Immer wieder Mutterliebe
15. Dezember 2010 von HannahDas Muttiblog hat eine neue Autorin: Hannah. Hier schreibt sie über den Mythos der Mutterliebe.
Nichts gegen Mutterliebe. Mutterliebe ist großartig. Die Mutterliebe wird fast immer erwidert – zumindest bis zum Eintritt der Geliebten in die Pubertät.
(C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de
Redet man über Mutterliebe, ist die Sicht der Mutter selten Untersuchungsgegenstand. Es gibt nur die Sicht aller anderen. Seit Jahrzehnten beschäftigen sich Studien mit der Mutterliebe. Sie finden fast ausnahmslos heraus, wie notwendig sie für Gedeih und Verderb der Kinder, der späteren Erwachsenen und der Gesellschaft als Ganzer ist. Das dient dann meist konservativen Daherrednern, die Herdprämien, Halbtagsschulen und Freiheit zum Hausfrauensein fordern.
Mutterliebe als Naturgesetz?
Gerade ist im Freitag ein Artikel zum Thema erschienen, die SZ berichtete darüber im Sommer. Die inhaltliche Essenz lässt sich zusammenfassen: Kindern, die genug Mutterliebe erfahren, geht es später besser. Die aktuelle Studie dazu hat herausgefunden, dass Kinder, deren Mütter ihnen vor 30 Jahren die Wünsche von den Lippen lesen konnten („das Ausmaß der Sensitivität der Mutter, die Signale und Bedürfnisse des Babys zu verstehen“), heute emotional stabiler sind: weniger Angst, weniger aggressiv, stärker belastbar. (weiterlesen …)
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