Einträge mit dem Tag ‘Rachel Maddow’


Samstagabendbeat mit den wütenden Omis

9. April 2011 von Magda

Im Repräsentantenhaus von Florida (USA) wurden in diesem Jahr bereits 18 Ge­setzes­entwürfe auf den Weg ge­bracht, die die Re­produktions­rechte von Frauen erheblich ein­schränken würden. Unterstützt werden diese Vorstöße insbesondere von Mitgliedern der Repu­blikanischen Partei. Darauf­hin stellte der demokratische Abgeordnete Scott Randolph in einer Rede fest, dass die Republika­nische Par­tei zwar an der Ver­ringerung des staatlichen Ein­flusses auf die Wirt­schaft interessiert sei, aber gänzlich anders argumentiere, wenn es um Frauen- und Ab­treibungs­rechte geht: Da können die Ein­schränkungen nicht groß genug sein.

So merkte Randolph an, dass seine Frau wohl ihre “Gebär­mutter als Firma an­melden” müsse, damit sie von den re­­publika­nischen Plänen ver­schont bliebe, was zu einer Debatte führte, ob er das Wort uterus weiterhin im Repräsen­­tanten­­haus benutzen dürfe. Die sogeannte “Uterus-Kontroverse”, die in ganz USA Schlag­zeilen machte, war geboren!

Die South Florida Raging Grannies haben ihre ganz eigene Antwort auf die pein­liche Debatte: “Wir singen es laut und stolz: Gebärmutter, Gebärmutter, Gebär­mutter!”

Zum Weiterhören: Scott Randolph im Interview mit Rachel Maddow. Songtext nach dem Sprung

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Kurz und knapp

2. April 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 70 von 153 der Serie Kurz notiert

Ein Parade-Beispiel für Gender-Sozialisation:

Weniger Alkohol, weniger Marihuana und weniger Verstöße gegen das Gesetz – alles eine Folge des Kinderkriegens?Telepolis berichtet von einer Studie, nach der Frauen in sozial schwachen Stadtteilen von einer Geburt mehr profitieren, als etwa vom Heiraten.

Die großartige Rachel Maddow hatte gestern Geburtstag! Sie wurde knackige 37 Jahre alt.

Hier gibt’s die Top13 besten weiblichen MC’s.

Auf feministing ärgert man sich über Lady Gaga, die gesagt haben soll: “Popstars sollten nichts essen!”

Das Bitch Magazine stellt die deutsche Hildegard von Bingen vor.

In Belgien könnte es zu einem Verbot der Vollverschleierung kommen. Der Innenausschuss des Parlaments in Brüssel hat einstimmig einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, wie auf tagesschau.de berichtet wird.

Auf fudder.de wird stolz verkündet: “Ich stehe dazu: Ich studiere Gender Studies!”.

Und zu guter Letzt:

Auf Sociological Images wundert sich Mathestudent Ian über das Geschenk seiner Freundin, die in einer Kinderabteilung folgendes T-Shirt aufgabelte, welches von den Hersteller_innen wohl eher für kleine Mädchen gedacht war: Too pretty to do Math (“Zu hübsch, um Mathe zu lernen”).


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Die Homo-Ehe in den USA

19. Januar 2010 von Magda

Seit über einer Woche findet vor einem US-Bundesgericht in San Francisco, Kalifornien, ein Verfahren statt, welches die Rechtmäßigkeit von Proposition 8 unter anderem mit der Begründung anficht, dass jene im November 2008 gefällte Entscheidung der kalifornischen BürgerInnen, die Homo-Ehe zu verbieten, die in der amerikanischen Verfassung festgeschriebenen Grundrechte von Homosexuellen verletze. Das Urteil könnte richtungsweisend für die gleichgeschlechtliche Ehe nicht nur in Kalifornien sondern für die ganze USA sein. Falls das Bundesgericht Schwule und Lesben vor dem Gesetz mit Heterosexuellen und ihrem Recht auf Heirat gleichstellt und diese Entscheidung durch alle Instanzen hindurch bis an den Supreme Court (US-amerikanischer Oberster Gerichtshof) weitergereicht wird, kann es fast unmöglich werden, irgendwo in den USA Gesetze aufrecht zu erhalten, die Menschen auf Grund ihrer sexuellen Orientierung diskriminieren.

Die beiden Advokaten von Homosexuellen-Rechten sind der konservative Ted Olson, der schon für Ronald Reagan und George W. Bush arbeitete, und der liberale David Boies. Als nicht gerade typisch wirkende Befürworter der Homosexuellen-Ehe planen die beiden mit einer einfachen aber möglicherweise wirkungsvollen Argumentation einen historischen Zug durch die gerichtlichen Instanzen.

In seiner Eröffnungsrede am 11. Januar 2010 betonte Olsen drei besonders wichtige Punkte:

1. Die Möglichkeit heiraten zu können sei ein fundamentales Recht der US-BürgerInnen. Die Ehe wird als eine der wichtigsten Institutionen in den USA verstanden und korrespondiert mit amerikanischen Grundwerten wie das Recht auf Freiheit, Privatheit und das individuelle Ausleben der eigenen Identität - Werte, die sich alle in der amerikanischen Verfassung wiederfinden (via).

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Was zum Lachen in der Wochenmitte

15. April 2009 von Anna

Für alle, die wie ich in dieser wunderbar sonnigen Nach-Osterwoche keinen Urlaub (mehr) haben und deswegen eine kleine Aufmunterung brauchen, hier ein kleiner Ausschnitt aus “The Rachel Maddow Show”.

Zur Einleitung schauen wir zuerst noch schnell bei den Damen von “Sex and the City” vorbei:

So, und jetzt bitte alle albern kichern:

Bald ist Freitag!

Gefunden bei feministing.com


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US-Medienladys mischen den Wahlkampf auf

31. Oktober 2008 von Meredith

Wer sich immer noch für die US-Präsidentschaftswahl, amerikanische Medien und die Rolle der Frauen darin interessiert, freut sich vielleicht über den sehr interessanten Artikel auf salon.com über weibliche Nachrichten-Moderatorinnen und deren Erfolge:

In 2008, American news desks, campaign press planes and anchor chairs were crawling with women — and not just the fascistic sylphs of Fox News and the right. Women like Dana Bash, Andrea Mitchell, Candy Crowley, Gloria Borger and Donna Brazile were feeding us our news, and the breakout stars, like Couric, Maddow and Brown, were building audiences, asserting their perspectives on the unfolding narrative and making crafty use of the internets to stake their proprietary claim in this most surprising and enthralling of election cycles.

Autorin Rebecca Traister beschreibt den Erfolg vieler Fernseh-Journalistinnen, die erstmals seit dem 11. September 2001 wieder an Einfluss in der medialen Öffentlichkeit gewännen. Als Anchor-Women – d.h. sie präsentieren und moderieren Hauptnachrichtensendungen in einigen der großen Fernsehanstalten – schaffen es Frauen wie Katie Couric oder Rachel Maddows, Schlagzeilen mit harten Interviews und scharfen Kommentaren zu machen und nicht nur eine hübsche Fassade für die immer noch männlich dominierte Nachrichtenbranche zu bilden.

Traister sieht einen Zusammenhang zwischen der Zahl der weiblichen Präsidentschafts-Kandidaten und den Fernsehfrauen; die Fernsehfrauen sind da anderer Meinung und sehen einen Zusammenhang zwischen ihrer guten Leistung und ihren Erfolgen.

Wirklich lesenswert.


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