Einträge mit dem Tag ‘Programmhinweis’


Wohin im Sommer? Hierhin!

23. Juni 2010 von Helga

Wer in den Ferien noch nichts zu tun hat oder Urlaub auf Balkonien macht, findet hier ein paar spannende Termine im Sommer:

Am 30. Juni gibt es in Berlin eine Fachtagung zu Alleinerziehenden unter dem Titel „Allein erziehend – doppelt gefordert”. Sie richtet sich an Berliner Senats- und Bezirksverwaltungen, Jobcenter, Arbeitgeber_innen sowie Akteur_innen aus Politik, Verbänden und Netzwerken, die praktische Lösungsansätze entwickeln und sich besser vernetzen wollen. Anmeldungen sind bis zum 25. Juni möglich, mehr dazu in dem Programm (PDF).

Eine große Klappe ist kein Muss, aber von Vorteil beim Lady-Slam. In sieben Minuten könnt Ihr Eure rhetorischen Talente unter Beweis stellen oder anderen lauschen. Ebenfalls am 30. Juni um 20 Uhr im Markandu Paderborn, Hathumarstr. 16. Der Eintritt kostet 2 Euro.

Noch mal Berlin: Die Fußball-WM der Männer läuft noch und im nächsten Jahr geht es mit der Damen-WM in Deutschland weiter. Vom 6. bis 13. Juli kommen daher Spieler_innen, Künstler_innen und Besucher_innen beim interkulturellen Discover Football, dem Festival zum Frauenfußball, zusammen.

Schwarzer Hintergrund mit weißen Punkten, wie eine FIlmrolle, darauf: QueerFilmFest Rostock - 29.-31.07.2010 - Peter-Weiss-Haus2010
Filmfans kommen dann vom 29. bis 31. Juli in Rostock auf Ihre Kosten. Dort entführt das QueerFilmFest 2010 „mit kosmosexuellem Filmgenuss in die Sphären queerer Welten”. Veranstaltungsort ist das Peter-Weiss-Haus und bis zum 30. Juni können noch Filme eingesandt werden.

Das Sommercamp Gayisland lädt zum dritten Mal zum queeren Urlaub an der Mecklenburgischen Seenplatte, zwischen Neustrelitz und der Müritz. Vom 30. Juli bis 8. August ist die Zeit für Fahrradtouren oder faules Entspannen am Strand.

Ein Vortrag zu PorYes, Vortrag und Konzert von Sookee und eine Lesung mit Mithu Sanyal sind nur einige der Highlights, die Besucher_innen des Ladyfestes in Trier erwarten. For Ladies, Gentlemen and everyone in between (oder auch außerhalb) geht’s vom 13. bis 15. August in die Tuchfabrik Trier in der Wechselstr. 4.


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Neues von Sarah Haskins

31. März 2010 von Helga

Die Trauer war groß, als Sarah Haskins das Ende von „Target Women” verkündete – zeigte sie doch, dass Frauen lustig sind, lustige Filme produzieren können und nicht zuletzt, mit wieviel Klischee und Stereotypen uns Werbung Sachen verkaufen will. Immerhin versprach sie neue Projekte.

Screenshot aus Target Women: Links das rosa Fadenkreuz-Logo mit der Aufschrift -TARGET WOMEN- und rechts Sarah Haskins in einer roten Kittelschürze und mit Kochtops und Kochlöffel, darunter der Schrftzug - SARAH HASKINS - WOMAN

Nun berichtet Bitch Magazine, dass ihr erster Kurzfilm fertig ist. In „DILF” stürzt der Einzug des Vaters von Sarahs Mitbewohnerin die gemeinsame WG ins (Liebes-) Chaos. Anzusehen ist der Film im Internet unter dilfthemovie.org


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Am Sonntag ist Aktionstag gegen Rassismus

19. März 2010 von Helga

1979 forderte eine UN-Resolution die Mitgliedsländer auf, Solidarität mit Opfern und Gegnern des Rassismus zu zeigen und künftig jedes Jahr eine Aktionswoche zu diesem Thema abzuhalten, als Mittelpunkt wurde der 21. März gewählt.

Der 21. März als „Internationaler Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung“ mahnt an das „Massaker von Sharpeville“, bei dem die südafrikanische Polizei am 21. März 1960 im Township Sharpeville 69 friedliche Demonstranten erschoss, die gegen die ungerechten Passgesetze in dem Apartheid-Staat auf die Straße gegangen waren.

In Deutschland brauchte es 22 Jahre, bis die Aktionswoche erstmals offiziell begangen wurde. In diesem Jahr gibt es bereits über 700 Veranstaltungen, die vom Interkulturellen Rat zusammen mit dem Verein “Gesicht Zeigen!” koordiniert werden. Eine Übersicht aller Aktionen habe ich bisher leider nicht gefunden, dafür die folgenden Termine, in den Kommentaren ist wieder Platz für weitere Einträge!

Bereits seit Montag und noch bis zum 28. März werden die Antirassismuswochen in Saarbrücken begangen statt. Zu erleben gibt es Konzerte, Infoveranstaltungen, Filmvorführungen und mehr.

Vielfältige Aktionen gibt es am 21. in Berlin, dort wird u.a. der Film „May Ayim. Hoffnung im Herz” gezeigt.

Und in Helmstedt haben sich für den Aktionstag verschiedene Institutionen zusammengeschlossen. Zum Abschluss gibt es im Schützenhaus ein Benefizkonzert „Rock gegen Rassismus“.


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Wer war… Johanna Dohnal?

24. Februar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 9 von 19 der Serie Wer war eigentlich …

“Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‘weibliche Zukunft’. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.” (Dohnal, 2004)

Die erste österreichische Frauenministerin der SPÖ ist am vergangenen Samstag im Alter von 71 Jahren in ihrem Haus in Niederösterreich verstorben. Johanna Dohnal, Leitfigur der österreichischen Frauenpolitik, wurde 1979 Staatssekretärin für Frauenangelegenheiten in der Regierung Kreisky und 1990 Bundesministerin für Frauenangelegenheiten. Neben ihrem Engagement in der Friedens-, der Bildungs- und der Entwicklungspolitik machte sie sich insbesondere für frauenpolitische Angelegenheiten stark, u.a. das gesetzliche Verbot von sexueller Belästigung oder das Durchsetzen von Quoten an Universitäten und in Ministerien. 1995 zog sie sich u.a. auch auf Grund von wachsenden konservativen Stimmungen im Land aus der Politik zurück, leistete aber weiterhin Arbeit in NGO’s, Frauenorganisationen und Gewerkschaften und veröffentlichte 2008 ihr Buch ”Innenansichten österreichischer Frauenpolitiken”.

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Küchengespräche und Soccer Queens

23. Februar 2010 von Helga

Am Donnerstag beginnen in Wien die FrauenFilmTage. Bis zum 4. März werden unter dem Motto „unsichtbare Rebellinnen” Dokumentar- und Spielfilme aus aller Welt gezeigt. In der Rubrik „Personale” wird die österreichische Regisseurin Karin Berger vorgestellt und verschiedene ihrer Filme vorgeführt. Der Eröffnungsfilm läuft im Filmcasino, die weiteren Filme werden im Filmhaus Kino am Spittelberg gezeigt, der Eintritt beträgt jeweils 7,50 Euro (Ermäßigungen für SchülerInnen und StudentInnen). Aktuelle Informationen gibt es auch über Facebook und Twitter.


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Das sagen die anderen

20. Februar 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 48 von 73 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die wöchentliche Blogschau versorgt Sie auch heute wieder mit Geschichten aus der feministischen Blogosphäre. Diesmal:

Das Missy-Magazine erscheint am Montag, online gibt es jetzt schon einiges zu lesen! Die Missy-Gastbloggerin im Februar, InFemme, berichtete über ihre Probleme mit der Elternzeit – und der des Vaters. Gru-se-lig.
Außerdem der Hinweis, dass es auf der 60. Berlinale mehr gibt, als nur Bären. Etwa den TEDDY – schwul-lesbischer-transidentischer Filmpreis und den Femina-Film-Preis für „hervorragende künstlerische Leistungen einer Technikerin”. Die Gewinner_innen stehen übrigens schon fest.

Fragen:
Auf p-pricken.de erläutert Patrick seine Antwort auf „Verschleiern oder lieber so nackt und schlank auftreten wie möglich?” – Burka, Nikab und Freiheit.

„Die lesbische Frage” stellt Nadine auf Medienelite. Aber Achtung, wer Polemik nur in kleinen Dosen verträgt, ist hier falsch.

Wie sinnig oder unsinnig ist Twitter? Antje Schupp denkt für beziehungsweise weiter.

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Von Maghreb bis Mashreq

20. Februar 2010 von Helga

Das Zentrum Moderner Orient veranstaltet am Montag, dem 22. Februar, ein öffentliches Gespräch mit anschließender Diskussion zu Thema „Parental Authority, Sexuality, and Generation between Maghreb and Mashreq”. Die Diskutanten sind die marokkanische Autorin Rita El Khayat, die u.a. „Le Monde Arabe au féminin“ schrieb, und Michael Roes („Die fünf Farben Schwarz“).

Das Ganze wird auf Englisch abgehalten und beginnt um 18 Uhr in der Schuetzenstr. 18 in Berlin statt, im Trajekte-Tagungsraum (308). Mehr Informationen über El Khayat und Roes im Aushang (PDF).


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Schwule Filme und queere Texte

26. Januar 2010 von Helga

Morgen beginnt in München die Veranstaltungsreihe „Gender-Salon”. Immer am letzten Mittwoch des Monats dreht sich künftig alles um Geschlechter(verhältnisse), Popkultur und Wissenschaft. Zu Beginn sind Svenja vom mädchenblog, Chris Köver vom Missy Magazine, fiber und unsere ehemalige Muttibloggerin Mrs. Pepstein auf der Bühne.

In den weiteren Veranstaltungen geht es z.B. um Frauenkrimis und die Frage, ob Musik ein Geschlecht hat. Das Ganze findet statt im Konzertsaal der Glockenbachwerkstatt, Blumenstr. 7 und kostet 3 € Eintritt.


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Heute abend schon was vor?

19. Januar 2010 von Helga

In Berlin geht es um die De/Konstruktion von Geschlechtern. Danach wird der Film „Mein Freund aus Faro” gezeigt.

Als Jenny auf Miguel trifft, erwischt es sie knallhart. Der junge Portugiese hat es ihr angetan. Auch Miguel verliebt sich in Jenny. Da wäre nur ein Problem: Miguel heißt eigentlich Melanie und ist ein Mädchen auf der Suche nach ihrer wahren Identität.

Das Ganze findet statt in der Bunten Kuh, Bernkastelerstr. 78, und beginnt um 19 Uhr.

Zu Gast in Magdeburg ist Julia Seeliger. Ab 21 Uhr spricht sie bei der Grünen Hochschulgruppe zum Thema „Monogamie ist auch keine Lösung” und fragt, ob die politische Orientierung auf die Kleinfamilie noch zeitgemäß ist. Ort ist das Café Central, Leibnizstraße 34.

Der Vortrag kritisiert zum einen gesetzlich verankerte Normen, die konkreten Einfluss auf unser Zusammen- und Sexualleben in der Gesellschaft nehmen und beschäftigt sich zum anderen mit realpolitischen Forderungen um genau diese Normen aufzubrechen.

Erst in einer Woche (26. Januar) findet das Münchner Girl Geek Dinner statt. Anmelden kann frau (und man) sich aber jetzt schon. Technik- und medienaffine Frauen treffen sich dort zum Netzwerken. Männer dürfen auch kommen, allerdings nur, wenn sie von einer Frau mitgebracht werden. Los geht’s um 19 Uhr in der Niederlassung, Buttermelcherstraße 6

[Update:] Einen Termin für Donnerstag hab ich noch gefunden – in Paderborn gibt es einen Vortrag „Vaterschaft im 21. Jahrhundert – Haben auch Väter ein Vereinbarkeitsproblem?“ Dank des Elterngelds ist es für Väter heute leichter, in Elternzeit zu gehen, der überwiegende Teil beschränkt sich allerdings auf die Mindestzeit von zwei Monaten. Was sich noch ändern muss, damit Väter auch längere Auszeiten nehmen können, erläutert Dr. Peter Döge ab 16.00 Uhr im Raum E5.333 der Universität Paderborn. Im Anschluß an den Vortrag gibt es die Möglichkeit zur Diskussion.


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Papa und Vorbild

14. Januar 2010 von Helga

Graue Schrift auf hellem Grund, Worte in ** sind rot: Veranstaltungsreihe mit Fotoausstellung in Karlsruhe - 15. bis 29. Januar 2010 - VÄTER*VOR*BILDER - Männerkarrieren in Familie *und* Beruf Der VÄTER Blog weist auf eine Veranstaltungsreihe in Karlsruhe hin, die morgen eröffnet wird und bis zum 29. Januar 2010 läuft. Unter dem Titel „ VäterVorBilder – Männerkarrieren in Familie und Beruf” geht es um die Vereinbarkeit derselben für Väter. Geplant sind z.B. Workshops, Freizeitevents und Filmvorführungen, außerdem gibt es eine begleitende Fotoausstellung, die Väter bei ihrer Erziehungs- und Alltagsarbeit dokumentiert. Weitere Infomartionen beim Karlsruher Bündnis für Familie.


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