Einträge mit dem Tag ‘Netzfeminismus’


Ausstiege bei Pussy Riot, ‘Pille danach’ rezeptfrei, Valentinstag in Indien – kurz verlinkt

12. Februar 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 222 von 243 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachiges

Warum Maria Aljochina und Nadeschda Tolokonnikowa, einst die beiden berühmtesten Pussy-Riot-Mitglieder, mittlerweile nicht mehr Teil des Kollektivs sind, erklärt die Gruppe in einem offenen Brief über radikalen Aktivismus, politische Dilemmata und Grundsatzkonflikte, den der Freitag abgedruckt hat: “Das institutionalisierte Eintreten für andere kann es sich kaum erlauben, die fundamentalen Normen und Regeln zu kritisieren, die der modernen patriarchalen Gesellschaft zugrunde liegen. Als institutioneller Teil der Gesellschaft kann eine solche Interessenvertretung nicht mit dem Regelsystem der Gesellschaft brechen.”

In Chemnitz werden abends die akustischen Signale an Ampelanlagen abgeschaltet – Grund: Lärmschutzbedenken. Die Signale sollten allerdings eigentlich blinden und sehbehinderten Menschen mitteilen, ob eine Ampel auf grün oder auf rot steht. Die sächsische Freie Presse berichtet.

Hallo bundesdeutsche Gesundheitspolitik, es wird Zeit, dem internationalen Konsens nachzuziehen – die “Pille danach” muss rezeptfrei werden. Dies fordert auch eine Petititon an Gesundheitsminister Gröhe: Rezeptfreie „Pille danach” zulassen! Da nicht nur Frauen schwanger werden könne, betrifft Notfallverhütung allerdings nicht nur deren Selbstbestimmung. (Und ich hätte auch unterschrieben, wenn die “Pille danach” Abtreibung wäre.)

Englischsprachiges

Nicht alle der hier vorgestellten Aktionen finden wir gleichermaßen super, aber eine nette Übersicht ist es dennoch: PolicyMic zeigt “23 inspirierende feministische Digitalkampagnen, die die Welt veränderten”.

Valentinstag? Kitsch, Konsum und multinormativer Pärchen-Overkill fällt vielen von uns wohl als erstes (und einziges) dazu ein. Abhängig vom kulturellen Kontext kann man das jedoch auch teilweise anders oder jedenfalls komplexer einordnen, so Deeksha Sivakumar bei Sociological Images: Sie schreibt über die Funktion des Valentinstag als Jugendrebellion in Indien.

A propos Normen: Elternschaft jenseits der Gleichung 1 Vater + 1 Mutter lässt sich nicht nur denken, sondern auch leben, und zwar bisweilen ganz “legal-formal”.  So weist die Geburtsurkunde eine neugeborenen Kanadierin nun drei Eltern aus.

Die Schriftstellerin Zadie Smith beteiligt sich an Protesten gegen den Umgang mit geflüchteten Frauen in Großbritannien, insbesondere gegen ein berüchtigtes Auffang- und Abschiebelager in Bedfordshire. Der Guardian berichtet.

Termine in Berlin, Bonn und anderswo:

Ab 18. Februar 2014 immer dienstags von 18:00 – 19:30 Uhr in der Mädchenberatung, Berlin-Wedding:Körperkreise – in Bewegung den Körper (wieder/ neu) entdecken für junge Frauen* (Alter 17-27 Jahre), die sexuelle Gewalt erlebt haben und Lust haben, sich auf eine Körperreise in Bewegung einzulassen!” Infos gibt es per Mail unter wriezener[at]wildwasser-berlin.de; hier geht es zum Facebook-Event.

Gleich eine ganze Fundgrube von spannenden Terminen gibt es bei Lesbengeschichte – zum Beispiel einen Abend über “Drei zwiespältige homosexuellenemanzipatorische Vorkämpferinnen”, Johanna Elberskirchen, Theo Anna Sprüngli  und Emma Trosse, am 6. März in Berlin oder die montagliche Filreihe “Queer Monday” in Bonn.


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Sprache in der Wikipedia, “Familienfeindlichkeit” und aktives Vorgehen gegen Privilegien – Kurz verlinkt

6. Februar 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 221 von 243 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Mädchenmannschafts-Kolumnistin Melanie hat sich mit frauTV über das Feministinnen-Sein, Mutterschaft und das ganze Leben drumherum unterhalten. Einen kurzen Clip könnt ihr online sehen.

“Mit Hilfe einer Abstimmung in der deutschsprachigen Wikipedia soll geschlechtersensible Sprache komplett verboten werden.”, schreibt Andreas Kemper beim Freitag.

Außerdem gibt es im Freitag einen Artikel über Menschen, die sich im Internet finden, um gemeinsam Kinder großzuziehen, also Familienmodelle außerhalb des normativ enggestecktem Rahmens. (Natürlich nicht ohne in dem Artikel selbst auch problematisches zu reproduzieren.)

Am Sonntag protestierten über 100.000 Menschen in Frankreich gegen “Familienfeindlichkeit” und Gender Studies, berichtet dieStandard.

Die Zeit schreibt über den Zentralrat der Sinti und Roma, der Anzeige gegen baden-württembergische Polizeimitarbeiter_innen stellt aufrgund von rassistische Kommentare in NSU-Akten. [Hinweis: In dem Text ausgeschriebene rassistische Begriffe]

englischsprachige Links

Mia McKenzie macht bei Black Girl Dangerous vier Vorschläge, wie eine_r über den Punkt des “Privilegien anerkennens” hinaus zu “aktiv gegen Privilegien vorgehen” kommen kann.

Die Pussy Riot Aktivistinnen Nadezhda Tolokonnikova und Maria Alyokhina waren bei der Colbert Show.

“Nonetheless, one of the biggest problems with how most white gender 101s discuss gender is by assuming that their gender system is the way to conceptualize gender. They centre whiteness and, essentially, force people to understand their selves and bodies in that framework.”, schreibt biyuti in Decolonizing Trans/gender 101.

Meg Allen veröffentlicht eine Fotoserie zu Butchs.

In dem Artikel “In Defense of Twitter Feminism” auf Model View Culture analysieren Suey Park und David J. Leonard unter anderem wie auch Online-Räume von Gentrifikation mit allen rassistischen und klassistischen Implikationen betroffen sind. (Der Text ist eine Antwort auf Michelle Goldbergs Artikel zu “Feminism’s Toxic Twitter Wars”.)

Vor kurzem erschien Janet Mocks Buch “Redefining Realness”. Auf ihrem Blog schreibt sie nun über ihre Erfahrungen als junge Trans-Frau und Sexarbeit.

Auf Pretty. Period. schreibt Yaba Blay über Schönheitsvorstellungen und mediale Verbreitung von diesen: “And so I’m bothered by what appears to be yet another type of media training about Blackness – not one that would prepare the masses to amend their standards of beauty, but rather one that continues to suggest that a dark-skinned beauty like Lupita’s only magically appears every so often.”

Buzfeed schreibt über die 92-jährige Robina Asti, die aufgrund von Cissexismus um ihre Hinterbliebenenbezüge kämpfen muss.

Wie hängen eigentlich männliche Privilegien und body policing zusammen, wie werden fette_dicke Männer im Gegensatz zu Frauen behandelt? Darüber schreibt Michael Young bei the rainbow hub.

[CN: sexualisierte Gewalt] “What Would Make You Believe a Survivor of Childhood Sexual Abuse?“, fragt Andrea Grimes bei RH Reality Check.

Und zu guter letzt noch etwas Kaffeepausenamüsement mit der entscheidenen Frage: Which 90s alt rock grrrl are you?

Termine in Berlin:

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Doofe Fragen, das echte Leben und rassistische Soße – die Blogschau

14. Dezember 2013 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 229 von 254 der Serie Die Blogschau

riot_nrrrd lässt uns an ein paar Fragen teilhaben, die ihm_ihr immer wieder mal gestellt werden, die er_sie aber niemals ernsthaft beantworten wird. Außerdem sagt riot_nrrrd im Nachgang zum unsäglichen Silke-Burmester-Artikel über “Behindertenwitze” nochmal an, wo es da hakt.

Über psychiatrische Zwangsbehandlung von Hungerstreikenden in Klagenfurt berichtet Der Lindwurm – wenn “Menschen, die sich gegen politische Zustände wehren, für verrückt erklärt werden und man ihnen noch die letzten Menschenrecht aberkennt”.

Franziska Naja ärgert sich über einen Text, der das so verkürzte wie beliebte Argument, Netzfeminismus und Genderstudies hätten mit dem echtem Leben(tm) nix zu tun, bedient.

“Obwohl Supermärkte trivialer kaum sein könnten, spiegeln sie, wie kein anderer Ort, die Alltäglichkeit von Rassismen und Sexismen wider” – zum Beispiel durch penetrantes Affirmieren des Wortes “Zigeuner”, wie Filiz Demirova bei EDEWA analysiert. Den Beitrag gibt es dort auch in englischer Sprache sowie als Audiofassung zum Nachhören im Radio.

Unsichtbarmachung, Wegnennung, Misogynie: Karnele ärgert sich über “Schwulenverehrung und Lesbenhass” in diversen Medien.

Musikhören als Kreativitätsförderung, oder auch: Wie mensch an der Universität intervenieren kann. Mehr NOISEAUX, weniger Richard Wagner - ein Text von Jayrôme C. Robinet.

Es gibt Neuigkeiten von der Petition gegen Sexismus im öffentlich-rechtlichen TV – leider , wenn auch wenig überraschenderweise, keine guten. ARD und ZDF lassen keine Auseinandersetzung mit den Forderungen erkennen und sehen keinen Grund an ihrer Praxis irgendwas zu ändern. Juhu.

Das Fat Up Kollektiv macht ein Zine! Und zwar mit euren Beiträgen: “Gedichten, Texten, Erzählungen aus dem eigenen Leben oder Fiktion, Überlebens_Ratschläge/Guides für fette Feiertage/Familienfeste, Rezensionen, Tipps und Schnipps bis zu Bildern, Gemälden, Collagen oder Comics und noch mehr und mehr und übermehr – schickt uns eure fetten Beiträge an fatup@riseup.de bis Ende Januar (2014) und gestaltet mit uns ein dickes, fett-ziges Zine für alle fett-positiv gelaunten und denkenden Mit_Menschen!”

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Heute: Rassismus und Sexismus ab_bloggen!

2. September 2013 von Anna-Sarah

Für alle die heute in Berlin sind und nachmittags oder abends noch Zeit haben, hier ein Veranstaltungstipp: Die Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet die Tagung “Rassismus und Sexismus ab_bloggen!“. Ab 16 Uhr gibt es Vorträge von Teresa Bücker, Jamie Schearer und Anna-Katharina Meßmer. Auf dem anschließenden Podium ab 18:30 werden auch die Journalistin Kübra Gümusay und Sabine Mohamed von der Mädchemannschaft sitzen und mitdiskutieren!

Ab 16 Uhr wird es auch einen Livestream geben.

Welche_r die Vorträge und Debatten auf Twitter verfolgen möchte, sollte nach dem Hashtag #abbloggen Ausschau halten – oder diesen für die eigenen Berichterstattung per Twitter nutzen.

Im Meatspace geht es hier lang: Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Haus 1, Hiroshimastr. 17, 10785 Berlin. Die Veranstaltung endet um 20 Uhr.


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Sommerpausen-Podcast

22. Juli 2013 von der Mädchenmannschaft
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(c) Siguri F

Heute verabschieden wir uns in eine kleine Sommerpause und werden am 12. August wieder zurück sein. Zuvor hat sich aber ein Teil der Mädchenmannschaft zusammengesetzt, um einen Podcast aufzunehmen, in dem wir einige feministische Aktionen und Themen des letzten halben Jahres, wie #Aufschrei oder One Billion Rising, diskutieren. Vor allem fragen wir uns aber: Was bedeutet es für uns, Feminismus (auch) im Internet zu machen? Was ist für uns produktiv, was eher nicht? Weitere Hintergründe zu Aktionen und Debatten, über die wir sprechen, findet ihr mithilfe der untenstehenden Links.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


Download (1 Std., 43 Min, 53 Sek., mp3, 47,5 MB)

Zum Weiterlesen:

Debatte um Rassismus in Kinderbüchern und anderen Medien


“Gleichgeschlechtliche” Ehe und Heteronormativität

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Oh nein, im SPIEGEL steht was über Feminismus!

7. Juni 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 4 von 8 der Serie Feminist Fun Friday

In unserer Serie Feminist Fun Friday (a.k.a. Feminist Revenge Friday) analysieren wir aktuelle Themen bilder­reich. Kann Spuren von Ironie enthalten. 

Der SPIEGEL schreibt in der aktuellen Print­ausgabe über feministischen Aktivismus.

Ey, kein Scherz! Aber bloß nicht zum Kiosk laufen und der Malestream­presse Geld schenken. Ich habe mir nämlich extra die Mühe gemacht, die besten Sahne­stückchen dieses Artikels zu kommentieren. Let’s roll! Es beginnt wie Popcorn-Kino: Neben Wiebke Hollersen schrieb auch Jan Fleischhauer am Artikel mit. Ja genau. Das ist der, der als “Experte” zu Sexismus und Rassismus in alle Talkshows Deutschlands ein­geladen wird und dann – suprise, surprise – nur hetero_sexistischen und rassistischen Quatsch labert. Und der schreibt jetzt wieder was zu Feminismus…?

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Sichtbar werden, mitmachen und aufbegehren – kurz verlinkt

31. Januar 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 180 von 243 der Serie Kurz notiert

Am 14. Februar heißt es streiken, tanzen, aufbegehren: One Billion Rising! dieStandard liefert noch mal ein paar Hintergrundinfos zu der Aktion.

Tarantinos aktueller Film ist in aller Cineast_innen Munde. Während der Regisseur selbst  sich im Spiegel als ekelhaft selbstgerechter, unreflektierter Privilege Denying Dude zeigt (und wiederum so manche_r Filmfan wenig überrascht ist), erfahren wir bei Colorlinies zehn Dinge über Sklaverei, die  “Django Unchained” uns nicht lehren wird. (Text auf Englisch)

Agnes Krumwiede hat als Grünen-Politikerin immer wieder Erfahrungen mit Sexismus machen müssen und stellt klar: “Sexismus ist auch ein Macht- und Stilmittel des „seriösen“ Journalismus – nicht nur des Boulevards”.

Umso überraschender: Im NDR ist endlich mal ein Medienbericht zur aktuell aufgegriffenen Sexismus-Debatte erschienen, der einer nicht den Magen umdreht. Auch Merle Stoever ist dort interviewt worden. Mit Anschau-Empfehlung!

Der aktuelle digitale #aufschrei gegen Sexismus ist übrigens nicht der erste seiner Art. dieStandard erinnert an vergangene netzfeministische Aktionen und zieht eine eher düstere Prognose.

[TW: Ausschreibung rassistischer Wörter] Die Berliner Zeitung hat einen überraschend guten Beitrag über ein deutsches Leben veröffentlicht: die Erfahrungen von Abenaa A.s Familie als Schwarze im rassistischen Deutschland.

Nepal führt als erstes Land weltweit ein drittes Geschlecht in offiziellen Dokumenten an.

Angeblich sind Frauen* ja sowieso nicht an Vorstandsposten interessiert. Welche das anders sieht, kann sich auf “Wir stellen uns schonmal an!” registrieren und bei Interesse einen kurzen Kommentar hinterlassen.

Das POC ZINE PROJECT hat ein neues Zine über Abtreibungen und reproduktive Rechte veröffentlicht. (Englisch)

Eine neue queerfemnistische Zeitschrift für Frauen*, “die sich wider der Heteronormativität definieren”, soll bald an den Start gehen. Dafür wird allerdings noch etwas (finanzielle) Unterstützung benötigt.

Für eine Online-Studie zu unerfülltem Kinderwunsch werden lesbische und bisexuelle Frauen ab 18 Jahren gesucht.

Und gleich noch ein Fragebogen: KulturPLUSLust sucht “Lesben, frauenliebende Frauen, queere Lesben und Transfrauen und -männer der Rhein-Neckar-Region” für eine Umfrage zu “Freizeitaktivitäten, Wünschen und Visionen für die Freizeitgestaltung”. (Leider sind auch ein paar nicht so tolle Fragen dabei, vielleicht würden sich hier kritische Anmerkungen in der Kommentierspalte lohnen.)

Gesucht wird auch bei BIG e.V. in Berlin. Und zwar nach Darsteller*innen für ein Forumtheaterprojekt mit dem Titel: “Keine Angst vor Hilfe – häuslicher Gewalt entgegentreten”.

Termine: (mehr …)


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Backlash Blues? Der Jahresrückblick mit der Mädchenmannschaft

17. Dezember 2012 von der Mädchenmannschaft

Am 9. Dezember hat sich ein Teil der Mädchenmannschaft – nämlich accalmie, Charlott, Magda, Nadine und Sabine – zusammengefunden, und wir haben gemeinsam auf das Jahr 2012 zurückgeblickt. Bei Tee und Muffins sprechen wir über Aktionen aus dem Jahr 2012, die uns gefallen haben, stellen fest, dass sich das vergangene Jahr auf jeden Fall sehr nach Backlash anfühlte – und erklären warum.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


Download (2h 32min 50s, mp3, 140 MB)

Nach dem Klick findet ihr unsere Themenübersicht mit Links und Inhaltswarnungen für bestimmte Themen. Falls wir beim Reden noch weitere Links versprochen haben und diese hier nicht zu finden sind, macht uns doch bitte einfach in den Kommentaren darauf aufmerksam.

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Erlebnisse im TV, im Internet und in der Drogerie – die Blogschau

3. November 2012 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 179 von 254 der Serie Die Blogschau

Christine Olderdissen guckte Tatort und ärgert sich über das dort verbreitete verquere Weltwissen über lesbische Liebesbeziehungen – kein Ausrutscher, sondern alte Tradition.

Brandneu hingegen: das Institut für Klassismusforschung.

Melanie hat einen Hollaback!-Workshop besucht und berichtet für die Femgeeks von ihren Eindrücken.

Das Steinmädchen erzählt über ihre bisherigen Erfahrungen mit Netzfeminismus, die Bedeutung von Solidarität und macht der Mädchenmannschaft eine kleine wundervolle Liebeserklärung. Hach! Außerdem war sie vergangenen Mittwoch bei den Protesten gegen die Opferindustrie-Propaganda der Kachelmanns dabei. Bonus: ein kommentierter Medienspiegel!

Im Missy-Interview erzählt Sarah Diehl von ihrem gerade erschienen Roman Eskimo Limon 9.

Melanie erlebt hingegen sprachlos machendes in der Kassenschlange.

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Feiern, Fußball, facepalmen – kurz verlinkt

20. September 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 168 von 243 der Serie Kurz notiert

Wir können bei unserem 5. Jubiläum am kommenden Samstag eine Kinderbetreuung von 13 bis 19 Uhr anbieten und suchen noch nach Freiwilligen, die bei der Schicht 17-19 Uhr aushelfen möchten – meldet euch einfach unter veranstaltung[at]maedchenmannschaft.net. Falls ihr Kinderbetreuung benötigt, meldet euch am Tag der Party einfach am Mädchenmannschaft-Infostand, dort bekommt ihr alle Infos! Ihr könnt uns auch schon vorher eine E-Mail schreiben, wenn ihr Fragen habt: veranstaltung[at]maedchenmannschaft.net.

Wow: L-Talk hat zu Ehren unseres Jubiläums gleich mal eine ganze Mäd­chen­mann­schafts-Woche ausgerufen. Wir freuen uns auf spannende, solidarisch-kritische Beiträge!

Lineare Fortschrittserzählungen sind stets mit Vorsicht zu genießen, so auch in Sachen Sexismus. Wie dieser von Generation zu Generation weitergegeben wird, steht im Independent (auf Englisch).

Der Spiegel Online befasst sich mit Asexualität – ob sachkundig oder nicht, könnt ihr hier überprüfen.

Eine Gruppe junger Frauen hält ein Plakat hoch: We need feminism because we are NOT your mail order brides, the CURE to your YELLOW fever, your fantasy SEX TOYS or your subservient housewives. We are STRONG, INDEPENDENT and CAPABLE ASIAN AMERICAN WOMEN

Wir brauchen Feminismus, weil wir nicht deine Bräute aus dem Katalog, die Heilung für dein Gelbfieber, deine Sexspielzeuge oder deine unterwürfigen Hausfrauen sind. Wir sind starke, unabhängige und kompetente asiatisch-amerikanische Frauen. (via facebook)

Jessica Valenti, Gründerin von feministing.com, hat kürzlich ein Baby bekommen. Die vordringlichste Frage, die gewisse Medien daraufhin an die profilierte feministische Journalistin hatten: Wie sei sie eigentlich ihr „Schwanger­schafts­ge­wicht“ wieder losgeworden? (auf Englisch)

Julia Niemann rückt in der taz mal ein paar Dinge bezüglich der un­säg­lichen De­batte um früheres Kinderkriegen zurecht. Leider kommt auch ihr Artikel nicht ohne Bezugnahme auf den Mythos, dass Frauen* “früher” glücklicher gewesen seien, aus (auf Englisch).

Geringes Einkommen, keine Aufstiegsmöglichkeiten, Teilzeit, Diskriminierung: Öster­reich­ische Frauen fühlen sich in der Arbeits­welt nicht wert geschätzt. Außer­dem, die Wissenschaft hat festgestellt: Inter­sektionalität is a thing. Die Huffington Post berichtet über eine Studie, nach der es Schwarzen Frauen beim beruflichen Aufstieg doppelt schwer gemacht wird – denn sie sind weder männlich noch weiß (auf Englisch). (mehr …)


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