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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Medienthemen</title>
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		<title>Diskussionen über sexuelle Gewalt, Körperhaare und Geschlechterrollen &#8211; die Blogschau</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 08:35:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mir erst gestern passiert: sexuelle Belästigung auf der Straße. Über die Ein&#173;schränkungen, die dies für Frauen bedeutet, hat HighOnCliches gebloggt. Und setzt gleich noch mal nach, wie Männer auf der Straße Frauen ansprechen sollten, ohne wie ein Arsch rüber zu kommen. Gegen sexualisierte Gewalt läuft weiter #ichhabnichtangezeigt. Eine der Ini&#173;tia&#173;tor&#173;innen von Kofra über unser Weg&#173;schauen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir erst gestern passiert: sexuelle Belästigung auf der Straße. Über die <a href="http://highoncliches.wordpress.com/2012/05/12/die-strase-gehort-den-anderen/" target="_blank">Ein&shy;schränkungen</a>, die dies für Frauen bedeutet, hat <strong>HighOnCliches</strong> gebloggt. Und setzt gleich noch mal nach, wie Männer auf der Straße Frauen ansprechen sollten, ohne <a href="http://highoncliches.wordpress.com/2012/05/17/wie-verhalte-ich-mich-moglichst-nicht-wie-ein-arsch/" target="_blank">wie ein Arsch rüber zu kommen</a>.</p>
<p>Gegen sexualisierte Gewalt läuft weiter <a href="https://twitter.com/search?q=%23ichhabnichtangezeigt" target="_blank">#ichhabnichtangezeigt</a>. Eine der Ini&shy;tia&shy;tor&shy;innen von <strong>Kofra</strong> über unser <a href="http://keinegerechtigkeitkeinfrieden.wordpress.com/2012/05/14/der-doch-nicht/" target="_blank">Weg&shy;schauen bei den Tätern</a>. Wenig überraschend: das Medien&shy;interesse fokussiert sich nun <a href="http://ichhabnichtangezeigt.wordpress.com/2012/05/16/medien-und-betroffenheit/" target="_blank">auf Betroffene</a>.</p>
<p>Auch auf der internationalen Politikbühne ist sexualisierte Gewalt weiter Thema. <strong>Flannel Apparel</strong> kommentiert die <a href="http://flannelapparel.blogspot.de/2012/05/dieser-artikel-erschien-in-einer.html" target="_blank">Causa Dominique Strauss-Kahn</a>.</p>
<p>Ebenfalls Thema diese Woche: Körperbehaarung von Frauen. <strong>Frau mit Bart</strong> hat eine <a href="http://fraumitbart.wordpress.com/2012/05/15/behaart-und-trotzdem-sexy-bbc-beitrag-20-mai-915uhr/" target="_blank">Dokumentation der BBC</a> dazu gefunden.</p>
<p>Über <a href="http://www.karnele.de/zaunlatten-nach-frankfurt-tragen/" target="_blank">Blockupy in Frankfurt</a> hat sich <strong>Karnele</strong> Gedanken gemacht.</p>
<p>Menschrechte? Gelten nicht für Teilnehmerinnen von „Germany&#8217;s Next Topmodel“, stellt <strong>Katrin Schuster</strong> fest. Stattdessen lernen wir: Mit einem Mikro vor dem Gesicht muss frau auf Aufforderung <a href="http://www.katrinschuster.de/2012/05/12/medienprofis/" target="_blank">Kolleginnen denunzieren</a>.</p>
<p>Wie stark Medien unser Leben beeinflußen, musste <strong>Discover the Muslim World</strong> erleben. Ihr Vierjähriger will nicht abwaschen, denn „<a href="http://www.discoverthemuslimworld.de/index.php/als-muslima-leben/100-diskussion-ueber-geschlechterrollen-mit-einem-vierjaehrigen" target="_blank">im Fernsehen waschen immer nur Frauen ab.</a>“</p>
<p>Ein Manifest zur „<a href="http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2012/05/18/1469/" target="_blank">Inklusion behinderter Menschen in allen Lebensbereichen</a>“ gibt es jetzt beim <strong>Behindertenparkplatz</strong>. Bitte direkt an Bundes- und Landesregierungen weitersenden!</p>
<p>Zum 20-jährigen Jubiläum des LSVD erklärt <strong>anders deutsch</strong>, warum sich nicht alle Lesben und Schwulen vom <a href="http://andersdeutsch.blogger.de/stories/2060872/" target="_blank">Verband vertreten sehen</a>.</p>
<p>Mit den <a href="http://nsu-watch.apabiz.de/2012/05/geschlechterverhaltnisse/" target="_blank">Geschlechterverhältnissen im NSU Umfeld</a> hat sich das <strong>NSU Watchblog</strong> ausführlich auseinander gesetzt.</p>
<p>Seit Sonntag war erst Muttertag, dann Vatertag. Wieder einmal zeigt sich, dass wie unsere Eltern sehr unterschiedlich ehren. <strong>Denkwerkstatt</strong> über <a href="http://www.denkwerkstattblog.net/2012/05/alles-gute-zum-muttertag/" target="_blank">kuriose Be&shy;richt&shy;er&shy;stattung</a> in den österreichischen Medien. Und <strong>Mutter&shy;seelen&shy;allein&shy;erziehend</strong> hat den <a href="http://www.mutterseelenalleinerziehend.de/633-alles-gute-zum-vatertag/" target="_blank">Herrentagsritualen</a> hinterhergeforscht.</p>
<p>Von Albaniens erstem <a href="http://queernews.at/archives/3057" target="_blank">„Gay Ride“, einer Fahrraddemo unter Regen und Rauch&shy;bom&shy;ben</a>, berichtete <strong>QueerNews.at</strong> (eine Gay Pride war verboten worden). Und <a href="http://queernews.at/archives/3060" target="_blank">auch in Burma</a> gab es dieses Jahr erstmals Gay Pride-Veranstaltungen.</p>
<p>Katrin von <strong>reizende Rundungen</strong> weiß, dass ihr Lebenszweck nicht ist, einem Mann zu gefallen – dennoch fragt sie sich nach einer schönen Partynacht, <a href="http://reizende-rundungen.blogspot.de/2012/05/nie-genug.html" target="_blank">warum sie keiner angesprochen hat</a>. Und warum ist es ihr eigentlich immer noch so wichtig, Aufmerksamkeit zu bekommen?</p>
<p>Feminismus zum Anhören gibt es diese Woche in der <a href="http://www.iheartdigitallife.de/nrrrdz00018-punkrock-podcasting/" target="_blank">neuen Folge</a> von <strong>Nrrrdz</strong>. Und Antje Schrupp war zu Gast bei <a href="http://wir.muessenreden.de/2012/05/17/wmr42-der-igel-wohnt-jetzt-hier/" target="_blank">Wir. Müssen Reden</a>. Schon etwas länger läuft überhaupt der Podcast „<a href="http://blog.imcomingout.de/" target="_blank">I&#8217;m coming out</a>“.</p>
<p>Nach dem Klick noch ein paar <strong>Termine</strong> <span id="more-29954"></span></p>
<p>Am 21. Mai eröffnet die Ausstellung „<a href="http://groups.uni-paderborn.de/mia/?p=18581" target="_blank">Doing gender – Killing gender</a>“ in <strong>Paderborn</strong>.</p>
<p>In <strong>Hamburg</strong> spricht am 23. Mai Andreas Kemper bei der AQ Queer Studies über <a href="http://agqueerstudies.de/vortragseinladung-2012-05-23-‘maskulismus’/" target="_blank">Masukulismus</a>.</p>
<p>Vom 23. bis 29. Mai heißt es in <strong>Berlin</strong> “<a href="http://transformingpolitics.blogsport.de/programme/" target="_blank">Politicizing Trans/Trans_forming Politics</a>” mit Workshops, Vorträgen und Kunst.</p>
<p>Ab dem 31. Mai beginnt die Veranstaltungsreihe „<a href="http://DasEndeDesSex.blogsport.de/2012/05/15/biologie-macht-politik-veranstaltungsreihe-ab-31-mai-in-hannover/" target="_blank">Biologie Macht Politik</a>“ in <strong>Hannover</strong>.</p>
<p><em>Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns <a href="http://maedchenmannschaft.net/kontakt/">bitte Bescheid</a>!</em></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=29954&amp;md5=123ce1b8a8ab135c65b29a89dc78e60f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Genderissimi: Die Blogschau]]></series:name>
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		<title>The Avengers – feministisch oder nicht?</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielen Feminist_innen war Regisseur Joss Whedon seit Jahren ein Begriff – mit dem gigantischen Erfolg von The Avengers dürfte er jetzt endgültig zum Superstar avancieren. Seine feministische Reputation beruht dabei vor allem auf starken Frauenfiguren und nicht-heterosexuellen Charakteren. Also all dem, was selbstverständlich sein sollte, im TV aber bis heute zu kurz kommt. Auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/a684af2827e4458d8cf2b0617927b9f8" width="1" height="1" alt=""/>Vielen Feminist_innen war Regisseur Joss Whedon seit Jahren ein Begriff – mit dem gigantischen Erfolg von <em>The Avengers</em> dürfte er jetzt endgültig zum Superstar avancieren. Seine feministische Reputation beruht dabei vor allem auf starken Frauenfiguren und nicht-heterosexuellen Charakteren. Also all dem, was selbstverständlich sein sollte, im TV aber bis heute zu kurz kommt. Auch in den Interviews zum Film geht er auf <a href="http://femfreq.tumblr.com/post/22129177273/the-avengers-and-the-smurfette" target="_blank">entsprechende Fragen ein</a>. Aber wie feministisch ist <em>The Avengers</em> wirklich?</p>
<p>Die schlechte Nachricht zuerst: Auch dieser Film besteht den Bechdeltest nicht. An keiner Stelle sprechen zwei Frauen mit Namen miteinander. Die Frage, über was sie sprechen erübrigt sich damit. Es wäre auch schwierig, immerhin gibt es mit Black Widow/Natasha Romanoff (gespielt von Scarlett Johansson) nur eine Superheldin. Daneben gibt es nur noch Agent Hill (Cobie Smulders); bis auf ihren Chef Nick Fury (Samuel L. Jackson) dominieren weiße Männer das Bild. Bei einer Comicverfilmung ist auch nichts anderes zu erwarten. Denn leider sind Frauen und Schwarze in diesem Genre bis heute deutlich unterrepräsentiert. Schwarze Frauen, Intersektionalität lässt grüßen, sind noch einmal seltener.</p>
<p>Aus diesen denkbar schlechten Ausgangsbedingungen macht Whedon dennoch einen erfrischenden Film. Sowohl Romanoff, als auch Hill laufen die meiste Zeit in Ganzkörperanzügen herum, statt in die üblichen sexualisierenden Stoffreste gesteckt zu werden. Anders als die meisten Kostüme sind diese sogar so robust, dass sie den ganzen Film lang nicht zerreissen. Und obwohl die Anzüge wirklich hauteng sind, wird dies nie durch langen Fokus auf Brüste oder Hintern ausgenutzt. Im Gegenteil zu einen Plakat, das dafür zu Recht bereits <a href="http://kevinbolk.deviantart.com/art/Avengers-Booty-Ass-emble-270937785" target="_blank">parodiert</a> wurde. Immerhin gibt es auch <a href="http://www.impawards.com/2012/avengers_ver14.html" target="_blank">vernünftige Plakate</a>.</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/05/avengers.png"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/05/avengers-287x450.png" alt="Oben das offzielle Plakat von The Avengers, unten die Parodie in der alle Superhelden ihren Hintern präsentieren" title="The Avengers" width="287" height="450" class="aligncenter size-large wp-image-29808" /></a><br />
Ausgewogen ist auch die weitere Entwicklung der beiden Charaktere. Manchmal müssen sie gerettet werden, dann retten sie sich selbst und manchmal retten sie Männer. Damit sind sie auch tatsächlich in die Handlung eingebunden, statt deplatziert die unnütze Quotenfrau zu geben. Dass Black Widows Fähigkeiten Gedanken zu lesen und Menschen zu manipulieren klischeehaft sind, dämpft den Spaß zwischen ihren beeindrucken Kampfszenen leider etwas.</p>
<p>Dennoch macht der Film Spaß. Die Actionszenen sind gut choreografiert und übersichtlich (*hust* Michael Bay *hust*). Die Charaktere, von denen einige schon in eigenen Filmen vorgestellt wurden, werden weiterentwickelt, doch auch „Neugucker_innen“ kommen mit. Von Tony Stark (Robert Downey Jr.) und Pepper Potts (Gwyneth Paltrow) abgesehen verzichtet der Film zum Glück auf eine Romanze – immer eine gute Entscheidung, bevor sie aufgesetzt und hineingequetscht wirkt.</p>
<p>Ein feministischer Film ist <em>The Avengers</em> leider noch lange nicht, doch aus äußerst sexistischen Ausgangsbedingungen holt Whedon einen relativ unsexistischen Film heraus. Dass er trotzdem so großen Erfolg hatte und <a href="http://www.csmonitor.com/The-Culture/2012/0507/Women-and-3D-help-The-Avengers-set-box-office-record" target="_blank">besonders viele Frauen</a> in die Kinos holte, gibt den Studios hoffentlich zu denken. Vielleicht schafft Whedon es dann endlich, auch <a href="http://www.bleedingcool.com/2011/08/05/what-if-male-superheroes-posed-like-wonder-woman-on-the-david-finch-justice-league-cover/" target="_blank">Wonder Woman</a> wieder auf die große Leinwand zu holen – als Avenger oder sogar in einem eigenen Film.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=29807&amp;md5=9e1bb872f0bd87b89675a447d847ecb5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kotztüten und andere Ekelfälle &#8211; die Blogschau</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kotztueten-und-andere-ekelfaelle-die-blogschau/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Apr 2012 07:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Baum der Glückseligkeit will nicht auf den Revolutionen einer linken Szene tanzen, in der Männer Machos bleiben und es Frauen noch immer an Selbstbewusstsein mangelt. Über den respektvollen Umgang mit trans* und nicht-geschlechtskonformen Identitäten klärt ein neuer Infoflyer auf &#8211; femKo hat ihn gepostet. Kotztüte Kristina Schröder hat ein Buch geschrieben, wie wir leider zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Baum der Glückseligkeit</em> <a href="http://baumderglueckseligkeit.blogsport.de/2012/04/15/machismo-gegen-kapitalismus-oder-so-hab-ichs-verstanden/" target="_blank">will nicht</a> auf den Revolutionen einer linken Szene tanzen, in der Männer Machos bleiben und es Frauen noch immer an Selbstbewusstsein mangelt.</p>
<p>Über den respektvollen Umgang mit trans* und nicht-geschlechtskonformen Identitäten klärt ein neuer Infoflyer auf &#8211; <em>femKo</em> hat ihn <a href="http://femko.blogsport.de/2012/04/09/fuer-einen-respektvollen-umgang-mit-identitaeten-jenseits-des-normativen-zweigeschlechtssystems/" target="_blank">gepostet</a>.</p>
<p>Kotztüte Kristina Schröder hat ein Buch geschrieben, wie wir leider <a href="http://maedchenmannschaft.net/offener-brief-kristina-schroeder-nicht-meine-ministerin/" target="_blank">zur Kenntnis</a> nehmen mussten. <em>Recht und Geschlecht</em> hat es <a href="http://rechtundgeschlecht.wordpress.com/2012/04/16/its-the-individuum-stupid-politik-ohne-leitbild-kristina-schroders-neues-buch/" target="_blank">gelesen, rezensiert und Pressestimmen eingefangen</a>.</p>
<p><em>Antje Schrupp</em> dagegen will Schröders Buch nicht lesen. Nicht, weil sie alles schlecht findet, was die Ministerin tut oder nicht tut, sondern weil Schröder in &#8220;Danke, emanzipiert sind wir selber!&#8221; sämtliche <a href="http://antjeschrupp.com/2012/04/17/antifeminismus-pur-warum-ich-kristina-schroders-buch-nicht-lesen-werde/" target="_blank">platten Argumente des Antifeminismus&#8217;</a> bedient.</p>
<p>Was Schröder <a href="http://www.karnele.de/weg-mit-dieser-verzogenen-goere/" target="_blank">so alles nicht tut</a>, listet dann noch einmal <em>Karnele</em> in einem sehr wütenden Beitrag auf.</p>
<p><em>StopTalk</em> kritisiert den Brief gegen Schröder, weil die <a href="http://stoptalk.wordpress.com/2012/04/19/not-my-representatives/" target="_blank">nationalistischen und rassistischen Ideologien</a> der Ministerin bei der Kritik unter den Tisch gefallen sind.</p>
<p>Und ein letztes Mal Schröder: Wer das Buch (mit guten Nerven) lesen möchte, kann es so wie <em>dieTilde</em> machen: Eine kauft das Buch und gibt es dann mit <a href="http://die-tilde.de/?p=7897" target="_blank">an den Rand gekritzelten Anmerkungen</a> immer an andere weiter &#8211; so können es viele lesen, aber gekauft werden muss es nur einmal.</p>
<p>Gender Pay Gap?! Den gibt es doch gar nicht… jaja, die Reaktion kennen wir. <em>Rheinsalon</em> <a href="http://rheinsalon.wordpress.com/2012/04/17/was-von-der-diskriminierung-ubrig-bleibt/" target="_blank">erklärt</a> deshalb noch mal in Ruhe und mit der Unterstützung zweier Wissenschaftlerinnen von der Hans-Böckler-Stiftung, warum Frauen in Deutschland im Jahr 2012 immer noch weniger verdienen als Männer.</p>
<p>Hex Hex: <em>Anarchie und Lihbe</em> <a href="http://anarchieundlihbe.blogsport.de/2012/04/18/hexen-hexen-d-i-y-fuer-menstruiererinnen-und-menstruierer/" target="_blank">stellt</a> das zine &#8220;Hot Pantz&#8221; vor, das über die weiblichen Geschlechtsorgane und ihre Funktion aufklärt und viele Kräuterkundetipps zum Umgang mit Menstruationsbeschwerden gibt. Außerdem arbeitet sie gerade an einer Übersetzung ins Deutsche.</p>
<p><em>Denkwerkstatt</em> wirft einen <a href="http://www.denkwerkstattblog.net/2012/04/girls-scandal/" target="_blank">feministischen Blick</a> auf die neuen US-Serien &#8220;Girls&#8221; und &#8220;Scandal&#8221;</p>
<p><em>feministmum</em> <a href="http://feministmum.wordpress.com/2012/04/19/der-mann-ist-in-karenz-feministmum-beobachtet-sich-selbst/" target="_blank">beobachtet</a> sich und den neuen Alltag mit dem Mann in Elternzeit. Sorgen darum, dass er sich langweilen könnte und Dankbarkeit, dafür, dass er das macht, hinterfragt sie kritisch.</p>
<p>Und noch eine Info für eure <strong>Terminkalender</strong>: Noch bis zum 25. April gibt es zahlreiche Aktionen, um gegen die Genitalverstümmelungen der Uniklinik Marburg zu protestieren. Zum Beispiel am Sonntag, den 22.4. einen friedlichen Protest vor der Uniklink Gießen. <em>Zwischengeschlecht</em> hat alle weiteren <a href="http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2012/04/06/Proteste-Info-Marburg-Giessen" target="_blank">Infos</a>.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=29068&amp;md5=4793c1c8863a690a676ea199aa4be200" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Journalistinnen fordern Quote</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/journalistinnen-fordern-quote/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/journalistinnen-fordern-quote/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2012 08:03:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachen]]></category>
		<category><![CDATA[Working Girl]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus!]]></category>
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		<category><![CDATA[Quoten]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einem Brief an die Chefredaktionen von Zeitungen, Zeitschriften, Radiostationen und Fernsehsendern haben sich mehr als 350 Journalistinnen für eine Quote in journalistischen Führungspositionen ausgesprochen. Tatsächlich sind nur zwei Prozent aller Chefredakteure der rund 360 deutschen Tages- und Wochenzeitungen Frauen, von den 12 Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind lediglich drei weiblich. Und auch in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Mit <a href="http://www.pro-quote.de/was-wir-wollen/" target="_blank">einem Brief</a> an die Chefredaktionen von Zeitungen, Zeitschriften, Radiostationen und Fernsehsendern haben sich mehr als 350 Journalistinnen für eine Quote in journalistischen Führungspositionen ausgesprochen.</div>
<blockquote>
<div>Tatsächlich sind nur zwei Prozent aller Chefredakteure der rund 360 deutschen Tages- und Wochenzeitungen Frauen, von den 12 Intendanten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sind lediglich drei weiblich. Und auch in den Redaktionen der Nachrichtenmagazine stehen fast ausschließlich Männer an der Spitze. Es ist Zeit, etwas zu ändern.</div>
<div>Wir fordern, dass mindestens 30 Prozent der Führungspositionen in den Redaktionen im Laufe der nächsten fünf Jahre mit Frauen besetzt werden – und zwar auf allen Hierarchiestufen.</div>
</blockquote>
<p>Auch die Mädchenmannschaft beteiligt sich an der Initiative. Wir finden: &#8220;Ganz ehrlich: 30 Prozent Frauenanteil ist immer noch zuwenig. Aber ein Anfang.&#8221; Seit die <a href="http://www.pro-quote.de/" target="_blank">Pro-Quote-Internetseite</a> seit Sonntag Nachmittag online gegangen ist, gibt es schon fast 450 neue Unterschriften. Über weitere freuen sich die Initiative pro-quote und wir. Und Fan bei <a href="https://www.facebook.com/pro.quote.de" target="_blank">facebook</a> könnt ihr außerdem werden.</p>
<div id="attachment_27558" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.pro-quote.de/unterzeichnerinnen/maedchenmannschaft-net/"><img class="size-large wp-image-27558 " title="Mädchenmannschaft: &quot;Ganz ehrlich: 30 Prozent Frauenanteil ist immer noch zuwenig. Aber ein Anfang.&quot;" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/02/picture-21-450x231.png" alt="" width="450" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Mädchenmannschaft: &quot;Ganz ehrlich: 30 Prozent Frauenanteil ist immer noch zuwenig. Aber ein Anfang.&quot;</p></div>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=27538&amp;md5=a7f9b98bf39d40447eabe38239cc0b2a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Das Make Out Magazine zeigt der Heteronormativität den Mittelfinger</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/heteronormativitaet-den-mittelfinger-zeigen-das-make-out-magazine/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 08:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Im Gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[Lesezeichen]]></category>
		<category><![CDATA[Make Out Magazine]]></category>
		<category><![CDATA[Medienthemen]]></category>
		<category><![CDATA[MOM]]></category>

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		<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr erblickte ein neues queer-feministisches Magazin das Licht der Welt. Die erste Ausgabe des Make Out Magazine (kurz: MOM) mit dem Titelthema NERD feierte seine Premiere auf dem Berliner ZineFest. Demnächst soll die zweite Ausgabe erscheinen. Wir sprachen mit zwei Redaktionsmitgliedern über die Entstehungsgeschichte des Heftes, unterstützenswerte Projekte und queer-feministische Ideen im heteronormativen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Im vergangenen Jahr erblickte ein neues queer-feministisches Magazin das Licht der Welt. Die erste Ausgabe des </em><a href="http://makeoutmagazine.net/" target="_blank"><strong>Make Out Magazine</strong></a><em> (kurz: MOM) mit dem Titelthema NERD feierte seine Premiere auf dem <a href="http://zinefestberlin.com/" target="_blank">Berliner ZineFest</a>. Demnächst soll die zweite Ausgabe erscheinen. Wir sprachen mit zwei Redaktionsmitgliedern über die Entstehungsgeschichte des Heftes, unterstützenswerte Projekte und queer-feministische Ideen im heteronormativen Mainstream.</em></p>
<p><strong>Was ist MOM? Was macht MOM besonders?</strong><br />
MOM steht für <em>Make Out Magazine</em>, ein Name der für uns auf zwei Ebenen funktioniert. Zum einen hat er eine gewisse sexy Komponente im Sinne von Rummachen, Rumknutschen. Zum anderen steht &#8220;make out&#8221; aber auch dafür etwas am Horizont auszumachen und auf neue Strömungen und Geschehnisse hinzuweisen, die von der Mehrheitsbevölkerung vielleicht nicht sofort wahrgenommen werden.</p>
<p>Wir kommen alle aus unterschiedlichen queer-feministischen Hintergründen und uns war es wichtig mit dem Heft verschiedene Dinge zu verbinden: Wissenschaft und Kunst, Alltagserfahrungen und Gesellschaftskritik, Musik, Kreativität und noch vieles mehr. Die Texte sind auf Englisch und auf Deutsch, jeweils mit einer kurzen Zusammenfassung in der jeweils anderen Sprache, um ein bisschen was von dem Feeling in Berlin wiederzugeben, das ja auch sehr vielsprachig ist. Außerdem wollten wir auch außerhalb des lokalen Kontextes kommunizieren können und Menschen und Perspektiven aus anderen Teilen der Welt einbeziehen.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-27333" title="Make Out Magazine" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2012/02/img_2231b-300x276.jpg" alt="Make Out Magazine" width="300" height="276" /></p>
<p><strong>Wie oft erscheint ihr?</strong><br />
Das <em>Make Out Magazine</em> erscheint halbjährlich und jede Ausgabe hat ein Thema, das nicht das gesamte Heft ausmacht, aber doch die Möglichkeit gibt sich intensiver und aus verschiedenen Perspektiven mit einem Thema auseinander zu setzen. Die erste und aktuelle Ausgabe erschien im November 2011 und hat das Thema NERD. Das nächste Heft, mit dem Thema HEIDI, soll im Mai erscheinen. In jedem der Hefte gibt es außerdem ein paar wiederkehrende Elemente, wie z.B. ein Mixtape, dass in der letzten Ausgabe von Lynn von <a href="http://homoground.com/" target="_blank">Homoground</a> zusammengestellt wurde, oder Betty&#8217;s Page, auf der Betty großartige Bastelanleitungen zum jeweils aktuellen Thema beisteuert.</p>
<p><strong><span id="more-27303"></span>Wie seid ihr auf die Idee gekommen? Erzählt ein bisschen was zu eurer Entstehungsgeschichte&#8230;</strong><br />
Die Idee gemeinsam ein Zine zu starten, kam eigentlich von <a href="http://lamoustache.org/" target="_blank">Dana Krusche</a>. Das war irgendwann Ende 2010 bei einem Konzert im <a href="http://www.schokoladen-mitte.de/" target="_blank">Schokoladen</a> in Berlin Mitte. Zoé und Joey kannte ich beide, weil sie bei einem anderen Projekt von mir, <a href="http://www.transnational-queer-underground.net/" target="_blank">transnational-queer-underground.net</a>, mitgemacht hatten. Wir haben uns dann relativ oft getroffen, um überhaupt erstmal auszuloten, wo wir hin wollten, damit das Ergebnis für alle zufriedenstellend wird und natürlich um einen Namen zu finden. Wir haben viele andere Magazine studiert und es war uns allen besonders wichtig unabhängig zu bleiben, d.h. keine Werbung zu schalten, was natürlich ein größeres finanzielles Risiko für uns bedeutete.</p>
<p>Außerdem sollte das <em>Make Out Magazine</em> Raum bieten, um verschiedene selbstorganisierte Projekte vorzustellen, weil es so viele tolle Menschen gibt, die Projekte auf die Beine stellen, aber denen dennoch relativ wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Im letzten Heft waren da z.B. <a href="http://dresselectric.pytalhost.com/index.html" target="_blank">Electricdress</a>, die eine Bastelanleitung beigesteuert haben, die erklärt wie mensch aus einem alten Handy einen Roboter machen kann, das <a href="http://rubytuesdaymusic.de/" target="_blank">Ruby Tuesday Girls Rock Camp</a> hat sich vorgestellt und wir haben einige Bilder und Gedichte von der Papierflieger Co-op und <a href="http://www.katjavonhelldorff.com/" target="_blank">Katja von Helldorff</a> veröffentlicht. Im nächsten Heft wird u.a. die <a href="http://www.residentadvisor.net/event.aspx?217023" target="_blank">GEGEN Party-Reihe</a> vorgestellt, wofür ich ein Interview mit Warbear, einem der Organisatoren gemacht habe. Vielleicht steuert <a href="http://bildwechselberlin.wordpress.com/" target="_blank">Bildwechsel</a> etwas für die nächste Ausgabe bei. Sie haben nicht definitiv zugesagt, waren aber interessiert oder Hanno Stecher stellt das <a href="https://www.facebook.com/pages/Queer-Film-Archive-Berlin/256488404412189?sk=info" target="_blank">Queer Film Archiv</a> vor, was sich in Berlin gerade im Aufbau befindet.</p>
<p><strong>Welche Zielgruppe wollt ihr ansprechen?</strong><br />
Ich würde nicht sagen, dass wir explizit eine bestimmte Zielgruppe ansprechen wollen, sondern uns viel mehr darüber freuen, wenn MOM bei Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen auf Interesse stößt, um über gesellschaftliche und insbesondere queer-feministische Zusammenhänge zu informieren, zu kritischem Denken anzuregen, zu vernetzen und zu inspirieren. Trotzdem war, wahrscheinlich durch die eigene Verwurzelung, die ganze Zeit klar, dass das Heft von und für die queere Community entstehen sollte, natürlich in der Hoffnung auch Menschen außerhalb dieses Kontextes anzusprechen, was leider nicht so einfach ist. Aber es ist toll zu sehen, wie sich das Erscheinen des Hefts doch rumgesprochen hat und auch, wie die Menschen hier in Berlin darauf reagieren. Ohne die ganzen ehrenamtlichen Helfer_innen, Bands und DJ_anes die uns unterstützt haben, hätten wir das alles nie schaffen können.</p>
<p><strong>Wieviele Menschen sind an MOM beteiligt?</strong><br />
Wir haben zu viert angefangen, inzwischen sind wir sechs, die sich um den Inhalt und das Layout kümmern. Drei für die Redaktion und drei für das Layout. Und es gibt noch zwei Menschen in Berlin, die sich um den Vertrieb kümmern, aber auch noch eine Person in Hamburg, eine in Göttingen und eine in Leipzig, die vor Ort als Ansprechpartner_innen für den Vertrieb zur Verfügung stehen. <a href="http://sandra-ehlen.de/" target="_blank">Sandra Ehlen</a> ist für das letzte Heft schon mit eingestiegen und hat einen Großteil des Layouts übernommen und <a href="http://zankorama.com/" target="_blank">Zanko</a> wird für das nächste Heft ebenfalls das Layout-Team unterstützen. Da ich hauptsächlich für den redaktionellen und organisatorischen Bereich zuständig bin, bin ich schon sehr gespannt, was die drei vorhaben, aber ich kann wohl schon verraten, dass das nächste Heft Layout-technisch ein wenig gewagter wird!</p>
<p><strong>Sucht ihr noch Verstärkung für euer Team?</strong><br />
Wir freuen uns auf jeden Fall über weitere Unterstützung. Ob das Beitrage in Bild oder Wort für das nächste Heft sind; aktuell sind wir besonders noch auf der Suche nach Fotograph_innen, die Lust hätten eine Farbbildstrecke zum Thema &#8220;Heidi&#8221; zu machen. Aber auch Beiträge zu diesem oder auch ganz anderen Themen sind sehr willkommen. Außerdem wäre es toll weitere Ideen aus anderen Städten zu bekommen, wo das Heft verkauft werden kann. Vielleicht gibt es ja auch Leute, die Lust hätten sich um den Verkauf in ihrer Stadt zu kümmern.</p>
<p><strong>Irgendwelche Pläne und Wünsche für die Zukunft von MOM?</strong><br />
Im Moment sind wir sehr froh über so viel positives Feedback und den gut anlaufenden Verkauf. Allerdings sind die Finanzen bisher noch sehr schwierig, wenn sich das Heft über kurz oder lang auch finanziell tragen würde, wäre das schon eine sehr große Erleichterung. Natürlich hoffen wir außerdem, dass sich die Leser_innenschaft noch weiter ausdehnt und auch Menschen, die sich sonst vielleicht nicht in queer-feminstischen Kontexten bewegen durch das Heft Interesse daran bekommen. Ich würde nicht sagen, dass großartige Pläne dahinter stecken, uns geht es hauptsächlich um Vernetzung und Austausch und die Auseinandersetzung mit Themen, die im Mainstream meist keinen Platz finden.</p>
<p><strong>Wo kann mensch euch kaufen?</strong><br />
Bis jetzt haben wir Verkaufsstellen in Berlin, Braunschweig, Bremen, Bonn, Göttingen, Hamburg, Leipzig und Wien. Wo genau steht auf unserer Website unter <a href="http://makeoutmagazine.net" target="_blank">www.makeoutmagazine.net</a>. Dort kann das Heft außerdem auch online bestellt werden.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=27303&amp;md5=5ee77c2ae389ee3629807c78c084081d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hamburger Schule Revisited</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/hamburger-schule-revisited/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Im Musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Mainzer Ventil Verlag bringt immer feine Bücher raus. Nicht nur die tollen testcard Bände, auch über Riot Grrrls  und zuletzt die aufklärende Abrechnung über die vermeintlich männlich besetzte Hamburger Schule. Sylvia Prahl rezensiert nun in der taz den Interviewband „Lass uns von der Hamburger Schule reden“, der aus einem Seminar an der Uni Bremen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mainzer <a href="http://www.ventil-verlag.de/" target="_blank">Ventil Verlag</a> bringt immer feine Bücher raus. Nicht nur die tollen testcard Bände, auch über <a href="http://maedchenmannschaft.net/revolutionare-maedchen/">Riot Grrrls</a>  und zuletzt die aufklärende Abrechnung über die vermeintlich männlich besetzte Hamburger Schule.<br />
Sylvia Prahl <a href="http://www.taz.de/Frauen-in-der-Hamburger-Schule/!84802/" target="_blank">rezensiert</a> nun in der <em>taz</em> den Interviewband „Lass uns von der Hamburger Schule reden“, der aus einem Seminar an der Uni Bremen entstanden ist. Unter der Prämisse, „eine Kulturgeschichte aus Sicht beteiligter Frauen zu erzählen“, kommen Musikerinnen wie Elena Lange von Stella und Almut Klotz von den Lassie Singers ebenso zu Wort wie die Protagonistinnen hinter der Bühne, die als Bookerin, Label-Betreiberin oder Journalistin den deutschsprachigen Diskurspop der 90er Jahre entscheidend mitgeprägt haben. Eine „informative und gut lesbare Oral History“ sei hier entstanden, schreibt Prahl.</p>
<blockquote><p>Das liegt auch daran, dass die Aussagen der Protagonistinnen nicht zugunsten eines einheitlichen Sprachflusses begradigt wurden. Die Interviews ergänzen sich inhaltlich und machen ein sehr gegenwartsbezogenes Lebensgefühl greifbar, das eine ganze Generation geprägt hat.</p></blockquote>
<p>Auch in der <a href="http://missy-magazine.de/magazin/missy-0411/" target="_blank">aktuellen <em>Missy</em></a> gibt es eine Rezension zum Buch, in der Kendra Eckhorst schreibt:</p>
<blockquote><p>In den persönlichen Interviews entführen die Protagonistinnen in eine Zeit, in der der Kampf zwischen Indie- und Majorlabel tobte und Frauen sich ihre Klasse in der Hamburger Schule eroberten, von der bis heute viel zu wenig zu hören war.</p></blockquote>
<p>Falls also noch ein paar Büchergutscheine von Weihnachten bei euch rumliegen, investiert die doch in ein gutes Stück Musikgeschichte.</p>
<p><iframe width="480" height="355" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/yox9Ay3xnWk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25964&amp;md5=864e9c258d6d0d4178e949945c40bce4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Kweens, Klangfarben und Katholiken &#8211; die Blogschau</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kweens-klangfarben-und-katholiken-die-blogschau/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/kweens-klangfarben-und-katholiken-die-blogschau/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 10:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus!]]></category>
		<category><![CDATA[FrauenFrühlingsUni]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt gegen Frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwule und Lesben]]></category>
		<category><![CDATA[Sexistische Kackscheiße]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kweens waren beim &#8220;26. Treffen junger Autoren&#8221; (bemerkenswerter Titel übrigens, bei einem Mädchen-Jungen-Verhältnis von 17 zu 3) und waren schockiert von all den frauen- und generell menschenfeindlichen Texten, die sie dort zu hören bekamen. momorulez berichtet, warum die Anwesenheit eines Vertreters der katholischen Kirche bei einer Veranstaltung zur Frage „Warum gehe ich zu St. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.kweens.de/2011/11/28/kommentar-zum-26-treffen-junger-autoren/" target="_blank">Kweens waren beim &#8220;26. Treffen junger Autoren&#8221;</a> (bemerkenswerter Titel übrigens, bei einem Mädchen-Jungen-Verhältnis von 17 zu 3) und waren schockiert von all den frauen- und generell menschenfeindlichen Texten, die sie dort zu hören bekamen.</p>
<p><a href="http://metalust.wordpress.com/2011/11/29/vom-triggern-und-safe-places/" target="_blank">momorulez berichtet</a>, warum die Anwesenheit eines Vertreters der katholischen Kirche bei einer Veranstaltung zur Frage „Warum gehe ich zu St. Pauli?“  für ihn unzumutbar ist und erläutert dabei noch mal die Konzepte <em>trigger</em> und <em>safe space</em>/Schutzraum.</p>
<p>Wie Argumente gegen die kürzlich beschlossene <a href="http://maedchenmannschaft.net/betreuungsgeld-–-wer-hat-dem-wird-gegeben/" target="_blank">&#8220;Herdprämie&#8221;</a> rassistisch instrumentalisiert werden, gibt es <a href="http://andersdeutsch.blogger.de/STORIES/1946997/" target="_blank">bei anders deutsch</a> zu lesen.</p>
<p>Lipstick Terrorist beschäftigt sich mit der <a href="http://lipstickterrorist.wordpress.com/2011/11/30/i-dont-want-to-have-sex/" target="_blank">Hypersexualisierung, die sie  innerhalb der queeren Szene wahrnimmt</a> (in englischer Sprache).</p>
<p>Kürzlich erschienen: die Publikation <em><a title="Permanent Link zu &quot;Publikation: Frauenin/transFormation&quot;" href="http://ffuni.blogsport.de/2011/09/19/publikation-frauenintransformation/" rel="bookmark" target="_blank">Frauenin/transFormation</a>.</em> Im Anschluss an die FrauenFrühlingsUni in Graz 2009 greifen Mitwirkende die Inhalte, Themen und Erkenntnisse der Veranstaltung noch einmal auf und lassen sie Revue passieren.</p>
<p>Regina Frey berichtet über <a href="http://genderbuero.blogspot.com/2011/11/november-monat-der-mannertage.html" target="_blank">Männergedenk- und -feiertage</a> im vergangenen Monat.<span id="more-25465"></span></p>
<p>Eine Analyse der Funktionen von Klangfarben und Stimmeinsatz gibt es <a href="http://maedchenmusik.wordpress.com/2011/11/29/konstruierte-stimmen-und-schreiende-grrrls" target="_blank">bei maedchenmusik</a>.</p>
<p><a href="http://baumderglueckseligkeit.blogsport.de/2011/12/01/gefunden/" target="_blank">Bäumchen</a> stellt das Blog <a href="http://vegansofcolor.wordpress.com/" target="_blank">Vegans of Color</a> vor.</p>
<p>Einen <a href="http://differentneeds.blogspot.com/2011/11/eine-popkulturelle-herstory-in-24.html" target="_blank">Adventskalender der besonderen Art</a> stellt different needs für uns zusammen: In einer popkulturellen Herstory in 24 Kapiteln werden 24 &#8220;spannende Frauen(figuren) aus Funk und Fernsehen, Comic und Kino&#8221; vorgestellt.</p>
<p>Eine wieder mal, hm, interessante Begründung des Deutschen Werberates, warum eine trans*feindliches Werbeplakat voll ok ist, <a href="http://transliebchen.wordpress.com/2011/12/02/diskriminierung-ist-nur-diskriminierung-wenn-sie-spezifisch-ist/" target="_blank">hat Trans*liebchen erhalten</a>.</p>
<p>Wichtige Termine gibt es natürlich auch noch:</p>
<p>Am 3. und 4.12.2011 ist <a href="http://ilovebildwechsel.org/zad/" target="_blank">Feminist Zine Action Day</a> in Hamburg.</p>
<p>Am 4.12. ab 18 Uhr ist <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/11/29/sonntag-04-12-ab-18-uhrsoli-sause-fuer-den-laden-der-wildwasser-selbsthilfeim-silverfuture/" target="_blank">Soli-Sause</a> mit Comixx-Vernissage, Live-Musik und veganer Suppe für den Laden der Wildwasser-Selbshilfe im Silverfuture, Berlin-Neukölln.</p>
<p><a href="http://strickistinnen.blogspot.com/2011/11/flairmarkt-weihnachtsmarkt-mit-den.html">Die Wiener Strickistinnen laden</a> zum <a href="https://www.facebook.com/flairmarkt" target="_blank">f(l)airmarkt.</a> Am 10. Dezember 2012 von 14 Uhr bis 21 Uhr im mo.e in der Thelemanngasse 4/1, Wien.</p>
<p>Miteinander gegen Gewalt &#8211; unter diesem Motto veranstalten der Frauenprojektbereich MIA und der Projektbereich Eine Welt der Universität Paderborn am 10. Dezember 2011 ein <a href="http://asta.uni-paderborn.de/newsdetails/?tx_ttnews[tt_news]=1182&amp;cHash=3b5246fc7b1d0490ca1bf68b6619652c" target="_blank">Charity-Konzert in der Kulturwerkstatt </a>zugunsten des Frauendorfes &#8220;City of Joy&#8221;. Auf der Bühne: Sookee, Manja, Naima Husseini und DAMIANAH. Um über das weltweite Problem der sexuellen Gewalt gegen Frauen aufzuklären, findet im Vorfeld des Konzerts eine Info-Woche an der Universität Paderborn statt, mit Vortrag, Filmvorführung, Lesung und weiteren Aktionen.</p>
<p>Die zweite Auflage des Studienbuchs Feministische Rechtswissenschaft ist erschienen! Aus diesem Anlass findet in Berlin am 12.12. um 18:00 Uhr eine <a href="http://www.lsi-berlin.org/projekte/werkstattgespraeche/Studienbuch" target="_blank">Podiumsdiskussion mit dem Autor_innenkollektiv</a> statt unter dem Titel &#8220;Quo vadis? Feministische Rechtswissenschaft angesichts mehrdimensionaler und intersektionaler Lebensrealitäten&#8221; statt. Ort: Juristische Fakultät der Humboldt-Uni, Altes Palais (Kommode), Raum E 25, Unter den Linden 9.</p>
<p>****</p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;">Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem deutschsprachigen Raum über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? <a href="http://maedchenmannschaft.net/kontakt/">Dann sag uns bitte Bescheid!</a></span></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25465&amp;md5=0b87dd29719be99b3127915b7ac460dd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<series:name><![CDATA[Genderissimi: Die Blogschau]]></series:name>
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		<title>Jetzt vorschlagen: Die Bloggerin des Jahres 2011!</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maedchenmannschaft e.V.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr haben wieder viele tolle Bloggerinnen &#8220;im Netz&#8221; gegen all den Kram, der auch das nichtvirtuelle Leben manchmal ganz schön schwer macht, angeschrieben und auf ganz verschiedene Art und Weise digitale Räume geschaffen, in denen wir uns gern aufhalten, uns austauschen, vernetzen oder unterstützen, in denen wir Spaß haben, auf gute Ideen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-25406" title="bloggermaedchen11" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/11/bloggermaedchen11.jpg" alt="Bloggermädchen 2011" width="180" height="194" /> Auch in diesem Jahr haben wieder viele tolle Bloggerinnen &#8220;im Netz&#8221; gegen all den Kram, der auch das nichtvirtuelle Leben manchmal ganz schön schwer macht, angeschrieben und auf ganz verschiedene Art und Weise digitale Räume geschaffen, in denen wir uns gern aufhalten, uns austauschen, vernetzen oder unterstützen, in denen wir Spaß haben, auf gute Ideen kommen, schöne Dinge entdecken oder praktische Tipps finden. Einige solcher Blogs stellen wir hier immer mal wieder vor, z.B. in unserer Rubrik <a href="http://maedchenmannschaft.net/series/www-girls/" target="_blank">WWW Girls</a>. Ihr kennt aber garantiert noch viel mehr tolle Bloggerinnen. Und so suchen wir auch in diesem Jahr wieder das</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bloggermädchen des Jahres!</strong></p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/und-die-gewinnerin-ist/" target="_blank">2009</a> machte <a href="http://frauliebe.typepad.com/" target="_blank">Frau Liebe</a> knapp vor <a href="http://annalist.noblogs.org/" target="_blank">Anne Roth</a> das Rennen, den dritten Platz teilten sich Das <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/" target="_blank">Mädchenblog</a> und <a href="http://fraeuleinzucker.blogspot.com/" target="_blank">Frl. Zucker</a>.  <a href="http://maedchenmannschaft.net/das-bloggermaedchen-des-jahres-2010/" target="_blank">2010</a> verlieht ihr die Auszeichnung an Kathrin von <a href="http://drueberleben.wordpress.com/" target="_blank">Drüberleben</a>, auf dem zweiten und dritten Platz landeten <a href="http://www.ankegroener.de/" target="_blank">Anke Gröner</a> und <a href="http://antjeschrupp.com/" target="_blank">Antje Schrupp</a>.</p>
<p>Und 2011? Wie in den vergangenen zwei Jahren seid jetzt ihr gefragt, liebe Leser_innen: Welche Blogs aus dem deutschsprachigen Raum lest ihr gerne und regelmäßig? Welche ist eure Bloggerin des Jahres? Ab sofort und bis zum 31. Dezember, 12:00 Uhr könnt ihr sie hier in den Kommentaren vorschlagen (bitte nur 1x) und begründen, warum sie nominiert werden sollte. Die Abstimmung folgt dann im Januar 2012.</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<p>Eure Mädchenmannschaft</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25345&amp;md5=3e750bb98acd593e97966b9601607236" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Noah Sow erlebt &#8220;Festival du Racisme&#8221;</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/noah-sow-erlebt-festival-du-racisme/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/noah-sow-erlebt-festival-du-racisme/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 10:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PoC]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch dieses Jahr fand und findet in diversen deutschen Hochschulen das Festival Contre le Racisme statt, so auch in Fulda. Über den AStA der dortigen Uni war die Autorin, Aktivistin und Musikerin Noah Sow eingeladen worden, im Rahmen der Aktionstage eine Lesung aus ihrem Buch Deutschland Schwarz Weiß abzuhalten. Als Noah Sow jedoch dann vorgestern von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr fand und findet in diversen deutschen Hochschulen das <a href="http://www.contre-le-racisme.de/" target="_blank">Festival Contre le Racisme</a> statt, so auch in Fulda. Über den <a href="http://asta.hs-fulda.org/startseite/kontakt" target="_blank">AStA</a> der dortigen Uni war die Autorin, Aktivistin und Musikerin <a href="http://www.noahsow.de/" target="_blank">Noah Sow</a> eingeladen worden, im Rahmen der Aktionstage eine Lesung aus ihrem Buch <em><a href="http://www.deutschland-schwarzweiss.de/" target="_blank">Deutschland Schwarz Weiß</a></em> abzuhalten. Als Noah Sow jedoch dann vorgestern von der Organisatorin empfangen und zum geplanten Ort der Veranstaltung gebracht wurde, spielte sich folgende unfassbare Begebenheit ab, die Noah Sow <a href="http://www.noahsow.de/blog/2011/10/27/festival-du-racisme-in-fulda/" target="_blank">auf ihrem Blog schildert</a>:</p>
<blockquote><p>27.10. Ich werde von der Organisatorin des Festival Contre le Racisme’ (!) zur Location gebracht. Sie ist eine weiße Studierende, anfangmitte Zwanzig, schwarz gekleideter antifaesker Look, Mitglied bei der Grünen Jugend, duzt mich, entschuldigt sich dafür, duzt mich weiter. Sie sagt mir wie wichtig es ihr gewesen sei, diese Lesung gegen Rassismus zu organisieren.</p>
<p>S: leider ist heute auch noch ne andere Veranstaltung, zu Abschiebung, genau gegenüber. Das ist schade, hab ich erst letzte Woche mitgekriegt.</p>
<p>&lt;ein Wüstengrasbüschel rollt vorbei&gt;</p>
<p>Ich: Wieviele PoC sind denn an der Uni hier?</p>
<p>S: PoC? was ist das? Kenn ich nicht.</p>
<p>&lt;noch ein Wüstengrasbüschel rollt vorbei&gt;</p>
<p>S: vielleicht erklärst du’s mir ja?</p>
<p>Ich: &lt;fröstel&gt;</p>
<p>Wir kommen ins Café Chaos der Uni Fulda.<br />
<strong><a href="http://www.noahsow.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/caf%C3%A9chaos_50prz.jpg" target="_blank">Dort steht auf dem Lesepodest diese Lampe</a></strong> [Achtung; Bild nicht gewaltfrei]</p>
<p>Ich:  &lt;- – &#8211; &gt;</p>
<p>Hier lese ich nicht.</p></blockquote>
<p><span id="more-24503"></span></p>
<blockquote><p>S: wieso?</p>
<p>Ich: Bitte? Die Lampe da!</p>
<p>S: und?</p>
<p>Ich: blöd stellen hilft hier auch nicht weiter.</p>
<p>S: was? warum?</p>
<p>Ich: wollt ihr mich verarschen?</p>
<p>S: sollen wir die wegstellen?</p>
<p>Ich: ich geh jetzt. aber vorher mache ich noch ein Foto.</p>
<p>S: das können wir doch lösen. Ich kannte ja das Café vorher gar nicht.</p>
<p>Ich: &lt;mache noch ein Foto&gt;</p>
<p>S: und jetzt?</p>
<p>Ich: Ihr holt eine Frau aus Hamburg um gegen Rassismus was vorzulesen und präsentiert diese Scheiße hier, ihr habt ja sperrangelweit den – -&lt;führe den Satz nicht zuende&gt;Wie gewaltvoll das für die PoC Studierenden hier ist, ach so, du weißt ja nicht, was das ist, ihr seid ja nicht mehr ganz dicht.</p>
<p>S: also, inhaltlich hast du völlig recht</p>
<p>Ich: das kannst du gar nicht beurteilen und auch nicht kontextualisieren.</p>
<p>S: das ist jetzt aber ignorant von dir! Du kennst mich doch gar nicht!</p>
<p>Ich: &lt;gehe raus und fahre nach Hamburg zurück.</p></blockquote>
<p>Sie schließt mit folgendem Aufruf:</p>
<blockquote><p><strong>Liebe weiße Antiras und Organisator_innen des Festival Contre Le Racisme in anderen Städten!</strong></p>
<p>Bitte erklärt diesen Menschen, was ihr Problem ist, denn ich bin zu müde dazu und muss mich damit beschäftigen, den Terror zu verdauen.<br />
Bitte erklärt doch auch präventiv dazu, warum die AStA meine Fahrt und Übernachtung trotzdem bezahlen muss.</p></blockquote>
<p>Inzwischen ist zumindest letzteres zugesagt und stand angeblich auch nie zur Debatte (wäre ja auch noch schöner gewesen), es gab anscheinend auch eine Entschuldigung der Organisatorin und andere <a href="http://medienelite.de/2011/10/28/to-whites-it-should-concern/" target="_blank">Blogs</a> haben den Vorfall bereits <a href="http://metalust.wordpress.com/2011/10/28/seufz/" target="_blank">aufgegriffen </a>und entsprechend <a href="http://berlin.ihollaback.org/2011/10/29/when-keeping-it-real-goes-wrong-12309-diesmal-rassistische-anti-rassismus-veranstaltungen/" target="_blank">kommentiert</a>. Unglaublich &#8211; zusätzlich zu den o.g. Zumutungen als solchen &#8211;  erscheint hingegen die hohe Anzahl der Kommentare, die Noah Sow für ihre Weigerung, die Lesung unter den gegebenen Umständen abzuhalten, angreifen und Schuldumkehr wie aus dem Lehrbuch der Dominanzreproduktion betreiben. Da all diese Kommentare  dokumentiert werden sollen, ohne den eigentlichen Kommentarthread zu zerschießen, hat Noah Sow sie à la <a href="http://www.hatr.org" target="_blank">hatr.org</a> in <a href="http://www.noahsow.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Hatr_comments20111029_1o.doc" target="_blank">ein separates Dokument</a> ausgelagert &#8211; dort können wir einiges darüber lernen, wie es mit unseren weißdeutschen Abwehrreflexen und der Bereitschaft zur einer Antirassimusarbeit, die diesen Namen wirklich verdient, bestellt ist.</p>
<p><em>Update</em>: Hier eine weiterer deutlicher <a href="http://stoptalk.wordpress.com/2011/10/29/go-fuck-yourself/" target="_blank">Kommentar</a> zum Vorfall und die Reaktionen darauf.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24503&amp;md5=ad34207bd24203c4fb6376b2dfb207b9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Mitlesen und mitmachen &#8211; kurz Notiertes in dieser Woche</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/mitlesen-und-mitmachen-kurz-notiertes-in-dieser-woche/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 07:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
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		<description><![CDATA[CNN hat Apple&#8217;s neue iPhone-Stimme Siri zum Anlass genommen, Computer­stimmen zu untersuchen. Interessantes Detail: Geht es um autorität-vermittelnde Stimmen, klingen sie meist männlich, assistierende Stimmen dagegen weiblich. Welche Halloween feiern und sich dazu verkleiden möchte, denke bitte an die goldene Regel: Hauptsache sexy. Passend zu Halloween und einigen unsäglich rassistischen Kostümen, die wieder auf uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>CNN hat Apple&#8217;s neue iPhone-Stimme Siri zum Anlass genommen, <a href="http://edition.cnn.com/2011/10/21/tech/innovation/female-computer-voices/" target="_blank">Computer­stimmen zu untersuchen</a>. Interessantes Detail: Geht es um autorität-vermittelnde Stimmen, klingen sie meist männlich, assistierende Stimmen dagegen weiblich.</p>
<p>Welche Halloween feiern und sich dazu <a href="http://thehairpin.com/2011/10/have-a-sexy-little-halloween" target="_blank">verkleiden</a> möchte, denke bitte an die goldene Regel: Hauptsache sexy.</p>
<p>Passend zu Halloween und einigen <a href="http://saucy-sarah.tumblr.com/post/11738327654/im-glad-everyone-likes-our-poster-campaign" target="_blank">unsäglich rassistischen Kostümen</a>, die wieder auf uns warten werden: Eine Kampagne von “Students Teaching About Racism in Society” (Studierende die über Rassismus in der Gesellschaft aufklären).</p>
<p>Nach der Lingerie Football League (<a href="http://maedchenmannschaft.net/football-in-unterwasche/">Frauen spielen Football in Unterwäsche</a>, haha, sex sells, und werden dafür nicht mal anständig bezahlt) gibt es jetzt eine Youth Lingerie Football League. Da sind die Mädchen zwar angezogen, sollen aber das lustige Leben in sexy Lingerie trainieren. <a href="http://jezebel.com/5852175/youth-lingerie-football-league-is-worst-idea-ever" target="_blank">Worst idea ever, wie <em>jezebel</em></a> kommentiert und hat mit Sport auch nix zu tun.</p>
<p>Bei <em>xojane</em> beschreibt eine Frau, was in ihr vor sich ging, als der Mann, der sie vor Jahren vergewaltigt hatte,  sie <a href="http://www.xojane.com/sex/my-rapist-friended-me-facebook-and-all-i-got-was-lousy-article" target="_blank">bei facebook fand</a>. Schade nur, dass am Ende der Eindruck erweckt wird, als wäre sie ein bisschen selbst schuld gewesen: Hätte sie doch nur deutlicher gesagt, dass sie das nicht will…! (Danke an David für den Link).</p>
<p>In Österreich wurden vier <a href="http://diestandard.at/1319181249949/Auch-in-zweiter-Instanz-AbtreibungsgegnerInnen-verurteilt" target="_blank">Abtreibungsgegner_innen wegen Stalkings</a> verurteilt, berichtet <em>dieStandard</em>.</p>
<p>Jamie vom <em>Rookie Mag</em> hat erst spät <a href="http://rookiemag.com/2011/10/do-it-yourself/" target="_blank">Bekanntschaft mit Masturbation</a> gemacht. Trotzdem hat sie ein paar Fragen dazu beantwortet, jeweils mit der Anekdote einer Real-Live-Person aufgepeppt. Das hätte auch Cyndi Lauper gefallen:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bPHv1ih1K2k&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bPHv1ih1K2k&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><span id="more-24335"></span></p>
<p>Am Sonntag fanden in Tunesien die ersten Wahlen nach dem Sturz Ben Alis statt. <em>Al Jazeera</em> hat <a href="http://www.aljazeera.com/indepth/spotlight/2011tunisiaelection/2011/10/20111022104341755235.html" target="_blank">sechs Tunesierinnen</a> im Vorfeld zu ihren Hoffnungen und Ängsten interviewt.</p>
<p><em>NPR Or</em>g <a href="http://www.npr.org/blogs/health/2011/10/19/141526455/to-curb-abortions-opponents-focus-on-the-supply-side" target="_blank">berichtet</a> über eine Rekordzahl neuer bundesstaatlicher Restriktionen in den USA bei Abtreibungen, die vor allem die ausführende Seite im Blick hätten. So müssen sich Ärzte, Krankenhäuser und Kliniken an verstärkte Auflagen halten, wie die für Patienten und Personal getrennten Umkleideräume in Abtreibungskliniken, wie es neuerdings in Kansas verlangt wird.</p>
<p>In Marokko könnte es dagegen langsam zu einer <a href="http://english.alarabiya.net/articles/2011/10/15/171837.html" target="_blank">Ausweitung des Rechts auf Abtreibung</a> kommen, wie <em>Al Arabiya News</em> berichtet. Bisher waren Abtreibungen nur möglich, wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist. Künftig soll es auch nach Vergewaltigungen und in Inzestfällen erlaubt sein, so Sozialministerin Nouzha Skalli.</p>
<p>Barbara Schöneberger for &#8220;Wetten, Dass…?&#8221; <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,793352,00.html" target="_blank">wünscht sich Hella von Sinnen</a> gegenüber dem <em>Spiegel</em>. Letzte Woche hat die 52-Jährige übrigens den Deutschen Comedypreis für ihr Lebenswerk erhalten.</p>
<p>Online in der <em>EMMA</em> stöbern. Das geht jetzt im neuen <a href="http://www.emma.de/service/emma-lesesaal/" target="_blank">EMMA-Lesesaal</a> und zwar für bisher erschienene 25.348 Seiten.</p>
<p><em>The Society Pages</em> <a href="http://thesocietypages.org/socimages/2011/10/24/how-useful-is-the-concept-of-sexual-orientation/" target="_blank">stellen die Frage</a>, wie aussagekräftig das Konzept der &#8220;sexuellen Orientierung&#8221; überhaupt ist, um individuelles Begehren zu beschreiben?</p>
<p>Eine <a href="http://umfrage.finch.bremen.de/index.php?sid=61923" target="_blank">Umfrage</a> zu persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung, Gewalt und Belästigung im Internet haben die <em>frauenseiten.bremen</em> gestartet. Mitmachen dauert nur fünf Minuten.</p>
<p>Und dann bitte noch zwei Minuten Zeit haben für die <a href="http://www.standupforafricanmothers.com/" target="_blank">Petition</a> der <em>Stand Up For African Mothers</em>, die für Gesundheitsvorsorge von Müttern und Schwangeren eintreten und für die Unterstützung afrikanischer Hebammen.</p>
<p>Das Flash Mädchencafé in Wien schreibt: &#8220;Wir suchen nach weiblichen Street Artists ab 16 Jahren, um einer 4x5m Wand vor unserem Lokal, mitten im 7. Bezirk ein wenig mehr Farbe zu verleihen. Entwürfe könnt ihr bis zum 14. November an uns mailen oder vorbei bringen. Vielleicht finden sich ja hier Interessentinnen? Mehr info unter flash@jugendzentren.at.</p>
<p><strong>Termine:</strong></p>
<p>Am 2. November laden <a href="http://www.frauenkreise-berlin.de/LILO06/veranstaltungen.html" target="_blank">Terre des Femmes e.V. und Frauenkreise Berlin</a> zu einer Veranstaltung mit Rugiatu Turay aus Sierra Leone zum Thema Genitalbeschneidung ein.</p>
<p>Am 5. und 6. November wird in Berlin unter dem Titel &#8220;Wurzeln und Flügel&#8221; ein <a href="http://www.diversity-works.de/workshops/wurzeln_und_fluegel/" target="_blank">Seminar</a> für Adoptiveltern schwarzer Kinder angeboten.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24335&amp;md5=99f17e404e88f7d677727a23452cdce2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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