Einträge mit dem Tag ‘Recht’


Feministischer Humor, sexistische Jurist_innenausbildung und Älterwerden

27. April 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 346 von 346 der Serie Kurz notiert

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„Die Linke müsste meine Eltern ansprechen, ohne soziorassistisch zu sein“, sagt Édouard Louis in der Süddeutschen Zeitung mit Blick auf die aktuellen Wahlen in Frankreich.

Was ist los mit den feministischen Blogs?, fragt Melanie bei den Femgeeks und überlegt, aus welche Gründen vielleicht weniger geschrieben und interagiert wird und was darauß Konsequenzen sein könnten.

Darauf antwortend geht es bei Ein Blog von Vielen um Eskapismus, das Ausloten der eigenen Politiken und den Entscheidungen in welchem Umfeld man wie agieren kann/ möchte/ muss.

Dieses Jahr findet wieder das Campaign Boostcamp statt. Das wird geboten: „Während des fünftägigen Trainings lernst Du, wie man erfolgreiche Kampagnenstrategien entwickelt und atemberaubende Aktionen plant, die viele Menschen erreichen. Danach beginnt ein einjähriges Unterstützungsprogramm mit mehreren Folgetreffen am Wochenende.“ Bewerbungsschluss ist der 01. Mai. Es gibt jeweils ein Stipendium für eine_n Aktivist_in of Colour/ Schwarze_r Aktivist_in und eine_n trans Aktivist_in.

In der Jurist_innenausbildung wird viel Sexismus und Rassismus reproduziert. Auf dem Tumblr Juristenausbildung wird sich jetzt damit auseinandergesetzt. Im Interview mit Armaghan Naghipour beim Missy Magazine sprechen die Macherinnen der Seite über ihre Ideen und eigenen Erfahrungen.

Das neue an.schläge-Magazin ist da und widmet sich im Dossier dem Thema Macht & Humor. Da schreibt beispielsweise Denice Bourbon über queer-feministische Comedy, die nach oben tritt und Brigitte Theißl argumentiert, warum es kritische Satire braucht.

Eine Initiative fordert Erinnerung an verfolgte Lesben in der Gedenkstätte des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück. Im Interview mit junge Welt spricht Susanne Kuntz über die historischen Hintergründe.

Die Bundestagswahl in Deutschland rückt auch langsam näher. Der LSVD hat schon einmal seine Wahlprüfsteine vorgestellt.

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„While Jewish victims and their organizational representatives have, over the years, processed claims for real estate, businesses and works of art seized by the Nazis, Jews’ more mundane Holocaust-era property may still be circulating in antique shops and households, unbeknownst to the current buyers or owners“, schreibt der Jewish News Service.

Im Fi2W Podcast geht es ums Altwerden als migrierte Person und besondere Strategien des Umgangs.

Emma Morano ist im Alter von 117 Jahren verstorben (ihr langes Leben hat sie unter anderen darauf zurückgeführt, dass sie nicht mit einem Mann verheiratet war). Die New York Times blickt anhand ihrer zurückgelassenen Objekte auf Moranos Leben zurück.

„Our culture frames illness as a battle to be won, but sometimes it’s just a thing you live with“, schreibt Caira Conner bei Buzzfeed über das Leben mit chronischen, nicht-heilbaren Krankheiten.

Termine

27. bis 30. April in Wiesbaden: Symposium mit dem Titel: Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. (fb-Link)

27. bis 30. April in Freiburg: SeminarWorkshop: „Der gefährliche Wind in der Rede – Wie umgehen mit Hassreden in den Medien

5.-7. Mai in Halle: Konferenz junger politischer Frauen mit Workshops und Diskussionen.

13. Mai in Berlin: Das Queer Zine Fest Berlin steht wieder an. Table können noch angemeldet werden.

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

15. – 18. Juni in Heidelberg: Das Lady*fest Heidelberg findet statt!

14. bis 16. Juli in Berlin: Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln. (Es werden noch Leute zum Mitmachen gesucht!)

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Kund_innenkontakt und die Firma kann das Kopftuchtragen verbieten?

14. März 2017 von Charlott

Unter Umständen, so hat der Europäische Gerichtshof nun entschieden, können Arbeitgeber_innen ihren Mitarbeiter_innen das Tragen eines Kopftuchs untersagen. Dazu braucht das Unternehmen eine interne Richtlinie, die untersagt sichtbare religiöse (und andere weltanschaulichen) Symbole zu tragen, und gute Gründe.

Gute Gründe? Beim Europäischen Gerichtshof wird dort von Kund_innenkontakt und dem Firmenwunsch nach der Ausstrahlung von Neutralität gesprochen. Doch was ist Neutralität? Neutralität umschreibt zu meist eigentlich nur eine gesellschaftliche Norm, etwas das nicht benannt werden muss und darum „neutral“ scheint. Abweichung von der Norm gefährden dann ganz schnell die Neutralität. Interessanterweise hat das Bundesverfassungsgericht bei seinem Urteil zu einer Lehrerin, die ein Kopftuch während des Unterrichts tragen wollte, festgestellt, dass Neutralität an staatlichen Schulen auch als „übergreifend, offen und respektierend“ verstanden werden kann. Das wäre zu mindestens mal eine interessante Umdeutung von Neutralität.

Auf so eine Umdeutung aber geht der Europäische Gerichtshof nicht ein. Aber natürlich hat er gesagt, dass die Unternehmen keine spezifischen Symbole verbieten dürfen, sondern die Richtlinie sich auf alle Symbole gleichermaßen beziehe muss. Das in der Praxis nachzuweisen wird sicher schwierig. Es ist davon auszugehen, dass besonders Musliminnen mit Kopftuch betroffen sind. (Es ist ja auch kein Zufall, dass zwei Musliminnen ihre Verfahren bis zum Europäischen Gerichtshof gebracht haben und nicht etwa Männer, denen gekündigt wurde, weil sie eine Kette mit einem Kreuz trugen.)

Die Human Rights Watch Untersuchung über die verschiedenen Ländergesetze zum Neutralitätsgebot für deutsche Lehrer_innen und Angestellte des öffentlichen Dienstes aus dem Jahr 2009 war auch passenderweise überschrieben: „Diskriminierung im Namen der Neutralität“ und zeigte, wie insbesondere Musliminnen, die ein Kopftuch tragen, betroffen sind. Neutralität ist kein neuer Vorwand. Der Europäische Gerichtshof hat nun Firmen eine Tür zur Diskriminierung geöffnet.


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Selbstbestimmtes Sterben und wahre Superheldinnen – kurz verlinkt

19. Oktober 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 329 von 346 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Neuerscheinung beim Unrast Verlag: Der Sammelband care | sex | net | work. Feministische Kämpfe und Kritiken der Gegenwart „sammelt feministische Positionen und Kritiken an den gegenwärtigen Verhältnissen und analysiert aktuelle feministische Kämpfe“.

Tove Tovesson schreibt beim Missy Magazine über selbstbestimmtes Sterben und Beihilfe zur Selbsttötung, über legale Grauzonen, Euthanisie-Diskurse, Kapitalismus und darüber dass viele Vorwände dennoch schlechte Vorwände sind.

ROLLINGPLANET erläutert, warum das neue Pflegegesetz deutlich Menschen mit Behinderungen benachteiligt.

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) begrüßt die Einigung zwischen Bund und Ländern, den Unterhaltsvorschuss bis zum 18. Lebensjahr des Kindes zu verlängern und die begrenzte Bezugsdauer von 72 Monaten aufzuheben. Gleichzeitig fordert der Verband weiterhin einen Ausbau des Vorschusses. (PDF)

Das Gunda-Werner-Institut sucht eine studentische Teilzeitkraft in Berlin.

Englischsprachige Links

Asam Ahmad schreibt zu Call-Out Culture und gibt einige Denkanstöße mit: Wie wollen wir in aktivistischen Kontexten kritisieren? Welchen Stellenwert haben Call Outs? Ahmad stellt fest: „Call-out culture can end up mirroring what the prison industrial complex teaches us about crime and punishment: to banish and dispose of individuals rather than to engage with them as people with complicated stories and histories.“

Die neuste Marvel Superheldin ist eine syrische Mutter. Die Geschichten beruhen auf den Tagebucheinträgen einer syrischen Frau, die über das tägliche (Über)Leben in einer besetzten Stadt berichtet. Der Comic ist online frei zugänglich.

Die Nobelpreise für 2016 wurden verliehen und kein einziger ging an eine Frau. JR Thorpe schreibt bei Bustle darüber, warum das natürlich ziemlicher Mist ist.

„After Transitioning, No One Calls Me Fat Anymore“, Liam Lowery schreibt über Körpernormen und Gender bei Buzzfeed.

Termine in Berlin, Frankfurt/Main, Marburg, Wien

22. Oktober in Marburg: Cheer Queer_die queer-alternative Partyreihe* mit Msoke (fb-Event).

23. Oktober in Wien: Im Volkstheater findet die Veranstaltung „What´s up, Feminismus?“ statt. Es liest Stefanie Sargnagel, anschließend diskutieren Hanna Herbst, Dudu Küçükgöl und Eva Geber.

29. und 30. Oktober in Berlin: trans* Empowerment Wochenende von LesMigraS (fb-Event).

30. Oktober in Frankfurt/Main: Thementag „Komponistinnen-Welten“ vom Archiv Frau und Musik.

18. bis 20. November in Berlin: Das TransFormations – Trans Film Festival BerlinSpenden sind mehr als erwünscht!

25.-26. November in Berlin: Kostenloser Programmier-Workshop (Clojure) für FLTI, insbesondere Personen, die bisher wenige oder gar keine Erfahrungen haben.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Der Cis-Begriff, Sexismus und Rassismus im Kulturbetrieb und Chelsea Manning – kurz verlinkt

22. September 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 327 von 346 der Serie Kurz notiert

Laura Gelhaar hat ein Buch geschrieben. Es trägt den Titel „Kann man da noch was machen? Geschichten aus dem Alltag einer Rollstuhlfahrerin.“. In der Welt wurde sie porträtiert.

Beim Missy Magazine schreibt Tove Tovesson über Chelsea Manning, den Einsatz von Isolationshaft und einem fragwürdigen Justizsystem.

Laufmoos schreibt über die Herkunft des Begriffs „cis“.

Die aktuelle an.schläge ist mit dem Titelthema „Kulturarbeit. Kunst und Sexismus“ erschienen. Dieses Mal können alle Artikel des Schwerpunkt online nachgelesen werden. Gabi Horak schreibt beispielsweise über die Arbeitsbedingungen von Kartenverkäufer_innen und Museums-Guides und Lea Susemichel geht der sexistischen Tradition des Kulturbegriffs auf den Grund.

Dazu passend weiter: Mit der analyse&kritik spricht Sharon Dodua Otoo über Rassismus und den deutschen Literaturbetrieb und sagt: „Literatur ist für mich eine Intervention, an den jetzigen Zuständen zu rütteln.“

Jutta Limbach, die als erste Frau die Präsidentschaft des Bundesverfassungsgerichts übernommen hatte, ist verstorben. Der rbb würdigt sie mit einem Nachruf.

Magda wurde für ein halbstündiges Radio-Feature von Deutschlandradio Kultur interviewt: „Dick und stolz drauf.

Arge Dicke Weiber aus Wien (Österreich) suchen dickenfreundliche Mediziner_innen, egal welchen Faches, um eine Liste zu erstellen.

Hannah Rosenblatt rantet auf Ein Blog von Vielen über die Forderung den Mut zu haben die eigene Stimme zu benutzen und wie unterschiedlich gewertet wird, je nach dem in welchem Kontext Personen ihre Gewalterfahrungen schildern.

Stark und selbstbewusst durch Musik! – Das Rock Camp München für Mädchen freut sich über Spenden.

Anhören könnt ihr einen Audio-Mitschnitt der Podiusmsdiskussion „One Solution: Feminism? Feministische Strategien Gegen Den Rechtsruck Und Die AfD„, an denen Vertreter_innen der Interventionistische Linke Berlin (IL), Women in Exile & Friends, des Marsch für das Leben? What the Fuck-Bündnis und des Forschungsnetzwerks „Frauen und Rechtsextremismus“ teilnahmen.

Termine in Berlin, Karlsruhe, Nordrhein-Wetsfalen und Traun (Österreich)

23. bis 25. September in Karlsruhe: Lady*fest Karlsruhe.

24. – 25. September in Nordrhein-Westfalen: Die Nacht der Jugendkultur.

01.10. in Berlin: „Voll Fett!“ Sensibilisierungsworkshop und Ideenwerkstatt für Fachkräfte der sozialen Arbeit von Magda Albrecht

01.10. in Traun (Ö): Theateraufführung „Geheimsache Rosa Luxemburg

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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#BlackLivesMatter, erzwungene Sterilisation und Gerüchte über Geflüchtete – kurz verlinkt

27. Juli 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 322 von 346 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links
Vielfältige, empowernde Spielzeuge und Bücher gibt’s bei Diversity Spielzeug.

Junge Frauen in ihrem gesellschaftlichen und politischen Engagement zu stärken und bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen – das ist das Ziel von  It´s Our Turn! Teilnehmen können Mädchen und junge Frauen zwischen 16 und 20 Jahren. Die Hälfte der Plätze ist für junge Frauen mit Fluchtgeschichte reserviert.

Mit dem Anne-Klein-Frauenpreis ehrt die Heinrich-Böll-Stiftung Frauen, die mutig und hartnäckig für Menschenrechte, Gleichberechtigung und sexuelle Selbstbestimmung eintreten. Bis zum 15. September können Kandidatinnen vorgeschlagen werden.

Seitdem Sharon Dodua Otoo den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen hat, ist sie viellerorts in den Medien präsent und gibt wunderbare Interviews. Beim boersenblatt sprach sie über das Vorlesen in Klagenfurt, Schreibpläne und die Nicht-Existtenz von apolitischer Kunst. „Wir können sprachlich viel mutiger sein“, sagt sie zu dem in einem wirklich schönem Gespräch mit der Frankfurter Rundschau über emanzipatorische und diskriminierende Sprachformen, den Literaturbetrieb und die Rolle von Aktivismus.

Tove Tovesson schreibt beim Missy Magazine über „die Frage nach einem transfreundlichen Leben in einer transfeindlichen Welt„.

Gerüchte über Geflüchtete gibt es an jeder Straßenecke oder aber auch in Reden von Politikern wie Thomas de Maizière. Der Bayrische Rundfunk sprach mit Medienpädagogin Dr. Sabine Schiffer vom Institut für Medienverantwortung und Karolin Schwarz von hoaxmap über die Enttstehung dieser Gerüchte, wie diese gezielt zur Stimmungsmache eingesetzt werden und mit welchen Folgen.

Magda Albrecht stellt in ihrem Instagram-Account die Broschüre „Wir stehen alleine da“, eine Infobroschüre, die sich mit antisemitischen Ideologien und Alltagserlebnissen befasst, vor.

Noch bis zum Ende der Woche kann sich auf den Nachwuchsförderpreis des Ökonominnen-Netzwerks efas beworben werden.

englischsprachige Links

In der letzten Woche fand in Berlin eine weitere #BlackLivesMatter-Demonstration statt. ADEFRA veröffentlicht Prof. Maisha Auma Eggers Statement, in dem sie unter anderem daran erinnert, dass die Gründer_innen der #BlackLivesMatter Bewegung drei queere Schwarze Frauen sind: „We must stop erasing that! We must stop erasing crucial parts of Ours and Each others Lives! If any of Us Black Folks is not free, then we are all not free.“

Autostraddle stellt zehn Frauen mit Behinderung und deren Aktivismus vor.

Für Kunstliebhaber_innen und solche, die es werden wollen, lohnt sich ein Blick auf den Twitter-Account womens art, auf dem mehrfach täglich Künstlerinnen und ihre Werke vorgestellt werden.

AlJazeera berichtet über ein Theaterstück, in dem Roma Frauen über Erfahrungen mit erzwungener Sterilisation sprechen.

Long Read, der die investierte Zeit sehr lohnt: Kwe Today schreibt über koloniale Rechtstraditionen, Federal Missing and Murdered Indigenous Women and Girls Inquiry, Sexarbeit, indigene feministische Rechtstheorie und mehr.

Termine

Vor zwei Tagen startete die „Women in Exile-Sommerbustour durch Deutschland„. Die nächsten Termine sind: 28.07 in Leipzig, 29. und 30.07. in Nürnberg, 31.07. in Frankfurt/Oberursel, 01.08. Oberursel und 02./03.08. in Köln.

01.08. in Berlin: Das nächste Treffen des Bündnisses für sexuelle Selbstbestimmung findet statt.

06.08. in Berlin: Eröffnung der Ausstellung „WELCOME TO FUTURISTAN„. (FB-Link)

25.-27.08. in Berlin: Unter dem Jahresmotto #hegemoniehacken findet die diesjährige Linke Medienakademie mit besonderem Fokus auf Gender und Medien statt.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Von #NeinHeißtNein zu verschärften Ausweisungen?

6. Juli 2016 von Charlott

Morgen, am 07. Juli, wird der Bundestag in Berlin ab etwa 10.45 Uhr über Veränderungen im Sexualstrafrecht diskutieren und anschließend abstimmen. Dem derzeitig vorliegenden Entwurf werden gute Chancen eingeräumt durchzukommen. Im Ausschuss „Recht und Verbraucherschutz“ wurde die Regelung bereits heute beschlossen.

Einerseits sollte es einen Grund zur Freude geben: Seit Jahrzehnten kritisieren Feminist_innen strafgesetzliche Regelungen zur Verfolung von sexualisierter Gewalt. „Nein heißt nein“, soll nun endlich als Maxime ins Strafgesetzbuch Einzug erhalten. Und dies ist prinzipiell natürlich sehr zu begrüßen (auch wenn bei allen Strafgesetzänderungen immer noch Rechtspraxen sehr anders aussehen (können) und viele grundlegende Probleme, die zur Nichtverfolgung und -verurteilung sexualisierter Gewalt führen, bestehen bleiben). Doch was ist nun mit der letzten Vorlage zur Gesetzesänderung geschehen? Eine Verschärfung des Ausweisungsrechts wurde eingebaut und damit angeschlossen an die rassistischen Diskussionen von Januar, wo ebenfalls versucht wurde Betroffene sexualisierter Gewalt gegen rassifizierte Personen und Personen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus auszuspielen: Auf der einen Seite die zu beschützende deutsche Frau, auf der anderen Seite der gewaltvolle „fremde“ Mann. Beides Bilder, die Vergewaltigungskultur weiter manifestieren.

Die LINKEN-Politikerin Halina Wawzyniak hat auf ihrem Blog bereits noch einmal die Prozesse zur Entstehung der nun vorliegende Gesetzesvorlage beschrieben und analysiert, was der Bezug zum Ausweisungsrecht und die Aufnahme eines Paragraphen, der sich konkret auf sexualisierte Gewalt aus Gruppen bezieht (auch dies ein ‚Ergebnis‘ nach Köln), bedeutet. Sie schließt mit deutlichen Worten:

Hier ist jegliches Maß verloren gegangen. Und es lässt mich ratlos zurück, wie aus einem guten Ansatz, solcher Bockmist werden konnte.

Selbst der Spiegel titelte gestern Nachmittag: „Neues Sexualstrafrecht: „Nein heißt nein“-Prinzip soll Abschiebungen erleichtern„.

Die Kampagne #NeinHeißtNein hat morgen ab 9 Uhr zur Demonstration vor dem Bundestag aufgerufen. Auch diese Initiative verurteilt klar eine „Symbolpolitik zur Silvesternacht mit schwerwiegenden Konsequenzen“.

Zum Weiterlesen:

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Förderung für Frauenprojekte, Strafanzeige gegen LaGeSo, Ava-DuVernay-Barbie – kurz verlinkt

10. Dezember 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 305 von 346 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

Die Förderungen zahlreicher Arbeitsmarkt-, Integrations- und Frauenprojekte laufen zum 31. Dezember 2015 aus. Darunter befinden sich auch alle Berliner Frauen-Existenzgründungsprojekte. Eine Petition der Gründerinnenzentrale richtet sich an die Berliner Senatorin Kolat mit der Bitte, dass sich der Senat damit befasst. Update von der Petitionsseite: „Wir haben gerade die Nachricht aus der Senatsverwaltung erhalten, dass eine Intermislösung gefunden ist. Ab 01.01.2016 geht es weiter. Vielen Dank für die Unterstützung!“

Die Stiftung „filia“ unterstützt Projekte, die Mädchen stark machen, mit bis zu 5.000€. Der Inhalt des Projekts muss etwas damit zu tun haben, dass Mädchen und Frauen frei von Gewalt leben können und dass sie in der Gesellschaft mitentscheiden. Die Projekte werden von Mädchen und/oder Frauen für Mädchen und junge Frauen gemacht. Bis zum 1. März 2016 nimmt filias Mädchenbeirat Anträge mit Ideen und Plänen für Projekte an.

„Du wünschst dir manchmal eine Superheldin? Eine, die Gewalt gegen Frauen verhindert? Du bist die Superheldin!“ Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (BFF) stellt seine Arbeit vor.

Die re:publica veröffentlicht wieder ein Call for Papers. Das diesjährige Motto ist TEN, da 2016 das 10. Jubiläum der re:publica gefeiert wird.

Mehr als vierzig Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte haben am Montag bei der Berliner Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und Nötigung im Amt gegen Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin, und Franz Allert, Präsident des Landesamtes für Gesundheit und Soziales des Landes Berlin (LAGeSo) sowie weitere Verantwortliche eingereicht.

„Mit ihrer Erklärung versucht Frau Zschäpe sich aus der Verantwortung zu ziehen. Dieser Aussage glaube ich kein Wort. Meine von vornherein geringen Hoffnungen, dass mit dieser Erklärung endlich die genauen Umstände des Mordes an meinem Vater aufgeklärt werden, sind enttäuscht.“ – so die Nebenklägerin Gamze Kubasik über die medial groß angekündigte Aussage Beate Zschäpes im NSU-Prozess.

Englischsprachige Beiträge

Der Dozent Steve Locke berichtet von seiner jüngsten Erfahrung mit polizeilichem racial profiling in den USA: „I fit the description…“

Hoffenlich gibt es noch irgendwo eine heimliches Zusatzlager, denn die Ava DuVernay-Barbie, deren Erlös politischen Projekten zugute kommt, war am Montag innerhalb von Minuten ausverkauft…

[Inhaltshinweis: Rape Culture] „If Daniel Holtzclaw’s Victims Were White, Everyone Would Know His Name“: Bei The Root kommentiert Kirsten West Savali die Misogynoir, die das Gerichtsverfahren gegen Daniel Holtzclaw umgibt.

Termine in Berlin, Halle, Linz, Wien

Am 10.12. in Halle/Saale, 19:00 im Audimax: Was hat Präimplantationsdiagnostik mit Eugenik zu tun? Wie kam es in Deutschland zur Legalisierung dieses Diagnoseverfahrens? Und was sagt uns das alles über den aktuellen Stand der feministischen Kämpfe um reproduktive Rechte? Zu diesen und weiteren Fragen spricht die Politikwissenschaftlerin Dr. Susanne Schultz.

Am 12.12. und 13.12. in Berlin, Werkstatt der Kulturen: Dekolonisiert euch! Workshops und Performances zur Selbstreflexion und für kreatives Empowerment.

Am 16.12.in Berlin, Migrationsrat Berlin-Brandenburg, Oranienstr. 34: LGBT*I*Q Perspectives in Self-organised Resistance of Refugees in Berlin and Germany

Am 19. Januar in Linz, AK OÖ, 20.00 Uhr: Uraufführung des Stücks „Geheimsache Rosa Luxemburg.“ Die Wien-Premiere findet am 17. Februar im Theater Akzent statt. In der Bar&CO des Theaters Drachengasse ist das Stück von 29. Februar bis 5. März als Spielserie zu sehen.


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Inklusive Kampagnen, geschlossene Blusen, selbstbestimmte Outfits – kurz verlinkt

16. September 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 293 von 346 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

Der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe // Frauen gegen Gewalt e.V. hat gemeinsam mit weiteren Organisationen die Online-Petition #neinheisstnein initiiert, mit der Forderung nach einem modernen Sexualstrafrecht, in dem alle nicht-einverständlichen sexuellen Handlungen unter Strafe stehen.

Das Campaign Boostcamp hat einen Leitfaden „Kampagnen für Alle“ veröffentlicht. Die Handreichung mit Tipps und Empfehlungen für inklusives Campaigning kann als PDf herunter geladen werden.

Unter dem Motto „Gleiches Recht. Jedes Geschlecht.“ ruft die Antidiskriminierungsstelle des Bundes am 16. September zum Aktionstag gegen Geschlechterdiskriminierung auf.

Am 17. Oktober 2015 wird in Berlin wieder der Feministische Pornfilmpreis Europa PorYes verliehen. Drumherum finden diverse Filmvorführungen, Podiumsdiskussionen und eine Party statt.

Englischsprachige Beiträge

In der New York Times Online wird über eine Studie berichtet, die herausgefunden hat, dass Mathelehrer_innen in Grundschulen Tests von Mädchen besser bewerten, wenn sie keine Rückschlüsse auf das Geschlecht der Schülerinnen finden: How Elementary School Teachers‘ Bias Can Discourage Girls from Math and Science.

Ebenfalls in der New York Times: Ein Bericht darüber, wie verheerend sich die Gefängnisindustrie auf die Angehörigen der Gefangenen auswirkt.

Die Cosmopolitan stellt das Projekt „What I wanted to wear“ vor.

Sexualisierte Übergriffigkeit und Gewalt ist ein globales Problem. Dass die „Bluse zuzumachen“ (der Klassiker von Birgit Kelle) damit nichts zu tun hat, zeigen die Erfahrungs-Berichte von Frauen im Iran, die man in The Guardian nachlesen kann.

Der (weiße) Schauspieler Matt Damon meinte, die (Schwarze) Produzentin Effie Brown über „Diversity“ belehren zu müssen. Yesha Callahan berichtet bei The Root, wie schief das ging.

Melissa Harris-Perry sprach in ihrer Sendung mit Monica Dennis, einer Koordinatorin von Black Lives Matter, über den Backlash, den die Bewegung derzeit abbekommt. 

Iman Al Nassre berichtet auf Euphrates darüber, wie es für sie war, als Syrerin in Deutschland aufzuwachsen, und ihre Perspektive auf die derzeitige deutsche Asylpolitik.

Termin in Berlin

19. September: Sowohl das Bündnis „Marsch für das Leben“? – What the fuck! als auch das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung rufen zu Protesten gegen den christlich-fundamentalistischen „Marsch für das Leben“ auf. Treffpunkte sind um 11 Uhr am Anhalter Bahnhof und um 11:30 Uhr am Brandenburger Tor. Weitere Infos findet ihr hier und bei Twitter unter dem Hashtag #NoFundis.


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Die Definition von Krawall, Trolle verfüttern und Kristen Stewarts neue Kumpeline – kurz verlinkt

30. April 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 5 von 346 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

queer.de berichtet über eine neue Resolution des Europarats, in der dieser fordert gegen Trans*-Diskriminierung vorzugehen. So sollte beispielsweise die Änderung des Geschlechtseintrags und des Namens in amtlichen Dokumenten ohne den Zwang zu medizinischen Behandlungen oder psychologischen Begutachtungen erfolgen könnnen.

Anlässlich von 200 Verhandlungstagen und fast zwei Jahren im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, André Eminger, Holger Gerlach und Carsten Schultze vor dem OLG München zieht NSU Watch eine kurze Zwischenbilanz zum Prozess und stellt unter anderem heraus: „Die These vom NSU als isolierter Zelle mit nur einem kleinem Umfeld an Unterstützer/innen ist so nicht haltbar.“

Von der Broschüre „Was tun? Sprachhandeln – aber wie? W_Ortungen statt Tatenlosigkeit.“ ist die zweite, überarbeite Auflage erschienen. Die Druckvorlage kann kostenfrei per Mail bestellt werden und auf der Seite feministisch-sprachhandeln.org lässt sie sich als PDF herunterladen.

englischsprachige Links

Pajiba nimmt die heterosexistische Beharrlichkeit aufs Korn, mit der Kristen Stewarts aktuelle offensichtliche/vermeintliche Liebesbeziehung von den Medien als „Mädchenfreundschaft“ gelabelt wird.

Ragen Chastain fast auf Dances With Fat noch mal kompakt ein paar Dinge zusammen, die du niemandem schuldest – wie Schönheit, Gesundheit oder Sexiness.

Die siebenjährige Natalie McGriff hat für ihr Comicbuch The Adventures of Moxie Girl, einer Superheldinnengeschichte über ein Schwarzes Mädchen, einen Crowdfundingpreis gewonnen, berichtet Feministing.

Loretta Lynch wurde zur ersten Schwarzen Generalstaatsanwältin der USA ernannt. For Harriet berichtet.

„Do Feed the Trolls—to People Who Will Hold Them Accountable“: Andrea Grimes teilt bei RH Reality Check ihre Erfahrungen mit der Praxis, bei Angriffen, die sie in sozialen Medien erlebt,  Leute aus dem Umfeld des „Trolls“ in die Konversation einzubeziehen.

Medien vermitteln ein ganz bestimmtes Bild von Menschen, die sogenannte Essstörungen haben: schlanke, weiße, wohlhabende Frauen, die wie Models in Magazinen aussehen wollen. Raquel Reichard erklärt, warum das irreführend ist.

Derzeitig wird ein neuer Film für Netflix gedreht: „The Ridiculous Six“. In der letzten Woche verließen eine Reihe von Native American Schauspieler_innen das Set aufgrund der im Film dargestellten rassistischen Stereotype. Racialicious berichtet über den Protest. Außerdem interviewten sie die Aktivistin Megan Red-Shirt Shaw zur #NotYourHollywoodIndian- Kampagne.

Egal wie viele Schwarze Menschen von Polizist_innen getötet werden, die Proteste, die darauf aufmerksam machen, sollen doch bitte ‚friedlich‘ bleiben. Beim Atlantic schreibt Ta-Nehisi Coates über diese Forderung: „When nonviolence begins halfway through the war with the aggressor calling time out, it exposes itself as a ruse. When nonviolence is preached by the representatives of the state, while the state doles out heaps of violence to its citizens, it reveals itself to be a con.“

Elle South Africa interviewt die südafrikanische Performance-Künstlerin Sethembile Msezane über The Public Holiday Series, Post-Apartheid und Frauenkörper.

Termine in Berlin und Linz

2. Mai, Berlin: Far, far away? Podiumsdiskussion zu Kolonialrassismus im Unterricht.

6. Mai, Berlin: Vortrag von Magda Albrecht: “(Mein) Fett ist Politisch” um 16:30 Uhr an der ASH Berlin (Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin), Raum 225.

6. bis 8. Mai, Linz (Österreich): Die Tagung „Kicking Images. Bilderpolitiken/sexualisierte Gewalt/Interventionen“ vereint zum Thema Wissenschaftler_innen, Künstler_innen und Aktivist_innen.

7. Mai, Berlin: „Themenabend zu Intersektionalität“ mit Emilia Roig und der Initiative intersektionale Pädagogik(i-Päd) und 9. Mai: Die dritte Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Widerstandsbewegungen von geflüchtetenFrauen* in Berlin und Deutschland„.


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Gewalt im Internet, Patricia Arquettes Feminismus und Care Revolution – kurz verlinkt

25. Februar 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 272 von 346 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Artikel

Charlott im Gespräch bei der Podiumsdiskussion der Heinrich-Böll-Stiftung zu „Gewalt im Internet – Brauchen wir neue Gesetze?“ – hier ist die Videoaufzeichnung der Veranstaltung (und eine kurze Zusammenfassung der Diskussion findet sich bei Publixphere):

Aufruf des Netzwerkes Care Revolution zum 8. März: Zum internationalen Frauenkampftag stellt das Netzwerk Forderungen auf, u.a. Mindestlohn ohne Ausnahmen, bedingungsloses Grundeinkommen und bessere Bezahlung für Care-Berufe.

Beim #schauhin-Storysalon berichtet Peggy Piesche von ihrem von ihrem „Moment des Wandels“, der sie zur Aktivistin machte:

„Die Bundesrepublik hat eine traurige Geschichte von haarsträubenden Verfassungsschutz-Skandalen aufzuweisen. Wenn sich allerdings bewahrheitet, was die neuesten Enthüllungen über die Verstrickung des hessischen Verfassungsschutzes in die Mordserie des rechtsextremen NSU nahelegen, dann übertrifft das alles bisher Dagewesene.“, schreibt die Frankfurter Rundschau.

Beim Missy Magazine stellt Hengameh Modeblogs vor, die Normen von Schönheitsvorstellungen, die gekoppelt sind an dünne, ‚gesunde‘, weiße Körper, gleich mit in Frage stellen.

Englischsprachige Artikel

Black, queer, feminist, erased from history: Meet the most important legal scholar you’ve likely never heard of.

Die Huffington Post stellt sechs zeitgenössische afrikanische Künstlerinnen vor, die aktuell in der Ausstellung „Body Talk: Feminism, Sexuality and the Body in the Work of Six African Women Artists“ in Brüssel zu sehen sind.

Am vergangenen Samstag jährte sich der Tag der Ermordung von Malcolm X (El-Hajj Malik El-Shabazz) zum 50. Mal. Vox.com stellt  das Telegramm vor, dass Martin Luther King, Jr. an Betty Shabazz, Witwe Malcolm Xs, im Jahr 1965 schickte.

Häufig wird darüber gesprochen, dass Mädchen/ Frauen sich doch mehr für technische Berufe interessieren sollten und in solche Berufsfelder einsteigen müssten. Doch was ist eigentlich mit jenen Frauen, die sich für diesen Schritt entschieden? Die LA Times berichtet nun: „Women are leaving the tech industry in droves„.

Und dann war da die Oscar-Verleihung: Shakesville hat eine kritische Zusammenfassung der Ereignisse. RH Reality Check („The Road to Structural Erasure Is Paved With Good-Intentioned White Ladies„) und The Grio („Dear Patricia Arquette: Blacks and gays owe white women nothing„) schreiben über Arquettes Rede, späteren Kommentare und den Hype um sie. Die Washington Post stellte hingegen fest: Beste Chancen auf den Oscar als bester Hauptdarsteller hat (der ‚gesunde‘, weiße) Mann, wenn er einen Mann mit Behinderung oder Krankheit spielt.

Heute wird die (sehr große) Organisation „Autism Speaks“ zehn Jahre alt. Aus diesem Anlass starteten sie in der letzten Woche den Hashtag #AutismSpeaks10. Autist_innen übernahmen diesen um auf die bereits jahrelangen Kritiken an der Organisation, deren unterstützen Forschungen und dem Autismus-Bild, welches sie medial wirksam verbreitet, hinzuweisen, berichtet Buzzfeed.

Termine in Berlin, Dresden, Hamburg, Karlsruhe, Köln und München

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