Einträge mit dem Tag ‘Samstagabendbeat’


Samstagabendbeat: Die Neudefintion der tragischen Frauengestalt mit Laura Marling

11. März 2017 von Charlott

But I was wild once
And I can’t forget it
I was wild, chasing stones

Semper Femina heißt das neuste, gestern erschienene Album der britischen Musikerin Laura Marling. „Semper Femina“ ist das Ende des Zitats „Varium et mutabile semper femina“ (Eine Frau ist ein stets launenhaftes und wandelbares Wesen) aus der Aeneis. Die beiden Wörter trägt Marling als Tattoo und nun also ein Album gleichen Namens, in dem sich die 27-Jährige ganz und gar Frauen zuwendet: ihren Geschichten, Beziehungen untereinander und Bezügen aufeinander (wenn sich das leider auch nicht wirklich in für das Album engagierte Musikerinnen und Produzentinnen niederschlägt).

Doch die Grundprämisse klingt nicht nur nach einer guten Idee, sondern in Song-Form auch nach guter Musik. „Next Time“ ist der zweite Song zu dem ein Video veröffentlicht wurde (bei dem Marling zu dem Regie führte) und beinhaltet visuelle Echos von Charlotte Perkins Gilmans Klassiker The Yellow Wallpaper. Das passt dann auch bestens zu Marlings Ziel, welches sie mit der Platte verfolgt: die tragische Frauengestalt neu zu definieren. Nicht etwa als schlichtweg zartbesaitet, unterwürfig, sondern als komplex – so wie das Leben halt.


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Samstagabendbeat: Neues Joy Denalane Album!

4. März 2017 von Charlott

Sechs Jahre warten hat nun ein Ende: Gestern erschien endlich Joy Denalanes neustes Album Gleisdreieck! Gleisdreieck ist eine U-Bahnstation in Berlin. Im Interview mit der Berliner Morgenpost sagt Denalane:

Es ist die DNA von Joy Denalane, der Ort, der mich geprägt hat wie kein anderer. Davon habe ich viel mitgenommen. Das Gleisdreieck als Metapher finde ich außerdem poetisch. Bei dem Begriff denke ich an einen Umsteigebahnhof, eine Weggabelung, einen Ort des Abschieds und der Begegnung, und ein Bild für Bewegung.

Ab April geht Joy Denalane auf Tour. Alle Termine gibt es auf ihrer Webseite.


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Samstagabendbeat mit Shea Diamond „I Am Her“

25. Februar 2017 von Charlott

there is an outcast in everybody’s life and i am her

Shea Diamond ist eine Singer/Songwriterin aus Little Rock, Arkansas. Im letzten Oktober erschien ihre großartige Single „I Am Her“ und im Januar veröffentlichte sie noch einmal eine a cappela Version dieses Songs. In dem Video steht sie vor einem riesigen Bild, welches Marsha P. Johnson und Sylvia Rivera protestierend zeigt. Zu dem Video schreibt Diamond:

I’m thankful that my trans sisters sacrificed in this movement so women like me are able to be whomever we choose. Marsha P Johnson, our founding mother, made it possible for us to take advantage of rights we never knew someone had to fight for. Now, as a trans woman of color, I’m free to be the artist I never dreamed I’d get the chance to be. I’m able to finish where they left off and give our youth something to believe in!


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Samstagabendbeat mit Mpho Sebina

11. Februar 2017 von Charlott

Mpho Sebina ist eine botswanische Musikerin. Mit Mash-Up-Cover-Versionen hat sie sich bereits ins Herz vieler gesungen. „Loves Light“ ist ihr bisher einziger orginaler Song. An einem Album wird gearbeitet.


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Samstagabendbeat mit Künstlerinnen, die Trump einen Korb gaben

21. Januar 2017 von Charlott

Gestern war der Amtsantritt von Donald Trump als neuer us-amerikanische Präsident. Drum feiert der heutige Samstagabendbeat einige der Künstler_innen, die angefragt wurden bei dieser Veranstaltung aufzuspielen, die aber empört abgelehnt haben. Denn: Egal wie groß die Bühne und das potentielle Publikum, nichts rechtfertigt sich für Trump einspannen zu lassen und ihn und seine Politiken zu normalisieren.

Dixie Chicks

Rebecca Ferguson

Charlotte Church


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Future Girls feat. Bernadette La Hengst

14. Januar 2017 von Magda

Ein Musikprojekt mit den ‚Future Girls‘ und Bernadette La Hengst, das den besten Satz der Musikgeschichte enthält: „Ich kann sehr gut Pizza essen“.

Durchgeführt von TRITTA e.V. – Verein für feministische Mädchenarbeit Freiburg.


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Samstagabendbeat: Bye bye, 2016.

31. Dezember 2016 von Charlott

Für die letzten Stunden dieses Jahres gibt es hier noch ein paar wunderbare Lieder, die allesamt auf Alben dieses Jahr erschienen sind. (Und wer noch mehr Musik aus 2016 sucht: Nadia hat auf Shehadistan auch eine feine Zusammenstellung vorbereitet.) Die Liste gibt es auch als Playlist vollständig bei Youtube und bei Spotify.

Tegan and Sara „Faint of Heart“ (aus dem Album „Love You to Death“)

Alsarah & The Nubatones „Ya Watan“ (aus dem Album „Manara“)

The Tuts „1982“ (aus dem Album „Update Your Brain“)

(mehr …)


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Samstagabendbeat mit Mitski (Special Appearence: Marceline the Vampire Queen)

17. Dezember 2016 von Charlott

Mit Puberty 2 hat Mtsiki in diesem Jahr ihr bereits viertes Album herausgebracht. Die Musikkritik hat es ziemlich gefeiert und nun zum Ende des Jahres findet die Platte sich auch auf der einen oder anderen Jahresbestliste wieder. Aber auch die vorangegangen Songs dieser großartigen Musikerin sind nicht zu verachten, wie beispielsweise „Townie“ von der 2014er Platte Bury Me At Makeout Creek.

Und für Menschen wie mich, die einen riesigen Softspot für Marceline the Vampire Queen aus Adventure Time haben, gibt es auch noch das passende Video. Marceline covert Mitskis „Francis Forever“:


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Samstagabendbeat mit Carole King (aka die Gilmore Girls Edition)

26. November 2016 von Charlott

Vielleicht gehört ihr ja auch zu all jenen, die gestern einen sehr langen Abend hatten, weil sie die neue Gilmore Girls Miniserie auf Netflix bingewatchen mussten – oder ihr fiebert noch dem Moment entgegen, wo ihr Zeit habt zum Gucken. Und was wäre Gilmore Girls ohne Carole King? Deren Song „Where You Lead“ (erstmals erschienen auf ihrem Album Tapestry im Jahr 1971) ist seit dem Start der Serie im Jahr 2000 in veränderter Version gemeinsam mit Kings Tochter Louise Goffin aufgenommen der Titelsong. Außerdem beehrte sie die Serie immer wieder mit Gastauftritten als Sophie Bloom, die Besitzerin des Instrumentenladens in Stars Hollow. Auch in der Miniserie ist sie mit dabei (und wer aufmerksam ist sieht auch Louise Goffin).

Und für alle, die die Serie noch(mal) gucken wollen, ein Bullshit Bingo ist sicher nicht fehl am Platz:


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Samstagabendbeat: 20 Jahre Spice

19. November 2016 von Charlott

Ein Blick auf den Kalender, ein bißchen rechnen und „Huch, wie die Zeit vergeht!“ denken: In diesem Monat jährte sich zum 20. Mal die Veröffentlichung des Debut-Albums der Spice Girls. Im Jahr 1996 tanzten und sangen sich Scary, Sporty, Baby, Ginger und Posh in Herzen vieler. Und auch wenn ihre Performance gerade auch von Feminist_innen viel kritisiert wurde/ wird (und die Spice Girls unter anderem mit einer Kommerzialisierung (verwässerter) feministischer Ideen verbunden werden), so waren sie es trotzdem die „Girlpower“-Ideen, in die Kinderzimmer trugen, Freundinnenschaft ins Zentrum rückten, sich laut, fordernd und direkt inszenierten – und somit für viele ein wichtiger Bezugspunkt wurden. Grund genug, um ihr Debut-Album mit einer kleinen Playlist zu feiern! Packt die Tanzklamotten aus und spice up your life!

If you wanna be my lover / You gotta get with my friends / Make it last forever / friendship never ends

Wannabe

Say You’ll Be There

2 Become 1

Love Thing

Mama

Who Do You Think You Are


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