Einträge mit dem Tag ‘Rassismus’


Sichere Herkunftsstaaten, rechte Bewegungen und eine Empowerment-Konferenz in Hannover – kurz verlinkt

16. November 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 330 von 334 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

weird. interviewt die Autorin Katrin Frank zu ihrem Debutroman „Dienstag: Homobar“, lesbischen Szenen in Mittelhessen und Berlin sowie dem bereits angefangenen Nachfolgeroman.

„Die wichtigste Frau der Türkei“ titelt die tazFigen Yüksekdağ ist Kovorsitzende der türkischen prokurdischen Oppositionspartei HDP – und eine der vielen Personen, die in der Türkei verhaftet wurde.

Die Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt hat eine neue Plakatkampagne.

SeLA – Beratungsstelle für Menschen in der Sexarbeit sucht Studierende der Sozialpädagogik, Erzeihungswissenschaft sowie der Geistes- und Sozialwissenschaften, die im Rahmen ihres Studiums ein Praktikum absolvieren. Bewerbungsfrist: 02.01.2017.

Debatten über Rassismus werden schnell verletzend. Deshalb sind wir geneigt, sie zu vermeiden. Das hilft aber nichts: Amna Franzke sagt in der taz: Wir müssen mittenrein.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat eine neue Publikation veröffentlicht: Von wegen sicher. Das Konzept der sicheren Herkunftsstaaten in der Kritik.

Jayrôme C. Robinet feiert WoMANtís RANDom mit dem Text „Art und Weise, Dinge anders zu entscheiden„. WoMANtís RANDoms Buch „gummiband-familien – rubberband families“ ist gerade im Verlag w_orten und meer erschienen.

Bei „The Queer L-Vlog“ (fb-Link) handelt es sich um ein Non-Profit YouTube-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, queere, genderqueere, nicht-binäre und lesbische Menschen sichtbar zu machen  und „ihre*“ Themen zu behandeln. Zwei Folgen sind schon veröffentlicht, in dieser Folge geht es um Liebeskummer:

Englischsprachige Link

Weißer Typ möchte definieren, was (nicht) Rassismus ist. Autorin Chimamanda Ngozi Adichie ist wenig begeistert. Ein Video für die Ewigkeit.

Katrin ist euch bestimmt schon bekannt durch ihren fat positiven Blog reizende Rundungen. Nun gibt es neue englischsprachige Artikel auf The Killerqueen über Plus Size Fashion, Feminismus, Sex, Essen und mehr.

Mey Rude präsentierte bereits im letzten Jahr bei Autostraddle: „10 Trans Women Pioneers They Definitely Didn’t Tell You About In History Class„. Ein Artikel, in den man immer wieder reingucken könnte/ sollte.

Und zu guter letzt dieser wichtige Tweet von Flavia Dzodan:

Termine in Berlin, Göttingen, Hamburg und Hanover:

17. in Berlin: Lesung und Projektpräsentation: Jüdische weibliche Identitäten heute. (Anmeldung zu Veranstaltung bis heute, den 16.11.)

18.-20.11. in Berlin: Das Trans*FilmFestival wird in der Werkstatt der Kulturen stattfinden.

24.11. in Berlin: Das EWA e.V. Frauenzentrum stellt im Lesben-Salon Strategien gegen lesbenfeindliche Gewalt vor. (FB-Link)

25.11. in Berlin: Zum 25. November ruft ein Kollektiv alle Frauen* auf, die Straßen zu erobern: „Wir verteidigen uns selbst, wir organisieren uns selbst, wir bestimmen selbst!“ (FB-Link)

25.11. in Hamburg: „Georgisch-deutscher Austausch – ein feministischer Reisebericht„. Präsentation ab 19.30.

25.11. in Göttingen: Vortrag zu sexualisierter Gewalt: „Ich habe überlebt„.

26.11. in Hannover: HOTSPOT OF POWER! Eine Empowerment-Konferenz von und für Jugendliche und junge Erwachsene of Color findet ganztägig statt. (FB-Link)

08.12. in Berlin: Von 18-20 Uhr findet die Präsentation der Expertise „Geschlechterverhältnisse in Fußballfanszenen“ statt.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Was bleibt, ist Protest.

11. November 2016 von Magda

Bei der Präsidentschaftswahl in den USA zitterten nicht nur US-Amerikaner_innen. Die Welt schaute zu, wie ein von der KKK gefeierter frauen- und queerfeindlicher Rassist ins Weiße Haus gewählt wurde. Die New York Times veröffentlichte schon vor Monaten eine stets aktualisierte Liste von über 280 Menschen, Orten oder Dingen, die Donald Trump auf Twitter beleidigte und diskriminierte (während Melania Trump nun gegen Mobbing im Netz kämpfen möchte…).

Das Ergebnis

Die ernüchternden Fakten nach der Wahl am 8. November: Auf die Bevölkerung hochgerechnet hat 25,5% der US-Wähler_innen Trump gewählt, 25,6% Hillary Clinton, 46,9% der US-Amerikaner_innen wählte gar nicht, 1,7% für den unabhängigen Kandidaten Johnson (Quelle: United States Election Project). Obwohl Clinton insgesamt mehr Stimmen erhielt, gewinnt Trump. Warum? Weil US-Präsidenten (die männliche Form bleibt weiterhin Realität) indirekt gewählt werden, und zwar durch Wahlleute (meist „Wahlmänner“ genannt). Die Wahlergebnisse in den einzelnen US-Bundesstaaten bestimmen, für welche Kandidatin oder Kandidaten die Wahlleute des jeweiligen Staates stimmen müssen. Entscheidend sind meist die großen Staaten, da die Anzahl der Wahlleute von der Bevölkerungszahl des einzelnen Bundesstaates abhängt. Wer diese gewinnt, gewinnt die Mehrzahl der Wahlleute, auch wenn die absolute Anzahl der Stimmen – wie im Fall Clinton/Trump – ein anderes Ergebnis bedeuten würde.

Screenshot: Hillary Clinton's Full Concession Speech | NBC News

Screenshot: Hillary Clinton’s Full Concession Speech | NBC News

Die Zahlen und Analysen

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Aktionswoche: Gedenken & Widerstand 5 Jahre nach Aufdecken des NSU

25. Oktober 2016 von Charlott

Wie kann es sein, dass beim Verfassungsschutz Menschen arbeiten, die in ihrem Ort „kleiner Adolf“ genannt werden, obwohl sie eigentlich die rechte Szene überwachen und überführen sollen? Welche Rolle spielt der Verfassungsschutz? Wieso wurden Akten geschreddert? Und wieso haben diese ganzen Ermittlungsfehler für niemanden Konsequenzen? (Auszug aus SZ-Magazin Heft 10/2013 Gesellschaft/Leben Interview mit Semiya fiimsek und Gamze Kubaflık)

aktionswoche_programm_vorlAm 4. November jährt sich zum fünften Mal die sogenannte Selbstenttarnung des NSU. Bis heute bleiben viele Fragen offen, oder stellen sich immer wieder neue – auch rund um den immer noch laufendn Prozess. Das Bündniss gegen Rassismus hat aus diesem Anlass vom 29. Oktober bis 6. November eine Aktionswoche mit dem Titel „Gedenken & Widerstand: 5 Jahre nach Aufdecken des NSU“ in Berlin ins Leben gerufen. Geplant sind für diesen Zeitraum Lesungen, Demonstrationen, Filmvorführungen, Diskussionsveranstaltungen, Interventionen im öffentlichen Raum und vieles mehr. Im Aufruf des Bündnisses heißt es:

Wie geht es nach dem NSU-Prozess weiter? Angehörige und Communities von Opfern rassistischer Gewalt werden nach wie vor verdächtigt und kriminalisiert. Was können wir im Zuge des NSU- Skandals lernen? Der NSU hat sich als ein bundesweites rechtes Netzwerk enthüllt, das bis in staatliche Institutionen hineinreicht. Überall in Europa bekommen rechtsextreme Populist_innen, Nazis und Rassist_innen Zuspruch in den Medien, der Bevölkerung und der Politik. Wie geht es uns dabei? Welche Strategien haben wir gegen den Rechtsruck und Rassismus in Europa?

Am 5. November wird im Rahmen der Aktionswoche eine ganztägige internationale Konferenz stattfinden. Dort diskutieren und berichten auf einem Panel zu „Gedenken als Widerstand“ Rosita Grönfors (Romskakvinnoforum, Schweden), Farid (Urgence Notre Police Assassine, Frankreich), Hanım Tosun (Cumartesi Anneleri Samstagsmütter, Türkei) und Vertreter_in der Lân und Châu Initiative aus Hamburg. Am Nachmittag sprechen dann Osman Taşköprü (Bruder des 2001 vom NSU ermordeten Süleyman Taşköprü), Abbas Doğan (Bündnis „Tag der Solidarität“), Ibrahim Arslan (Überlebender des Brandanschlags in Mölln 1992) und Abdullah Özkan (Betroffener & Initiative Keupstraße ist überall) zu „Fünf Jahre der Vergangenheit, fünf Jahre der Verlogenheit: Gedenken und Kämpfen“. Dazwischen gibt es Workshops, die sich unter anderem mit rassistischer Polizeigewalt, der (Un)Möglichkeit des Trauerns in der politischen Arbeit und der Rolle von Opfern auseinandersetzen.

Das ganze (vorläufige) Programm zur Konferenz und den vielen geplanten Einzelveranstaltungen kann auf der Seite des Bündnisses runtergeladen werden. Dort gibt es auch Flyer in sieben verschiedenen Sprachen.

Zum Weiterlesen:
Interview mit Nebenklagevertreter Alexander Hoffmann: „Dieser Prozess darf kein Abschluss sein„.


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Rassistische Straßennamen, falsche Opfer und ein heimliches Grab – kurz verlinkt

1. September 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 325 von 334 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

„Kein Respekt gegenüber der Geschichte Berlins“, schrieb die Journalistin Maritta Tkalec im Tagesspiegel hinsichtlich der Forderung rassistische Straßennamen durch andere zu ersetzen. Die Inititator_innen des Umbenennungsfests (auf welches sich Tkalec bezieht) antworten nun mit einem offenen Brief machen deutlich, worum es wirklich, nämlich „Mehr Respekt vor der Geschichte von Menschen afrikanischer Herkunft in Berlin„.

„Obwohl wir theoretisch wissen, dass jedem Menschen ein Unglück geschehen kann, haben viele ein sehr klares Bild davon, wie ein Opfer einer Gewalttat aussehen sollte und wie es sich zu verhalten hat.“, schreibt Margarete Stokowski bei Spiegel Online über Gina-Lisa Lohfink und die Rolle von Journalist_innen während des Prozesses.

Beim Blog des Querverlags gibt es eine Reihe über Grabstätten queerer Persönlichkeiten. In der aktuellen Folge schreibt Axel Schock darüber, wie die Urne der Aktivistin und Reformerin Johanna Elberskirchen heimlich auf dem Rüdersdorfer Friedhof im Grab ihrer Lebensgefährtin, Hildegard Moniac, beigesetzt wurde.

Call for Papers: Das Ökonominnen-Netzwerk efas veranstaltet am 1. und 2. Dezember 2016 seine Jahrestagung. Bis zum 1. Oktober können dafür Beiträge eingereicht werden, „in denen Ansätze der Frauen- und Geschlechterforschung an zentraler Stelle Berücksichtigung finden und die sich kritisch mit dem Forschungsstand sowie dem aktuellen wissenschaftlichen bzw. politischen Diskurs zum Thema auseinandersetzen“. (PDF verlinkt)

Englischsprachige Links

Der Begriff „misogynoir“, der die spezifische Gewalt gegen Schwarze Frauen beschreibt, taucht immer wieder auf – gerade in den letzten Wochen im Zusammenhang mit den Angriffen gegen die Schauspierlin Leslie Jones. Doch woher kommt das Konzept? Auf Mic kommt die Erschafferin des Begriffs, Moya Bailey, zu Wort.

Gegen den Bau einer Öl-Pipeline demonstrieren Native Americans in den USA: Es geht um den Zugriff auf/ Schutz von (sakralem) Land und Trinkwasser. Autostraddle fasst die Hintergründe zusammen. Das Protest-Camp, was errichtet wurde und stetig wächst, kann auch finanziell durch Spenden unterstützt werden.

YourFatFriend schreibt „In defense of fat sadness.“ bei Medium: „Fat people who are sad, who eat well, who eat poorly, who exercise, who don’t — we all live our lives in the pressure cooker of fatphobia.“

In einer Schule in Pretoria, Südafrika, haben Schwarze Schüler_innen gegen Rassismus protestiert. Auslöser war der Umgang mit Haarpolitiken. Bei The Daily Vox schrieb eine der Schülerinnen, Malaika Eyoh: „Our schools undervalue blackness and focus more on containing us than nourishing us„.

Bei Filmdoo können sieben neue queere (Kurz)Filme angeschaut werden (Kosten insgesamt 3,99€): Shimi (Belgien), Lost in the World (Südafrika), Stevie (USA), Blood & Water (USA), Two Girls Against the Rain (Kambodscha), Almost Obsolete (UK) und Lit (USA).

Termine

08.09. in Hannover: Um 19:00 Uhr läuft im Rahmen des CLINCH Festivals das Stück „Meine Nase läuft / Deine Stars hautnah endlich in Hannover!“ (FB-Link)

10.09. in Berlin: Ab 19 Uhr startet die One World Poetry Night moderiert und gehostet durch Stefanie-Lahya Aukongo (FB-Link)

16.9. in Frankfurt/Main: „Voll Fett!“ Sensibilisierungsworkshop und Ideenwerkstatt für Fachkräfte der sozialen Arbeit von Magda Albrecht

01.10. in Berlin: „Voll Fett!“ Sensibilisierungsworkshop und Ideenwerkstatt für Fachkräfte der sozialen Arbeit von Magda Albrecht


Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Who you gonna call? GHOSTBUSTERS!

12. August 2016 von Magda
Dieser Text ist Teil 26 von 26 der Serie Die Feministische Videothek

Zu meinen Kindheitserinnerungen gehört der grün-klebrige Schleim der Ghostbusters. Hilfreich dabei war wahrscheinlich auch der gleichnamige Hit von Ray Parker, Jr., der auch heute noch Glücksgefühle in mir auslöst. Deshalb habe ich mich riesig gefreut, als ich hörte, dass in diesem Jahr ein Remake erscheinen soll. Und bitte festhalten, denn dieses Mal soll es nicht vier Helden, sondern vier Heldinnen geben. Das hat ziemlich viele Leute (hust, hust, Typen) aufgeregt, weil die Kindheitserinnerungen nun anscheinend entheiligt würden. Jetzt wollen Frauen auch noch Ghostbusters sein!!!1 Was bleibt da noch übrig für die Jungs? Traurig, aber wahr: Kein anderer Trailer in der Geschichte von YouTube erhielt mehr Dislikes. Die Jungs sind sauer.

Gestern habe ich dann endlich Ghostbusters geschaut, seit über einer Woche läuft er in den deutschen Kinos. Überraschend fand ich den erstaunlich leeren Kinosaal. Wie kann es denn sein, dass so viele den Titelsong nachts um drei besoffen auswendig schmettern können – den Film also sehr wohl kennen – aber keinen Bock haben in den Remake reinzugehen? Sind weibliche Hauptfiguren für die deutschen Befindlichkeiten zu boring? Wahrscheinlich, denn der deutsche Trailer gibt der männlichen Nebenrolle eine echt große Bühne, während der englische Trailer darauf verzichtet und ausschließlich mit den vier Hauptdarstellerinnen glänzt: Kristen Wiig, Melissa McCarthy, Kate McKinnon und Leslie Jones.

Eine umfassende Rezension kann ich leider nicht bieten (dazu bin ich zu wenig Film-Nerd), aber zwei Aspekte, die ich erwähnenswert finden, möchte ich gerne anreißen: Zum einen die Rolle von Patty (gespielt von Leslie Jones) und zum anderen das queere Potential des Films. Es folgen ein paar kleinere Spoiler.

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Von #NeinHeißtNein zu verschärften Ausweisungen?

6. Juli 2016 von Charlott

Morgen, am 07. Juli, wird der Bundestag in Berlin ab etwa 10.45 Uhr über Veränderungen im Sexualstrafrecht diskutieren und anschließend abstimmen. Dem derzeitig vorliegenden Entwurf werden gute Chancen eingeräumt durchzukommen. Im Ausschuss „Recht und Verbraucherschutz“ wurde die Regelung bereits heute beschlossen.

Einerseits sollte es einen Grund zur Freude geben: Seit Jahrzehnten kritisieren Feminist_innen strafgesetzliche Regelungen zur Verfolung von sexualisierter Gewalt. „Nein heißt nein“, soll nun endlich als Maxime ins Strafgesetzbuch Einzug erhalten. Und dies ist prinzipiell natürlich sehr zu begrüßen (auch wenn bei allen Strafgesetzänderungen immer noch Rechtspraxen sehr anders aussehen (können) und viele grundlegende Probleme, die zur Nichtverfolgung und -verurteilung sexualisierter Gewalt führen, bestehen bleiben). Doch was ist nun mit der letzten Vorlage zur Gesetzesänderung geschehen? Eine Verschärfung des Ausweisungsrechts wurde eingebaut und damit angeschlossen an die rassistischen Diskussionen von Januar, wo ebenfalls versucht wurde Betroffene sexualisierter Gewalt gegen rassifizierte Personen und Personen ohne gesicherten Aufenthaltsstatus auszuspielen: Auf der einen Seite die zu beschützende deutsche Frau, auf der anderen Seite der gewaltvolle „fremde“ Mann. Beides Bilder, die Vergewaltigungskultur weiter manifestieren.

Die LINKEN-Politikerin Halina Wawzyniak hat auf ihrem Blog bereits noch einmal die Prozesse zur Entstehung der nun vorliegende Gesetzesvorlage beschrieben und analysiert, was der Bezug zum Ausweisungsrecht und die Aufnahme eines Paragraphen, der sich konkret auf sexualisierte Gewalt aus Gruppen bezieht (auch dies ein ‚Ergebnis‘ nach Köln), bedeutet. Sie schließt mit deutlichen Worten:

Hier ist jegliches Maß verloren gegangen. Und es lässt mich ratlos zurück, wie aus einem guten Ansatz, solcher Bockmist werden konnte.

Selbst der Spiegel titelte gestern Nachmittag: „Neues Sexualstrafrecht: „Nein heißt nein“-Prinzip soll Abschiebungen erleichtern„.

Die Kampagne #NeinHeißtNein hat morgen ab 9 Uhr zur Demonstration vor dem Bundestag aufgerufen. Auch diese Initiative verurteilt klar eine „Symbolpolitik zur Silvesternacht mit schwerwiegenden Konsequenzen“.

Zum Weiterlesen:

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Latinx-Stimmen zu Orlando – kurz verlinkt

16. Juni 2016 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 319 von 334 der Serie Kurz notiert

Links zu Orlando

Am vergangenen Wochenende fand im Club „Pulse“ in Orlando, Florida, eine „Latin Night“ für Latinx LGBT statt. Der 29-jähriger Omar Mateen suchte den Club schwer bewaffnet auf und erschoss 49 Personen, viele weitere verletzte er.

Beim Missy Magazine schreibt Hengameh Yaghoobifarah: „Gewalt an queeren Personen ist so normal, dass erst ein solches Massaker signalisiert, dass Homo- und Transfeindlichkeit töten. Ich frage mich: Wie viele Transfrauen of Color werden täglich ermordet, ohne dass wir jemals ihre Namen und Geschichten kennen? Wie viele Besucher*innen queerer Bars werden eigentlich pro Nacht auf dem Heimweg verprügelt? Wie viele Queers und Transpersonen sterben jährlich unter Polizeigewalt, wie viele von ihnen, weil sie rassifiziert wurden?“

Democracy Now interviewte Isa Noyola, Programdirektorin des Transgender Law Center, die fordert: „Latinx LGBTQ Community & Its Stories of Survival Should Be at Center of Orlando Response„. Bei Autostraddle schreiben eine Reihe von LGBTQ Latinx über ihre Trauer, Wut und Wünsche. Justin Torres schrieb bei der Washington Post eine Lobhymne auf die „Latin Night at the Queer Club“ und Daniel Leon-Davis schreibt bei Fusion über die Bedeutung, die „Pulse“ für ihn hatte.

SchwarzRund hat das Gedicht „A Latinix Thing“ veröffentlicht und Loma das Gedicht „All the Dead Boys Look Like Me„.

In den letzten Tagen wurden auch bereits eine ganze Reihe wichtiger Texte zu den Kontexten der Gewalttat publiziert. Mark Joseph Stern zeigt wie sich der Anschlag einreiht in eine lange Geschichte von Gewalt gegen Besucher_innen von LGBTQ Clubs und Bars. Und während in vielen Medien ein möglicher islamistischer Hintergrund breit diskutiert wird und trauernde LGBTQ Personen dazu veranlasst, Energie in die Abgrenzung zu islamfeindlicher Vereinnahmung zu stecken, schreibt Tara Culp-Ressler bei Think Progress über die Rolle von toxischer Männlichkeit bei Massenerschießungen. Und Democracy Now stellt noch einmal heraus: „Orlando Massacre Comes After Lawmakers in U.S. Filed More Than 200 Anti-LGBT Bills„.

Es wurde zu dem bereits ein Pulse Victims Fund eingerichtet, den ihr unterstützen könnt.

weitere deutschsprachige Links

Bei Deutschland Radio Wissen ging es um sexualisierte Gewalt, ihre (Nicht)Verfolgung und rape culture. Im Beitrag spricht auch Nadia Shehadeh über das Medienecho zum Verfahren mit Gina-Lisa Lohfink.

Vier Männer die geflüchtete Personen zum teil schwer verletzten wurde gerade einmal zu Bewähungsstrafen verurteilt, berichtet RP Online.

Beim „Theatertreffen der Jugend“ kam es zu einem rassistischen Vorfall: Als die eingeladenen Theatergruppen ich performativ gegenseitig vorstellen sollten, wählte eine Aachener Gruppe eine ganze Reihe rassistischer Motive und Aussagen um das Stück „one day I went to *idl“ des Ballhaus Naunynstrasse zu präsentieren. Hengameh Yaghoobifarah hat die Schauspielerin Benita Bailey zu den Ereignissen.

In der Jüdischen Allgemeinen schreibt Armin Pfahl-Traughber über Antisemitismus bei der AfD, die von sich eine „Nulltoleranz“ gegen Antisemitismus behauptet und Feindlichkeit gegen Jüd_innen einzig als Problem von Muslim_innen und/oder gelüchteten Menschen darstellt.

weitere englischsprachige Links

Der Artikel ist zwar bereits aus dem letzten Jahr, aber trotzdem eine gute kleine Geschichtsstunde: BlackGirlLongHair stellt elf Schwarze Frauen vor, die versucht haben US-Präsidentin zu werden.

On Not Being a Mom or a Dad“ – B.A. Beasley schreibt bei The Toast über genderqueer-sein und Elternschaft.

Termine in Berlin, Hamburg und Jena

Jena, 16. Juni: Vortrag zu „Dein Bauch gehört dir – dein Staat sagt wofür §§ 218-219 StGB (Schwangerschaftsabbruch & Schwangerschaftskonfliktberatung)“ ab 19 Uhr. (FB-Link)

Berlin, 17. Juni: Ab 20.30 findet im „Bei Ruth“ eine #prochoice Party und Fundraiser für das Abortion Support Network statt. (FB-Link)

Berlin, 20. Juni: Vortrag zu „Prostitutionsschutzgesetz – Inhalt und Auswirkungen“ ab 16 Uhr.

Jena, 28. Juni: Filmführung von Abortion Democracy und anschließende Diskussion mit Sarah Diehl. (FB-Link)

Hamburg, 3. Juli: Ab 10.30 startet der Benefizlauf der Frauenhäuser (Spontananmeldung ist ab 9.00 möglich).

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Equal Pay Day, Superfeministen und Unterstützung bei Panikattacken – Die Blogschau

19. März 2016 von Charlott
Dieser Text ist Teil 294 von 295 der Serie Die Blogschau

Heute ist Equal Pay Day. Da Frauen durchschnittlich rund 21 Prozent weniger verdienen als Männer, könnte eine auch annehmen, dass sie die 79 Tage im Jahr „umsonst“ arbeiten. Der 19. März symbolisiert somit dieses Jahr den Verdienstausfall. Auf der Webseite zum Equal Pay Day findet ihr Informationen und eine Aktionslandkarte. Texte rund um das Gender Pay Gap und andere Fragen feministischer Ökonomiekritik habe ich hier bereits 2014 zusammengestellt: Holt die roten Taschen raus, es ist Equal Pay Day.

Anlässlich des 200. Geburtstag von Ada Lovelace gibt es in Paderborn die Ausstellung „Am Anfang war Ada. Frauen in der Computergeschichte“. Silke von den femgeeks hat sich diese genauer angeschaut und sie besprochen.

„Wir sind auf so vielen Ebenen in einem gewaltvollen System, dass wir den Blick füreinander verlieren.“ schreibt Diaspora Reflektionen über eigene Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen und die ihres Bruders.

bluespunk schreibt über Körperwahrnehmungen, Transitionen und darüber, dass der Körper nicht der Feind ist.

Eine Satire, die leider gar nicht so weit weg von der Realität ist: A++ Ranting verkündet die Verleihung des Preis für den Superfeministen des Jahres.

Don’t Degrade Debs schreibt über Dinge, die nicht sagbar scheinen aufgrund von Stigmatisierungen und Zuschreibungen:

Ich kann verrückt und Jüdin sein, aber zu behaupten, dass mir der Ekel-Kaugummi in den Haaren geklebt, weil ich, meine Wahrnehmung, mein Erleben und mein Schmerz als (dicke, lesbische) Jüdin in Deutschland, als Tochter einer Jüdin in Deutschland, als Teil einer jüdischen Familie in Deutschland pathologisiert werden, geht zu weit. Ich könnte auch als Nichtjüdin genauso verrückt sein und würde von dieser Gesellschaft genauso stigmatisiert werden, aber ich bin es als (dicke lesbische) Jüdin in Deutschland, als Tochter einer Jüdin in Deutschland, als Teil einer jüdischen Familie in Deutschland und glaube nicht, dass das das getrennt gedacht werden kann und will das auch nicht mehr. Aber das schreibe ich lieber nicht. Das aus dem Munde einer Verrückten, kann nur verrückt sein.

Wie kann man als außenstehende Person einen Menschen bestmöglichst durch eine Panikattacke begleiten? Ein Blog von Vielen hat ein „Alternativ-How-To“ veröffentlicht.

Habt ihr diese Woche etwas geschrieben, gezeichnet oder aufgenommen, das hier nicht verlinkt wurde? Kennen wir eure tolle Webseite/tollen Blog etwa noch gar nicht? Dann ab damit in die Kommentare. Regelmäßig verlinken wir Text_Wissens_Produktionen aus dem deutschsprachigen Raum.


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Bitte nicht lächeln: Zur AfD

14. März 2016 von accalmie

CdcaGPUWoAAzrsVEs ist Sonntagabend. Heute haben Menschen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt über neue Landesparlamente entschieden. In jeden der Landtage wird – so die ersten Hochrechnungen – die „Alternative für Deutschland“ (AfD) dank zweistelligem Prozentsatz einziehen; in Sachsen-Anhalt hat sogar fast jede_r Vierte die AfD gewählt. Hat man nach dem Erfolg der AfD bei den Kommunalwahlen in Hessen letzte Woche noch Nichtwähler_innen dafür verantwortlich gemacht (und nicht diejenigen, die die AfD und andere rechte Parteien wählten…), wird dieses Mantra für die drei Landtagswahlen schwierig. In jedem Bundesland lag die Wahlbeteiligung zum Teil weit über dem Schnitt der letzten Landtagswahlen vor fünf Jahren. Eine Analyse der „Forschungsgruppe Wahlen“ zeigt, dass zum Beispiel in Sachsen-Anhalt vierzig Prozent des Gesamtanteils an AfD-Stimmen von ehemaligen Nichtwähler_innen kamen. Dass siebzehn Prozent der AfD-Wähler_innen in Sachsen-Anhalt 2011 noch „Die Linke“ gewählt hatten, illustriert dabei übrigens die Querfrontstrategie, die sich Parteien gerne mit rassistischen und antisemitischen Parolen auf die Fahnen schreiben. Dass „Protestwählen“ in Deutschland immer nur „extrem rechts wählen“ heißt, ist wiederum ein Hinweis auf das im Folgenden angesprochene Problem der Diskriminierungsfreude der Gesellschaftsmitte.

Aber klären wir gleich Folgendes: Die AfD ist eine extrem rechte Partei. Sie versammelt Rassist_innen, Antisemit_innen, Geschichtsrevisionist_innen, völkische Nationalist_innen und (Hetero- und Cis-)Sexist_innen.

Laut des Grundsatzprogrammentwurfs der AfD möchte diese Partei den Paragraphen 218, der Schwangerschaftsabbrüche illegalisiert, aber unter bestimmten Bedingungen straffrei hält, verschärfen (was wohl heißt, Abtreibungen zu verunmöglichen). Die AfD möchte das Schuldprinzip bei der Scheidung wiedereinführen, „selbstverschuldeten“ Alleinerziehenden keine Unterstützung gewähren, und „Familie“ ist für AfD gleichbedeutend mit der völkischen-verstandenen Einheit „Cis-Hetero-Ehe mit Kindern“. Die AfD möchte „Geschlechter-Forschung“, Klimaschutzpolitik und das (bereits ausgehöhlte) Grundrecht auf Asyl abschaffen und die Wehr- und Dienstpflicht für Männer_Frauen (wieder-)einführen, hat verschiedene Ideen für einen „law and order“-/Überwachungs-Staat und möchte Arbeiter_innen-/Arbeitnehmer_innenrechte sowie Sozialleistungen noch weiter einschränken. Das alles ist en detail vielleicht unbekannt, kann aber nicht überraschend sein: Die AfD redet öffentlich und beständig über ihre Ziele; die AfD predigt gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, und zwar nicht nur, wenn von Storch gerade wieder „die Maus ausgerutscht“ ist. Nadia schrieb dazu:

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[„Die Leute wählen deshalb rechtspopulistisch, weil sie Rechtspopulismus voll in Ordnung finden. Die Leute wählen rassistische Parteien, weil sie Rassismus voll in Ordnung finden. Rassismus in Ordnung finden heißt, dass es ziemlich egal ist, was die Geschichte eine_n so lehren könnte. Und, dass es ziemlich egal ist, ob man sich vorher informiert hat, was man da wählt. Die Leute wissen, welche menschenfeindlichen Inhalte die AfD vertritt – und wollen genau das haben.“]

Die AfD ist eine extrem rechte Partei. Sie wird nicht aus „Unwissenheit“ gewählt. Das Programm, die Ideologie, die Debattenmächtigkeit, die Wahlerfolge der AfD haben ganz konkrete Auswirkungen auf Menschen, die nicht in das als deutsch definierte Bild der Partei und ihrer Anhänger_innen passen (wollen). Oftmals geforderte „Zivilcourage gegen rechts“, antirassistischer_antifaschistischer Aktivismus wird derweil durchgängig kriminalisiert.

Und jetzt werde ich noch feministisch-humorloser: Genau wegen alldem finde ich AfD-Scherze nicht (mehr) lustig. Es gibt hier nichts zu lachen (und das schon lange nicht mehr für Marginalisierte). „Tortaler Krieg“ ist ein ekliger Hashtag. Eure Stand-Up-Routinen zu Petry et al. könnt ihr euch sparen, weißdeutsche Cishet-Böhmermanns, wenn das schon alles ist, was ihr an Engagement zu bieten habt. Mit Klassismus und bildungsbürger_innenlichen Abgrenzungsversuchen durch Lächerlichmachung von Namen/formalen Bildungsgraden/Körpern, etc. der AfD-Anhänger_innen wird ebenso nichts erreicht.

Ich finde es faszinierend, wie nach einem polizeilich umpflegten, (extrem) rechten 3000-Personen-Marschs durch die Berliner Innenstadt, nach wiederholten zweistelligen AfD-Ergebnissen, nach hunderten von Brand-_Mordanschlägen und rassistischer Gewalt im letzten und in diesem Jahr und nach einem erneuten (gescheiterten) Bombenanschlag auf eine Geflüchtetenunterkunft Leute darauf immer noch mit Scherzen reagieren können.

Selbstschutz, Abwehrmechanismus, coping strategy – ich kann es nachvollziehen. Ich kann es aber nicht mehr akzeptieren. Denn wer noch scherzen kann, der_die kann das aus Gründen. Vor allen Dingen aus dem Grund, keine Angst vor unmittelbarer Gewalt durch AfD-Anhänger_innen und Dunstkreis erfahren zu müssen. Aus dem Grund, sich nicht Sorgen machen zu müssen, ob man morgens zum Hauptbahnhof kann und ab wann dort Fascho-Trupps unterwegs sein könnten. Aus dem Grund, nicht aufgrund der eigenen (nicht-)geschlechtlichen Identität oder des Begehrens Angst im öffentlichen Raum haben zu müssen. Aus dem Grund, einen Pass zu besitzen, der einer_einem relative Reisefreiheit ermöglicht und somit auch Scherze über „Auswandern“ leichter machen kann. Aus dem Grund, nicht wegen einer Kippa beleidigt, bedroht, bedrängt, geschlagen, ermordet zu werden.  Aus dem Grund, nicht durch eine Behinderung als „volkskörperschädigend“ zu gelten im Weltbild der AfD und anderer extrem Rechter.

Fortgesetzte Witze über die AfD muss man sich leisten können. Dies illustriert mangelnde Empathie mit Leuten, die von AfD-Politiken, den langjährigen Politiken, die andere Parteien nun noch weniger kaschieren als zuvor oder sich schlicht direkt von der AfD abgucken (siehe z.B. die zweimalige Verschärfung des Asylrechts in diesem Jahr) und der gesellschaftlichen Mitte, die all das ermöglicht, unmittelbar negativ betroffen sind.

Ich bin also eine dieser „Privilegienchecker_innen“, von denen man momentan so viel hört. Ich wünschte, manch andere_r wäre es auch.


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Fette Superheldinnen, geschlechtliche Identitäten und ein Offener Brief geflüchteter Frauen – die Blogschau

27. Februar 2016 von accalmie
Dieser Text ist Teil 2 von 295 der Serie Die Blogschau

[Inhaltshinweis: Beschreibung sexualisierter Gewalt] „Wir, Frauen aus der Flüchtlingsunterkunft Westerwaldstraße 92a in Köln Humboldt-Gremberg, sehen die Notwendigkeit, neben dem offenen Brief über die Zustände in der Flüchtlingsunterkunft, zu dem wir unsere Zustimmung erklären, eine weitere Erklärung an die Öffentlichkeit zu verfassen. […] Die Security-Crew der Unterkunft organisiert seit ihrer Ankunft in der Turnhalle sexuellen Missbrauch und Belästigungen gegen Frauen unter uns.“ Den Offenen Brief bezüglich der sexualisierten Gewalt gegen Frauen in der Westerwaldstraße findet ihr hier.

Ein Minizine zum Thema geschlechtliche Identität zum Runterladen und Selbstausdrucken gibt es bei j_kieselstein: „Ducks – Real or Not? Kleiner Wegweiser geschlechtliche Identität.“

„Wenn unbedingt fotografiert werden muss, sollte das im Vorfeld kommuniziert werden. Es muss Möglichkeiten geben, dem zu „entkommen“, etwa durch „No Photo“-Stickers,“ schreibt antiprodukt in „Eventfotografie- Bocklos im Blitzlicht.“

„GNTM 2016 – Warum? Warum? Warum? Warum? #warum“ – techno candy rezensiert die dritte Folge der neuen Germany’s Next Top Model-Staffel.

Alex stellt bei Some girls* are bigger than others den Comic „Faith“ und die gleichnamige Protagonistin vor, ihre „neue fette Lieblings-Superheldin.“

Am kommenden Montag, den 29. Februar, plant die NPD einen Aufmarsch in Berlin-Hohenschönhausen. Berlin gegen Nazis informiert über geplante Gegenaktionen.

Den Artikel „‚Schlepper‘, ‚Schleuser‘, ‚Menschenschmuggler‘: Über die Kriminalisierung der Fluchthilfe und Strategien der Justiz“ des Antifaschistischen Infoblatts kann man nun auch online lesen.

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