Einträge mit dem Tag ‘Österreich’


Seifenblasen, Sexy Sexismus und scharfe Worte

19. Juli 2010 von Meredith

Was letzte Woche so geblogged wurde:

Gute Nachrichten aus London bei queernews: Das britische Supreme Court hat das Asylrecht bestätigt für Menschen, die in ihren Heimatländern auf Grund ihrer Homosexualität verfolgt werden.

Und aus Bayern! Dort werden mit dem neuen Beamtenrecht schwule und lesbische Eingetragene Lebenspartnerschaften mit Ehen gleichgestellt.

Die Frage, ob Frauen auch in die Wehrpflicht mit einbezogen werden sollten, wird auch hier immer wieder diskutiert. Nach den neusten Entwicklungen stellt sie sich zwar in Deutschland auch nicht mehr lange – einen interessanten Beitrag dazu im Hinblick auf Österreich kann man aber in der Denkwerkstatt lesen.

Und für die Augen: Irgendeine peinliche Biermarke aus Österreich ist auf die tolle Idee gekommen, ihre Sorten mit Frauentypen zu vergleichen, dafür drei Frauentypen (Brünett und schlank, Blond und schlank, rothaarig und, äh, schlank) Topfrei und mit irren Blicken zu fotografieren. Sexistische Werbung – immer wieder sexy!
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Lesestoff zum Wochenende

5. Juni 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 62 von 74 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Heute vom sonnigen Vernetzungstreffen „Frauen im Net”, die spannendsten Beiträge aus der feministischen Blogosphäre der letzten Woche:

In den Geschichten von der honigsüßen Welt berichtet Lori vom linken Jugendkongress in Hamburg. Im Workshop „Yes means Yes” ging es um Grenzen und selbstbestimmte Sexualität.

Die denkwerkstatt hat sich den österreichischen Frauenbericht 2010 durchgelesen:

Frauen verdienen weniger und leisten mehr unbezahlte Arbeit, Migrantinnen schneiden noch schlechter ab.

Den zweiten Familienreport des deutschen Bundesfamilienministeriums kommentiert der VÄTER Blog.

Zwischengeschlecht.info weist auf einen Text von Joke Janssen hin, der sich mit dem Umgang der Gender- und Queer Studies mit intersexuelle Menschen beschäftigt hat.

Auch im Juni gibt es bei der Missy wieder eine Gastbloggerin: Nadine von Medienelite und der Mädchenmannschaft. Los ging’s mit Alkohol und alten Rollenbildern.

Auf seoulmate fragt sich Gitte, welches Verhalten uns zu „uns” macht und was „sich verbiegen” bedeutet.

Neue Bundespräsident_in wird nicht Ursula von der Leyen, sondern Christian Wulff. Dass dahinter erstaunlich viele Emotionen auf Seiten der männlichen Politiker stehen, beobachtete Antje Schrupp.

Warum wir heutzutage noch nicht post-gender sind erläutert zeitspuk.de .

Feministische Fans amerikanischer TV-Serien aufgepasst, mit previously… gibt es eine neue Sendung im Dresdner coloRadio. Natürlich auch online zum Nachhören und Abonnieren als Podcast.

Zum Schluss noch eine Nachricht aus Island: Wie queernews.at berichtet, werden dort künftig mehr Eizellenspenden erlaubt. Bisher musste der Samen dann vom Partner der zukünftigen Mutter stammen – homosexuelle Paare, Singles und heterosexuelle Paare, bei denen beide Partner Probleme mit der Fruchtbarkeit haben, wurde so quasi verboten, Kinder zu bekommen.


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Stereotype, Pädophilie, Homophobie, Fernsehspots für Abtreibungskliniken und Judith Butler

21. Mai 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 63 von 75 der Serie Kurz notiert

Dass Männer besser mit Technik umgehen können und Frauen im sozialen Bereich vorne liegen, weiß ja wohl jede_r… NICHT! Auf Sociological Images gibt es einen netten kleinen Cartoon dazu.

Women’s Rights berichtet über die Verurteilung von sechs Männern in Bangladesh zu Haftstrafen, weil sie Frauen in der Öffentlichkeit sexuell belästigt haben.

In der Welt findet ihr ein Interview mit dem Soziologen Georg Klauda, der die These aufstellt, dass die Homophobie in der islamischen Welt erst mit der Abgrenzung gegenüber dem Westen populär wurde.

In der ZEIT spricht Volkmar Sigusch über Kinderrechte, die Motive von Pädophilen und das Tabu frühkindlicher Sexualität.

In Österreich kämpfen heterosexuelle Paare dafür, wie homosexuelle Paare ihre Partnerschaft registrieren lassen zu können. In Frankreich, so die BBC, kommt auf zwei Hochzeiten bereits eine Partnerschaft.

Die New York Times fragt: Ist es wirklich wichtig, dass Elena Kagan, die neue Nominierte für den US-Supreme Court, nicht verheiratet ist?

Die Ankündigung, erstmals mit Fernsehspots für Abtreibungsklinike n zu werben, hat in Großbritannien eine kontroverse Debatte ausgelöst - dieStandard.at berichtete.

Zum Umgang mit geschlechtergerechter SpracheDeutsche Sprache – Männersprache? – Nicht mit dir, nicht mit mir, nicht mit uns!

Die Femina Politica hat für die nächste Ausgabe einen Call for Papers gestartet – es geht um Gender und Friedenspolitik (PDF).

Am 18. Juni 2010 spricht Judith Butler über Queere Bündnisse und die Antikriegspolitik im großen Saal der Berliner Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Mehr Infos und Ticketpreise hier.


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Gefunden in den Blogs

24. April 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 56 von 74 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Langsam wird das Wetter besser, die Blogger_innen waren trotzdem fleißig:

Liebe Österreicher_innen, morgen geht es an die Wahlurnen. Wer der oder die nächste Bundespräsident_in wird, liegt in Euren Händen, so queernews.at.

Svenja-and-the-City berichtet diesmal aus dem Krankenhaus.

Piratinnen gibt es nicht? Denkste, meint engl@absurdum.

Wie sie ihre Ehe gerettet hat, erzählt frau stricktier im DENKDING.

Gedanken zum Männermanifest der Grünen hat sich Dorothee Markert gemacht.

Plakat in Englisch des Gedichts "For Every Woman" von Nancy R. Smith, Schrift in rosa und schwarz, oben rechts steht ein Kind, dass auf der linken Seite ein Kleid und lange Haare und rechts Hose, T-Shirt und Stoppeln trägt.
Dieses schöne Plakat hat die Denkwerkstatt gefunden.

Karnele weist darauf hin, dass „Don’t feed the trolls” manchmal leichter gesagt als getan ist. Besonders wenn Trolle zu Stalkern werden.

Auch die nrrrdz reden noch einmal über Seximus im Netz und haben natürlich auch wieder den Facepalm des Monats.

In den Geschichten von der honigsüßen Welt ging es diese Woche um die Funktion von Geschlechterbildern in der Berichterstattung über den 11. September und Abu Ghraib.

Das Genderblog hat den ultimativen Beweis, dass Frauen einparken können.

Das mädchenblog berichtet über den Fall einer 10-jährigen Mexikanerin, die von ihrem Stiefvater vergewaltigt wurde und keine Abtreibung mehr vornehmen lassen darf.

Ebenfalls im mädchenblog ist der Call for Papers für die Hinterland-Ausgabe 14. Für das Thema „Alter” werden u.a. Berichte über Migrant_innen, Gastarbeiter_innen und Unterstützer_innen gesucht.

Fleißige Mensabesucher_innen kennen längst die Promotüten. Auch die Zahlenzauberin hat welche bekommen – eine für Ihn, eine für Sie?! Von ihr kommt auch der erste Veranstaltungstipp, direkt nach dem Klick. (weiterlesen…)


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Wer war… Johanna Dohnal?

24. Februar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 9 von 19 der Serie Wer war eigentlich …

“Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‘weibliche Zukunft’. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn.” (Dohnal, 2004)

Die erste österreichische Frauenministerin der SPÖ ist am vergangenen Samstag im Alter von 71 Jahren in ihrem Haus in Niederösterreich verstorben. Johanna Dohnal, Leitfigur der österreichischen Frauenpolitik, wurde 1979 Staatssekretärin für Frauenangelegenheiten in der Regierung Kreisky und 1990 Bundesministerin für Frauenangelegenheiten. Neben ihrem Engagement in der Friedens-, der Bildungs- und der Entwicklungspolitik machte sie sich insbesondere für frauenpolitische Angelegenheiten stark, u.a. das gesetzliche Verbot von sexueller Belästigung oder das Durchsetzen von Quoten an Universitäten und in Ministerien. 1995 zog sie sich u.a. auch auf Grund von wachsenden konservativen Stimmungen im Land aus der Politik zurück, leistete aber weiterhin Arbeit in NGO’s, Frauenorganisationen und Gewerkschaften und veröffentlichte 2008 ihr Buch ”Innenansichten österreichischer Frauenpolitiken”.

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Kurz und knapp zum Wochenanfang

22. Februar 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 44 von 75 der Serie Kurz notiert

Die Islamdebatte geht weiter. Hilal Szezgin kommentiert in der Taz:

“So unterschiedliche AutorInnen wie die Islamwissenschaftler Katajun Amirpur und Navid Kermani, die Migrationsforscherin Yasemin Karakasoglu, die Journalistin Mely Kiyak, der Schriftsteller Feridun Zaimoglu und ich haben bereits unzählige Male unser Unbehagen an einer Islam-Debatte dargelegt, die falsch verallgemeinert, unzumutbar polemisiert und ein wohlfeiles Ventil für jene Ressentiments bietet, die man früher Ausländerfeindlichkeit nannte und heute oft die Form von Islamfeindlichkeit annehmen.”

Matthias Franz, Organisator des Kongresses “Neue Männer – muss das sein?” hat der Taz ein Interview gegeben, in dem er über die Probleme spricht, die die Auflösung des traditionellen männlichen Rollenmodells mit sich bringt.

Wie dieStandard.at berichtet, wird die im März stattfindende Parlamentswahl im Irak wahrscheinlich die letzte Chance auf eine echte Beteiligung von Frauen am politischen Prozess sein. Diese Wahl wird die letzte sein, bei der es eine Frauenquote von 25% gibt.

Ebenfalls auf dieStandard.at fragt sich Ina Freudenschuss, was der Kampf um Frauenrechte mit Homosexuellen-Aktivismus zu tun hat? Sie findet: Eine ganze Menge!

An US-amerikanischen Universitäten kämpfen junge Frauen gegen Sex vor der Ehe und befinden: Das ist “echter” Feminismus! Und wenn man doch mal “sündige Gedanken” hat? Die Abstinenz-Aktivistinnen raten: Einfach mal einen tüchtigen Spaziergang einlegen, wie der Spiegel.de berichtet.

Happy Birthday: Die Pille wird 50!

Und: This is what a feminist looks like (via)- Feminismus Österreich-Style:


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Wer war… Adelheid Popp?

11. Februar 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 6 von 19 der Serie Wer war eigentlich …

Geboren als 15. Kind einer Weberfamilie in der Nähe von Wien wuchs Adelheid Popp, geb. Dworak, die später zu einer der bekanntesten FrauenrechtlerInnen und ArbeiterInnen avancierte, in ärmsten Verhältnissen auf. Sie besuchte nur drei Jahre lang die Schule und arbeitete fortan als Dienstmädchen, Näherin und Fabrikarbeiterin.

Quelle: dasrotewien.at

Ab dem Alter von 17 Jahren wurde Popp politisch aktiv. Sie arbeitete täglich zwölf Stunden und lernte abends Lesen und Schreiben, um sozialistische Schriften verstehen zu können. Zu dieser Zeit besuchte sie erste Parteiversammlungen und trat der Sozialdemokratischen Partei Österreichs bei.

Popp hielt nicht nur Reden, sondern widmete sich auch Zeitungsartikeln zur Situation der ArbeiterInnen. So gründete sie die Wiener Arbeiterinnen-Zeitung, welches zum führenden Organ der sozialdemokratischen Frauenbewegung wurde. Popp setzte sich für die Durchsetzung von Ruhetagen (Sonntag) und den 1. Mai als Feiertag ein. Außerdem organisierte sie 1893 den ersten Wiener Frauenstreik, der erfolgreich die Arbeitszeit auf zehn Stunden pro Tag verkürzte und einen Wochen-Mindestlohn von vier Gulden einführte.

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Witzischkeit kennt (keine) Grenzen

8. Februar 2010 von Helga

Der mädchenblog verlinkte gerade einen Artikel über die Situation der Komikerinnen in Österreich. In Deutschland wird die Situation ähnlich sein – obwohl es durchaus viele Texterinnen gibt, sind diejenigen, die auftreten, männlich. Die Führungsetagen sind weiterhin von Männern besetzt, die auch nur Männer empfehlen, bis hin zum konkreten Limitieren der Teilnehmerinnenanzahl. Und entgegen dem Klischee „Frauen sind nicht witzig” seien humoristische Auftritte von Frauen gesellschaftlich einfach nicht akzeptiert, so Kabarettistin Susanne Pöchacker:

„Kollegen bei ‚Was gibt es Neues‘ [können] durchaus von ‚Orschbudern‘ reden, und wenn ich einmal das Wort ‚Tampon‘ nenne, werden’s alle komplett weiß – als hätte ich auf den Tisch gekotzt. Das ist ein Unterschied!”

Wenn dann doch mal eine Frau ins Rampenlicht gerückt wird, dann auch nur in ebendieser Eigenschaft¹:

Die Journalistin Bettina Eibel-Steiner wurde von ihrem Chefredakteur gefragt, ob sie eine humoristische Kolumne in Anlehnung an „Das Tagebuch der Bridget Jones” schreiben möchte. Es sollte kein Kommentar im klassischen Sinn sein (nicht tagesaktuell), sondern das „weibliche Lebensumfeld” behandeln: „Es ging darum, dass einmal eine Frau schreibt”, sagt Eibel-Steiner.

¹ vgl. Sarah Haskins‘ Qualifikation in Target Woman: Woman.


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Kurz verlinkt zum ausführlichen Diskutieren

2. Februar 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 41 von 75 der Serie Kurz notiert

Guardian-Autorin Nesrine Malik hält die Debatte um die Kleiderordnung in Ägypten für ein Ablenkungsmanöver, das von der viel wichtigeren und grundsätzlichen Debatte über die Freiheitsrechte ablenken soll.

Helen Mirren sagt im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung: “Ich wurde von meinen Eltern ausdrücklich zu ökonomischer Unabhängigkeit erzogen, und das ist für mich die klare Wurzel des Feminismus. Wenn man ökonomisch unabhängig ist, ist man in vieler Hinsicht frei, und das war ich immer und bin es noch. Obwohl ich verheiratet bin, habe ich mein eigenes Geld. Trotzdem liebe ich hochhackige Schuhe und Nagellack, das ist kein Widerspruch.”

Model und Miss Universe 2004 Jennifer Hawkins hat sich für die Australische marie claire nackig gemacht – unretouchiert und für einen guten Zweck, nämlich zugunsten der Butterfly Foundation, die die bei Essstörungen hilft. Im Portrait zu den Fotos heißt es:

She has also found herself in the guise of role model to young women. Modelling, she concedes, is fraught with difficulty when it comes to the issue of body image, and Jennifer is keen to emphasise that she’s always eaten healthily and stayed active to maintain her “athletic” figure. It’s a shame, she adds, that young girls worry about their bodies, when “for so many years, later in life, you have to worry about that”.

Mehrere amerikanische Zeichentrickfiguren wurden gerade „überarbeitet”. Statt klein und knuddelig sehen sie nun schlanker und langmähniger aus. Die Feministing-Kommentator_innen sind gespalten.

Mehr Frauen in der Technikbranche und vor allem bei Existenzgründungen will techfluff.tv – und veröffentlicht eine Liste mit Vorbilder(innen).

Nach dem Erdbeben in Haiti werden obdachlose Frauen zunehmend Opfer von Gewalt, wie dieStandard.at berichtet.

Wie feministing.com schreibt, wurde der Mörder von George Tiller für schuldig befunden und bekam lebenslänglich. George Tiller war einer der letzten Abtreibungsdoktoren, der in den USA noch Spätabtreibungen durchführte.

Lantzschi von Medienelite.de machte uns auf folgendes Fundstück aufmerksam – gendergerechte Sprache gibt’s nun auch auf dem Einkaufszettel :). Seht selbst:

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Bloggeritis

23. Januar 2010 von Anna
Dieser Text ist Teil 44 von 74 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die opalkatze denkt weiter über die Frage nach, warum es so wenig Alphabloggerinnen gibt und kommt beim Betrachten ihrer eigenen Biografie zu dem Schluss: Frauen drängeln sich einfach nicht so gern nach vorn.

Bloggerinnen mit einer Schwäche für Tetris, Pixelwitze und handgeschriebenen HTML-Code sucht die zauberhafte elv. Unter dem Motto „Ja, ich bekenne, ich bin ein Geekgirl” soll eine Collage geekiger Bilder entstehen.

Der VÄTER-Blog titelt: “Noch mehr Väter würden Elternzeit nehmen – wenn das Geld stimmt”.

Allgegenwärtige Klischees sind für Antje Schrupp der Anlass, von “Männer sind so” und “Frauen sind anders” wegzugehen und die politische Ebene dahinter zu betrachten. So stellt sie z.B. fest: wer Kinder betreut, wird benachteiligt. Nun müssen wir uns fragen, ob wir das wirklich wollen.

“Der Untergang der Frauenpolitik hat einen Namen”, nämlich Familienministerin Kristina Köhler, titelt der Mädchenblog.

In Österreich sorgt gerade die Sängerin Christina Stürmer mit einem Song für Furore: Sie steuerte für die PR-Kampagne “Bildungsreform für Österreich” eine Neufassung der Bundeshymne bei – bei ihr ist Österreich nicht nur die Heimat großer Söhne, sondern ebenso großer Töchter.

Die Textänderung

sorgt nun für Unmut beim Sessler-Verlag, der die Interessen der Textdichterin der Hymne, Paula von Preradovic beziehungsweise deren Erben, wahrt. Der Verlag sieht den künstlerischen Wert gefährdet und fordert von Bildungsministerium und Stürmer eine Unterlassungserklärung.

wie dieStandard.at berichtet.

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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