Silvesterabendbeat mit Nikki Lynette
31. Dezember 2011 von MagdaTanzen!
Hey, shut the f*ck up boy
You are starting to piss me off
Take your hands off that girl
You have already had enough
Facebook | | Tanzen!
Hey, shut the f*ck up boy
You are starting to piss me off
Take your hands off that girl
You have already had enough
Facebook | | Keine Frauen hinterm DJ-Pult? Von wegen. Vom 11. bis 13. November läuft in Bremen das antisexistische Hip Hop Event Turn it Up & Spray It Loud! (das vollständige Programm auf einen Blick gibt es bisher leider nur als Facebook-Event). Am Freitag ab 16:00 gibt es im Zucker Club Vorträge über Frauenbilder, Sexismus, hegemoniale Männlichkeit und Homophobie im Hip Hop, beim abendlichen Konzert ab 21:00 stehen Sookee und Badkat auf der Bühne, außerdem gibt es einen Breakdance Act und danach Party. Am nächsten Tag geht es von 14:00 bis etwa um Mitternacht mit einer Ausstellung von Graffiti- und Streetartkünstlerinnen, Vorträgen, Filmen und Musik im Kulturbunker weiter. Dort ist auch am nächsten Tag noch von 14:00 bis 18:00 Gelegenheit, die Ausstellung sprayitloud anzusehen.
Das Konzert am Freitag kostet 5 Euro Eintritt, die Party danach 3 Euro. Beim weiteren Programm seid ihr umsonst dabei, Spenden werden aber gern genommen.
Facebook | | Die queere Rapperin Sookee und Rapper Tapete haben zum gemeinsamen Track “Pro Homo” ein Video veröffentlicht. Boxen aufgedreht, Tanz-Shorts rausgeholt und ab geht der Brustmuskeldance!
Facebook | | Einen Podcast mit der queer/feministischen Rapperin Sookee über HipHop, Sexismus, Homophobie aber auch progressiven Beispielen in der Rap-Musik findet ihr auf dem Ficko-Magazin.
Katar soll die Männerfußball-WM 2022 ausrichten. Homosexualität ist in Katar verboten und steht unter Strafe. Fifa-Präsident Joseph Blatter gibt lesbischen und schwulen Fans (bzw. den Spielern) gute Ratschläge zu diesem Problem: Abstinenz.
Über erste Erfolge der britischen Pink-stinks-Kampagne könnt ihr im Freitag lesen.
Ekelhaft: Unionsfraktionschef Kauder sagte in einem Interview mit der Berliner Zeitung, dass er nicht glaube, dass Kinder sich wünschten, in einer homosexuellen Partnerschaft aufzuwachsen. Die partnerschaftliche Verbindung von Homophobie und Populismus sorgt allerdings berechtigterweise für Kritik.
Das Gunda Werner Institut der Heinrich Böll Stiftung veröffentlichte ein Essay von Gitti Hentschel: “Friedens- und Sicherheitspolitik braucht Geschlechteranalysen”.
Auch in den USA wird Netzneutralität auf feministischen Seiten wie feministing.com diskutiert.
Facebook | | Die Ökonomin und Frauenforscherin Gudrun Biffl spricht in der ZEIT über Gehaltsdiskriminierung, Männerseilschaften und darüber, warum Frauen keine Feministinnen sein dürfen.
Im Spiegel: Das Elterngeld kostet Milliarden, verfehlt aber alle von der Bundesregierung gesteckten Ziele. Expert_innen raten nun das Kindergeld abzuschaffen.
In der Taz lernen wir, wie amerikanische Feministinnen “den deutschen Feminismus” sehen: “Existiert der überhaupt?”
Auf Feminists with Disabilities (FWD) erklärt s.e. smith, warum der gesellschaftliche Umgang mit Behinderung ein feministisches Thema sei: “Disability is a Feminist Issue: Gendering Health Access”.
AG Queer Studies stellt einen schon etwas älteren Podcast online: Ina Kerner spricht über das Verhältnis von Rassismus und Sexismus.
Wie die Sueddeutsche berichtet, können geschiedene Frauen, die auf ihre Karriere verzichtet und jahrelang Kinder erzogen haben, auf mehr Geld hoffen.
Die Piraten stellen ihr queer- und familienpolitisches Programm vor: Dieses wurde mit überwältigender Mehrheit von über 95% angenommen und steht nun im Grundsatzprogramm.
Kübra war zu Gast bei Radio eins rbb und erzählte
was aus ihrer Sicht eine Parallelgesellschaft ist, bekennt sich zu ihrer hartnäckigen Lakritzsucht, verrät ihre Leidenschaft für muslimische Mode-Blogs, und erklärt, warum sie Berlin-Tegel nicht für einen internationalen Flughafen hält.
Der Düsseldorfer Rapper Blumio macht mobil gegen Homophobie. Im Bericht von queerblicktv erzählt er warum.
Für alle englischsprachigen Interessierten noch ein Call for Papers: Workshop Women, Diplomacy and International Politics since 1500. Deadline: 30.11.
Facebook | | DieStandard.at: “Sexuelle Ausbeutung wird als Waffe in allen bewaffneten Konflikten eingesetzt.”
Spiegel: Bruder bittet Mo’Nique um Vergebung für sexuellen Missbrauch.
BBC: Bergsteigerinnen, die die 14 höchsten Berge bezwingen.
MsMagazine: Dorothy Height, aktiv in der amerikanischen Bürger_innenrechtsbewegung, ist verstorben.
TheF-Bomb: Feminismus und christlicher Glaube schließen sich nicht aus.
Gefühlskonserve: “Ich bin ein echter Mann und mich nerven die Eigenschaften, die diese Gesellschaft für mein Geschlecht vorsieht.”
Schwulissimo: Marokkos erstes Gay Magazin wird vielleicht verboten.
MsMagazine: Eine kritische Analyse zum Trend unretuschierter Fotos von Stars und Models.
Bitchmagazine: Feminist Rapper, Teil drei! (Teil zwei leider verpasst, gibt es hier)
Facebook | | Laut dem National Committee on Traditional Practices of Ethiopia beginnen in Äthiopien 69% aller Ehen mit der Entführung einer Frau und anschließender Vergewaltigung. Darauf folgt die erzwungene Unterzeichnung des Ehevertrags, denn ohne ihre Jungfräulichkeit sei sie sonst auf dem Heiratsmarkt nichts mehr “wert”. Dies kommt in protestantischen, katholischen und auch muslimischen Gemeinden gleichermaßen vor. Der Independent thematisiert den Widerstand der entführten Frauen.
Das Verfassungsgericht in Ägypten entschied nun offiziell, dass Frauen zu Richterinnen ernannt werden dürfen. Laut MsMagazine sind aktuell 42 der 12.000 Richter_innen in Ägypten Frauen.
Im US-amerikanischen Repräsentantenhaus ist gestern der Gesetzesentwurf zur Gesundheitsreform mit 219 – 212 durchgekommen und wartet nun nur noch auf Obama’s Unterschrift. Den Sieg hatte sich Obama in letzter Minute wohl mit einer Rechtsverordnung zu Abtreibungen gesichert, wonach entgegen der ursprünglichen Vorlage ausgeschlossen werde, dass öffentlich alimentierte Krankenversicherungen Schwangerschaftsabbrüche bezahlen, wie dieStandard.at berichtet.
In Südafrika, wo Schätzungen zu Folge jede dritte Frau Opfer von sexueller Gewalt wird, wurde ein Mann wegen Verhetzung und Diskriminierung zu einer Geldstrafe verurteilt und muss nun eine schriftliche Entschuldigung abgeben. Er hatte vor einer Gruppe von 150 Studierenden geäußert, dass die junge Frau, die den südafrikanischen Präsidenten Jacob Zuma vor einigen Jahren wegen Vergewaltigung bezichtigte, wohl “Gefallen” an der (nicht bewiesenen) Vergewaltigung empfunden haben musste. Zuma wurde damals aus Mangel an Beweisen freigesprochen. (aktualisiert)
Nicht nur die Gehaltsunterschiede von Männern und Frauen sondern auch jene zwischen Frauen sind ein feministisches Thema: In den USA diskutiert man die Vermögensunterschiede zwischen weißen, Schwarzen und hispanischen Frauen und Männern als Aspekt, welche insbesondere women of color langfristig schaden, da ihnen im Durchschnitt weniger Vermögen zur Verfügung stehen als weißen Männern und Frauen. Während Gehalt die laufenden Kosten begleicht, ist Vermögen wichtig, um langfristige Investionen zu tätigen oder dieses zu vererben. WomensMediaCenter berichtet.
Eine Initiative von Elternvereinen fordert mehr Krippenplätze in Hannover, nachdem ihr Antrag, eine eigene Kita zu eröffnen von der Stadt gestoppt wurde. Begründung: Alle Mittel für den Krippenausbau bis 2013 seien bereits verplant. Hier unterschreiben und mitmachen!
Die US-amerikanische Jenny Hagel startete eine neue Reihe namens Feminist Rapper. In der ersten Episode spielt sie eine Gender Studies Doktorin, die ihren gelangweilten Studierenden die Errungenschaften von Frauen näherbringen möchte – und zwar rappend. Vielleicht die nächste Sarah Haskins?
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Weder King noch Queen und trotzdem beides: Sookee ist QUING und stellt HipHop-Klischees ein subversives Bein. Das zweite Solo-Album der Berliner Rapperin bietet mit 15 Rap-Tracks und 3 spoken word pieces ein innovatives Gesamtwerk des Sprechgesangs ohne jegliches Mackergepose, doch mit viel Wut und positiver Energie. Fünf Jahre nach ihrem Debüt „Kopf, Herz, Arsch“ liefert Sookee eine mutige Rundumschau ihrer persönlichen, musikalischen und politischen (Weiter-)Entwicklung und fordert ihre Hörer_innenschaft heraus, was Eigenes daraus zu machen.
Im Interview mit uns spricht Sookee über ihr gerade erschienenes Album “Quing”, Geschlechterbilder im HipHop und von der Notwendigkeit, sich ständig kritisch zu prüfen.
Wie bist du zum Rappen gekommen?
Die Legende besagt, dass ich vor vielen vielen Jahren auf der Federtasche meiner Schwester ein kleines Graffiti-Piece entdeckte. Das muss wohl initial für meine Begeisterung für HipHop gewesen sein. Einige Jahre später hab ich dann festgestellt, dass Graffiti nicht wirklich was für mich ist: Ich bin extrem lauffaul, nicht gut in Visualisierungsdingen und ich empfand die Szene auch immer als ziemlich rough und sehr konkurrenzbetont. Aber das hing sicherlich auch konkret mit den Leuten zusammen, mit denen ich mich damals umgab. Irgendwann vor etwa acht Jahren wurde mir klar, dass ich mich mit meiner Schreiberei auch im HipHop einrichten kann und ich brachte mir das Rappen bei. Ich hab dann zum Glück relativ flink den Weg zu Springstoff gefunden, das Label, bei dem ich bis heute bin. Das war alles nicht ganz einfach und mir hat damals an vielen Stellen das Bewusstsein für die Sexismus- und Homophobiethematik gefehlt, aber ich habe über die Jahre gewissermaßen trainiert, sodass ich heute meine inhaltlichen Anliegen auf Beats unterbringen kann, meinen Ansprüchen selber gerecht werde und gleichzeitig solidarisch mit Menschen sein kann, die sich in anderen Feldern mit ähnlichen Dingen befassen. (weiterlesen …)
Facebook | | Queen Latifah wurde diese Woche am 18. März 40 Jahre alt. Also: Mal ein bisschen abfeiern mit “Ladies First” aus dem Jahre 1989!
Songtext nach dem Sprung (weiterlesen …)
Facebook | | Heute wird mal lyrisch gerappt: Und zwar mit Sookee!
SOOKEE a. k. a. QUING (King + Queen) ist…
* seit etwa sechs Jahren als Rapperin und seit drei Jahren als Slam-Poetin aktiv
* darauf aus, in ihren Texten ihre persönlichen Wahrheiten zu thematisieren, unter die Leute zu bringen, aber auch zu hinterfragen
* nicht zuletzt aufgrund ihres Studiums der Germanistischen Linguistik und Geschlechterforschung in der glücklichen Lage, HipHop aus soziologischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive zu betrachten und zu reflektieren
* in Workshops zu Rap, Slam Poetry und Kreativem Schreiben mit der ‘Jugend von heute’ im Dialog
Noch nicht genug? Kein Problem: Sookee tritt in nächster Zeit in Berlin, München und Dresden auf. Infos gibt’s auf MySpace und ihrer Homepage.
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