Einträge mit dem Tag ‘R&B’


Samstagabendbeat mit Aretha Franklin

16. April 2016 von accalmie

Im nächsten Jahr wird Aretha Franklins Version von Otis Reddings „Respect“ fünfzig Jahre alt. Die Single machte Franklin weltberühmt und gilt noch heute als eine Hymne feministischen Empowerments. Zur Geschichte des Liedes erschien vergangene Woche ein Artikel bei ELLE. Respect, Ms. Franklin!


Facebook | |


Samstagabendbeat mit Beyoncé

13. Februar 2016 von accalmie

Queen Bey. „I got hot sauce in my bag. Swag“, New Orleans und Katrina, Südstaaten-Geschichte und -Kulturen, die Politik Schwarzer Haare, Sex, Black Power und Black Lives Matter: Beyoncés neues Lied und das dazugehörige Video zelebrieren – mitten im Black History Month – Schwar­ze Men­schen in den USA und posi­tionier­en sich gegen Ra­ssis­mus, Po­li­zei­ge­walt und ver­ein­fa­chen­de „re­spect­abili­ty“-Poli­tik.

Was an „Formation“ großartig ist, erklären unter anderem New South Negress, Luvvie und Syreeta MacFadden.

Zugleich zeigen Yaba Blay bei ColorLines und Shantrelle Lewis bei Slate auf, welche Kritikpunkte es an dem Lied und Video gibt.

Bei Dame kommentiert Stacey Patton weiße Protest- und Boykottaufrufe nach der Super-Bowl-Show: „Beyoncés Mittelfinger-Salut an das weiße Amerika“. 

 


Facebook | |


Samstagabendbeat mit Sharon Jones und den Dap-Kings

23. Januar 2016 von accalmie


Facebook | |


Samstagabendbeat mit Lizzo

12. Dezember 2015 von accalmie

Die großartige Rapperin und Sängerin Lizzo aus Minneapolis feiert mit ihrem neuen Lied „My Skin“ Körper aller Größen, Formen und Pigmentierungen: „I woke up in this – in my skin.“ Mehr von Lizzo, ihrem vor zwei Jahren erschienenen Debütalbum, „Lizzobangers“, sowie ihrem neuen Album, „Big Grrrl Small World“, findet ihr auf ihrer Homepage.


Facebook | |


Black History Month: Samstagabendbeat mit Joy Denalane, Noiseaux und Y’akoto

21. Februar 2015 von accalmie

Den Samstagabendbeat widmen wir im Februar dem Black History Month/Black Future Month: Jede Woche stellen wir Schwarze Künstler_innen und ihren Aktivismus vor. Den Anfang machten die US-amerikanischen Rapperinnen Rapsody, stahhr und Sa-Roc; letzte Woche konntet ihr mehr zur großartigen Miriam Makeba lesen und hören. Heute machen wir Platz für drei tolle, Schwarze Künstlerinnen aus dem deutschsprachigen Raum.

Die Berlinerin Joy Denalane wurde den meisten durch ihre Zusammenarbeit mit Freundeskreis bekannt: 1999 sang sie mit Max Herre das Duett „Mit Dir.“ Von 2002 bis 2011 hat Denalane vier Studioalben und ein Live-Album veröffentlicht, auf denen sie in deutsch und englisch singt. Sie hat bereits mit Künstler_innen wie Hugh Masekela, Youssou N’Dour, Common, Bilal und dem Dresdner Symphonieorchester kollaboriert, und Joy Denalane thematisiert immer wieder (die Intersektionen von) Rassismus und Sexismus. „Soweto“ findet sich auf ihrem Debütalbum „Mamani“ (2002) wieder.

Noah Sow ist Aktivistin, Autorin (u.a. „Deutschland Schwarz weiss: Der alltägliche Rassismus“, 2008), Künstlerin, Musikerin („Noiseaux“) und Produzentin aus Hamburg, die viele zunächst durch ihre Arbeit als Moderatorin und Redakteurin bei diversen Radio- und Fernsehsendern kennenlernten. Im Jahr 2001 gründete Noah Sow den Braunen Mob, eine Gruppe Schwarzer Aktivist_innen, die sich kritisch mit Rassismus in der deutschen Medienlandschaft auseinandersetzt und interveniert. Auch „No Democracy“ von Noiseauxs letztem Album, „Spectrum“ (2012), ist musikalische Gesellschaftskritik – in das ganze Album (beschrieben als „Elektro Loop Afro Chanson“) und weitere Lieder reinhören könnt ihr hier. Es lohnt sich auch immer, Noahs Blog zu besuchen und einen Blick ins Noiseauxs Interview mit Magda aus dem Jahr 2012 zu werfen.

Y’akoto ist eine deutsch-ghanaische Sängerin und Tanzpädagogin, die in Hamburg, Lomé und Paris lebt. Sie sang bereits mit Joy Denalane, Erykah Badu und Nneka, und ihr Debütalbum („Babyblues“, 2012) wurde sowohl in Europa als auch in den USA gefeiert. Im letzten Jahr hat Y’akoto ihr zweites Album, „Moody Blues“, veröffentlicht, von dem der Song „Perfect Timing“ kommt. Mehr zu Y’akoto, ihrer Musik und anstehenden Konzerten (wieder ab Mai diesen Jahres) könnt ihr auf ihrer Homepage entdecken.

Und zum Schluss zurück vom Black Future zum Black History Month: Heute vor fünfzig Jahren wurde der Schwarze Menschenrechtsaktivist Malcolm X (El-Hajj Malik El-Shabazz) ermordet. Mehr zu seinem Wirken, inklusive Videos verschiedener Interviews, findet ihr in dieser Zusammenstellung bei The Root.


Facebook | |


Samstagabendbeat mit Dai Burger

11. Oktober 2014 von accalmie

Dai Burger (Dai ausgesprochen wie „Day“) aus Queens, New York, ist nicht nur Stylistin (die mit der Designerin Patricia Fields, die unter anderem die HBO-Serie „Sex and the City“ ausstaffierte, zusammenarbeitet), sondern war auch Back-Up-Tänzerin auf Tourneen verschiedener US-Musiker_innen.

Dieses Jahr hat Dai ihr Debüt-Album „In Yo Mouf“ herausgebracht, das bei Soundcloud angehört werden kann. Einige Singles stehen dort auch kostenlos zum Download zur Verfügung.


Facebook | |


Samstagabendbeat mit Lauryn Hill

30. November 2013 von accalmie

Fünfzehn Jahre sind mittlerweile vergangen, seit Lauryn Hill ihr Solo-Debüt-Album „The Miseducation of Lauryn Hill“ veröffentlichte und die erste Frau mit gleich zehn Nominierungen bei den Grammy Awards wurde (von denen sie fünf gewann). Noch in ihrer Schulzeit tat sich Hill mit Pras Michel zur Gruppe „Tranzlator Crew“ zusammen, bis schließlich Wyclef Jean dazustieß und das nun umbenannte Trio „The Fugees“ Mitte der 1990er mit ihrem zweiten Album „The Score“ berühmt wurde. Lauryn Hill glänzte immer wieder als Multitalent – Sängerin, Rapperin, Produzentin, Schauspielerin – mit gesellschaftskritischen Texten.

In den letzten zehn Jahren zog sie sich mit ihrer Familie aus dem öffentlichen Leben weitgehend zurück und sorgte zuletzt nur für Schlagzeilen aufgrund ihrer dreimonatigen Haft wegen Steuerhinterziehung und diverser Auseinandersetzungen mit ihrer Plattenfirma. Diese Woche trat Lauryn Hill offenbar ein musikalisches Comeback an mit einem umjubelten Auftritt in New York, der Hoffnung auf ein neues Album weckte; bis dahin erfreuen wir uns an Miseducation-Klassikern wie diesem.

Lauryn Hill – Everything is Everything from Art Department on Vimeo.


Facebook | |


Samstagabendbeat mit Jayna Brown

19. Oktober 2013 von accalmie

Snarky Puppy – ein Musiker_innenkollektiv aus Texas und New York, das aus rund 50 Mitgliedern in wechselnder Besetzung besteht – lädt kontinuierlich Sänger_innen und Gastmusiker_innen ein, um auf ihren Touren neue Talente vorzustellen. Für ihr diesjähriges Live-Album, „Family Dinner, Volume One“, haben Snarky Puppy mit der zwölfjährigen Sängerin und Komponistin Jayna Brown und dem fünfzehnjährigen Gitarristen Gabriel Morales zusammengearbeitet. Jaynas selbst verfasstes „I’ll Do Me“ (übersetzt in etwa: „Ich mach‘ mein Ding“) ist zwar „nur“ im Bonusmaterial der CD/DVD enthalten, gehört aber zu den highlights des Albums.


Facebook | |


Keine Ermüdungserscheinungen bei der Sexismus-Debatte – kurz verlinkt

5. Februar 2013 von der Mädchenmannschaft

Großes Doppelherz für die #aufschrei-Initiatorin Nicole von Horst: Einmal für ihr Interview bei die Standard, und für ihren wunderguten Text im Tagesspiegel „Hört uns zu!„. Die ganze Debatte brachte sie und Mitinitiatorin Anne Wizorek dann auch noch ins Forbes-Magazin.

Immerhin: Für 80% der Bürger_innen Deutschlands ist die Sexismus-Debatte wichtig.

Eine interessante Archäologie von Tattoos und Frauen erschien auf Flavorwire.

Kritisch Lesen empfahl in dieser Woche alternative Kinderbücher.

„How to submit to the next Grrrl*-Compilation“: Macht mit via Riot Grrrl Berlin!

Das inhaftierte Pussy Riot-Mitglied Nadezhda Tolokonnikova musste wegen gesundheitlicher Beschwerden ins Krankenhaus geliefert werden, wie diverse Medien letzte Woche berichteten.

Österreichs Frauenministerin legt eine Änderung für das Strafrecht zu sexueller Belästigung vor – sie fordert unter anderem, dass „Grapscher“ schwerer bestraft werden. (mehr …)


Facebook | |



Anzeige