Einträge mit dem Tag ‘Ruby Tuesday’


Eine kleine Spende für Nachwuchs-Rockerinnen

19. Dezember 2011 von Magda

Die Festtage rücken immer näher und der Ich-muss-noch-Geschenke-besorgen-Wahnsinn hat schon längst begonnen. Cooler Emanzenkram für eure Liebsten findet ihr in unseren Geschenketipps vom letzten Jahr. Auch Frauenhäuser freuen sich über Geld- und Sachspenden (siehe die Aktion “Wunschzettel der Frauenhäuser”). Denn: Noch schöner als beschenkt werden ist selbst schenken. Ein kleines Geschenk könnt ihr auch dem Ruby Tuesday Rock Camp für Mädchen machen, das vor ein paar Tagen einen Spendenaufruf veröffentlichte:

Das Ruby Tuesday Rock Camp für Mädchen ist ein einwöchiges Musik- Ferienlager für 35 Mädchen, trans- und intergeschlechtliche Jugendliche (im Folgenden “Mädchen*” genannt) von 12 bis 18 Jahren, das vom 21.-29.07.2012 im FEZ Wuhlheide in Berlin stattfindet. Im Camp können die Teilnehmenden verschiedene Instrumente ausprobieren und mit anderen Mädchen* im Proberaum an eigenen Songs basteln. (…)

Knapper werdende Fördermittel für feministische Jugendarbeit stellen die größte Herausforderung für unsere Arbeit und die jährliche Durchführung des Rock Camps dar. Zwar lebt unser Projekt vom Elan und Enthusiasmus der ehrenamtlich Engagierten, dennoch setzt die finanzielle Unsicherheit uns immer wieder Grenzen. Wir hoffen, mit Hilfe der betterplace Community mehr Öffentlichkeit für unser Projekt zu erreichen, uns mit ähnlichen Initiativen zu vernetzen und für einzelne Bereiche unserer Arbeit kontinuierliche, finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Spenden könnt ihr per Bankeinzug, Kreditkarte oder Paypal für das Projekt allgemein oder auch für einen konkreten Bedarf (z.B. einen Satz Bass- und Gitarrensaiten). Achtung: Wer spendet, gibt automatisch einen Prozentsatz an betterplace.org. Wer das nicht möchte, kann das aber ausschalten.


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Rocken, Lieben, Arbeiten – kurz verlinkt

15. Dezember 2011 von der Mädchenmannschaft

Die Haftpflichtbeiträge der Hebammen sind in den vergangenen Jahren bekanntlich deutlich gestiegen, 2012 werden sie fast das doppelte im Vergleich zu 2009 betragen. Bei den Verhandlungen mit den Krankenkassen sieht es dabei düster aus, so der Hebammenverband: Für Geburten im Geburtshaus bleibt alles wie es ist, für alle anderen Leistungen soll es nicht einmal 2 Prozent mehr Geld geben. Protestbriefe gibt es auf www.hebammenverband.de.

Das Ruby Tuesday Rock Camp 2012, ein einwöchiges Musik- Ferienlager in Berlin für 35 Mädchen von 12 bis 18 Jahren, zu supporten geht auch, ohne fragwürdige Banken und deren Anliegen zu bewerben –  hier der Spendenaufruf inklusive handlichem Spendenbutton.

Anlässlich der Veröffentlichung des Abschlussberichts des Runden Tisches Kindesmissbrauch hat der Verband alleinerziehender Mütter und Väter eine Pressemeldung (PDF) herausgegeben und zieht ein durchwachsenes Fazit.

Die Lausitzer Rundschau berichtet: “Ostdeutsche Frauen streben bei ihrer Rückkehr ins Berufsleben weitaus häufiger eine Vollzeitstelle an als westdeutsche Frauen. Während 80 Prozent der Frauen aus Ostdeutschland bei der Wiederaufnahme ihres Berufes eine Vollzeitstelle wollen, sind es in Westdeutschland weniger als 30 Prozent, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht.”

Väter arbeiten offenbar im Durchschnitt wesentlich länger als kinderlose Männer.

Das ist doch voll schwul“ heißt eine Reportage in der ZDF Mediathek, in der drei Jugendliche über ihr Coming-Out berichten. (weiterlesen …)


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Das Rock Camp für Mädchen braucht eure Hilfe!

25. Oktober 2011 von Magda

Die Bank ING-DiBa hat eine Aktion aus­gerufen und will insgesamt 1000 gemein­nützige Vereine mit jeweils 1000 Euro fördern. Auch das Ruby Tuesday e.V. – Rock Camp für Mädchen nimmt an der Aktion teil und freut sich über zahl­reiche Stimmen, damit auch in Zukunft viele Mädels hinter’m Schlag­zeug, Mikro oder mit dem Bass ab­fetzen können.

Der Ruby Tuesday e.V.

ist ein Verein, der 2008 von Musikerinnen, Pädagoginnen und Kultur­schaffenden mit dem Ziel gegründet worden ist, Mädchen zu ermutigen, ihre künstlerischen und musikalischen Fähig­keiten zu entdecken und ihnen Selbst­ver­trauen zu geben. In einem ein­wöchigen Camp erfahren die Teil­nehmerinnen die ganze Welt der Musik, von Band­gründung, Instrumente lernen und am letzten Tag selbst auf der Bühne stehen. Dabei können sie Rollen­bilder jenseits von medial ver­fügbaren (MTV, VIVA) entdecken und ausleben.

Tolle Sache, deswegen: Einfach auf Abstimmung für Ruby Tuesday e.V. gehen, Mailadresse eingeben, und das Votum aus der Bestätigungsmail durch einen weiteren Klick bestätigen. Mit eurer E-Mail-Adresse könnt ihr drei Stimmen ab­geben. Und ja: Es ist doof, dass mensch einer Bank die E-Mail-Adresse geben soll. Doch zumindest ver­sichert die DiBa in ihren allgemeinen Teil­nahme­bedingungen, dass “Ab­gefragte Daten [...] aus­schließlich zum Zwecke der Ab­stimmung genutzt” werden.

Wer die Arbeit des Vereins unter­stützen möchte, kann dies in Form von Geld- oder Sach­­spenden (z.B. Instrumente) tun. All­gemeine Infos gibt es auf der Seite des Rock Camps für Mädchen: rubytuesdaymusic.de.


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Revolutionäre Mädchen

5. September 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 56 von 58 der Serie Die Feministische Bibliothek

Zwanzig Jahre nachdem Bikini Kill Frontfrau Kathleen Hanna sich das Wort ‘Slut’ quer über den Bauch schrieb und das Riot Grrrl Manifest in einer Ausgabe eines Zines erschien, blicken wir zurück auf eine Bewegung, die ausgehend vom Nordwesten der USA weltweit neue Diskussionen zu Feminismus, weiblicher Selbst­bestimmung und Frauen in männer­dominierten Sphären wie Punk oder Rock Musik entfachte.

Ein Buch aus dem Mainzer Ventil Verlag wagt nun den ersten deutsch­sprachigen Rück­blick auf diese pop­kulturelle Jugend­bewegung, die erst­malig fast aus­schließlich von Mädchen und jungen Frauen ins Leben gerufen wurde: “Riot Grrrl Revisited. Geschichte und Gegen­wart einer feministischen Bewegung”.

Die Herausgeber_innen Katja Peglow und Jonas Engelmann haben eine Reihe an spannenden Interviews, Essays und Kurz­porträts zu­sammen­ge­tragen und teil­weise übersetzt. Aus­ge­stattet mit wunderbaren Illustrationen mutet das Buch selbst streckenweise wie ein liebevoll-selbst­gestaltetes Zine an.

Symphatisch beginnt das Buch mit einer Einleitung, in der sich die Heraus­geber_innen von vermeint­licher Objektivität distanzieren, da sie sich nicht ganz von einer “Nineties-Nostalgie” befreien können. Vielmehr wollen Peglow und Engelmann sich der Bewegung, die nach Europa meist nur in Form eines niedlich-gezähmten Mädchenkults oder als kapitalistisch verwertbare Girl Power rüber­schwappte, mit den Fragen nähren:

Was ist von der Revolution übrig geblieben? Wo sind die Rebel Girls von heute? Denn: Geblieben ist einiges, verändert hat sich für Frauen im Musik­geschäft eher weniger.

Das Buch skizziert die Entstehungs­ge­schichte der Riot Grrrl Bewegung und beleuchtet diese in ihren ver­schiedenen Facetten kritisch: Wer waren die Akteur_innen und wo lebten sie, was waren ihre Ziele und Bot­schaften, welcher Ästhetik bedienten sie sich? Das Themen­spektrum ist viel­fältig und beleuchtet Musik, die Lyrics und die Filme der Riot Grrrls, befasst sich mit Körper­politik, lesbischer Kultur und race/Rassismus innerhalb der Bewegung bis hin zu aktuellen feministischen Aktivitäten wie Ladyfeste oder das Girls Rock Camp. Am Ende haben die Herausgeber_innen noch ein “Who is Who” und ein Riot-Grrrl-ABC zusammengetragen, in denen mensch stöbern kann und erfährt, was ‘Backlash’, ‘Queercore’ oder ‘Zines’ sind.

Einen fetten Minuspunkt gibt es für die in den Übersetzungen verwendete Sprache: Wieder­holt finden sich dort diskriminierende Wörter – selbst im Kapitel “Race & Riot”, das sich kritisch mit den Rassismen innerhalb der Community auseinandersetzt. Es ist schade, dass in einem Buch über Feminismus und Selbst­ermächtigung so wenig Wert auf diskriminierungs­freie Sprache und Selbstbe­zeichnungen gelegt wird.

Obwohl die sprachlichen Fehlleistungen das Lese­vergnügen einschränken, ist das Buch empfehlens­wert. Es bietet einen leicht ver­ständlichen und bilder­reichen Einstieg in die feministische pop­kulturelle Bewegung, die Musiker_innen und Aktivist_innen bis heute prägt und hält auch für all diejenigen unzählige Anekdoten und Insider-Berichte parat, die sich schon jahrelang mit den Grrrls be­schäftigen.

So gilt damals wie heute: Revolution Girl Style Now!

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Das Buch über diesen Link zu bestellen, unterstützt die Mädchenmannschaft.
libri “Riot Grrrl Revisited. Geschichte und Gegenwart einer feministischen Bewegung” jetzt bestellen


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Jetzt anmelden: Girls Rock Camp 2011

11. April 2011 von Magda
3 Mädchen mit Instrumenten springen auf einer Bühne in die Luft

Foto: Rock Camp 2010 - mit freundlicher Genehmigung von Ruby Tuesday e.V.

Die Anmeldephase für das dritte Ruby Tuesday Rock Camp, das vom 5. bis 13. August 2011 in Cottbus statt­finden wird, hat be­gonnen.

Das erste Rockcamp für Mädchen* fand 2001 in Portland, Oregon (USA) statt und wur­de in den fol­genden Jahr­en auch in an­deren Län­dern wie Schwe­den oder Deutsch­land um­ge­setzt. Die ehren­amtlichen Or­ganisa­tor_innen wollen Mädchen und jun­gen Frauen* einen Raum zum mu­sikalischen Aus­­probieren und Ler­­nen zur Ver­­fügung stellen, da sie in vielen Be­­reichen der männ­lich do­minierten (Rock-)­Musik unter­­repräsentiert sind.

Um das Ruby Tuesday Rockcamp zu unter­stützen, findet am 23. April ein Soli­­konzert in Ber­lin statt, das GRRRLPUNXBASH (leider nur ein Facebook-Event), wel­ches mit ei­nem Input-­Vortrag von Nadine Lantzsch zu queer/­feministischen Blogs ein­ge­leitet wird. Das Konzert findet im Klub Linse, Parkaue 25, 10367 Berlin statt.

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*Teilnehmen kann, wer zum Zeitpunkt des Rock Camps zwischen 12 und 18 Jahre alt ist und sich als Mädchen, trans*- oder inter­ge­schlechtlich* definiert. Der Teil-nehmer_innenbeitrag ist einkommensabhängig, ein Fahrtkostenzuschuss kann gewährt werden. Wer die Arbeit des Vereins unter­stützen möchte, kann dies in Form von Geld- oder Sach­spenden (Instrumente o.ä.) tun.


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“Ich kann heute nicht arbeiten, ich bin noch queer!” – die Blogschau

15. Januar 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 64 von 144 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

L-Talk stellt die Feministin Kasha Jacqueline aus Uganda vor, die die Organisation “Freedom and Roam Uganda (FARUG)” gründete, die einzige Interessenvertretung für Lesben, bisexuelle und transsexuelle Frauen in Uganda.

Die transidente Frau Michaela erzählt auf ihrem Blog Erlebnisse und Gedanken von ihrem ersten Tag als Frau im Büro.

Auf wider die Natur findet ihr eine Kritik an einem Plakat der Antifa in Leipzig: Angeprangert wird der Sexismus, mit dem für eine Demo geworben wird.

Ninia LaGrande greift den FAZ-Artikel “Der eilige Vater“ auf: “Intensiv Papa sein – Oder: Wie die FAZ Väter diskriminiert.

Mit dem gleichnamigen Buch untersucht Caroline Stern das Thema Intersexualität aus historischer, medizinischer und sozialpsychologischer Perspektive. Sie hinterfragt, wie mit den betroffenen Menschen umgegangen und über sie bestimmt wird. Dazu lässt sie auch Betroffene und deren Eltern zu Wort kommen und entwickelt Handlungsoptionen für eine zukunftsweisende Sozialarbeit, wie auf Kitty ISt zuhause nachzulesen ist.

“Wenn Homosexualität eine Krankheit ist, dann lasst uns alle bei der Arbeitsstelle anrufen und uns queer melden: ‘Hallo, ich kann heute nicht arbeiten, ich bin noch queer!’” – gefunden auf awesome.blogsport.de.

Christian ist in seiner Arbeit mit Jungen mit dem Song “Du bist hässlich” konfrontiert und fragt sich auf Jungenarbeit und Jungenpädagogik: Was macht man nun pädagogisch damit, wie interveniere ich am besten?

Wärmstens empfehlen kann ich euch E:phi=log, auf dem ihr eine Menge witziger Comics findet, die auch zum Nachdenken anregen. Mein Favorit in dieser Woche: die gute Arielle, die böse Ursula und wie Disney uns beibringt, “gut” von “schlecht” zu unterscheiden.

Auf Puzzleteile fragt Paula: “Muss ich es denn ‘Feminismus’ nennen?

Wer Podcasts mag, sollte mal bei heiter scheitern vorbeischauen. Im aktuellen Podcast geht es um das Video-Projekt It Gets Better, welches kritisch beleuchtet wird.

Liebe Berliner_innen: Das Ruby Tuesday Rock Camp für Mädchen ist für den Wettbewerb “Ideen Initiative Zukunft” nominert worden und wird sich in der Zeit vom 13.-26. Januar in der dm-Filiale im Ring Center in Berlin Friedrichshain mit zwei anderen nominierten Projekten präsentieren. Wenn das Projekt die meisten Kund_innen-stimmen bekommt, erhalten sie 1.000 Euro!

Zuletzt ein Tipp von einem Rotschöpf – etwas Schwärmen muss erlaubt sein! – Kweens hat eine Reihe rothaariger Damen für uns zusammengetragen.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid.


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Girls-Rock-Camp feiert Party in Cottbus

23. Juli 2010 von Magda

Am Sonntag findet das Abschlusskonzert des diesjährigen ”Ruby Tuesday – Rock Camp für Mädchen” in Cottbus statt.

Ruby Tuesday Rock Camp AbschlusskonzertDie Veranstalterinnen und Künstlerinnen verkünden:

nach einer woche voller songwritingworkshops, bandcoaching, einüben von bühnenperformance, singen, schreien, skaten und sprühen, stellen vier bands von musikerinnen zwischen 11 und 17 jahren ihre songs der öffentlichkeit vor:

agatha robot (schnell, verzerrt und unabhängig)
black diamonds (mal ruhig, mal geschrien)
crazy rubies (verrückter techno aus cottbus)
kackie kurzsocke feat. die urigen teller (ein kessel buntes)

Wer eine Mitfahrer_innengelegenheit braucht und/oder vom Cottbus Hbf abgeholt werden möchte, schreibe an info[at]rubytuesdaymusic.de.


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