Einträge mit dem Tag ‘Rücktritt’


Kurz erwähnt

26. Februar 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 45 von 153 der Serie Kurz notiert

Alice Schwarzer kommentiert auf Spiegel Online den Rücktritt von Margot Käßmann als “Falsch für uns Frauen, falsch für sie selbst”.

Das BitchMagazine berichtet über eine französische Kampagne mit dem Titel “Frankreich investiert in seine Zukunft”, welche den französischen BürgerInnen die 35 Milliarden Euro teure Verschuldung der Regierung näher bringen sollte. Diese sorgte für Aufsehen, da sie die Zukunft Frankreichs direkt an die Gebärfreudigkeit der Französinnen koppelte. Parodien folgten.

Ebenfalls gefunden auf BitchMagazine: Die Transphobie des so genannten Ökofeminismus.

Comic-Fans aufgepasst: Auf GenderAcrossBorders gibt es ein wunderbares Interview mit Alison Bechdel, u.a. bekannt für ihre Comic-Reihe Dykes to Watch Out For.

Gute Nachricht für SpanierInnen: Das neue spanische Abtreibungsgesetz erlaubt die straffreie Abtreibung bis zur 14. Schwangerschaftswoche und bis zur 22. Woche im Falle schwerer gesundheitlicher Risiken für die Mutter oder von Missbildungen des Fötus.

Wie dieStandard.at berichtet, macht eine Werbekampagne mit Paris Hilton einem brasilianischen Bierkonzern derzeit Schwierigkeiten. Das nationale Frauenrechts-Sekretariat und VerbraucherInnen reichten Klagen gegen den erotischen TV-Spot und die Internetseite ein.

Am 6. Februar 2010 startete „STOP FGM NOW!, eine gemeinsame Kampagne der Waris Dirie Foundation und führender Organisationen im Kampf gegen Genitalverstümmelung. Kritik kommt von Jezebel.com.


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Treten Sie zurück, Herr Conzen!

30. Januar 2010 von Stephanie
Dieser Text ist Teil 5 von 12 der Serie Frauen bewegen

Ab und zu wach ich morgens auf und denke: Ab heute ist alles gut. Du hast bestimmt schon acht Stunden keinen sexistischen Scheiß gehört, warum sollte es in Zukunft anders sein?
Diese Überzeugung hält normalerweise nicht lange, was ich jedoch am letzten Freitag des Januars zu lesen bekam, topt meine gewohnte Desillusionierung um Längen.

Das städtische Zuschüsse für frauenspezifische Vereine gekürzt werden, bin ich ja beinahe gewohnt. Das frauenspezifische Vereine ihre Angestellten unter Marktwert bezahlen müssen und das Geld ansonsten knapp ist auch.
Das die schuldenfreie Stadt Düsseldorf den Kulturzuschuss insgesamt nicht verringert, jedoch eine Kürzung beim Verein für Frauenkommunikation „kom!ma“ um 25% vornimmt, ist schon eine besondere Härte. Das die Kürzung des Zuschuss von „kom!ma“  die einzige Kürzung im Kulturhaushalt ist, ist einfach nur noch dreist.

Aber warum sich an Interpretationen abarbeiten, wenn der Vorsitzende des Kulturausschuss Friedrich G. Conzen seinen Sexismus auch noch niederschreibt und verschickt. (weiterlesen …)


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