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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Österreich</title>
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		<title>Letzte News vor Weihnachten &#8211; kurz verlinkt</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 10:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch nach der 1000. Demonstration der südkoreanischen Trostfrauen (wir berichteten) gibt es keine Entschuldigung oder Entschädigung, wie diestandard.at berichtet. Für ihr Modellprojekt Mädchenbeirat sucht die Filia Frauenstiftung eine pädagogische Fachkraft auf Honorarbasis. Bewerbungsschluss ist der 5. Januar kommenden Jahres. Lange hat es gedauert und heftig gestritten wurde, doch ab Januar werden in der österreichischen Nationalhymne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch nach der 1000. Demonstration der südkoreanischen Trostfrauen (<a href="http://maedchenmannschaft.net/das-schweigen-gebrochen-die-geschichte-der-trostfrauen/">wir berichteten</a>) gibt es <a href="http://diestandard.at/1324170187835/Keine-Entschaedigung-fuer-die-Comfort-Women" target="_blank">keine Entschuldigung</a> oder Entschädigung, wie <em>diestandard.at</em> berichtet.</p>
<p>Für ihr Modellprojekt Mädchenbeirat sucht die <em><a href="http://www.filia-frauenstiftung.de/index.php" target="_blank">Filia Frauenstiftung</a></em> eine <a href="http://www.filia-frauenstiftung.de/inhalt/aktuelles/aktuelles/ausschreibung-paedagogische-kraft.html" target="_blank">pädagogische Fachkraft auf Honorarbasis.</a> Bewerbungsschluss ist der 5. Januar kommenden Jahres.</p>
<p>Lange hat es gedauert und heftig gestritten wurde, doch ab Januar werden in der österreichischen Nationalhymne <a href="http://www.n-tv.de/politik/Oesterreich-ehrt-seine-Toechter-article4952996.html" target="_blank">auch die Töchter des Landes</a> besungen, nicht nur die Söhne. Das Parlament beschließt eine entsprechende Änderung des Liedtextes.</p>
<p><em>Jezebel</em> berichtet über eine <a href="http://jezebel.com/5868905/what-kind-of-woman-has-a-second-trimester-abortion" target="_blank">Studie, nach der sich die demografische Situation derjenigen Frauen, </a>welche im zweiten Trimester, also zwischen der zwölften und sechzehnten Woche ihrer Schwangerschaft eine Abtreibung vornehmen lassen, deutlich von der Situation derer unterscheidet, welche nach der sechzehnten Woche die Schwangerschaft abbrechen.</p>
<p>Nichts mit post-gender und post-race (Überraschung!) : An einer <a href="http://www.fr-online.de/studium/skandal-an-eliteschule-wie-eine-versammlung-des-ku-klux-klan,5027854,11167666.html" target="_blank">New Yorker Eliteschule</a> sind Sexismus und Rassismus noch tief in den Köpfen, berichtete die <em>Frankfurter Rundschau</em>.<span id="more-25731"></span></p>
<p>Autismus gilt vielen als „männliche“ Krankheit, daran anschließend orientieren sich die Diagnosekritierien. Dabei werden <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Autistische-Mdchen-fallen-kaum-auf/story/21306363" target="_blank">autistische Mädchen vermutlich übersehen</a>, so der <em>Tages-Anzeiger</em>. Eine weltberühmte Autistin ist die Forscherin und Aktivistin Temple Grandin. Am 23. Dezember zeigt arte den Film „<a href="http://www.rtv.de/sendungsdetails/1419965/du-gehst-nicht-allein.html" target="_blank">Du gehst nicht allein</a>“ über ihr Leben (via <a href="http://aspergerfrauen.wordpress.com/2011/12/15/23-12-2011-auf-arte-du-gehst-nicht-allein-film-uber-temple-grandin/" target="_blank">Ich bin Autistin</a>).</p>
<p><iframe src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/cpkN0JdXRpM" frameborder="0" width="480" height="274"></iframe></p>
<p>Über Jahre hinweg setzte die britische Polizei Undercover-Agenten ein, um verschiedene Protestbewegungen auszuspionieren. Dabei gingen einige auch intime Beziehungen zu Aktivistinnen ein – diese fühlen sich nun <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/36/36099/1.html" target="_blank">benutzt und erniedrigt</a>. Daher streben sie, so <em>Telepolis</em>, eine Klage nach der Europäischen Menschen­rechts­konvention an.</p>
<p>Scotland Yard startet eine <a href="http://jezebel.com/5868781/rape-prevention-effort-refreshingly-manages-to-avoid-victim-blaminghttp://" target="_blank">Kampagne, um Vergewaltigung zu bekämpfen</a> &#8211; die sich endlich mal nicht an die Opfer richtet.</p>
<p><a href="http://taz.de/Debatte-Frauen/!83929/" target="_blank">In der taz beklagt Christa Stolle</a>, geschäftsführende Vorstandsfrau von <a href="http://frauenrechte.de/online/index.php" target="_blank">Terre des Femmes e.V.</a>, den Trend zur &#8220;Intim-OP&#8221; gerade bei jungen Frauen. Die Replik von <a href="http://taz.de/Debatte-Frauen/!83974/" target="_blank">Anna Katharina Meßmer</a>, ebenfalls in der taz, wendet sich gegen das objektifizierende Frauenbild in Stolles Text.</p>
<p>Und nochmal taz: Weil eine Wiener Bürger_inneninitiative die Prostitition erfolgreich aus Wohngebieten verdrängt hat, sind viele Prostituierte nun gezwungen, in dunkle Seitenstraßen oder Parklätze auszuweichen. Dadurch <a href="http://taz.de/Strassenstrich-in-Wien/!83580/" target="_blank">verschlechtern sich ihre Arbeitsbedingungen,</a> insbesondere die Arbeitssicherheit erheblich. <em>(Anmerkung: Von mir gibt es auch diesmal sicherheitshalber eine Triggerwarnung für die Kommentare unter den Artikeln)</em></p>
<p>Noch immer keine Geschenkidee? Zeitschriftenabos zum Verschenken bieten z.B. <a href="http://www.l-mag.de/no_cache/abo.html" target="_blank">das <em>L-Mag</em></a> oder das <a href="https://missy-magazine.de/abo/abo-bestellen/" target="_blank"><em>Missy Magazine</em></a>. Die <em>Gazelle</em> sucht <a href="http://www.gazelle-magazin.de/2011/12/21/gazelle-wieder-als-print-aktion/" target="_blank">auch noch Abonenntinnen</a>. Nicht im Abo, aber gerade fertig vor dem Fest sind auch das (leider ziemlich heteronormative)<a href="http://www.jungsheft.de/index2.html" target="_blank"><em> Jungsheft</em> und das <em>Giddyheft</em></a>. Ein weiterer Klassiker sind natürlich Kalender. Ob die <a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/12/wegbereiterinnen.pdf">Weg­bereiterinnen X (PDF)</a>, der <a href="http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,383,.html" target="_blank">Queer­feministische Taschen­kalender</a>, <a href="http://www.etsy.com/listing/82754558/2012-wall-calendar-sissy" target="_blank">Elisha Lims SISSY</a> oder <a href="http://queerscumcalendar.de/" target="_blank">queerscumcalendar </a>– da sollte für jede_n was dabei sein.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25731&amp;md5=74676101c1a7b8b37cc430e64bf72006" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
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		<title>Prenzelberg-Frauenhass, pseudo-wissenschaftlicher Quatsch und antisexistische Bierdeckel &#8211; Die Blogschau</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/prenzelberg-frauenhass-pseudo-wissenschaftlicher-quatsch-und-antisexistische-bierdeckel-die-blogschau/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/prenzelberg-frauenhass-pseudo-wissenschaftlicher-quatsch-und-antisexistische-bierdeckel-die-blogschau/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 08:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Der Feminismus ist schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Weibsbilder Mannsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaftlicher Quatsch]]></category>
		<category><![CDATA[Macchiato-Mütter]]></category>
		<category><![CDATA[Matriarchatsforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[People of Color]]></category>

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		<description><![CDATA[Nervt es Euch, das Rumgehacke auf den &#8220;Macchiatto-Müttern&#8221; und Prenzelberg-Frauen, zu finden unter anderem mal wieder im letzten taz-Text von Anja Meier (&#8220;Die Weiber denken, sie wären besser&#8221;)? Dann werdet Ihr Euch sehr über den Text der fuckermothers freuen, denn da ist mensch auch ziemlich angenervt von dem Gebashe.  Ebenso auf VAGUE, wo zum Prenzelberg-Frauenhass festgehalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nervt es Euch, das Rumgehacke auf den &#8220;Macchiatto-Müttern&#8221; und Prenzelberg-Frauen, zu finden unter anderem mal wieder im letzten taz-Text von <strong>Anja Meier</strong> (&#8220;Die Weiber denken, sie wären besser&#8221;)? Dann werdet Ihr Euch sehr über den Text der <strong>fuckermothers</strong> freuen, denn da ist mensch auch <a href="http://fuckermothers.wordpress.com/2011/10/10/tourette-taz/" target="_blank">ziemlich angenervt</a> von dem Gebashe. </p>
<p>Ebenso auf <strong>VAGUE</strong>, wo zum <a href="http://vague.antville.org/stories/2087546/" target="_blank"target="_blank">Prenzelberg-Frauenhass </a>festgehalten wird: &#8220;Menschen, die hier wohnen, gelten bei erstaunlich vielen anderen Menschen, die nicht hier wohnen, als so große Arschlöcher, dass die immer wieder darüber schreiben.&#8221;</p>
<p>Frauen in Filmen, Serien, Videospielen und Comics sind nicht selten <a href="http://fernseherkaputt.blogspot.com/2011/10/manisch-feenhaft-damonisch-allein-unter.html"target="_blank">&#8220;Manisch, feenhaft, dämonisch, allein unter Männern und aufgrund myteriöser Umstände schwanger&#8221;</a> - und manchmal wird dann noch ein feministischer Komplott in die Handlung geflochten.</p>
<p>Wie mit dem Termini &#8220;Scheidungsdrama&#8221; und &#8220;Beziehungsstreit&#8221; Gewalt gegen Frauen verzerrt dargestellt wird, hat die <strong><a href="http://denkwerkstatt.wordpress.com/2011/10/09/scheidungsdrama-und-beziehungsstreit/"target="_blank">Denkwerkstatt</a> </strong>unter die Lupe genommen.</p>
<p>Feminismus für den gesamtdeutschsprachigen Raum oder doch ein bisschen spezifischer? <a href="http://geschlechterchaos.wordpress.com/2011/10/11/i-bin-aus-osterreich/"><strong>Geschlechterchaos</strong> kündigt an, in Zukunft ein bisschen mehr den Blick auf Österreich zu richten</a> und startet zudem einen Aufruf: &#8220;Wenn du aus Österreich bist, in Österreich lebst, über Österreich bloggst – insbesondere queer/feministisch/frauen- und/oder geschlechterpolitisch – dann melde dich!&#8221;</p>
<p><strong>Antje Schrupp</strong> machte letzte Woche darauf aufmerksam, dass bei Wikipedia aktuell darüber diskutiert wird, den Artikel zum <a href="http://antjeschrupp.com/2011/10/13/wikipedia-ohne-matriarchatsforschung/" target="_blank">Stichwort &#8220;Matriarchatsforschung&#8221; zu löschen </a>- und plädiert dafür, sich in die Diskussion einzumischen.</p>
<p>Hier gibt es ein <a href="http://www.youtube.com/watch?v=rNjc6ztyJG4">sehenswertes Interview</a> mit dem Macher/der Macherin von <a href="http://troublex.blogsport.de/"target="_blank"><strong>Trouble-X</strong> Comix</a>.</p>
<p><strong><a href="http://blackandnotonlybeautiful.blogspot.com/2011/10/was-das-hier-ist.html"target="_blank">&#8220;Black!&#8230; and not only beautiful!&#8221;</a></strong> ist ein neues Blog, das zukünftig afrodeutsche, schwarze Menschen und &#8220;schwarze&#8221; Kulturen* porträtieren und zudem Darstellungen von People of Color in Medien und Gesellschaft kritisch hinterfragen wird.</p>
<p>Über die Debatten um Evolutionsbiologie und &#8220;Pick Up&#8221; (&#8220;Pseudowissenschaft, die darauf abzielt, möglichst viele Geschlechtspartner zu bekommen&#8221;) hat Maren von <strong>Paper Cuts</strong> ein paar klare Worte geschrieben, und zwar <a href="http://papercuttinghard.blogspot.com/2011/10/mein-problem-mit-pick-up-nicht-der.html"target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Auch die <strong>Kaltmamsel</strong> fragt: <a href="http://www.vorspeisenplatte.de/speisen/2011/10/wann-wurde-dir-eigentlich-klar-dass-du-hetero-bist.htm" target="_blank">Wann also wurde mir eigentlich klar, dass ich hetero bin</a>?</p>
<p>Und last not least: Mal wieder die wunderbaren <a href="http://antisexistischebierdeckel.wordpress.com/motive/"target="_blank">antisexistischen Bierdeckel</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24099&amp;md5=cae76e0f2c52c644683af6b732052e43" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Genderissimi: Die Blogschau]]></series:name>
	</item>
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		<title>Mit aufgeklebten Bärten und ausgeliehenen Stöckel­schuhen</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mit-aufge%c2%adklebten-baerten-und-ausgeliehenen-stoeckel%c2%adschuhen/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 09:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Country]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus!]]></category>
		<category><![CDATA[Gender]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit 2003 gibt es &#8220;Supernachmittag&#8221; in der Duo Formation mit Sol Haring (git, vox, blues harp) und Anita/Peter Mörth (bass, vox, geige). Sol ist Musikerin in diver­sen Pro­jekten, Digital Media Künstlerin und Wissen­­schaftlerin in Graz. Anita/Peter ist Musiker, Künstlerin, Wissen­schaft­lerin und derzeit Qualitäts­­manager in Berlin. Im Inter­view mit der Mädchenmannschaft sprechen die beiden über die Grazer feministische Musik-Szene, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_22750" class="wp-caption alignright" style="width: 216px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/supernachmittag.png"><img class="size-full wp-image-22750     " title="Supernachmittag" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/supernachmittag.png" alt="" width="206" height="138" /></a><p class="wp-caption-text">Supernachmittag</p></div>
<p>Seit 2003 gibt es &#8220;<a href="http://supernachmittag.at" target="_blank">Supernachmittag</a>&#8221; in der Duo Formation mit Sol Haring (git, vox, blues harp) und Anita/Peter Mörth (bass, vox, geige). Sol ist Musikerin in diver­sen Pro­jekten, Digital Media Künstlerin und Wissen­­schaftlerin in Graz. Anita/Peter ist Musiker, Künstlerin, Wissen­schaft­lerin und derzeit Qualitäts­­manager in Berlin. Im Inter­view mit der <em>Mädchenmannschaft</em> sprechen die beiden über die Grazer feministische Musik-Szene, die Verbindung von Gender Theorie und Musik und über irritierte Konzert­gänger_innen. Nicht nur musikalisch sind sie gut ausgestattet: Bärte, Stöckel­schuhe, Röckchen und Sakkos; Kot­letten, Männer­schuhe, Zigarren und Gitarren.</p>
<p><strong>Was hat es eigentlich mit eurem Namen “Supernachmittag” auf sich?</strong></p>
<p><strong>Sol:</strong> Anita/Peter hat den Namen erfunden. Unsere Ab­kürzung &#8211; ein Name, unter dem wir auch be­kannt sind &#8211; ist: SNM.</p>
<p><strong>Peter:</strong> Anfangs waren mehrere Inter­­pre­tationen für die Ab­kürzung im Spiel: von Sol aNd Moerth bis SexyNightMare &#8211; aber Super­nachmittag ist es dann ge­worden.</p>
<p><strong>Ihr kommt aus Graz (Österreich). Gibt es dort so etwas wie eine feministische Musik-Szene?</strong></p>
<p><strong>Sol:</strong> Ja, die gibt es gerade vermehrt, im Forum Stadt­park gibt es zwei­mal jährlich die <a href="https://www.facebook.com/pages/Grrrls-Night-Out/119097558109781?sk=info" target="_blank">Grrrls Night Out</a>, im November mit dem Motto &#8220;noise&#8221;. Es gibt außer­­dem ein sehr aktives <a href="http://ladyfest-graz.info/" target="_blank">Ladyfest Team</a> und die OeH der Uni setzt sich auch für Frauen in der Musik ein.</p>
<p><strong><span id="more-22560"></span>Eure Musikrichtung nennt ihr “philosopunk und gender country rock”. Welchen Ein­fluß hat das ‘gender’ in der Beschreibung auf eure Musik?</strong></p>
<p><strong>Sol:</strong> Wir versuchen die Genres zu dekonstruieren, sich ein­zu­teilen, nicht zu passen, sich nicht ein­teilen zu lassen, das kann auch kreativ reflektiert werden.</p>
<p><strong>Peter:</strong> &#8230; es ist quasi die musikalische Umsetzung der Gleich­zeitig­keit von auf­ge­klebtem Bart und aus­geliehenen Stöckel­schuhen.</p>
<div>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/9iUQJFyovhE&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/9iUQJFyovhE&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><strong>Ihr seid beide Wissenschaftlerinnen. Wie viel Theorie steckt in eurer Performance?</strong></p>
</div>
<p><strong>Sol:</strong> So manche Songtexte (zum Beispiel &#8220;total liar&#8221;) sind mit theoretischen Versatz­stücken gekenn­zeichnet. Was manchmal in der Wissen­schaft nicht &#8220;erlaubt&#8221; wäre, darf hier zu­sammen in einer Strophe abhängen.</p>
<div id="yui_3_2_0_1_1315002536856217">
<p><strong>Peter:</strong> Bei anderen songs wie &#8220;blue&#8221; sind es dann zum Beispiel politisch-wissenschaftliche Ideen, die in ein ideales Zukunfts­szenario über­tragen werden. Die Idee der Performances steht in der Tradition von Judith Butler und soll sagen, dass alles möglich sei und vorgefertigte Kategorien nicht immer passen.</p>
<p><strong>Auf der Bühne seid ihr oft als Herr Haring und Herr Mörth zu sehen. Wie reagiert euer Publikum auf das Gender Bending?</strong></p>
<p><strong>Sol:</strong> Wir sind Drag Kings und unser Bühnen­outfit macht uns zu Herren der &#8220;speziellen Art&#8221;. Das Publikum reagiert sehr unter­schiedlich. Da wir uns meist nicht einfach so &#8220;schön herrichten&#8221;, kann das auch irritierend wirken.</p>
<p><strong>Peter:</strong> Meist scheint genau diese Irritation auch eine hohe Attraktivität zu haben.</p>
<p><strong>Sol:</strong> Es geht zum Beispiel um eine gewisse Irritation des Begehrens. Wenn man da so auf der Bühne steht, schwappt mitunter eine Welle des Begehrens herüber. Und dann kommt die StellvertreterInnenrolle der Performerin ins Spiel: Sie nimmt einen Platz ein, den vielleicht die Frau (der Mann) im Publikum auch gern einnehmen will. Und da kann es dann für die eine oder andere Heterofrau und Lesbe unklar sein, wen sie da nun begehrt, die Frau im Manne oder den Mann in der Frau &#8230;. und für die Männer stellt sich oft die Frage: &#8220;Maria &amp; Josef ist das jetzt a Frau oder a Mann?&#8221; Und da kommt es mitunter zu lustigen Szenen nach dem Konzert &#8211; da wird ungeniert nachgefragt. Diese Irritation tragen wir auch zwischendurch mit der Gitarre und dem Bass auf: War die Gitarre einst ein Phallus, ist sie bei uns eher eine nicht enden wollende Klitoris!</p>
<p><strong>Nehmt ihr bewusst Bezug auf die <a href="http://maedchenmannschaft.net/revolutionare-maedchen/" target="_blank">Riot Grrrl Bewegung</a> und wenn ja, wieso?</strong></p>
<p><strong>Sol:</strong> Ich stamme aus der Generation der Riot Grrrls und war dadurch animiert einfach selbst eine Gitarre in die Hand zu nehmen, außerdem hab ich meine Diplom­arbeit über die Riot Grrrls geschrieben&#8230;</p>
<p><strong>Peter:</strong> Natürlich steht SNM auch in dieser &#8220;Tradition&#8221; und das sehr gerne, denn diese Art der Selbst­ermächtigung und auch Wider­stand gegen das System von Un­gleichheiten sind auch unser An­liegen. Auch der musikalische Ein­fluss ist sicher mit dabei &#8211; das ist einfach klasse Mukke.</p>
<p><strong>Welche anderen, weniger bekannte Künstlerinnen könnt ihr empfehlen? </strong></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/blacksheepbleached.band">Black Sheep Bleached</a> und <a href="http://tofita.mur.at/">Extofita</a>.</p>
<p><strong>Wo kann mensch euch in nächster Zeit hören, sehen und bestaunen?</strong></p>
<p><strong></strong>Schaut doch einmal auf unserer <a href="http://www.myspace.com/supernachmittag" target="_blank">Myspace</a> vorbei! Wir haben extra für euch ein paar Lieder von unserer kommenden CD aus­gekoppelt. Und wir suchen außer­dem Auftritts­möglich­keiten in Berlin und sind für Tipps immer dank­bar. Voraus­sichtlich im Früh­jahr 2012 werden wir wieder öfters live zu sehen sein, wenn wir die neue CD vorstellen. Auf unserer <a href="http://supernachmittag.at" target="_blank">Website</a> könnt ihr unseren News­letter abonnieren, wenn ihr über Konzert­termine u.ä. infor­miert werden wollt.</p>
</div>
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		<series:name><![CDATA[Wanna Disco? Listen Up!]]></series:name>
	</item>
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		<title>Tierbefreiung, Bisexualität und Kinderbücher ohne Rassismus &#8211; die Blogschau</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 12:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tierbefreiung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 13. August finden deutschlandweit SlutWalks statt. Eine Anleitung, wie mensch einen SlutWalk organisieren kann, findest du auf SlutWalkBerlin. Auf Bittersuesz schreibt Ann, warum sie am SlutWak teilnehmen wird. Auf epic bliss berichtet Doreen von sexueller Belästigung im Alltag und kopfwehstattrausch fasst noch einmal zusammen, warum ein SlutWalk wichtig ist. Neuzugang in der Girls on Web Society: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. August finden deutschlandweit <a href="http://maedchenmannschaft.net/ob-schlampe-oder-nicht-warum-ich-slutwalk-unterstuetze/" target="_blank">SlutWalks</a> statt. Eine Anleitung, wie mensch einen <a href="http://slutwalkberlin.de/post/7575562519/wie-organisiere-ich-einen-slutwalk-eine-anleitung" target="_blank">SlutWalk organisieren</a> kann, findest du auf <em>SlutWalkBerlin</em>. Auf <em>Bittersuesz</em> schreibt Ann, warum sie am <a href="http://www.blog.annteegen.de/?p=593" target="_blank">SlutWak teilnehmen wird</a>. Auf <em>epic bliss</em> berichtet Doreen von <a href="http://epic-bliss.blogspot.com/2011/07/schrodingers-vergewaltiger.html" target="_blank">sexueller Belästigung im Alltag</a> und <em>kopfwehstattrausch</em> fasst noch einmal zusammen, <a href="http://kopfwehstattrausch.wordpress.com/2011/07/12/slutwalk/" target="_blank">warum ein SlutWalk wichtig</a> ist.</p>
<p>Neuzugang in der <em><a href="https://www.facebook.com/groups/80145135378" target="_blank">Girls on Web Society</a>:</em> Tollen Lesestoff zu Literatur findet ihr auf <em><a href="http://leserleben.blogspot.com/" target="_blank">leserleben</a></em>, Interessantes aus dem aus dem Alltag einer Medizinstudentin auf <em><a href="http://zwiegespalten.tumblr.com/" target="_blank">menschenhandwerkerin</a></em> und einen Blog von einem echten Ruhrpottkind lest ihr unter <a href="http://heimatpottential.blogspot.com/" target="_blank">heimatpottential</a>.</p>
<p>Auf dem <em>mädchenblog</em> gibt es kluge Gedanken zur <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/07/10/fleisch-und-sex/" target="_blank">Tierbefreiung und Feminismus</a>.</p>
<p>Ebenfalls auf dem <em>mädchenblog</em> ärgert sich Erika über die <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/07/11/nochmal-sexistische-werbung/" target="_blank">sexistische Werbung des italienischen Jeans-Hersteller Liu-Jo</a> und hat gleich eine Protestmail in deutsch und italienisch vorbereitet.</p>
<p>&#8220;Warum <a href="http://kiturak.wordpress.com/2011/07/08/warum-bi-kein-anhangsel-schwuler-und-lesbischer-bewegungen-sein-kann/" target="_blank">Bi kein Anhängsel schwuler und lesbischer Bewegungen</a> sein kann&#8221; diskutiert <em>kiturak</em>.</p>
<p>Die <em>Denkwerkstatt</em> hat einen Veranstaltungstipp für Oktober &#8211; die <a href="http://denkwerkstatt.wordpress.com/2011/07/11/osterreichische-mannertagung-in-graz/" target="_blank">Österreichische Männertagung</a> in Graz &#8211; bei der u.a. die bekannte Männlichkeitsforscherin Raewyn Connell sprechen wird.</p>
<p>Außerdem berichtet die <em>Denkwerkstatt </em>über eine Änderung der <a href="http://denkwerkstatt.wordpress.com/2011/07/13/trippelschritte/" target="_blank">österreichischen Bundeshymne</a>, in der bald nicht mehr nur die großen Söhne, sondern auch Töchter Erwähnung finden.</p>
<p><em>Just Another Female Blogger</em> schreibt über Politik, Transparenz und die Angst (älterer, männlicher) Politiker vor dem kaum <a href="http://jafb.de/wp/1065/bratwurst-und-politik/" target="_blank">nachvollziehbaren und unkontrollierbaren Internet</a>.</p>
<p>Redaktionsmitglied gesucht: <em>Library Mistress</em> bloggt ein <a href="http://library-mistress.blogspot.com/2011/07/die-aep-informationen.html" target="_blank">Stellenangebot</a> der <em>Feministischen Zeitschrift für Politik und Gesellschaft</em> aus Österreich.</p>
<p>Das <em>Missy Magazine </em>schreibt über den <a href="http://www.noahsow.de/blog/2011/06/28/aufruf-generationenvertrag-fur-poc-autor_innen/" target="_blank">Aufruf von Noah Sow</a>: &#8220;<a href="http://missy-magazine.de/2011/07/14/aufruf-fur-kinderbucher-ohne-rassismus/" target="_blank">Für Kinderbücher ohne Rassismus</a>&#8220;.</p>
<p>Zu guter Letzt einen spannenden Podcast von einem Vortrag von Prof. Dr. Stefan Hirschauer: &#8220;<a href="http://podcast-kombinat.de/prof-dr-stefan-hirschauer-die-praxis-der-geschlechterindifferenz-und-ihre-infrastrukturen" target="_blank">Die Praxis der Geschlechter(in)differenz und ihre Infrastrukturen</a>&#8220;.</p>
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		<title>Karrierefrauen, Strickistinnen und Demonstrantinnen &#8211; Kurz Notiert</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 14:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Anke Domscheit-Berg]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsleben]]></category>
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		<description><![CDATA[Laut SpiegelOnline ließ Lady Gaga einen Deal mit einer US-amerikanischen Super&#173;marktkette platzen, weil das Unternehmen Politiker_innen unterstützt, die sich gegen die Rechte von Homosexuellen aussprechen. In einem Artikel in der Welt vertritt die selbstständige Beraterin und ehemalige Direktorin für Regierungsbeziehungen bei der Microsoft Deutschland GmbH Anke Domscheit-Berg die These, dass &#8220;Frauenkarrieren&#8221; häufig an den antiquierten Rollenbildern von männlichen Vorgesetzten scheitern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut <em>SpiegelOnline</em> ließ Lady Gaga einen <a href="http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,750040,00.html" target="_blank">Deal mit einer US-amerikanischen Super&shy;marktkette</a> platzen, weil das Unternehmen Politiker_innen unterstützt, die sich <strong>gegen die Rechte von Homosexuellen</strong> aussprechen.</p>
<p>In einem Artikel in der <em>Welt</em> vertritt die selbstständige Beraterin und ehemalige Direktorin für Regierungsbeziehungen bei der <em>Microsoft Deutschland GmbH</em> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anke_Domscheit-Berg">Anke Domscheit-Berg</a> die These, dass &#8220;Frauenkarrieren&#8221; häufig an den <strong>antiquierten Rollenbildern </strong><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article12903412/Frauenkarrieren-scheitern-an-Vorurteilen-der-Maenner.html" target="_blank">von männlichen Vorgesetzten scheitern</a>.</p>
<p>Eine Gruppe saudischer Frauen hatte vor einigen Wochen eine Initiative namens „Baladi“ (Mein Land) gegründet, um das <strong>Wahlrecht für Frauen in Saudia Arabien</strong> zu fordern. Der <a href="http://diestandard.at/1297820317445/Saudi-Arabien-Einfuehrung-des-Frauenwahlrechts-scheitert" target="_blank">Vorstoß zum Frauenwahlrecht</a> wurde allerdings geblockt, berichtet <em>dieStandard.at</em>.</p>
<p>Im Interview mit dem <em>SZ Magazin</em> zeigt sich <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35440">Michelle Rodriguez als tough</a>. Trotzdem kommt der Artikel nicht ohne Entwarnungsfloskeln wie „Persönlich hat Rodriguez nichts gegen Männer“ aus. Oder eine noch bessere Erklärung für den Umstand, als <strong>erwachsene Frau selbstbewusst und schlagfertig</strong> aufzutreten: „Vielleicht wird man so, wenn man eine harte Kindheit hatte wie sie“.</p>
<p><strong>Mexiko und seine Abtreibungsgesetze</strong>: Jedes Jahr sterben in Mexiko Tausende von Frauen infolge von illegal und stümperhaft durchgeführten Abtreibungen, andere werden zu Haftstrafen verurteilt. Der Grund dafür sind zum einen die restriktiven Abtreibungsgesetze, zum anderen die hohe Zahl an ungewollten Schwangerschaften. Trotz des Verbotes haben 2006 <a href="http://www.gwi-boell.de/web/internationale-dialoge-mexiko-abtreibungsgesetze-selbstbestimmung-frauen-3361.html" target="_blank">über 800.000 Frauen abgetrieben</a>, berichtet Jennifer Dresel für das <em>Gunda Werner Institut</em>.</p>
<p>Am 19. März gingen über <strong>10.000 Menschen bei der Frauentagsdemonstration</strong> in Wien (Österreich) auf die Straße. <em>DieStandard.at</em> hat dazu eine <a href="http://diestandard.at/1297820888352/Tausende-demonstrieren-fuer-Frauenrechte-Es-geht-um-eure-Interessen" target="_blank">Bilderstrecke</a> und berichtet ebenfalls in Bildern über die &#8221;<strong><a href="http://diestandard.at/1297820892316/100-Jahre-Frauentag-Sichtbar-gestrickt" target="_blank">KnitHerStory</a></strong>&#8220;-Aktion (<a href="http://maedchenmannschaft.net/strickismus-handarbeit-im-oeffentlichen-raum/" target="_blank">wir berichteten</a>). Sehr unerfreulich: Obwohl die Kunst noch bis zum 26. März genehmigt sind, seien die Mehrheit der Werke <a href="http://diestandard.at/1297821057253/KnitHerStory-Kunstwerke-zur-Frauendemo-entfernt" target="_blank">laut der beteiligten Künstlerinnen</a> entfernt worden sein.</p>
<p>Morgen, am 24. März, wird eine Gruppe von <strong>Straßenprostituierten</strong> von der Ravensberger Straße in Dortmund vor das Dortmunder Rathaus zu ziehen, um dort <a href="http://www.kober-do.de/" target="_blank">gegen die Schließung des Straßenstriches</a> zu demonstrieren.</p>
<p><strong>Queer/feministische Termine</strong> für diesen Monat findet ihr in unserer <a href="http://maedchenmannschaft.net/vollzeitjob-feministin-der-terminkalender-fur-maerz/" target="_blank">Übersicht für März</a>, die ihr gern in den Kommentaren weiter ergänzen dürft. Wir suchen übrigens für den kommenden Monat wieder queer/feministische Partys, Proteste, Lesungen, Filme, Aktionen… Veranstaltungshinweise könnt ihr über unser <a href="http://maedchenmannschaft.net/kontakt/">Kontaktformular</a> an uns senden, auf unsere <a href="http://facebook.com/maedchenmannschaft" target="_blank">Facebook-Wall</a> posten oder per Twitter an <a href="http://twitter.com/grrrls_team" target="_blank">@grrrls_team</a> schicken.</p>
<p>Zum Schluss noch ein <strong>Buchtipp</strong>:</p>
<p><small>ANZEIGE:<br />
<em>Die Bücher über den jeweiligen Link zu bestellen, unterstützt die Mädchenmannschaft.</em></small><br />
<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=484514&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=7380070" target="_blank"><img title="libri" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2009/06/libri.gif" alt="libri" width="60" height="20" /></a> <a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=484514&amp;site=2701&amp;type=text&amp;tnb=8&amp;pid=7380070" target="_blank"> <strong>Anja Nordmann (2011): &#8220;Alltäglicher Feminismus&#8221;</strong> jetzt bestellen</a></p>
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		<title>Riot Grrrls, demonstrierende Frauen und Mütter in Gefahrenzonen &#8211; die Blogschau</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 00:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenhäuser]]></category>
		<category><![CDATA[Internationaler Frauentag]]></category>
		<category><![CDATA[Karneval]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Riot Grrrl]]></category>
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		<description><![CDATA[Anna von different needs ist die neue Gastbloggerin beim Missy Magazin, wo sie in ihrem aktuellen Posting den offenen Brief von Judith Holofernes an die BILD Zeitung thematisiert. Auf ihrem eigenen Blog hat sie kürzlich ein feines Riot Grrrrl-ABC zusammengestellt, in dem sie Bands, Zines und die Ideale der Riot Grrrl-Szene vorstellt. Im Mama Blog des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anna von <em><a href="http://differentneeds.blogspot.com" target="_blank">different needs</a></em> ist die neue <strong>Gastbloggerin beim Missy Magazin</strong>, wo sie in ihrem aktuellen Posting den <a href="http://missy-magazine.de/2011/03/03/ich-glaub-es-hackt-uber-die-herzenshygiene-der-judith-h/" target="_blank">offenen Brief von Judith Holofernes</a> an die BILD Zeitung thematisiert. Auf ihrem eigenen Blog hat sie kürzlich ein feines <a href="http://differentneeds.blogspot.com/2011/02/das-riot-grrrl-abc-z-wie.html" target="_blank">Riot Grrrrl-ABC</a> zusammengestellt, in dem sie <strong>Bands, Zines und die Ideale der Riot Grrrl-Szene</strong> vorstellt.</p>
<p>Im <em>Mama Blog</em> des schweizerischen Tagesanzeigers beschäftigt sich die Autorin Michèle Binswanger im Kontext der Demonstrationen in Nordafrika mit &#8220;<strong>Müttern in Gefahrenzonen</strong>&#8220;. Anlass war die brutale Vergewaltigung der Reporterin und Mutter Lara Logan (Achtung: Trigger Warnung), die aus Ägypten berichtete und am Tag von Mubaraks Rücktritt während der nachfolgenden Freudenparty auf dem Tahrir Square von Schlägertrupps schwer misshandelt wurde. Die Reaktion der Medien war einfach nur ekelhaft: Sexistische Berichterstattung über die &#8220;schöne Reporterin&#8221;, die auch Mutter ist, und eine ordentliche Portion <em>Victim Blaming </em>(Schuldzuweisung an das Opfer). Auf dem <em>Mama Blog</em> wird nun die Frage verhandelt: &#8220;<a href="http://blog.tagesanzeiger.ch/mamablog/index.php/15470/mutter-in-gefahr/">Wie viele Zugeständnisse verlangt die Elternrolle und wie viel persönliches Risiko verträgt sie?</a>&#8221;</p>
<p>Sandra sucht für ihr Fotoprojekt noch immer Menschen, die eine <strong>queere Beziehung</strong> führen (<a href="http://maedchenmannschaft.net/gesucht-queere-beziehungen/" target="_blank">wir berichteten</a>). Auf ihrem <a href="http://in-every-respect.tumblr.com/" target="_blank">Blog</a> erfahrt ihr, wo sie gerade unterwegs ist und fotografiert bzw. wie ihr mit Sandra Kontakt treten könnt.</p>
<p>Die <em>Denkwerkstatt </em>führte anlässlich des<strong> 100. Internationalen Frauentags</strong> zum Thema Frauenbewegung in Österreich ein Interview mit Maria Mesner, Historikerin und wissenschaftliche Leiterin des Bruno-Kreisky-Archivs &#8211; <a href="http://denkwerkstatt.wordpress.com/2011/02/27/interview-frauenbewegung-in-osterreich-teil-1/" target="_blank">Teil eins</a> und <a href="http://denkwerkstatt.wordpress.com/2011/03/01/interview-frauenbewegung-in-osterreich-teil-2/" target="_blank">Teil zwei</a>. Außerdem auf der <em>Denkwerkstatt </em>ein Beitrag in Bildern: In Wien machten ein paar Dutzend Frauen schon mal auf die <strong>große Demo &#8220;<a href="http://denkwerkstatt.wordpress.com/2011/03/04/20000frauen-aktionismus-vor-dem-parlament/" target="_blank">20.000 Frauen</a>&#8220;</strong> am 19. März aufmerksam</p>
<p>Auf <em>Afrika Wissen Schaft</em> stellt Charlott eine <a href="http://afrikawissenschaft.wordpress.com/2011/03/04/mannlichkeitskonzeptionen-und-der-staat-unter-idi-amin/" target="_blank">wissenschaftliche Arbeit</a> von ihr zum Thema &#8220;<strong>Männlichkeitskonzeptionen und der Staat unter Idi Amin&#8221;</strong> (Uganda) zur Verfügung.</p>
<p><em>Tanja Gabler</em> ärgert sich auf ihrem Blog über die <strong><a href="http://tanjagabler.blogspot.com/2011/02/wo-bleiben-die-frauen-auf-dem-podium.html" target="_blank">100% Männerquote</a></strong> auf der Online Marketing Rockstars in Hamburg.</p>
<p>Das <em>Mädchenblog</em> hat ein <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/03/01/afghanische-frauenhaeuser-update/" target="_blank">Update</a> zu der Situation von <strong>afghanischen Frauenhäusern</strong>: So wie es aussieht, werden die afghanischen Frauenhäuser nun doch nicht, wie ursprünglich geplant, unter staatliche Kontrolle gestellt (<a href="http://maedchenmannschaft.net/keine-hilfe-nur-demuetigungen-fuer-afghanische-frauen/" target="_blank">wir berichteten</a>).</p>
<p>Ebenfalls auf dem <em>Mädchenblog</em> ein <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/03/02/gesucht-statements-sounds-zum-frauentag/" target="_blank">Aufruf</a>: Die nächste <strong><a href="http://o94.at/programs/female-pressure/">femalepressure Radiosendung</a></strong> des freien Wiener Radiosenders <a href="http://o94.at/">ORANGE</a> fällt genau auf den 8. März. Anlässlich zum Internationalen Frauentag suchen die Macher_innen der Sendung Statements und Sounds, die sich um Feminismus und Emanzipation im Musikgeschäft drehen.</p>
<p><em>Antje Schrupp</em> schreibt &#8211; passend zur Jahreszeit &#8211; über die <strong>Erfinderin des Karnevals</strong>: die brasilianische Komponistin <a href="http://antjeschrupp.com/2011/03/03/die-erfinderin-der-karnevalsmusik/" target="_blank">Francesca (alias Chiquinha) Gonzaga</a>.</p>
<p><em><em>Für eine bessere Vernetzung der (queer/feministischen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann <a href="http://maedchenmannschaft.net/kontakt/">sag uns bitte Bescheid!</a></em><br />
</em></p>
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		<title>Die Türken in Wien</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 16:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kübra</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Die nervigste Konstante in meinem Leben sind Identitätskrisen. Wer oder was bin ich? Wo gehöre ich hin? Irgendwann kam ich auf die richtige Fährte und fragte: Muss ich irgendwo hingehören? Also eigentlich dachte ich ja, das Thema sei in meinem Kopf endlich abgeschlossen. Ich bin, wonach mir lustig ist. Punkt. Ha! Hätte ich wohl gern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die nervigste Konstante in meinem Leben sind Identitätskrisen. Wer oder was bin ich? Wo gehöre ich hin? Irgendwann kam ich auf die richtige Fährte und fragte: Muss ich irgendwo hingehören? Also eigentlich dachte ich ja, das Thema sei in meinem Kopf endlich abgeschlossen. Ich bin, wonach mir lustig ist. Punkt. Ha! Hätte ich wohl gern. Denn was wäre eine Konstante ohne Konstanz? So holte mich die Identitätskrise kürzlich in Wien wieder ein. Ganz heimtückisch und unerwartet.</p>
<p>Wien, muss man wissen, ist fast wie München, mit dem Unterschied, dass Wien auch offiziell nicht in Deutschland liegt, sondern in Österreich. Und in Österreich ist nun mal vieles ganz anders als in Deutschland. Dort heißt die Supermarktkette &#8220;Plus&#8221; nämlich &#8220;Zielpunkt&#8221;, &#8220;Aldi&#8221; wird nicht nur in &#8220;Nord&#8221; und &#8220;Süd&#8221; unterteilt, sondern nennt sich: &#8220;Hofer&#8221;. In der U-Bahn-Werbung geht es um Abtreibung und in den Kirchen hängen Schilder wie &#8220;Schreien ist uncool.&#8221; Außerdem sprechen die Menschen auch ganz anders. Sie rollen das R, haben eine Liverpoolsche Sprachmelodie, und von weitem klingt es wie Türkisch &#8211; finde ich.</p>
<p>Vieles ist anders und damit auch gut. Ich bin ja nicht in Deutsch-, sondern im Ausland. Man holt mich also am Flughafen ab, wir düsen durch die Stadt und kommen bei meinen türkischen Gastgebern an. Herzlich empfängt mich Melek, die Mutter des Hauses, mit Umarmungen, warmem Gebäck, heißem Schwarztee und lecker-üppigem Frühstück. Weil wir unter Frauen sind, hat sie ihr Kopftuch locker nach hinten gebunden und trägt ein T-Shirt. Sie hat ein warmes Lächeln. Wir unterhalten uns auf Türkisch über Gott und die Welt. Ich fühle mich wohl zu Gast bei türkischen Wienern.</p>
<p>Dann, plötzlich, klingelt ihr Handy, sie steht auf, stemmt ihren Arm in die Hüfte und spricht fließend Deutsch. Also Österreichisch. Oder Wiener Deutsch. Vielleicht Ostmittelbairisch. Ich weiß es nicht. Ich kann auch nicht verfolgen, was sie da sagt. Ich bin einfach nur schockiert. Eben noch saß Melek in der Schublade &#8220;mütterlich türkisch&#8221;, jetzt steht eine lustig frohe Frau mit Wiener Mundart vor mir &#8211; mit Kopftuch auf dem Kopf und türkischem Tee im Glas. Man kauft ihr das Österreichische sofort ab. Ohne Zweifel und Zögern. Melek ist eine waschechte Wienerin, ja so wienerisch, dass sie deutscher ist als deutsch.</p>
<p>Ich bin baff. So einfach ist das also. Ein Dialekt war es, das mir in meinen 22 Jahren Integrationsbemühung fehlte. Ich Hamburgerin eierte mit meinem Hochdeutsch durch die Gegend und mischte mich in Integrationsdebatten, dabei fehlte mir nur das Hamburgische. Das &#8220;Moin Moin&#8221; meines Mathelehrers und das Grummeln von Käptn Blaubär. &#8220;Min Jung&#8221; hätte ich Sarrazin anreden müssen und ein bisschen vom Hamburger Shitwetta snacken sollen. Wir wären bestimmt Freunde geworden.</p>
<p>Schafft das Hochdeutsche ab, verdammt noch mal! Das Goethe-Institut soll Sächsisch lehren oder Bayerisch. Und die Integrationskurse sollen Plattdeutsch unterrichten. Hochdüütsch kann jeden Dösbaddel snacken, Platt is för de Plietschen! Genauso isses.</p>
<p><em>(Dieser Text erschien ursprünglich als Kolumne in der <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/die-tuerken-in-wien/" target="_blank">Taz</a>.)</em></p>
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		<series:name><![CDATA[Das Wort zum Freitag]]></series:name>
	</item>
		<item>
		<title>„In Erinnerung an die Erste Frauenbewegung Österreichs“</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/in-erinnerung-an-die-erste-frauenbewegung-oesterreichs/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 09:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Der Feminismus ist schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Was tun?!]]></category>
		<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Demo]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus!]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationaler Frauentag]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>

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		<description><![CDATA[In der nächsten Woche ist es wieder soweit, am 8. März gibt es diesmal auch einen runden Geburtstag: Der Internationale Frauentag wird 100 Jahre alt. In Österreich wird sogar gleich zweimal demonstriert und gefeiert, denn am 19. März 1911 demonstrierten in Wien 20.000 Menschen für Frauenrechte. Dieses Jahr wird es daher viele Aktionen geben, etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>In der nächsten Woche ist es wieder soweit, am 8. März gibt es diesmal auch einen runden Geburtstag: Der Internationale Frauentag wird 100 Jahre alt. In Österreich wird sogar gleich zweimal demonstriert und gefeiert, denn am 19. März 1911 demonstrierten in Wien 20.000 Menschen für Frauenrechte. Dieses Jahr wird es daher viele Aktionen geben, etwa von der <a href="http://zwanzigtausendfrauen.at/" target="_blank">Plattform 20000 Frauen</a>. Die Orga&shy;nisation sammelt neben den Demovorbereitungen unter dem Motto „AUS! Aktion Umsetzung. Sofort.“ Forderungen von Frauen&shy;projekten und Einzelpersonen.</em></p>
<p><strong>Wie habt ihr zusammengefunden?</strong></p>
<p>Viele der Frauen kennen und kannten sich schon aus anderen feministisch-politischen und/ oder persönlichen Zusammenhängen. Im März 2010 wurde von Hilde Grammel bei einer Veranstaltung im <a href="http://www.frauenhetz.at/" target="_blank">Verein Frauenhetz</a> anlässlich des Internationalen Frauentages die Idee laut ausgesprochen, dass es angesichts der aktuellen Situation von Frauen einen Versuch wert wäre, wieder 20.000 Frauen protestierend auf die Ringstrasse zu bekommen. Auch andere Frauen in anderen Feldern hatten diese Idee. Im Zuge der Veranstaltungsreihe „Nachdrücklich &#8211; Vorbildlich“ von Petra Unger im Kosmostheater Wien 2010 wurde Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek zu einer Diskussionsveranstaltung eingeladen. Auch hier wurde die Idee erneut ausgesprochen. Schließlich kam es zum ersten Treffen interessierter Frauen im September am Volksstimme Fest auf der Jesuitenwiese im Prater. Seither finden regelmäßig Treffen statt. Die Gruppe ist zunehmend gewachsen, immer mehr Frauen haben sich der Idee angeschlossen und arbeiten engagiert an der Umsetzung mit.</p>
<p><strong>Warum noch eine Demo abseits des 8. März?</strong></p>
<p><div id="attachment_18016" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/03/20000.jpg"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/03/20000-300x199.jpg" alt="Zwei junge Frauen die Plakate vor dem Körper halten. Das eine mit dem Venusspiegel, darunter die Schrift: AUS! Das andere mit der Aufschrift: Aktion Umsetzung. Sofort." title="Foto der ersten Pressekonferenz" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-18016" /></a><p class="wp-caption-text">Bild über zwanzigtausendfrauen.at © Bettina Frenzel</p></div> Am 19. März 1911 fand die erste Demonstration für Frauenrechte auf der Wiener Ringstrasse mit 20.000 Frauen und einigen Männern statt. Dieses Ereignis jährt sich 2011 zum 100. Mal. In Erinnerung an die Erste Frauenbewegung Öster&shy;reichs und auch im Sinne eines Jubiläums ist es ein geeigneter Anlass, an die&shy;sem his&shy;torischen Datum nochmals den Unmut der Frauen auf die Straße zu tragen.</p>
<p><strong>Wie viele Frauen und Organisationen unterstützen Euch schon?</strong></p>
<p>Wie viele Frauen es insgesamt sind, lässt sich nicht sagen. Auf unserer Website haben 78 einzelne Frauen, 142 österreichische Organisationen und 17 trans&shy;nationale Organisationen ihre Forderungen online gestellt. Die Plattform wird von Spö-Frauen, Grünen Frauen, der Katholischen Frauenbewegung, dem Öster&shy;reichischen Frauenring, den ÖGB-Frauen etc. unterstützt, die alle über große Netz&shy;werke verfügen. Wie viele es wirklich sind, werden wir am 19. März 2011 sehen.</p>
<p><strong>Was sind die häufigsten Forderungen?</strong> <span id="more-18007"></span></p>
<p>Wir hatten bisher noch nicht die Ressourcen, um eine detaillierte Auswertung und Analyse der Forderungen zu erstellen. In jedem Fall ist die Bandbreite und Vielfalt der Themen sehr groß. Die Auswertung ist geplant und die Ergebnisse werden in die Diskussion rund um die kommenden Aktivitäten nach dem 19. März einfließen.</p>
<p><strong>Außer seine eigenen Forderungen an Euch zu schicken, was kann frau sonst noch zur Unterstützung machen?</strong></p>
<p>Das Allerwichtigste ist momentan, möglichst viele Frauen davon zu überzeugen, zur Demonstration am 19. März um 14 Uhr am Schwarzenbergplatz zu kommen! Wir brauchen dringend Frauen, die helfen Flyer, Folder und Plakate unter die Frauen zu bringen. Auf der Website gibt es eine Rubrik „handeln“. Dort können Frauen sich am flyern beteiligen. Frau kann auch Spenden sammeln, Demosprüche erfinden, Megaphone zur Verfügung stellen, Flashmobs organisieren und um&shy;setzen, zu den nächsten Plenumssitzungen (Mo, 7. März 2011, 18 Uhr, Republikanischer Club, Rockhgasse 1, 1010 Wien und Di, 15.3.2011, 18 Uhr Stich&shy;wort-Archiv, Gusshausstrasse 20/1a+b, Gegensprechanlage, 1040 Wien) kommen, und, und, und… Es gibt viel zu tun! Einfach kommen!</p>
<p><strong>Gibt es Pläne für die Zeit nach der Demonstration?</strong></p>
<p>Ja, aber noch nicht im Detail. Auch diese werden vom Gelingen der Demonstration abhängen. In jedem Fall ist das Hauptziel der Plattform, nicht nur 20.000 Frauen auf die Straße zu bringen, sondern auch die Kräfte der Frauen wieder zu bündeln, um über die entstandenen Bündnisse Druck auf Politik und Wirtschaft auszuüben, damit unsere Forderung: Umsetzung sofort! Wirklichkeit wird.</p>
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		<title>Rechtsextremismus, Musliminnen, Transmasculinity, Arbeitswelt und Kritik an Kristina Schröder</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 08:17:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Working Girl]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsleben]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Einheit]]></category>
		<category><![CDATA[Gender Mainstreaming]]></category>
		<category><![CDATA[Kristina Schröder]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[sexualisierte Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriften]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rosa Luxemburg Stiftung stellt eine neue Publikation vor &#8220;Was ein rechter Mann ist &#8230; Männlichkeiten im Rechtsextremismus.&#8221; von Robert Claus, Esther Lehnert, Yves Müller (Hrsg.) &#8211; inklusive PDF zum Runterladen. Der neue TRANSMASCULINITIES 2011 Kalender ist gerade erschienen! Auf Philibuster führte Nadia Shehadeh ein Interview mit Sineb El Masrar über ihr neu erschienenes Buch &#8220;Muslim Girls&#8220;, in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>Rosa Luxemburg Stiftung</em> stellt eine <a href="http://www.rosalux.de/themen/parteien-demokratie/publikationen/publikation/datum/2010/09/17/was-ein-rechter-mann-ist/thema/sprachen/parteien-demokratie/priorisierung-regional.html" target="_blank">neue Publikation</a> vor &#8220;<strong>Was ein rechter Mann ist &#8230; Männlichkeiten im Rechtsextremismus.</strong>&#8221; von Robert Claus, Esther Lehnert, Yves Müller (Hrsg.) &#8211; inklusive PDF zum Runterladen.</p>
<p>Der neue <strong>TRANSMASCULINITIES 2011 Kalender</strong> ist <a href="http://nono-verlag.de/index.php?id=38" target="_blank">gerade erschienen</a>!</p>
<p>Auf <em>Philibuster</em> führte Nadia Shehadeh <a href="http://www.philibuster.de/themen/stroemungen/muslim-girls-klischeewelten-die-nicht-existieren.html" target="_blank">ein Interview mit Sineb El Masrar</a> über ihr neu erschienenes Buch &#8220;<strong>Muslim Girls</strong>&#8220;, in dem  El Masrar die „Klischeewelten, die nicht existieren“ thematisiert und eine heterogene mediale Darstellung von Musliminnen fordert.</p>
<p>Passend dazu <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/ohne-kopftuch-gibts-karriere/" target="_blank">ein Artikel</a> in der <em>taz</em> über die <strong>Chancen von muslimischen Frauen auf dem deutschen Arbeitsmarkt</strong>: &#8220;Ob mit oder ohne Kopftuch &#8211; muslimische und türkischstämmige Frauen werden im Arbeitsleben stark benachteiligt, unabhängig davon, wie sehr sie sich bilden.&#8221;</p>
<p><em>Outside the Box</em>, die <strong>Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik</strong> hat ihre <a href="http://outside.blogsport.de/2010/10/01/pdf-online/" target="_blank">erste Ausgabe als PDF</a> online gestellt.</p>
<p>Auf <em>GenderAcrossBorders</em> <a href="http://www.genderacrossborders.com/2010/10/05/is-womens-double-shift-a-myth/" target="_blank">wird diskutiert</a>, ob die oft zitierte <strong>Doppelbelastung von Frauen nur noch ein Mythos</strong> sei.</p>
<p>Auf <em>Derangierte Einsichten</em> schreibt Patrick zum <a href="http://p-pricken.de/2010/10/privilegien-illustriert/" target="_blank">Thema </a><strong><a href="http://p-pricken.de/2010/10/privilegien-illustriert/" target="_blank">Privilegien</a>.</strong></p>
<p><strong></strong>Der <strong>niederländische Rechtspopulist Geert Wilders</strong>, der vor der &#8220;Islamisierung Europas&#8221; und vor der &#8220;Zerstörung der deutschen Idenität&#8221; warnt, rechtfertigt dies &#8211; na klar! &#8211; <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-10/wilders-berlin-proteste" target="_blank">mit Verweis auf Frauenrechte</a>.</p>
<blockquote><p>Ein Deutschland voller Moscheen und voller verschleierter Frauen ist nicht mehr das Deutschland Schillers und Heines, Bachs und Mendelssohns.</p></blockquote>
<p>Die österreichische Grünen Frauensprecherin <a href="http://diestandard.at/1285199965072/Sozialausschuss-Das-gilt-bei-typischen-Maennerberufen-laengst-als-gefaehrdend" target="_blank">Judith Schwentner kritisiert</a> im Gespräch mit <em>dieStandard.at</em>, dass sich unter den <strong>anerkannten Berufskrankheiten</strong> viele Beispiele finden, die lediglich auf männerdominierende Branchen zugeschnitten sind.</p>
<p>In einem <strong>offenen Brief an Bundesfrauenministerin Kristina Schröder (CDU) </strong>kritisiert das Netzwerk Internationaler Gender Mainstreaming-Expertinnen (GMEI) die mangelnden Gleichstellungsbemühungen und stellt ihre <a href="http://www.zwd.info/index.php?PHPSESSID=5993f38c8f3e9bfb4843d2b1abcc364a&amp;cat=1&amp;group_id=103&amp;id=9776&amp;content_id=174&amp;action=show_news" target="_blank">fünf Forderungen an Frau Schröder</a> vor.</p>
<p>Die <em>New York Times</em> <a href="http://www.nytimes.com/2010/10/06/world/europe/06iht-letter.html?_r=2&amp;pagewanted=all" target="_blank">resümiert</a> <strong>20 Jahre nach dem Mauerfall</strong> den Status quo der Frauen in Ost und West.</p>
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		<title>Kein Platz für Meisterinnen</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 08:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfußball]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleiner als auf den ersten Blick gedacht ist offenbar das Wiener Rathaus. Platzmangel zumindest war die offizielle Begründung, dass bei einem offiziellen Festakt im Rathaus für die Fußball-Meisterschaftsvereine der Stadt kein Frauenteam eingeladen war. Nicht zufriedengeben damit wollten sich die Frauen der „Dornbach Sox“, fragten nach, informierten schließlich die Medien und wurden dann doch noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleiner als auf den ersten Blick gedacht ist offenbar das Wiener Rathaus. Platzmangel zumindest war die offizielle Begründung, dass bei einem offiziellen Festakt im Rathaus für die Fußball-Meisterschaftsvereine der Stadt kein Frauenteam eingeladen war. Nicht zufriedengeben damit wollten sich die Frauen der „Dornbach Sox“, fragten nach, informierten schließlich die Medien und wurden dann doch noch eingeladen. Gut so. Die ganze Geschichte nachlesen könnt ihr bei <a href="http://diestandard.at/1285042315822/Wiener-Meisterfeier-ohne-Meisterinnen" target="_blank">diestandard.at</a>. Das dort zitierte Fazit der Dornbach Sox lautet „Das finden wir für unser Team, vor allem aber auch für den Frauenfußball im Allgemeinen sehr bedauerlich.“. Der hat es in Österreich ohnehin nicht so ganz leicht, auch wenn in den vergangenen Jahren die Erfolge und vor allem auch das Interesse deutlich zugenommen haben. Dazu passend noch ein aktueller Hinweis auf <a href="http://haudrauf.at/" target="_blank">haudrauf</a>, ein Mädchenfußball-Turnier der Sozialistischen Jugend in Wien, das im September noch an verschiedenen Terminen und Orten stattfindet und Fußball im „Streetkick-Käfig“ für Mädchen mit und ohne Kickerfahrung anbietet: „Erobern wir uns gemeinsam den Käfig! Und dann heißt es: HAU DRAUF!“</p>
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