Einträge mit dem Tag ‘Polizeigewalt’


Studien zu „Übergewicht“, Rassismus in Kitas und Universitäten, Game of rape culture Thrones – kurz verlinkt

20. Mai 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 279 von 284 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links:

Die Beratungsstelle für Opfer rassistischer, antisemitischer und rechtsextremer Gewalt in Berlin – ReachOut – hat eine Broschüre herausgegeben: „Grundlagen für eine diskriminierungsfreie Pädagogik im Kindergarten“.

Es wir derzeit eine Publikation über die letzten 30 Jahre ISD/jüngere Schwarze Bewegung in Deutschland vorbereitet. Für ein Kapitel zu „Black & Queer“ gibt es eine Umfrage, um so viele Erfahrungen wie möglich abzubilden.

Vice interviewt einige der Mitglieder von Rawiya, einem Kollektiv von Dokumentar-Forografinnen aus verschiedenen arabischen/ nord-afrikanischen Ländern.

Der Tagesspiegel berichtet von der Veranstaltung mit Angela Davis und Gina Dent in der Werkstatt der Kulturen. Auch die Aktivist_innen vom Oranienplatz haben ein Statement zum Besuch der beiden Aktivistinnen in Berlin geschrieben. Die Geflüchtetenbewegung sei die soziale Bewegung des 21. Jahrhunderts, sagt Davis in nachfolgendem Interview:

Kennt ihr eigentlich schon das Portal lesbengeschichte.org? Die mehrsprachige Webseite stellt lesbische Geschichte, Kultur, Biographien, Filme… vor.

Bei der Grassroots Akademie ist ein Statement von Kien Nghi Ha nachzulesen zu rassistischen Strukturen im deutschen Unibetrieb.

Folter und Misshandlungen durch die Bundespolizei – deckten Mitwisser den Täter?„, fragt ProAsyl.

Englischsprachige Links:

[Spoiler für Game of Thrones] The Mary Sue erklärt, warum sie nicht weiter für Game of Thrones werben werden.

„Overlooking these women’s contributions doesn’t just misrepresent the era, it’s also helped solidify philosophy’s status as a white men’s club.“ – The Atlantic schreibt über das Projekt Vox, bei dem Wissenschaftler_innen und Student_innen Texte und Übersetzungen von Philosophinnen aus dem 17. Jahrhundert zusammenstellen und Vorschläge für ein Curriculum erstellen.

Schlechte Filmideen überall: Disney will tatsächlich die Geschichte eines weißen, us-amerikanischen Vaters verfilmen, der im Sudan eine Flagge in den Boden rammte um seiner Tochter ein Königreich zu geben (just like colonialism never happened), schreibt Madame Noire. Janet Mock wirft außerdem einen Blick auf den neuen Film ‚Aloha‘ und der Tradition von Aneignung und Unsichtbarmachung von Kanaka Maoli (den Native Hawaiians) im us-amerikanischen Film.

Fünf Gründe, warum die omnipräsenten Studien zur „Übergewichts-Epidemie“ die Existenz einer solchen „Epidemie“ nicht wirklich beweisen, nennt Melissa A. Fabello bei eveydayfeminism.

Die Studentin Emma Sulkowicz wurde durch einen Kommilitonen vergewaltigt. Daraufhin trug sie auf ihren Wegen über den Campus monatelang eine Matratze mit sich, um ein visuelles Statement auch gegen den Umgang ihrer Uni mit dem Vorfall zu setzen. Nun hat Sulkowicz ihr Studium beendet – und die Matratze war auch in der Abschlusszeremonie dabei, berichtet Mashable.

Termine in Wien, Göttingen und Berlin

23. Mai, Berlin: Fett voll feiern – eine fette Party im So36.

5./6. Juni, Wien: Femcamp, eine Konferenz mit feministischen Perspektiven, die von den Beiträgen ihrer Teilnehmer_innen lebt

12./13. Juni, Göttingen: Das Antifee Festival startet in die nächste Runde

22. Juni, Berlin: Fachtagung zum Thema Postkolonialismus, die sich intensiv mit der kolonialen Geschichte Berlins und deren Aufarbeitung zu beschäftigen wird


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Die Definition von Krawall, Trolle verfüttern und Kristen Stewarts neue Kumpeline – kurz verlinkt

30. April 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 3 von 284 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

queer.de berichtet über eine neue Resolution des Europarats, in der dieser fordert gegen Trans*-Diskriminierung vorzugehen. So sollte beispielsweise die Änderung des Geschlechtseintrags und des Namens in amtlichen Dokumenten ohne den Zwang zu medizinischen Behandlungen oder psychologischen Begutachtungen erfolgen könnnen.

Anlässlich von 200 Verhandlungstagen und fast zwei Jahren im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, André Eminger, Holger Gerlach und Carsten Schultze vor dem OLG München zieht NSU Watch eine kurze Zwischenbilanz zum Prozess und stellt unter anderem heraus: „Die These vom NSU als isolierter Zelle mit nur einem kleinem Umfeld an Unterstützer/innen ist so nicht haltbar.“

Von der Broschüre „Was tun? Sprachhandeln – aber wie? W_Ortungen statt Tatenlosigkeit.“ ist die zweite, überarbeite Auflage erschienen. Die Druckvorlage kann kostenfrei per Mail bestellt werden und auf der Seite feministisch-sprachhandeln.org lässt sie sich als PDF herunterladen.

englischsprachige Links

Pajiba nimmt die heterosexistische Beharrlichkeit aufs Korn, mit der Kristen Stewarts aktuelle offensichtliche/vermeintliche Liebesbeziehung von den Medien als „Mädchenfreundschaft“ gelabelt wird.

Ragen Chastain fast auf Dances With Fat noch mal kompakt ein paar Dinge zusammen, die du niemandem schuldest – wie Schönheit, Gesundheit oder Sexiness.

Die siebenjährige Natalie McGriff hat für ihr Comicbuch The Adventures of Moxie Girl, einer Superheldinnengeschichte über ein Schwarzes Mädchen, einen Crowdfundingpreis gewonnen, berichtet Feministing.

Loretta Lynch wurde zur ersten Schwarzen Generalstaatsanwältin der USA ernannt. For Harriet berichtet.

„Do Feed the Trolls—to People Who Will Hold Them Accountable“: Andrea Grimes teilt bei RH Reality Check ihre Erfahrungen mit der Praxis, bei Angriffen, die sie in sozialen Medien erlebt,  Leute aus dem Umfeld des „Trolls“ in die Konversation einzubeziehen.

Medien vermitteln ein ganz bestimmtes Bild von Menschen, die sogenannte Essstörungen haben: schlanke, weiße, wohlhabende Frauen, die wie Models in Magazinen aussehen wollen. Raquel Reichard erklärt, warum das irreführend ist.

Derzeitig wird ein neuer Film für Netflix gedreht: „The Ridiculous Six“. In der letzten Woche verließen eine Reihe von Native American Schauspieler_innen das Set aufgrund der im Film dargestellten rassistischen Stereotype. Racialicious berichtet über den Protest. Außerdem interviewten sie die Aktivistin Megan Red-Shirt Shaw zur #NotYourHollywoodIndian- Kampagne.

Egal wie viele Schwarze Menschen von Polizist_innen getötet werden, die Proteste, die darauf aufmerksam machen, sollen doch bitte ‚friedlich‘ bleiben. Beim Atlantic schreibt Ta-Nehisi Coates über diese Forderung: „When nonviolence begins halfway through the war with the aggressor calling time out, it exposes itself as a ruse. When nonviolence is preached by the representatives of the state, while the state doles out heaps of violence to its citizens, it reveals itself to be a con.“

Elle South Africa interviewt die südafrikanische Performance-Künstlerin Sethembile Msezane über The Public Holiday Series, Post-Apartheid und Frauenkörper.

Termine in Berlin und Linz

2. Mai, Berlin: Far, far away? Podiumsdiskussion zu Kolonialrassismus im Unterricht.

6. Mai, Berlin: Vortrag von Magda Albrecht: “(Mein) Fett ist Politisch” um 16:30 Uhr an der ASH Berlin (Alice-Salomon-Platz 5, 12627 Berlin), Raum 225.

6. bis 8. Mai, Linz (Österreich): Die Tagung „Kicking Images. Bilderpolitiken/sexualisierte Gewalt/Interventionen“ vereint zum Thema Wissenschaftler_innen, Künstler_innen und Aktivist_innen.

7. Mai, Berlin: „Themenabend zu Intersektionalität“ mit Emilia Roig und der Initiative intersektionale Pädagogik(i-Päd) und 9. Mai: Die dritte Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Widerstandsbewegungen von geflüchtetenFrauen* in Berlin und Deutschland„.


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Erschwingliche Verhütungsmittel, Rap gegen rape culture und ein Anti-Trolling-Lexikon – kurz verlinkt

1. April 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 274 von 284 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

Der pro-familia-Bundesverband hat beim Bundestag eine Petition für die Sicherung des Zugangs zur Verhütung auch für Menschen mit geringem Einkommen eingereicht, die heute letztmalig mitgezeichnet werden kann.

„Rassistische Skandale, Misshandlungen, Eskalation und Repression, die Beobachter_innen und Zeug_innen trifft: eine Bestandsaufnahme österreichischer Polizeigewalt“ schrieben Marlene Brüggemann und Olja Alvir für Progress.

Jetzt neu im Kino: der DreamWorks-Film „Home – Ein smektakulärer Trip“. Warum das erwähnenswert ist? Weil mit diesem erstmals (ja traurig) ein Schwarzes Mädchen als Protagonistin im Mittelpunkt steht. Hengameh Yaghoobifarah bespricht den Film auf Poligold.

Schüler_innen des Robert-Wetzlar-Berufskollegs in Bonn wehren sich gegen einen (extrem) rechten Lehrer. Einem der Schüler wurde von der Schulleitung, der die Burschenschaftsmitgliedschaften des Lehrers bekannt waren, daraufhin mit einem Schulverweis gedroht, berichtet die taz.

„Schlampige Arbeit, vorschnelle Festlegungen, übersehene Beweise“: Die Südwest Presse kommentiert die Polizeiarbeit in Baden-Württemberg bezüglich des NSU und des Ku Klux Klan.

dieStandard porträtiert Anna Fischer-Dückelmann, eine der ersten praktizierenden Gynäkologinnen und Bestseller-Autorin.

Die interaktive Plattform www.ronja-verdient-mehr.at, entwickelt vom Jahoda-Bauer Institut aus Linz, „zeigt Benachteiligungen von Frauen im täglichen Leben auf und soll den oft abstrakten Zahlen und Statistiken Leben einhauchen“.

Das Underdog Fanzine hat ein Interview mit der Orgagruppe des laDIYfest Kiel geführt.

Das Kunstmagazin Monopol interviewt die Galeristin Barbara Gross die seit vielen Jahren vor allem Kunst von Frauen zeigt. Leider sagt sie auch Sachen wie „Die Menschen müssen die Erfahrung machen, das Frauen genauso viel wert sind, wie Männer. „, in dem Interview finden sich dennoch spannende Anekdoten aus dem Kunstbetrieb: „Männer wollten die Kunst Maria Lassnigs beispielsweise nicht kaufen, da sie als Frau hätte schwanger werden können und dann hätte sie ja nicht mehr gearbeitet. Sie war damals über 70, das muss man sich mal vorstellen. Ich habe mich gefragt, ob sich diese Leute die Kunst überhaupt anschauen.“

Englischsprachige Beiträge

Die „BomBaebs“ Uppekha Jain und Pankhuri Awasthi rappen gegen rape culture in Indien:

Bei Medium werden 25 Frauen und Events rund um die Arbeiterinnenbewegungen in den USA vorgestellt und oftmals weiterführendes (teils Unterrichts-)Material verlinkt.

Sarah Seltzer hat für FlavorwireBeyond Mansplaining: A New Lexicon of Misogynist Trolling Behaviors“ zusammengetragen.

Dickenfeindlichkeit und Fatshaming wirkt sich negativ auf die Gesundheit dicker_fetter Menschen aus – Shakesville kommentiert die neue Studie des University College London.

Termin

Am 2.4. in Berlin, Südblock: Party Support #RomaDay.


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Das Jahr 2014 – Ein Feministisches Lexikon

19. Dezember 2014 von Charlott

Welche Themen standen auf unserer feministischen Agenda 2014? Welche Ereignisse haben das Jahr geprägt? Welche Personen und ihren Aktivismus haben wir bewundert? Zum Abschluss des Jahres gibt es dieses Mal ein Lexikon. Zu jedem Buchstaben könnte es natürlich noch zig weitere Einträge geben – ergänzt doch eure in den Kommentaren!

A wie Aktivismus, Ausschlüsse und Ablasshandel
Ein Thema, welches sich eigentlich durch jedes Jahr zieht/ ziehen sollte: Wie wollen wir unseren Aktivismus gestalten? Wie können dabei unterschiedliche Positionen bedacht und genutzt werden? Welche Taktiken und Praxen haben sich bewährt? Nadine machte sich darum einmal Gedanken darüber, wer wann auf Podien sitzt, wo Absagen vielleicht Sinn machen und wo nicht (und was das mit unterschiedlichen sozialen Positionierungen zu tun hat) und über Geldspenden als Art der ökonomischen Umverteilung.

B wie #BlackLivesMatter und #BringBackOurGirls
Am 09. August dieses Jahres wurde der Schwarze Jugendliche Michael Brown von dem weißen Polizisten Darren Wilson in Ferguson, Missouri, erschossen. Gegen den Polizisten wurde nicht mal ein Verfahren eingeleitet. Es handelt sich dabei natürlich nicht um einen Einzelfall, sondern es ist ein Beispiel für die anhaltende rassistische Polizeigewalt – die keinerlei Konsequenzen hat. In ihrem Text „Wenn Schwarzer Menschen nicht lächeln…“ verlinkt Sharon eine ganze Reihe von weiteren Beispiel aus den USA und Deutschland. Von Ferguson ausgehend und durch weitere publik werdende Taten (die ebenfalls kaum Konsequenzen nach sich zogen) entwickelte sich in diesem Jahr eine Protestbewegung, die im Internet unter anderem unter dem Hashtag #BlackLivesMatter und auf den Straßen vieler Städte anzufinden war. In Berlin versammelten sich am 29. November Aktivist_innen am Brandenburger Tor, um den Opfern zu Gedenken und darauf zu verweisen, dass es stimmt: #FergusonIsEverywhere, Ferguson (d.h. rassistische Strukturen, die Gewalt legitimieren) sind kein rein us-amerikanisches Phänomen. So wird sich am 07. Januar zum bereits zehnten Mal der Tod von Oury Jalloh jähren. Derzeitig sammelt die Initiative im Gedenken an Oury Jalloh Geld um ein weiteres Gutachten zur Brand- und Todesursache anfertigen zu können.

Außerdem sollten nicht die 200 Mädchen, die am 14. April in Nigeria entführt wurden, vergessen werden.

C wie Chancengleichheit
Chancengleichheit, Chancengerechtigkeit, Teilhabe, Akzeptanz, > Toleranz, Inklusion – ein Wörtersalat, der häufig eher das „gut gemeint“ als das „gut gemacht“ abdeckt, wenn es um die Rechte von Menschen mit Behinderung geht. Hannah hat sich im November die Anhörung des Ausschusses “Arbeit und Soziales” zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen angehört und aufgezeigt, welche Diskussionen rund um das Bundesteilhabegesetz (nicht) geführt werden. Außerdem erklärte sie in einem weiteren Text, was der Begriff Inklusion eigentlich umfassen sollte und wie er häufig stattdessen ausgehöhlt wird.

D wie Diskurspolizei
Sprachdebatten zwischen „Darf man denn hier gar nichts mehr sagen!“ und „Diese Gender-Leute drängen ja immer einen Sprachgebrauch auf!“ begleiteten auch das Jahr 2014. Am prominentesten ist sicher die medial breit geführte „Debatte“ um Lann Hornscheidts Sprachinterventionen. Auf einen öffentlichen Brief von WissenschaftlerInnen antwortete hier Jayrôme mit „Es ist Zeit, Realität als real zu betrachten„. Im Juli hatte außerdem accalmie die Verwendung diskriminierender Begriffe, die Verteidung dieser Praxis und das Umwerten als die echte Diskriminierung (TM) von Begriffen, die sonst unmarkierte Normen benennen, seziert.

E wie Elliot Rodger
Am 23. Mai tötete Elliot Rodger in Isla Vita, Kalifornien, sechs Menschen. Zuvor hatte er in Videos und einer über hundert Seiten langen „Autobiographie“ seine Misogynie verbreitet. In vielen deutschsprachigen Medien wurde die Tat dekontextualisiert und individualisiert. Ich schrieb über die Hintergründe der Tat, wie sie vielleicht verhindert hätte werden können. (mehr …)


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Esther Bejerano, Stella Young, Tayo Onutor – kurz verlinkt

10. Dezember 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 263 von 284 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Die 89jährige Esther Bejerano hat den Holocaust überlebt. Heute tritt sie lesend und singend gegen Rassismus auf.

Konsti Knappe braucht eine Rampe, damit sein Rollstuhl ins Auto geschoben werden kann. Dafür könnt ihr spenden.

Die Heinrich Böll Stiftung hat ein neues Dossier veröffentlicht: Perspektiven und Analysen von Sinti und Roma in Deutschland. In diesem gibt es beispielsweise einen Beitrag von Tayo Onutor über ihr Erleben als Afro-Sintezza und die „Bitte um Vorstellung„.

Englischsprachige Links

Die australische Disability-Aktivistin, Journalistin und Komödiantin Stella Young ist am Wochenende im Alter von 32 Jahren verstorben. ABC schreibt über ihr Leben und die  Themen, die sie voran gebracht hat.

Fat rights are reproductive rights„, stellt Ali Thompson fest und führt im Text aus, wie dicke_fette Personen mit schlechter medizinischer Versorgung (von Vorsorge, über die Wirkung von hormoneller Verhütung etc.) konfrontriert sind, bei Adoptionen als unpassendere Kandidaten gelten und schneller als schlechte Eltern kategorisiert werden.

Am 6. Dezember vor 25 Jahren wurden 14 Frauen an der École Polytechnique de Montréal erschossen. Ms. Magazine erinnert an die Opfer. Und Bitchmagazine verweist insbesondere auf die Tatmotive sowie den Ausruf „You’re all a of bunch of feminists! And I hate feminists!“ des Täters und verlinkt eine Dokumentation.

Diskussionen rund um #BlackLivesMatter und Polizeigewalt gegen Schwarze Menschen sind häufig sehr zentriert auf Männer. Princess Harmony Rodriguez fragt darum bei BlackGirlDangeroursWhose Lives Matter?: Trans Women of Color and Police Violence“ und Danielle Stevens gibt auf Elixher unter „Ain’t I a Human?: Ferguson and the Neglect of Black Women, Femmes, and Girls“ konkrete Hinweise zur Neuausrichtung der Debatte.

Termin in Berlin

12.Dezember: Sister-Wellness. Ein Themen- und Austauschabend für und von Schwarzen Frauen*InterTrans und Frauen*InterTrans of Color, zu Wellness als Selbstermächtigung und Widerstand. Mit Noah Sow, Diana Hartmann und Pasquale Virginie Rotter.


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Weiße Wut, Körpernormierungen und geduldete Gewalt – kurz verlinkt

27. November 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 261 von 284 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Artikel

Magda hat in Leipzig ihren Vortrag „Mein Fett ist Politisch“ gehalten. Dazu hat der Leipziger Studi-Radiosender mephisto 97.6 einen kurzen Radiobeitrag gemacht.

Das Migazin interviewte Dr. Yasemin Shooman zur wissenschaftlichen Untersuchung der Repräsentation migratisierter Menschen in den Medien.

Die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh ruft unter dem Motto „900 x 10 Euro“ zu Spenden auf für pathologische und toxikologische Nachuntersuchungen, um die Brand- und Todesursache von Oury Jalloh aufzuklären.

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass bei der aktuellen SGB II-Reform Kürzungen zu Lasten der Kinder von Alleinerziehenden drohen. So heißt es: „Die geplante ‚Klarstellung‘ führt unterm Strich dazu, dass die Existenz des Kindes nicht gedeckt wäre.“

Noch/ schon auf der Suche nach einem Kalender für das Jahr 2015? Die Mädchengruppe um den Mädchenjahreskalender gibt nun im zweiten Jahr ihren politisch-feministischen Taschenkalender heraus.

Englischsprachige Artikel

Bei der Washington Post erklärt Carol Anderson, warum es in Ferguson nicht um Schwarzen Ärger gegen Polizeibeamt_innen geht, sondern um weiße Wut und einen Backlash gegen antirassistische Fortschritte.

Auch Mia McKenzie bei Black Girl Dangerous schreibt über Ferguson, die Ausschreitungen, und was Gewalt in diesem Zusammenhang wirklich bedeutet.

Absolut lesenswert: „So You Can Fuck Us; What’s Next? Going Beyond Sex With Trans Women„.

Roxane Gray kommentiert beim Guardian die Debatte um Bill Cosby und rape culture und fordert auf endlich Betroffenen zu glauben.

Bei The Daily Beast erinnert Asawin Suebsaeng daran, wie viele Film- und Popstars bereits Übergriffe und sexualisierte Gewalt verübt haben – was ihrer allgemeinen Beliebtheit aber keinen Abbruch tut.

„A really bad month“: Einen kurzen Bericht über eine ungeplante und dann beendete Schwangerschaft in gezeichneter Form gibt es bei The Hairpin.

Termine in Berlin und Frankfurt am Main nach dem Klick:
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Wenn Schwarze Menschen nicht lächeln…

25. November 2014 von Sharon

Sharon Dodua Otoo ist Schwarze Britin – Mutter, Aktivistin, Autorin und Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe “Witnessed” in der edition assemblage. Sie ist aktives Mitglied in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) e.V. Unter dem Namen Ms.Represented bloggt und twittert Sharon ebenfalls.

Liebe Schwarze Menschen,

es ist eine Kleinigkeit, aber offensichtlich bedeutet sie den Unterschied zwischen Leben und Tod: Ihr müsst der Welt zeigen, dass ihr glücklich seid.

Es scheint, dass in (vorwiegend weißen) Ländern, in denen Schwarze Menschen nicht lächeln, oft fälschlicherweise angenommen wird, dass sie teuflische Superkräfte besitzen. Falls sie beispielsweise kleine Jungs sind, wird fälschlicherweise angenommen, dass sie andere Kinder auf dem Spielplatz anschießen und töten könnten (mit einer Spielzeugpistole). Oder falls sie männliche Teenager sind, wird fälschlicherweise angenommen, dass sie in einem Radius von einigen Metern um sich herum alle töten könnten mit ihren bloßen Händen (die sie in die Luft halten als Zeichen des Ergebens). Oder falls sie Frauen sind, wird fälschlicherweise angenommen, dass es ihnen möglich ist die Flugbahn einer Kugel mit Willenskraft zu ändern (welche absichtlich in die Wand gefeuert wurde). Nichtlächelnde Schwarze Menschen müssen auf den Boden niedergerungen und außer Gefecht gesetzt werden. Einfach so.

Natürlich sind alle meine Beispiele aus den USA. Aber es gibt auch andere Beispiele näher dran.

In Deutschland bedeutet die Illusion von STSK (Schwarze Teuflische Superkräfte), dass Polizeibeamte schießen, um eine Frau in ihrem ehemaligen Zuhause zu töten, oder auf dem Arbeitsamt. Bei Männern wird angenommen, dass sie so eine Gefahr darstellen, dass sie, selbst wenn sie mit gefesselten Händen und Füßen auf einer feuerresistenten Matratze liegen, direkt eliminiert werden müssen.

Wenn Schwarze Menschen nicht lächeln, gelten sie als unfreundlich, aggressiv und verbreiten Angst. Denk darüber nach. Als eine Schwarze Person in deiner Nähe zeigte, dass sie irgendetwas anderes als vollkommene Zufriedenheit mit der Welt spürt, was war deine emotionale Antwort?

Für mich ist es so: Wenn ich unglücklich bin, erlebe ich nur in den seltensten Fällen bedingungslose Empathie. Und wenn, dann meistens von einer anderen Schwarzen Person.

Und da wir offensichtlich nicht zu jeder Zeit ausschließlich von Schwarzen Menschen umgeben sein können, müssen wir über unsere Optionen nachdenken. Britisch wie ich bin, glaube ich nicht, dass uns ein 24-Stunden-Lächel-Marathon schützen wird. Nun, ich habe keinen besseren Vorschlag als zu sagen, das wir weiterhin auf einander achten sollten und wir sollten auf diesen utopischen Tag hinarbeiten, an dem auch in vorwiegend weißen Gesellschaften jede_r wirklich Menschenrechte hat. Selbst jene, die nicht lächeln.

P.S.:

Liebe Allies,

es ist an der Zeit sich zu steigern – Bitte wirkt der tatsächlichen Gewalt, die Schwarze Menschen jeden Tag in ihren Intraktionen mit weißen Menschen in überwiegend weißen Gesellschaften erleben, entgegen, erkennt und benennt sie.

Des Teufels Advokaten gibt es genug.

 

When Black people don’t smile…

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Rechts gegen Rechts, #shirtstorm, Schnulzen gegen Ebola – kurz verlinkt

19. November 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 260 von 284 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Aktion „Rechts gegen rechts“ in Wunsiedel. „Lachen ist Macht“, Gewalt aber auch: Im bisherigen Jahr 2014 wurden in Deutschland bereits mehr Angriffe gegen Geflüchtete verübt als in den beiden Jahren zuvor – und zwar zusammen gerechnet.

Beim kulturradio des RBB kann nun auch online die Sendung „Alltagsrassismus in Deutschland“ nachgehört werden, wo unter anderem Sharon Dodua Otoo und Kübra Gümüşay sich zu Wort melden. Es geht es unter anderem um die vermeintlich harmlosen Fragen wie „Woher kommst du wirklich?“, Auswirkungen von politischen Debatten über Asyl, die Kinderbuchdebatte und #schauhin. (Inhaltshinweis: N-Wort ausgesprochen)

„Für mich fehlt dieser Gesellschaft die Bereitschaft, Differenzen stehen zu lassen.“, sagt Lann Hornscheidt in der FAZ in einem Artikel über Sprachformen, Geschlecht und gewaltvolle Reaktionen. (Inhaltshinweis: Reproduktion vieler Hasskommentare, Gewaltandrohungen etc.)

englischsprachige Links

Bei Race Traitor schrieb Tamara K. Nopper einen offenen Brief an „weiße Antirassist_innen“ und erklärt, warum diese Selbstbezeichnung ein Widerspruch in sich ist.

Johnetta Elzie berichet bei Ebony über die traumatisierenden Erlebnisse während der fortdauernden Proteste gegen rassistische Polizeigewalt im US-amerikanischen Ferguson, denen die Polizei dort extrem martialisch und gewaltvoll begegnet: „When I close my eyes at night, I see people running from tear gas in their own neighborhood. […] I didn’t expect to go from a peaceful protester trying to attend a vigil for a young teen gunned down, to a modern day freedom rider. But I am prepared to stay the course and fight as long as we must.“

Dr. Matt Taylor, einer der European Space Agency (ESA)-Wissenschaftler_innen des Rosetta-Projekts, löste mit einem sexistischen Hemd, das er zunächst bei der Live-Übertragung der Landung trug, Kritik aus. STEM Women schrieben zum „#shirtstorm“ und zu alltäglichem Sexismus in MINT-Bereichen.

„Where Are Our Elders?“ – Anlässlich des Todes von Leslie Feinberg fragt sich Sunny Drake, wie viel Platz in aktivistischen Communities eigentlich für ältere und alternde Menschen, für die Vorgänger_innen ist.

Es ist wieder mal so weit: Bob Geldorf hat seine Showbiz-Freund_innen angerufen und rettet jetzt Afrika. Denn was hilft besser gegen Ebola (und alles andere Leid) als Singen und CD-Verkäufe?  Wirklich nichts dazugelernt?, fragt AfricaIsACountry.

Das TIME Magazine lässt über Wörter abstimmen, die für das Jahr 2015 verboten gehören. Mit auf der Liste: Feminismus. Nun haben sie sich entschuldigt (aber auch nichts an der Liste geändert). Bust schreibt über den Vorfall.

Termine in Berlin

Kein Platz für Rassismus – Anti-Geflüchteten-Demos stören in Buch und Berlin-Marzahn:

Vom 26.11. bis 29.11. findet das Festiwalla 2014 statt, eine Programmübersicht findet Ihr hier.

Die MIND THE GAP-Ausstellung mit Arbeiten der Schweizer-Jüdischen Künstlerin Elianna Renner wird am 21.11.2014 eröffnet.

Der Film ID-Without Colors wird am 20.11. um 19 Uhr (OmU) bei Frauenkreise Berlin gezeigt, Choriner Straße 10, 10119 Berlin. Im Anschluss gibt es eine Diskussion.


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Lena Dunham, Street Harassment und eine verdeckte Ermittlerin in Hamburgs linken und queeren Szenen – Kurz Verlinkt

6. November 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 5 von 284 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Letzte Woche fand am Brandenburger Tor in Berlin eine Protestaktion gegen das Abtreibungsverbot in Irland anlässlich des zweiten Todestages von Savita Halappanavar (wir berichteten) statt, die in Folge des Abtreibungsverbots starb. Organisiert von Berlin-Irish Pro Choice Solidarity (Facebook-Seite). Bei der Aktion wurden auch Fotos geschossen.

Die Mädchenmannschaft ist offenbar auch einigen Frauen- und GleichstellungsministerInnen und -senatorInnen der Länder ein Begriff. Auf ihrer jährlichen stattfindenden Konferenz hieß es in diesem Jahr zum Thema „Cybergewalt und Cybermobbing“ (PDF, unter Seite 36, 4. des Beschlusspapieres): „Bemerkenswert ist, dass sich im Netz selbst verschiedene Gegenbewegungen formiert haben. Besonderer Erwähnung bedarf im deutschsprachigen Raum der Blog Mädchenmannschaft, der Impulse für weitere Initiativen gegeben und sich als Knotenpunkt digitaler feministischer Vernetzung etabliert hat.“

Die „Freeugees“ aus Berlin – eine Band aus Geflüchteten, begleitet von einem Filmemacher – suchen einen Proberaum möglichst in Berlin Kreuzberg.

[Inhaltshinweis: Beschreibung sexualisierter Gewalt im Link] Eine Frau wird in ihrem Wohnhaus in München vergewaltigt. Ihre Vermiterin kündigt daraufhin den Mietvertrag, sie hätte schließlich Ärger ins Haus gebracht. Die Süddeutsche berichtet über diesen unglaublichen Fall.

Die Frankfurter Rundschau berichtet über eine LKA-Beamtin, welche sechs Jahre lang als verdeckte Ermittlerin in linken und queeren Kontexten Hamburgs agierte.

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) veröffentlichte gemeinsam mit der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) einen Zwischenbericht zur Verhandlung des Falls von Kläger Derege Wevelsiep am 30. Oktober in Frankfurt/Main. Dort geht es um Körperverletzung und „Racial Profiling“. Der nächste Prozesstag ist heute.

Das neue an.schläge-Magazin ist erschienen und die Novemeberausgabe widmet sich im Schwerpunkt dem Thema Geschlecht und Suizid. Einige Texte gibt es wie immer auch online zu lesen, so das Interview zum Themenschwerpunkt mit Soziologin Eva Eichinger, in der sie über Ungleichheiten im Suizid-Diskurs spricht und ein Interview mit LGBT-Aktivistin Elena Kostyuchenko über kritischen Journalismus in Russland.

Das feministische Monatsmagazin Anschläge feiern ihren 30. Geburtstag! Yay! Wir gratulieren ganz herzlich. Anlässlich des Jubiläums interviewte diestandard.at zwei Macherinnen.

In der neuen Ausgabe der Lotta geht es um aktuelle antifeministische Erscheinungsformen und Diskurse.

Englischsprachige Links

Ein kritischer Artikel zu dem Street Harrassment Video von Hollaback!, welches in den letzten Tagen viel in feministischen Kreisen rumging: On Street Harassment And Classic White Dudery. Ebenfalls lesenswert: „What you NEED to know about street harassment„.

Alok Vaid-Menon veröffentlichte auf Return The Gayze das Gedicht „Transmisogyny„.

Eine Erklärung der geflüchteten Frauen in Berlin-Kreuzberg des Internationalen Frauen-Space an Herr Panhoff und Frau Hermann.

Lena Dunham beschreibt in ihrem Buch „Not that kind of girl“ den Missbrauch an ihrer Schwester als witzig-provokante Sidenote. Zu der Dunham-Geschichte und darüber, was die Veröffentlichung über Dunhams _jetziges_ Verständnis von consent (Einverständnis) aussagt, schreibt Melissa McEwan auf shakesville.

In den USA gab es vorgestern die Midterm Elections. Autostraddle schreibt über die herben Verluste der Demokraten, aber auch über ein paar gute Dinge, die passiert sind.

Termine

Ab dem 7. November wird Magda in verschiedenen Städten in Deutschland ihren Vortrag „Mein Fett ist Politisch“ halten und Fat Empowerment Workshops geben. In Oldenburg am 8. November sind noch Plätze im Workshop frei! Meldet euch unter femref[at]uni-oldenburg.de an.

Am 26. November hält die Selbstorganisation von Geflüchteten, Karawane, einen Vortrag zu flüchtenden Frauen in Bochum.

Ebenfalls in Bochum beginnt heute der Linux/Debian-Kurs für Frauen.


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Zerbrechliche, programmierende, nackte Frauen – kurz verlinkt

29. Oktober 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 258 von 284 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Lust auf Theater? In Berlin werden Afro-Deutsche/ Schwarze deutsche Jugendliche für ein Theaterprojekt gesucht!

Den Vortrag „Die zerbrechliche Frau – Kritik an der Psychopathologie in feministischen Räumen“ gibt’s zum Anhören auf freie-radios.net.

feministische studien haben nun einen Blog! Im zweimonatigen Wechsel werden Autor*innen-Duos „ihren Blick auf die Welt und was sich in ihr ereignet“ mit uns allen teilen. Den Anfang machen Gudrun Axeli Knapp und Maureen Maisha Eggers.

Chronik eines angekündigten Exzesses„. In der FAZ schreibt Olaf Sundermayer über die Nazi-Demonstration in Köln und wie die „Hoologans“ systematisch unterschätzt wurden.

Englischsprachige Links

Bis in die 80er Jahre war der Frauenanteil beim Programmieren wesentlich höher als jetzt. Doch was passierte dann? NPR zeigt auf wie die ersten Computer in private Haushalte zogen, diese ausschließlich für Jungs und Männer beworben wurden und sich eine Frauen ausschließende Geek-Kultur herausbildete.

Autostraddle stellt zwei junge trans Frauen vor. Eine von ihnen hat gerade ein Kinderbuch über ihre frühe Kindheit geschrieben: I am Jazz.

„If there is a lesson for white artists and the institutions that host their work from these recent imbroglios, it is that the intention behind a work is secondary to its impact. And that means they’re responsible for engaging with those who object on the grounds that a piece of work is racist, or bigoted in some other way.“, T. O. Molefe bei der New York Times über Kunst und Rassismus.

Im Essay „How many licks“ schreibt Janani Balasubramanian eine kurze Dekonstruktion des Blowjobs, nennt wichtige Akteur_innen (Monica Lewinsky, Linda Lovelace) und Künstler_innen (Nao Bustamante) und weist darauf hin, dass ein Blowjob von allen Körperteilen ausgeführt und entgegen genommen werden kann. [Ergänzung: Weitere Informationen zu Linda „Lovelace“ Boreman und der sexualisierten Gewalt, die unter anderem beim Dreh von „Deep Throat“ gegen sie ausgeübt wurde, gibt es beim Guardian, der letztes Jahr einen Hintegrundbericht zum Spielfilm „Lovelace“ und der Involvierung von u.a. Gloria Steinem in jenem veröffentlichte. Es lohnt sich auch, dort auf die weiterführenden Links zu klicken. Danke für die Hinweise hierzu!].

Aleah Chapin fabriziert riesige Gemälde, auf denen nackte Frauen dargestellt sind. Im Telegraph erzählt sie, was sie bei ihrer Arbeit über Körper und Unsicherheiten lernte.

Termine in Berlin, Bielefeld und Bonn:

29.10. in Berlin: Solikonzert und Kundgebung für die besetzte Gerhart-Hauptmann-Schule.

06.11. in Bonn: Wohn(t)räume – Junge Migrantinnen stellen aus.

13.11. in Berlin: Spoken Word mit Moona Moon, Azadê, Sarah Mouwani und Bahati. (Hier auch bei Facebook.)

14.11.-24.11. in Bielefeld: Aktionstage Gesellschaft_Macht_Geschlecht (Facebook-Link)

15.11. in Berlin: Ausstellungseröffnung „WIR SIND ALLE BERLINER: 1884-2014. A Commemoration of the Berlin Congo Conference“ (Facebook-Link)


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