Einträge mit dem Tag ‘Natasha A. Kelly’


Das literarische Jahr 2016 – deutschsprachig aus Schwarzer Perspektive

14. November 2016 von Gastautor_in
Dieser Text ist Teil 119 von 123 der Serie Die Feministische Bibliothek

SchwarzRund kam als Schwarze Deutsche Dominikaner*in mit drei Jahren nach Bremen, lebt seit fast zehn Jahren in Berlin. Seit 2013 publiziert sie auf ihrem Blog schwarzrund.de und in diversen Magazinen. Mehrdimensionale Lebensrealitäten inner- und außerhalb von Communitys verhandelt sie in Performance-Texten, Vorträgen und Veranstaltungsreihen. Gerade erschienen ist ihr Roman „Biskaya“, ein afropolitaner Roman über das Leben von Schwarzen Menschen in Berlin. Folgende Büchersammlung erschien zuerst auf SchwarzRund:

2016 ist, wie jedes Jahr, ein Jahr, in dem weiße Vorherrschaft viel politischen Mist produziert, aber eben auch künstlerisch Schwarze Perspektiven nicht mitverhandelt. Doch wie immer gilt: Schwarze Menschen schaffen es deswegen/daraus/trotz allem und weiterhin ihre Perspektiven selbst in die Welt zu bringen. Außerdem gewinnen Schwarze Menschen auch den Bachmannpreis 2016, Sharon Dodua Otoo übertraf mit Ihrem Text „Herr Gröttrup setzt sich hin Maßstäbe, die die Jury sich nichtmal hätte erdenken können. Hier die Veröffentlichungen, von denen ich mitbekommen habe, bitte kommentiert damit ich die Liste ergänzen kann! Ich habe nicht alle Bücher gelesen, daher kann ich für nichts garantieren.


Talking Back – Strategien Schwarzer österreichischer Geschichtsschreibung
Claudia Unterweger, 19,95€ kaufen

Lese ich gerade, es folgt dann mein Eindruck.

 

 

 

 


gummiband-familien – rubberband families D/engl

Familienbuch von WoMANtís RANDom, 18€ kaufen.
Ein Familienbuch mit großartigen Illustrationen, Suchspielen, neuen Worten und Details zum verlieben!

 

 

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Die Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes EDEWA öffnet ihre Pforten

5. November 2012 von Anna-Sarah

Am 02.11. eröffnete in Berlin die Ausstellung Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes EDEWA. Das Wort „Einkaufen“ und diese Abkürzung, da kommt euch irgendwas bekannt vor? kein Zufall: Obwohl Supermärkte trivialer kaum sein können, spiegeln sie wie kein anderer Ort die Alltäglichkeit von Rassismen und Sexismen wider. EDEWA möchte wirkmächtige Herrschafts- und Ungleichheitsverhältnisse, die Herstellung und Verkauf bestimmen, sichtbar zum Ausdruck bringen. Gleichzeitig verfolgt sie das Ziel, den langjährigen antirassistischen und antisexistischen Widerstand einzelner Gruppen und die historischen Kämpfe einzelner Feministinnen wahrnehmbar und erfahrbar zu machen.

Die Macher_innen schreiben:

Grundlegendstes Ziel unserer Ausstellung ist es, Rassismen und damit verbundene Sexismen innerhalb unserer mehrheitlich weißen Gesellschaft aufzudecken. Oftmals werden diskriminierende und rassistische Konzepte völlig unreflektiert und unwissend im Alltag verwendet.

Es ist unser höheres Ziel, unsere Besucher_innen dazu zu ermutigen nicht einfach ihre Teilhabe an besagten rassistischen Strukturen zu erkennen, sondern sich darüber hinaus zu fragen, was sie im Alltag tun können um Widerstand zu leisten beziehungsweise rassismus-frei zu handeln. Sie sollen in der Lage sein Rassismen nicht mehr weiter durch ewige Unwissenheit und Reproduktion am Leben zu erhalten. Wir möchten ihnen Wissen vermitteln, welches für sie das grundlegende Werkzeug hierfür bildet. Zudem möchten wir, dass sich unsere Besucher_innen ungeachtet ihrer sozial-politischen Positionierung als Akteur_innen verstehen, die durch ihre Handlungen Veränderung bewirken können.

Zur Ausstellung, die aus einem Seminar von Natasha A. Kelly hervor gegangen ist, gibt es ein Begleitprogramm mit Workshops und Performances.

EDEWA Einkaufsgenossenschaft antirassistischen Widerstandes
noch bis Mittwoch in der Trautenaustr. 5, Berlin. Ab dem 9.11. dann Roma Aether Theater, Boddinstr. 5, Berlin
Anmeldung für Workshops und Führungen: edewa@gmx.de


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