Einträge mit dem Tag ‘Musik’


Freund_innenschaften, Intersektionalität und Steubenville – Die Blogschau

23. März 2013 von Charlott
Dieser Text ist Teil 195 von 207 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Alles nicht so einfach, findet Nadia in ihrem Text auf Shehadistan zu “Intersektionalität: Dünnes Eis“.

Urmilla von anders deutsch war bei der #aufschrei-Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung und berichtet davon.

Was hat Queerfeminismus mit Kapitalismuskritik zu tun? Beim audioarchiv gibt es einen Vortrag zum Thema auf die Ohren.

madame adam erzählt auf seinem Blog wie seine politische und feministische Politisierung vorwiegend über Musik stattfand.

Wenn Freund_innenschaften es nicht schaffen” – auf Undercover of Color gab es diese Woche einen Text über Freund_innenschaften, Gesellschaftskritik und das manchmal damit einhergehende Freundin_innenschaften-Ende.

Bei Identitätskritik gibt es “Anekdoten aus der Psychiatrie – Freundlichsein und Bäume knutschen“.

AufZehenspitzen schreibt anlässlich von Steubenville über r*p* culture und zeigt, wo sich deren Existenz auch in Österreich manifestiert.

Nadine schreibt auf ihrem Blog medienelite über Erwerbsarbeit, die Entgrenzung von Arbeit und “Nicht-Arbeit” und unauflösbare Widersprüche.

Katrin von reizende Rundungen berichtet von der ersten großen Veranstaltung für “Plus Size”-Bloggerinnen.

Hier gibt es einen offenen Brief an das Portal afroguide. Dieser kann auch mitgezeichnet werden.

Adria Richards, Entwicklering bei SendGrid, wurde gefeuert, da sie Fotos eines Typen veröffentlichte, der auf einer Konferenz sexistische Witze riss. Die ganze Geschichte hat femgeeks zusammengetragen.

Auf zu viel davon geht es um das Konstrukt Sex und da heißt es dann zum Beispiel:

zu versuchen, der sozialisation und der internalisierten kackscheisse und den tabus ein wenig und mehr zu entrinnen und w_orte zu finden, sich absoluten konsens als grundvoraussetzung für alles zu setzen. personen kennenzulernen, die das auch so sehen. den mut zu finden zu sprechen und ab_zu_sprechen und wertzuschätzen. auch wenn mal worte fehlen und die vielleicht holpern oder total schwer fallen.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Samstagabendbeat mit “Girls”

2. Februar 2013 von Anna-Sarah

Laurie Penny hat sie in der aktuellen MISSY zu ihrer Lieblingsserie erklärt, und Leute, die US-amerikanische Popkultur auf ihrem Radar haben – zumal aus feministischer Perspektive – werden seit vergangenem Jahr ohnehin nicht daran vorbeikommen: Lena Dunhams TV-Serie Girls. Inzwischen hat der Sender HBO die dritte Staffel in der Mache. Zu der Serie gibt es nicht nur allerhand feministisch informierte Diskussionen, Lobeshymnen und Kritiken (verlinkte Texte auf Englisch; Kommentarlektüre empfohlen), sondern auch einen schönen Soundtrack. Zum Beispiel den gleichnamigen und extra für die Sendung produzierten Song von der sehr sehr tollen Santigold.


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Samstagabendbeat mit Shishani

26. Januar 2013 von Charlott

Am 9. Januar hat die namibische Sängern Shishani das Video zu ihrem Song “Minority” (im Jazz Remix) auf Youtube veröffentlicht. Mit dem Song war sie auch bereits 2011 bei den Namibian Annual Musix Awards aufgetreten und gefeiert worden. Im letzten Jahr war sie dort dann mit den Song als beste Single, die keine Albumauskopplung war, nominiert.

Gestern hat sich auch Spectra Speaks der Sängerin angenommen und einen langen Artikel, der auf einem Interview beruht, veröffentlicht. So schreibt Spectra [alle Übersetzungen von mir]:

Erst vor kurzem ist sie [Shishani] Ehrenmitglied des Vorstandes von Out Right Namibia (ORN) geworden, einer Menschenrechtsorganisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat die weitverbreitete Homophobie im Land zu thematisieren. Außerdem hofft sie sich weiter als Künstlerin zu entwickeln, während sie diese Plattform als Musikerin nutzt um für Freiheit und Gleichberechtigung einzutreten.

Es wird sicher spannend, was da noch von Shishani kommt, in der Zwischenzeit genießt den Song und das schöne Video und folgt ihr doch bei Twitter oder auf Facebook.

 


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Samstagabendbeat mit Lennon und Maisy

19. Januar 2013 von Magda

Wie cool! Ich schreib’s mir hinter die Öhrchen: Die nächste leere Plasteschale kommt nicht in den Müll, sondern wird als Percussioninstrument benutzt! Lennon und Maisy haben damit ein knorke Robyn-Cover gemacht:

Tipp: von Lisi.


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Samstagabendbeat mit MSOKE

12. Januar 2013 von Anna-Sarah

Im Migrazine sagt MSOKE (a.k.a NAMUSOKE) über den gemeinsam mit Miss Yasmin performten Song “She Said No”:

“Ein Track für alle Frauen und gegen Sexismus. Auch wenn ich nun selber einen anderen Weg [als den als Frau*] gehe, kämpfe ich nach wie vor gegen Sexismus, Homo- und Transphobie in unserem System – auch aktiv in der Kampagne “Make Some Noise”. Nach so langer Zeit im Musikgeschäft tut es gut, sich nicht mehr alleine dafür einzusetzen.”

Das aktuelle Album gibt es auf MSOKES Website zum reinhören.


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Falsch reden, richtig rocken – kurz verlinkt

11. Januar 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 179 von 194 der Serie Kurz notiert

Gute Nachricht für eifrige Netsurfer_innen: Da sich zwischen den Jahren, wie man so schön sagt, allerhand Lesenswertes bei uns eingefunden hat, gibt es diese Woche  “Kurz verlinkt” gleich zweimal. Hier Teil 2.

Welche Auffassungen führen zu Street Harrassment? In letzter Konsequenz: die Überzeugung, das Recht dazu zu haben (Text auf Englisch).

Auch wenn die bekannte Zeitschrift Brigitte nicht gerade, hm,  Vorreiterin im Kampf gegen Körper- und Schönheitsnormen ist: In diesem Beitrag wird vieles, was Fat Shaming, aber auch Selbstakzeptanz ausmacht, schön auf den Punkt gebracht. Dazu passt auch das Interview mit der ARGE Dicke Weiber in der aktuellen Progress.

Laina Dawes hat ein Buch über ihre – teilweise ganz schön widrigen – Erfahrungen als Schwarzer weiblicher Metal-Fan geschrieben. Im Interview stellt sie es vor.

DIY, das selbst Herstellen von Dingen, ist hip. Dagegen sei an sich erstmal nichts einzuwenden, so Sarah Brown bei xojane - jedoch sollte man sich darüber im Klaren sein, dass entgegen des teilweise besonders “ethisch” daher kommenden Appeals vieler DIY-Blogs und Webseiten diese kaum einen ernsthaften Widerspruch zu Konsumismus und gängigen Weiblichkeitsvorstellungen bieten (Text auf Englisch).

An US-amerikanischer Pop- und Netzkultur Interessierte haben es wahrscheinlich mitbekommen: den Streit zwischen der – auch von Feminist_innen gefeierten – Rapperin Azealia Banks und Klatschblogger Perez Hilton, in dessen Verlauf Banks mit hetero/sexistischen Beleidigungen aufwartete.  Spannende Perspektiven auf diese Vorfälle, die über ein “Banks vs. Perez”-Tribunal hinaus gehen, gibt es bei  von Janet Mock bei xojane und von Edward Ndopu beim Crunk Feminist Collective (auf Englisch).

Der Freitag übersetzt einen Text von Kira Cochrane über voyeuristisches Paparazzi’eskes Mobbing per Creepshots (heimlich aufgenommene Fotos, in der Regel von sexualisierten Körperteilen/Motiven, die dann im Internet veröffentlicht werden). Fazit: “Da äußert sich Wut gegen eine eigenständige weibliche Sexualität. Sex und Frauen – das ist vollkommen in Ordnung, solange die Frauen passive Objekte sind. Doch sobald sie selbst über ihre Intimität bestimmen wollen und mit wem sie diese teilen, weckt das Hass.”

Sprache ist wichtig. Sprache verändert sich und uns. Und wer bestimmt, was “richtige” Sprache ist? Unter der pointierten Überschrift “Frauen, hört auf zu reden. Alte Männer mögen nicht, wie ihr sprecht” widmet sich Jezebel   dem Dauerbrenner (auf Englisch).

Wie kann sexueller Konsens – also das Herstellen von Einvernehmlichkeit -   in der Praxis aussehen?  Ein Vorschlag dazu sind “Ja, nein, vielleicht”-Listen: Sammlungen von von Tätigkeiten,  bei denen vermerkt werden kann, welche Dinge man sehr gern tut, mal ausprobieren würde oder was gar nicht in Betracht kommt. Ob man diese Listen nun ausfüllt und dann austauscht, gemeinsam ausfüllt und darüber redet oder einfach für sich selbst zur eigenen Inspiration verwendet – eine Fülle von Anregungen zur Kommunikation über Sex und für konkrete Action können sie auf jeden Fall bieten.  Scarleteen hat allerhand Vorschläge (auf Englisch).

Wie der Buchhandel Trivialromane als “Frauenliteratur” vermarktet, beschreibt DieStandard.

Termine:

Am 21. Januar an der Ruhr Universität, Bochum: Die Welt ist komplex – Genau wie du! Workshop zu sozialer Ungleichheit – in intersektionaler Perspektive

Im Jahr 2013 wird der erstmals der Marlies-Hesse-Nachwuchspreis des Journalistinnenbundes für Online-Beiträge vergeben. Alle Informationen dazu findet Ihr hier , Vorschläge werden bis 1. März 2013 angenommen.


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Jahrescharts reviewed

11. Januar 2013 von Liz

Die Saison der Best-Album-Listen geht gerade zu Ende. Eine perfekte Gelegenheit, mal wieder einen kritischen Blick auf Geschlechterverhältnisse im Musikbusiness zu werfen, findet Liz in ihrer Genderkolumne auf freitag.de.

Das Ding mit den Jahreslisten ist keine einfache Sache, sondern ein fieser Mainstreaming-Prozess der Musikpresse. Hier findet sich eher Konsens statt wildem Grenzgängertum. Trotzdem mag ich sie. Abschlusscharts komprimieren das musikalische Jahr zu einer praktischen Übersicht und lassen den wilden Sound-Dschungel in hübscher Ordnung erscheinen. Je nach Medium lässt sich ablesen, welche Platte vielleicht zu Unrecht noch nicht gehört wurde – weil das Cover komisch war oder der Zeitpunkt des ersten Hörens keine guten Umstände bot.

Die nachrichtenarme Feiertagszeit habe ich also für eine intensive Listenanalyse genutzt. In dieser Kolumne folgt deshalb zweierlei: ein reichhaltiger Überblick an Musikerinnen, die immer wieder in den Jahrescharts auftauchen, und ein kritischer Blick auf die Geschlechterverteilung der in den Top 25 gelisteten Künstler_innen. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: Männlich dominiert ist – Überraschung – auch die Popmusik. Deswegen ist es wichtig, aktiv aufmerksam zu machen auf Künstlerinnen und Musikerinnen, über die Geschlechterverhältnisse in der Popkultur nachzudenken und strukturelle Ungleichheit der Geschlechter nicht wegzureden sondern zu bekämpfen.  (weiterlesen …)


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Lesen, tanzen, essen – kurz verlinkt

9. Januar 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 178 von 194 der Serie Kurz notiert

Gute Nachricht für eifrige Netsurfer_innen: Da sich zwischen den Jahren, wie man so schön sagt, allerhand Lesenswertes bei uns eingefunden hat, gibt es diese Woche  “Kurz verlinkt” gleich zweimal. Hier Teil 1.

Das Rosa-Mayreder-College stand stets an der Schnittstelle von akademischem und aktivistischem Feminismus. Warum die Einrichtung nun schließt und wie es weitergeht, erklärt Gründerin Ursula Kubes-Hofmann.

Der Jahresbericht von Hollaback! International ist da und informiert über Street Harrassment, also Belästigung und Übergriffigkeiten im öffentlichen Raum (Text auf Englisch).

MALMOE und Migrazine nehmen in einem gemeinsamen Schwerpunkt die bereits seit den 1990er-Jahren geführte und stark polarisierte Debatte um Homophobie und Sexismus der Dancehall-Szene genauer unter die Lupe, um ein differenzierteres Bild zu zeichnen.

Profeministische Männerbewegungen? Klingt erstmal gut, hat aber mächtige Haken. Amanda Marcotte analysiert, was das Problem ist (Text auf Englisch).

A Propos Männerprobleme: Männer essen einem US-amerikanischen Psychologen zufolge nicht nur mehr Fleisch als Frauen, sie begründen ihr Verhalten auch anders: Der Fleischkonsum mache sie männlich.

Um Schönheitswahn nach der Geburt geht es in der Berliner Zeitung.

Die taz führte ein Interview mit einer Autorin und dem Mitbegründer des NoNo Verlags für nicht normative Kinderbücher.  Ebenfalls in der taz: “Kotzen vor Wut” darüber, dass sexualisierte Gewalt in Deutschland und überall auf der Welt noch zu wenig Empörung hervorruft.

Südkorea hat mit Park Geun-hye seine erste Präsidentin gewählt. In ihrem Wahlkampf kündigte Park an, im Falle ihrer Präsidentinschaft eine “Revolution der Frauen” in Gang zu setzen, versprach finanzielle Unterstützung für Kinderbetreuung und Anreize für Firmen, mehr Frauen einzustellen. Man darf gespannt sein.

Termine:

Das Team von Slutwalk Münster ist in einem Neuausrichtugnsprozess. Welche_r dabei mitmachen will, kann sich auf Facebook über die weiteren Treffen informieren.

Am 10. Januar im Südblock, Berlin: Rosa Radikale – Visionäres und Impulse aus der Schwulenbewegung der 1970er. Buchvorstellung, Diskussion und tanzbare Tuntenlounge

Am 13. Januar im Jubez, Karlsruhe: Tagung / Konferenz Die Care-Seite der Krise. Gesellschaftliche Hintergründe und politische Strategien.

 


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Von Depressionen und Subversionen – die Blogschau

5. Januar 2013 von Viruletta
Dieser Text ist Teil 187 von 207 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Auf Von Freiheit, Frieden und Frühlingsgefühlen. ist ein sehr lesenswerter feministischer Jahresrückblick erschienen.

Im Anschluss an den Amoklauf in einer Grundschule in den USA wurde viel darüber gemutmaßt, ob der Täter vom Asperger-Syndrom betroffen gewesen sei und ob dies der (Mit)Auslöser für die schreckliche Tat gewesen sei. Sabine, die selber mit dem Asperger-Syndron lebt, ärgert sich auf aspergerfrauen darüber: “Ich brauche keine Sensationsberichterstattung, die mich zu einer potentiellen Massenmörderin macht!”.

Ein neues Blog, was Popmusikjournalistinnen zu mehr Sichtbarkeit verhelfen soll, ist an den Start gegangen: Traditionslinie von Popmusikjournalistinnen.

Die Welt ist am 21. Dezember zwar nicht untergegangen, aber die am gleichen Tag stattgefundene Einführung von Unisex-Tarifen für Banken und Versicherungen scheint einigen so ähnlich vorgekommen zu sein. Regina Frey hat beim genderbüro verschiedene Stimmen aufgegriffen und ein klares Fazit gezogen: Unisex-Tarife sind kein Weltuntergang, sondern im Gegenteil ein Schritt zu mehr Gerechtigkeit.

make music not love gibt Anregungen, wie Lieder, die Heteronormativität reproduzieren, subversiv umgeschrieben werden können.

Viel zu viele Menschen trauen es sich nach wie vor nicht zu, zu schreiben – egal ob es sich um öffentliche Blogbeiträge oder private Tagebucheinträge handelt. Auf ihrem Blog Medienelite hat Nadine nun den ersten Teil eines möglichen Weges zum schreiben lernen veröffentlicht.

anarchie & lihbe schreibt über Depressionen und was die gesellschaftliche Gesamtscheiße damit zu tun hat.

Wir werden in einer Gesellschaft sozialisiert, in der uns Normschönheit als erstrebenswertes Ziel, Mittel zum Erfolg, Weg zum Glücklichwerden präsentiert wird. Unser kritischer Blick gilt nicht nur uns, sondern auch immer wieder anderen. aufZehenspitzen schreibt über den Wunsch, aber auch die Schwierigkeit, ihn zu verlernen.

Identitätskritik schreibt über anstrengende Feiertage, Support im Netz und warum Freund*innenschaften kein Ersatz für feministische Solidarität sein dürfen.

Statt mal ernsthaft, kritisch und konstruktiv über die fehlenden 220.000 Kitaplätze zu reden, versteift die Mainstreampresse sich lieber darauf, Kitas allgemein und Menschen, die ihre Kinder dort unterbringen, im Speziellen, als bösartig, unglückbringend, bindungsschädigend darzustellen. DR. MUTTI gibt einen differenzierten Überblick.

Kristina Schröder hat mal wieder was nicht verstanden. Diesmal gehts um Minijobs. Und Mütter natürlich. NetWorkingMom klärt auf.

Der Inventing Room! war auf dem Hacker*innenkongress 29C3 und musste dort mit einigen Ismen kämpfen. Im anschließenden Beitrag erklärt er*, warum solche “Zwischenfälle” nicht mit einem zerbrochenen Teller in einer Großküche, sondern eher mit einem Cholera-Einzelfall auf einem Kreuzfahrtschiff zu vergleichen sind.

Nadia war im Kino, hat sich über Neokolonialismus und ein falsches Feminismusverständnis geärgert und auf Shehadistan darüber gebloggt.

Clara Rosa hat auf Class Matters ein paar Gedanken zu den aktuellen Klassimus-Diskussionen niedergeschrieben, ihr Schwerpunkt liegt hierbei auf Sprachhandlungen und -interventionen.

TRIGGERWARNUNGEN für alles Folgende. (weiterlesen …)


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Feste, Filme, Fails und Forschung – kurz notiert

6. Dezember 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 176 von 194 der Serie Kurz notiert

Das Missy Magazine hat letztens ein fulminantes Fest gefeiert. Die Musik dazu kam von Jolly Goods und Peaches. Hier ein paar Impressionen.

Ebenfalls zum Gucken und Hören: Im Film Familie trans*formieren erzählen mehrere Trans*leute davon, wie sie Elternschaft (er)leben.

Viel zu lesen haben wir mal wieder in der österreichischen diestandard gefunden:

So betrachtet sie den medialen Umgang mit den Musikstars Rihanna und Chris Brown und sieht Rihanna in der Kritik wegen ihrer Weigerung, das “perfekte Opfer” zu geben  (Hinweis: Beschreibung körperlicher Gewalt).

Welche_r noch auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken ist, wird von diestandard  mit  Buchtipps versorgt.

Einer Studie nach sind in Deutschland Frauen vom Pflegerisiko und der damit zusammenhängenden Altersarmut deutlich stärker betroffen als Männer.

“Die Kriminalisierung von Aufenthaltsehen ist für die Fremdenpolizei ein mächtiges Mittel, um binationale Ehen und deren Lebensumfeld zu kontrollieren”, sagt die Politkwissenschaftlerin Irene Messinger.

Die Einführung der “anonymen Entbindung” in Österreich war offenbar eine sinnvolle Maßnahme: Kindestötungen in Österreich nach der Geburt im letzten Jahrzehnt um die Hälfte gesunken, Babyklappen werden viel seltener in Anspruch genommen.

Mehr aus Österreich: Mitte Oktober wurde im brut Wien das Stück „Assassinate Assange“ aufgeführt, das Julian Assange als Opfer einer Verschwörung darstellt. Agate S. kommt in der Malmoe zu einem klaren Urteil:  “Die Aufregung um Angela Richters Assange-Stück förderte abermals die üblichen Abwehrmechanismen und Verharmlosungsstrategien [bezüglich sexualisierter Gewalt] zu Tage und soll hier als Beispiel für die Widerwärtigkeit des gesamtgesellschaftlichen Verharmlosungsdiskurses dienen.”

Spektakuläre Aktion *gegen* rape culture: Facebook-User_innen kaperten die Social Media-Auftritte der bekannten  Unterwäschefirma Victoria’s Secret, um für das Konsenskonzept zu werben und damit Vergewaltigungen entgegen zu treten.  Quintessenz der Aktion:  “While we can’t expect a message that is empowering for women to come from a brand like Victoria’s Secret, we can make it come from their hashtag. This campaign has only begun.”

Jutta Hartmann erklärt am Beispiel Schule, wie Heteronormativität wirkt_hergestellt wird.

Stellenausschreibung: Das FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB) sucht eine Systemadminstratorin!

Termine:

Am kommenden Samstag in Berlin: Lookism & fat Empowerment Tagesworkshop (flt* only). Los geht es um 12 Uhr im Projektraum H48,  Hermannstr.48 Berlin Neukölln, 2.Hinterhof 2.Stock (barrierefrei). Anmelden könnt ihr euch unter sabberglibberflutsch@googlemail.com. Hier der Link zum Facebook-Event.

Damit es nicht still wird um die inhaftierten russischen Aktivistinnen: Am 12.12. soll eine weltweite Lesung für Pussy Riot stattfinden.

Buchpremiere von “Frauenkörper neu gesehen” am 14.12. um 19.30 Uhr in der Urania, Berlin: Laura Méritt und Autorinnen reden und diskutieren über Weiblichkeit, Geschlechtervielfalt, Körpernormierungen und mehr.


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