Einträge mit dem Tag ‘Münster’


Aktuelle Veranstaltungen gegen Rechts(extremismus)

31. Mai 2013 von accalmie
Dieser Text ist Teil 3 von 10 der Serie Gender und Rechts(extremismus)

Im Rahmen unserer „Gender und Rechtsextremismus“-Reihe haben wir heute ein paar Veranstaltungshinweise zusammengestellt. Wir freuen uns über eure Ergänzungen in der Kommentarspalte!

» Direkt zum Thema „Frauen und Rechtsextremismus: eine unterschätzte Gefahr?“ lädt Eva Hoegl, SPD-Bundestagsmitglied und Obfrau im NSU-Untersuchungsauschuss, am 11. Juni von 19 bis 21 Uhr ins „Gesicht Zeigen!“/Ausstellungsräume „7x jung“ in Berlin ein (Flensburger Straße 3, S-Bahnbögen Bahnhof Bellevue, Bögen 416-422). Das Programm und das Anmeldeformular (Anmeldeschluss ist der 7. Juni, die Teilnahme ist kostenlos) findet ihr hier.

» [Ergänzung, danke an die Antifa Linke Münster]: Auch am 19. Juni geht es um Gender-Perspektiven, hier bezüglich antifaschistisch-feministischem Aktivismus: die Antifaschistische Linke Münster (mit der Antifaschistischen Bildungsinitiative Münsterland, Emanzipatorischen Antifa Münster und edition assemblage) lädt um 20 Uhr (Baracke, Scharnhorststr. 100, Münster) ein zur Lesung „Fantifa. Feministische Perspektiven antifaschistischer Politiken„. Weitere Infos findet ihr hier.

» Heute um 17 Uhr in Eberswalde (an der Bushaltestelle Spechthausener Str.) wird mit einer Kundgebung Falko Lüdtke gedacht.

» Ebenfalls am 4. Juni referiert der Soziologe Johannes Kiess zu der (u.a. von ihm durchgeführten) Studie „Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012„, ab 20 Uhr in der vh Ulm (Einsteinhaus) am Kornhausplatz. „Die Autoren fordern vor dem Hintergrund ihrer Erhebung dazu auf, nicht nur der Aufarbeitung der rassistisch motivierten Mordserie der Gruppe ‚NSU‘ Aufmerksamkeit zu schenken, denn: ‚Wenig Beachtung findet häufig, dass es menschenfeindliches Denken und Rassismus in ihrer alltäglichen Ausprägung sind, die den Resonanzboden bilden für das Entstehen von organisiertem, gewalttätigem Rechtsextremismus‘.“

» Die Rosa Antifa Wien veranstaltet am 4. Juni ab 19 Uhr im W23 (Wipplingerstr. 23, Wien) einen „Rechtsinfo-Basics„-Workshop für (u.a. antifaschistische) Demonstrationen, wie diese organisiert werden können und andere „grundlegende rechtliche Fragen.

» Am 6. Juni wird in der Fehrbelliner Str. 3 in Berlin ein Stolperstein verlegt für Theresa Zlotniki, die von ihrem dortigen zu Hause 1942 deportiert und in Treblinka ermordet wurde. Insgesamt werden an diesem Tag 16 Stolpersteine in Berlin verlegt werden. Weitere Informationen, u.a. die noch nicht bekanntgegebene Uhrzeit, kann man unter der Homepage der Koordinierungsstelle Berliner Stolpersteine erfahren.

» „Dagegen und dann?!“ heißt die Workshoptagung, zu der zum vierten Mal die Mobile Beratung Gegen Rechts NRW einlädt, und zwar am 8. Juni ab 10:30 Uhr im Haus der Jugend Solingen (Dorper Str. 10-16). Dort sollen „Bündnisse, Initiativen, Fachkräfte, MultiplikatorInnen und engagierte Einzelpersonen“, die Möglichkeit bekommen, „über Probleme und Erfahrungen in der alltäglichen Auseinandersetzung mit Rassismus und Rechtsextremismus ins Gespräch zu kommen, sich kennen zu lernen und zu vernetzen.“ Mehr zum Programm ist auf der Homepage nachzulesen.

» Die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt ein zum Diskussionsabend „Rechtsextremismus in Baden-Württemberg. Strategien und Bündnisse gegen Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ am 18. Juni in Göppingen (Fritz-Erler-Forum, Werastr. 24) von 18 bis 20 Uhr. „Die NSU-Morde haben verdeutlicht, dass nicht nur die Zivilgesellschaft, sondern auch Polizei und Verfassungsschutz gefordert sind, die Gefahren rechtzeitig zu erkennen, die Debatte über Widerstandsformen gegen rechts zu führen und rechtsextreme Aktionen zu verhindern. Zu einer besseren Vernetzung solcher Aktivitäten wollen wir mit dieser Veranstaltung beitragen,“ schreibt die FES zum Ziel des Abends. Auch hier ist eine Anmeldung nötig, die Teilnahme ist kostenlos.


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Münster: Raise your voice – your body, your choice!

6. Februar 2013 von Viruletta

Alle Jahre wieder mobilisieren rechts­­kon­ser­vative, christ­liche Fundamentalist­*innen zu einem Schweigemarsch unter dem Namen „1000 Kreuze für das Leben“. Und alle Jahre wieder finden sich tolle, feministische Gegendemonstrant*innen zusammen, um den reaktionären, menschenverachtenden Abtreibungsgegner*innen (die sich ironischerweise selbst als „Lebensschützer*innen“ bezeichnen) etwas entgegenzusetzen. Das bekannteste Beispiel dürfte Berlin sein, aber auch in Münster wird in diesem Jahr schon zum wiederholten Mal dagegen protestiert. Im Vorfeld findet bereits eine Mobilisierungstour statt.

Die Demo beginnt am 09.03.2013 um 11 Uhr am Bremer Platz in Münster

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Babyklappen, SlutWalk Münster und sexistische Kampagnen – kurz notiert

11. April 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 154 von 362 der Serie Kurz notiert

HYDRA e.V. hat einen offenen Brief (PDF) zur Sendung „Menschen bei Maischberger: Ob Billigsex oder Edelpuff: Schafft Prostitution ab!“ geschrieben und bemängelt die falschen Fakten und die tendenziöse Berichterstattung.

Genug von den immer gleichen alten weißen Dichtern? My Life as a Feminista listet Women of Color und jede Menge ihrer Bücher, Anthologien und Essays auf.

Ein Bericht aus dem Hause „unglaublich“: Ein Pornostar stillt ihr Baby öffentlich und wird dafür von ihren Kolleg_innen kritisiert, so salon.com.

In Österreich hat der Werberat einen Club aufgefordert, seine Kampagne „Dress to get fucked“ einzustellen. Danach müssen Frauen weniger Eintritt zahlen, je weniger Kleidung sie tragen. Die Begründung der Entscheidung findet ihr auf scribd.

In dieser Kampagne werden Frauen zu Objekten reduziert; ein klarer Fall von Sexismus. Doch was ist Sexismus? DieStandard.at hat mehr zu der (Fehl-)Annahme, Sexismus sei eine Frage der subjektiven Einschätzung. Nämlich jede Menge Definitionen, „die sich decken oder sich in ihrer Differenz allerhöchstens ergänzen. Von Widersprüchlichkeit keine Spur.“

Immer mehr Menschen in den USA wird bewusst, wie konservative Abtreibungsgegner_innen überall im Land Erfolge feiern – und formieren sich auf der Straße und im Netz. Der Widerstand wird stärker – glücklicherweise.

In der Huffington Post schreibt Zach Stafford wie Feminismus ihn zu einem „besseren schwulen Mann“ gemacht habe. Außerdem berichtet die HuffPo über eine derzeit getestete Verhütungsmethode für den Mann – offenbar zu 100% sicher und reversibel.

Qatar, Brunei und Saudi-Arabien haben noch nie eine Frau zu den Olympischen Spielen geschickt – in London sollte es diesen Sommer das erste Mal aus jedem Land Athletinnen geben. Nun jedoch, berichtet die FAZ, hat das saudische Olympia-Komitee sich dagegen entschieden.

Eine Schocker-Nachricht kommt aus Brasilien: Dort dürfen 12-Jährige vergewaltigt werden, wenn sie (angeblich) Sexarbeiter_innen sind. Denn Menschenrechte gelten nicht für alle.

Ein feines Interview mit der queeren Rapperin Sookee gibt es beim Tagesspiegel.

Drei Videos zeigen, wie die “Personhood”-Bewegung (jene politische Strömung, die der befruchteten Eizelle den Status einer Person zusprechen möchte) Frauen ihrer Freiheit beraubt.

Schon vor einem Monat berichtete der Spiegel über die Situation der Babyklappen. Die soll neu geregelt werden, nach einer Studie herrschen derzeit teilweise katastrophale Zustände, bei denen Babies sogar „verloren“ gehen können. In Deutschland haben Kinder das Recht, über ihre Herkunft zu erfahren, anonyme Geburten sind eigentlich illegal.

Termine

Ihr könnt ab sofort euch, eure Schwestern, Töchter, Cousinen, Freund*innen… zwischen 12 und 18 Jahren für das Ruby Tuesday Girls Rock Camp in Berlin anmelden.

Das Frauenfilmfestival findet vom 17. bis 22. April in Köln statt.

Helfer_innen und Unterstützer_innen für den zweiten SlutWalk Münster gesucht! Wir sind offen für jeden Tipp, Verbesserungsvorschlag und Helfer_innen!
Meldet euch hier oder per Mail an: muenster(at)frauenrechte.de oder slutwalkmuenster(at)gmx.de


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Münster: Für Abtreibungsrechte auf die Straße gehen

5. März 2012 von Magda

Nicht nur in Berlin oder München demonstrieren jedes Jahr feministische Aktivist_innen gegen fundamentalistische und menschen­ver­achtende Abtreibungs­gegner_innen, die mit ihren „1000 Kreuze für das Leben“-Schweige­märschen gegen Abtreibung und für die Ein­schränkung der körper­lichen Selbst­bestimmung auf die Straße gehen, auch in Münster findet in diesem Jahr wieder eine Demonstration der so genannten „Lebens­schützer“ statt – und diese gilt es ordentlich zu stören!

Zum wie­der­hol­ten Mal wol­len am 10. März 2012 christ­lich-​fun­da­men­ta­lis­ti­sche Ab­trei­bungs­­geg­ner_in­nen unter dem Motto „1000 Kreu­ze für das Leben“ durch Müns­ters In­nen­stadt zie­hen. Sie selbst geben als ihr Haupt­­an­lie­gen an, mit ihrem Ge­bets­zug ein „Zei­chen zum Ge­den­ken der 1000 Kin­der [Em­bryo­nen], die an einem ge­wöhn­­li­chen Werk­tag in Deutsch­land ge­tö­tet wer­den,“ set­zen zu wol­len. Als weiße Holz­kreu­ze tra­gen­de Pro­zes­si­on geben diese Chris­t_in­nen nicht nur ein gro­tes­kes Bild ab, mit ihren re­ak­tio­nä­ren Po­si­tio­nen pro­pa­gie­ren sie ein frau­en­­feind­li­ches, se­xis­ti­sches und ho­mo­pho­bes Welt­­bild. Be­reits in den letz­ten Jah­ren or­ga­ni­sier­te sich da­ge­gen viel­­fäl­ti­ger Pro­test und auch in die­sem Jahr sol­len die re­ak­tio­nä­ren Po­si­tio­nen nicht un­wi­der­­spro­chen blei­ben.

Die feministischen Proteste sollen überall in der Stadt stattfinden

Die Po­li­zei­­stra­te­gie der letz­ten Jahre be­stand darin, die Ge­gen­­ak­ti­vis­t_in­nen ein­zu­kes­seln und den Kreu­ze­marsch an­schlie­ßend durch­­zu­set­zen. Auch des­we­gen ist es wich­tig, den Pro­test gegen diese christ­­li­chen Fun­da­men­ta­lis­t_in­nen an viele Orte der Stadt zu tra­gen und auf gan­zer Stre­cke zu ver­­hin­dern (…)

Abends gibt es ab 19 Uhr ein Konzert mit Scream Club und Godmother inklusive Party in der Baracke.


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Slutwalks gehen weiter: In Bielefeld, Leipzig und Münster

26. September 2011 von Magda

Gerade erholt von den ersten SlutWalks im August geht es im Oktober endlich weiter, und zwar am 15. Oktober in Bielefeld und Leipzig und am 29. Oktober in Münster:

  • SlutWalk Bielefeld: BlogFacebook und E-Mail: slutwalkbielefeld[at]yahoo.de
  • SlutWalk Leipzig: BlogFacebook und E-Mail: slutwalkleipzig[at]web.de
  • SlutWalk Münster: Blog und Facebook


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Slutwalk Münster, Intimes und Mode – die Blogschau

10. September 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 129 von 295 der Serie Die Blogschau

Juchu! Slutwalk Münster findet am 29. Oktober 2011 statt. Gesucht werden laut Missy Magazin noch Mentor_innen und Sponsor_innen, die bei der Planung und Finanzierung helfen.

Cassiop hat beim 2. bundesweiten Netzwerktreffen junger Feministinnen in Darmstadt teilgenommen und berichtet auf ihrem Blog Authentische Begegnungen von ihren Erlebnissen.

Auf ihrem Blog Rheinsalon befasst sich Katharina Oerder mit dem Thema Jungs als Bildungsverlierer und resümiert: „Entspannt Euch, Jungs„.

Antje Schrupp bloggt über Schönheitsideale und Körpernormierungen und wagt sich an das Thema Intimrasuren und Schönheits-OPs an der Vulva – autsch!

franziska von Anarchieundlihbe antwortet auf Antje Schrupp mit „Mein Schamhaar & Ich“ und kommt zu dem Schluß, dass für sie „die Rasur des Intimbereichs am meisten Sinn macht“.

fuckermothers befasst sich mit dem Begriff Milf – „Mom I’d like to fuck“ – und findet ihn echt blöd.

Missy Stargast des Monats Maria Wersig (schon einmal in den WWW Girls vorgestellt) bloggt über Rassismus und Recht: „Rasse“ als Rechtsbegriff.

Auf changinglifestyle findet ihr einen tollen Beitrag über Mode aus historischer Perspektive, der Bezug nimmt auf einen Artikel aus dem Zeit Magazins (Nr.36) von Elisabeth Raether (Autorin von Neue deutsche Mädchen): „Der weibliche Blick„.

Anna-Sarah berichtete bereits über das taz-Interview mit dem Sozialpsychologen Rolf Pohl (von 2009), auch momorulz widmet sich dem Thema und konstatiert, dass „Herr Pohl [neben Sexismus] homophobe Strukturen gleich mit erhellt“.

Einen Vortrag von Tove Soiland zu „Subversion, wo steckst du? Eine Spurensuche an den Universitäten“ findet ihr auf podcast-kombinat.de. Dieser wurde im Rahmen einer Vortragsreihe vom Promotionskolleg Geschlechterverhältnisse im Spannungsfeld von Arbeit, Organisation und Demokratie in Marburg gehalten.

Wer sich für Literatur, Bücher und Gedichte interessiert, schaut einfach mal auf dem Blog LesenLebenAbenteuer vorbei.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Der volle Terminkalender im Oktober

6. Oktober 2010 von Magda

In Berlin läuft im Schwulen Museum vom 5. Oktober bis 22. November täglich (außer Dienstag) die Ausstellung gender_gap.

Vom 8. bis 10. Oktober veranstalten die Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) den WorkshopHomophobie, Devianz und weibliche Homosexualität im Nationalsozialismus. Geschichte und Gedenken“.

Zur Deckung der Kosten für die Trans*tagung 2010 findet am 9. Oktober die Benefizparty „Boobs, Brain & Bollox“ in Berlin statt.

Das Antisexistische Aktionsbündnis München lädt am 12. Oktober im Münchner Kafe Marat zum Workshop „Definitionsmacht und Zustimmungskonzept“ ein.

Vom 12. bis 17. Oktober findet wieder das Bremer Queerfilmfestival im Kino 46 statt. Dort werden neue Filme von lesbischen, schwulen und trans* Filmemacher_innen gezeigt.

Am 16. Oktober findet ab 21h ein Solikonzert für die Aktivist_innen gegen den „1000 Kreuze Marsch“ mit Sookee (feminist hiphop) und Krikela (accoustic/folk/lyric) in der Baracke in Münster statt. Eintritt 4-7 Euro.

Am 19. Oktober könnt ihr in Bremen der Veranstaltung „Hoffnungslos Feministisch? 3.0“ (PDF) lauschen – eine Lesung und Diskussion mit Frigga Haug (via femrefbremen).

Dr. Ilse Kokula, Pionierin der Lesbenbewegung und der Lesbenforschung, gibt am 22. Oktober in Berlin eine von der Heinrich Böll Stiftung initiierte Veranstaltung zum Thema „Zeitzeuginnen der Berliner Lesben-/ Frauenbewegung im Dialog der Generationen„. Eintritt: frei.

Vom 28. bis zum 30. Oktober findet in Berlin der von der Bundeszentrale für Politische Bildung initiierte Kongress „Das Flexible Geschlecht“ zu Gender in Krisenzeiten in der globalen Ökononmie statt. Unter anderen mit dabei: Susan Pinker, Sonja Eismann, Hilal Sezgin und Heide Oestreich.

Das Berliner Pornfilmfestival feiert in diesem Jahr sein 5jähriges Bestehen und zeigt vom 28. bis 31. Oktober im Kino Moviemento erneut ein vielfältiges Programm rund um Erotik und Sexualität.

Am 30. Oktober findet das Barcamp Frauen in Berlin statt. Die Themenwahl könnt ihr im Barcamp Forum selbst festlegen!

Ebenfalls am 30. Oktober gibt es unter dem Motto „My Body My Choice“ die Gegendemonstration zum „1000 Kreuze Marsch“ in München.

Wir haben eine Veranstaltung in deiner Nähe vergessen? Schreib uns unter post[at]maedchenmannschaft.net oder poste sie hier in die Kommentare.


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Festivals, Tagungen und mehr

10. Mai 2010 von Helga

Wer seine feministischen Mitstreiter_innen einmal live sehen möchte, statt immer nur zu chatten oder twittern, und es bisher nicht zur re:publica oder GenderCamp geschafft hat, hat diesen Sommer noch reichlich Gelegenheiten.

Schwarze Bombe mit angezündeter Zündschnur - Aufschrift in Schreibschrift: Macker Massaker Vom 13. bis 16. Mai läuft in Mülheim das Macker Massaker. In verschiedenen Workshops und Voträgen im AZ Mülheim geht es etwa um „Antifa und Männlichkeit” oder „Geschlechterverhältnisse in Punk & Hardcore”. Die Abende klingen mit Konzerten, u.a. von krikela aus.

Die Riot Skirts laden dann am 16. Mai in Köln ein. Ab 17 Uhr wird im AZ Köln (Wiersbergstr. 44/ Haltestelle Kalk-Kapelle) ein „queeres, feministisches, kreatives, lustiges, dramatisches, leckeres, antikommerzielles, antihierarchisches, antirassistisches, antisexistisches _fest” geplant, dass am ersten Septemberwochenende stattfinden soll.

In Hannover geht es am 30. Mai mit einem eintägigen Workshop weiter. Themen sind „Geschlechterarrangments im Neoliberalismus”, „Verhütung für Männer” und mehr. Der Tag soll Lust machen, auf den mehrtägigen Kongress „Kritische Tage zum Geschlechterverhältnis“ im Herbst. Veranstaltungsort ist das UJZ KORN.

Um die Probleme und Ziele von Frauen im Netz geht es beim Vernetzungstreffen von FrauenImNet. Vom 4. bis 6. Juni gibt es dazu im DGB Seminarzentrum Hattingen Vorträge und Workshops: „Cyberstalking“, „Feminismus im Netz“, „Wie wichtig ist wichtig?“ und viele weitere. Außerdem gibt es eine Anleitung zur Verschlüsselung von eMails und Key Signing-Party.

Weißer Hintergrund mit schwarzer, verschnörkelter Schrift: Antifee - darunter: Festival gegen Sexismus und Nationalismus - Feiern für ein selbstbestimmtes Leben - Darüber eine stilisierte schwarze Flamme (nicht klar erkennbar) Beim Antifee Festival in Göttingen gibt es ebenfalls diverse Vorträge und Workshops, etwa „Geschlecht und Nationalismus im Fußball”. Zu sehen sind außerdem die „Ausstellung zur Geschichte der Homosexuellenbewegung” und Filmvorführungen. Abends füllen Bands die Bühne, zum Beispiel bell´s roar. Das Ganze am 4. und 5. Juni auf dem Campus der Uni. Neue Informationen gibt es über Twitter und Facebook.

PS: Vom 21. bis 23. Mai gibt es natürlich auch wieder die FrauenFrühlingsUni in Klagenfurt. Diesmal mit Workshops, Kunst und Kultur rund um das Thema „Frauen- Wege – Utopien“.


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