Einträge mit dem Tag ‘Programmhinweis’

Programmhinweis: Charlotte kaspert ihre Vorurteile ab

Wednesday, October 1st, 2008 von Katrin

In “Charlotte unter…” wird ab heute Abend, 23.15 Uhr im 3sat immer mittwochs eine Serie mit Feuchtgebiete-Autorin Charlotte Roche zu sehen sein, in der die 30-jährige in eher ungewöhnliche Berufe schnuppert.

In einem Interview erklärt sie, wie es dazu kam und warum sie sowas macht. Kurzer Ausschnitt:

“Meine Redaktion hat den Menschen ausgesucht, ich habe ihn noch nie gesehen. Das erste “Hallo“, das der Zuschauer sieht, ist wirklich echt. Ich begleite die Menschen dann ein, zwei Tage, lerne sie kennen - frage kritisch und kaspere alle meine Vorurteile ab. Ich weiß beim Drehbeginn nicht einmal den Namen, nur den Beruf. Ich überlasse alles denen, was sie mir erzählen oder beibringen wollen.”

Terminhinweis: Shortcut to justice - Frauen richten in Indien

Friday, August 29th, 2008 von Katrin

Nihisha Desai

Am Dienstag, den 2. September, findet im Kino Central, Rosenthaler Straße 39 (Hackesche Höfe) ein Abend zum Thema Frauen in Indien statt. Veranstaltet wird dieser von der Heinrich-Böll-Stiftung. Den Beginn macht ein Film von Daniel Burkholz und Sybille Fezer: „Shortcut to justice – Frauen in Indien schaffen einen neuen Weg zur Gerechtigkeit“.

Das Indische Rechtssystem ist hoffnungslos überlastet: Über 13 Millionen Fälle sind unbearbeitet, manche Verfahren dauern dort bis zu zehn Jahre. Besonders betroffen sind Frauen, denn Gewalt in der Ehe (mit immer noch über 7.000 Morden an Ehefrauen jährlich) und Zwangsverheiratung sind nach wie vor alltäglich für indische Frauen quer durch alle gesellschaftlichen Schichten.

“Eigeninitiative ist die einzige Chance: In Gujarat, im Nordwesten Indiens, haben Frauen deshalb selbst Gerichte ins Leben gerufen. Sie sprechen Recht – unter einem Baum auf einem staubigen Platz am Rande eines Armenviertels. Sie greifen ein, um Frauen zu ihrem Recht zu verhelfen.”

Weiter geht es danach in einer Podiumsdiskussion um die Fragen “Welche Anerkennung findet diese Form der alternativen Gerechtigkeit bei Justiz und in der Gesellschaft?” und  “Worin liegen die Erfolge und Perspektiven der Frauengerichte?”

Die beiden Dokumentarfilmer_innen diskutierten diese Fragen mit der indischen Frauenrechtlerin Nimisha Desai. Moderiert wird die Runde von Dr. Gülay Çaglar von der Humboldt-Universität Berlin, deren Fachgebiet Gender und Globalisierung ist.

Der Abend beginnt um 20.00 Uhr und kostet insgesamt gut investierte 5,50 €.

Und für alle KölnerInnen: Am 5. September gibt es Film und Diskussionsrunde auch in der Alten Feuerwache, Beginn ist ebenfalls 20.00 Uhr.

(das Foto zeigt eine Szene aus dem Film; © Sybille Fezer)

Marlene Streeruwitz, Poetin

Wednesday, August 20th, 2008 von Barbara

(c) Marlene Streeruwitz “Jessica, 30″ ist ein Roman der österreichischen Autorin Marlene Streeruwitz von 2004. Das Buch besteht - Sprachinteressierte aufgemerkt! - aus drei einzelnen Sätzen, die von Kommas getrennt über 250 Seiten füllen. Es ist die atemlose Geschichte einer jungen Frau, die ihren Körper formt, durch Sport und keine Nahrung. Die für ein Schokoeis die Praterhauptallee rauf- und runterrennt, über ihre Freundinnen nachdenkt und ihre Mutter, die gerne Liebe finden würde oder wenigstens einen Partner. Ein dichter Gedankenstrom ist dieser Roman.

… ich brauche nicht eine strafende Mutter, die mir sagt, was ich machen soll und wie alles sein soll, wenn ich mich elend auf diese Pille fühle, dann will ich nicht hören, dass das gar nicht möglich ist, bei dieser Pillengeneration und dass ich das nachbete, was meine Mutter mir erzählt hat und die Mama erzählt schon die gleiche Geschichte, dass sie bei einer Gynäkologin war, in den 80er Jahren und die ihr gesagt hat, es ist nicht möglich, sich auf die Pille depressiv zu fühlen und die Mama hat gesagt, sie hat sich nicht schleppen können, vor Trostlosigkeit …

Streeruwitzens Werk ist umfangreich, im Februar 2008 veröffentlichte sie die Erzählung “Der Abend nach dem Begräbnis der besten Freundin”. Einen Einblick ermöglicht die Website www.marlenestreeruwitz.at. Ihr Schreiben kann als Versuch gesehen werden, eine andere, weibliche Schreibsprache zu entwickeln; etwas, das Jahrzehnte zuvor bereits über die Literatur Ingeborg Bachmanns gesagt wurde.

Die Poetin Marlene Streeruwitz eröffnet am 28. August das 28. Poetenfest in Erlangen; Lesung und Gespräch finden um 20 Uhr im Markgrafentheater statt. Drei Tage später, am 31. August, findet im selben Rahmen um 17 Uhr im Erlangener Schlossgarten eine Diskussionsrunde zum Thema “Cool, schlau, sexy – Was will und was kann der ‘neue Feminismus’?” statt. Dabei bin neben María Cecilia Barbetta und Ulrike Draesner ich, die Moderation macht Verena Auffermann.

Prostitution und Frauenhandel im Zeitalter der Globalisierung

Sunday, May 4th, 2008 von Katrin

Am 6. Mai 2008 gibt es in Berlin eine Ausstellung von Terre des Femmes e.V., die sich mit dem Thema Frauenhandel befasst. Sie geht bis 31. Mai 2008.

Die Ausstellung “Ohne Glanz und Glamour - Prostitution und Frauenhandel im Zeitalter der Globalisierung” hat das Ziel, mit Fakten und Daten zu informieren, zum Nachdenken anzuregen und für ein Engagement gegen Frauenhandel zu aktivieren.

Am Donnerstag, den 8. Mai 2008, findet außerdem ein Podiumsgespräch mit dem Titel “Maßnahmen gegen Menschenhandel in Berlin und Deutschland” statt.

Weitere Infos zur Ausstellung findet ihr bei GLOW (Global Center for Women’s Politics).

Der Schöne Leseabend

Tuesday, April 29th, 2008 von Susanne

Wer in Berlin wohnt und heute Abend Lust hat, dabei zu sein, wenn Christiane Zschirnt (“Wir Schönheitsjunkies”) gemeinsam mit Meredith und mir liest und diskutiert, der meldet sich
1. schnell noch im Berliner Münzsalon unter office@muenzsalon.net an und kommt
2. um 20 Uhr in die Münzstraße 23.

Frage des Abends, moderiert von Johanna Adorján von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung : ob der Feminismus das Leben schöner macht, oder Schönheit den Feminismus alt aussehen lässt.

Alphamädchen bei BR Alpha

Sunday, April 27th, 2008 von Susanne

Heute Abend sendet BR Alpha im “Freiraum” einen Beitrag über jungen Feminismus und lässt uns darin erzählen, wie wir uns die Sache so vorstellen. In der Ankündigung liest sich das ganze dann so:

Die drei Münchner Journalistinnen Meredith, Susanne und Barbara treten in ihrem neu erschienenen Buch “Wir Alphamädchen” vehement für einen Feminismus jenseits der klassischen Rollenklischees ein. Die drei jungen Frauen zeigen, dass Kinder und Karriere, Sex und Intellekt, Freiheit und Verantwortung sich nicht widersprechen, sondern von modernen Frauen durchaus verbunden werden können.

Sonntag, 27. April, 17:30 Uhr, BR Alpha
(Wdh. am 29. April, 19:15 Uhr)

Fußball im Geheimen

Wednesday, April 23rd, 2008 von Susanne

Morgen läuft ein toller Dokumentarfilm an: “Football Undercover” von Ayat Najafi & David Assmann. Er zeigt das Zusammentreffen einer deutschen und einer iranischen Frauenfußball-Mannschaft. Diese Begegnung wurde von den Filmemachern initiiert - herausgekommen ist eine Dokumentation über die Unterschiede, Gemeinsamekeiten und Reibungspunkte zweier ganz unterschiedlicher Kulturen.

Ansehen!

Hallo Mama, ich bin im Fernsehen!

Wednesday, April 23rd, 2008 von Susanne

Heute Abend sendet Frau TV einen Beitrag über uns - yay:

Feministinnen? Das sind doch die mit lila Latzhosen, die gegen Männer sind? Für viele Frauen und Männer ist der Begriff “Feministin” ein echtes Schimpfwort. Feminismus - so finden viele - ist unsexy, männerfeindlich und eigentlich komplett überholt. Das krasse Gegenteil beweisen immer mehr junge Frauen wie die Autorinnen Meredith Haaf, Susanne Klingner und Barbara Streidl. Alle unter 30 Jahren, durchaus sexy, lebensfroh und klug. frauTV besucht die Autorinnen des Buches „Wir Alphamädchen“ – alle drei bekennende Feministinnen.

Mittwoch, 23. April, um 22.00 Uhr im WDR (Wiederholung am kommenden Freitag um 13.30 Uhr)

“Das böse F-Wort ist zurück”

Thursday, April 17th, 2008 von Meredith

Polylux kündigt für die heutige Sendung an:

Popkultur: Das böse F-Wort ist zurück. Endlich. Junge Frauen zeigen, wie wunderbar Feminismus mit Pop, Sex, Männern und Style harmoniert.

Und wer wird da aus dem Fernseher gucken? Susanne von der Mädchenmannschaft.

Heute Abend, 17. April, 23:30 Uhr, ARD.
Wdh. am Samstag um 14:00 Uhr auf 3sat.

Oder bei polylog.tv schauen.

ttt: Neuer Feminismus

Sunday, April 13th, 2008 von Barbara

Heute Abend in der ARD-Sendung “ttt - Titel, Thesen, Temperamente“:

Sie nennen sich „Alphamädchen“ oder „neue deutsche Mädchen“ und sind doch längst dem Pubertätsalter entwachsen. Sie propagieren selbstbewusst einen neuen Feminismus und wollen sich befreien - zu aller erst von Alice Schwarzer. Die reagiert eher milde.

In dem Beitrag wird auch Susanne zu Wort kommen.

Nachtrag:
Den Beitrag gibt es auf der Webseite der Sendung zum Nachlesen.