol erklärt, wird bei Männern Wert darauf gelegt, das aus dem gejagten Jüngling ganz schnell ein Cougar-Hunter wird…
Nicht zu vergessen das Fernsehen, das nur zu gerne solche Trend-Konstrukte aufgreift. Da stöckelt Friends-Darstellerin Courteney Cox wie eine Desperate Housewife durch die Serie Cougar Town und in der Kuppel-Show The Cougar darf sich die geschiedene 40-Jährige von Mittzwanzigern aufs Peinlichste umgarnen lassen. Wie wir das finden? Nun, Sarah Haskins hat für so etwas wie immer die richtigen Worte:

Schaut man sich fern des Showbiz im normalen Leben um, fiele auf, dass es immer schon Frauen gab, die sehr viel jüngere Partner hatten. Genauso wie es große Frauen mit kleinen Männern gibt – sollen wir da jetzt auch einen Trend draus machen oder hat Tom Cruise den schon abgefrühstückt??!!

Aber plötzlich soll aus ganz normalen Frauen, die auch mit über 40 (!) noch Interesse an Männern, Beziehungen und Sex haben, läufige Wildkatzen geworden sein, die mit ihren Krallen jugendliche Six-Pack-Bäuche zerkratzen wollen. Zu dumm, dass ich die Fingernägel kurz trage. Tatsächlich finde ich schon immer jüngere Männer anziehender. Mit Anfang 30 ist mir ein aufgeschlossener 25-Jähriger lieber als ein Mittdreißiger, der mehr mit seinen Statussymbolen als seinem Schwanz wedelt. Ich nenne das persönliche Präferenz und keine Eintrittskarte in den It-Girl-Club.

Statt sich einfach daran zu erfreuen, dass die Pärchenverhaltungsnorm weiter aufgebrochen wird, greifen ganz schnell wieder die herkömmlichen Rollenmuster, in denen Frauen sexy und begehrenswert sein sollen, und Männer um ihre Gunst kämpfen. Die Cougars mögen von der Übersetzung her Pumas sein, aber sie sind stolz drauf, ins Beuteschema ihrer Jäger zu passen. Genausowenig geht es darum, dass Frauen ab 40 großartig sind, sondern dass sie es immer noch schaffen, wie mit 25 auszusehen – die körperliche Erscheinung inbegriffen. Und  dass sie bei aller Lebenserfahrung ihr schüchternes Lächeln nicht verlernt haben, wenn sich der nächste Schuljunge nähert. Und weil die Jugend im Web 2.0 ja besonders bewandert ist, kann sie sich bei urbancougars auch direkt eine Auswahl der heißesten Muttibräute ansehen.

Ich dachte, spätestens mit 40 wäre die Zeit des optischen Selbstbetrugs vorbei. – warum posen diese Frauen dann genauso einfallslos sexy wie ihre Teenagerkolleginnen?! Ich verstehe das nicht als Zeichen von Selbstbewusstsein. Selbstbewusst finde ich, den Partner zu wählen, von dem ich das Gefühl habe, dass er oder sie am besten zu mir passt, unabhängig von Aussehen, Größe, sozialem Status oder eben Alter.


Facebook | |


Sarah Haskins hört mit “Target Women” auf

26. Januar 2010 von Magda

Alle Sarah Haskins Jünger und Jüngerinnen müssen jetzt stark sein…

… denn Target Women mit Sarah Haskins gibt es ab sofort nicht mehr.

Auf Jezebel spricht sie über das Ende von Target Women, über den Mangel an Komödiantinnen und Drehbuchautorinnen, warum sie glaubt, dass sich das bald ändert und über ihre neuen Projekte.

Dodai: So my first question, is, of course, how do you feel about the end of Target Women?

Sarah: The end of Target Women — or rather, me doing Target Women — is bittersweet. I’m really proud of what I — and everyone who worked on it — accomplished, but I think it’s also time to move on and take the funny new places.

(…)

Dodai: The late night wars are in the news, and I think it’s interesting that even though Tina Fey and Amy Poehler have their own primetime shows, late night is still a man’s world, mostly. Do you have any thoughts? Or answers as to why?

Sarah: I wish I had answers. I think comedy is changing, slowly — it’s still male dominated, but I knew (and know) so many great women working in the “grassroots” scene – sketch and improv theaters and stand up. So, hopefully as this generation moves up, and men get used to working with women in comedy the argument that dudes need some sort of sacrosanct place to be gross and women don’t belong there will change. I’m referring mainly to the lack of female writers on those shows and the writing rooms.

(…)

Sarah: I firmly believe that women want to laugh almost as much as we want to darn socks…. maybe even more. I know — I sound like a radical.

Hier noch eine wohlverdiente Ode an Sarah Haskins.


Facebook | |


Weihnachtsstress-freie Zone: Sarah Haskins’ Rückblick auf 2009

23. Dezember 2009 von Magda

Eine Erholung vom last-minute Shopping, dekorieren oder vom Familien-Streit gefällig? Hier eine kleine Erholung mit Sarah Haskins und ihr amüsanter Rückblick auf ein Jahr medialer Verwertung der Zielgruppe “Frau”.


Facebook | |


Was war, wie’s wird

23. Oktober 2009 von Helga
Dieser Text ist Teil 2 von 138 der Serie Kurz notiert

Ein paar Themen blieben wieder liegen, hier nun der Schnelldurchlauf:

In Spanien werden am Samstag bis zu zwei Millionen auf der Straße erwartet um gegen das geplante Abtreibungsgesetz zu demonstrieren, berichtet dieStandard. Besonders stört sie, dass 16-Jährige nun nicht mehr ihren Eltern Bescheid geben müssten, falls Zapatero das Gesetz durchbekommt.

Auf Spiegel Online gab es ein Interview mit Triathletin Nicole Schnaß. Sie berichtet über die Folgen der Hormontherapie ihrer Geschlechtsumwandlung.

Ebenfalls auf Spiegel Online: US-Wissenschaftler sagen voraus, dass die Evolution Frauen kleiner, dicker und gesünder machen wird. Warum wir derzeit so unevolutionär am großen, dünnen Schönheitsideal hängen erklären sie leider nicht.

Deutsche Forscher finden übrigens auch ganz viele Sachen raus, z.B. dass Frauen mehr weinen als Männer; Jungen und Mädchen aber noch gleich viel. Näheres nicht auf Und-dafür-haben-die-ne-Studie-gebraucht.de, sondern bei derWelt.

Das manager magazin hat den Gehaltsreport 2009 veröffentlicht. Der zeigt wieder einmal, dass Frauen weniger Geld verdienen als Männer. In einigen Branchen ist der Unterschied geringer, typischerweise männerdominierten. Aufholen tun die Managerinnen auch nicht, im Gegenteil, die Schere wird größer. Wenig erstaunlich, dass sie häufiger als Männer mit ihrem Gehalt unzufrieden sind.

Jaja, Frauen sollen endlich Forscherinnen und Ingenieurinnen werden. Der “Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen” weist passend auf den Helmholtz.Schülercampus hin. Die Helmholtz-Gesellschaft hat dort 15 Spiele online gestellt, in denen Jugendliche die beliebtesten Versuche aus Schülerlaboren virtuell durchführen können. Selber CSI spielen und genetische Fingerabdrücke vergleichen oder im Linearbeschleuniger neue Elemente herstellen kann man unter www.helmholtz-campus.de.

Terminhinweis an Münchener_innen: An der Ludwig-Maximilians-Universität startet die interdisziplinäre Ringvorlesung “Gendergraphien. Perspektiven der Geschlechterforschung auf Körper-Wissen-Praxen”. Wissenschaftler_innen berichten über verschiedene Verknüpfungen von Gender und Körper. Ab dem 26.10.2009 wöchentlich immer montags von 18-20 Uhr im Hörsaal HGB A 014.

Und zum Schluss: Sarah Haskins is back. Yay!


Facebook | |


Diese Woche in den Blogs

19. September 2009 von Verena
Dieser Text ist Teil 9 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die standard.at meldet, dass in China zum ersten Mal Frauen am Raumfahrtsprogramm teilnehmen und sich zu Astronautinnen ausbilden lassen können.

Die Stadtpiratin veröffentlicht Grundsätzliches zum Stand des Feminismus und macht einen Schlenker in die feministische Rechtswissenschaft.

Die Salzstreuerin zeigt die neuesten Errungenschaften der Spielzeugindustrie: Eine Strippergirl-Puppe für kleine Mädchen.

Das Väterblog weist auf ein Diskussionspapier des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung hin, in dem die deutsche und französische Familienpolitik seit 1939 miteinander verglichen werden – allerdings unter Aussparung der väterlichen Rolle.

Das Mädchenblog listet Verhaltensempfehlungen für potentielle Vergewaltiger auf: Keine K.O.-Tropfen oder andere Drogen in Drinks zu mixen ist eine davon.

Und weil es so schön ist und wir das letzte Woche noch nicht verlinkt hatten: Sarah Haskins wirft einen Blick auf eine besondere Art der Metamorphose…


Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschspachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


Facebook | |


Samstagabendbeat

22. August 2009 von Magda

Eine Ode an Sarah Haskins:

Lyrics:

Sarah Haskins
is my celebrity imaginary girlfriend

I know she’s not /that/ famous yet,
but I like to get in on the ground floor of celebrity imaginary girlfriends

I’m sure when she hears this song
she’ll be horrified.
Really creeped out.

[bass solo]

Sarah Haskins says the sorts of things
That I think when I’m watching ads on TV

She points out how ridiculously stupid the messaging is
By using sarcastic hyperbole

Bass solo!
[bass solo]

Sarah Haskins compared to Brett Erlich is really tall,
but I bet it’s really just that Brett is just really small because
to me I bet she’d seem like average height ’cause I’m also
really tall.

(That’s all)

via current.com.


Facebook | |


Ein Mann will täglich aufs Neue gewonnen sein

18. August 2009 von Anna

Die Mädchenmannschaft beschäftigt sich ja immer wieder mit Werbung. Manchmal kommentieren wir sie selber, oft und gerne verweisen wir auch auf die zauberhafte Sarah Haskins, die verschiedenen Werbespots und -trends immer treffsicher zu kommentieren weiß.

Mein Bruder hat mir vor ein paar Tagen ein paar Werbefilmchen verlinkt (an dieser Stelle nochmal vielen Dank dafür), die für Sarah Haskins wie gemacht erscheinen. Leider sind sie erstens auf deutsch und zweitens schon etwas älter. Aber seht selbst …

Zuerst:
Dr. Oetker – oder: “Eine Frau hat zwei Lebensfragen: was soll ich anziehen und was soll ich kochen.”

Ja, das war noch recht harmlos. Die Frau kocht und backt, der Mann geht arbeiten. War früher zwingend so, ist heute noch ganz schön oft so, nichts neues.

Wirklich neu war mir allerdings das Produkt “Frauengold”, welches ein faszinierendes Wundermittel gewesen sein muss.
Der erste Spot, den ich zeigen möchte, mutet fast ein wenig modern an, agiert er doch mit dem Bild des “doofy husband“, das auch heutzutage noch in vielen Werbefilmen zu finden ist. Der einzige Weg, den doofy husband und das Backen und Kochen mit Gleichmut auszuhalten ist es, sich das Frauenleben mit Frauengold erträglich zu trinken – ich hoffe, niemand nimmt es mir übel, die Pointe schon vorweg genommen zu haben:

Eine Nummer weiter geht ein anderer Spot, ebenfalls zu Frauengold. Jetzt geht es nicht mehr nur darum, das stressige Hausfrauendasein zu ertragen, hier werden die Frauen fast schon ruhig gestellt, pardon, es wird ihnen geholfen, “über den Dingen zu stehen”.

Das abschließende “Frauengold gibt auch ihnen den rechten Schwung” mutet da wirklich schon zynisch an.

Bleibt die Frage: What would Sarah say?


Facebook | |



Anzeige