Einträge mit dem Tag ‘Rassismus’


Superstraight oder Supergay? Das Heterosexismus-Problem bei Supergirl und die Antworten ihrer queeren Fans

10. April 2017 von Nadine
Dieser Text ist Teil 29 von 29 der Serie Die Feministische Videothek

Es hätte so schön werden können: Feministische Botschaften mit einer gesunden Portion Selbstironie, Calista Flockheart aka Ally McBeal aka Cat Grant aka knallharte Chefin eines Medienimperiums und Mentorin der Hauptfigur Kara Danvers / Zor-El, Kara und ihre Schwester Alex im Orphan-Black-Sestra-Style und okaye Typen, die zumeist in der Friendzone von Kara ihr Zuhause fanden. Die Screentime gehörte in Staffel 1 den Frauen in Supergirl, die jeweils auf ihre Weise ass-kicking durchs Universum und National City streiften. Das alte Spiel von Gut vs. Böse bekam hin und wieder einen feministischen Twist, weil Kara sich weigerte, auf das Bitchfight-Pferd aufzuspringen und lieber nach Verbindungen zu ihren Widersacherinnen suchte, als in den frauenverachtenden Sonnenuntergang zu reiten.

Da die Darstellung von Beziehungen und romantischen Dynamiken zwischen Figuren als Vehikel genutzt werden, um Charaktere aufzubauen, wird das gemeine queere Serienhirn nicht selten gequält mit ausufernden hohlhetigen Liebesgeschichten, jeder Menge sexistischer Metaphern und Darstellungen und obendrein Note 6 im Bechdel-Text. Nicht so Supergirl. Die Hauptbeziehung in Staffel 1 war die zwischen Kara und ihrer älteren Adoptivschwester Alex Danvers, gefolgt von Cat Grant. Trotz der Folge 1-Positionierung von Kara „I’m not gay!“ Danvers wird die Coming-Out-Story von Kara als Supergirl mit ähnlichen Dynamiken und Metaphern erzählt. Kackscheiße? Äpfel mit Birnen? Naahh, so what! Dachte ich mir und akzeptierte die stellenweise Gleichsetzung von Superkräften mit Queerness #thisiswhatqueerreadinglookslike.

Ein Teil der queeren Supergirl-Fanbase stürzte sich frisch verliebt in homoerotische Lesarten der Dynamiken zwischen Cat und Kara und Kara und Lucy Lane, der Schwester von Lois. #Supercat und #Superlane ölten unsere von Heteronormativität und Typen-Bezogenheit im Fernsehen ausgetrockneten Kehlen mit Sätzen wie diesen:

Und Alex – ich sprenge dein Gaydar – Danvers? Abgesehen von Pseudo-Flirts mit Machoboy Nr. 1 war allen Zuschauer_innen mit Herz und Verstand klar, dass in Staffel 2 My Big Fat Gay Wedding ansteht. Alex‘ herzerwärmende Coming-Out Geschichte und ihre Beziehung zu Polizistin Maggie Sawyer (#Sanvers) verzückt seitdem die Fangemeinde. Doch was wären lesbische Storylines im TV ohne ihren hetero_sexistischen Dämpfer: Supergirl wechselte vor Ausstrahlung ihrer 2. Staffel zum Sender CW, der mit Arrow, The Flash und Legends of Tomorrow typenzentrierte Serien-Adaptionen aus dem Hause DC beheimatet. Im vergangenen Jahr killten die CW-Drehbuchautor_innen mehrere queere Figuren in ihren Serien #lexasideeye oder hielten sie dauerhaft im heterosexistischen Klischee-Eckchen gefangen. Feministische Serienjunkies prophezeiten, dass große Erwartungen auf große Enttäuschungen treffen werden. Supergirl scheint es nicht anders zu gehen.

Zu Beginn von Staffel 2 verlässt Cat Grant The Ship of All Shippings, Lucy, die eigentlich das Alien-Abwehr-und-Surveillance-Department DEO mitführen sollte, scheint in der Phantomzone zu schlummern und Kara verlässt ihre Beziehung zu James Olsen, bevor sie überhaupt angefangen hatte. Im Übrigen nicht das einzige rassistische Repräsentationsproblem bei Supergirl: Maggie Saywer, die in Supergirl als Latina positioniert ist, wird von einer weißen gespielt (die wiederum eine Beziehung mit Casey Rapey Affleck führt). Mon-El, ein Alien in white male supremacy Gestalt und Sklavenhalter-Prinz, wird ohne Storyline direkt in eine Hauptrolle katapultiert. Kara , die sonst mit Autonomität und Solidarität zu Frauen glänzte, schwimmt in Staffel 2 fast nur noch in Mon-El-Tears . Winn und James gründen ihren eigenen Helden-Bro-Club, während das fierce Schwesternduo von ihren jeweiligen Beziehungs-Issues lamentiert und nur noch selten im Bae-Modus unterwegs ist.

Frauen, Lesben und Trans* scheinen für CW nicht zur bevorzugten Zielgruppe zu gehören, doch der Sender hat seine Rechnung ohne Lena Luthor, Schwester von Supermans Alltime-Widersacher Lex Luthor und CEO von L-Corp, und den (queeren) Fans der Serie gemacht. Offensichtlich als shady femme fatale angelegt, bei der sexualisierte und romantische Anspielungen in Richtung anderer Frauen oft nur heterosexistisches Mittel zum Zweck sind, gibt’s von Lena Luthor ausschließlich Commitment, Mund-Offen-Bemerkungen und jede Menge Blumen für Kara Zor-El. Und Kara?

Gal Pals, Bezzie Mates oder doch #supergay? Jedenfalls füllt Supercorp-Fanfiction die Bibliotheken des Vatikan, das Internet explodiert in Supercorp-Gif-Partys und Flame Wars mit Kara/Mon-El-Fans. Hier wird jedoch nicht nur widerständig gegen Heten aus der Hölle geshipped, die meisten Fans der Serie kritisieren die Richtungswechsel zugunsten eines straight male Gaze, der Mon-El in fast jeder Folge die reifen Bingo-Kärtchen vom Gewaltbeziehungs- und Male-Entitlement-Baum pflücken lässt. Es ist ja bekannt, dass Autor_innen, Darsteller_innen und Produzent_innen durchaus Perspektiven und Meinungen von Fans berücksichtigen. So hoffentlich auch für die dritte Staffel, die noch diesen Herbst an den Start gehen soll und in der Lena Luthor eine Hauptrolle erhält.

Zum süßen Abschluss noch diese Video-Edits, die zum Niederknien sind. Vor Lachen. Ich liebe das Internet. Und queere Serienfans.


Facebook | |


Traumatisierte geflüchtete Frauen, Problemlehrer_innen und Mansplaining – kurz verlinkt

23. März 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 343 von 351 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Druckfrisch aus der Presse im Unrast Verlag: „exit RACISM. rassismuskritisch denken lernen“ von Tupoka Ogette.

Die aep informationen ist die älteste feministische Zeitschrift Österreichs und wird von abwechselnden Herausgeber_innen betreut. Im aktuellen Heft findest du Beiträge über Body Shaming, trans Frauen in Haft oder Street Harassement.

Für traumatisierte geflüchtete Frauen gibt es zu wenig psychologische und therapeutische Hilfe, berichtet die Süddeutsche anlässlich einer Studie der Charité Berlin.

Auch das neue an.schläge-Magazin ist raus. Das Thema dieses Mal: Geld & Geschlecht – Was Finanzen mit Feminismus zu tun haben. Wie immer gibt es auch einige Texte online zu lesen.

Ständig wird über Brennpunktschulen (und den implizierten Problemschüler_innen) gesprochen, doch sollten wir nicht einmal über Problemlehrer_innen sprechen? Eine Lehrerin schreibt im Tagesspiegel über fehlende Reflexion rassistischer und klassistischer Denkmuster.

Die FAZ glänzt mal wieder mit rassistischer Karikatur. Die ISD hat eine Stellungnahme verfasst.

Noah Sow zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz: „10 Jahre AGG – Eine Entwicklungshilfe„.

Englischsprachige Links

Falls ihr ein paar Euros übrig habt, unterstützt doch das vorbildliche Jugendprojekt Sadaka-Reut Arab Jewish Youth Partnership in Jaffa (Israel): „Community in Action is a volunteering and leadership development project that brings together young Palestinian and Jewish high school graduates and university students in Tel Aviv-Jaffa.“

women, what’s the most infuriating thing you’ve had mansplained to you?„, fragte Tracy Clayton auf Twitter und oh die Antworten waren vielfältig vom eigenen Fachgebiet bis dazu, wie richtig aus einer Wasserflasche zu trinken sei.

Termine in Berlin, Dortmund, Kiel, Leipzig, Marburg und Wiesbaden 

23. März in Berlin: Rechtsextreme Frauen werden mit ihren Einstellungen und ihrem Handeln oft übersehen und unterschätzt. Heike Radvan und Esther Lehnert sprechen über ihr Buch. (FB-Link)

25. März in Leipzig: Perspectives on Genitals in (queer) feminist Comics (fb-Link).

29. März in Marburg: Lesung: „Feministische Psychatriekritik“ von Peet Thesing (fb-Link)

4.-9. April in Dortmund: Erneut findet das Internationale FrauenFilmfestival statt.

27.- 30. April in Wiesbaden: Symposium mit dem Titel: Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. (fb-Link)

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


Facebook | |


21. März. Tag für die Beseitigung der rassistischen Diskriminierung.

21. März 2017 von Charlott

Am 21. März 1960 versammelten sich rund 20.000 Menschen in Sharpeville um gegen die Passgesetze des Apartheid-Regimes in Südafrika zu protestieren. Der Protestzug zieht Richtung Polizeistation und wird von Beginn an von der Polizei gegängelt. Mit dem Vorwand jemand hätte Steine geworfen, beginnt dann die Polizei in die Menge zu schießen. Panik bricht aus. Es werden 69 Menschen getötet, viele weitere (teils schwer) verletzt. Seit 1966 ist der 21. März als Gedenktag an das Massaker offiziell von den Vereinten Nationen zum Tag für die Beseitigung der rassistischen Diskriminierung* ernannt.

Dass Deutschland ein Rassismusproblem hat, ist nichts neues. Da wäre alles rund um den NSU, die Ermittlungen zu diesem und das noch laufende Gerichtsverfahren. Da wäre Racial Profiling (in unterschiedlichen Gewändern) und Polizeigewalt, bis hin zu Mord wie beispielsweise in den Fällen von Oury Jalloh und Christy Schwundeck. Natürlich auch insbesondere Polizeigewalt gegen trans Personen of Color. Das gescheiterte NPD-Verbot und die AfD. Eigentlich alle Debatten und Gesetzgebungen rund um Asyl und Flucht (und den Umgang mit protestierenden Geflüchteten) – sowie die regelmäßigen Angriffe auf Unterkünfte von Geflüchteten. Die bis heute nicht genügend aufgearbeitete Kolonialzeit – und die fehlenden handfesten Konsequenzen, die aus einer Aufarbeitung folgen müssten. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen mit Stichworten wie Blackface-Debatte zum Beispiel.

Selbst die Vereinten Nationen stellen regelmäßig in ihren Berichten fest, dass Rassismus in Deutschland fest strukturell verfestigt ist. Lesenswert sind dazu auch die zivilgesellschaftlichen Hintergrundpapiere: Die IniRromnja schreibt dort zu Rassismus gegen Rrom*nja und Sinti*zza, Damaris Uzoma (ISD e.V.) zu Rassismus gegen Schwarze Menschen, Dr. Bilgin Ayata „Zur rassistischen Mordserie des NSU und der Rolle des Staates“ und Bea Cobbinah zu Rassismus gegen LSBTQI of Color, um nur einige Beispiele zu nennen.

Eine Übersicht mit deutschlandweiten Veranstaltungen, die heute und in den nächsten Tagen stattfinden, gibt es bei Internationale Wochen gegen Rassismus. Auseinandersetzung mit Rassismus aber findet natürlich ganzjährlich statt. Aus diesem Grund hatte Sharon vor zwei Jahren ihre „ganz persönliche „top ten“ an Weiterbildungs- bzw. Empowerment-Empfehlungen (in Deutschland)“ zusammengestellt.

* Ich halte es bei der Bezeichnung wie Sharon, die dazu schrieb: „*Im Original „Rassendiskriminierung.“ Ich habe es geändert um deutlich zu machen, dass es keine biologischen Rassen gibt. Wirklich nicht.“


Facebook | |


Konsenskarneval, sexualisierte Gewalt und UN-Rüge für Rassismus in Deutschland – kurz verlinkt

1. März 2017 von der Mädchenmannschaft

deutschsprachige Links

Melanie Trommer wurde von Feminismus im Pott zum Konsenskarneval interviewt: „Wir wollten, dass der Fokus endlich auf die Typen gelegt wird: Sie sind es, die mit dem Alkohol vorsichtiger sein sollten und an deren Anstand appelliert werden sollte.“

Vier Frauen werden lesbenfeindlich und sexistisch angegangen, verprügelt und mit dem Tod bedroht. Die Polizei stellt klar: wer weiß ist, ist deutsch und wer deutsch ist, kann kein Täter sein.

Der Tagesspiegel schreibt zu Ergebnissen einer UN-Untersuchung zu Rassismus in Deutschland: „Das Urteil fällt vernichtend aus.

Wie sprechen über sexualisierte Gewalt? Welche Bezeichnungen finden Menschen, die diese erfahren haben? Darum ist gerade eine Debatte entbrannt. Empfehlenswerte Texte gibt es bei Identitätskritik, wo es heißt „Betroffenheit schützt nicht davor Scheiße zu sein“ und bei der ZEIT, wo Marion Detjen über die „Gewalt ohne Namen“ schreibt.

Nicola Hinz hat auf ihrem Blog Das Lied der dicken DameFettlogik überwinden“ von Nadja Hermann gelesen und ihre Kritiken zusammengestellt.

#TeamWallraff – Was sich ändern muss, heißt es bei Behindertenparkplatz.

englischsprachige Links

Im Guardian schreibt Rashmee Kumar über Brown Girls and 195 Lewis, zwei neue Webserien von und über queere WoC.

Raquel Willis hat auf Twitter eine „history of black transgender people“ zusammengestellt.

Termine

Über 100 Veranstaltungen, Demos, Filmvorführungen und mehr rund um den Frauenkampf-Tag in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben wir auch in diesem Jahr in einer Übersicht zusammengestellt! Tipps zu weiteren Veranstaltungen können jederzeit in den Kommentaren aufgeführt werden.
Außerdem gibt es Frauentags-Veranstaltungslisten beispielsweise beim Feministischen Netzwerk und dem Gunda-Werner-Institut.

4. März in Köln: Ab jetzt ist eine Anmeldung möglich: #body*talk. Rollenbilder, Schönheitsdiktate und Empowerment im Netz.

4. März in Wien: Podiumsdiskussion – Zum Stand feministischer Kämpfe mit Mädchenmannschaftsbeteiligung. (FB-Link)

9. bis 11. März in Bern: CKSTER-Festival zum Thema Gender Hacking.

11. März in Berlin: 7. Barcamp Frauen. Infos findet Ihr hier.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


Facebook | |


Arabisch und nordafrikanisch aussehende Menschen™ (Teil II)

2. Januar 2017 von Nadia

Zunächst einmal: Frohes neues Jahr! Und dann aber nochmal zurück in die Vergangenheit:

Silvester 2016 in Köln, Deutschland. Wer filzt meine Brüder bei Nacht und Wind? Es sind Polizisten die Spezialisten im Racial Profiling sind! Das ZDF, das wundert sich – wussten denn die arabisch und (nord)afrikanisch aussehenden Menschen™ von der inoffiziellen Ausgangssperre für Nicht-Herkunftsdeutsche nichts?!

Selfies kann man auch zuhause machen! (Plan B für Ausgangssperren.)

(mehr …)


Facebook | |


Jahresrückblick: Von Köln zu Gina-Lisa Lohfink und von AfD zur US-Wahl

30. Dezember 2016 von Charlott

Das Jahr 2016 war furchtbar. So furchtbar, dass ich anfing hier Beispiele aufzuzählen, aber mir immer mehr und mehr einfiel, so dass jede Aufzählung jeden Rahmen sprengen müsste. Stattdessen gibt es hier nun zur Vorbereitung auf ein angemessen widerständiges 2017 noch einmal eine Reihe von Texten aus diesem Jahr.

Glücklicherweise sind auch ein paar gute Dinge passiert: Am 03. Juli gewann Sharon Dodua Otoo den Ingeborg-Bachmann-Preis

  • In der letzten Silvesternacht kam es zu einer Reihe (sexualisierter) Übergriffe/ Gewalttaten auf der Kölner Domplatte. Was passierte danach? Die Belange der Opfer rückten schnell in den Hintergrund und wichen rassistischen Verallgemeinerungen und Forderungen. Dieser Verdrehung und Instrumentalisierung wandte sich Hannah in ihrem Text „zu Gewalt legitimierender Gewalt“ zu und zählte zu dem Missstände hinsichtlich sexualisierter Gewalt auf. Nadia schrieb über „Arabisch und nordafrikanisch aussehende Menschen™„, die nach Silvester auf einmal alle direkt erkennen wollten. Als Antwort auf diese Ereignisse und Debatten gründete sich die Initiative ausnahmslos, die sich gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus einsetzt. Nadia stellte ausgehend von dem ersten ausnahmslos-Positionspapier einige Fragen zu Möglichkeiten und Grenzen aktivistischer, emanzipatorischer Arbeit. Wie feministische Forderungen dann für rassistische Gesetzgebungen instrumentalisiert werden können, zeigte sich konkret im Juli, wo die Bundesregierung die Maxime „Nein heißt Nein“ in das Sexualstrafrechts einfließen ließ, gleichzeitig aber auch die Möglichkeit für Abschiebungen vereinfachte.
  • Erst vor ein paar Tagen hat sich mal wieder Assange zu Wort gemeldet und lobte den russischen Staat. Anfang dieses Jahres analysierte accalmie, warum es perfide ist im Zusammenhang mit Assenges Unterschlupf in der ecuadorianischen Botschaft über Freiheitsentzug zu sprechen.
  • Im Februar legte Heiko Kunert in einem Gastbeitrag „Eine Liste des Versagens“ zu deutscher Behindertenpolitik vor. Dass in diesem Artikel erwähnte Teilhabegesetz wurde später im Jahr vorgelegt – und heftig dagegen protestiert, denn es reihte sich nahtlos in die Versagensliste ein. Hannah schrieb über #nichtmeingesetz und den sichtbaren Protest behinderter Menschen (und darüber, dass sich viele Menschen ohne Behinderungen wenig mit dem Thema „Teilhabe“ auseinandersetzen).
  • Die AfD hat in diesem Jahr in einigen Landtagswahlen und Kommunalwahlen sehr hohe Ergebnisse eingefahren. Andere Parteien versuchten der AfD die Wähler_innen streitig zu machen, in die sie einfach ähnlich rechts agi(ti)erten. Schuldig für die Wahlergebnisse wurden (wie so häufig) die Nicht-Wähler_innen gemacht – manchmal noch dann, wenn die Zahlen zeigten, dass viele ehemalige Nicht-Wähler_innen an der Urne ihre Stimme für die AfD abgaben. Anna-Sarah schrieb zu den Landtagswahlen „Wählen gehen gegen rechts? – Wahlbeteiligung, Demokratie und AfD-Erfolg“ und Accalmie betonte in ihrem Text „Bitte nicht lächeln: Zur AfD„: „Die AfD ist eine extrem rechte Partei. Sie wird nicht aus „Unwissenheit“ gewählt.“.
  • Wenn ein „Hör auf“ nichts mehr wert ist„, schrieb Nadia über Gina-Lisa Lohfink, die sich nach erlebter sexualisierter Gewalt auf einmal auf der Angeklagten-Seite wiederfand. Unter dem Hashtag #TeamGinaLisa sammelte sich Protest gegen das Verfahren, Vergewaltigungskultur in Deutschland und Unterstützung für Lohfink. Magda berichtete im Juni von einer Protestaktion vorm Amtsgericht Tiergarten. Doch dann wurde Lohfink wegen falscher Verdächtigung zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen à 250€. Ich beantworte daraufhin in einem Text die Frage nach wie Vergewaltigungskultur aussehe mit „Genau so„.
  • Wenn über sexualisierte Gewalt und Gewalt in Beziehungen gesprochen wird, dann liegt der Fokus häufig auf cis-männlichen Tätern und cis-weiblichen Opfern. Doch wie (wenig) über Gewalt in queeren Beziehungen gesprochen wird, darüber schrieb Nadine.
  • Was bleibt, ist Protest.„, stellte Magda fest nachdem die Ergebnisse der US-Wahl eingetrudelt waren und Donald Trump zum Gewinner der Wahl erkoren war.
  • Wisst ihr, was auch keine Verheißung ist? Feministische Männer. Nadia erklärt warum: „Wann immer es in meiner feministischen Laufbahn um feministische Cis-Männer ging, sie mir begegneten, ich mit ihnen sprach oder mir zum Feminismus konvertierte Mannsbilder via Telefon, Mail, Blog-Kommentarspalte oder Sprachnachricht mitteilten, sie hätten es jetzt begriffen und würden sich ab sofort »für die Sache« einsetzen, kam es zu gespenstischen Szenen und Erlebnissen, von denen ich die meisten gerne vergessen würde.“
  • Ein Blick in die Aktivismus-und-Bewegungs-Geschichte(n) ist so wichtig: Zu sehen und lernen, welche Debatten es bereits gab, welche Erkenntnisse weitergeführt werden könnten, aber auch um die Arbeit und den Einsatz jener anzuerkennen, die vor uns kamen. Tanja Abou schrieb in ihrem Gastbeitrag „Prololesben und Arbeiter*innentöchter“ über Interventionen in den feministischen Mainstream der 1980er und 1990er Jahre und deren Bedeutungen in heutigen Auseinandersetzungen und Magda blickte zurück auf die Gruppe „Fat Underground„, die sich in den 1970er Jahren gegen Dickenhass einsetzte.
  • Wie in jedem Jahr haben wir auch dieses Mal wieder die „Feministische Bibliothek“ weiter gefüllt mit einigen Buchtipps. Magda besprach beispielsweise „Und was sagen die Kinder dazu? Zehn Jahre später! Neue Gespräche mit Töchtern und Söhnen lesbischer, schwuler und trans* Eltern“ und „Alles Inklusive. Aus dem Leben mit meiner behinderten Tochter„, ich las „Rechtsextreme Frauen: Analysen und Handlungsempfehlungen für Soziale Arbeit und Pädagogik“ und empfahl „10 Bücher für die Freibad-Tasche“ und in einem Gastbeitrag blickte SchwarzRund auf das literarische Jahr 2016 deutschsprachig aus Schwarzer Perspektive zurück.

Facebook | |


Sichere Herkunftsstaaten, rechte Bewegungen und eine Empowerment-Konferenz in Hannover – kurz verlinkt

16. November 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 330 von 351 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

weird. interviewt die Autorin Katrin Frank zu ihrem Debutroman „Dienstag: Homobar“, lesbischen Szenen in Mittelhessen und Berlin sowie dem bereits angefangenen Nachfolgeroman.

„Die wichtigste Frau der Türkei“ titelt die tazFigen Yüksekdağ ist Kovorsitzende der türkischen prokurdischen Oppositionspartei HDP – und eine der vielen Personen, die in der Türkei verhaftet wurde.

Die Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt hat eine neue Plakatkampagne.

SeLA – Beratungsstelle für Menschen in der Sexarbeit sucht Studierende der Sozialpädagogik, Erzeihungswissenschaft sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften, die im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum absolvieren. Bewerbungsfrist: 02.01.2017.

Debatten über Rassismus werden schnell verletzend. Deshalb sind wir geneigt, sie zu vermeiden. Das hilft aber nichts: Amna Franzke sagt in der taz: Wir müssen mittenrein.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat eine neue Publikation veröffentlicht: Von wegen sicher. Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten in der Kritik.

Jayrôme C. Robinet feiert WoMANtís RANDom mit dem Text „Art und Weise, Dinge anders zu entscheiden„. WoMANtís RANDoms Buch „gummiband-familien – rubberband families“ ist gerade im Verlag w_orten und meer erschienen.

Bei „The Queer L-Vlog“ (fb-Link) handelt es sich um ein Non-Profit YouTube-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, queere, genderqueere, nicht-binäre und lesbische Menschen sichtbar zu machen  und „ihre*“ Themen zu behandeln. Zwei Folgen sind schon veröffentlicht, in dieser Folge geht es um Liebeskummer:

Englischsprachige Link

Weißer Typ möchte definieren, was (nicht) Rassismus ist. Autorin Chimamanda Ngozi Adichie ist wenig begeistert. Ein Video für die Ewigkeit.

Katrin ist euch bestimmt schon bekannt durch ihren fat positiven Blog reizende Rundungen. Nun gibt es neue englischsprachige Artikel auf The Killerqueen über Plus Size Fashion, Feminismus, Sex, Essen und mehr.

Mey Rude präsentierte bereits im letzten Jahr bei Autostraddle: „10 Trans Women Pioneers They Definitely Didn’t Tell You About In History Class„. Ein Artikel, in den man immer wieder reingucken könnte/ sollte.

Und zu guter letzt dieser wichtige Tweet von Flavia Dzodan:

Termine in Berlin, Göttingen, Hamburg und Hanover:

17. in Berlin: Lesung und Projektpräsentation: Jüdische weibliche Identitäten heute. (Anmeldung zu Veranstaltung bis heute, den 16.11.)

18.-20.11. in Berlin: Das Trans*FilmFestival wird in der Werkstatt der Kulturen stattfinden.

24.11. in Berlin: Das EWA e.V. Frauenzentrum stellt im Lesben-Salon Strategien gegen lesbenfeindliche Gewalt vor. (FB-Link)

25.11. in Berlin: Zum 25. November ruft ein Kollektiv alle Frauen* auf, die Straßen zu erobern: „Wir verteidigen uns selbst, wir organisieren uns selbst, wir bestimmen selbst!“ (FB-Link)

25.11. in Hamburg: „Georgisch-deutscher Austausch – ein feministischer Reisebericht„. Präsentation ab 19.30.

25.11. in Göttingen: Vortrag zu sexualisierter Gewalt: „Ich habe überlebt„.

26.11. in Hannover: HOTSPOT OF POWER! Eine Empowerment-Konferenz von und für Jugendliche und junge Erwachsene of Color findet ganztägig statt. (FB-Link)

08.12. in Berlin: Von 18-20 Uhr findet die Präsentation der Expertise „Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen“ statt.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


Facebook | |


Was bleibt, ist Protest.

11. November 2016 von Magda

Bei der Präsidentschaftswahl in den USA zitterten nicht nur US-Amerikaner_innen. Die Welt schaute zu, wie ein von der KKK gefeierter frauen- und queerfeindlicher Rassist ins Weiße Haus gewählt wurde. Die New York Times veröffentlichte schon vor Monaten eine stets aktualisierte Liste von über 280 Menschen, Orten oder Dingen, die Donald Trump auf Twitter beleidigte und diskriminierte (während Melania Trump nun gegen Mobbing im Netz kämpfen möchte…).

Das Ergebnis

Die ernüchternden Fakten nach der Wahl am 8. November: Auf die Bevölkerung hochgerechnet hat 25,5% der US-Wähler_innen Trump gewählt, 25,6% Hillary Clinton, 46,9% der US-Amerikaner_innen wählte gar nicht, 1,7% für den unabhängigen Kandidaten Johnson (Quelle: United States Election Project). Obwohl Clinton insgesamt mehr Stimmen erhielt, gewinnt Trump. Warum? Weil US-Präsidenten (die männliche Form bleibt weiterhin Realität) indirekt gewählt werden, und zwar durch Wahlleute (meist „Wahlmänner“ genannt). Die Wahlergebnisse in den einzelnen US-Bundesstaaten bestimmen, für welche Kandidatin oder Kandidaten die Wahlleute des jeweiligen Staates stimmen müssen. Entscheidend sind meist die großen Staaten, da die Anzahl der Wahlleute von der Bevölkerungszahl des einzelnen Bundesstaates abhängt. Wer diese gewinnt, gewinnt die Mehrzahl der Wahlleute, auch wenn die absolute Anzahl der Stimmen – wie im Fall Clinton/Trump – ein anderes Ergebnis bedeuten würde.

Screenshot: Hillary Clinton's Full Concession Speech | NBC News

Screenshot: Hillary Clinton’s Full Concession Speech | NBC News

Die Zahlen und Analysen

(mehr …)


Facebook | |


Aktionswoche: Gedenken & Widerstand 5 Jahre nach Aufdecken des NSU

25. Oktober 2016 von Charlott

Wie kann es sein, dass beim Verfassungsschutz Menschen arbeiten, die in ihrem Ort „kleiner Adolf“ genannt werden, obwohl sie eigentlich die rechte Szene überwachen und überführen sollen? Welche Rolle spielt der Verfassungsschutz? Wieso wurden Akten geschreddert? Und wieso haben diese ganzen Ermittlungsfehler für niemanden Konsequenzen? (Auszug aus SZ-Magazin Heft 10/2013 Gesellschaft/Leben Interview mit Semiya fiimsek und Gamze Kubaflık)

aktionswoche_programm_vorlAm 4. November jährt sich zum fünften Mal die sogenannte Selbstenttarnung des NSU. Bis heute bleiben viele Fragen offen, oder stellen sich immer wieder neue – auch rund um den immer noch laufendn Prozess. Das Bündniss gegen Rassismus hat aus diesem Anlass vom 29. Oktober bis 6. November eine Aktionswoche mit dem Titel „Gedenken & Widerstand: 5 Jahre nach Aufdecken des NSU“ in Berlin ins Leben gerufen. Geplant sind für diesen Zeitraum Lesungen, Demonstrationen, Filmvorführungen, Diskussionsveranstaltungen, Interventionen im öffentlichen Raum und vieles mehr. Im Aufruf des Bündnisses heißt es:

Wie geht es nach dem NSU-Prozess weiter? Angehörige und Communities von Opfern rassistischer Gewalt werden nach wie vor verdächtigt und kriminalisiert. Was können wir im Zuge des NSU- Skandals lernen? Der NSU hat sich als ein bundesweites rechtes Netzwerk enthüllt, das bis in staatliche Institutionen hineinreicht. Überall in Europa bekommen rechtsextreme Populist_innen, Nazis und Rassist_innen Zuspruch in den Medien, der Bevölkerung und der Politik. Wie geht es uns dabei? Welche Strategien haben wir gegen den Rechtsruck und Rassismus in Europa?

Am 5. November wird im Rahmen der Aktionswoche eine ganztägige internationale Konferenz stattfinden. Dort diskutieren und berichten auf einem Panel zu „Gedenken als Widerstand“ Rosita Grönfors (Romskakvinnoforum, Schweden), Farid (Urgence Notre Police Assassine, Frankreich), Hanım Tosun (Cumartesi Anneleri Samstagsmütter, Türkei) und Vertreter_in der Lân und Châu Initiative aus Hamburg. Am Nachmittag sprechen dann Osman Taşköprü (Bruder des 2001 vom NSU ermordeten Süleyman Taşköprü), Abbas Doğan (Bündnis „Tag der Solidarität“), Ibrahim Arslan (Überlebender des Brandanschlags in Mölln 1992) und Abdullah Özkan (Betroffener & Initiative Keupstraße ist überall) zu „Fünf Jahre der Vergangenheit, fünf Jahre der Verlogenheit: Gedenken und Kämpfen“. Dazwischen gibt es Workshops, die sich unter anderem mit rassistischer Polizeigewalt, der (Un)Möglichkeit des Trauerns in der politischen Arbeit und der Rolle von Opfern auseinandersetzen.

Das ganze (vorläufige) Programm zur Konferenz und den vielen geplanten Einzelveranstaltungen kann auf der Seite des Bündnisses runtergeladen werden. Dort gibt es auch Flyer in sieben verschiedenen Sprachen.

Zum Weiterlesen:
Interview mit Nebenklagevertreter Alexander Hoffmann: „Dieser Prozess darf kein Abschluss sein„.


Facebook | |


Rassistische Straßennamen, falsche Opfer und ein heimliches Grab – kurz verlinkt

1. September 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 325 von 351 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

„Kein Respekt gegenüber der Geschichte Berlins“, schrieb die Journalistin Maritta Tkalec im Tagesspiegel hinsichtlich der Forderung rassistische Straßennamen durch andere zu ersetzen. Die Inititator_innen des Umbenennungsfests (auf welches sich Tkalec bezieht) antworten nun mit einem offenen Brief machen deutlich, worum es wirklich, nämlich „Mehr Respekt vor der Geschichte von Menschen afrikanischer Herkunft in Berlin„.

„Obwohl wir theoretisch wissen, dass jedem Menschen ein Unglück geschehen kann, haben viele ein sehr klares Bild davon, wie ein Opfer einer Gewalttat aussehen sollte und wie es sich zu verhalten hat.“, schreibt Margarete Stokowski bei Spiegel Online über Gina-Lisa Lohfink und die Rolle von Journalist_innen während des Prozesses.

Beim Blog des Querverlags gibt es eine Reihe über Grabstätten queerer Persönlichkeiten. In der aktuellen Folge schreibt Axel Schock darüber, wie die Urne der Aktivistin und Reformerin Johanna Elberskirchen heimlich auf dem Rüdersdorfer Friedhof im Grab ihrer Lebensgefährtin, Hildegard Moniac, beigesetzt wurde.

Call for Papers: Das Ökonominnen-Netzwerk efas veranstaltet am 1. und 2. Dezember 2016 seine Jahrestagung. Bis zum 1. Oktober können dafür Beiträge eingereicht werden, „in denen Ansätze der Frauen- und Geschlechterforschung an zentraler Stelle Berücksichtigung finden und die sich kritisch mit dem Forschungsstand sowie dem aktuellen wissenschaftlichen bzw. politischen Diskurs zum Thema auseinandersetzen“. (PDF verlinkt)

Englischsprachige Links

Der Begriff „misogynoir“, der die spezifische Gewalt gegen Schwarze Frauen beschreibt, taucht immer wieder auf – gerade in den letzten Wochen im Zusammenhang mit den Angriffen gegen die Schauspierlin Leslie Jones. Doch woher kommt das Konzept? Auf Mic kommt die Erschafferin des Begriffs, Moya Bailey, zu Wort.

Gegen den Bau einer Öl-Pipeline demonstrieren Native Americans in den USA: Es geht um den Zugriff auf/ Schutz von (sakralem) Land und Trinkwasser. Autostraddle fasst die Hintergründe zusammen. Das Protest-Camp, was errichtet wurde und stetig wächst, kann auch finanziell durch Spenden unterstützt werden.

YourFatFriend schreibt „In defense of fat sadness.“ bei Medium: „Fat people who are sad, who eat well, who eat poorly, who exercise, who don’t — we all live our lives in the pressure cooker of fatphobia.“

In einer Schule in Pretoria, Südafrika, haben Schwarze Schüler_innen gegen Rassismus protestiert. Auslöser war der Umgang mit Haarpolitiken. Bei The Daily Vox schrieb eine der Schülerinnen, Malaika Eyoh: „Our schools undervalue blackness and focus more on containing us than nourishing us„.

Bei Filmdoo können sieben neue queere (Kurz)Filme angeschaut werden (Kosten insgesamt 3,99€): Shimi (Belgien), Lost in the World (Südafrika), Stevie (USA), Blood & Water (USA), Two Girls Against the Rain (Kambodscha), Almost Obsolete (UK) und Lit (USA).

Termine

08.09. in Hannover: Um 19:00 Uhr läuft im Rahmen des CLINCH Festivals das Stück „Meine Nase läuft / Deine Stars hautnah endlich in Hannover!“ (FB-Link)

10.09. in Berlin: Ab 19 Uhr startet die One World Poetry Night moderiert und gehostet durch Stefanie-Lahya Aukongo (FB-Link)

16.9. in Frankfurt/Main: „Voll Fett!“ Sensibilisierungsworkshop und Ideenwerkstatt für Fachkräfte der sozialen Arbeit von Magda Albrecht

01.10. in Berlin: „Voll Fett!“ Sensibilisierungsworkshop und Ideenwerkstatt für Fachkräfte der sozialen Arbeit von Magda Albrecht


Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


Facebook | |



Anzeige