Einträge mit dem Tag ‘Mind The Trap’


Konservativer Kuchen, empowernde Musik, obdachlose Familien – die Blogschau

24. Februar 2014 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 238 von 295 der Serie Die Blogschau

Du brauchst keine Vagina um eine Frau zu sein – das Mem zum teilen und verbreiten gibt es bei Trouble X. Als Bonus dazu wichtige Links zu (sexualisierter) Gewalt und One Billion Rising.

Keine Ausreden mehr von wegen „wir wollten ja, aber wir kannten keine_n“: das Bündnis Mind The Trap hat eine Liste von Wissenschaftler_innen und Kulturschaffenden zu den Themen Migration, Ableismus, Rassismus, Postkolonialität und Repräsentation.

„Und während garstige, engstirnige Konservative ihren ollen Kuchen verteidigen, essen wir™ Torte“ – Teariffic will gar nix abhaben von normativen Trockengebäck.

Jayrôme hat eine tolle Playlist mit empowernden Songs von Trans* und genderqueer Musiker_innen zusammengestellt – genau genommen schon zwei.

Danger! Bananas stellt vor und empfiehlt: das soeben veröffentlichte Dossier „Asian Germany“ von der Heinrich-Böll-Stiftung.

„Der „Defekt“, wenn es ihn denn gibt, ist auf Seiten desjenigen, der das öffentliche Verbreiten seiner Angst als vermeintliche Stärke tarnt, und unter dem Deckmantel der freien Meinungsäußerung Hass und Verachtung predigt.“ – Sandra Charlotte reichert über Heterosexismus und sein mediales Schaulaufen.

Über (mangelnden) Mutter- und Kinderschutz für obdachlose Familien berichtet Hinz & Kunzt – zwar mit ein paar problematischen Abgrenzungen, aber ein wichtiges Thema.

Die Inititative für Gerechtigkeit bei sexueller Gewalt fragt: Wie kümmern wir uns eigentlich um sexualisierte Gewalt – individuell, gesellschaftlich und juristisch?

Anders deutsch hat in verschiedenen Blogbeirägen eine Menge Filmrezensionen zur Berlinale geschrieben.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Das Aus für viele Hebammen und Tipps für den Karneval – Die Blogschau

15. Februar 2014 von Charlott
Dieser Text ist Teil 237 von 295 der Serie Die Blogschau

Seit Donnerstag steht eigentlich fest: Ab nächstem Sommer können Hebammen freiberuflich keine Geburten mehr begleiten. Warum und was das bedeutet, beschreibt Helga auf drop the thought.

Es gibt eine neue Folge des Podcasts heiter scheitern. In dieser geht es um das Leben als queere Pflegefamilie.

Die feministische Buchhandlung ChickLit in Wien hat ihren zweiten Geburtstag gefeiert. Sugarbox spricht mit den Macherinnen über das Eröffnen eines Buchladens, Amazon, schöne Erlebnisse und wie sie die Bücher auswählen, die in den Laden kommen. Und auch von uns: Nachträglich herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Weiter geht es auch mit Büchern: Bei fembooks erschien eine Rezension zur Biographie von Johanna Elberskirchen, einer spannenden lesbischen, feministischen Aktivistin und Schrifstellerin, die von 1864 bis 1943 lebte.

„In der Zeit zwischen Silvester und Aschermittwoch gibt es dank der Faschings- bzw. Karnevalszeit wieder viel Alltagsrassismus zu bewundern. Egal ob das Motto „Arabische Nächte“, „Im afrikanischen Busch“, „Südseeidylle“ oder „Der Zauber des Fernen Ostens“ lautet – geht es um Verkleidungen, ist Rassismus nicht weit.“, heißt es bei danger bananas, wo es ein Leitfaden zur Kostümierung geliefert wird mit Ideen für all jene, deren eigene Kreativität sonst nur bis zum nächsten rassistischen Stereotyp reicht. (Das ganze garniert mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus, nur die Betonung von „Verrücktheit“ wäre eigentlich nicht nötig gewesen.)

Auf NaLos_MehrBlick gibt es Gedanken dazu, warum es wichtig ist, dass auch bei Spielzeugen Behinderungen repräsentiert werden.

Mind The Trap veröffentlicht eine Stellungnahme des Bündnisses kritischer Kulturpraktiker_innen zu der Tagung „Mind The Gap“ und deren Evaluation.


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Gratis-Entwicklungshilfe, goldene Facepalmen und siruptriefende Pfannkuchen – die Blogschau

11. Januar 2014 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 234 von 295 der Serie Die Blogschau

„Wir sind gekommen, um euch eine helfende Hand zu reichen und kostenlos Nachhilfe zu geben, man könnte es auch Entwicklungshilfe nennen“- das Bündnis Mind The Trap intervenierte eindrucksvoll bei einer fragwürdigen Tagung über Zugangsbarrieren zu Kulturproduktionen. Es gibt auch ein Video von der Aktion zu sehen.

Rambling Rose wagt die Prognose: „Der Trend zur Definitionshoheit weisser (Medien-)mac_h_ker hält an. Sie wollen auch 2014 entscheiden, was rassistisch und/oder sexistisch ist.“ Ganz vorne mit dabei in Sachen Nichtrassismus und -sexismus: Comedy mit natürlich besten Absichten.

In der TV-Talkshow Beckmann ging es vorgestern unter dem Titel “Was ist schon normal? Leben mit behinderten Menschen” um Inklusion. Während und nach der Sendung wurde heftig auf Twitter über die Gäste und Inhalte diskutiert. Die Leidmedien haben ein paar Meinungen zusammengetragen.

mara vom Futblog erzählt darüber, wie anders in ihrem Umfeld mit der Liebesbeziehung ihres Bruders umgegangen wird als mit ihren eigenen: „heute weiss ich, dass meine sexualität kein thema war weil es etwas ungewisses ist, etwas womit sie keine erfahrung haben, weil ich schlicht und ergreifend nicht heterosexuell bin.“

Warum „sich jetzt einmal alle (egal welcher Sexualpräferenz) in einer Schlange anstellen und die güldene Facepalme an Norbert Blüm überreichen“ dürfen, sagt C. Rosenblatt beim Ein Blog von Vielen.

„‚Wenn unsere Kinder homosexuell werden, sterben wir alle aus” ist das neue “wenn die Erde keine Scheibe mehr ist, fallen wir alle runter‘.“- Fabienne Vesper über #idpet und das Klima, in dem diese Petition stattfindet.

„Danke, dass ich deine Wichsvorlage sein darf, nicht wahr?“ – Naekubi hat sich mit den Rassisten und Sexisten von Amy & Pink rumgeschlagen. Auf dass ihr die Löffel niemals ausgehen mögen!

Bei Don’t degrade Debs, darling! berichtet die Auorin: „Es ist nun über 6 Monate her, dass ich bei der Polizei meine Anzeige gemacht habe. Seit dem warte ich. Ich bin geübt, aber nicht besonders gut im Warten und ich merke, wie dieses scheinbare EsGeschiehtNichts an mir nagt.

Steinmädchen betrachtet das neue Projekt Heimwegtelefon kritisch: „Das Heimwegtelefon reproduziert viele Mythen und die Arbeit, die Frauen seit Jahrzehnten in Gruppen und Institutionen gegen Diskriminierung und Gewalt leisten wird völlig übergangen. Es wird nicht auf Wissen zurückgegriffen, das Feministinnen mühsam angeeignet haben und immer immer wieder wiederholen.“

Katrin erklärt in ihrem Blog Reizende Rundungen zunächst in englischer, dann in deutscher Sprache, warum in der Aufforderung, Menschen nicht nach ihrem Äußeren zu beurteilen, oftmals eine Riesenportion Fatshaming enthalten ist: „Denn ja, natürlich sollte man niemals nur nach dem Aussehen beurteilen, weder wegen dem Stil, den Haaren, den Klamotten oder dem Körper eines Menschen. Aber, und hier kommt ein sehr großes aber, man sollte das nicht nur nicht tun, weil sich unter dem „hässlichen“ ein schönes Inneres verbergen könnte. Sondern man sollte das generell nicht tun, egal was man darunter zu erwarten hat!“

Warum Jay vom Virtual Rereat Center einen Sonntag im Monat in der Küche verbringt und einen haufen zusätzliche Teller angeschafft hat: „Ich lade eine Runde feministischer Spaßverderber_innen ein, um gemeinsam Spaß haben zu können. Wir achten gemeinsam darauf, eine Stimmung zu schaffen, mit der sich alle wohl fühlen, statt von anderen als diejenigen wahrgenommen zu werden, die schlechte Stimmung verbreiten. Wir versuchen füreinander Platz zu schaffen, um miteinander Platz nehmen zu können.“

„Abseits von cismännlichem Technik-Expertenmackertum Probleme mit Rechnern, Computern, Maschinen bequatschen, Erfahrungen austauschen, Fragen beantworten und die sprichwörtliche “Hilfe zur Selbsthilfe” anbieten“ – das gibt’s am 17.1. und ab dann jeden dritten Freitag im Monat, erzählt riot_nrrrd. Denn dann findet bei TrIQ (Glogauerstraße 19, Hinterhof, 10999 Berlin) eine Computersprechstunde für alle interessierten Trans*, Inter*, Lesben und Frauen* statt.

Und auch das hier bitte schon mal fett im Kalender anmarkern: Am 19. Januar 2014 im FAQ Infoladen (barrierearm), ab 15:30: Vortrag und Spoken Word der Aktivist*innengruppe FatUp!

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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