Einträge mit dem Tag ‘Musical’


Samstagabendbeat mit The Wiz Live

5. Dezember 2015 von accalmie

Das Musical „The Wiz Live!“ feierte vorgestern beim US-amerikanischen Fernsehsender NBC Premiere und ist eine neue Version des Broadway-Musicals „The Wiz“ aus dem Jahr 1975 (und des 1978-Films „The Wiz“ mit Michael Jackon und Diana Ross). Unterstützt durch Akrobat_innen des Cirque du Soleil, ist das durchweg Schwarze Ensemble star-gespickt: Queen Latifah, Uzo Aduba, Ne-Yo, Common, Amber Riley und Mary J. Blige sind alle mit von der Partie, und die 18-jährige Shanice Williams spielt Dorothy. Eine Reihe an Highlights könnt ihr auf dem NBC-Youtube-Kanal sehen – und zwei davon direkt hier:

Zunächst gibt sich Mary J. Blige die Ehre als Evillene, the Wicked Witch of the West, und fordert „No Bad News.“

Und hier erzählen Addaperle, the Good Witch of the North (Amber Riley), und die Munchkins Dorothy (Shanice Williams) von den fantastischen Gaben des Wiz (Queen Latifah).


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Samstagabendbeat mit Fun Home

13. Juni 2015 von Charlott

Am Montag hab ich ja bereits auf die Erfolge des Musicals Fun Home bei den Tonys hingewiesen. Nun zum Samstag „Ring of Keys“ performt bei der Preisverleihung:

Und nicht vergessen: Auf unserem Youtube-Kanal findet ihr einen Großteil der vorangegangenen Samstagabendbeats in einer Super-Playlist.


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Applaus für… Fun Home

8. Juni 2015 von Charlott
Dieser Text ist Teil 34 von 39 der Serie Applaus für

Gestern Abend wurden in den USA die Tony Awards verliehen, der us-amerikanische Theater- und Musicalpreis (für alles, was auf dem Broadway lief), der in diesen Branchen ungefähr gleichzusetzen ist mit der Oscar-Verleihung für Filmemacher_innen. In den Musical-Kategorien gab es einen großen Gewinner: Das Musical Fun Home, welches auf den Graphic Memoiren von Alison Bechdel, Autorin und Comic-Zeichnerin u.a. der Reihe Dykes To Watch Out For, beruht. In dem Buch (und somit dem Musical) geht es um Bechdels Aufwachsen rund um den Familienbetrieb -ein Bestattungsunternehmen-, (dysfunktionale) Familienbeziehungen, Begehren, Suizid, Reflexion und Annäherungen.

Fünf Preise konnte das Stück mit nach Hause nehmen: Bestes Musical, Bester Musical-Darsteller (Michael Cerveris), Bestes Musical-Skript (Lisa Kron), Beste Orginal-Musik (Jeanine Tesori und Lisa Kron) und beste Regie bei einem Musical (Sam Gold). Auch nominiert waren die Darstellerinnen Beth Malone, Judy Kuhn, Sydney Lucas und Emily Skeggs, die allerdings leer ausgingen.

Doch Jeanine Tesoris und Lisa Krons Triumpf in der Kategorie „Best Original Score“ war zu dem ein historischer: Sie waren das erste Team, welches ausschließlich aus Frauen besteht, welches den Preis zugesprochen bekommen hat.

via Fun Home at Broadway (Facebook-Page)

via Fun Home at Broadway (Facebook-Page)


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Berlinale 2015: Traut dem Hype, schaut euch „Dyke Hard“ an!

6. Februar 2015 von Hengameh
Dieser Text ist Teil 16 von 34 der Serie Die Feministische Videothek

Bitte Anderssons Musical-Film Dyke Hard wird dieses Jahr auf der Berlinale gezeigt. Hier findet ihr die Termine auf dem Festival-Spielplan und hier ist die Film-Homepage.

Die Lesben Peggy, Scotty, Bandito und Riff gehören in der Schule nicht gerade zur High Society, sondern sind sie eher – jede auf ihre eigene Art – klassische Außenseiter_innen. Es gibt eine Alternative zum Aushalten der Tyrannei ihrer Mitschüler_innen: Sie starten eine Rockband und ermächtigen sich als Gruppe lesbischer Freund_innen.
Kaum erobert ihre Band Dyke Hard die Charts, schon lässt der Erfolg wieder nach. Der bestimmerischen Frontperson Riff reicht es nicht, als One-Hit-Wonder zu gelten – und überhaupt findet sie ihre Band-Kolleg_innen ziemlich inkompetent. Wohl oder übel trennt sie sich von ihnen und beschließt, die Szene solo zu erobern.

Dyke Hard lassen sich von dieser Trennung nicht erschüttern, sondern sehen in ihr die Chance, endlich hierarchieflach zu arbeiten und ein angenehmes Klima innerhalb der Band zu schaffen. Ihren Neustart möchten sie auf dem bevorstehenden Bandcontest in der Großstadt feiern. Doch diesen Wettbewerb möchte auch Riff für die eigene Karriere nutzen. Mit Hilfe der geheimnisvollen Moira will sie ihre Konkurrenz ausschalten und ihren Ego-Trip weiterfahren. Der Weg in die Großstadt ist in vieler Hinsicht das Ziel: Dyke Hard lernen durch diese Umstände die charismatische Thai-Boxerin Dawn kennen, die für einen anderen Wettbewerb in dieselbe Richtung muss. Auf diesem gemeinsamen Road-Abendteur begegnen ihnen zahlreiche Kuriositäten, ein Geisterhaus, Cyborgs, Ninjas und letztlich auch ein fester Kitt für ihre Freund_innenschaft.

In Schwedens aktivistischer Tradition queerer Musicals dominiert zwar die Camp-Ästhetik den Film, doch auch Elemente aus den Bereichen Horror, Action, Sci-Fi und Rock’n’Roll-Kultur bereichern dieses Mosaik.  Viele Darsteller_innen sind szeneintern sehr bekannt, Lina Kurttila (stellt Riff dar) ist das Gesicht aus dem Youtube-Video „Top 60 Swedish Lesbian Ghetto names„, welches trotz rassistischer Problematik vom Titel bis zur Umsetzung eine sehr hohe Popularität hat. (Es ist sehr schade, ihre Videos könnten sehr witzig sein, wenn sie sich nicht dieses Ghetto-Entitlement geben würde.) Insgesamt gibt es in der Besetzung viele Persons of Color, Schwarze Personen und Trans*personen, unter den Hauptfiguren ist die dicke Person sogar die mit den meisten Flirts und Groupies. (Und es ist traurig, dass ich das als positive Seite hervorheben muss.)

Witzig, spannend, explizit, überspitzt kitschig_geschmacklos und *dykelicious* ist das Musical einmalig und im Kontext der ernsten, artsyfartsy Berlinale eine selbstironische Erfrischung.


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Trans* im Film, aktivistische Musicals und Gerichtsverfahren – Die Blogschau

15. März 2014 von Charlott
Dieser Text ist Teil 241 von 295 der Serie Die Blogschau

Bei fuchskind gab es anlässlich des Weltfrauentags letzte Woche einen Text zu Autismus bei Frauen und Mädchen, inklusive weiterführender Links zu Informationsseiten und Blogs.

Die trans*geniale f_antifa hat ihren Redebeitrag zum 8.März noch einmal als Text zum Nachlesen veröffentlicht.

Die Autorin des Blogs cosas que no se rompen wurde „schuldig“ gesprochen, weil sie 2012 „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ geleistet habe. Sie berichtet von den Vorfällen und der „pädagogischen“ Standpauke der Richterin.

Ich gehe nicht zu FLTI*-Veranstaltungen.“, schreibt -Riot Trrrans* und führt aus: „Das traurige ist, dass viele Selbsterklärungen/Einladungen, etc. von und zu FLTI*-Veranstaltungen bezüglich der Integration von Trans-Menschen darauf aufbauen. Auf das nicht vorhandene Passing(*) von Transmenschen.“

Bei den Trendbloggern berichtet Hengame Yaghoobifarah über „Aktivistische Musicals und proletarische Balladen“ aus Schweden.

Jayrôme C. Robinet schreibt über „Trans* im Film„. Ausgehend vom Oscar-Gewinner Jared Leto geht unter anderem um die Abwesenheit von Trans*Darsteller_innen und um die Archetypen von Trans*Rollen.

Nadia schreibt auf Shehadistan, was sie an Pinkstinks stört.

Beim Transgender Euregio Treff gibt es einen kurzen Bericht vom letzten Treffen und einen Hinweis auf das nächste am 12. April.

Und wo der Frühling ja vollstens um sich schlägt zur Inspiration ein wundervolles Outfit bei reizende Rundungen.

Und dann noch für alle, die heute in Berlin sind ein Hinweis:

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Trübe Toiletten, traurige Väter, tolle Leggings – die Blogschau

16. November 2013 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 229 von 295 der Serie Die Blogschau

„Es gibt hier keine trennung von kunst und leben oder lebensrealität“ – einen Bericht über das No Border Musical gibt es bei Candy Techno.

Mansplaining, Derailing und übergriffiges Verhalten sind besonders bitter, wenn sie aus dem eigenen vertrauten und sich als verbündet verstehenden Umfeld kommen, weiß Literalschaden, und wünscht sich: Überdenkt eure Solidaritäten!

Wenn Neue Väter Diskriminierungsneid und Privilegienschaulaufen mit struktureller Benachteiligung verwechseln, fließen manchmal TränenAntiprodukt wischt sie auf.  A++ Ranting reicht ebenfalls ein Taschentuch. Und einen Nachtrag, um Missverständnissen vorzubeugen.

Außerdem erklärt A++ Ranting, was gemeint ist mit der Aussage: Sachlichkeit ist ein Privileg.

Im Sitzen pinkeln ist nicht nur putzbedarfverringernd, sondern gerade deshalb herrschaftskritische Politik, weiß Laufmoos.

Leggings sind entgegen anderslautenden Gemunkels sehr wohl Hosen – und zwar ganz tolle, findet Heng.

w_ortfindungen fragt sich: Wohin geht eigentlich all meine Wut, wenn ich gelernt habe, sie maximal gegen mich selbst zu richten?

Am 11. November 2013 hat die Initiative in Gedenken an Oury Jalloh e.V. sowie mehrere Einzelpersonen Strafanzeige wegen Totschlag oder Mord gegen unbekannte Polizeibeamte gestellt.

Die AG FAK (Feministisch.Aktionsbereit.Kritisch.) ruft auf: Keine Plattform für menschenverachtende Ideologien! Die für den 23.11. geplante Konferenz COMPACT  verunmöglichen!

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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