Einträge mit dem Tag ‘Piratenpartei’


Kunstvolle Schwangerschaft, testosteronvernebelte Politik – die Blogschau

26. Mai 2012 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 158 von 242 der Serie Die Blogschau

Über “die männliche Kunst der Schwangerschaft” schreiben fuckermothers.

Über die Funktion der Integrationsbeauftragten im Wandel der Zeiten und Politiken berichtet Urmila auf  anders deutsch.

Bei FIFTITU% gibt es ein Interview  mit der ARGE Dicke Weiber zu hören.

Der Neckar-Odenwald-Kreis in Baden-Württemberg: Karnele sieht eine Landschaft im Testosteronnebel.

i heart digital life schreibt über die politische Bedeutung der Reproduktionsarbeit und ihrer Analyse – und erklärt, was das überhaupt ist.

Manu bloggt und fragt mal den Markt, warum es eigentlich keine Technikrubriken in Frauenzeitschriften gibt. Und ob das eigentlich so clever ist. Doch womöglich tut sich was

Sexismus galore, mangelnde Transparenz, fragwürdige politische Kultur: Jan schreibt auf Spektrallinie seinen ersten Piraten-Rant.

Beim kotzenden Einhorn gibt es ein handliches Schaubild, das bei der Entscheidungsfindung hilft, ob “schwul” gerade wirklich der passende Ausdruck ist.

In den letzten Tagen ging es durch die Medien: TV-Frau und Autorin Sarah Kuttner wurde im Anschluss an eine Lesung von einem Mann aus dem Publikum wegen rassistischer Äußerungen angezeigt. Wie sie im medialen Nachgang dieses Ereignisses zum Opfer eines fiesen Shitstorms umgedeutet wurde, ist nachzulesen bei Afrika Wissen Schaft.

Die Aktion #ichhabnichtangezeigt geht in die Verlängerung: Bis zum 16. 15. Juni können von sexualisierter Gewalt Betroffene jeglichen Geschlechts anonym berichten, warum Sie eine Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung (noch) nicht angezeigt haben. Mit der Aktion soll das immer noch tabuisierte Ausmaß sexualisierter Gewalt in die Öffentlichkeit gebracht werden.

Termine: (mehr…)


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Queere Jugendzentren, Homophobie und Fußball – kurz notiert

24. Mai 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 153 von 231 der Serie Kurz notiert

Der Spiegel berichtet über eine Ausstellung zu Gender Perfomances in Düsseldorf und zeigt sich überrascht, dass nicht jeder Mensch eindeutig geschlechtlich erkennbar sein will. (Die Ausstellung ist leider schon vorbei.)

Zu der Free Pussy Riot – Soli-Action am 12. Mai in Berlin gibt es ein Video auf Youtube!

Einen der Autoren des “Guy’s Guide to Feminism”, Michael Kimmel, hat DRadio Wissen interviewt. Er erklärt, warum mehr Gleichberechtigung auch Männern zu Gute kommt.

Die Kampagne zu #ichhabnichtangezeigt (wir berichteten) geht weiter. Für das nachfolgende Video sprechen wir eine Trigger Warnung aus!

Die neue malawische Präsidentin Joyce Banda legt los. Wie die BBC berichtet, will sie das Verbot homosexueller Beziehungen aufheben.

Berlin braucht ein queeres Jugendzentrum. Damit dieses realisiert werden kann, ist eure Unterstützung notwendig. Auf Petition Online könnt ihr unterzeichnen.

Der HSV hat fünf Millionen Euro Verluste gemacht und muss nun sparen. Deswegen steigt die Frauenmannschaft aus der Bundesliga direkt in die Regionalliga ab, berichtet das Hamburger Abendblatt. Nicht aus sportlichen, aus wirtschaftlichen Gründen.

Der Tagesspiegel berichtet über die sexistische Äußerung von Pirat Gerwald Claus-Brunner zu Frauenquoten. In der aktuellen Ausgabe von Analyse & Kritik nimmt Sandra Laczny Positionen der Piratenpartei zum Geschlechterverhältnis genauer unter die Lupe.

In Großbritannien gibt es neben dem gelben und roten M&M auch eine Ms. Green. Auf einer neuen Sonderedition wird sie vom gelben M belauert und heimlich beobachtet (der dafür aus dem Baum fällt). Haha, wie witzig. Nicht. Leider auch nicht der erste Werbefehlgriff, so SFGate.

„Der Feminismus unterdrückt Männer“ – trotz Männerquoten von 98 Prozent in Aufsichtsräten und Vorständen kommt dieser Vorwurf immer wieder. Zuletzt im britischen Observer. The F-Word hat die Argumente auseinander genommen.

Aktuelle Stellenausschreibungen und Termine nach dem Klick!

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Abtreibung, Inklusion und Hebammen – kurz verlinkt

14. März 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 143 von 231 der Serie Kurz notiert

Im Juli werden die Haftpflichtprämien für deutsche Hebammen ein weiteres Mal um 500 Euro steigen – trotz Versprechen der Politik ist bisher nichts geschehen. Daher gibt es die Aufforderung, die Hebammen zu unterstützen, nun auch im Zukunftsdialog mit der Bundeskanzlerin.

Die Zahl der Abtreibungen ist in Deutschland zurückgegangen und damit auf dem niedrigsten Stand seit 15 Jahren. Leider bebildert der Spiegel diese Nachricht mit dem Bild einer 1000 Kreuze-Demo. Auf Nachfrage wurde uns leider noch nicht geantwortet. Eine ausführliche Aufarbeitung hat DRadio Wissen – leider wird dort gesagt, dass die „Bedenkzeit“ erst 2009 eingeführt wurde, dies bezieht sich aber nur auf Spätabtreibungen.

Wie funktioniert eigentlich Inklusion? Die Aktion Mensch hat ein Erklärbärvideo gedreht:

Um Abreibungen zu verhindern soll es in Arizona Ärzt_innen erlaubt werden, schwangere Frauen bezüglich einer Behinderung ihres Kindes anzulügen. Jezebel und Addicting Infos berichten.

Passend dazu bei Fuck Yeah PLanned Parenthood: In Georgia verließen acht Senatorinnen aus Protest gegen zwei Gesetze, die Abtreibung und den Zugang zu Verhütungsmitteln erschweren sollen demonstrativ den Raum. Und: “Women on waves” bietet Vordrucke für Sticker zum Runterladen, ausdrucken und überall hin kleben. Erklärt wird in verschiedenen Sprachen wie Frauen sicher selbst eine Abtreibung durchführen können.

Puh, schon wieder ein Artikel über die Piraten und die Frauenfrage? Ja, aber ein guter mit, Tatsache!, sogar einigen neuen Erkenntnissen zum Thema.

Anlässlich des diesjährigen Frauentages hat TERRE DES FEMMES eine Erklärung heraus gegeben, in der sie die ärztliche Empfehlung zum Thema weibliche Genitalbeschneidung/weibliche Genitalverstümmelung ausdrücklich begrüßen.

Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) kommentiert die Pläne der Koalition für eine Neuregelung des Sorgerechts bei nicht mit einander verheirateten Eltern (PDF).

Und mal noch was nettes aus den USA: Dort wurden letzte Woche mehrere Aktivistinnen mit dem US Courage Award ausgezeichnet.

Bei Xtra.da könnt ihr mehr über die Situation von Sexarbeiter_innen Kambodscha lesen.

Zwei Artikel aus dem Bitchmagazin: Einer über Cynthia Nixon (Miranda aus “Sex and the City”) und die labels gay und bi. Und eine tolle Linksammlung mit Blogartikeln zum Internationalen Frauentag!

Im Independent hat Laurie Penny eine klare Forderung erhoben: Genug mit den Sektempfängen und nett sein! Damit sich was ändert, müssen Frauen wieder sauer und unbequem werden, wie die Pussy Riots auf die Straße gehen und drastische Forderungen stellen!


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Unter den langen Haaren, Muff von 1000 Jahren

6. Dezember 2011 von Helga

Rund 44 Jahre nach seinem Einzug in die Kommune I und dem Beginn der Politisierung des Privaten kann man für Rainer Langhans nun feststellen: Alles bleibt wie es war. Denn mit seinen Einkünften aus dem RTL-Dschungel Camp will er Julian Assange unterstützen. Laut der Piratenpartei Bayern, die ebenfalls 20.000 Euro erhält, ginge es dabei um den Schutz von Whistleblowern und die Plattform WikiLeaks. Nur dass das Geld keinem dieser beiden Zwecke zu Gute kommt, sondern dem Julian Assange Verteidigungsfonds. Der eingerichetet wurde, um Assange in seinem privaten Verfahren wegen sexueller Nötigung und Vergewaltigung zu helfen.

Wie bereits vor einem Jahr Michael Moore übersieht nun Rainer Langhans das fatale Signal, das von seiner Stellungnahme ausgeht. Wer in einem Verfahren aufgrund sexueller Gewalt von einer Verschwörung ausgeht, stellt die Opfer als Lügner_innen dar. Er arbeitet fleißig an dem Mythos mit, Frauen benutzten den Vorwurf einer Vergewaltigung nur, um Männern zu schaden. Wer seine Spende an Assanges Verteidigungsfonds mit einer Spende für Whistleblowingschutz gleich setzt, hat sich entweder fahrlässiger Weise nicht mit dem Fonds beschäftigt oder nimmt die Implikationen billigend in Kauf.

Moore entschuldigte sich immerhin für das Verharmlosen der Gewalt gegen Frauen und den mangelnden Respekt gegenüber den Opfern – nach einer massiven Twitterkampagne, die ihn schließlich ins Fernsehen verfolgte. Dazu bedurfte es leider wieder einmal der Arbeit vieler Aktivist_innen, von alleine war er, als ansonsten progressiver Linker, darauf nicht gekommen. Auch Langhans ist theoretisch bestens informiert über „das Private ist politisch“ und die daraus resultierenden Konsequenzen. Gebracht hat es nichts. Auch 2011 kommt männliche Solidarität vor „Frauengedöns“.

Ähnlich sieht es bei den Piraten aus. Mehrere Kommentator_innen machten ihrem Ärger unter dem Eintrag Luft. Angekommen ist die Kritik zumindest teilweise:

Dass es speziell bei Assange um Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens geht, ist leider aufgrund eines Gedankensprung und durch vollkommene Mißachtung dieser Tatsache durchgerutscht. In keinster Weise sollten die publizierten Vorwürfe gegen Assange heruntergespielt, verharmlost oder gar Frauen in solchen Situationen verunglimpft werden. Zwar kann ich nicht für die Bayern-Presse sprechen, bitte als Mitverfasser der Mitteilung jedoch um Verzeihung, dass es hier zu dieser Möglichkeit einer Missdeutung gekommen ist.

Eine offizielle Stellungnahme der Piratenpartei Bayern steht weiter aus.


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Mit Highheels gegen das Patriarchat – die Neuigkeiten der Woche

20. Oktober 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 126 von 231 der Serie Kurz notiert

Am Wochenende war die Mädchenmannschaft beim Barcamp Frauen. Verena berichtete bereits für den Freitag und für uns. Auch in der tazim Vorwärts und der Seite der SPD gibt es jeweils einen Rückblick.

Männer mit Behinderungen sind stärker von sexueller Gewalt betroffen als Männer ohne Behinderungen, so die LA Times.

Die ukrainischen Femen waren und bleiben aktiv: “Mit Highheels und oben ohne gegen das Patriarchat.”

Heute hat die Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek ihren 65. Geburtstag. DieStandard hat ein Porträt von Jelinek.

Unter den 1.133 Kandidat_innen, die in das Parlament in den Oman wollten, waren 77 Frauen: eine davon hat es geschafft.

In Afghanistan ist die Frauenquote im Parlament zwar höher, beim Wiederaufbau sei die Situation der Frauen aber zu lange vernachlässigt worden. Nach inzwischen zehn Jahren internationalen Einsatzes sei es immer noch nicht zum Strategiewechsel, vom militärischen, hin zum zivilen Aufbau gekommen, so die Ärztezeitung.

Junge Männer möchten gerne aufmerksame Väter mit Zeit für ihre Kinder werden, so die Süddeutsche. Nach der Geburt ist dann aber doch wieder das traditionelle Familienmodell angesagt. Schuld daran: Der Gender Pay Gap. Denn wenn er mehr verdient als sie, begräbt der Kontostand alle guten Vorsätze.

Über die Schwierigkeiten von Transgendern im Libanon berichtet der Daily Star (und einem kleinen Happy End).

Die ING-DiBa spendet je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Das Girls Rock Camp freut sich über deine Stimme! Bis zum 15. November könnt ihr noch voten.

Es hört nicht auf: In der taz wird wieder einmal das “post-gender”-Konzept der Piraten diskutiert.

Termine nach dem Klick:

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Engagiert protestieren, bewusst konsumieren, politisch feiern – die Blogschau

8. Oktober 2011 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 130 von 242 der Serie Die Blogschau

Nach wie vor schert Facebook sich nicht um den Protest gegen – dezent formuliert – vergewaltigungsverharmlosende Aktivitäten auf ihren Seiten. Das Mädchenblog berichtet (Triggerwarnung).

Die Gleisbauarbeiten rezensieren Basha Mikas “Feigheit der Frauen” – mit viel Wut im Bauch.

Regina Frey dokumentiert und kommentiert ihren Mailwechsel mit dem Piraten-Abgeordneten Xander Dorn zum Thema Geschlechterverhältnisse bei den Piraten und sonstwo.

Anlässlich der  Gay Pride Belgrad (die letztendlich verboten wurde) berichtet bomec über die krasse Homophobie, die in Serbien grassiert.

Der aktuelle Gastblog beim Missy Magazine von Side-Glance thematisiert die oftmals äußerst problematischen Produktionsbedingungen von Unterhaltungselektronik.

Puzzlestücke blickt kritisch zurück auf die Veranstaltung Perspektiven feministischer Organisierung nach dem Slutwalk, die kürzlich auch hier bei der Mädchenmannschaft Anlass zur Diskussion war.

Ein Plädoyer für die Beilegung aller Mütter-Grabenkämpfe gibt es von Rike Drust a.k.a. inFemme unterstellt.

Einem interessanten Vortrag zur Enstehung von sexuellem Begehren hat Antje Schrupp beigewohnt.

An der Uni Paderborn plant der Frauenprojektbereich MIA für Anfang 2012 eine Kunstausstellung zum Thema „!Doing gender Killing gender¿“ und lädt dazu ein, sich mit künstlerischen Ideen daran zu beteiligen.

Ein neuer Blog in der feministischen Blogosphäre: Just Stuff.

Und ein paar wichtige Termine gibt’s natürlich auch noch, nach dem Klick: (mehr…)


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Bloggen statt Rausch

1. August 2011 von Helga
Dieser Text ist Teil 75 von 115 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

Julia Schramm
(laprintemps auf Twitter und Facebook)

Wie heißt du?
Julia Schramm

Seit wann bloggst du?
Seit Februar 2010.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich habe dem Rausch entsagt und gefastet. Ich hatte damals eine Phase, in der ich mich oft in verschiedende Formen des Rausches geflüchtet habe – hauptsache keinen klaren Kopf bewahren. Irgendwann stellte ich fest, dass es Missbrauchstendenzen annimmt, also der Versuch durch externe Gelüste innere Missstände zu übertünchen. Deswegen beschloss ich mich im Anschluss an ein, im Rheinland traditionell, exzessives Karneval dem christlichen Fasten hinzugeben. Aber unter agnostischen Vorzeichen, also die Frage: Was bringt Verzicht? Was steckt hinter diesen Traditionen? Gibt es eine humanistische Ebene? Gleichzeitig war es auch ein Kampf mit mir und meinen Dämonen. Bloggen war da sehr hilfreich. Ein offenes Tagebuch.

Worüber schreibst du?
Über Politik, Gesellschaft, Liebe, Philosophie, Menschen, Piratenpartei, mein Universum und die Metamoderne. Ich verfolge weder ein konkretes Thema, noch steht der Blog unter einem Aspekt, der mir wichtig ist. Ich teile meine Gedanken der Welt mit. Mehr nicht.

Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:
Oh, so einiges wäre mir nicht passiert! Ich wohne nicht umsonst im Internet. Meine Liebe hätte ich verpasst, viele Freunde und geistige Weggefährten wären mir entgangen. Auch haben mich Freunde wiedergefunden, die ich sonst wohl verloren hätte ohne einen Detektiv zu beauftragen. Und schließlich wäre ich dem Feminismus gegenüber immer noch so ignorant, wie ich es war. Das Internet ist quasi schuld, dass ich mich nun als Feministin bezeichnen will – so als Haltung.

Wovon braucht das Internet mehr:
Bewusstsein. In vielerlei Hinsicht. Bewusstsein der User über die Beschaffenheit, über die Flüchtigkeit und Verflüssigung, um mal meine neu erworbenen Hegelkenntnisse auszupacken. Und weniger Panik. Viel weniger Panik. Und mehr Langmut.

Frauen im Web sind…
… genauso unbeholfen in der Überwindung von Sexismus wie im Analogen.

Deine tägliche Web-Lektüre:
Twitter, bild.de, SpOn, faz.net und alles, was mein Twitterfeed so spannendes von sich gibt.

Tipps und Bewerbungen für die WWW Girls an post(at)maedchenmannschaft.net.


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Kurz verlinkt: Gleich zweimal Feminismus im Radio

14. Dezember 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 64 von 231 der Serie Kurz notiert

Die Jungle World berichtet, dass das Land Schleswig-Holstein in der kommenden Woche über seinen Sparhaushalt abstimmt. Auch zwei Frauenhäuser sollen geschlossen werden.

Der Reithof Maruschka in Meuselko, eine soziale Einrichtung, in der traumatisierte Mädchen ein sicheres Zuhause finden, wird nun durch das Hochwasser und den Dammbruch bedroht. Mehr Informationen zum Reithof und wie ihr helfen könnt, findet ihr auf betterplace.org.

Auf dem Fotoblog von msnbc.com könnt ihr ein paar interessante Einblicke in ein afghanisches Frauengefängnis bekommen.

Patrick von Derangierte Einsichten kommentiert das queer- und familienpolitische Programm der Piratenpartei.

Auf AG Queer Studies könnt ihr dem Vortrag “Ich bin schw…, ehm, homosexuell – Wissenschaft und Homosexualität in der DDR” von Sebastian Mohr lauschen.

An alle Interessierten, die gut Englisch sprechen: Gender Across Borders vergibt einen Praktikumsplatz an eine_n Redakteur_in und sucht eine Person, die/der sich mit Marketing und Fundraising auskennt.

Feminismus im Radio – gibt’s das überhaupt? Diese Frage geht „EuWoRa“- European Women’s Radio nach. Begleitet hat das Projekt Petra Pfisterer, die im folgenden Interview Viktoria Balon Rede und Antwort stand. (via recherche)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Noch mehr Feminismus im Radio gibt es auf freie-radios.net: Aus einer wertkritischen Perspektive unterzieht Roswitha Scholz die Queer Theorie einer feministisch-materialistischen Kritik.

Im Guardian findet ihr einen lesenswerten Artikel zum Thema Gewalt gegen indigene Frauen: Die Autorin resümiert, dass die Gewalt an indigenen Frauen Kanadas Verweigerung widerspiegele, sich mit seiner Kolonialgeschichte auseinander zu setzen.


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Von queeren Piraten und Rap gegen Homophobie

25. November 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 68 von 231 der Serie Kurz notiert

Die Ökonomin und Frauenforscherin Gudrun Biffl spricht in der ZEIT über Gehaltsdiskriminierung, Männerseilschaften und darüber, warum Frauen keine Feministinnen sein dürfen.

Im Spiegel: Das Elterngeld kostet Milliarden, verfehlt aber alle von der Bundesregierung gesteckten Ziele. Expert_innen raten nun das Kindergeld abzuschaffen.

In der Taz lernen wir, wie amerikanische Feministinnenden deutschen Feminismus” sehen: “Existiert der überhaupt?”

Auf Feminists with Disabilities (FWD) erklärt s.e. smith, warum der gesellschaftliche Umgang mit Behinderung ein feministisches Thema sei: “Disability is a Feminist Issue: Gendering Health Access”.

AG Queer Studies stellt einen schon etwas älteren Podcast online: Ina Kerner spricht über das Verhältnis von Rassismus und Sexismus.

Wie die Sueddeutsche berichtet, können geschiedene Frauen, die auf ihre Karriere verzichtet und jahrelang Kinder erzogen haben, auf mehr Geld hoffen.

Die Piraten stellen ihr queer- und familienpolitisches Programm vor: Dieses wurde mit überwältigender Mehrheit von über 95% angenommen und steht nun im Grundsatzprogramm.

Kübra war zu Gast bei Radio eins rbb und erzählte

was aus ihrer Sicht eine Parallelgesellschaft ist, bekennt sich zu ihrer hartnäckigen Lakritzsucht, verrät ihre Leidenschaft für muslimische Mode-Blogs, und erklärt, warum sie Berlin-Tegel nicht für einen internationalen Flughafen hält.

Der Düsseldorfer Rapper Blumio macht mobil gegen Homophobie. Im Bericht von queerblicktv erzählt er warum.

Für alle englischsprachigen Interessierten noch ein Call for PapersWorkshop Women, Diplomacy and International Politics since 1500. Deadline: 30.11.


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Piratenpartei: Post-Gender war gestern

18. Mai 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 91 von 231 der Serie Kurz notiert

“Pirat! Gehe 5 Uhr früh ins Büro. Zähle weiße Mittelschichtsmänner, die putzen. Sage: “Race, class, gender sind überholte Kategorien.” (Bov Bjerg im Mai 2010)

Zur Piratenpartei ist eigentlich alles gesagt und geschrieben worden. Nach dem letzten Bundesparteitag in Bingen am vergangenen Wochenende haben auch die Piraten selbst alles gesagt: Dass sie unwählbar sind für die Mehrheit der Gesellschaft und ihr zukünftiges Dasein lieber als kleine, unbedeutende Randpartei fristen wollen, statt mit frischen und konstruktiven Ideen die fünf großen Parteien mindestens zu verunsichern. Ebenso legen sie wenig Wert darauf, dass politische Arbeit in einer Partei Spaß machen kann, außer für eine bestimmte Gruppe von Menschen. So irren sie weiter ziellos umher in ihrem kleinen parteipolitischen Kosmos auf der Suche nach dem Sündenbock für ihre bisher eher bescheidenen politischen Meilensteine: die Anderen. Und Aaron König, der nach dem unbefriedigenden Wahlergebnis in NRW aus der Partei ausgetreten ist.

Nachfolgend eine kleine Zusammenschau von Menschen, die Ursachenforschung betreiben:


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