Bionade, feministische “Humorlosigkeit” und die nächste Löschdebatte bei Wikipedia – kurz verlinkt
15. Mai 2013 von der MädchenmannschaftWir berichteten letzte Woche über den trans*feindlichen Werbespot von Bionade. Durch eure vielen Beschwerden reagierte Bionade mit einem Statement (Facebook-Link), welches weder eine Auseinandersetzung mit den Kritiken, noch eine Entschuldigung beinhaltet (sondern sogar behauptet, bei Bionade gäbe es gar keine Diskriminierung!). Falls ihr noch die Kraft habt, lasst Bionade weiterhin wissen, dass Diskriminierung kein Verkaufsschlager sein darf. Für die Zukunft kann folgendes gelten: Das schöne an (trans*feindlicher) Bionade – mensch kann sie auch weglassen!
In dem Band “Aufstand aus der Küche” von Silvia Federici wird neben zwei neuen Beiträgen auch die bereits 1974 verfasste feministisch-marxistische Ökonomiekritik „Counter-Planning from the Kitchen“ erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht.
Die US-amerikanische Satirezeitschrift The Onion ist mal wieder vorn mit dabei, was sexistische Gewalt angeht. (englisch)
The New Yorker berichtet über einen Fall in Cleveland, nach dem drei Frauen, die ein Jahrzehnt als vermisst galten und zum Teil bereits für tot erklärt wurden, aus dem Haus, in dem sie festgehalten worden waren, befreit werden konnten. Ein Mann hatte eine der Frauen dabei beobachtet, wie sie vergeblich versuchte, die Tür von innen aufzubrechen. Er ordnete das Gesehene sofort als häusliche Gewalt ein und half ihr die Tür zu zerstören. (englisch)
Bei Shakesville erklärt Melissa McEwan noch einmal, was es mit feministischer “Humorlosigkeit” bezüglich *istischer “Comedy” auf sich hat (englisch).
CosmoTV berichtet über einen Dokumentarfilm von Mirza Odabaşi zum rassistischen Brandanschlag auf ein Solinger Wohnhaus vor 20 Jahren, bei dem fünf Menschen getötet worden sind. Der Film wird Ende Mai in Solingen uraufgeführt.
DieStandard.at würdigt die kürzlich verstorbene Frauenrechtlerin Hannelore Mabry.
The feminist wire analysiert die Karrieren und Selbst_Repräsentationen von Beyoncé und Lauryn Hill und entdeckt trotz der Unterschiede nicht wenige Gemeinsamkeiten. (englisch)
Ms.Magazine veröffentlicht einen Nachruf auf Brustkrebsaktivistin Barbara Brenner (englisch)
Angelina Jolie hat sich angesichts ihres genetisch stark erhöhten Brustkrebsrisikos für eine präventive Mastektomie entschieden. In der NY Times berichtet sie darüber – politisch brisante Punkte wie die Debatte um körperliche Selbstbestimmung, Gesundheitsrisiken, Gesundheitsindustrie und damit in Verbindung stehende finanzielle Faktoren werden zwar lediglich angerissen, dennoch ist das Öffentlichmachen dieser Entscheidung per se bereits als politischer Akt zu werten. (englisch)
der verein xart splitta gestaltet raum_rahmen für trans_x_ende, trans_xend empowernde kreative anwesende konkrete visionäre künstlxsche aktionen_ideen_politiken. aktuell gibt es zwei aufrufe für spoken word, kurzfilme, performances, tanz, musikstücke,… für einen performanceabend sowie fotos, gemaltes, collagen, gezeichnetes, geschriebenes … für ein printprojekt.
La Voix du Yemen interviewt Alaa Al-Eryani, die kürzlich die Initiative The Yemeni Feminist Movement startete.
with WINGS and ROOTS, ein Dokumentarfilmprojekt, das die Geschichten und Visionen fünf junger Menschen in Berlin und in New York erzählt, braucht eure Unterstützung!
Rassistischer Polizei-Alltag in Deutschland: Weil eine Frau, die auf offener Straße zusammengebrochen war, sich nicht ausweisen konnte und kein für die Beamten verständliches Deutsch sprach, wurde sie in Gewahrsam genommen, anstatt notärztliche Versorgung einzuleiten. Erst als ihr Mann sie als vermisst meldete und wenig später schließlich vor Ort war, reagierte die Polizei.
Der aktuelle Löschantrag für den Begriff “Femizid” heizt die Debatte über die Macht der Maskulisten auf der Wissensplattform an, schreibt dieStandard.at.
Termine in Berlin, Bochum, Göttingen, Braunschweig und deutschlandweit anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie gibt es nach dem Klick!
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