Einträge mit dem Tag ‘Programmhinweis’


Unser Recht auf Porno beim Barcamp Frauen

26. Oktober 2010 von Verena

PorNo, PorYes oder doch lieber die ‘was geht mich das an’-Frage, am kommenden Samstag können wir drüber diskutieren. Beim Barcamp Frauen in der Berliner Kalkscheune. Der Frage nach feministischen Pornos möchte ich im entsprechenden Workshop nachgehen. Wenn ihr dabei sein wollt, meldet Euch an fürs Barcamp und kommt vorbei. Natürlich auch, um über all die anderen Themen zu reden, die euch am Herzen liegen, egal ob es um Kinderbetreuung, Integration, Queerness oder Karriere geht.

Weiß-orangenes Banner zum barcamp Frauen, am 30.10.2010 in der Kalkscheune Berlin

Auch wenn über das tatsächliche Programm erst vor Ort entschieden wird, können jetzt schon auf der Webseite des Barcamps Interessenskreuzchen gemacht werden. Vermisst ihr ein Thema? Schlagt es selbst vor und bringt Leute mit, die ebenfalls Lust auf Diskussionen haben, zu politischen und gesellschaftlichen Themen Stellung nehmen oder einfach neue Perspektiven gewinnen wollen.

Zusammen mit dem Freitag, vorwärts und anderen präsentiert die Mädchenmannschaft das Barcamp Frauen. Wir freuen uns auf spannende Gespräche und neue Offline-Kontakte!

Das „Barcamp Frauen” findet am 30. Oktober 2010 in der Kalkscheune in Berlin Mitte statt. Neuigkeiten rund um das Barcamp gibt es auf Twitter und Facebook, sowie der offiziellen Seite.


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Heute im Fernsehen: Tabu Intersexualität

8. Oktober 2010 von Helga

Über viele vorgebliche Tabus wird dieser Tage wieder viel geredet. Wahre Tabus erkennt man daran, dass sie nur gut versteckt auf Spartensendern thematisiert werden. So läuft heute abend auf ARTE der Dokumentarfilm „Tabu Intersexualität – Weder Mann noch Frau“ von Britta Dombrowe.

Die Dokumentation erzählt die Geschichte der 4-jährigen Inge, die mit uneindeutigem Geschlecht zur Welt kam. Trotz Anraten der Ärzte zu einer schnellen „Korrektur“ entschieden sich die Eltern das Kind zu lassen wie es ist. Inge soll später selbst entscheiden können als was sie leben möchte. Diese Wahl hat die Intersexuelle Christiane Völling (50) niemals gehabt: Bei ihrer Geburt wurde das Mädchen auf Grund einer vergrößerten Klitoris männlich zugewiesen. Später wurden ihr ohne Aufklärung Gebärmutter und Eierstöcke entfernt. Erst dreißig Jahre nach der Operation erfährt sie aus den Akten, dass man ihr ihre Weiblichkeit genommen hat. 2008 verklagt sie den Chirurgen – der Film zeigt die Bilder des spektakulären Gerichtsprozess.

(via zwischengeschlecht.info)


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Wohin im Sommer? Hierhin!

23. Juni 2010 von Helga

Wer in den Ferien noch nichts zu tun hat oder Urlaub auf Balkonien macht, findet hier ein paar spannende Termine im Sommer:

Am 30. Juni gibt es in Berlin eine Fachtagung zu Alleinerziehenden unter dem Titel „Allein erziehend – doppelt gefordert”. Sie richtet sich an Berliner Senats- und Bezirksverwaltungen, Jobcenter, Arbeitgeber_innen sowie Akteur_innen aus Politik, Verbänden und Netzwerken, die praktische Lösungsansätze entwickeln und sich besser vernetzen wollen. Anmeldungen sind bis zum 25. Juni möglich, mehr dazu in dem Programm (PDF).

Eine große Klappe ist kein Muss, aber von Vorteil beim Lady-Slam. In sieben Minuten könnt Ihr Eure rhetorischen Talente unter Beweis stellen oder anderen lauschen. Ebenfalls am 30. Juni um 20 Uhr im Markandu Paderborn, Hathumarstr. 16. Der Eintritt kostet 2 Euro.

Noch mal Berlin: Die Fußball-WM der Männer läuft noch und im nächsten Jahr geht es mit der Damen-WM in Deutschland weiter. Vom 6. bis 13. Juli kommen daher Spieler_innen, Künstler_innen und Besucher_innen beim interkulturellen Discover Football, dem Festival zum Frauenfußball, zusammen.

Schwarzer Hintergrund mit weißen Punkten, wie eine FIlmrolle, darauf: QueerFilmFest Rostock - 29.-31.07.2010 - Peter-Weiss-Haus2010
Filmfans kommen dann vom 29. bis 31. Juli in Rostock auf Ihre Kosten. Dort entführt das QueerFilmFest 2010 „mit kosmosexuellem Filmgenuss in die Sphären queerer Welten”. Veranstaltungsort ist das Peter-Weiss-Haus und bis zum 30. Juni können noch Filme eingesandt werden.

Das Sommercamp Gayisland lädt zum dritten Mal zum queeren Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte, zwischen Neustrelitz und der Müritz. Vom 30. Juli bis 8. August ist die Zeit für Fahrradtouren oder faules Entspannen am Strand.

Ein Vortrag zu PorYes, Vortrag und Konzert von Sookee und eine Lesung mit Mithu Sanyal sind nur einige der Highlights, die Besucher_innen des Ladyfestes in Trier erwarten. For Ladies, Gentlemen and everyone in between (oder auch außerhalb) geht’s vom 13. bis 15. August in die Tuchfabrik Trier in der Wechselstr. 4.


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Neues von Sarah Haskins

31. März 2010 von Helga

Die Trauer war groß, als Sarah Haskins das Ende von „Target Women” verkündete – zeigte sie doch, dass Frauen lustig sind, lustige Filme produzieren können und nicht zuletzt, mit wieviel Klischee und Stereotypen uns Werbung Sachen verkaufen will. Immerhin versprach sie neue Projekte.

Screenshot aus Target Women: Links das rosa Fadenkreuz-Logo mit der Aufschrift -TARGET WOMEN- und rechts Sarah Haskins in einer roten Kittelschürze und mit Kochtops und Kochlöffel, darunter der Schrftzug - SARAH HASKINS - WOMAN

Nun berichtet Bitch Magazine, dass ihr erster Kurzfilm fertig ist. In „DILF” stürzt der Einzug des Vaters von Sarahs Mitbewohnerin die gemeinsame WG ins (Liebes-) Chaos. Anzusehen ist der Film im Internet unter dilfthemovie.org


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Am Sonntag ist Aktionstag gegen Rassismus

19. März 2010 von Helga

1979 forderte eine UN-Resolution die Mitgliedsländer auf, Solidarität mit Opfern und Gegnern des Rassismus zu zeigen und künftig jedes Jahr eine Aktionswoche zu diesem Thema abzuhalten, als Mittelpunkt wurde der 21. März gewählt.

Der 21. März als „Internationaler Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung“ mahnt an das „Massaker von Sharpeville“, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedliche Demonstranten erschoss, die gegen die ungerechten Passgesetze in dem Apartheid-Staat auf die Straße gegangen waren.

In Deutschland brauchte es 22 Jahre, bis die Aktionswoche erstmals offiziell begangen wurde. In diesem Jahr gibt es bereits über 700 Veranstaltungen, die vom Interkulturellen Rat zusammen mit dem Verein “Gesicht Zeigen!” koordiniert werden. Eine Übersicht aller Aktionen habe ich bisher leider nicht gefunden, dafür die folgenden Termine, in den Kommentaren ist wieder Platz für weitere Einträge!

Bereits seit Montag und noch bis zum 28. März werden die Antirassismuswochen in Saarbrücken begangen statt. Zu erleben gibt es Konzerte, Infoveranstaltungen, Filmvorführungen und mehr.

Vielfältige Aktionen gibt es am 21. in Berlin, dort wird u.a. der Film „May Ayim. Hoffnung im Herz” gezeigt.

Und in Helmstedt haben sich für den Aktionstag verschiedene Institutionen zusammengeschlossen. Zum Abschluss gibt es im Schützenhaus ein Benefizkonzert „Rock gegen Rassismus“.


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Wer war… Johanna Dohnal?

24. Februar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 9 von 31 der Serie Wer war eigentlich …

“Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‘weibliche Zukunft’. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.” (Dohnal, 2004)

Die erste österreichische Frauenministerin der SPÖ ist am vergangenen Samstag im Alter von 71 Jahren in ihrem Haus in Niederösterreich verstorben. Johanna Dohnal, Leitfigur der österreichischen Frauenpolitik, wurde 1979 Staatssekretärin für Frauenangelegenheiten in der Regierung Kreisky und 1990 Bundesministerin für Frauenangelegenheiten. Neben ihrem Engagement in der Friedens-, der Bildungs- und der Entwicklungspolitik machte sie sich insbesondere für frauenpolitische Angelegenheiten stark, u.a. das gesetzliche Verbot von sexueller Belästigung oder das Durchsetzen von Quoten an Universitäten und in Ministerien. 1995 zog sie sich u.a. auch auf Grund von wachsenden konservativen Stimmungen im Land aus der Politik zurück, leistete aber weiterhin Arbeit in NGO’s, Frauenorganisationen und Gewerkschaften und veröffentlichte 2008 ihr Buch ”Innenansichten österreichischer Frauenpolitiken”.

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Küchengespräche und Soccer Queens

23. Februar 2010 von Helga

Am Donnerstag beginnen in Wien die FrauenFilmTage. Bis zum 4. März werden unter dem Motto „unsichtbare Rebellinnen” Dokumentar- und Spielfilme aus aller Welt gezeigt. In der Rubrik „Personale” wird die österreichische Regisseurin Karin Berger vorgestellt und verschiedene ihrer Filme vorgeführt. Der Eröffnungsfilm läuft im Filmcasino, die weiteren Filme werden im Filmhaus Kino am Spittelberg gezeigt, der Eintritt beträgt jeweils 7,50 Euro (Ermäßigungen für SchülerInnen und StudentInnen). Aktuelle Informationen gibt es auch über Facebook und Twitter.


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Das sagen die anderen

20. Februar 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 48 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die wöchentliche Blogschau versorgt Sie auch heute wieder mit Geschichten aus der feministischen Blogosphäre. Diesmal:

Das Missy-Magazine erscheint am Montag, online gibt es jetzt schon einiges zu lesen! Die Missy-Gastbloggerin im Februar, InFemme, berichtete über ihre Probleme mit der Elternzeit – und der des Vaters. Gru-se-lig.
Außerdem der Hinweis, dass es auf der 60. Berlinale mehr gibt, als nur Bären. Etwa den TEDDY – schwul-lesbischer-transidentischer Filmpreis und den Femina-Film-Preis für „hervorragende künstlerische Leistungen einer Technikerin”. Die Gewinner_innen stehen übrigens schon fest.

Fragen:
Auf p-pricken.de erläutert Patrick seine Antwort auf „Verschleiern oder lieber so nackt und schlank auftreten wie möglich?” – Burka, Nikab und Freiheit.

„Die lesbische Frage” stellt Nadine auf Medienelite. Aber Achtung, wer Polemik nur in kleinen Dosen verträgt, ist hier falsch.

Wie sinnig oder unsinnig ist Twitter? Antje Schupp denkt für beziehungsweise weiter.

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Von Maghreb bis Mashreq

20. Februar 2010 von Helga

Das Zentrum Moderner Orient veranstaltet am Montag, dem 22. Februar, ein öffentliches Gespräch mit anschließender Diskussion zu Thema „Parental Authority, Sexuality, and Generation between Maghreb and Mashreq”. Die Diskutanten sind die marokkanische Autorin Rita El Khayat, die u.a. „Le Monde Arabe au féminin“ schrieb, und Michael Roes („Die fünf Farben Schwarz“).

Das Ganze wird auf Englisch abgehalten und beginnt um 18 Uhr in der Schuetzenstr. 18 in Berlin statt, im Trajekte-Tagungsraum (308). Mehr Informationen über El Khayat und Roes im Aushang (PDF).


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Schwule Filme und queere Texte

26. Januar 2010 von Helga

Morgen beginnt in München die Veranstaltungsreihe „Gender-Salon”. Immer am letzten Mittwoch des Monats dreht sich künftig alles um Geschlechter(verhältnisse), Popkultur und Wissenschaft. Zu Beginn sind Svenja vom mädchenblog, Chris Köver vom Missy Magazine, fiber und unsere ehemalige Muttibloggerin Mrs. Pepstein auf der Bühne.

In den weiteren Veranstaltungen geht es z.B. um Frauenkrimis und die Frage, ob Musik ein Geschlecht hat. Das Ganze findet statt im Konzertsaal der Glockenbachwerkstatt, Blumenstr. 7 und kostet 3 € Eintritt.


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