The StattMatratzen: Rrriot-Rotzgören-Raketen-Rock aus Berlin
12. Mai 2010 von MagdaMit knackigen Texten und saftigem Sound kochen die StattMatratzen neuerdings Diva Kollektiv seit fünf Jahren ihr eigenes Süppchen. Geschult durch das exzessive Berliner Nachtleben, wissen sie sich eindringlich Gehör zu verschaffen. Der Bandname trifft genauso wie die Texte provokant in die Lauscher des Endverbrauchers. Auf Schnörkel und unnötiges Gedudel wird dabei bewusst verzichtet. Lieber wird traktös philosophiert und der Kerngedanke lauthals in die Welt geschmettert! Sie verblüffen durch elegante Frische, parken die Vernunft gerne mal zu Hause und sonnen sich in ständiger Reizüberflutung! Hunderte von Konzerten & knallbunten Partys, das ständige süß und niedlich sein, Diätjoghurt und Tiefkühlpizza, die gute Kinderstube und die neu erworbenen Z-Promi Allüren geben die restlichen Zutaten um die aus Buttermilch geformten Federwesen zu Rotzgören der extra Klasse zu machen!
Gibt es eine Geschichte zu eurem Bandnamen?
Als wir vor fünf Jahren die Band „The StattMatratzen“ gegründet haben, lag unser Augenmerk auf Provokation und Avantgardismus, wir haben alles benutzt um uns in Szene zu setzen – auch den Bandnamen! Unsere Musik war zu Beginn sehr dilettantisch, aber wir haben das mit Bühnenperformance und verrückten Ideen überspielt. Unser Ansatz war eher ein künstlerischer – Cut & Paste – reiß etwas auseinander und schaff einen neuen Kontext!
Wie kamt ihr zum Punkrock?
Heute stellen wir uns eher die Frage wie kommt man da wieder weg! Zu Beginn haben wir uns bewusst in diese Schiene rein manövriert. Mittlerweile kochen wir aber gerne unser eigenes Süppchen, welches nicht zwangsläufig immer mit Punkrock zu tun hat. Musikalische Eingrenzungen sind zwar unumgänglich, allerdings sind wir gerne Grenzgängerinnen – das ist spannender und eröffnet uns mehr Möglichkeiten!
In einem Interview mit Radio Fritz habt ihr gesagt, dass ihr euch bewusst dafür entschieden habt, nur Frauen in der Band zu haben. Wieso?
Ach du liebe Zeit, da hast du dir tatsächlich unser famoses vier Uhr morgens Interview bei Radio Fritz rein gezogen. Wir stellen solche Sachen natürlich gerne überspitzt dar, was aber nicht bedeutet, dass wir uns nicht vorstellen können auch mit Männern Musik zu machen. Haben wir alle auch schon und würden wir auch wieder, aber uns hat einfach die Erfahrung gereizt und die war und ist großartig nur mit Mädels Musik zu machen! Das ist einfach intimer.
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