Einträge mit dem Tag ‘MINT’


Wissenschaftlerinnen vor

17. August 2010 von Helga

Einen Monat noch (bis zum 17. September) haben Nachwuchswissenschaftlerinnen Zeit, ihre Bewerbung für den Helene-Lange-Preis einzureichen. Mit diesem Preis will die gemeinnützige EWE Stiftung Frauen in Naturwissenschaft und Technik fördern. Ausgezeichnet werden nun schon zum zweiten Mal herausragende Leistungen in Forschung und Lehre:

Teilnehmen können alle Wissenschaftlerinnen in der Post-Doc-Phase an deutschen Universitäten aus dem mathematischen, naturwissenschaftlichen oder technischen Bereich sowie der Informatik, die noch nicht auf eine ordentliche Professur berufen wurden.

Helene Lange wurde 1848 in Oldenburg geboren und setzte sich in der Frauenbewegung für bessere Bildungschancen von Frauen und Mädchen ein. So gründete sie verschiedene Schulen und führte in ihrer Arbeit als Lehrerin die ersten Mädchen in Preußen zum Abitur. Als Mitglied der Deutschen Demokratischen Partei zog sie darüber hinaus 1919 in die Hamburg Bürgerschaft ein, dessen Alterspräsidentin sie auch wurde.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird am Freitag, den 22. Oktober 2010 in Oldenburg verliehen. Weitere Informationen unter www.helene-lange-preis.de und bei www.komm-mach-mint.de.

Wenn es auch in deinem Forschungsgebiet einen Preis gibt, mit dem engagierte Frauen oder Gruppen ausgezeichnet werden, kannst du uns unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid geben.


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Ab in die Summer Schools

28. Juli 2010 von Helga

Schülerinnen stehen mit Schweißerbrillen und verschränkten Armen im Labor

Schülerinnen der SommerUni (über Uni Duisburg-Essen)

Nachdem die heißesten Tage des Sommers vorbei sind, ist die Gelegenheit umso günstiger, sich fortzubilden. Auch in diesem Jahr gibt es für Informatikerinnen und Ingeneurinnen wieder eine Reihe spezieller Angebote.

Leider schon angefangen hat die informatica feminale Baden-Württemberg in Freiburg. Heute Nachmittag gibt es ab 16 Uhr allerdings noch zwei Vorträge zu Kommunikation, die auch Nicht-Teilnehmerinnen offen stehen.

Auch die erste deutsche informatica feminale geht in Bremen in eine neue Runde. Vom 6. bis 17. September geht es in den Kursen um Programmieren in C#, die Erstellung von Publikationen mit LaTeX oder auch die Einführung ins Projektmanagement.

Nach diesem Vorbild gibt es inzwischen in Bremen auch die ingenieurinnen sommeruni. Für Ingenieurinnen aus den Bereichen Elektrotechnik/ Informationstechnik bzw. aus Produktionstechnik/ Maschinenbau & Verfahrenstechnik an gibt es vom 30. August bis zum 10. September verschiedene Vorträge und Workshops.

Vorher gibt es bereits die SommerUniversität für Frauen in Natur- und Ingenieurwissenschaften (S.U.N.I.). Vom 9. bis 13. August sollen vor allem Schülerinnen in Duisburg für ein MINT-Studium begeistert werden.

Auch an Schüler richtet sich die Sommeruni 2010 der FU Berlin. Dort gibt es nachmittags außerdem Vorträge zu aktuellen Forschungsthemen, die auch für Eltern und Lehrer_innen offen (und kostenfrei) sind.

Nicht mehr diesen Sommer, sondern im nächsten Jahr wird dann die meccanica feminale an der Universität Stuttgart stattfinden. Vom 23. bis 27. Februar 2011 sind Studentinnen und Fachfrauen aus dem Maschinenbau und der Elektrotechnik eingeladen, sich weiterzubilden und zu vernetzen.

Weitere Termine gibt es bei komm-mach-mint.de – wenn trotzdem noch eine Veranstaltung fehlt, ab damit in die Kommentare.


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Meine Karriere oder deine Karriere?

14. April 2010 von Adele
Dieser Text ist Teil 19 von 22 der Serie Muttiblog

Ich hatte ja versprochen, auch darüber zu schreiben, wie es ist, als Mutter einen Job zu suchen. Bisher war es ziemlich frustrierend, da auf über 30 Bewerbungen keine einzige Einladung zu einem Vorstellungsgespräch kam. Immer nur Absagen mit der Begründung, dass sich für einen anderen Bewerber entschieden wurde, dessen Profil besser auf die Stelle passen würde. Für mich gab es für meine Schwierigkeiten, einen Job zu finden, drei Erklärungsansätze: Die Krise, der Standort und das Kind.

(C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Dann war ein ehemaliger Kollege von mir mit seiner Doktorarbeit fertig und hat mit genau einer Bewerbung meinen Traumjob gehabt. Damit wäre die Begründung „Wirtschaftskrise“ also schonmal einigermaßen ausgeschlossen. Blieb also „Standort“ und „Kind“.

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Kultur, Politik und Termine – wieder alles dabei!

27. März 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 52 von 73 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

In der feministischen Blogosphäre war diese Woche einiges los:

Wer die Wikipedia-Diskussion vergangenen Sonntag um den Artikel des Tages „Vulva” nicht mitbekommen hat, findet bei Ti_Leo eine umfangreiche Linksammlung und in den Geschichten von der honigsüßen Welt werden die Argumente von iih bis Porno diskutiert.

Am Mittwoch war dann der Ada-Lovelace-Day – Karnele hat dazu einige Artikel über Frauen in Naturwissenschaft und Technik zusammengetragen.

Die denkwerkstatt illustriert Gedanken zu Männlichkeit und Ethnizität mit zwei Werbevideos. Die Fußballer Didier Drogba und Cristiano Ronaldo werden dabei sehr unterschiedlich in Szene gesetzt.

Arm aber Sexy hat Zahlen zum Frauenanteil an Hochschulen gesammelt und auch die passende Grafik gefunden:

Grafik, die den steigenden Anteil von Männern in der höheren Bildung ab der Promotion illustriert, während der Frauenanteil sinkt

Bild über cews.org

Das mächenblog kommentiert die neuste Aktion der ukrainischen FEMEN-Bewegung und gratuliert Glora Steinem zum Geburstag!

Im Genderblog nimmt Katrin Horn in einem Gastbeitrag Lady Gaga’s neuesten Streich „Telephone” aus der feministischen Perspektive auseinander.

Um Lady Gaga und andere Künstlerinnen geht es auch bei bubi zitrone.

Die Veranstaltung „Queerfeministische Pornos” hat classless Kulla besucht und rezensiert.

Getwittert: Die nächste Missy-Gastbloggerin wird Kathrin von I Heart Digital Life.

Last but not least: Girls Can Blog stellt heute die Mädchenmannschaft vor.

Jetzt schnell den Bleistift zücken, nach dem Klick kommen noch die Termine:
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Wer war… Ada Lovelace?

24. März 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 11 von 19 der Serie Wer war eigentlich …

www.computerhistory.orgHeute ist der zweite Ada Lovelace Tag, an dem die herausragenden Leistungen von Frauen aus Technologie und Wissenschaft gefeiert und geehrt werden sollen. Dieser Tag wurde nach der ersten Programmiererin in der Geschichte, Ada King, Countess of Lovelace, benannt, die ebenfalls als Namensgeberin der Programmiersprache “Ada” gilt. Die 1815 in Middlesex (heute London) geborene und mit 36 Jahren an Krebs verstorbene Lovelace entwarf Konzepte zur Programmierung einer mechanischen Maschine, die zu ihrer Zeit technisch noch nicht realisierbar war.

Komm-mach-Mint beschreibt den Erfolg des zum zweiten Mal stattfindenden Ada Lovelace Tages wie folgt

Vergangenes Jahr beteiligten sich über 2000 Bloggerinnen, indem sie in Hunderten von Webblogs über erfolgreiche Technikerinnen oder ihre eigene Karriere als Wissenschaftlerin berichteten. Auch Unternehmen informierten über ihre Aktivitäten, für mehr Frauen in MINT-Berufen zu sorgen. Der Erfolg der Aktion war Grund dafür, den Ada Lovelace Tag in diesem Jahr erneut stattfinden zu lassen und das Web 2.0 dazu zu nutzen, international die zahlreichen und innovativen Beiträge von Frauen in MINT breitenwirksam sichtbar zu machen. In Zeiten des Fachkräftemangels und noch zu geringer Zahlen von Frauen in den klassischen MINT-Fächern wie der Elektrotechnik, der Informatik, der Physik und dem Maschinenbau unverzichtbar, um mehr Frauen für MINT zu gewinnen.

Auf Frauen-Informatik-Geschichte heißt es zu Lovelace’s mathematischen Talent

Ada Lovelaces mathematisches Verständnis zeichnete sich durch außerordentliches Vorstellungsvermögen aus. Sie war davon überzeugt, dass eine Maschine eines Tages dafür genutzt werden könne, komplexe Musikstücke zu komponieren und Graphiken zu erstellen, und sowohl wissenschaftliche wie praktische Anwendung finden werde. Sie sollte Recht behalten.

Die Zahlenzauberin kürt Emmy Noether zu ihrer “Tech Heroine” und auch das Piratenweib und Helga auf Drop the Thought machen auf den Tag aufmerksam. In unserer Reihe “Wer war eigentlich…?” berichteten wir im Januar über die russische Mathematikerin Sofja Kowalewskaja.

© www.sidneypadua.com

Comic Geeks, aufgepasst: Auf sydneypadua gibt es außerdem ein Comic, welches zeigt, wie sehr Ada Lovelace ihrer Zeit voraus war.


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Vorbilder gesucht, die dritte

7. Januar 2010 von Helga

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) sucht role models: Frauen, die eines der vielzitierten MINT-Fächer studiert haben oder studieren. Auf dem Portal www.mint-role-models.de kann frau sich registrieren und dann bei Workshops und Veranstaltungen demonstrieren, dass Frauen sehr wohl mit Zahlen umgehen können.

Video Mint Role Models von mintrolemodels auf Vimeo.

Das Interesse an den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik lässt bei den deutschen Mädchen mit dem Beginn der Pubertät häufig nach. Um das uncoole und unweibliche Image dieser Fächer zu verändern, gibt es inzwischen eine Reihe von Initiativen. Das Online-Programm CyberMentor setzt auf kontinuierliche Begleitung der Mentees, mit LAN-Parties wirbt Girls Go IT für Medien- und IT-Berufe – eine Übersicht von Projekten bietet die komm mach MINT-Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. In der englisch-sprachigen Blogosphäre schrieben Wissenschaftlerinnen über ihr Leben und Wirken im Letters to Our Daughters Project auf Scienceblogs und mit stemming.org gibt es auch eine Community zum vernetzen.

Damit Karriere in den MINT-Fächer in Deutschland für Mädchen wirklich attraktiv wird, fehlen bisher aber noch zwei Dinge: So hat sich die Arbeitslosenquoten unter Ingenieurinnen in den letzten Jahren stark verbessert, ist aber bis heute höher als unter Ingenieuren. Und auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist schwerer als in anderen Branchen. Wenn sich in Zukunft auch die Väter, wie angekündigt, mehr um den Nachwuchs kümmern wollen, müssen die Unternehmen noch kräftig nachbessern.


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Vorbilder gesucht

15. Dezember 2009 von Helga

Grün-lila CyberMentor Logo Das E-Mentoring Programm CyberMentor geht in eine neue Runde. Wieder sind Frauen gesucht, die in einem der MINT-Felder (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) tätig sind. Egal ob Chefin der eigenen Firma oder Studentin im Haupt- oder Masterstudium, hauptsache frau möchte die Begeisterung für ihr Fach weitergeben.

Ein Jahr lang läuft das Programm jeweils, während dieser Zeit sollte frau mit ihrer Mentee regelmäßigen Kontakt halten und über die Arbeit, das Studium, allgemeine MINT-Themen oder oder oder sprechen. Das CyberMentor-Portal unterstützt die Mentorinnen dabei mit Schulungen, regelmäßigen Chat-Angeboten und einem monatlich erscheinenden Magazin. Außerdem gibt es bei regionalen Treffen und in der Online-Community die Möglichkeit, weitere Mentorinnen und Mentees kennenzulernen.

Da man sich gerade in diesem Berufen und Studiengängen als Frau manchmal sehr exotisch fühlt, sind die Treffen eine tolle Gelegenheit sich zu vernetzen, festzustellen, was es für faszinierende Forschungsfelder gibt und spannende Geschichten zu hören. Ich war schon da und spreche aus eigener Erfahrung.

Wer mitmachen möchte: Die nächste Mentoring-Runde beginnt erst im April 2010, aber anmelden kann man sich ab jetzt.


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Nicht vergessen…

19. November 2009 von Helga
Dieser Text ist Teil 34 von 74 der Serie Kurz notiert

Die (feministischen) Themen der Woche, die hier bisher noch nicht zur Sprache kamen:

Der Spiegel berichtet von der Steinigung einer Ehebrecherin in Somalia. Die regierende radikale Miliz hat bereits vergewaltigte Teenager und geschiedene Frauen wegen „Ehebruchs“ zum Tode verurteilt.

Beim Spiegel gibt es auch ein Video mit der neuesten FEMEN-Aktion. Die ukrainischen Feministinnen protestieren gegen Sexismus und ungewollte, weitgehende Avancen von Kommilitonen und Professoren.

Die BBC berichtet über eine neue Studie zu Intimoperationen. Danach seien die Risiken noch viel zu unerforscht und würden von den Chirurgen verharmlost. Das Argument, vorstehende Schamlippen könnten Schmerzen bereiten, sei meist psychologisch bedingt, sonst müssten Männer, deren Genitalien noch viel weiter „herausragen“, weit größere Unanehmlichkeiten haben.

Neue Studien disktutiert auch die New York Times. Hilft Stillen beim Abnehmen nach der Geburt? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Aber sollte man Stillen wirklich als Diätmethode sehen?

100.000 Euro lobte Nordrhein-Westfalens Innovationsministerium als ersten Gleichstellungspreis für Universitäten und Hochschulen aus. Die Uni Duisburg-Essen, die Uni Paderborn und die FH Bielefeld bekommen jeweils diese Summe, da sie ihren Ansprüchen auch Taten folgen liessen, so die taz. Ein besonderer Fokus lag dabei auf dem Frauenanteil in den MINT-Fächern.

Am 24. November veranstaltet der VDE in Berlin das VDE-Symposium „Karrierestart für Absolventinnen von MINT-Studiengängen der Elektro- und IT-Branche“. Studentinnen und Berufseinsteigerinnen können dort andere „Young Professionels“ und Vertreter aus Firmen und Hochschulen treffen.

In Indien sind Wähler_innen nicht mehr auf die Geschlechtskategorien „männlich“ und „weiblich“ beschränkt: Transgender, Intersexuelle und Eunuchen können nun O wie „other“ ankreuzen, berichtet CNN.

Der Harvard Business manager über eine Kundinnenbefragung: Was wollen Frauen wirklich? Weniger Klischee und mehr Praktikabilität.

Christa Walliczek, Erzieherin, fordert im Interview mit der Sueddeutschen mehr Förderung und weniger reine Lippenbekenntnisse für Kinder aus sozial schwachen Familien.


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Firmenvorstellungen und LAN-Party

4. November 2009 von Helga

Das Bundesforschungsministerium ist nicht das schnellste und gab erst gestern eine Pressemitteilung zur Girls Go Intro heraus (die mich dann heute morgen via Twitter erreichte). Seit dem 2. November und noch bis zum 19. finden an der TU Darmstadt eine Reihe Veranstaltungen für Mädchen ab 12 statt. In verschiedenen Workshops können sie in die Medien- und IT-Welt hineinschnuppern und sich über Berufsfelder, Themen und Firmen informieren.

Fachleute, Studentinnen und Auszubildende berichten aus ihrem Arbeits- bzw. Studienalltag, und stehen Rede und Antwort zu Fragen rund um Studien- und Ausbildungswahl.

Die Terminübersicht und wie man sich anmelden kann, stehen auf www.girls-go-it.de.


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Was war, wie’s wird

23. Oktober 2009 von Helga
Dieser Text ist Teil 31 von 74 der Serie Kurz notiert

Ein paar Themen blieben wieder liegen, hier nun der Schnelldurchlauf:

In Spanien werden am Samstag bis zu zwei Millionen auf der Straße erwartet um gegen das geplante Abtreibungsgesetz zu demonstrieren, berichtet dieStandard. Besonders stört sie, dass 16-Jährige nun nicht mehr ihren Eltern Bescheid geben müssten, falls Zapatero das Gesetz durchbekommt.

Auf Spiegel Online gab es ein Interview mit Triathletin Nicole Schnaß. Sie berichtet über die Folgen der Hormontherapie ihrer Geschlechtsumwandlung.

Ebenfalls auf Spiegel Online: US-Wissenschaftler sagen voraus, dass die Evolution Frauen kleiner, dicker und gesünder machen wird. Warum wir derzeit so unevolutionär am großen, dünnen Schönheitsideal hängen erklären sie leider nicht.

Deutsche Forscher finden übrigens auch ganz viele Sachen raus, z.B. dass Frauen mehr weinen als Männer; Jungen und Mädchen aber noch gleich viel. Näheres nicht auf Und-dafür-haben-die-ne-Studie-gebraucht.de, sondern bei derWelt.

Das manager magazin hat den Gehaltsreport 2009 veröffentlicht. Der zeigt wieder einmal, dass Frauen weniger Geld verdienen als Männer. In einigen Branchen ist der Unterschied geringer, typischerweise männerdominierten. Aufholen tun die Managerinnen auch nicht, im Gegenteil, die Schere wird größer. Wenig erstaunlich, dass sie häufiger als Männer mit ihrem Gehalt unzufrieden sind.

Jaja, Frauen sollen endlich Forscherinnen und Ingenieurinnen werden. Der “Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen” weist passend auf den Helmholtz.Schülercampus hin. Die Helmholtz-Gesellschaft hat dort 15 Spiele online gestellt, in denen Jugendliche die beliebtesten Versuche aus Schülerlaboren virtuell durchführen können. Selber CSI spielen und genetische Fingerabdrücke vergleichen oder im Linearbeschleuniger neue Elemente herstellen kann man unter www.helmholtz-campus.de.

Terminhinweis an Münchener_innen: An der Ludwig-Maximilians-Universität startet die interdisziplinäre Ringvorlesung “Gendergraphien. Perspektiven der Geschlechterforschung auf Körper-Wissen-Praxen”. Wissenschaftler_innen berichten über verschiedene Verknüpfungen von Gender und Körper. Ab dem 26.10.2009 wöchentlich immer montags von 18-20 Uhr im Hörsaal HGB A 014.

Und zum Schluss: Sarah Haskins is back. Yay!


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