Einträge mit dem Tag ‘Psychatriekritik’


NSU-Prozess, male gaze und feministische Psychatriekritik – Kurz verlinkt

8. Mai 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 195 von 351 der Serie Kurz notiert

Am Montag begann der so genannte NSU-Prozess. Aus diesem Anlass veröffentlichte das Migazin einen Ausschnitt aus dem Buch „Schmerzliche Heimat. Deutschland und der Mord an meinem Vater“ von Semiya Şimşek, Tochter des erste Opfers (Enver Şimşek) der NSU-Mordserie.

Ein weiteres Beispiel für die bisherige furchtbare „Ermittlungs“arbeit zu den NSU-Morden hat die taz beschrieben. Bei der Gazelle gab es außerdem ein Interview mit Mehmet Daimagüler, der die Familien zweier Opfer als Nebenkläger vertritt.

In der Sendung „Insight Germany“ der Deutschen Welle ist Grada Kilomba, Schriftstellerin und Professorin für Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin, zu Gast. Kilomba spricht zum Beispiel über ihr Buch „Plantation Memories. Episodes of Everyday Racism“. [Englisch]

Bei der Heinrich-Böll-Stiftung schreibt Pasquale Virginie Rotter über ihr Konzept von „Empowerment in Motion„.

Im IANYAN Magazine wird die Dokumentation “My Grandmother’s Tattoos” besprochen. [Englisch]

Wie die Abbildung zweier Frauen auf einem Werbeplakat perfekt in männlich-heterosexuelle Blicke passt, nimmt Sociological Images auseinander. [Englisch]

In der letzten Woche hatten wir schon einmal aufmerksam auf die neue an.schläge-Ausgabe gemacht. Jetzt ein spezifischerer online Lesetipp: Vier Stimmen zu Psychologie/Psychatrie aus feministischer Perspektive.

Noch mehr Lesestoff: For Harriet stellt siebzehn Schwarze Blog_gerinnen vor.

Für das quEAR-Festival werden noch bis zum 30.06 Einreichungen gesucht!

Termine in Bochum und Hamburg… nach dem Link: (mehr …)


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Lesestoff zum revolutionären 1. Mai

1. Mai 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 194 von 351 der Serie Kurz notiert

Kübra Gümüşay spricht in einem Interview mit dieStandard über Femen und muslimische Feminist_innen.

dieStandard berichtet auch darüber, dass es nun in Wien mehr Beratungsstellen für arbeitslose Frauen geben soll.

Bei Black Girl Dangerous schreibt Mia McKenzie anlässlich des Anschlags in Boston zur Konstruktion von „unschuldigen Kindern“ und welche Kinder dort mitgedacht werden und welche gerade nicht. [Englisch]

Die nigeranische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie hat ein neues Buch („Americanah“) herausgebracht. Beim Independent spricht sie über race, Afrikabilder in den USA und Europa, Darstellungen von WoC und die Verfilmung ihres zweiten Buches. [Englisch]

In Berlin gibt es die Kita „Kwetu“, die vor allem von Schwarzen Kindern besucht wird und wo ein Augenmerk darauf gelegt wird, dass sich alle Kinder auch bei Spielzeug und in Büchern wiederfinden. Migazin war zu Besuch und hat sich mit Eltern u.a. über alltäglichen Rassismus unterhalten.

Ebenfalls beim Migazin schreibt Gabriele Boos-Niazy unter dem wunderbaren Titel „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte die betroffenen Frauen und Mädchen.“ zum Thema Kopftuchverbot.

Letzte Woche wiesen wir bereits auf das deutsche Äquivalent hin, hier aber auch noch die englische Variante: 100 Percent Men. [Englisch]

Das Blog des Zentrums für transdisziplinäre Genderstudien veröffentlicht einen Offenen Brief, der sich aus fem-me-inistischer Perspektive mit der Trans*Tagung Berlin 2012 auseinandersetzt.

Bei konkret geht es um Klassendiskriminierung unter Linken.

White Male Bingo: fasst die letzten Debatten zu Rassismus und Sexismus nochmal schön zusammen. [Englisch]

Claire Horst  hat bei der Jungle World schon vor zwei Wochen zur BarbieDreamHouse-Debatte geschrieben und stellt die größere Frage: „Wie politisch ist Spielzeug?„.

“I’m a 34-year-old NBA center. I’m black. And I’m gay.”, schrieb Jason Collins. Der New Yorker schreibt darüber und kontextualisiert.[Englisch]

Pussy Riot Aktivistin Tolokonnikova stand wieder vor Gericht. Es ging um ihre beantragte Haftauslassung. Dieser wurde – nicht überraschend – nicht zugestimmt. Sie durfte nicht einmal ihr Schlussstatement vortragen. Bei The Russian Reader wurde aber eine Übersetzung veröffentlicht. [Englisch]

In Kiel fand das Transgender Film Festival statt. Auf der Webseite könnt ihr nun auch sehen, an wen Preise vergeben wurden.

Eine neue an.schläge-Ausgabe ist erschienen. Titelthema ist dieses mal „Psychatrie &Geschlecht„. Wie immer gibt es auch eine ganze Reihe von Texten online zu lesen.

Ihr wollt Bücher bestellen? Seit März gibt es nun eine „Internetbuchhandlung für feministische & emanzipatorische Bücher und Medien„, nämlich fembooks.

Die Lesbenberatung in Berlin hat nun eine Facebook-Seite.

Nach dem Klick Termine in Bonn, Marburg, München und Wien:

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Freund_innenschaften, Intersektionalität und Steubenville – Die Blogschau

23. März 2013 von Charlott
Dieser Text ist Teil 197 von 295 der Serie Die Blogschau

Alles nicht so einfach, findet Nadia in ihrem Text auf Shehadistan zu „Intersektionalität: Dünnes Eis„.

Urmilla von anders deutsch war bei der #aufschrei-Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung und berichtet davon.

Was hat Queerfeminismus mit Kapitalismuskritik zu tun? Beim audioarchiv gibt es einen Vortrag zum Thema auf die Ohren.

madame adam erzählt auf seinem Blog wie seine politische und feministische Politisierung vorwiegend über Musik stattfand.

Wenn Freund_innenschaften es nicht schaffen“ – auf Undercover of Color gab es diese Woche einen Text über Freund_innenschaften, Gesellschaftskritik und das manchmal damit einhergehende Freundin_innenschaften-Ende.

Bei Identitätskritik gibt es „Anekdoten aus der Psychiatrie – Freundlichsein und Bäume knutschen„.

AufZehenspitzen schreibt anlässlich von Steubenville über r*p* culture und zeigt, wo sich deren Existenz auch in Österreich manifestiert.

Nadine schreibt auf ihrem Blog medienelite über Erwerbsarbeit, die Entgrenzung von Arbeit und “Nicht-Arbeit” und unauflösbare Widersprüche.

Katrin von reizende Rundungen berichtet von der ersten großen Veranstaltung für „Plus Size“-Bloggerinnen.

Hier gibt es einen offenen Brief an das Portal afroguide. Dieser kann auch mitgezeichnet werden.

Adria Richards, Entwicklering bei SendGrid, wurde gefeuert, da sie Fotos eines Typen veröffentlichte, der auf einer Konferenz sexistische Witze riss. Die ganze Geschichte hat femgeeks zusammengetragen.

Auf zu viel davon geht es um das Konstrukt Sex und da heißt es dann zum Beispiel:

zu versuchen, der sozialisation und der internalisierten kackscheisse und den tabus ein wenig und mehr zu entrinnen und w_orte zu finden, sich absoluten konsens als grundvoraussetzung für alles zu setzen. personen kennenzulernen, die das auch so sehen. den mut zu finden zu sprechen und ab_zu_sprechen und wertzuschätzen. auch wenn mal worte fehlen und die vielleicht holpern oder total schwer fallen.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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