Einträge mit dem Tag ‘Musik’


Black History Month: Samstagabendbeat mit Miriam Makeba

14. Februar 2015 von Charlott

Wie accalmie letzte Woche ankündigte, wollen wir diesen Februar anlässlich des Black History Months im Samstagabendbeat Schwarze Künstler_innenen und ihren Aktivismus vorstellen. Ein würdiger Anlass um endlich mal etwas zur südafrikanischen Musikerin und Aktivistin Miriam Makeba zu veröffentlichen.

Makeba wurde 1932 in Johannesburg geboren und erlebte ihre ersten sechs Monate im Gefängnis, wo ihre Mutter, eine Hausangestellte, wegen dem Verkauf illegal gebrauten Biers (ein Nebenerwerb in den ökonomisch sowieso sehr schwierigen Zeiten) einsaß. Makeba fing als Teenager an wie ihre Mutter Geld durch putzen zu verdienen. Mit 17 Jahren gebar sie ihre Tochter Bongi, die später eine ganze Reihe von Songs für Makeba schrieb und deren früher Tod mit nur 35 Jahren ein einschneidener Schicksalsschlag war.

Makeba tauchte bereits ab den 1950ern in die Musikszene des vibriernden Sophiatowns ein. Mit der Band Manhatten Brothers tourte sie durch Südafrika, Simbabwe und Congo. Im Jahr 1956 veröffentlichte sie den Song “Pata Pata“, der – als er zehn Jahre später nochmals in den USA erschien – zu einem ihrer größten Hits wurde. Makeba selbst bedauerte in Interviews, dass gerade dieser Song und nicht eines ihrer ernsteren Werke so symbolhaft für sie stand. Im Jahr 1959 flog Makeba nach Venedig zum Filmfestival für ihre Rolle in dem Film “Come Back Africa”. Das Erscheinen des Films, welcher einen kritischen Blick aufs Apartheid-Südafrika warf, verunmöglichte ihre Rückkehr nach Südafrika. Ihr Pass wurde für ungültig erklärt. Mit der Hilfe von Harry Belafonte migrierte Makeba in die USA.

Makeba verband zeitlebens immer ihre Musik mit politischem Aktivismus, auch wenn sie betonte, dass sie ‘einfach’ von ihren Erfahrungen singe. Die Sängerin, die viele Songs in afrikanischen Sprachen, vor allem Xhosa und Zulu, sang, kündigte einen weiteren Hit häufig mit folgendem Satz bei Konzerten an: “Die Kolonisatoren nennen den Song Click Song, weil sie nicht Qongqothwane sagen können.” Im Jahr 1963 sprach sie erstmals vor den Vereinten Nationen über das südafrikanische Apartheidssystem. Als Konsequenz wurde ihr die südafrikanische Staatsbürgerinnenschaft aberkannt und ihre Alben wurden in Südafrika verboten. Makeba heiratete den Black-Panther-Aktivisten Stokely Carmichael und sie zogen aufgrund politischer Verfolgung nach Guinea. In Interviews betonte sie immer wieder, dass Rassismus kein rein südafrikanisches Problem ist – nur dort in spezifischer Art und Weise institutionalisiert.

Miriam Makeba kehrte im Juni 1990, nach der Freilassung Nelson Mandelas, nach Südafrika zurück und konnte erstmals zum Grab ihrer Mutter reisen, an deren Beerdigung sie hatte nicht teilnehmen können. Sie starb 2008 nach einem Herzinfarkt, den sie bei einem Konzert in Italien zur Unterstützung der Anti-Camorra Kampagne von Roberto Saviano erlitt.

Zum Weiterlesen: Portait zu Miriam Makeba auf South African History Online.

Zum Weitergucken: 2011 erschien der Dokumentarfilm Mama Africa von Mika Kaurismäki.


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Black History Month: Samstagabendbeat mit Rapsody, Stahhr und Sa-Roc

7. Februar 2015 von accalmie

Februar ist Black History Month (Monat der Schwarzen Geschichte). Seinen Ursprung hat der Black History Month in den USA, wo er seit 1976 institutionalisiert ist. Historiker Carter G. Woodson und Pastor Jesse E. Morland gründeten 1915 die “Association for the Study of African American Life and History”, um den weiß-zentrierten Geschichtsschreibungs-Kanon mit Forschung und Lehre zu Afroamerikaner_innen zu erweitern. 1926 fand dann die erste “National Negro History”-Woche statt – absichtlich in die zweite Februarwoche gelegt, um somit auf die Geburtstage von Frederick Douglass und Abraham Lincoln zu fallen. Schulen, Universitäten und Gemeinden nahmen in den kommenden Jahrzehnten die Idee auf, informierten über und feierten Schwarze Geschichte und Kultur, und dank der Schwarzen Bürger_innenrechtsbewegung der 1950er und 1960er wurde die Woche schließlich zum Monat ausgedehnt.

Viele Länder weltweit feiern mittlerweile den Black History Month, inklusive Deutschland. Weitere Infos dazu findet ihr bei der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD); Veranstaltungen für Hamburg und Berlin sind hier und hier zusammengestellt. Das unabhängige Musiker_innenlabel “Saint Hero” erklärte diesen Februar indes zum “Black Future Month” und präsentiert AfroFuturistic-Kunst. Dem Black History/Black Future Month widmen wir im Februar den Samstagabendbeat: In den nächsten Wochen stellen wir Schwarze Künstler_innen und ihren Aktivismus vor. Den Anfang machen die US-amerikanischen Rapperinnen Rapsody aus North Carolina und stahhr und Sa-Roc aus Atlanta, Georgia.

Rapsody wurde bereits durch ihre Zusammenarbeit mit diversen Künstler_innen, unter anderem Erykah Badu, Common, Jean Grae, Rah Digga und Kendrick Lamar bekannt. Nach mehreren Mixtapes erschien 2012 ihr Debütalbum “The Idea of Beautiful”, und im letzten Jahr hat sie die EP “Beauty and the Beast” veröffentlicht. Das Stück “Drama” enstand im Kontext der tödlichen Schüsse auf Michael Brown durch den Polizisten Darren Wilson in Ferguson, Missouri. Rapsodys letztes Mixtape, “She Got Game”, kann man hier kostenlos herunterladen.

Auch stahhr (das doppelte H steht für Hip Hop) und Sa-Roc sind feste Größen in Atlantas Hip Hop-Landschaft. 2008 erschien stahhrs Debüt-Solo-Album “Almost Neva Was” und sie arbeitete bereits mit Künstler_innen wie Jasiri X, Del, J-Live und Staci Epps zusammen. Aufgewachsen in Washington D.C., hat Sa-Roc seit ihrem Atlanta-Debüt 2002 zahlreiche EPs, LPs und Mixtapes veröffentlicht (ein weiterer Reinhör-Tipp: Ihr Lied “Queen’s Philosophy” auf dem 2012er-Album “Ether Warz”). “Black God Theory” findet sich auf ihrer neuen LP, “Extra-Terrestrial”, wieder (die ab nächster Woche verfügbar ist).


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Beratung für Frauen mit Behinderung, Zwangsheterosexualisierung, Björk und Musik-Biz-Sexismus – kurz verlinkt

28. Januar 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 265 von 274 der Serie Kurz notiert

deutschsprachige Links
Mädchen und Frauen mit Behinderungen erfahren besonders häufig Gewalt. Aus diesem Grund wird gerade die Internetplattform suse-hilft.de aufgebaut, auf der – möglichst barrierefrei – nach Informationen und Ansprechpersonen recherchiert werden soll: “Wo finde ich bei mir in der Nähe eine Therapeutin, die Gebärdensprache oder Leichte Sprache kann? Wo finde ich eine Anwältin, die sich mit dem Thema auskennt? Welche Selbstbehauptungstrainerin in der Nähe macht Kurse auch für behinderte Frauen?” Das Projekt benötigt noch Geld und kann über betterplace.org unterstützt werden.

Das Oberlandesgericht in Celle hat abgelehnt, dass in einer Geburtsurkunde der Eintrag “inter” oder “divers” geführt werden kann.

Homofeindlichkeit und Zwangsheterosexualisierung in der Therapie, Fall 472136127: Nun zog ein Betroffener vor Gericht, berichtet die taz.

Noch bis zum 01. März können bei filia. die frauenstiftung Projektideen zur Mädchenförderung eingereicht werden, um Gelder von bis zu 5000€ zu erhalten.

Der Zentralrat der Afrikanischen Gemeinde hat einen Offenen Brief zur M-Straße in Berlin, Dieter Hallervorden und kolonialrassistischen Kontinuitäten verfasst.

Das LOTTA-Magazin gibt “Stichworte zur Gründungsgeschichte” der NPD, die 2015 im 50. Jahr besteht.

englischsprachige Links

Wenn Schauspieler die gleichen nervigen Fragen beantworten müssten wie Schauspielerinnen (Kleid, Haar, Make-Up, Gewichtsabnahme…), dann würden die sich wundern: Kevin Spacey hat sich gewundert.

Als Geologen in den 1950ern anfingen den Meeresboden des Atlantiks mit Sonargeräten zu vermessen, durften Frauen nicht mit auf die Boote (weil sie natürlich Unglück brächten). Aus dem Datenmaterial die erste wirklich detaillierte Karte hat dann aber doch eine Frau erstellt: Marie Tharp. Mental Floss zeichnet ihre Geschichte nach und wie sie an den Grundfesten der Geologie rüttelte.

Egal welche Krankheit eine dicke_fette Person hat und wie sie behandelt werden könnte, erst einmal abnehmen lassen? Ja, es gibt Mediziner_innen die so etwas empfehlen. Dances With Fat nimmt die Empfehlung auseinander.

MTV stellt 12 neue queere Hip Hop Acts vor.

Ein neues Album der isländischen Sängerin Björk erscheint und in einem Interview hat sie erstmal sehr ausführlich über den im Musikbusiness erlebten Sexismus gesprochen. Feministing greift diese Aussagen in einem Artikel zu Björk und überhaupt “mansplaining” auf. Slate nimmt die Aussagen als Anlass, um Zitate von weiteren Künstlerinnen (so unterschiedliche wie Solange Knowles, Grimes und Taylor Swift) zusammenzustellen.

Celebrating the Love between Queer Women of Color – In 25 Gorgeous Photos!” – präsentiert Everyday Feminism.

Bei Flavorwire zerlegt Judy Berman Jonathan Chaits Artikel im New York Magazine, der “Political Correctness” als Einschränkung der (linksliberalen) Meinungsfreiheit bezeichnete.

Termin in Berlin:

04. Februar in Berlin, ab 19.00 Uhr: Lesung und Filmvorführung mit der simbabwischen Autorin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga.


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Samstagabendbeat mit Missy Elliott

24. Januar 2015 von Anna-Sarah

Wir starten ins neue Jahr mit einer All-Time-Favoritin. Keine langen Reden notwendig.


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Samstagabendbeat mit ‘Colored Girls Hustle Hard’

10. Januar 2015 von Anna-Sarah

Vor etwas über einem Jahr schon einmal im Samstagabendbeat angekündigt, ist inzwischen ist das Mixtape da. Spätestens jetzt also: downloaden!


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Samstagabendbeat mit der MM-Best-of-2014-Winter-Playlist

20. Dezember 2014 von der Mädchenmannschaft

Bevor wir uns morgen in die zweiwöchige Winterpause verabschieden und euch bis Anfang Januar eine schöne Zeit und einen guten Rutsch in das neue Kalenderjahr wünschen, wird hier nochmal gesummt, gesungen, gewippt, gewackelt und getanzt! Das Mädchenmannschafts-Team hat euch eine Winterbeatlist (in jedem Sinne des Begriffs…) mit der Auswahl unserer persönlichen 2014-Lieblingslieder zusammengestellt. Ihr hattet ganz andere musikalische Favorit_innen dieses Jahr? Wir freuen uns über eure Ergänzungen in den Kommentaren. Weitere Lieblingssongs findet ihr auch in unserer 2014-Sommer-Playlist.

accalmie: Sia – Chandelier

Anna-Sarah: Mz 007 – Important

Charlott: Angel Haze – A Tribe Called Red

 

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Das Jahr 2014 – Ein Feministisches Lexikon

19. Dezember 2014 von Charlott

Welche Themen standen auf unserer feministischen Agenda 2014? Welche Ereignisse haben das Jahr geprägt? Welche Personen und ihren Aktivismus haben wir bewundert? Zum Abschluss des Jahres gibt es dieses Mal ein Lexikon. Zu jedem Buchstaben könnte es natürlich noch zig weitere Einträge geben – ergänzt doch eure in den Kommentaren!

A wie Aktivismus, Ausschlüsse und Ablasshandel
Ein Thema, welches sich eigentlich durch jedes Jahr zieht/ ziehen sollte: Wie wollen wir unseren Aktivismus gestalten? Wie können dabei unterschiedliche Positionen bedacht und genutzt werden? Welche Taktiken und Praxen haben sich bewährt? Nadine machte sich darum einmal Gedanken darüber, wer wann auf Podien sitzt, wo Absagen vielleicht Sinn machen und wo nicht (und was das mit unterschiedlichen sozialen Positionierungen zu tun hat) und über Geldspenden als Art der ökonomischen Umverteilung.

B wie #BlackLivesMatter und #BringBackOurGirls
Am 09. August dieses Jahres wurde der Schwarze Jugendliche Michael Brown von dem weißen Polizisten Darren Wilson in Ferguson, Missouri, erschossen. Gegen den Polizisten wurde nicht mal ein Verfahren eingeleitet. Es handelt sich dabei natürlich nicht um einen Einzelfall, sondern es ist ein Beispiel für die anhaltende rassistische Polizeigewalt – die keinerlei Konsequenzen hat. In ihrem Text “Wenn Schwarzer Menschen nicht lächeln…” verlinkt Sharon eine ganze Reihe von weiteren Beispiel aus den USA und Deutschland. Von Ferguson ausgehend und durch weitere publik werdende Taten (die ebenfalls kaum Konsequenzen nach sich zogen) entwickelte sich in diesem Jahr eine Protestbewegung, die im Internet unter anderem unter dem Hashtag #BlackLivesMatter und auf den Straßen vieler Städte anzufinden war. In Berlin versammelten sich am 29. November Aktivist_innen am Brandenburger Tor, um den Opfern zu Gedenken und darauf zu verweisen, dass es stimmt: #FergusonIsEverywhere, Ferguson (d.h. rassistische Strukturen, die Gewalt legitimieren) sind kein rein us-amerikanisches Phänomen. So wird sich am 07. Januar zum bereits zehnten Mal der Tod von Oury Jalloh jähren. Derzeitig sammelt die Initiative im Gedenken an Oury Jalloh Geld um ein weiteres Gutachten zur Brand- und Todesursache anfertigen zu können.

Außerdem sollten nicht die 200 Mädchen, die am 14. April in Nigeria entführt wurden, vergessen werden.

C wie Chancengleichheit
Chancengleichheit, Chancengerechtigkeit, Teilhabe, Akzeptanz, > Toleranz, Inklusion – ein Wörtersalat, der häufig eher das “gut gemeint” als das “gut gemacht” abdeckt, wenn es um die Rechte von Menschen mit Behinderung geht. Hannah hat sich im November die Anhörung des Ausschusses “Arbeit und Soziales” zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen angehört und aufgezeigt, welche Diskussionen rund um das Bundesteilhabegesetz (nicht) geführt werden. Außerdem erklärte sie in einem weiteren Text, was der Begriff Inklusion eigentlich umfassen sollte und wie er häufig stattdessen ausgehöhlt wird.

D wie Diskurspolizei
Sprachdebatten zwischen “Darf man denn hier gar nichts mehr sagen!” und “Diese Gender-Leute drängen ja immer einen Sprachgebrauch auf!” begleiteten auch das Jahr 2014. Am prominentesten ist sicher die medial breit geführte “Debatte” um Lann Hornscheidts Sprachinterventionen. Auf einen öffentlichen Brief von WissenschaftlerInnen antwortete hier Jayrôme mit “Es ist Zeit, Realität als real zu betrachten“. Im Juli hatte außerdem accalmie die Verwendung diskriminierender Begriffe, die Verteidung dieser Praxis und das Umwerten als die echte Diskriminierung (TM) von Begriffen, die sonst unmarkierte Normen benennen, seziert.

E wie Elliot Rodger
Am 23. Mai tötete Elliot Rodger in Isla Vita, Kalifornien, sechs Menschen. Zuvor hatte er in Videos und einer über hundert Seiten langen “Autobiographie” seine Misogynie verbreitet. In vielen deutschsprachigen Medien wurde die Tat dekontextualisiert und individualisiert. Ich schrieb über die Hintergründe der Tat, wie sie vielleicht verhindert hätte werden können. (mehr …)


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Samstagabendbeat mit Narubi Selah

13. Dezember 2014 von Anna-Sarah


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Esther Bejerano, Stella Young, Tayo Onutor – kurz verlinkt

10. Dezember 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 260 von 274 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Die 89jährige Esther Bejerano hat den Holocaust überlebt. Heute tritt sie lesend und singend gegen Rassismus auf.

Konsti Knappe braucht eine Rampe, damit sein Rollstuhl ins Auto geschoben werden kann. Dafür könnt ihr spenden.

Die Heinrich Böll Stiftung hat ein neues Dossier veröffentlicht: Perspektiven und Analysen von Sinti und Roma in Deutschland. In diesem gibt es beispielsweise einen Beitrag von Tayo Onutor über ihr Erleben als Afro-Sintezza und die “Bitte um Vorstellung“.

Englischsprachige Links

Die australische Disability-Aktivistin, Journalistin und Komödiantin Stella Young ist am Wochenende im Alter von 32 Jahren verstorben. ABC schreibt über ihr Leben und die  Themen, die sie voran gebracht hat.

Fat rights are reproductive rights“, stellt Ali Thompson fest und führt im Text aus, wie dicke_fette Personen mit schlechter medizinischer Versorgung (von Vorsorge, über die Wirkung von hormoneller Verhütung etc.) konfrontriert sind, bei Adoptionen als unpassendere Kandidaten gelten und schneller als schlechte Eltern kategorisiert werden.

Am 6. Dezember vor 25 Jahren wurden 14 Frauen an der École Polytechnique de Montréal erschossen. Ms. Magazine erinnert an die Opfer. Und Bitchmagazine verweist insbesondere auf die Tatmotive sowie den Ausruf “You’re all a of bunch of feminists! And I hate feminists!” des Täters und verlinkt eine Dokumentation.

Diskussionen rund um #BlackLivesMatter und Polizeigewalt gegen Schwarze Menschen sind häufig sehr zentriert auf Männer. Princess Harmony Rodriguez fragt darum bei BlackGirlDangeroursWhose Lives Matter?: Trans Women of Color and Police Violence” und Danielle Stevens gibt auf Elixher unter “Ain’t I a Human?: Ferguson and the Neglect of Black Women, Femmes, and Girls” konkrete Hinweise zur Neuausrichtung der Debatte.

Termin in Berlin

12.Dezember: Sister-Wellness. Ein Themen- und Austauschabend für und von Schwarzen Frauen*InterTrans und Frauen*InterTrans of Color, zu Wellness als Selbstermächtigung und Widerstand. Mit Noah Sow, Diana Hartmann und Pasquale Virginie Rotter.


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Samstagabendbeat mit Hopie

6. Dezember 2014 von Anna-Sarah

Hopies letztes Album Sugar Water kam schon letztes Jahr raus, aber das Video zu “Solar Systems” ist erst ein paar Wochen alt.


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