Einträge mit dem Tag ‘Musik’


Esther Bejerano, Stella Young, Tayo Onutor – kurz verlinkt

10. Dezember 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 259 von 266 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Die 89jährige Esther Bejerano hat den Holocaust überlebt. Heute tritt sie lesend und singend gegen Rassismus auf.

Konsti Knappe braucht eine Rampe, damit sein Rollstuhl ins Auto geschoben werden kann. Dafür könnt ihr spenden.

Die Heinrich Böll Stiftung hat ein neues Dossier veröffentlicht: Perspektiven und Analysen von Sinti und Roma in Deutschland. In diesem gibt es beispielsweise einen Beitrag von Tayo Onutor über ihr Erleben als Afro-Sintezza und die “Bitte um Vorstellung“.

Englischsprachige Links

Die australische Disability-Aktivistin, Journalistin und Komödiantin Stella Young ist am Wochenende im Alter von 32 Jahren verstorben. ABC schreibt über ihr Leben und die  Themen, die sie voran gebracht hat.

Fat rights are reproductive rights“, stellt Ali Thompson fest und führt im Text aus, wie dicke_fette Personen mit schlechter medizinischer Versorgung (von Vorsorge, über die Wirkung von hormoneller Verhütung etc.) konfrontriert sind, bei Adoptionen als unpassendere Kandidaten gelten und schneller als schlechte Eltern kategorisiert werden.

Am 6. Dezember vor 25 Jahren wurden 14 Frauen an der École Polytechnique de Montréal erschossen. Ms. Magazine erinnert an die Opfer. Und Bitchmagazine verweist insbesondere auf die Tatmotive sowie den Ausruf “You’re all a of bunch of feminists! And I hate feminists!” des Täters und verlinkt eine Dokumentation.

Diskussionen rund um #BlackLivesMatter und Polizeigewalt gegen Schwarze Menschen sind häufig sehr zentriert auf Männer. Princess Harmony Rodriguez fragt darum bei BlackGirlDangeroursWhose Lives Matter?: Trans Women of Color and Police Violence” und Danielle Stevens gibt auf Elixher unter “Ain’t I a Human?: Ferguson and the Neglect of Black Women, Femmes, and Girls” konkrete Hinweise zur Neuausrichtung der Debatte.

Termin in Berlin

12.Dezember: Sister-Wellness. Ein Themen- und Austauschabend für und von Schwarzen Frauen*InterTrans und Frauen*InterTrans of Color, zu Wellness als Selbstermächtigung und Widerstand. Mit Noah Sow, Diana Hartmann und Pasquale Virginie Rotter.


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Samstagabendbeat mit Hopie

6. Dezember 2014 von Anna-Sarah

Hopies letztes Album Sugar Water kam schon letztes Jahr raus, aber das Video zu “Solar Systems” ist erst ein paar Wochen alt.


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Samstagabendbeat mit MicahTron

29. November 2014 von Anna-Sarah

Wer die Gelegenheit hat, eine Liveshow von MicahTron zu besuchen, sollte sie sich nicht entgehen lassen. Für alle anderen gibt es zum Glück einen Soundcloud-Stream.


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Samstagabendbeat mit Ibeyi

22. November 2014 von Anna-Sarah

Im kommenden Februar erscheint das erste Album der Zwillingsschwestern. Die Freude über Ibeyi ist jetzt schon groß.


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Samstagabendbeat mit “Sunday Morning”

15. November 2014 von Anna-Sarah

Sonntagmorgenmusik am Samstagabend von Noname Gypsy.


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Samstagabendbeat mit Georgia Anne Muldrow

1. November 2014 von Anna-Sarah


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Samstagabendbeat mit Brandy, Yo Yo, MC Lyte and Queen Latifah

25. Oktober 2014 von Anna-Sarah

Vier legendäre Künstlerinnen in einer gemeinsamen Performance anlässlich der BET Hip Hop Awards vor zwei Wochen.


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Samstagabendbeat mit Lily & Madeleine

18. Oktober 2014 von Charlott

Für alle, die bereits First Aid Kit und ähnliches lieben, hier ein weiteres Schwestern-Duo: Lily & Madeleine sind gerade einmal 17 und 19 Jahre alt, haben diese Woche aber mit “Fumes” bereits ihr zweites Album herausgebracht. Thema dieser Platte sei Empowerment, sich Weiterentwickeln, Erwachsenwerden und dabei eigene Entscheidungen zu treffen, sagt Madeleine in einem Interview mit Rookie.


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Yes mean Yes, Mos Maiorum, Ferguson – kurz verlinkt

15. Oktober 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 252 von 266 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Die liebreizende Band Respect My Fist hat ein Musikvideo zu ihrem Song “Ich blute” gedreht.

Was Feminist_innen quasi schon immer predigten, wird nun in Kalifornien Gesetz: Das neue Gesetz “Yes means Yes” besagt, dass von allen Seiten Einvernehmlichkeit herrschen muss, wenn es zu sexuellen Handlungen kommt. Viel bescheuerte Kritik kam darauf hin und Margarete Stokowski kommentiert das in der taz.

Über die wegweisende Arbeit der Wissenschaftlerin Nikita Dhawan und die Versuche, postkoloniale Perspektiven in der deutschen Unilandschaft zu etablieren, berichtet die Frankfurter Rundschau.

Klingt erschreckend, ist aber nur die Spitze des Eisbergs” – Tupoka Ogette schreibt beim MiGAZIN über Rassismus an Schulen.

Seit Anfang der Woche (und bis zum 26. Oktober) läuft die europaweite Polizeiaktion “mos maiorum”, welche Menschen ohne gültigen Aufenthaltsstatus aufspüren soll.  Das Projekt Map Mos Maiorum sammelt seitdem Informationen zu den Kontrollen. Auf Travel Warning EU gibt es eine Reisewarnung in vielen Sprachen zum Weiterverteilen.

englischsprachige Links

Schon etwa ein jahr alt, aber immer noch aktuell ist ein Bericht von Al Jazeera: Die inzwischen zehnjährige Nabila Rehman verlor ihr Großmutter durch eine US-amerikanischen Dronenangriff, ihre Geschwister wurden verletzt. Für ihre Geschichte interessierte sich bei einer Anhörung in Washington jedoch kaum jemand.

Ein Gespräch zwischen bell hooks und Laverne Cox zu Feminismus gibt es nun als Videomittschnitt.

Die Proteste in Ferguson werden von Frauen getragen, analysiert MSNBC: “Since Aug. 9, when a police officer shot and killed unarmed 18-year-old Michael Brown in broad daylight, women have made up a significant number of the protesters in the streets. Many of the women heard their voices go hoarse after spending hours leading chants and making up rhymes. A number of them have been arrested — even more than once.”

Gestern war Ada Lovelace Day. Dazu passend fragte der Guardian mit einem Quiz “Was wisst ihr über Frauen in der Wissenschaft?“.

Termine in Berlin, Frankfurt-Bockenheim und Wien
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Samstagabendbeat mit Vashti Bunyan

4. Oktober 2014 von Charlott

Vashti Bunyan veröffentlichte ihr erstes Album “Just Another Diamond Day” im Jahr 1970, nachdem sie einige Jahre lang mit ihrer feinen Pop und Folk inspirierten Musik aufgetreten war und bereits Singles herausgebracht hatte. Die Platte allerdings verkaufte sich schlecht und Bunyan wandte der Musik-Industrie ihren Rücken zu.

Doch auch wenn nur wenige Menschen das Album erwarben, erreichte es in einigen Kreisen einen Kult-Status. Anfang der 2000er mit Musikerinnen wie Joanna Newsom und einer neuen Folk-Szene am Horizont wurde Bunyans Debut wiederveröffentlicht. Aktuelle Künstler_innen nahmen zu ihr Kontakt auf und sie begann sich an Aufnahmen zu beteiligen und eigene neue Songs zu schreiben. Im Jahr 2005 erschien dann – 35 Jahre nach dem Debut! – ihr zweites Album “Lookaftering”. Zwei Jahre später brachte sie “Some Things Just Stick in Your Mind – Singles and Demos 1964 to 1967″ heraus.

Diese Woche erschien “Heartleap”, ein weiteres Album mit neuem Material. Die Songs hat Bunyan über die letzten sieben Jahre in ihrem Heimstudio aufgenommen. “The whole point of the album was finally to learn a way that would enable me to record the music that is in my head, by myself”*, wird sie zitiert und sie sagt, es wird ihr letztes Album sein.

Zum heutigen Abend ihre zweite Single aus dem Jahr 1966:

*Übersetzung: “Das Ziel des Albums war es endlich eine Methode zu erlernen, die es mir ermöglicht die Musik, wie sie in meinem Kopf ist, selbst so aufzunehmen.”


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