Einträge mit dem Tag ‘Musik’


Doofe Fragen, das echte Leben und rassistische Soße – die Blogschau

14. Dezember 2013 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 229 von 242 der Serie Die Blogschau

riot_nrrrd lässt uns an ein paar Fragen teilhaben, die ihm_ihr immer wieder mal gestellt werden, die er_sie aber niemals ernsthaft beantworten wird. Außerdem sagt riot_nrrrd im Nachgang zum unsäglichen Silke-Burmester-Artikel über “Behindertenwitze” nochmal an, wo es da hakt.

Über psychiatrische Zwangsbehandlung von Hungerstreikenden in Klagenfurt berichtet Der Lindwurm – wenn “Menschen, die sich gegen politische Zustände wehren, für verrückt erklärt werden und man ihnen noch die letzten Menschenrecht aberkennt”.

Franziska Naja ärgert sich über einen Text, der das so verkürzte wie beliebte Argument, Netzfeminismus und Genderstudies hätten mit dem echtem Leben(tm) nix zu tun, bedient.

“Obwohl Supermärkte trivialer kaum sein könnten, spiegeln sie, wie kein anderer Ort, die Alltäglichkeit von Rassismen und Sexismen wider” – zum Beispiel durch penetrantes Affirmieren des Wortes “Zigeuner”, wie Filiz Demirova bei EDEWA analysiert. Den Beitrag gibt es dort auch in englischer Sprache sowie als Audiofassung zum Nachhören im Radio.

Unsichtbarmachung, Wegnennung, Misogynie: Karnele ärgert sich über “Schwulenverehrung und Lesbenhass” in diversen Medien.

Musikhören als Kreativitätsförderung, oder auch: Wie mensch an der Universität intervenieren kann. Mehr NOISEAUX, weniger Richard Wagner - ein Text von Jayrôme C. Robinet.

Es gibt Neuigkeiten von der Petition gegen Sexismus im öffentlich-rechtlichen TV – leider , wenn auch wenig überraschenderweise, keine guten. ARD und ZDF lassen keine Auseinandersetzung mit den Forderungen erkennen und sehen keinen Grund an ihrer Praxis irgendwas zu ändern. Juhu.

Das Fat Up Kollektiv macht ein Zine! Und zwar mit euren Beiträgen: “Gedichten, Texten, Erzählungen aus dem eigenen Leben oder Fiktion, Überlebens_Ratschläge/Guides für fette Feiertage/Familienfeste, Rezensionen, Tipps und Schnipps bis zu Bildern, Gemälden, Collagen oder Comics und noch mehr und mehr und übermehr – schickt uns eure fetten Beiträge an fatup@riseup.de bis Ende Januar (2014) und gestaltet mit uns ein dickes, fett-ziges Zine für alle fett-positiv gelaunten und denkenden Mit_Menschen!”

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Auf wessen Kosten geht der Witz? – Eine “linke” Band und ihr rassistisches Albumcover

21. November 2013 von Gastautor_in

Wir freuen uns über einen Gastbeitrag von Atif Hussein. Atif ist Regisseur, Szenograph, Autor aus Berlin. Er ist u.a. bei der Initiative Bühnenwatch aktiv und bloggt unter atifhussein.wordpress.com.

Die sich als links-alternativ verstehende Rockband Knorkator hat sich für ihr neues Album ein stereotyp rassistisches Artwork ausgesucht. Der folgende Brief ist eine Antwort an den Musikchef von rbb – Radioeins, Peter Radszuhn, nachdem dieser als Medienpartner für die Bewerbung des Albums auf ein erstes Anschreiben mit vertrauten Abwehrfloskeln reagiert hatte:

Bei Knorkator handelt es sich um eine aus dem alternativen, linken Szeneumfeld stammende, satirische Berliner Rockband. Entdeckt und gefördert wurden Knorkator u.a. von Rio Reiser und Rod Gonzales (“Die Ärzte”). Die band stand und steht nie im Veracht, reaktionär oder rassistisch zu sein oder zu handeln.

Das neue Album basiert auf dem Kinderbuchklassiker “Der Struwelpeter” von Heinrich Hoffmann. Das Artwork lehnt sich an die Illustrationen der Original – Ausgabe an. Mit Rassismus hat das aus unserer Sicht nichts zu tun.

Content Note: Der Autor hat in diesem Fall bewusst darauf verzichtet, gewaltvolle Begriffe unkenntlich zu machen, um dem Adressaten seinen Punkt klarzumachen.

Sehr geehrter Herr Radszuhn,

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Samstagabendbeat mit Colored Girls Hustle

16. November 2013 von Anna-Sarah

Music is a tool. It’s magic. It’s food. The messages we feed ourselves have life & power. We’re gonna nourish you with the Colored Girls Hustle Hard Mixtape.

Um dieses Mixtape zu machen, das dann gratis zum Download zur Verfügung stehen wird, sammeln Taja Lindley und Jessica Valoris derzeit finanzielle Zuschüsse via Fundraising-Kampagne.

Warum die Welt dieses Album braucht, zeigt bereits das erste Colored Girls Hustle Hard-Video: Afro Aliens.


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Abtreibungsgegner, Male Gaze und Anti-Rape-Underwear – kurz verlinkt

7. November 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 210 von 231 der Serie Kurz notiert

Lampedusa in Hamburg haben eine Antwort an den Hamburger Senat und Vorschlag zur Lösung im Sinne von Menschenwürde und Menschenrecht veröffentlicht, nachzulesen hier.

In Saarbrücken fand erneut eine Kundgebung christlicher Abtreibungsgegner_innen statt. Einen Bericht über den Protest veröffentlichte der HPD.

Hebammen in Existenznot: Darüber schrieb Tanja Dückers in der letzten Woche für die ZEIT.

Die ISD hat eine kritische Stellungnahme zu den Aussagen von Polizeigewerkschaftschef Rainer Wendt online gestellt.

Es gibt eine neue feministische Gruppe in Mainz: “Die Gruppe ist noch in der Gründungsphase – Name, Beschreibung und Events werden in Zukunft noch weiter diskutiert und entwickelt.” Alle Infos findet Ihr auf Facebook.

Fred hat uns ins Postfach folgenden Aufreger gesendet: “Ist euch schon aufgefallen, dass für die einslive-Krone nur eine einzige weiblich gelesene Person nominiert ist?”

Nicht in allen Punkten unproblematisch, aber dennoch ein interessanter Text: “Warum willst du denn kein Kind“.

Hartz-IV-Schikane: “15-jährige Schüler werden trotz andauerndem Schulbesuch vom Jobcenter zur Stellensuche aufgefordert und bei Weigerung sanktioniert”. Nachlesbar hier.

“Als Tochter beim NSU-Prozess die Stimme erheben”: Ein wichtiger Text auf DW.

Hier ein Hinweis auf die aktuelle Ausgabe der an.schläge mit dem vollständig online nachzulesendem Schwerpunkt “Critical Whiteness” (in Zusammenarbeit mit migrazine): Hier der Link.

Im Prager Frühling erschien ein Artikel über die erste radikalfeministische Wochenzeitung der Weimarer Republik.

Bei Barneys in New York werden Schwarze Kund_innen pauschal als potentielle Diebe betrachtet. The Hairpin berichtet. Außerdem geht es um das komplizierte Verhältnis von Armut und Statussymbolen.

Text von 2009, aber leider immer noch brandaktuell: Wenn Ärzt_innen die Beschwerden von dicken Patient_innen nicht ernst nehmen und erst einmal dazu raten, Gewicht zu verlieren, kann das lebensgefährlich sein.

Prominente Armenier_innen setzen sich für die Rechte von LGBT in Armenien ein.

Juhu! Beim Bitchmagazine gibt es feministische Mucke für den Herbst!

“So your friend dressed up as an Indian. Now what?” Jopp. Das ist hier die Frage. Und auch auf Black Girl Dangerous gab es einen Text zu Cultural Appropriation.

Auf The Crimson wurde die “Sex Week” in Harvard rezensiert.

What happens when women take the mic?“: Beverly Bond, Daphne Brooks and Joan Morgan über Hip-Hop-Feministinnen.

Der totalste Stuss der letzten Woche: “Anti-Rape-Underwear”. Feministing nahm’s auseinander.

Essen ohne Stress: Ein Video.

Auf The Atlantic erschien ein Artikel über Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen.

Male Gaze in “Blue is the warmest Color”: Autostraddle fasst zusammen.

Susan Austin veröffentlicht auf ihrer Webseite ganz tolle Bilder.

Termine nach dem Klick…

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Asylpolitiken, Ada Lovelace Day und Archive – Kurz notiert

16. Oktober 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 209 von 231 der Serie Kurz notiert

Beiträge auf Deutsch

Jamie Schearer erklärt im Interview der Süddeutschen Zeitung, was hinter der Aktion von #schauhin steckt und wie es weiter gehen soll.

Seit Mittwoch, dem 9. Oktober befinden sich wieder Refugees in Berlin im Hungerstreik. Statements der Streikenden gibt es online. Auch der Freitag schreibt über den Protest und die Hintergründe.

“Mehr als 1.000 Menschen haben am Wochenende in Hamburg gegen die gezielte Personenkontrolle von afrikanischen Flüchtlingen durch die Polizei protestiert.”, berichtet der NDR.

Bei den an.schlägen schreibt Veronika Zwing über feministischen Aktivismus in Kirgistan.

Beiträge auf Englisch

Accalmie schreibt bei Stop! Talking. unter anderem über Blogfrust: “Overestimating social progress (and/or people’s willingness to evolve past… uh, the social ideals of the Fifties, really?) was pretty much my crucial mistake.”

Gender Across Border möchte von Menschen weltweit wissen, ob/ sie sich als Feminist_innen sehen und welche Themen wichtig erscheinen.

Nachdem die Wissenschaftlerin Danielle N. Lee eine Anfrage von Biology-Online.org für diese ohne Honorar zu schreiben ablehnte, erhielt sie eine sexistische, beleidigende Mail zurück. Als sie dann über diese auf ihrem Blog bei SciAm berichtete, wurde der Blog gelöscht. Nun hat sich SciAm entschuldigt, schreibt Jezebel.

Native Appropriations erinnert daran, auf wen wirklich der Fokus beim “Columbus Day” gerichtet werden sollte.

Mal wieder ein neues Kapitel im Buch “(weiße) Stars feiern sich als Retter_innen in Afrika ™”: Christina Aguilera.

Renee Martin schreibt bei xojane über die “electronic pen pal conversation from hell” (gemeint sind all die offenen Briefe an und zu Miley Cyrus) und versucht den Fokus auf eine wirkliche intersektionale Kritik zu lenken.

Gestern war Ada Lovelace Day. Mother Jones nahm dies zum Anlass um über acht Erfindungen zu sprechen, die häufig – falscherweise- Männern zugeschrieben werden.

Sam Holmesschreibt beim SPARK Movement über die Anti-Abtreibungskampagne “The Most Dangerous Place for an African American is in the Womb.”.

Es gab einen “Go Braless for Breast Cancer”-Tag (Ist ja schließlich Brustkrebs-Awareness-Monat). s.e.smith hat bei xojane ihre Kritiken an dieser und ähnlich gelagerten “Aufklärungskampagnen” zu Brustkrebs veröffentlicht. Jezebel präsentiert dazu passend Fun Breast Cancer® Awareness™ Products That Can Cause Breast Cancer®, kann dabei aber leider nicht auf fatshaming verzichten.

Dann doch lieber bei feministing ein Video zu “Seeing the beauty in fat” und bei der Huffington Post wird Illustratorin Collen Clark vorgestellt, die sich auch mit fatshaming auseinandersetzt.

Einen ausführlichen Artikel zur Rapperin Angel Haze gibt es bei The Telegraph, wenn auch mit etwas gezwungenem Eminem-Bezug.

Und zu guter Letzt eine Petition: Publish Delia Derbyshire’s music from the BBC Sound Archive!

Termine in Berlin, Büren, Leipzig :

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Samstagabendbeat mit Lucy Love

5. Oktober 2013 von Anna-Sarah

Vor ein paar Tagen ist das aktuelle Album von Lucy Love erschienen (auf Facebook gibt’s übrigens Fotos von der Release-Party). Hier nun trotzdem ein Video von 2008, was auch den D.I.Y.-Spirit der Kopenhagener Künstlerin gut einfängt: Lucy Love entwirft nicht nur ihre eigenen Kostüme, sondern mischt auch nach wie vor maßgeblich bei der Gestaltung ihrer Videos mit.


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Samstagabendbeat mit Make Music Not Love

28. September 2013 von Anna-Sarah

Wir haben heute leider kein Video für euch, dafür aber ein super Blog und die dazugehörige Facebookseite von: Make Music Not Love. Mit Songs über häusliche Gewalt, Hetenpärchen und Androzentrismus, live und direkt aus dem Proberaum. Wir jubeln.

Die Band über den Song “t_error”:

die strophen des textes sind sammlungen von aussagen und fragen, die an uns gerichtet wurden_werden: teilweise aus dem eigenen familien- und freund_innenkreis, teilweise von uns unbekannten personen, die es irritiert, wenn frauisierte sich in ihrem handeln_leben nicht_kaum auf typisierte beziehen. da bleibt nicht viel zu sagen außer: T_ERROR!!!

männer – wo sind denn die männer?
männer – hast du was gegen männer?
männer – waren denn da auch männer?
wir kennen gar nicht deinen männergeschmack.

t_ERROR

du hast dich radikalisiert.

t_ERROR

error – wo sind denn die männer?
error – du hast dich radikalisiert.
error – hast du was gegen männer?
error – du hast dich radikalisiert.

du hast dich radikalisiert.


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Let’s dance, Ambivalenz! Feministisch Musikhören

16. September 2013 von Anna-Sarah

Als ich mit elf, zwölf Jahren endgültig aufhörte, die  BRAVO zu lesen,  hatte ich einen ziemlich gemischten Musikgeschmack entwickelt. Michael Jackson und Madonna hatte ich seit Jahren verehrt, nun gesellten sich Eurodance-Hits aus den Radiocharts dazu, während all das von Grunge, Crossover und Punkrock ergänzt und dann abgelöst wurde. So ungefähr mit 14 abonnierte ich das VISIONS Magazin und war einige Jahre lang ziemlich up to date in den Genres, die mich damals interessierten – zumindest in jenen Bereichen, über die dort geschrieben wurde.

Spätestens hier kommt die Ambivalenz ins Spiel. Man mag  grinsen über die Einserschülerin vom niedersächsischen Lande, die sich in ihrem aufgeräumten Kinderzimmer an Rage Against The Machine  erfreut.  Andererseits ist die Herablassung musikhörenden Mädchen gegenüber sexistisch und adultistisch. Faustregel der Popmusik: Musik, die Mädchen mögen = minderwertige Qualität. Alternativ: Die Musik ist gut, das kleine Mädchen hört sie aber verachtenswerterweise aus den falschen Gründen. Zu diesem Phänomen ist bereits einiges Kluges geschrieben worden, u.a. von der – hallo Ambivalenz – mit Recht umstrittenen Journalistin Julie Burchill. Es war eine der Ursachen, warum  ich einige Jahre später die VISIONS wieder abbestellte. Es nervt halt massiv, wenn man immer wieder merkt, dass man als sachkundige Konsumentin eines Produkts, für das man jeden Monat flammenden Herzens viel Geld ausgibt, weder mitgedacht noch wertgeschätzt wird. Über meine sekundenlange Verwirrung angesichts  von Bandporträt-Überschriften wie “Deine Freundin wird sie lieben!” musste ich selber lachen.

Auch bei mir war mein Musikgeschmack lange Zeit ein wichtiger Aspekt meiner Identität. Vieles von der Musik, die ich damals hörte, spiegelte – so fühlte es sich für mich an – die Frustration und Wut über den Gesamtzustand(tm) wider, die auch ich zu dieser Zeit empfand. Diese Musik war nicht sonderlich feministisch. Und doch war sie der Soundtrack zur Herausbildung meines widerständigen, feministischen Selbst. (mehr…)


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Familienbesuche, empowernde Musik und Armut – die Blogschau

14. September 2013 von Nadine
Dieser Text ist Teil 216 von 242 der Serie Die Blogschau

Sabine hat für Friedrich-Ebert-Stiftung einen Beitrag zu #schauhin und der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung Rassismus zu bekämpfen verfasst.

Nadia lässt uns auf ihrem Blog an ihren Familienbesuchen in Jordanien und in der Westbank teilhaben.

Andy Misandry macht sich auf Anarchie und Lihbe nach langer Schreibpause Gedanken über den schmalen Grat zwischen Selbstfürsorge und Entpolitisierung sowie Trans-Erfahrungen in einem widersprüchlichen Lebensumfeld.

Sandra Charlotte Reichert schreibt über ihre unterschiedlichen Sexismus-Erfahrungen in hetera und lesbischen Beziehungen.

Die Danger Bananas nehmen sich des an Rassismus kläglich gescheiterten Taz-Interviews mit Philipp Rösler an.

Im Virtual Retreat Center ging es diese Woche um die Ambivalenz von Schonräumen und Schonhaltungen.

Ich bin arm, aber ich schäme mich nicht mehr dafür“, schreibt alsmenschverkleidet und thematisiert den Unterschied zwischen ‘prekär leben müssen’ und ‘die Wahl haben’.

Warum emanzipatorische Musikprodukte und Möglichkeiten des Empowerments nicht ohne Widersprüche auskommen können: Die Femgeeks versuchen sich an einer Antwort.

Heng war diese Woche im Output-Modus und bloggte über #schauhin, den Nachrichtenwert von Homophobie in der CDU, die aktuelle male-gaze-Grusel-Studie der Brigitte. Außerdem hat Heng an einem Zine mitgearbeitet. Alles nachzulesen und zu bestaunen auf ihrem Blog Tea-Riffic.

Aufzehenspitzen kritisiert anhand des aktuellen Buches von Birgit Kelle konservative Familienbilder und Vereinbarkeitsanrufungen.

Außerdem erreichte uns ein Veranstaltungshinweis für kommenden Montag in der Roten Flora (Hamburg): Ein Abend zu Hardcore und Männlichkeit. Zunächst gibt es einen Vortrag zum gleichen Thema, danach gibt’s feministisch auf die Ohren von xfirstworldproblemx und ex best friends. Einlass ab 19 Uhr. (Zum Facebook-Event)


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Ist es lachen, ist es weinen / Lass es ungehorsam sein. Die deutschsprachige Playlist

10. September 2013 von Anna-Sarah

Als Sabine neulich ihre großartige Empowerment-Playlist vorgestellt hat, wollte ein_e Leser_in wissen: “Kann leider nicht gut Englisch, gibt’s auch gute Songs auf Deutsch?” Meine persönliche Antwort findet sich in diesem Post hier (als handliche Playlist auch bei Youtube) und lässt sich zusammenfassen mit: Na klar! :)

Das hier ist kein Kanon, kein anti*istisches Rundum-Sorglos-Paket, kein sortiertes Best Of – es ist ein Mix von Künstler_innen aus den verschiedensten Ecken, denen es sich lohnt zuzuhören, wenn sie über ihre Erfahrungen im Musikbusiness singen, über Othering, Ausgrenzungs- und andere Lebenserfahrungen, über gesellschaftlichen Erwartungsdruck oder den eigenen Körper, über Visionen, Selbstbehauptung oder Netzfeminismus.

Und ihr könnt gerne mehr davon in die Kommentare posten!

Britta – Lichtjahre voraus

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