Einträge mit dem Tag ‘Menstruation’


Oury Jalloh, Charlottesville, Termine ohne Ende – kurz verlinkt

17. August 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 358 von 358 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Artikel

Vor 12 Jahren starb Oury Jalloh in einer Zelle des Dessauer Polizeirevier. Nun scheint es – dank der unermüdlichen Arbeit von Aktivist_innen – eine Wendung in dem Fall zu geben, denn erstmals wird auch von der Justiz angezweifelt, dass Jalloh selbst das tödliche Feuer gelegt hat.

Magda war bei der Radiosendung Mrs. Pepsteins Welt und sprach über Körpervielfalt, Ehe für alle, ihr kommendes Buch Fatshionista und politische Diskussionskultur. Die Sendung, die auch noch mit super Musik gespickt ist, könnt ihr online nachhören.

Das Humboldt-Forum und die Vorgeschichte der Exponate ethnologischer Sammlungen – auf NDR.de könnt Ihr ein interessantes Interview lesen.

Im April starb die ägyptische Studentin Shaden in Cottbus, nachdem sie von einem Auto angefahren wurde. Der Verdacht, dass es sich um einen rassistischen Angriff handelt, besteht.

Paula-Irene Villa gab im Unicum-Magazin ein 101-Interview zu den größten Gender-Studies-Vorurteilen.

Jüdische Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, können sich ab sofort für die Projekt-Förderung 2018 der Stiftung ZURÜCKGEBEN bewerben, alle Infos findet Ihr hier.

Und nicht vergessen: Wir verlosen eine Ausgabe von Sara Ahmeds aktuellem Buch Feministisch leben! Manifest für Spaßverderberinnen. Teilnehmen könnt ihr bis Dienstag.

Englischsprachige Artikel

Eine sehr gute Linksammlung zu den Nazi-Demos in  Charlottesville und das Drumherum findet Ihr auf Autostraddle – und zwar dort wo sonst der „Sunday Funday“ oben ist.

Dann gab es noch einiges an Aufruhr um Sinead O`Connor, die öffentlich machte dass es nicht gut um ihren gesundheitlichen Zustand bestellt ist. Daraufhin erschienen einige wirklich gute Texte, u.a.: „Sinead O’Connor is Telling Us Mental Illness is Killing Her. Do We Give a Damn?

Ebenfalls ein lesenswerter Text: „I`m a feminist. Giving women a day off for their period is a stupid idea.

Transgender Symbol Creator and Activist Holly Boswell Passes Away“ – Transgender Universe erinnert an die Aktivistin Holly Boswell.

Termine in Berlin, Bremen, Göttingen, Halle, Karlsruhe, Merseburg, Münster, Würzburg:

23. August in Berlin: Anlässlich des Internationalen Tages zur Erinnerung an den Versklavungshandel und an seine Abschaffung wird nun schon zum vierten Mal die (noch immer ausstehende) Umbenennung der kolonialrassistischen M*straße (fb-Link) in Berlin gefeiert.

7. bis 25. August in Bremen: Im August finden gleichzeitig die 20. Informatica Feminale und 9. Ingenieurinnen-Sommeruni statt.

25. August in Berlin: Um Humboldthain Club wird bei der Hoemies Vol. 3 Summer Special gefeiert.

26. – 27. August findet in Karlsruhe das Ladyfest statt.

Am 09. September in Berlin: Die Konferenz „Zukunft bestimmen: Afro-feministische_LGBTIQ* Perspektiven auf Bildung, Politik und Identität im Kontext globaler Ungleichheiten“ ist ein Versuch, einen Raum zu schaffen, in dem die Zukunftsperspektiven afrikanisch/-diasporischen Aktivist*innen Gehör finden können. Infos hier.

09./ 10. September in Göttingen: Das Projekt TRANS* – JA UND?! veranstaltet einen Train-The-Trainer Workshop für trans* Jugendliche und junge Erwachsene (14-26 Jahre), die sich in Gruppenleitung ausprobieren und erfahren wollen, wie sie eigene kreative Workshops oder Gruppenangebote gestalten können.

12. September in Berlin: „Gegen Sprachlosigkeit. Feministische Stimmen für offene Räume und offene Worte“ mit Amanda Lee Koe [Singapur] und Mithu Sanyal [Deutschland/Indien].

Vom 15. – 17. September findet in Münster „queerfeMS“ statt – ein Wochenende lang Vorträge, Workshops, von- und miteinander Lernen, DIY, Musik, Zeit für Vernetzung und Empowerment,(Selbst-)Reflexionen und leckeres Essen.

Im September ist es dann soweit! Am 16. September findet in Berlin die „Inauguration Conference | Center for Intersectional Justice“ statt.

Fussball und Fans: Am 20. September in Berlin gibt es interessanten Input bei Kicks für alle.

21. September in Merseburg: Veranstaltung mit Mithu Sanyal: „Rape revisited. Warum wir über sexualisierte Gewalt sprechen, wie wir darüber sprechen„. (FB-Link)

29. September in Halle: Tagung zu „Was ist das für 1 Männlichkeit? Männlichkeiten zwischen Selbst- und Fremdbildern„. Anmeldung bis zum 11. September möglich.

Das 24. queerfilm Festival findet vom 10. bis 15. Oktober in Bremen statt.

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Festgenommene Feministin in Uganda, Verfolgung in Tschetschenien und eine Einführung in Klassismus – kurz verlinkt

13. April 2017 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 345 von 358 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Die ugandische Feministin, Aktivistin und Wissenschaftlerin Stella Nyanzi, die sich unter anderem dafür einsetzt, Mädchen Zugang zu Binden zu ermöglichen und damit auch den Besuch der Schule, wurde vor einigen Tagen verhaftet – sie habe die Präsidentenfamilie beleidigt. Die taz berichtet.

Am 8. April war der Internationale Tag der Rom*nja. Für das Missy Magazine hat Hengameh Yaghoobifarah mit Isidora Randjelović gesprochen. Im Interview geht es um den Rom*nja Power Month, der am 8. mit einer Demo und einer Abschlussparty sein Ende fand, Forderungen von Rom*nja und die Wichtigkeit von Archivarbeit.

„Rassismus, Whiteness, Postkolonialismus, Intersektionalität.“ – Um diese Themen will sich Victoria Kawesa kümmern, die als erste Schwarze Frau als Parteivorsitzende in Schweden gewählt wurde.

Die erste Ausgabe des neuen Magazins Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart ist soeben erschienen. In dieser Ausgabe – die wissenschaftliche, essayistische, künstlerische wie literarische Beiträge zusammenbringt – geht es um Selbstermächtigung.

Magda war zu Gast in Freiburg und hat dem Radio Dreyeckland ein Interview gegeben zu den Themen Gesundheits- und leistungsfixierte Körperideale im Kapitalismus, Irritation & Humor als Strategien, die Anerkennung eigener Verwundbarkeiten und sehr unterschiedliche Formen von Selbststärkung.

Lesenswerter Text von Tanja Abou: „Klassismus. Oder: Was meine ich eigentlich, wenn ich von Klassismus spreche? Eine Annäherung.“ (PDF)

Die Berliner Charité veröffentlichte eine Studie zur Situation geflüchteter Frauen in Deutschland (PDF) und ihren Wünschen bezüglich Unterstützung.

Die vegane Szene hat ein Problem mit Sexismus und Bodyshaming – ein lesenswerter Bericht auf mimikama.at.

Die Filmlöwin sagt: Schluss mit der Verharmlosung sexualisierter Gewalt im TV: Eine Kampfansage gegen die „happy“ Vergewaltigung.

„Dass Menschen davon überzeugt sind, mit der richtigen Einstellung und individuellen Anstrengung alles leisten und erreichen zu können, ist im Kapitalismus wesentliche Ideologie. Dementsprechend ist es logisch, dass auch Behinderte und Kranke nicht nur regelmäßig mit der Erwartung, Leistung zu erbringen, konfrontiert sind, sondern auch selbst überzeugt davon sind, ihres ‚eigenen Glückes Schmied‘ zu sein…“ – Läuft_Nicht schreibt „Über Sport im Kapitalismus und Scheiße im Deutschlandfunk„.

Auch in diesem Semester findet in Hamburg wieder die Vortragsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ statt. Das gesamte Programm gibt es bei der AG Queer Studies.

Zwar schon vor einer Weile gebloggt, aber Bücher sind ja unsere zeitlosen Freund_innen: Queere Jugendbuch-Neuerscheinungen im Frühjahr 2017.

Englischsprachige Links

Zur Verfolgung schwuler Männer/ LGBTQ in Tschetschenien hat das russische LGBT Netzwerk ein Statement – auch mit Hinweisen, wie deren Arbeit unterstützt werden kann – veröffentlicht.

Über das Phänomen der „begpacker“ schreibt Radhika Sanghani beim Telegraph.

16 Lesbian Power Couples From History Who Got Shit Done, Together“ – Autostraddle hat eine Liste erstellt.

Termine in Berlin, Halle, Freiburg, Kiel und Wiesbaden 

27. bis 30. April in Wiesbaden: Symposium mit dem Titel: Feministisch wider Willen – Filmemacherinnen aus Mittel- und Osteuropa. (fb-Link)

27. bis 30. April in Freiburg: SeminarWorkshop: „Der gefährliche Wind in der Rede – Wie umgehen mit Hassreden in den Medien

5.-7. Mai in Halle: Konferenz junger politischer Frauen mit Workshops und Diskussionen.

2. – 5. Juni in Kiel: Lesbenfrühlingstreffen 2017.

9. – 11. Juni in Kiel: Save the Date! LaDIYfest Kiel.

14. bis 16. Juli in Berlin: Festival für ein offenes und solidarisches Neukölln. (Es werden noch Leute zum Mitmachen gesucht!)

Zur Mitte der Woche versammeln wir hier regelmäßig Links zu wichtigen Analysen, Berichten und interessanten Veranstaltungen. Was habt ihr in der letzten Woche gelesen/ geschrieben? Welcher Text hätte mehr Aufmerksamkeit verdient? Und was für feministische Workshops, Lesungen oder Vorträge stehen in den nächsten Wochen an?


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Herren einsperren, Hard Femme und Menstruation

1. Juni 2014 von Nadine
Dieser Text ist Teil 250 von 295 der Serie Die Blogschau

Heng schreibt über ihre Prozesse auf dem langen Weg von „female to female“ und kommt  zu dem vorläufigen Ergebnis: „ich [kann] fett, feminin, queer, tough, cool, radikal, stark und schön sein […], und zwar alles gleichzeitig.

Ihdl kramt einen fünf Jahre alten Blogeintrag über den „Herrentag/Männertag“ aka Christi Himmelfahrt mit einer neuen Ergänzung wieder raus. Es geht um einen Flyer, der fordert, dass Typen an dem Tag zu Hause bleiben müssen, um den öffentlichen Raum zu einem Schutzraum umzufunktionieren.

Hannah C. Rosenblatt findet: Menstruation matters. Deshalb beschreibt sie ihre Erfahrungen mit Mooncups, Stoffeinlagen und freiem Bluten.

Auf Fembooks ist eine Rezension zu Daima. Images of Women of Colour in Germany erschienen.


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Samstagabendbeat mit Tacocat

1. Februar 2014 von Anna-Sarah

“Crimson Wave” is my new favorite song about menstruation.

Megan Selling, Rookie Mag

Und beim Bitch Magazine gibt es gleich ein ganzes Mixtape mit sieben weiteren Songs darüber.


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Bildungsbenachteiligung, Hartz-IV-Schikanen und vorhersehbarer Sexismus – kurz verlinkt

20. November 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 220 von 358 der Serie Kurz notiert

Beiträge auf Deutsch

Mädchen mit Migrationshintergrund sind bei der Ausbildung mehrfach benachteiligt. Migazin berichtete.

Wir berichteten bereits in unserem Social Media-Bereich: Die FFBIZ-Bibliothek ist ab sofort heute online recherchierbar. Toller Service, unbedingt reinschauen!

Doña Carmen leitet rechtliche Schritte gegen Alice Schwarzers Antiprostitutions-Buch ein. Ein weiterer interessanter Artikel zur ganzen Debatte erschien bei der FAZ.

Sexistische Verhaltensweisen sind vorhersehbar: Die Uni Osnabrück (Bereich Sozialpsychologie) forscht dazu.

Die Trendblogger befassen sich in diesem Monat mit Feminismus und haben schon einige Texte hochgeladen. Sehr lesenswert!

Es gibt eine Petition zur Erhaltung des Archivs Frau und Musik durch Frankfurt am Main. Zum zeichnen geht es hier entlang.

Kinder von Hartz-IV-Empfänger_innen werden regelmentiert und unter Druck gesetzt: Dazu erschien unter anderem ein Artikel auf SPON.

Hier ein Hinweis auf ein zwar kommerzielles Angebot (Thema: Menstruation), aber mit interessanten Infos: Zack.

Das LGBTI-Referat der HU Berlin beschwert sich wegen gestrichener Förderung bei der (verantwortlichen) Leiterin des Präsidialbereichs und Beauftragte für Beschwerden nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz.

Und ein Musikvideo, zack:

Beiträge auf Englisch

Fünf Oscar-qualifizierte Filme, die von Schwarzen Frauen gedreht wurden: Hier entlang. (mehr …)


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Nervige Gleichberechtigung, gläserne Decken, geschlechtsneutrale Menstruationskalender – kurz notiert

3. Oktober 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 213 von 358 der Serie Kurz notiert

Beiträge auf Deutsch

Die Süddeutsche Zeitung berichtet über eine „Studie: Jeden vierten Mann nervt Gleichberechtigung„. Eine repräsentative Umfrage bei mir hingegen hat ergeben: Mich nervt jeder vierte Mann (konservative Schätzung).

Außerdem vermeldet die Süddeutsche: „Uni Potsdam führt weibliche Sammelbegriffe ein„. Die Begründung für diese Neuerung ist allerdings ziemlich mies.

Bei arte Yourope gab es kürzlich einen (leider nicht ohne sexistische Re_produktionen auskommenden) Beitrag über Sexismus im Alltag. Welche_r heute morgen um 1:45 die Wiederholung nicht anschauen konnte, aber trotzdem interessiert ist: Der Beitrag befindet sich derzeit noch in der arte-Mediathek.

„Ein lesbischer, poetischer, erotischer Roman voller Intrigen und intimer Details“ – das neue Buch „Küss mich, Libussa“ von Sophie Strohmeier. Auf youtube gibt es den Buchtrailer.

Ein Forschungsteam aus der Schweiz untersucht die Geschlechterungleichheiten in Ausbildungs- und Berufsverläufen.  Ein Befund:  „Krankenpfleger und Kapitäninnen sind weiterhin eine Rarität“. Ein Interview dazu mit Andrea Maihofer, Forscherin und Leiterin des Zentrum Gender Studies, und Sandra Hupka-Brunner, Forscherin am Institut für Soziologie in Basel, gibt es hier.

„Wir wissen alle, dass Gletscher schneller schmelzen als Frauen in Führungspositionen kommen“ – auch im Journalismus. Bei dieStandard erklären Expert_innen wie Vina Yun, u.a. Redakteurin der an.schläge, was sich ändern muss.

Die Stadt Nürnberg hat letzten Sonntag den 10. Internationalen Menschenrechtspreis an Kasha Jacqueline Nabagesera verliehen. Sie setzt sich „für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen in Uganda“ ein.

Im Tagesspiegel erzählt ein 15jähriger Berliner, wie Alltagsrassismus seit jeher sein Leben begleitet: „Afrodeutsche stehen in Berlin immer unter Verdacht“.

Im vergangenen Winter haben wir in mehreren Beiträgen über die Tagung „Schneewittchen rechnet ab. Feministische Ökonomie für anderes Leben, Arbeiten und Produzieren“ berichtet. Nun ist das gleichnamige Buch erschienen. Es beleuchtet die Zusammenhänge zwischen aktuellen ökonomischen Entwicklungen und privaten Lebensbedingungen aus feministischer Perspektive. Übrigens: Auf der Infoseite zum Buch gibt’s auch ein Video.

Beiträge auf Englisch

Gegen Genitalverstümmelungen an Kindern: Die Gründer_innen von zwischengeschlecht.org rufen anlässlich eines anstehenden internationalen Ärzt_innenkonkress in Berlin zu Aktionen auf.

Hier kann man eine Petition an UN-Generalsekretär Ban Ki Moon unterzeichnen, die den weltweiten Zugang zu sicheren und legalen Abtreibungen fordert. Initiatorin ist die Kampagne My Body is Mine.

In einem Interview wurde die Musikerin Janelle Monaé nach ihrer „sexuellen Orientierung“ befragt. Was sie antwortete, ist in diesem Video zu sehen, welches sich bei Colorlines findet.

Was sich aus der bisher umfangreichsten UN-Studie über Vergewaltigung lernen lässt, fasst Tara Culp-Ressler auf Thinkprogress zusammen. Der Punkt der faktischen Straflosigkeit gilt übrigens genauso wie die anderen auch für „hier“.

Über Fluch und Segen staatlicher Förderung berichten kanadische Aktivistinnen, die eine Datenbank zur Dokumentation von Morden an indigenen Frauen ins Leben gerufen haben.

Discipline and Anarchy fragt: Brauchen soziale Bewegungen ein mainstreamgerechtes Image? Und liefert eine überzeugende Antwort gleich mit.

Für alle die Android-Devices nutzen, gibt es nun eine geschlechtsneutrale Menstruationskalender-App. Die Entwicklung einer IOS-Version (für iPhones) soll demnächst per Crowdfunding angegangen werden.

Im Sommer wurde in Tiflis die erste georgischsprachige Produktion von Eve Enslers „The Vagina Monologues“ aufgeführt. Im New Statesman berichten Beteiligte von den lokalen Kontroversen um das Theaterstück.

Das bitch magazine hat JD Samson interviewt, ehemaliges Mitglied von Le Tigre und nun bei der Band MEN.

Warum sie das Wort „Ally“ (Verbündete_r) künftig nicht mehr verwenden wird, erklärt Mia McKenzie von Black Girl Dangerous:  „Taten zählen. Etiketten zählen nicht.“

Kelly Rose Pflug-Back beschreibt bei The Feminist Wire, warum sexuelle Befriedigung kein zuverlässiger Gradmesser für „sexuelle Befreiung“ ist [Content note: grafische Selbstverletzungsfantasien].

Muslimah Media Watch fragt: Wie sieht eigentlich eine Terroristin aus?

Weitgehend unbeachtet von globalwestlichen feministischen Bewegungen erlangen in afrikanischen Ländern immer mehr Frauen einflussreiche Positionen, schreibt Minna Salami im Guardian.

Ebenfalls im Guardian: Lauren Mayberry, Sängerin der Band CHVRCHES, über ihren Umgang mit Online-Misogynie.

Der Modedesigner Rick Owens erhielt für die Präsentation seiner kommenden Frühjahrkollektion  ziemlich viel Jubel aus progressiven Kreisen. Tamara Winfrey Harris fragt bei Racialicious: Zu recht?

Termine in Basel, Berlin, Dortmund, Frankfurt/Main, Hüll, Karlsruhe, Wien: (mehr …)


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Glitzer-Konfetti und virtuelle Torte zur 200. Blogschau!

27. April 2013 von Charlott
Dieser Text ist Teil 202 von 295 der Serie Die Blogschau

Dass Grada Kilomba eine neue Adresse im Internet hat, haben wir ja schon vor ein paar Wochen berichtet. Jetzt könnt ihr dort u.a. ein Interview mit ihr lesen: „Unerzählte Teile der Geschichte„.

Antje Schrupp hat auf Aus Liebe zur Freiheit das Buch Queer_Feminismus. Label & Lebensrealität. besprochen.

re:empowerment nimmt das Hilfetelefon des BMFSFJ, welches es seit ca. 1,5 Monaten gibt unter die Lupe und stellt fest: Barrierefrei ist es nicht und die Internettipps helfen keine_r.

Bei anarchie und lihbe geht es in „All you can speak“ um Geschlecht, um „Normen, Normierungen, Normiertheiten an jeder Ecke“.

In Frankfurt wurde diese Woche das Institut für vergleichende Irrelevanz geräumt. Auf ihrem Blog haben sie eine ausführliche Presseschau zur Räumung zusammengestellt.

Tea-riffic schaut sich das neuste Musik-Video von Tegan&Sara an und kommt zum Fazit: „Queer sein? Okay, aber nur, wenn du heiß* aussiehst!„.

Bei femgeeks erklärt Helga, was die Telekom die Netzneutralität, und somit Chancengleichheit, kippt.

„Zum Kampf gegen den „neuen Sexismus“ ruft [‘solid] Kreuzkölln zur Zeit auf Flyern zu einer Info-Veranstaltung an der ASH gegen das Barbie Dreamhouse auf.“, wird erst auf Don’t degrade Debs, darling! zusammengefasst und dann gefragt: Was soll dieser „neue Sexismus“ sein? Welche (schon lange bestehenden) Kritiken werden unsichtbar gemacht?

Ein Projekt versucht die deutsche Blogosphäre abzubilden. Merle beschreibt auf Von Freiheit, Frieden und Frühlingsgefühlen, warum sie ganz schnell wieder draußen war.

Du wärst eine tolle Mutter!“ – aufZehenspitzen zeigt, wie als weiblich gelesene Personen von Kindheit an (und immer weiter) mit unterschiedlichsten Rhetoriken zu Mutterschaft konfrontiert werden.

Über das von Deniz Yücel moderierte tazlab haben wir diese Woche ja bereits berichtet. Sehr wichtig findet ihr aber noch bei der ISD, wo Sharon  Dodua Otoo ihr Schreiben an die taz-Redaktion und deren (unfassbaren) Antworten dokumentiert.

Auf anders deutsch schreibt Urmila, wie oftmals LGBT geschrieben wird, auch wenn dies so umfassend überhaupt nicht gemeint ist.

Bei emmi nordwind wird eine neue Reihe an Blogposts starten. Unter dem Titel „Dealbreakerinnen“ werden Frauen vorgestellt, die kreativ und aktivistisch unterwegs sind.

Die Aktivist_innen von e*vibes waren bei einer Diskussionsrunde eingeladen, wo es eigentlich um “feministische Protestkultur heute” gehen sollte, sich letztenendes aber alles um Femen drehte. Auf ihrem Blog reflektieren sie die Veranstaltung.

Über Menstruationsschmerzen und den Umgang mit diesen könnt ihr auf Mein Körper ist_ lesen.

Und wieder ein neues Blog in diesem Internet! Auf kanaction blogt Azadê und steigt gleich einmal ein diese Woche mit einem Beitrag zu „Über Critical Whiteness und andere Missverständnisse„.

Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Wurzelbehandlung und Menstruation – Die Blogschau

1. Dezember 2012 von Charlott
Dieser Text ist Teil 186 von 295 der Serie Die Blogschau

Auf consume. be silent. die. schreibt Dani über Menstruation, Tabus und Frust. Wir freuen uns schon sehr auf den versprochenen zweiten Teil!

Passend, um beim Thema zu bleiben: Auf High on Clichés gibt es Tipps für alle Menschen, die unter Menstruationsschmerzen leiden. Und in den Kommentaren wird noch viel ergänzt.

Auf anders deutsch wird gezeigt, wie eine Pressemitteilung missverständlich wird, wenn Männer als Standard gesehen werden.

Feministisch erziehen ist schwierig. Auf Zehenspitzen schreibt darüber, wie es ist „inkonsequent konsequent “ zu sein.

[Inhalts-Warnung: sexualisierte Gewalt] Merle hat eine Frau getroffen, die sexualisierte Gewalt erlebt hat. Sie lässt sie auf ihrem Blog zu Wort kommen.

Speakerinnen 2.0 ist der (Arbeits)Titel für eine neue angedachte Plattform, wo demnächst die Arbeit losgehen soll. Mitstreiter_innen noch sehr erwünscht. Was es mit der Plattform genau auf sich hat und über das geplante Treffen in der nächste Woche blogt annalist.

Auf denkwerkstatt wird das neue Buch „Gewalt und Handlungsmacht. Queer_Feministische Perspektiven“ besprochen.

Vom 19.-25. November fand die #InWoche statt. Eine kleine Nachlese gibt es auf dem Blog der Aktion.

Was bedeutet eigentlich radikal? Auf Gedankensalat… gibt es dazu einige Ideen und die Schlussfolgerung: Radikales Denken ist wie eine Wurzelbehandlung.

Meike von Mutterseelenallein sucht anwaltliche Unterstützung für eine Sammelklage für die Schaffung von Kita-Plätzen, denn ihre Analyse: Dass das Betreuungsgeld gleichzeitig kommt mit dem eigentlichen Recht auf Betreuung ist kein Zufall. So werden wohl Eltern, die trotz des rechts keinen Kitaplatz bekommen lieber das Trostpflaster beantragen anstatt zu klagen.

Ninia LaGrande nimmt an der Aktion „Wer braucht Feminismus?“ teil und veröffentlicht einige Fotos auf ihrem Blog.

Kristin und Julia von hollaback! Berlin sprechen in einem Video für „One Billion Rising“ über Gewalt gegen Frauen.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleg_innen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


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Blut in Bechern

21. September 2012 von Liz

Die Furcht, Blut könne während der Periode auslaufen, schwebt wie ein weißer Geist zwischen den Beinen. Aber er lässt sich ver­treiben – nicht nur mit Menstruations­bechern, stellt Liz Weidinger in ihrer Genderkolumne im freitag fest, welche wir freundlicherweise auf der Mädchenmannschaft zweitverwerten dürfen.

Als ich vor ein, zwei Jahren über ein gefrorenes Herz aus Blut gestolpert bin, wurde ich neugierig. Ich habe dieses Herz auf einem Bild gefunden, auf einem Bild aus den Tiefen feministischer Foto-Blogs. Es sah nicht nur gut aus, wie es da auf der Haut des Trägers vor sich hin schmolz und sich langsam Bluts­tropfen bildeten, sondern war gleich­zeitig mysteriös.

Bei weiteren Recherchen stellte sich heraus, dass dieses Herz aus Menstruations­blut bestand, das mit einem wieder­verwendbaren Menstruations­becher aus medizinischem Silikon als Tampon­alternative gesammelt wurde. Von da aus führte mich das Netz immer weiter zu verschiedensten Abbildungen von Menstruationsblut und umfassenden Ausführungen der Vorteile und Nachteile von Menstruations­bechern im Gegensatz zu klassischen Tampons oder Binden. Und genau dafür liebe ich das Internet und feministische Diskurs­räume: Hier war er endlich, der lässige Umgang mit der Regel. Keine über­bordende gute Laune in weißen Klamotten und blauer Flüssigkeit, keine Heimlich­tuerei, kein Ekel.

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Unsichtbare Sportlerinnen und das „natürliche Rasierbedürfnis“ – kurz verlinkt

12. Juli 2012 von der Mädchenmannschaft

Athletinnen aus Saudi-Arabien und die Olympischen Spiele: letzte Woche berichtete die Washington Post von der Angst, der internationale Druck könnte zu Repressionen führen. Inzwischen scheint es aber, als ob doch keine Athletin mitkommt. Das Frugivoremag nahm die Kritik an den Körpern Schwarzer Athletinnen unter die Lupe.

Die Hebammen konnten nun schon mal einen Teilerfolg erzielen: Die letzte Erhöhung von 15 Prozent der Haftpflichtbeiträge wird von den Kranken­kassen getragen. Anders als auch die Sprache der tagesschau-Meldung suggeriert, werden damit aber nicht die massiven Steigerungen der letzten Jahre von 200 Prozent ausgeglichen, warnt Hebammen für Deutsch­land. Bei den Honoraren gibt es auch weiterhin keine Einigung!

„[W]ie die Jungle World ein erneutes Tief an propagandistischen Journalismus erreicht und die Kritik an Pinkwashing mit plumpen Lügen, bewussten Auslassungen und Manipulation von Fakten zum Verstummen zu bringen will“: Darüber haben Yossi und Liad für linksunten letzte Woche einen sehr guten Text geschrieben, in dem es um Pinkwashing geht.

Ein Hinweis auf eine ganz merkwürdige Werbemaßnahme von Gillette: Frauen und ihr „natürliches Bedürfnis zur Rasur“. Häää? Außerdem total beknackt: Zwei Männerparkplätze im Schwarzwald.

Chella Quint spricht im TEDx Talk über Menstruation, sexistische Werbung und die Botschaften, die diese über das Menstruieren in den letzten 100 Jahren verbreitet haben: Scham.

„Frauen erhalten mehr Medikamente für die Seele, Männer mehr für den Körper. Im Ver­ord­nungs­ver­halten von Ärztinnen und Ärzten wirkten ein­ge­fahrene Geschlechter­rollen fort.“ Die Ärztezeitung über die unter­schied­lichen Medi­kamente, die Männer und Frauen verschrieben werden.

Die ISD (Initiative Schwarzer Menschen Deutschland e.V.) hat eine neue Hompage.

Absurde Transphobie hat ein schwedischer Richter gerade gezeigt. Er sprach einen mutmaßlichen Vergewaltiger frei, weil sein Opfer eine Transfrau war, berichtet queer.de. Die Absicht, eine Frau zu vergewaltigen, hätte nur erfüllt werden können, wenn es sich um eine biologische Frau gehandelt hätte.

Ein voller Terminkalender in Braunschweig, Leipzig und Halle, Trier, Köln, Heidelberg und Burg Lutter sowie eine Stellenausschreibung und ein Call for feminist films, nach dem Klick: (mehr …)


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