Einträge mit dem Tag ‘Musik’


Samstagabendbeat mit einem kleinen Mädchen mit großem Talent

7. Januar 2012 von Magda

Die 10jährige Diana hat ihr Music Production Center (MPC) seit einer Woche und zeigt, was sie schon alles so kann. Herzallerliebst!


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Silvesterabendbeat mit Nikki Lynette

31. Dezember 2011 von Magda

Tanzen!

Hey, shut the f*ck up boy
You are starting to piss me off
Take your hands off that girl
You have already had enough


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Der Soundtrack der Riot Grrrls

20. Dezember 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 9 von 13 der Serie Wanna Disco? Listen Up!

Ein bisschen sind die Riot Grrrls nun auch in Deutschland angekommen: Es gibt bereits Gruppen in Berlin (auch auf facebook), in Hamburg (nur auf facebook), im Ruhgebiet (ebenfalls auf facebook) und ganz frisch auch in Bielefeld (auch nur auf facebook). Wer sich einbringen möchte, schreibt einfach eine E-Mail und ist vielleicht schon beim nächsten Treffen dabei (ob virtuell oder real life).

Cover Design von Jenny Eckermann

Die Berliner Riot Grrrl Gruppe hat vor ein paar Monaten eine schöne Aktion ins Lebens gerufen: Gesucht wurden Künstlerinnen und Bands, die gerne auf dem ersten Riot Grrrl Sampler “Riot Grrrl is not Dead (01)” vertreten sein wollten.

Uuund – Trommelwirbel!! – gestern ist sie nun erschienen: Die Compilation beinhaltet insgesamt 53 Bands aus verschiedenen Teilen der Welt (u.a. aus den USA, Grrrlmany, Spanien, Australien, Brasilien…) mit über  2,5 Stunden Musik aus fast allen erdenklichen Musikrichtungen, wie z.B. Punk, Rock, Pop, Electro, Spoken Words und Country. (Zum Öffnen der runtergeladenen .rar-Datei braucht mensch übrigens ein Programm zum Entpacken, falls ihr das noch nicht habt, findet ihr das online, z.B. bei chip oder für Mac-User_innen bei softonic)

Falls du als Künstlerin oder mit deiner eigenen Band Lust hast auf einer zukünftigen Compilation zu sein, findest du alle Infos auf tumblr oder auf facebook. Die zweite Sammlung wird schon im Februar erscheinen.


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Eine kleine Spende für Nachwuchs-Rockerinnen

19. Dezember 2011 von Magda

Die Festtage rücken immer näher und der Ich-muss-noch-Geschenke-besorgen-Wahnsinn hat schon längst begonnen. Cooler Emanzenkram für eure Liebsten findet ihr in unseren Geschenketipps vom letzten Jahr. Auch Frauenhäuser freuen sich über Geld- und Sachspenden (siehe die Aktion “Wunschzettel der Frauenhäuser”). Denn: Noch schöner als beschenkt werden ist selbst schenken. Ein kleines Geschenk könnt ihr auch dem Ruby Tuesday Rock Camp für Mädchen machen, das vor ein paar Tagen einen Spendenaufruf veröffentlichte:

Das Ruby Tuesday Rock Camp für Mädchen ist ein einwöchiges Musik- Ferienlager für 35 Mädchen, trans- und intergeschlechtliche Jugendliche (im Folgenden “Mädchen*” genannt) von 12 bis 18 Jahren, das vom 21.-29.07.2012 im FEZ Wuhlheide in Berlin stattfindet. Im Camp können die Teilnehmenden verschiedene Instrumente ausprobieren und mit anderen Mädchen* im Proberaum an eigenen Songs basteln. (…)

Knapper werdende Fördermittel für feministische Jugendarbeit stellen die größte Herausforderung für unsere Arbeit und die jährliche Durchführung des Rock Camps dar. Zwar lebt unser Projekt vom Elan und Enthusiasmus der ehrenamtlich Engagierten, dennoch setzt die finanzielle Unsicherheit uns immer wieder Grenzen. Wir hoffen, mit Hilfe der betterplace Community mehr Öffentlichkeit für unser Projekt zu erreichen, uns mit ähnlichen Initiativen zu vernetzen und für einzelne Bereiche unserer Arbeit kontinuierliche, finanzielle Unterstützung zu erhalten.

Spenden könnt ihr per Bankeinzug, Kreditkarte oder Paypal für das Projekt allgemein oder auch für einen konkreten Bedarf (z.B. einen Satz Bass- und Gitarrensaiten). Achtung: Wer spendet, gibt automatisch einen Prozentsatz an betterplace.org. Wer das nicht möchte, kann das aber ausschalten.


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Kweens, Klangfarben und Katholiken – die Blogschau

3. Dezember 2011 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 136 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die Kweens waren beim “26. Treffen junger Autoren” (bemerkenswerter Titel übrigens, bei einem Mädchen-Jungen-Verhältnis von 17 zu 3) und waren schockiert von all den frauen- und generell menschenfeindlichen Texten, die sie dort zu hören bekamen.

momorulez berichtet, warum die Anwesenheit eines Vertreters der katholischen Kirche bei einer Veranstaltung zur Frage „Warum gehe ich zu St. Pauli?“  für ihn unzumutbar ist und erläutert dabei noch mal die Konzepte trigger und safe space/Schutzraum.

Wie Argumente gegen die kürzlich beschlossene “Herdprämie” rassistisch instrumentalisiert werden, gibt es bei anders deutsch zu lesen.

Lipstick Terrorist beschäftigt sich mit der Hypersexualisierung, die sie  innerhalb der queeren Szene wahrnimmt (in englischer Sprache).

Kürzlich erschienen: die Publikation Frauenin/transFormation. Im Anschluss an die FrauenFrühlingsUni in Graz 2009 greifen Mitwirkende die Inhalte, Themen und Erkenntnisse der Veranstaltung noch einmal auf und lassen sie Revue passieren.

Regina Frey berichtet über Männergedenk- und -feiertage im vergangenen Monat. (weiterlesen …)


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Samstagabendbeat mit The Organ

26. November 2011 von Anna-Sarah

An nebligtrüben, melancholisch angehauchten Novembertagen geht die Musik der kanadischen Band The Organ besonders zu Herzen  – bei strahlendem Sonnenschein und 1a Laune ist sie jedoch nicht weniger toll. Schade, dass sich Katie Sketch und ihre vier Kolleginnen aus Vancouver bereits 2006 nach einer Reihe Singles und EPs sowie dem einzigen Album “Grab that Gun” entschieden, musikalisch erst einmal getrennte Wege zu gehen.

Du magst The Smiths? Dann hör dir unbedingt mal The Organ an. Du kannst The Smiths nicht ausstehen? Dann versuch es doch mal mit The Organ…


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Turn It Up & Spray It Loud!

4. November 2011 von Anna-Sarah
Abstrakte Grafik in verschiedenen Farben, versehen mit dem Schriftzug "turn it up & spray it loud"

Grafik: © kid arla

Keine Frauen hinterm DJ-Pult? Von wegen. Vom 11. bis 13. November läuft in Bremen das antisexistische Hip Hop Event Turn it Up & Spray It Loud! (das vollständige Programm auf einen Blick gibt es bisher leider nur als Facebook-Event). Am Freitag ab 16:00 gibt es im Zucker Club Vorträge über Frauen­bilder, Sexismus, hegemoniale Männ­lichkeit und Homo­phobie im Hip Hop, beim abendlichen Konzert ab 21:00 stehen Sookee und Badkat auf der Bühne, außerdem gibt es einen Break­dance Act und danach Party. Am nächsten Tag geht es von 14:00 bis etwa um Mitternacht mit einer Ausstellung von Graffiti- und Street­art­künstlerinnen, Vor­trägen, Filmen und Musik im Kulturbunker weiter. Dort ist auch am nächsten Tag noch von 14:00 bis 18:00 Gelegenheit, die Aus­stellung sprayitloud anzusehen.

Das Konzert am Freitag kostet 5 Euro Eintritt, die Party danach 3 Euro. Beim weiteren Programm seid ihr umsonst dabei, Spenden werden aber gern ge­nommen.

(weiterlesen …)


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Frust an den Plattentellern

3. November 2011 von Verena

Mensch sollte nicht viel geben auf diese Bestenlisten, die immer mal wieder umher schwirren und mit denen auch Musikredaktionen ihre Inhalte bestücken. Das DJ Mag hat kürzlich ihre jährliche  Top 100 der DJs gekürt und ratet mal, wie viele darunter weiblich waren: KEINE EINZIGE. Das finde ich echt mal ein starkes Stück, genauso wie der Guardian, in dem Hanna Hanra fragt, wo die DJanes sind. Denn selbst die größte Chauvi-Redaktion hat heutzutage zwei oder drei Alibifrauen im Hinterkopf, wenn es um den Schwanzlängenvergleich geht. Bloß, das DJ Mag listet ihre High Potentials via öffentlicher Abstimmung, d.h. DJ Klaus aus Hintertupfingen und DJ Dieter aus Kleindoofdorf voten und die kennen wohl nur Frauen am Herd, aber nicht hinter Plattentellern. Wir schon, z.B. Dinky, Miss Kittin, Peaches, Ellen Allien, Chloé oder Annie Mac, die es immerhin schon mal in die DJ Mag Top 100 geschafft hat.

Und dafür muss man noch nicht mal in DJ-Clubs abhotten, um das zu wissen. Aber ach, ein Blick auf den Top Spot dieser Liste und mein Ärger verraucht zugunsten eines fetten Grinsekatzengesichts: David Guetta auf Platz eins. Na dann…

 


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Das Rock Camp für Mädchen braucht eure Hilfe!

25. Oktober 2011 von Magda

Die Bank ING-DiBa hat eine Aktion aus­gerufen und will insgesamt 1000 gemein­nützige Vereine mit jeweils 1000 Euro fördern. Auch das Ruby Tuesday e.V. – Rock Camp für Mädchen nimmt an der Aktion teil und freut sich über zahl­reiche Stimmen, damit auch in Zukunft viele Mädels hinter’m Schlag­zeug, Mikro oder mit dem Bass ab­fetzen können.

Der Ruby Tuesday e.V.

ist ein Verein, der 2008 von Musikerinnen, Pädagoginnen und Kultur­schaffenden mit dem Ziel gegründet worden ist, Mädchen zu ermutigen, ihre künstlerischen und musikalischen Fähig­keiten zu entdecken und ihnen Selbst­ver­trauen zu geben. In einem ein­wöchigen Camp erfahren die Teil­nehmerinnen die ganze Welt der Musik, von Band­gründung, Instrumente lernen und am letzten Tag selbst auf der Bühne stehen. Dabei können sie Rollen­bilder jenseits von medial ver­fügbaren (MTV, VIVA) entdecken und ausleben.

Tolle Sache, deswegen: Einfach auf Abstimmung für Ruby Tuesday e.V. gehen, Mailadresse eingeben, und das Votum aus der Bestätigungsmail durch einen weiteren Klick bestätigen. Mit eurer E-Mail-Adresse könnt ihr drei Stimmen ab­geben. Und ja: Es ist doof, dass mensch einer Bank die E-Mail-Adresse geben soll. Doch zumindest ver­sichert die DiBa in ihren allgemeinen Teil­nahme­bedingungen, dass “Ab­gefragte Daten [...] aus­schließlich zum Zwecke der Ab­stimmung genutzt” werden.

Wer die Arbeit des Vereins unter­stützen möchte, kann dies in Form von Geld- oder Sach­­spenden (z.B. Instrumente) tun. All­gemeine Infos gibt es auf der Seite des Rock Camps für Mädchen: rubytuesdaymusic.de.


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Politik als Teil des Lebens – und der Musik

13. Oktober 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 8 von 13 der Serie Wanna Disco? Listen Up!

M’bala und Akosua machen seit ca. 2,5 Jahren zusammen als Rising Thoughts Musik. Hauptsächlich spielt M’bala Gitarre und Akosua Djembe. Neuer­dings ist auch Percussion dabei, weil das den Sound “voller und rhythmischer” macht. Privat hören die beiden so gut wie alles von Dubstep bis Bikutsi, Jazz, Raggae und HipHop. Akosua ist Mit­begründerin des Künstler_innenkollektivs Label Noir in Berlin. Im Interview mit der Mädchenmannschaft sprechen M’bala und Akosua über ihren politischen Anspruch, Poesie und ihre Pläne für ein neues Album.

Rising Thoughts - Photo Credits: Cassius Prudent

Ihr seid beide nicht nur musikalisch unterwegs, sondern nehmt auch an Poetry Slams und Open Mics teil. Seid ihr quasi vom Sprechen zum Singen ge­kommen?

M’bala: Wir haben uns bei der Poetry Veranstaltung “Outspoken 2007″ kennengelernt und waren zum ersten Mal gemein­sam auf der Poetry Bühne des Black History Month in Hamburg. Wir sind also durch die Poesie über­haupt ent­standen. Ich war bis vor unserer Be­gegnung keine Sängerin und habe nur ab und zu was geschrieben – und eigent­lich nur für mich. Durch Rising Thoughts fing ich an regelmäßig zu singen und zu schreiben.

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