Einträge mit dem Tag ‘Musik’


Samstagabendbeat mit The Lijadu Sisters

5. Juli 2014 von Anna-Sarah

In diesem Frühjahr haben die Zwillingsschwestern Kehinde und Taiwo Lijadu ihr Comeback auf der großen Bühne gefeiert. Hier und heute im Samstagabendbeat: zwei Songs von ihrem wegweisenden Abum “Danger”, erschienen 1976.


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“Songs of Gastarbeiter”, Gewaltandrohungen und Kriminialisierung antifaschistischer Proteste – kurz verlinkt

11. Juni 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 238 von 252 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Beiträge

Josef S. sitzt seit vier Monaten in Untersuchungshaft in Wien, weil er als angeblicher “Rädelsführer” der antifaschistischen Proteste gegen den im Januar durchgeführten Burschenschaftlerball angeklagt ist. Über den Mangel an Beweisen und fabrizierte Vorwürfe, die für das Gericht trotzdem keine Schwierigkeit darzustellen scheinen, berichtet Der Spiegel.

Aktivistinnen veranstalteten in der Wiener Secession eine Intervention gegen Kolonialismus, Rassismus und Sexismus und sprachen mit dieStandard.at über die Notwendigkeit, anwesend zu sein.

Der Frauenverband Courage war bei der Präsentation des 18. Grundrechte-Reports dabei, wo es auch um die Aberkennung des Gemeinnützigeitsstatus des Verbands ging.

Die Frauenstiftung filia ruft angesichts der aktuellen Flutverheerungen auf zur Unterstützung für Frauengruppen auf dem Balkan.

Die Purple Velvet International Female Hip Hop Tour mit Sookee, Shirlette Ammons, Lex LaFoy & DJ Doowap, nobigbutL & DJ Boogie Dan ist zu Ende gegangen. Ein Video fasst ein paar Eindrücke zusammen.

Ein Mann hat die taz aufgrund einer Ausschreibung, die sich ausschließlich an Frauen mit Migrationshintergrund richtete, verklagt – und Recht bekommen. Das Arbeitsgericht Berlin hat der Klage des Mannes tatsächlich entsprochen, berichtet der Tagesspiegel.

Hengameh Yaghoobifarah hat für das Migrazine die Musik-Compilation “Songs of Gastarbeiter” besprochen.

englischsprachige Beiträge

“Wenn Du aufhörst, etwas zu fühlen”: Reni Eddo-Lodge schrieb über Depressionen und Angstzustände.

Gerade läuft in den USA die zweite Staffel der Serie “Orange Is The New Black” an. Der New Yorker schreibt über die katastrophalen Zustände in einem der realen Gefängnisse (Riverhead), in dem gedreht wurde, und die Kampagne “Humanity Is The New Black”.

Reporting Around R. Kelly’s Child Shows Depth of Trans Ignorance” stellt Kat Callahan fest und zeigt anhand eines Artikels auf, wie Medienberichterstattung gewaltvoll misgendered und Stereotype re_produziert.

Shakesville wendet sich gegen die Rhetoriken a la “Beachte die Drohungen im Netz doch einfach nicht”, “Wenn du darauf eingehst, dann machst du doch nur, dass sie weiter machen”; stattdessen fordert sie: “And because I can talk about it, I’m going to. We need to talk about this. Those of us who can.” [Inhaltshinweis: Beschreibung von Gewalt(androhungen)]

Die Autorin und Cartoon-Zeichnerin Alison Bechdel hat für den The New Yorker ein Skizzenbuch angefertigt. Es geht um eine verflossene Liebe und wie diese Erinnerungen Jahre später eine immer noch treffen. Eine schöne Skizze für den Sommer.

Termine in Berlin und Hamburg:

Am 12.06.2014 in Hamburg: Vom Recht auf Selbstbestimmung – Sexarbeit und Migration. Vortrag und Diskussion.

Vom 14. 06. bis 10.08.2014 in Berlin: What is queer today is not queer tomorow. Ausstellung und Veranstaltungen.


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Samstagabendbeat mit “Four Women”

24. Mai 2014 von Anna-Sarah

Schon ein paar Jahre alt, aber jetzt erst entdeckt: diese Version des Nina-Simone-Klassikers “Four Women” von Kelly Price, Marsha Ambrosius, Jill Scott und Ledisi, präsentiert bei den Black Girls Rock Awards 2011.


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Wie viele Schlagzeugerinnen kennst du?

20. Mai 2014 von Magda

Als ich 14 Jahre alt war, stand ich das erste Mal auf einer Bühne. Vor Aufregung verknotete ich das ganze Konzert lang meine Hände ineinander; etwas, was ich heute noch tue, wenn ich nervös bin. Neben einem erwachsenen Band­leiter waren wir sechs junge Musikerinnen auf der Bühne, einige von uns lernten erst seit wenigen Monaten ihr Instrument. Mit zitternder Kopf­stimme, einer Handvoll Akkorden und fast experimentell anmutenden Tempo­wechseln rumpelten wir uns durch unser erstes Konzert.

© Totally Stressed, 2009.

© Totally Stressed, 2009.

Das war vor ziemlich genau 13 Jahren. Ich wuchs im Ostteil Berlins auf und verbrachte fortan sehr viel Zeit im Jugendclub Linse, der meiner Band einen Probe­raum und in den Folge­jahren dutzende Auftritts­möglich­keiten zur Verfügung stellte. Rockmusik, Metal, ein bisschen Hip Hop und Punk tönten aus den Proberäumen unserer (meist männlichen) Musiker­kollegen. Ehe wir uns selbst eine Band­beschreibung zulegten, waren wir „die Mädchenband“ und unsere Musikrichtung wurde als „Mädchenrock“ beschrieben. Wenige Jahre später über­nahmen wir diese Zu­schreibungen selbst und nannten unseren Musikstil „Female Art Rock“. In den männlich-dominierten Bereichen, in denen wir einen Groß­teil unserer Jugend verbrachten, lernten wir schnell, dass Geschlecht – vor allen Dingen von jenen, die von einer cis-männlichen Norm abweichen – irgendwie immer eine Rolle spielte, ob wir wollten oder nicht.

„Für eine Mädchenband seid ihr ganz gut“

Eine kleine Aus­wahl an Sprüchen gefällig, die viele Musikerinnen hören?*

  • „Das ist hier kein Kaffeekränzchen“ – der genervte Ton­techniker, weil der Soundcheck mal etwas länger dauert.
  • „Hier musst du dein Kabel reinstecken“ – irgendein Musiker zur Bassistin, die eigentlich genau weiß, wohin sie das Kabel in ihren eigenen Bass-Amp stecken muss.
  • „Oh cool, du bist in einer Band? Singst du?“ – irgendein Musiker, der sein Musiker-Dasein nie hinterfragen muss, aber automatisch annimmt, dass eine Frau singt. Obwohl sie Schlag­zeugerin oder Gitarristin ist.
  • „Warte, ich trage das“ – ein hilfs­bereiter Musiker, der nur Musikerinnen (nicht anderen Musikern) seine Hilfe anbietet und sich vielleicht nicht vorstellen kann, dass wir seit Jahren unsere eigene Technik tragen.
  • „Sorry, aber eigentlich dürfen hier nur Band­mitglieder in den Backstage“ – das letzte Mal habe ich das auf einem Festival vor ungefähr einem Jahr gehört (Hallo, 2013!), auf dem ich mit meiner Band spielte. Ich konnte ja unmöglich Musikerin sein und wurde wohl für einen Fan der Band gehalten.
  • „Für eine Mädchenband seid ihr ganz gut“ – Klassiker. Hundertmal gehört.

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Samstagabendbeat mit Soundz of the South

3. Mai 2014 von Gastautor_in

Katja Kellerer ist Mitglied eines simbabwischen Netzwerkes von “cultural activists” – dem Uhuru Network, einer Partnerorganisation von Soundz of the South – und seit Beginn des Afrikan Hiphop Caravans Teil des Organisationsteams. Nebenher promoviert sie an der Humboldt Universität zu Hiphop, Sprache und Politik in Simbabwe.

Vom 6.05 bis zum 11.05 werden Soundz of the South (SOS), ein Kollektiv von jungen Hiphop Aktivist_innen aus Kapstadt, Südafrika, in Berlin und Halle zu Besuch sein. Mittels Infoveranstaltungen, Workshops und Konzerten werden sie ihre künstlerische und politische Arbeit vorstellen.

In ihrer Arbeit kombinieren die Aktivist_innen Kunst und Politik um auf gegenwärtige soziopolitische Fragen in Südafrika aufmerksam zu machen und gegen alle Formen von Unterdrückung, so wie Rassismus, Sexismus, Staatsgewalt und neoliberale Wirtschaftspolitik, anzukämpfen. Nebst Bildungsprogrammen, Aktionstagen und Konzerten in Schulen und Gemeindezentren in den sogenannten ‘Townships’, unterstützt SOS soziale Bewegungen in und um Kapstadt, die sich für mehr Gerechtigkeit und bessere Lebensumstände für die Arbeiter_innenklasse einsetzen. Ausserdem hat das Kollektiv ein Projekt ins Leben gerufen, Words of a REBEL Sistah(s), das spezifisch junge Spoken Word und Hiphop Künstlerinnen fördert.

Im Oktober 2013 veröffentlichte SOS ihr neustes Album, Freedom Warriors Vol. 2. Es setzt sich mit sozialen Missständen und politischen Fragen in Südafrika auseinander. Polizeigewalt, die Aufstände der Landarbeiter, die brutale Ermordung der Minenarbeiter in Marikana und das Vermächtnis von Mandela sind unter den Themen, die auf dem Album kritisch angesprochen werden.

SOS ist zudem eines der Hiphop Kollektive die den Afrikan Hiphop Caravan initiert haben und massgeblich mitorganisieren, welcher dieses Jahr im November stattfindet. Ziel dieses Gemeinschaftprojektes ist es, all die Hiphop Aktivist_innen auf dem afrikanischen Kontinent und darüber hinaus zu vernetzen, die ihre Kunst nutzen um zu bilden, zu inspirieren und zu kritisieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Hiphop Kultur. Sie dient als Grundlage für einen ebenbürtigen und kreativen Austausch zwischen jungen Menschen.

Zivume - Anela - SOS

Termine:

7.05.2014 20 Uhr Malena Bar (Reuterstr. 85, 12053 Berlin): Sisters Poetry III u.a. mit Sistah Anela.

8.05.2014 10.00 Uhr Institut für Asien- und Afrikawissenschaften HU Berlin (Invalidenstr.118 Raum 410): Präsentation “’My Word is My Weapon’: Hiphop and Political Activism”

8.05.2014 19.30 Uhr Mehringhof (Gneisenaustr.2a, Kreuzberg, Berlin): Infoveranstaltung -“iToyiToyi: Hiphop, Anarchism and Youth Organising in Southern Africa”

09.05.2014 22 Uhr xb-liebig (Liebigstr. 34, Friedrichshain, Berlin): Soli-Konzert mit Berliner Emcees und Spoken Word Künstlern, u.a. Kaveh und Bahati.

10.05.2014 22 Uhr Stadthof Glaucha (Böllberger Weg 5, Halle): Soli-Konzert mit Jah Robinson und Dj Kay the Funk aus Halle.


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Emanzipatorische Kinderliteratur, Stand your Ground und Pille danach – kurz notiert

26. März 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 228 von 252 der Serie Kurz notiert

deutschprachige Links

Die Regierung räumt ein, dass die „Pille danach“ keine schwerwiegenden Nebenwirkungen hat. An der Rezeptpflicht will sie trotzdem festhalten, so die taz.

Gegen 500 Teilnehmer_innen an der Demo gegen den Wiener Akademikerball wird jetzt wegen Landfriedensbruch ermittelt. Aber was bedeutet das überhaupt? FM4 hat Antworten.

Am zweiten März-Wochenende fand in Berlin die Konferenz Care Revolution statt. Die Teilnehmer_innen haben gemeinsam eine Resolution mit Forderungen erarbeitet und wollen sich nun regelmäßig treffen, um weiter zusammen zu arbeiten. Die Resolution könnt ihr auf der Konferenzseite nachlesen.

Das migrationspolitische Portal der Heinrich-Böll-Stiftung hat ein neues Dossier veröffentlicht, das sich mit emanzipatorischer Kinderliteratur befasst, u.a. mit Beiträgen von Tupoka Ogette und Maisha Eggers.

englischsprachige Links

Ballandalus proträtiert 15 wichtige Muslima der Geschichte.

Colorlines intiierte ein Gespräch zwischen Zadie Smith und Chimamanda Ngozi Adichie zu postkolonialen Literaturen. Auf selbem Portal könnt ihr euch den Talk als Videomitschnitt ansehen.

MSNBC hat eine Studie zum “Stand your ground”-Gesetz durchführen lassen, das spätestens nach den Morden an Renisha McBride, Trayvon Martin und Jordan Davis in die Kritik geraten ist. Stand your Ground wird immer wieder verteidigt, da es angeblich die Rechte von von häuslicher Gewalt betroffenen Frauen stärke, weil das Gesetz aus Notwehr begangene Tötungsdelikte gegen gewalttätige Partner rechtfertige. Nicht nur der Fall von Marissa Alexander, die lediglich einen Warnschuss abgab, um sich vor ihrem Ehemann zu schützen, der sie umbringen wollte und der nun eine Haftstrafe von 60 Jahren droht, sondern auch die Studie im Auftrag von MSNBC zeigen deutlich, dass Stand your Ground weder Betroffene von häuslicher Gewalt schützt, sondern im Gegenteil zu rassistisch und sexistisch motivierten Gewalttaten führt.

Jill Andrew von Fat in the City hat einen Talk veröffentlicht, der sich mit Körperbildern, Fat Shaming und dünner Normalisierung auseinandersetzt.

Auf Norient.com könnt ihr euch Videos queerer Hip Hop Künstler_innen anschauen.

Das Karl May Museum in der Nähe von Dresden weigert sogenannte “Skalps” an Native Americans in den USA herauszugeben, in den USA ist die Ausstellung solcher seit 1990 schon verboten, berichtet der Guardian.

Termine

An diesem Wochenende findet im AZ Mülheim die Open Stage Veranstaltung Reclaim The Stage statt, bei der Kreative, Musiker_innen, Künstler_innen, Interessierte eingeladen sind die Bühnen zu entern und kreativ zu werden. Los geht’s um 15 Uhr, die Veranstaltung richtet sich an FLT*I.

Am 8. April eröffnet die Fotoausstellung junger lesbischer Frauen in Namibia im Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin. Die Ausstellung ist bis zum 5. Mai 2014 werktags von 10 – 17 Uhr zu sehen.

Mädchenfestival von „Lauter Mädchen!“: Mädchen-Bands, Musikerinnen, Künstlerinnen, Dichterinnen, Tänzerinnen… am 24.Mai 2014 im Jugendfunkhaus in Berlin-Lichtenberg.


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Zum 99. Geburtstag von Sister Rosetta Tharpe

20. März 2014 von Charlott

I am singing, oh, I am singing in my soul
when the trouble roll
I sing from morn’ till night
it makes my burden light
I am singing, yes, I am singing in my soul

Heute vor 99 Jahren, also am 20. März 1915, wurde Sister Rosetta Tharpe geboren. Tharpe wird als “The Original Soul Sister” aber auch “Godmother of Rock n’ Roll” betitelt. Sie ist eine jener Schwarzen Künstler_innen, von deren Musik und Schaffen sich weiße Rock’n’Roll Künstler(_innen) ‘inspirieren’ ließen und deren eigenes Werk nie so voll umfänglich anerkannt wurde. Tharpe gilt u.a. als wichtiger Einfluss für Elvis Presley, Jerry Lee Lewis und Johnny Cash. Letzterer nannte sie in Interviews als eine seiner Lieblingskünstler_innen. Erst in den letzten fünfzehn Jahren steigt das Interesse an Tharpe wieder an, sie wurde posthum in die Blues Hall of Fame aufgenommen, eine Briefmarke erschien zu ihren Ehren und es wurde 2008 Geld für einen Grabstein gesammelt. Tharpe war bereits im Jahr 1973 verstorben.

Doch anlässlich ihres Geburtstags lassen wir am besten Die Musik von Tharpe und ihrer ikonischen E-Gitarre sprechen:


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Visionen und eine Care Revolution – Kurz verlinkt

19. März 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 227 von 252 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links

Anlässlich des Welttags gegen Rassismus am 21. März hat LesMigraS/ Lesbenberatung Berlin ein Video zu “Visionen – Verantwortung – Communities” veröffentlicht:

Visionen – Verantwortung – Communities from lesmigras on Vimeo.

“Das österreichische Normungsinstitut schlägt in einem aktuellen Entwurf zur ÖNORM A 1080 vor, auf weibliche Formen zu verzichten und stattdessen mittels Generalklauseln klarzustellen, dass Frauen in der männlichen Form mitgemeint seien.” berichtet Juristinnen.at.

Der Spiegel schreibt über Proteste stillender Frauen in Großbritannien. Diese öffentliche Raumeinnahme war die Reaktion darauf, dass eine Frau beim Stillen fotografiert worden war und dieses Foto mit der Bezeichnung “Tramp” veröffentlicht wurde.

Lebenserwartung von wohnungslosen Männern in Frankreich beträgt durchschnittlich 56 Jahre, die von Frauen gar nur 41 Jahre. Das Kollektiv »Les Morts de la Rue« dokumentiert die Todesfälle, erinnert den Toten und klärt auf. neues deutschland schreibt über deren Arbeit und die Situation in Frankreich.

I do care (I love it) – ein Lied von Bernadette Hengst zur Care-Revolution (einer Konferenz zu Care Arbeit, die vergangenes Wochenende stattgefunden hat).

englischsprachige Links

“We need to start by asking some basic questions: Whose Islam? Whose feminism? Who is speaking for Islam? Who is speaking for feminism? These questions remain unaddressed in most debates, whether in academia, media, or activist forums.” – Die Fragen angehen möchte jetzt das Projekt Islam & Feminism.

Feministing interviewt MC Ana Tijoux. Es geht (natürlich) um das Musikmachen, indigene Einflüsse, Migration, Feminismus und ihre Kollaboration mit der palestinänsischen Rapperin Shadia Mansour.

“Laverne Cox ist die Frau, auf die wir gewartet haben” titelt Buzzfeed und liefert einen ausführlichen Artikel.

Auf Autostraddle schreibt Carrie über Behinderungen, Schmerz und Sex: “So often we’re told that the “right” partner will “look past” our disability or “love us anyway,” like they’re on some sort of humanitarian mission. In that moment, I realized what complete and utter bullshit that idea is. The problem is not our bodies — it’s the misguided assumptions people project onto them.”

Termine in Berlin:

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Samstagabendbeat mit Naomi Wachira

15. März 2014 von Charlott

Naomi Wachira wurde in Kenia geboren und wuchs dort auf. Zum Studium zog sie in die USA und nach einer Station in Chicago erlangte sie in Seattle einen Master-Abschluss in Theologie. Sie lebt und arbeitet heute immer noch in Seattle. Im November 2012 veröffentlichte sie ihre EP African Girl, im letzten Jahr wurde sie von der Zeitung Seattle Weekly als “Beste Folksänger_in” bezeichnet. Wachiras Vorbilder Miriam Makeba und Tracy Chapman klingen in vielen Melodien, aber auch den Texten durch. Am 28. Januar erschien nun endlich ihr erstes Album, welches einfach mit Naomi Wachira betitelt ist.


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Die Playlist zum Frauenkampftag – Beyoncé-Style!

8. März 2014 von Magda

Im letzten Dezember ließ Beyoncé eine fette Bombe platzen und veröffentlichte ohne eine einzige Vorankündigung (kreisch!) über Nacht ihr fünftes Album: 14 Songs, 17 Videos und 1 Sample aus Chimamanda Ngozi Adichie’s berühmten Vortrag “We should all be feminists“.

Die feministische Blogosphäre sprang im Dreieck und diskutierte sich heiser: Beyoncé ist Feministin!!! Beyoncé ist Feministin??? Beyoncé ist eine schlechte Feministin! Beyoncé ist die Feministin!

Fakt ist: Einige von Beyoncés Songs haben explizit feministische Botschaften, sie nimmt Bezug auf hegemoniale Bilder von Geschlecht und race und erklärte in einem Videointerview, warum sie es wichtig findet, feministische Perspektiven in ihrer Musik zu haben. Nicht zu vergessen, dass sie im letzten Jahr mit einer 13-köpfigen Musikerinnen-Combo auf Tour ging. Richtig gelesen: Beyoncé brachte 13 fabelhafte Musikerinnen auf eine Bühne, während zahlreiche andere sich als feministisch verstehende Musikerinnen ausschließlich mit Typen touren.

Beyoncé erhielt auch viel berechtigte Kritik, weil sie ihren Rapperkollegen und Ehemann Jay Z auf ihrem neuen Album gewaltverherrlichenden und sexistischen Müll rappen ließ. Ich habe auch so meine Schwierigkeiten mit der selten hinterfragten Glorifizierung von normschönen Körpern in ihren Musikvideos und bin genervt, wenn sie musikalisch und performativ Heteronormen abfeiert. Ambivalenzen und Widersprüche bleiben also bestehen: Beyoncé bietet viele feministische Anknüpfungspunkte, aber auch eine Fläche für feministische Kritik.

Zum heutigen Frauenkampftag lege ich den Fokus auf all die wunderbaren popkulturellen Erzeugnisse, die durch und mit Beyoncé entstanden sind: (Cover-)Songs und Choreographien, die Mut machen, humorvoll sind, ins Herz treffen. Meine Top 7:  (mehr …)


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