Einträge mit dem Tag ‘Samstagabendbeat’


Samstagabendbeat: Versuchen cool zu sein mit Ilgen-Nur

27. Mai 2017 von Charlott

Ilgen-Nur „is still figuring it out“, wie sie in Cool singt, aber diesem Prozess hört man doch sehr gern zu, wenn er in solch eingängigen Songs mündet wie denen der Debüt-EP No Emotions. Auf der FB-Seite werden Künstler_innen wie Soko, Kate Nash und Sonic Youth als Einflüsse genannt und genau diese Echos kann man auch in den fünf Songs der EP hören.


Facebook | |


Samstagabendbeat: The Tuts covern Spice Girls

15. April 2017 von Charlott

Kommen gleich zwei Musikdinge, die ich liebe, zusammen: The Tuts, eine unglaublich super Band aus Großbritannien, und der Spice-Girls-Ohrwurm-Klassiker „Wannabe“.


Facebook | |


Drei Songs über’s Essen und Überleben

1. April 2017 von Magda

Die Band Cat Apostrophe besteht aus fünf Musiker_innen aus Leeds (UK), die sich im Januar in ihren Proberaum einschlossen, um „drei traurige Pop-Songs über’s Essen und Überleben“ aufzunehmen. Letzte Woche sind die Songs zum gratis Anhören und Mitseufzen erschienen. Es geht um Leistungsdruck, die Lust am Essen und die kleinen Errungenschaften des Tages – aufstehen, das Haus verlassen oder ein Bad zu nehmen.

Fotos via facebook und bandcamp. Cat Apostrophe gibt’s auch auf facebook und twitter.


Facebook | |


Samstagabendbeat: Die Neudefintion der tragischen Frauengestalt mit Laura Marling

11. März 2017 von Charlott

But I was wild once
And I can’t forget it
I was wild, chasing stones

Semper Femina heißt das neuste, gestern erschienene Album der britischen Musikerin Laura Marling. „Semper Femina“ ist das Ende des Zitats „Varium et mutabile semper femina“ (Eine Frau ist ein stets launenhaftes und wandelbares Wesen) aus der Aeneis. Die beiden Wörter trägt Marling als Tattoo und nun also ein Album gleichen Namens, in dem sich die 27-Jährige ganz und gar Frauen zuwendet: ihren Geschichten, Beziehungen untereinander und Bezügen aufeinander (wenn sich das leider auch nicht wirklich in für das Album engagierte Musikerinnen und Produzentinnen niederschlägt).

Doch die Grundprämisse klingt nicht nur nach einer guten Idee, sondern in Song-Form auch nach guter Musik. „Next Time“ ist der zweite Song zu dem ein Video veröffentlicht wurde (bei dem Marling zu dem Regie führte) und beinhaltet visuelle Echos von Charlotte Perkins Gilmans Klassiker The Yellow Wallpaper. Das passt dann auch bestens zu Marlings Ziel, welches sie mit der Platte verfolgt: die tragische Frauengestalt neu zu definieren. Nicht etwa als schlichtweg zartbesaitet, unterwürfig, sondern als komplex – so wie das Leben halt.


Facebook | |


Samstagabendbeat: Neues Joy Denalane Album!

4. März 2017 von Charlott

Sechs Jahre warten hat nun ein Ende: Gestern erschien endlich Joy Denalanes neustes Album Gleisdreieck! Gleisdreieck ist eine U-Bahnstation in Berlin. Im Interview mit der Berliner Morgenpost sagt Denalane:

Es ist die DNA von Joy Denalane, der Ort, der mich geprägt hat wie kein anderer. Davon habe ich viel mitgenommen. Das Gleisdreieck als Metapher finde ich außerdem poetisch. Bei dem Begriff denke ich an einen Umsteigebahnhof, eine Weggabelung, einen Ort des Abschieds und der Begegnung, und ein Bild für Bewegung.

Ab April geht Joy Denalane auf Tour. Alle Termine gibt es auf ihrer Webseite.


Facebook | |


Samstagabendbeat mit Shea Diamond „I Am Her“

25. Februar 2017 von Charlott

there is an outcast in everybody’s life and i am her

Shea Diamond ist eine Singer/Songwriterin aus Little Rock, Arkansas. Im letzten Oktober erschien ihre großartige Single „I Am Her“ und im Januar veröffentlichte sie noch einmal eine a cappela Version dieses Songs. In dem Video steht sie vor einem riesigen Bild, welches Marsha P. Johnson und Sylvia Rivera protestierend zeigt. Zu dem Video schreibt Diamond:

I’m thankful that my trans sisters sacrificed in this movement so women like me are able to be whomever we choose. Marsha P Johnson, our founding mother, made it possible for us to take advantage of rights we never knew someone had to fight for. Now, as a trans woman of color, I’m free to be the artist I never dreamed I’d get the chance to be. I’m able to finish where they left off and give our youth something to believe in!


Facebook | |


Samstagabendbeat mit Mpho Sebina

11. Februar 2017 von Charlott

Mpho Sebina ist eine botswanische Musikerin. Mit Mash-Up-Cover-Versionen hat sie sich bereits ins Herz vieler gesungen. „Loves Light“ ist ihr bisher einziger orginaler Song. An einem Album wird gearbeitet.


Facebook | |


Samstagabendbeat mit Künstlerinnen, die Trump einen Korb gaben

21. Januar 2017 von Charlott

Gestern war der Amtsantritt von Donald Trump als neuer us-amerikanische Präsident. Drum feiert der heutige Samstagabendbeat einige der Künstler_innen, die angefragt wurden bei dieser Veranstaltung aufzuspielen, die aber empört abgelehnt haben. Denn: Egal wie groß die Bühne und das potentielle Publikum, nichts rechtfertigt sich für Trump einspannen zu lassen und ihn und seine Politiken zu normalisieren.

Dixie Chicks

Rebecca Ferguson

Charlotte Church


Facebook | |


Future Girls feat. Bernadette La Hengst

14. Januar 2017 von Magda

Ein Musikprojekt mit den ‚Future Girls‘ und Bernadette La Hengst, das den besten Satz der Musikgeschichte enthält: „Ich kann sehr gut Pizza essen“.

Durchgeführt von TRITTA e.V. – Verein für feministische Mädchenarbeit Freiburg.


Facebook | |


Samstagabendbeat: Bye bye, 2016.

31. Dezember 2016 von Charlott

Für die letzten Stunden dieses Jahres gibt es hier noch ein paar wunderbare Lieder, die allesamt auf Alben dieses Jahr erschienen sind. (Und wer noch mehr Musik aus 2016 sucht: Nadia hat auf Shehadistan auch eine feine Zusammenstellung vorbereitet.) Die Liste gibt es auch als Playlist vollständig bei Youtube und bei Spotify.

Tegan and Sara „Faint of Heart“ (aus dem Album „Love You to Death“)

Alsarah & The Nubatones „Ya Watan“ (aus dem Album „Manara“)

The Tuts „1982“ (aus dem Album „Update Your Brain“)

(mehr …)


Facebook | |



Anzeige