Einträge mit dem Tag ‘Pussy Riot’


Lesestoff zum revolutionären 1. Mai

1. Mai 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 188 von 191 der Serie Kurz notiert

Kübra Gümüşay spricht in einem Interview mit dieStandard über Femen und muslimische Feminist_innen.

dieStandard berichtet auch darüber, dass es nun in Wien mehr Beratungsstellen für arbeitslose Frauen geben soll.

Bei Black Girl Dangerous schreibt Mia McKenzie anlässlich des Anschlags in Boston zur Konstruktion von “unschuldigen Kindern” und welche Kinder dort mitgedacht werden und welche gerade nicht. [Englisch]

Die nigeranische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie hat ein neues Buch (“Americanah”) herausgebracht. Beim Independent spricht sie über race, Afrikabilder in den USA und Europa, Darstellungen von WoC und die Verfilmung ihres zweiten Buches. [Englisch]

In Berlin gibt es die Kita “Kwetu”, die vor allem von Schwarzen Kindern besucht wird und wo ein Augenmerk darauf gelegt wird, dass sich alle Kinder auch bei Spielzeug und in Büchern wiederfinden. Migazin war zu Besuch und hat sich mit Eltern u.a. über alltäglichen Rassismus unterhalten.

Ebenfalls beim Migazin schreibt Gabriele Boos-Niazy unter dem wunderbaren Titel “Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte die betroffenen Frauen und Mädchen.” zum Thema Kopftuchverbot.

Letzte Woche wiesen wir bereits auf das deutsche Äquivalent hin, hier aber auch noch die englische Variante: 100 Percent Men. [Englisch]

Das Blog des Zentrums für transdisziplinäre Genderstudien veröffentlicht einen Offenen Brief, der sich aus fem-me-inistischer Perspektive mit der Trans*Tagung Berlin 2012 auseinandersetzt.

Bei konkret geht es um Klassendiskriminierung unter Linken.

White Male Bingo: fasst die letzten Debatten zu Rassismus und Sexismus nochmal schön zusammen. [Englisch]

Claire Horst  hat bei der Jungle World schon vor zwei Wochen zur BarbieDreamHouse-Debatte geschrieben und stellt die größere Frage: “Wie politisch ist Spielzeug?“.

“I’m a 34-year-old NBA center. I’m black. And I’m gay.”, schrieb Jason Collins. Der New Yorker schreibt darüber und kontextualisiert.[Englisch]

Pussy Riot Aktivistin Tolokonnikova stand wieder vor Gericht. Es ging um ihre beantragte Haftauslassung. Dieser wurde – nicht überraschend – nicht zugestimmt. Sie durfte nicht einmal ihr Schlussstatement vortragen. Bei The Russian Reader wurde aber eine Übersetzung veröffentlicht. [Englisch]

In Kiel fand das Transgender Film Festival statt. Auf der Webseite könnt ihr nun auch sehen, an wen Preise vergeben wurden.

Eine neue an.schläge-Ausgabe ist erschienen. Titelthema ist dieses mal “Psychatrie &Geschlecht“. Wie immer gibt es auch eine ganze Reihe von Texten online zu lesen.

Ihr wollt Bücher bestellen? Seit März gibt es nun eine “Internetbuchhandlung für feministische & emanzipatorische Bücher und Medien“, nämlich fembooks.

Die Lesbenberatung in Berlin hat nun eine Facebook-Seite.

Nach dem Klick Termine in Bonn, Marburg, München und Wien:

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Geschichtsrevisionismus und transphobe Hetzartikel – kurz verlinkt

29. März 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 183 von 191 der Serie Kurz notiert

“Unsere Mütter, unsere Väter” und die Nachbeben: Die volle Ladung Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und Rassismus einer ZDF-Reihe, unter anderem im dazugehörigen Rahmenprogramm. Publikative fasste es nochmal zusammen.

Ebenfalls unter aller Kritik: Die ganzen Peinlichkeiten rund um den beginnenden NSU-Prozess.

Es gab einen ganz argen Unterwäsche-Spot, der auf dem Pussy-Riot-Fall trittbrettfährt, und zum Glück aber auch das hier: Pussy Riot political Art.

Zur Zielgruppe der Onlinebefragung www.elternzeitvaeter.de gehören erwerbstätige Väter, die seit 2007 ein Kind bekommen haben und vor der Entscheidung standen, Elterngeldzeit zu nehmen sowie deren Partnerinnen. Weitere Informationen über das Projekt gibt es hier.

[Triggerwarnung: Transphobie, Suizid]: Zinnia Jones auf FreethoughtBlogs berichtet über den Suizid von Lucy Meadows, einer Trans*Frau und Grundschullehrerin, die einem unfassbar widerlichen Hetzartikel der Daily Mail ausgesetzt war (Englisch).

Das Katja Riemann-Interview wurde in den letzten Wochen heiß diskutiert. Ein richtig guter Text über die Zumutungen des Schauspielerinnen-Interviews erschien beim Freitag.

Kate Bornstein, eine Trans*aktivistin, hat Krebs und ist nicht ausreichend versichert. Ihr könnt spenden: Hier.

Über Pionierinnen im Bauhaus und die Steine, die ihnen in den Weg gelegt wurden, berichtet die New York Times.

Auf Africa is a Country erschien ein Interview mit Soraya Moreyef.

Alle reden über Jon Hamms Penis? Ganz ehrlich, wayne?

Termine nach dem Klick: (weiterlesen …)


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Nicht vergessen: Pussy Riot. Ein Jahr nach den Verhaftungen.

11. März 2013 von Charlott

Im März des letzten Jahres begann das gerichtliche Vorgehen gegen die Musikerinnen und Aktivistinnen Nadezhda Tolokonnikova, Maria Alekhina und Yekaterina Samutsevich von Pussy Riot. Am 03. März 2012 – nur einen Tag vor den Präsidentschaftswahlen – werden Nadezhda Tolokonnikova und Maria Alekhina verhaftet. Zwölf Tage später, am 15. März, wird Yekaterina Samutsevich ebenfalls in Haft genommen. Zuvor war sie nur Zeugin im Fall.

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Fehlende #aufschrei-Fragen und Black Intervention – kurz verlinkt

28. Februar 2013 von der Mädchenmannschaft

analyse & kritik über wichtige Fragen, die in der #aufschrei-Debatte nicht gestellt wurden.

Hat Facebook ein Problem mit Frauen?” Lest selbst, aber Achtung: Fette Triggerwarnung!

Die Gründerinnen von Krauselocke.de im Gespräch mit Migazin.

Black Intervention – eine denkwürdige Zusammenkunft zur Kinderbuchdebatte am Berliner Ballhaus Naunynstraße: Nochmal zusammengefasst auf nachtkritik.

“Weil sie den Jahrestag des “Punkgebets” der russischen Band Pussy Riot begehen wollten, sind am Donnerstag zwei Frauen in der Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale festgenommen worden.” DieStandard berichtet.

Im Zuge der aktuellen Fleischskandale gibt es in der FAZ einen interessanten Artikel zur Fleisch-Bigotterie.

In der taz gibt es einen kurzen Sachstand zu den Rechten homosexueller Paare.

Die Kirche einmal ums Dorf getragen mit Bischöffsbeschlüssen: Pille danach – ja, Abtreibungsverbot – bestärkt. Meh.

Ein guter Text über “white male scientists” ist auf jhameia erschienen.

Til Raether in der BRIGITTE: “Wenn Männer anderen Männern ihren Sexismus aufnötigen, geht es dabei nur darum, die brüchigen Unterdrückungsstrukturen zu reparieren. (…) Und es spricht nicht für mich, dass mir das jetzt erst klar wird: Mein Stillschweigen muss anderen immer zustimmend erschienen sein.”

Es ist eine erweiterte Auflage von Riot Grrrl Revisited erschienen (mit Beiträgen zu den SlutWalks und Pussy Riot). Das Buch hatten wir schon einmal rezensiert.

Termine und ähnliches: (weiterlesen …)


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Aktivismus hat viele Gesichter – die Blogschau

23. Februar 2013 von Viruletta

ten1000spoons ist genervt von Leuten, die ihr raten, ihren Aktivismus sein zu lassen, um sich zu entlasten. Und stellt klar: “Nicht der Aktivismus schadet mir, sondern, die Dinge, die mich dazu veranlassen, aktivistisch unterwegs zu sein”. Außerdem hat sie ein Bullshit-Bingo mit Sätzen erstellt, mit denen Großfamilien-Kinder viel zu oft konfrontiert werden.

Vor 80 Jahren sind Nina Simone und Yoko Ono geboren worden. popkontext hat das zum Anlass genommen, die Geschichten zweier besonderer Leben zu erzählen.

In der letzten Woche ist die British Plus Size Week über die Bühne gegangen und hat scheinbar viele dazu bewegt, ihre Meinungen über die dort vorgestellten Kollektionen kundzutun. Was als Kritik dargestellt wird, ist aber oftmals nichts anderes als grenzenlose Respektlosigkeit, stellt reizende Rundungen klar: “Es gibt eben den kleinen feinen Unterschied zwischen: “Ich finde das Kleid nicht schön” und “Ich finde mit einem solchen dicken Bauch sollte man niemals so ein enges Kleid anziehen”".

Vor genau einem Jahr (am 21.02.2012) haben Pussy Riot ihr feministisches Punk-Gebet in der Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau performt. Zwei der Aktivistinnen sitzen für die Aktion nach wie vor hinter Gittern. Anlass genug, sich das Ganze nochmal in Erinnerung zu rufen:

Lena Schimmel hat mit einer statistischen Analyse des #aufschrei begonnen. FemGeeks betrachtet das als perfektes Beispiel für feministisch-geekigen Aktivismus und hat Lena ein paar Fragen dazu gestellt.

Auch Frau Dingens hat den #aufschrei und die Debatten danach verfolgt. Was sie bei letzteren bisher nahezu vergeblich gesucht hat, ist der Respekt. copper, boom! vermisst auch etwas, und zwar “eine fundierte Auseinandersetzung mit dem eigentlichen Problem, der zutiefst verinnerlichten vergeschlechtlichten Zuschreibung (von Frauen und Männern) und Abwertung (von Frauen)”. Genau daran versucht sie sich, am Beispiel der “guten Manieren”.

Raumnehmende, grenzüberschreitende Macker sind auf den allermeisten (Hetero-)Partys leider die traurige Regel. Don’t degrade Debs, darling! hat genau das wieder erleben müssen und ihren Erfahrungen in einem Blogpost Luft gemacht. “Diese Typen gehen nach Hause, fühlen sich gut und befeiern sich nächstes Wochenende wieder auf Kosten einer Hand voll Frauen*, die es zum größten Teil nicht besser wissen. Und ich. Ich merke wieder einmal, dass ich lieber den begrenzen Bewegungsspielraum meiner Bubble hinnehme, als mich von Scheiße erschlagen zu lassen zu müssen”.

glücklich scheitern hat die fünf nervigsten Pro-Still Argumente zusammengefasst.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Hater, Trolle, Widerstand und Gottes Segen -kurz verlinkt

13. Februar 2013 von der Mädchenmannschaft

Irmi Wutschers an.sage: „Wie man sexuelle Übergriffe vermeidet“ ist ganz praktisch, auch weil sie Tipps mitgibt zum Beispiel: „Vergessen Sie niemals: Die sexuelle Erregung ist Ihr Gefühl und hat nichts mit dem Gegenüber zu tun.“

Science-Fiction Autor John Scalzi war genervt. Er will sich nicht einfach trollen lassen, jetzt spendet er für jeden Troll-Kommentar, der Sexismus, Rassismus und Homophobie zum Inhalt hat, Geld. Seine Aktion hat für eine Menge Wirbel gesorgt (engl.).

Ein sehr lesenswerter Text zur Sexismusdebatte kommt von Hani Yousuf, darin schreibt die renommierte Journalistin ihre Erfahrungen mit Sexismus und Rassismus in Berlin auf und kommt zum Schluss: „Mein Patriarchat ist besser als Deins“. Antisexistischer Widerstand hat in Indien Tradition und die skandalisierende “westliche” Berichterstattung dient dazu, eigene Probleme unter den Teppich zu kehren.

[TW: sexualisierte Gewalt] In „intimate Enemies“ schreibt Sandra Charlotte Reichert über sexualisierte Gewalt an Frauen, intimen Räumen, die gewaltvoll werden und Erfahrungen von Betroffenen. Warum hören wir über Vergewaltigungen, aber selten vom Vergewaltiger? (engl.)

In Frankreich stimmte die Nationalversammlung mit klarer Mehrheit für die Homosexuellen-Ehe.

Alternative Lebensmodelle werden medial sichtbarer: Drei Väter, eine Mutter. Dass die Familienpolitik unter Schröder eher mau ist, darüber hat die MM schon öfter geschrieben. Jetzt kam ein Bericht raus, da steht es auch noch einmal: Zeit für Visionen, findet Barbara Streidel.

Wie selbstbestimmt kann ein Kaiserschnitt sein? Besser pressen?

“Es kann nicht länger hingenommen werden, dass auf dem Gebiet der Sexuallehre – und nicht nur dort – leitende Männer der Kirche über den Körper und die Seele der Frau Macht ausüben.”

Der Papst geht? Gott sei Dank! Aber wie verhalten sich denn die Anwärter zur Homosexualität und Homo-Rechten? (weiterlesen …)


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Keine Ermüdungserscheinungen bei der Sexismus-Debatte – kurz verlinkt

5. Februar 2013 von der Mädchenmannschaft

Großes Doppelherz für die #aufschrei-Initiatorin Nicole von Horst: Einmal für ihr Interview bei die Standard, und für ihren wunderguten Text im Tagesspiegel “Hört uns zu!“. Die ganze Debatte brachte sie und Mitinitiatorin Anne Wizorek dann auch noch ins Forbes-Magazin.

Immerhin: Für 80% der Bürger_innen Deutschlands ist die Sexismus-Debatte wichtig.

Eine interessante Archäologie von Tattoos und Frauen erschien auf Flavorwire.

Kritisch Lesen empfahl in dieser Woche alternative Kinderbücher.

“How to submit to the next Grrrl*-Compilation”: Macht mit via Riot Grrrl Berlin!

Das inhaftierte Pussy Riot-Mitglied Nadezhda Tolokonnikova musste wegen gesundheitlicher Beschwerden ins Krankenhaus geliefert werden, wie diverse Medien letzte Woche berichteten.

Österreichs Frauenministerin legt eine Änderung für das Strafrecht zu sexueller Belästigung vor – sie fordert unter anderem, dass “Grapscher” schwerer bestraft werden. (weiterlesen …)


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Gegen den Backlash – kurz verlinkt

24. Januar 2013 von der Mädchenmannschaft

Was verleitet Menschen dazu, Verfasserinnen von Social-Media-Beiträgen zu beleidigen? Wie gehen die betreffenden Frauen damit um und welche Maßnahmen für einen besseren Kommunikationsstil im Netz werden als sinnvoll erachtet? diestandard weiß mehr.

Ein Antrag einer der beiden inhaftierten Frauen der Punkband Pussy Riot auf Haftaufschub ist am Mittwoch von einem russischen Gericht abgelehnt worden.

Pola Kinski hat ihr Buch bei Talkmaster Reinhold Beckmann vorgestellt. Der Spiegel berichtet. Malestreammedialer Raum für Überlebende sexualisierter Gewalt ist selten – daher (mit entsprechender Contentwarnung) hier verlinkt.

Rosa Parks wird die erste afro-amerikanische Frau sein, die mit einer Statue im US-amerikanischen Kapitol vertreten ist (Text auf Englisch).

Teilnehmerinnen gesucht:Im Rahmen des aktuellen AVIVA-Projektes Lokale Geschichte(n) können jüdische und muslimische Frauen, insbesondere aus Berlin-Kreuzberg,  die Biographien jüdischer bzw. muslimischer Frauen (optimalerweise gegenseitig) aus dem Bezirk recherchieren und ihre eigene Reportage zu “ihrer” Frau verfassen.

DIE LINKE lobt anlässlich des Internationalen Frauentages 2013 zum dritten Mal den Clara-Zetkin-Preis aus, mit dem herausragende Leistungen von Frauen in Gesellschaft und Politik gewürdigt werden. Die Mädchenmannschaft war letztes Jahr nominiert, gewonnen hatte das ebenfalls sehr tolle Projekt STAY.

Im Tagesspiegel schreibt Simone Dede Ayivi gegen den rassistischen Backlash in den Feuilletons an.

A propos Bücher: 21 Autorinnen, die mensch kennen sollte (hauptsächlich englischsprachig), stellt afriPOP vor (Text auf Englsich).

Typen, die sich selbst als “good guy” (einer von den Guten) bezeichnen, können s.e. smith gestohlen bleiben – bei xojane erklärt sie, warum (Text auf Englisch).

An Berliner Schulen ist Homophobie stark verbreitet, so eine aktuelle Studie.

Über den “empathy gender gap”, also das unterschiedlich ausgeprägte gegenseitige Einfühlunsgvermögen von männlich und weiblich sozialisierten Menschen, schreibt Maya Dusenbery bei Feministing. Und was das Problem dabei ist (Text auf Englisch).

Hip Hop ist eine reine Männerwelt und Frauen, die rappen, kann man an einer Hand abzählen? World Hip Hop Women: From The Sound Up beweist das Gegenteil, und stellt ein Mixtape kostenlos zum Download zur Verfügung.

Termine:

Am 25.1. in Düsseldorf: Becoming Queer Party im Rahmen des Togetherfests (hier das Facebook-Event)

Am 6.2. in Essen: Fortbildung Bitches, Quings und Mackertum: Geschlechterbilder vs. Gleichberechtigung im Hip Hop (hier das Facebook-Event)

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Backlash Blues? Der Jahresrückblick mit der Mädchenmannschaft

17. Dezember 2012 von der Mädchenmannschaft

Am 9. Dezember hat sich ein Teil der Mädchenmannschaft – nämlich accalmie, Charlott, Magda, Nadine und Sabine – zusammengefunden, und wir haben gemeinsam auf das Jahr 2012 zurückgeblickt. Bei Tee und Muffins sprechen wir über Aktionen aus dem Jahr 2012, die uns gefallen haben, stellen fest, dass sich das vergangene Jahr auf jeden Fall sehr nach Backlash anfühlte – und erklären warum.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


Download (2h 32min 50s, mp3, 140 MB)

Nach dem Klick findet ihr unsere Themenübersicht mit Links und Inhaltswarnungen für bestimmte Themen. Falls wir beim Reden noch weitere Links versprochen haben und diese hier nicht zu finden sind, macht uns doch bitte einfach in den Kommentaren darauf aufmerksam.

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Von und mit anderen lernen und kämpfen – kurz notiert

13. Dezember 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 177 von 191 der Serie Kurz notiert

Die bsz berichtet in einem dreiteiligen Beitrag über die Ergebnisse der Jahrestagung des Bündnisses der Fachberatungsstellen für Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter (bufas): Von Rechten und Pflichten, Internationale Rechte und Pflichten, Straßenstrich – Situation und Zukunft.

(Triggerwarnung: sexualisierte Gewalt.) In Frankreich haben 343 vergewaltigte Frauen* ein Manifest gegen das Schweigen veröffentlicht, in dem sie ihre Betroffenheit öffentlich machen.

Die Berichterstattung über den Vergewaltigungsfall Dominique Strauss-Kahn ist von Beginn an ein Graus und scheint sich leider in derselben Art und Weise fortzusetzen, wie Africa Is A Country belegt. (englisch)

Die Petition gegen Racial Profiling braucht noch mehr Unterstützer_innen:

(englisch)

Die zimbabwische Aktivistin Fungai Marichori schreibt über herrklären durch einen weißen Mann, aber auch über ihre Kritik an vielen global orientierten feministischen Bewegungen. Gegenstand ihrer Kritik sind weiß-angeführten Bewegungen, deren Aktivistinnen zwar mit Frauen im globalen Süden zusammenarbeiten wollen, aber keinerleit Anstrengungen eingehen, mit Women of Color bei ihnen zu kooperieren. (englisch)

Frauen* arbeiten nicht nur unter schlechteren Arbeitsbedingungen als Männer*, sondern sind auch stärker von Arbeitslosigkeit betroffen, berichtet dieStandard.

In Ilmenau hat die AG Diversity und Amnesty eine Soliaktion für Pussy Riot veranstaltet. (PDF)

Termine

19. Dezember 2012 im Landgericht Frankfurt: um 13:00 Uhr beginnt der nächste Teil des Prozesses gegen Kachelmann und die Initiative für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt plant wieder Aktionen. Macht mit! [Edit: Die Verhandlung wurde auf den 30. Januar verschoben.]

09. Januar 2013 in Berlin: das Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek e.V. bietet einen Kurs zum kreativen Schreiben an.


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