Einträge mit dem Tag ‘neue Väter’


Papa und Vorbild

14. Januar 2010 von Helga

Graue Schrift auf hellem Grund, Worte in ** sind rot: Veranstaltungsreihe mit Fotoausstellung in Karlsruhe - 15. bis 29. Januar 2010 - VÄTER*VOR*BILDER - Männerkarrieren in Familie *und* Beruf Der VÄTER Blog weist auf eine Veranstaltungsreihe in Karlsruhe hin, die morgen eröffnet wird und bis zum 29. Januar 2010 läuft. Unter dem Titel „ VäterVorBilder – Männerkarrieren in Familie und Beruf” geht es um die Vereinbarkeit derselben für Väter. Geplant sind z.B. Workshops, Freizeitevents und Filmvorführungen, außerdem gibt es eine begleitende Fotoausstellung, die Väter bei ihrer Erziehungs- und Alltagsarbeit dokumentiert. Weitere Infomartionen beim Karlsruher Bündnis für Familie.


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Kurz und knapp zum Wochenende

4. Dezember 2009 von Katrin
Dieser Text ist Teil 12 von 152 der Serie Kurz notiert

Was war sonst noch los in dieser Woche?

Wie wir auch schon ausführlicher berichtet haben, hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das Sorgerecht für Väter gestärkt. Ein längerer und informativer Artikel dazu findet sich auf tagesschau.de, sowie ein Kommentar auf Spiegel Online.

Einen Streifzug durch die Filmgeschichte der Geschlechterstereotype kann man auf derStandard.at nachlesen: Wie werden Wissenschaftlerinnen in Filmen dargestellt? Antwort: Als Mannweib, alte Jungfer, naive Expertin oder einsame Heldin.

Simone Schmollack untersucht in der taz, welche Auswirkungen es für Frauen haben wird, dass das Schonvermögen von Hartz-IV-Empfänger_innen angehoben werden soll. Ergebnis: Es wird ihnen wenig nützen, da sie kaum Geld zum Sparen haben.

Der “Fall Semenya” sollte eigentlich Ende November entschieden werden – besser gesagt: Es sollte entschieden werden, was sie denn nun ist: Mann oder Frau. Dazu bedurfte es aber so vieler medizinischer Tests, dass das Ergebnis nun doch noch nicht vorlag. Das berichtet und kommentiert Andrea Roeding im freitag.

Sharon Adler macht AVIVA, ein Berliner Online-Magazin, eines der erfolgreichsten Frauen-Portale deutschlandweit. Diese Woche war sie im Montagsinterview der taz. Kleiner Ausschnitt gefällig?

“Als das Buch “Alphamädchen” im letzten Jahr rauskam, war ich superglücklich, dass die Feminismusdebatte von einer neuen Seite angestoßen wird. Ich fands auch gut, ein paar Seitenhiebe loszulassen auf etablierte Feministinnen.”

Die Schweizer haben sich gegen Minarette ausgesprochen. Und damit Europa in eine große Debatte gestürzt. Interessant für uns ist dabei vor allem die Tatsache, dass laut Forschern vor allem die Stimmen linksgerichteter Frauen für den Erfolg der Verbotsabstimmung gesorgt haben könnten, wie die taz berichtet. Ebenso interessant ist, was Alice Schwarzer zu dieser Entscheidung des Schweizer Volkes zu sagen hat: dieStandard.at fasst die Äußerungen der islamkritischen Feministin zusammen. Diese findet es zum Beispiel selbstverständlich, dass Burkas verboten werden sollten.

Wie es Frauen in der Türkei geht, das untersuchte u.a. der Gleichstellungsbericht des Weltwirtschaftsforums und kam zu keinem sehr erfreulichen Ergebnis: Inpunkto Gleichberechtigung rangiert das Land ganz weit hinten unter den untersuchten 134 Ländern: auf Platz 129. Eine Analyse dazu findet ihr auf Quantara.de.


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Sorgerecht: Neue Rechte für Väter

4. Dezember 2009 von Magda

Unser Leser Udo machte uns auf eine wichtige Nachricht aufmerksam:

“Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte erklärte die deutsche Praxis, den Vater eines unehelichen Kindes vom Recht auf die Beantragung eines Sorgerechts auszuschliessen, und die Entscheidung über das Sorgerecht der Mutter zu überlassen, mit 6 zu 1 Stimme für menschenrechtswiedrig.”

Zum Thema gibt es mehr auf focus.de und welt.de.


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Kurz und knapp zum Wochenende

16. Oktober 2009 von Katrin
Dieser Text ist Teil 1 von 152 der Serie Kurz notiert

Liebe Freunde der feministischen Netzunterhaltung, hier kommt sie wieder, unsere kleine Linksammlung:

Wenn man auf Freitag.de diesen Artikel über Twiggy – ja genau, die Mode-Ikone der 60er und das wohl erste “Magermodel” – liest, dann fragt man sich die ganze Zeit eigentlich nur eines: “Und, wie sieht sie denn nun heute aus??” – Jedenfalls hat sie den Grundstein für eine Revolution im Modelbusiness der 60er gelegt: Mit ihren 1,70 m und 41 kg, dazu noch eine jungenhafte Frisur war sie das Gegenteil des Frauen-Ideals der 50er, wie es Marylin Monroe verkörperte: androgyn statt üppig, weiblich rund. Umso interessanter die Perspektive der heute 60-Jährigen auf ihre Vergangenheit. (und wer wissen will, wie denn heute aussieht, der findet hier ein Bildchen).

Eine Welle von Diskussionen hat im Web die Nachricht ausgelöst, dass die Antibabypille “Yasmin” von Bayer im Zusammenhang mit dem Tod von sieben Frauen seit 2001 stehen könnte – wie zum Beispiel auch auf jetzt.de nachzulesen ist.

Eine sehr spannende Fotoserie über die heutige Situation von Frauen in Saudi-Arabien, die von extremen Kontrasten gekennzeichnet ist, hat die Fotografin Kate Brooks für das Time Magazine zusammengestellt.

Väter sind im Moment einer der vielen Schwerpunkte, mit denen sich Feminismus und Geschlechterpolitik zunehmend befassen sollten. Sie scheinen eine Schlüsselrolle innezuhaben, wenn es um die Geschlechtergerechtigkeit in Familien geht. Auf sueddeutsche.de fand sich in dieser Woche eine kleine Reportage mit dem Titel “Papa hält die Stellung“. Väter aus Berlin Prenzlauer Berg, die sich bewusst für die sonst klassisch “weibliche Aufgabe” der Baby- und Kleinkinder-Fürsorge entschieden haben, berichten über ihre Erfahrungen.

Ein weiterer Linktipp, der mir als Reaktion auf meinen Artikel “Frauen und Kinder zuletzt” über den Weg lief, ist die Seite Vaeter.de. “Die Website für den Mann mit Kind Vaeter.de ist eine Internetplattform für Väter und Männer, die Familie und Beruf besser vereinbaren möchten.” Heißt es da. Juchuu – Männer, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ihrem Thema machen. Mehr davon bitte!

Zum Schluss eine wirklich spannende Retrospektive über die sogenannte “Adenauer-Zeit”, die vor allem auch einen Fokus auf das Verhältnis der Geschlechter zu der damaligen Zeit wirft. Zeit-Autorin Sybille Steinbacher, Historikerin und “Expertin” in Sachen “Sexuelle Revolution” bietet in “»Sex« – das Wort war neu” interessante Einblicke in den Alltag der Fünfziger Jahre und beleuchtet die Kämpfe, die schon damals wegen der Geschlechterungleichheit geführt wurden.


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