Einträge mit dem Tag ‘Modemoden’


Sie ist ein Er

21. Februar 2011 von Verena

Ihr habt es im Selbermachsonntag schon fleißig verlinkt: die aktuelle Modestrecke im Zeit Magazin mit dem männlichen Model Andrej Pejic in Frauenkleidung. Ich wollte noch mal darauf eingehen und zwar aus zwei Gründen: Zwar ist der Australier mit serbischen Wurzeln das erste Top-Model, das sowohl Frauen- als auch Männerkollektionen präsentiert, aber sowohl in den Fotos von Juergen Teller als auch im begleitenden Interview bestätigen sich die gängigen Klischees, wie sich Models als männlich oder weiblich darzustellen haben.


Andrej Pejic - hier mal als Frau ohne Zwangslächeln. Foto via jezebel

Wie LLaura im Selbermachsonntag kommentiert, sie fände die Modestecke deshalb so spannend, weil sie “eine so ‘neutrale’ Projektionsfläche offenbart, wie sehr anscheinend geschlechtertypische Gestik/Mimik dazu verleitet, ein Geschlecht feststellen zu wollen. Also Model lächelt = Mädchen. Model guckt hart = Typ. Geht Euch das auch so??”

Ja, mir geht es auch so! Vor allem, weil ich tags zuvor die Dokumentation The Codes of Gender gesehen habe, die  Haltung, Mimik und Körpersprache in Werbebildern hinsichtlich Geschlecht analysieren. Egal ob es Frauenhände sind, die Gegenstände mit den Fingerspitzen berühren oder Männerhände, die fest zupacken können, ob es der in die Ferne verträumte Blick von Frauen oder der souverän in die Kamera blickende Mann ist, die Beispiele sind zahlreich und den meisten von uns wahrscheinlich ein Begriff. Und genau diese Codes wendet auch Fotograf Juergen Teller mit seinem männlichen Model an, das  – sobald es in Frauenkleider steckt – die unterwürfigen, sexuell verfügbaren Haltungen einnimmt, auf die Frauen in der Werbung abonniert sind.

Im Interview bestätigt Andrej Pejic, er wisse, welche Erwartungen an ihn in den wechselnden Rollen gestellt würden: “Als Frau bin ich sinnlich und sexy. Als Mann bin ich eher – schlicht.”

Sagen wir so: Schön, dass ein Mann auch in Frauenkleidern über den Catwalk laufen darf und schön, dass er damit auch in konservativen Medien für Aufmerksamkeit sorgt. Schade, dass es dabei trotzdem nur darum geht, dem doing gender in Frauenkleidern zu entsprechen.


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Groß sein ist einfach geil

12. November 2010 von Susanne
Dieser Text ist Teil 7 von 11 der Serie Die Farbe Lila

Der eine Werber so: “Voll lustig mein Spot! Alle Frauen haben nur Schuhe im Kopf”, und alle anderen Werber so: “Hey, das ist mein Witz!” Das twitterte neulich @katjaberlin sehr treffend. Frauen und Schuhe, das ist genetisch, haha, genau. Auch ich habe mir gerade ein paar neue Schuhe gekauft. Meine ersten Absatzschuhe. Es sind nur fünf Zentimeter, aber die haben es in sich, wenn man wie ich bisher nur in flachen Schuhen herumlief.

Damit war für mich keinerlei politisches Statement verknüpft, sondern vor allem der Wunsch, es bequem haben zu wollen. Meine sechs Paar Schuhe – ja, nur sechs! Ich bin genetisch degeneriert, irgendwas an meinem XX-Chromosomenpaar ist kaputt – sind aus Leder, geben allen zehn Zehen reichlich Platz und haben sogar ein Fußbett.

Brauner Hintergrund mit 2 Bäumen und 3 Pilzen. Ein Wolf liegt blutend auf dem Boden. Im Vordergrund steht ein Mädchen mit lila Käppchen und einem blutigen Messer in der Hand. Es sagt: I don't need to be saved. I can do that myself.

(c) Frl. Zucker

Und dann kaufte ich mir vor ein paar Tagen diese Absatzschuhe. Ich sah sie – schwarz, knöchelhoch und mit einem fünf Zentimeter hohen Absatz – und sagte mir: Ach, ich probiere sie einfach mal an, aus Witz.

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Alles dabei: Mode, Sport, Militär, Literatur, Sex und – noch mehr zu Sexismus im Netz

2. März 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 46 von 138 der Serie Kurz notiert

Jezebel.com berichtet darüber, dass bei der diesjährigen New York Fashion Week weniger women of color gebucht wurden, und das, obwohl der Trend in den letzten Jahren eigentlich in die andere Richtung gezeigt hatte.

Die Junge Welt bespricht das Buch “Feminismen und ›Neue Politische Generation‹” von Anne Lenz und Laura Paetau, die untersucht haben, wie in linken Gruppen genderpolitisches Handeln entsteht.

Letzte Woche hat der US-amerikanische Pentagon entschieden, dass das Marine-Verbot von Frauen in U-Booten unzulässig sei. Zur Zeit sind etwa 15% der rund 336.000 Soldat_innen der US-Marine Frauen, welche allerdings nur auf Überwasserschiffen arbeiten dürfen. GenderAcrossBoders berichtet, warum das Aufheben des Verbots ein guter Schritt wäre.

Olympia: Als die kanadische Frauen-Hockeymannschaft nach ihrem Sieg gegen die USA auf dem Eis ordentlich abfeierte (mit Bier, Champagner und Zigarren) und ein_e Fotograf_in dies festhielt, hagelte es Kritik. Nun fragt man sich auf broadsheet, ob sich die Kritiker_innen über das unsportliche Verhalten aufregen oder eher darüber, dass die Damen hier so ganz und gar nicht lady-like mit Bier und Zigarren protzen.

Vor einiger Zeit verwiesen wir auf einen Artikel aus der Spiegel-Reihe über Abstinenz-Aktivistinnen an US-amerikanischen Unis, die angeblich für den “echten Feminismus” einstehen. In einem anderen Artikel wurde auch eine Kritikerin dieser Abstinenzbewegung genannt: Die Soziologiestudentin Lena Chen. Diese freut sich zwar auf ihrem Blog Sex and the Ivy über ihr deutsches Debüt, aber nicht darüber, dass sie im Artikel auf ihren Minirock reduziert wird. Dabei trug sie noch nicht mal einen.

Die Kontextschmiede reiht sich in die Diskussion um Frauenfeindlichkeit im Netz ein und stellt die Frage: “Wozu noch Feminismus in Blogs? Eine Frage der Perspektive“. Schlußfolgerung: Die Blogger_innen-Szene braucht mehr Diversität und Vernetzung - insbesondere auch unter Frauen. Ein Kommentar zum Text der Kontextschmiede folgte flugs auf der Medienelite.

Auf Aviva-Berlin gibt es einen Aufruf an alle kurvigen Damen:

Für Frauen, die nicht den Magermodels-Maßen entsprechen und Spaß an Mode haben. Für den sheego Fashion Kalender 2011 sucht das Label Frauen ab Konfektionsgröße 40, die “Ausstrahlung, Weiblichkeit….., Erotik und Charisma” verkörpern. Einsendeschluss 30.04.2010


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Fehlen uns die Symbole?

17. Februar 2010 von Susanne
Dieser Text ist Teil 13 von 18 der Serie Grundsatzfragen

Vor kurzem unterhielt ich mich mit einem Freund darüber, wie sich junge Feministinnen heute gegenseitig als solche erkennen würden – und auch darüber, ob sie das überhaupt wollten. Wir stellten nämlich beide fest, dass es in den früheren feministischen Hochzeiten stets solche Symbole gab:

Während der Ersten Frauenbewegung war es ein ganz klares Zeichen von radikalem Emanzentum, eine Hose zu tragen. Das hatte es bis dahin nicht gegeben, Frauen hatten Röcke anzuziehen und all die Unbequemlichkeiten, die diese so mit sich brachten, in Kauf zu nehmen. Während der Zweiten Frauenbewegung zogen sich viele Frauen tatsächlich die viel zitierte lila Latzhose an, um sich gegenseitig ein Zeichen zu geben, dass man es mit einer feministischen Schwester zu tun hatte. Doch heute gibt es diese klaren Symbole nicht mehr. Oder?

Das Einzige, was dem vielleicht noch nahekommt, überlegten wir, könnte der rote Lippenstift sein. Mir geht es jedenfalls so: Wenn ich eine junge Frau mit knallroten Lippen treffe, dann tendiere ich dazu, sie in die Schublade “sehr selbstbewusste, selbstbestimmte Frau mit Tendenz zur Provokation” zu stecken und lag bisher gar nicht so oft falsch damit. Auch wenn er selbst im feministischen Diskurs teilweise als Zeichen sexueller Bereitschaft verteufelt wurde (was heute eher dem Lipgloss nachgesagt wird), fordert er doch auch von seiner Trägerin ein ganzes Maß an Mut. Und mutige Frauen: immer gut.

Also, kann der Lippenstift ein Symbol sein? Oder haben mein Kumpel und ich beim Nachdenken über ein Erkennungszeichen unter jungen Feminstinnen einfach ein anderes übersehen? Oder: Fehlen uns etwa die Symbole? Sollten wir uns eines suchen? Denn wäre es nicht ziemlich toll, sich auf der Straße gegenseitig zu erkennen? Oder brauchen wir das nicht?

(In der Rubrik “Grundsatzfragen” diskutieren wir Grundsätzliches zum Feminismus. Wenn ihr Vorschläge für Grundsatzfragen habt, dann mailt sie an mannschaftspost(at)web.de.)


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Kurviger Style

3. Februar 2010 von Susanne

Eine schwarze Frau mit sehr weiblichen Kurven und einer großen Elvis-Tolle in Jeans-Hotpants, schwarz-weiß gestreiftem Top und einer kurzärmligen weißen Jacke mit rosa Punkten vor der See mit einem blauen Schiff am Horizont

Klamotten von Faith 21

Im Freitag berichtet die Guardian-Autorin Kira Cochrane von einer neuen Spezies Fashion-Bloggerin. Sie ist eine modebewusste Frau, die sich jedoch von der Mainstream-Modeindustrie ignoriert sieht – weil sie dick ist. Und die sich nicht damit abfinden will, dass für sie immer nur Säcke und flatternde Klamotten hergestellt werden, sondern ihr Recht auf guten Geschmack einfordert.

Das Wichtigste an der Haltung der Bloggerinnen: Ihnen ist wurscht, dass sie dick sind, sie wollen nicht, dass Mode sie dünner macht, sondern dass sie sie umwerfend aussehen lässt. So beschreibt es jedenfalls Christina Lewis, die das Blog Musings of a Fatshionista schreibt und sich selbstbewusst in ihrem Profil als “fat & as fancy as it gets, fashion obsessed” beschreibt.

Auch die Blogs Young, Fat & Fabulous, Frocks & Frou Frou und Fat Girls Like Nice Clothes, too, Forays in Fatshion werden im Text vorgestellt. Interessant und bewundernswert finde ich vor allem, dass alle Bloggerinnen sich selbst auch ganz offen als fat bezeichnen. Denis, Autorin von Fat Girls Like Nice Clothes, too begründet das so: “Ich wollte direkt sein, mit dem Finger auf die Modewelt zeigen und sagen ‘Ja, ich bin dick. Na und?’” Sie sagen lieber gleich direkt, dass sie nicht der Norm entsprechen, bevor jemand es ihnen als Makel vorwirft.

Interessanter Aspekt in Cochranes Artikel ist die Vermutung, dass Blogs wie die der Fatshionistas unsere (gestörte) Körperwahrnehmung verändern könnten, wie es Susie Orbach, Autorin von “Bodies”, vermutet:

Weil wir dauernd mit Fotos von sehr dünnen Frauen konfrontiert sind, von denen viele noch digital bearbeitet wurden, versuchen wir diesem unerreichbaren Ideal zu gleichen. „Würden wir andere Bilder sehen, nicht nur von dicken Frauen, sondern von Frauen jeglicher Statur, dann würden wir nicht dauernd unsere Figur verändern wollen“, meint Orbach. „Wir würden uns repräsentiert fühlen und könnten uns auf andere Aspekte unseres Lebens konzentrieren.“


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Kurz verlinkt zum ausführlichen Diskutieren

2. Februar 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 13 von 138 der Serie Kurz notiert

Guardian-Autorin Nesrine Malik hält die Debatte um die Kleiderordnung in Ägypten für ein Ablenkungsmanöver, das von der viel wichtigeren und grundsätzlichen Debatte über die Freiheitsrechte ablenken soll.

Helen Mirren sagt im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung: “Ich wurde von meinen Eltern ausdrücklich zu ökonomischer Unabhängigkeit erzogen, und das ist für mich die klare Wurzel des Feminismus. Wenn man ökonomisch unabhängig ist, ist man in vieler Hinsicht frei, und das war ich immer und bin es noch. Obwohl ich verheiratet bin, habe ich mein eigenes Geld. Trotzdem liebe ich hochhackige Schuhe und Nagellack, das ist kein Widerspruch.”

Model und Miss Universe 2004 Jennifer Hawkins hat sich für die Australische marie claire nackig gemacht – unretouchiert und für einen guten Zweck, nämlich zugunsten der Butterfly Foundation, die die bei Essstörungen hilft. Im Portrait zu den Fotos heißt es:

She has also found herself in the guise of role model to young women. Modelling, she concedes, is fraught with difficulty when it comes to the issue of body image, and Jennifer is keen to emphasise that she’s always eaten healthily and stayed active to maintain her “athletic” figure. It’s a shame, she adds, that young girls worry about their bodies, when “for so many years, later in life, you have to worry about that”.

Mehrere amerikanische Zeichentrickfiguren wurden gerade „überarbeitet”. Statt klein und knuddelig sehen sie nun schlanker und langmähniger aus. Die Feministing-Kommentator_innen sind gespalten.

Mehr Frauen in der Technikbranche und vor allem bei Existenzgründungen will techfluff.tv – und veröffentlicht eine Liste mit Vorbilder(innen).

Nach dem Erdbeben in Haiti werden obdachlose Frauen zunehmend Opfer von Gewalt, wie dieStandard.at berichtet.

Wie feministing.com schreibt, wurde der Mörder von George Tiller für schuldig befunden und bekam lebenslänglich. George Tiller war einer der letzten Abtreibungsdoktoren, der in den USA noch Spätabtreibungen durchführte.

Lantzschi von Medienelite.de machte uns auf folgendes Fundstück aufmerksam – gendergerechte Sprache gibt’s nun auch auf dem Einkaufszettel :). Seht selbst:

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“Dünn heißt nicht gleich schön”

29. Januar 2010 von Susanne
Lacroix-Entwürfe aus seiner Frühjahr/Sommer 2009 Haute Couture Show

Haute Couture-Entwürfe Frühjahr/Sommer 2009 von Lacroix

Der Modedesigner Christian Lacroix sagte in einem Interview, knochige Mädchen machten ihm Angst. Beim Modemachen ginge es um die Fantasie eines Designers. “Und zu dünne Mädchen gefallen mir nicht.” Er finde, im wirklichen Leben müsse man nicht dünn sein, um schön zu sein. Außerdem sei die durchschnittliche Haute Couture-Kundin auch nicht dünn.

Angenehm, wenn jemand mal auf den Unterschied zwischen der Fantasiewelt Mode und der Körperrealität von Frauen hinweist.


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Burka Barbie

8. Dezember 2009 von Magda

Nachdem auf der dailymail.co.uk vor zwei Wochen über eine Auktion im italienischen Florenz berichtet wurde, in der die italienische Designerin Eliana Lorena zum 50. Geburtstag von Barbie 500 Puppen mit verschiedensten Outfits entworfen hatte, um Geld für die Kampagne “Rewrite the Future” von Save the Children zu sammeln, hat besonders eine bestimmte Barbie Aufmerksamkeit erregt:

Die so genannte “Burka-Barbie”, die eine afghanische Frau in “ihrem” kulturellen Gewand zeigt.

http://www.dailymail.co.uk

http://www.dailymail.co.uk

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Selbermach-Sonntag (06.12.09)

6. Dezember 2009 von Magda

2407508798_d9d2be264fAuch heute sind eure Stimmen wieder gefragt – was haben wir verpasst, was hat euch bewegt? Äußerst erwünscht: nachdenken, zweifeln, kritisieren oder schön finden.

PS: Habt ihr auch fleißig eure Schuhe geputzt? (Hoffentlich nicht die von Alexander McQueen, die ich letztens auf der Huffington Post gesehen habe.)


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Die Frauenzeitschriftenrevolution

5. Oktober 2009 von Susanne

Das Frauenmagazin Brigitte will ab sofort in ihren Modeproduktionen auf Models verzichten und nur noch mit Frauen wie dir und mir zusammenarbeiten. Der Grund steht auf der Aktionswebseite:

Die Mode hat sich geändert.
Die Frauen haben sich verändert.
Unsere Welt ist eine andere.
Also starten wir eine Revolution.

In einer Pressemitteilung führt der Chefredakteur Andreas Lebert dann weiter aus. Er habe es

… buchstäblich satt, von Agenturen völlig abgemagerte Models vorgesetzt zu bekommen. Die folgen dem Druck der großen trendigen Modelabels, die systematisch ein völlig unerreichbares Schönheitsideal durchzusetzen versuchen. Dabei würden von Prada, Gucci & Co. meist so kleine Konfektionsgrößen geliefert, dass der Redaktion gar nichts übrig geblieben sei, als “dürre Mädchen” zu buchen. Im Nachhinein würden die Bilder dann in Photoshop bearbeitet und die Proportionen künstlich dicker gemacht. Lebert zum Spiegel: “Das ist pervers. Was hat das noch mit unserer echten Leserin zu tun.”

Die “Brigitte”-Leserin sei als Durchschnittsfrau nicht nur 23 Prozent schwerer als die aktuelle Model-Generation, sondern auch in die Jahre gekommen: Der Altersschnitt liegt bei 48 Jahren, jede vierte Käuferin ist älter als 60. Sie sollen nun bei den Modeproduktionen Schritt für Schritt lebensechte Models präsentiert bekommen, die die Redaktion selbst unter Laien castet. Am 2. Januar soll die erste Mager-Model-freie Ausgabe erscheinen.

Daumen hoch, liebe Brigitte.


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