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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Medienthemen</title>
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		<title>Hamburger Schule Revisited</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 08:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Mainzer Ventil Verlag bringt immer feine Bücher raus. Nicht nur die tollen testcard Bände, auch über Riot Grrrls  und zuletzt die aufklärende Abrechnung über die vermeintlich männlich besetzte Hamburger Schule. Sylvia Prahl rezensiert nun in der taz den Interviewband „Lass uns von der Hamburger Schule reden“, der aus einem Seminar an der Uni Bremen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mainzer <a href="http://www.ventil-verlag.de/" target="_blank">Ventil Verlag</a> bringt immer feine Bücher raus. Nicht nur die tollen testcard Bände, auch über <a href="http://maedchenmannschaft.net/revolutionare-maedchen/">Riot Grrrls</a>  und zuletzt die aufklärende Abrechnung über die vermeintlich männlich besetzte Hamburger Schule.<br />
Sylvia Prahl <a href="http://www.taz.de/Frauen-in-der-Hamburger-Schule/!84802/" target="_blank">rezensiert</a> nun in der <em>taz</em> den Interviewband „Lass uns von der Hamburger Schule reden“, der aus einem Seminar an der Uni Bremen entstanden ist. Unter der Prämisse, „eine Kulturgeschichte aus Sicht beteiligter Frauen zu erzählen“, kommen Musikerinnen wie Elena Lange von Stella und Almut Klotz von den Lassie Singers ebenso zu Wort wie die Protagonistinnen hinter der Bühne, die als Bookerin, Label-Betreiberin oder Journalistin den deutschsprachigen Diskurspop der 90er Jahre entscheidend mitgeprägt haben. Eine „informative und gut lesbare Oral History“ sei hier entstanden, schreibt Prahl.</p>
<blockquote><p>Das liegt auch daran, dass die Aussagen der Protagonistinnen nicht zugunsten eines einheitlichen Sprachflusses begradigt wurden. Die Interviews ergänzen sich inhaltlich und machen ein sehr gegenwartsbezogenes Lebensgefühl greifbar, das eine ganze Generation geprägt hat.</p></blockquote>
<p>Auch in der <a href="http://missy-magazine.de/magazin/missy-0411/" target="_blank">aktuellen <em>Missy</em></a> gibt es eine Rezension zum Buch, in der Kendra Eckhorst schreibt:</p>
<blockquote><p>In den persönlichen Interviews entführen die Protagonistinnen in eine Zeit, in der der Kampf zwischen Indie- und Majorlabel tobte und Frauen sich ihre Klasse in der Hamburger Schule eroberten, von der bis heute viel zu wenig zu hören war.</p></blockquote>
<p>Falls also noch ein paar Büchergutscheine von Weihnachten bei euch rumliegen, investiert die doch in ein gutes Stück Musikgeschichte.</p>
<p><iframe width="480" height="355" src="http://www.youtube-nocookie.com/embed/yox9Ay3xnWk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25964&amp;md5=864e9c258d6d0d4178e949945c40bce4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Kweens, Klangfarben und Katholiken &#8211; die Blogschau</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/kweens-klangfarben-und-katholiken-die-blogschau/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 10:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus!]]></category>
		<category><![CDATA[FrauenFrühlingsUni]]></category>
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		<category><![CDATA[Schwule und Lesben]]></category>
		<category><![CDATA[Sexistische Kackscheiße]]></category>
		<category><![CDATA[Transgender]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kweens waren beim &#8220;26. Treffen junger Autoren&#8221; (bemerkenswerter Titel übrigens, bei einem Mädchen-Jungen-Verhältnis von 17 zu 3) und waren schockiert von all den frauen- und generell menschenfeindlichen Texten, die sie dort zu hören bekamen. momorulez berichtet, warum die Anwesenheit eines Vertreters der katholischen Kirche bei einer Veranstaltung zur Frage „Warum gehe ich zu St. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.kweens.de/2011/11/28/kommentar-zum-26-treffen-junger-autoren/" target="_blank">Kweens waren beim &#8220;26. Treffen junger Autoren&#8221;</a> (bemerkenswerter Titel übrigens, bei einem Mädchen-Jungen-Verhältnis von 17 zu 3) und waren schockiert von all den frauen- und generell menschenfeindlichen Texten, die sie dort zu hören bekamen.</p>
<p><a href="http://metalust.wordpress.com/2011/11/29/vom-triggern-und-safe-places/" target="_blank">momorulez berichtet</a>, warum die Anwesenheit eines Vertreters der katholischen Kirche bei einer Veranstaltung zur Frage „Warum gehe ich zu St. Pauli?“  für ihn unzumutbar ist und erläutert dabei noch mal die Konzepte <em>trigger</em> und <em>safe space</em>/Schutzraum.</p>
<p>Wie Argumente gegen die kürzlich beschlossene <a href="http://maedchenmannschaft.net/betreuungsgeld-–-wer-hat-dem-wird-gegeben/" target="_blank">&#8220;Herdprämie&#8221;</a> rassistisch instrumentalisiert werden, gibt es <a href="http://andersdeutsch.blogger.de/STORIES/1946997/" target="_blank">bei anders deutsch</a> zu lesen.</p>
<p>Lipstick Terrorist beschäftigt sich mit der <a href="http://lipstickterrorist.wordpress.com/2011/11/30/i-dont-want-to-have-sex/" target="_blank">Hypersexualisierung, die sie  innerhalb der queeren Szene wahrnimmt</a> (in englischer Sprache).</p>
<p>Kürzlich erschienen: die Publikation <em><a title="Permanent Link zu &quot;Publikation: Frauenin/transFormation&quot;" href="http://ffuni.blogsport.de/2011/09/19/publikation-frauenintransformation/" rel="bookmark" target="_blank">Frauenin/transFormation</a>.</em> Im Anschluss an die FrauenFrühlingsUni in Graz 2009 greifen Mitwirkende die Inhalte, Themen und Erkenntnisse der Veranstaltung noch einmal auf und lassen sie Revue passieren.</p>
<p>Regina Frey berichtet über <a href="http://genderbuero.blogspot.com/2011/11/november-monat-der-mannertage.html" target="_blank">Männergedenk- und -feiertage</a> im vergangenen Monat.<span id="more-25465"></span></p>
<p>Eine Analyse der Funktionen von Klangfarben und Stimmeinsatz gibt es <a href="http://maedchenmusik.wordpress.com/2011/11/29/konstruierte-stimmen-und-schreiende-grrrls" target="_blank">bei maedchenmusik</a>.</p>
<p><a href="http://baumderglueckseligkeit.blogsport.de/2011/12/01/gefunden/" target="_blank">Bäumchen</a> stellt das Blog <a href="http://vegansofcolor.wordpress.com/" target="_blank">Vegans of Color</a> vor.</p>
<p>Einen <a href="http://differentneeds.blogspot.com/2011/11/eine-popkulturelle-herstory-in-24.html" target="_blank">Adventskalender der besonderen Art</a> stellt different needs für uns zusammen: In einer popkulturellen Herstory in 24 Kapiteln werden 24 &#8220;spannende Frauen(figuren) aus Funk und Fernsehen, Comic und Kino&#8221; vorgestellt.</p>
<p>Eine wieder mal, hm, interessante Begründung des Deutschen Werberates, warum eine trans*feindliches Werbeplakat voll ok ist, <a href="http://transliebchen.wordpress.com/2011/12/02/diskriminierung-ist-nur-diskriminierung-wenn-sie-spezifisch-ist/" target="_blank">hat Trans*liebchen erhalten</a>.</p>
<p>Wichtige Termine gibt es natürlich auch noch:</p>
<p>Am 3. und 4.12.2011 ist <a href="http://ilovebildwechsel.org/zad/" target="_blank">Feminist Zine Action Day</a> in Hamburg.</p>
<p>Am 4.12. ab 18 Uhr ist <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/11/29/sonntag-04-12-ab-18-uhrsoli-sause-fuer-den-laden-der-wildwasser-selbsthilfeim-silverfuture/" target="_blank">Soli-Sause</a> mit Comixx-Vernissage, Live-Musik und veganer Suppe für den Laden der Wildwasser-Selbshilfe im Silverfuture, Berlin-Neukölln.</p>
<p><a href="http://strickistinnen.blogspot.com/2011/11/flairmarkt-weihnachtsmarkt-mit-den.html">Die Wiener Strickistinnen laden</a> zum <a href="https://www.facebook.com/flairmarkt" target="_blank">f(l)airmarkt.</a> Am 10. Dezember 2012 von 14 Uhr bis 21 Uhr im mo.e in der Thelemanngasse 4/1, Wien.</p>
<p>Miteinander gegen Gewalt &#8211; unter diesem Motto veranstalten der Frauenprojektbereich MIA und der Projektbereich Eine Welt der Universität Paderborn am 10. Dezember 2011 ein <a href="http://asta.uni-paderborn.de/newsdetails/?tx_ttnews[tt_news]=1182&amp;cHash=3b5246fc7b1d0490ca1bf68b6619652c" target="_blank">Charity-Konzert in der Kulturwerkstatt </a>zugunsten des Frauendorfes &#8220;City of Joy&#8221;. Auf der Bühne: Sookee, Manja, Naima Husseini und DAMIANAH. Um über das weltweite Problem der sexuellen Gewalt gegen Frauen aufzuklären, findet im Vorfeld des Konzerts eine Info-Woche an der Universität Paderborn statt, mit Vortrag, Filmvorführung, Lesung und weiteren Aktionen.</p>
<p>Die zweite Auflage des Studienbuchs Feministische Rechtswissenschaft ist erschienen! Aus diesem Anlass findet in Berlin am 12.12. um 18:00 Uhr eine <a href="http://www.lsi-berlin.org/projekte/werkstattgespraeche/Studienbuch" target="_blank">Podiumsdiskussion mit dem Autor_innenkollektiv</a> statt unter dem Titel &#8220;Quo vadis? Feministische Rechtswissenschaft angesichts mehrdimensionaler und intersektionaler Lebensrealitäten&#8221; statt. Ort: Juristische Fakultät der Humboldt-Uni, Altes Palais (Kommode), Raum E 25, Unter den Linden 9.</p>
<p>****</p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-style: italic;">Für eine bessere Vernetzung der feministischen Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem deutschsprachigen Raum über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? <a href="http://maedchenmannschaft.net/kontakt/">Dann sag uns bitte Bescheid!</a></span></p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25465&amp;md5=0b87dd29719be99b3127915b7ac460dd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jetzt vorschlagen: Die Bloggerin des Jahres 2011!</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/jetzt-vorschlagen-die-bloggerin-des-jahres-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maedchenmannschaft e.V.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch in diesem Jahr haben wieder viele tolle Bloggerinnen &#8220;im Netz&#8221; gegen all den Kram, der auch das nichtvirtuelle Leben manchmal ganz schön schwer macht, angeschrieben und auf ganz verschiedene Art und Weise digitale Räume geschaffen, in denen wir uns gern aufhalten, uns austauschen, vernetzen oder unterstützen, in denen wir Spaß haben, auf gute Ideen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-25406" title="bloggermaedchen11" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/11/bloggermaedchen11.jpg" alt="Bloggermädchen 2011" width="180" height="194" /> Auch in diesem Jahr haben wieder viele tolle Bloggerinnen &#8220;im Netz&#8221; gegen all den Kram, der auch das nichtvirtuelle Leben manchmal ganz schön schwer macht, angeschrieben und auf ganz verschiedene Art und Weise digitale Räume geschaffen, in denen wir uns gern aufhalten, uns austauschen, vernetzen oder unterstützen, in denen wir Spaß haben, auf gute Ideen kommen, schöne Dinge entdecken oder praktische Tipps finden. Einige solcher Blogs stellen wir hier immer mal wieder vor, z.B. in unserer Rubrik <a href="http://maedchenmannschaft.net/series/www-girls/" target="_blank">WWW Girls</a>. Ihr kennt aber garantiert noch viel mehr tolle Bloggerinnen. Und so suchen wir auch in diesem Jahr wieder das</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bloggermädchen des Jahres!</strong></p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/und-die-gewinnerin-ist/" target="_blank">2009</a> machte <a href="http://frauliebe.typepad.com/" target="_blank">Frau Liebe</a> knapp vor <a href="http://annalist.noblogs.org/" target="_blank">Anne Roth</a> das Rennen, den dritten Platz teilten sich Das <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/" target="_blank">Mädchenblog</a> und <a href="http://fraeuleinzucker.blogspot.com/" target="_blank">Frl. Zucker</a>.  <a href="http://maedchenmannschaft.net/das-bloggermaedchen-des-jahres-2010/" target="_blank">2010</a> verlieht ihr die Auszeichnung an Kathrin von <a href="http://drueberleben.wordpress.com/" target="_blank">Drüberleben</a>, auf dem zweiten und dritten Platz landeten <a href="http://www.ankegroener.de/" target="_blank">Anke Gröner</a> und <a href="http://antjeschrupp.com/" target="_blank">Antje Schrupp</a>.</p>
<p>Und 2011? Wie in den vergangenen zwei Jahren seid jetzt ihr gefragt, liebe Leser_innen: Welche Blogs aus dem deutschsprachigen Raum lest ihr gerne und regelmäßig? Welche ist eure Bloggerin des Jahres? Ab sofort und bis zum 31. Dezember, 12:00 Uhr könnt ihr sie hier in den Kommentaren vorschlagen (bitte nur 1x) und begründen, warum sie nominiert werden sollte. Die Abstimmung folgt dann im Januar 2012.</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<p>Eure Mädchenmannschaft</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=25345&amp;md5=3e750bb98acd593e97966b9601607236" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Noah Sow erlebt &#8220;Festival du Racisme&#8221;</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/noah-sow-erlebt-festival-du-racisme/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 10:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmacklosigkeiten aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelschreiendes Unrecht]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch dieses Jahr fand und findet in diversen deutschen Hochschulen das Festival Contre le Racisme statt, so auch in Fulda. Über den AStA der dortigen Uni war die Autorin, Aktivistin und Musikerin Noah Sow eingeladen worden, im Rahmen der Aktionstage eine Lesung aus ihrem Buch Deutschland Schwarz Weiß abzuhalten. Als Noah Sow jedoch dann vorgestern von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr fand und findet in diversen deutschen Hochschulen das <a href="http://www.contre-le-racisme.de/" target="_blank">Festival Contre le Racisme</a> statt, so auch in Fulda. Über den <a href="http://asta.hs-fulda.org/startseite/kontakt" target="_blank">AStA</a> der dortigen Uni war die Autorin, Aktivistin und Musikerin <a href="http://www.noahsow.de/" target="_blank">Noah Sow</a> eingeladen worden, im Rahmen der Aktionstage eine Lesung aus ihrem Buch <em><a href="http://www.deutschland-schwarzweiss.de/" target="_blank">Deutschland Schwarz Weiß</a></em> abzuhalten. Als Noah Sow jedoch dann vorgestern von der Organisatorin empfangen und zum geplanten Ort der Veranstaltung gebracht wurde, spielte sich folgende unfassbare Begebenheit ab, die Noah Sow <a href="http://www.noahsow.de/blog/2011/10/27/festival-du-racisme-in-fulda/" target="_blank">auf ihrem Blog schildert</a>:</p>
<blockquote><p>27.10. Ich werde von der Organisatorin des Festival Contre le Racisme’ (!) zur Location gebracht. Sie ist eine weiße Studierende, anfangmitte Zwanzig, schwarz gekleideter antifaesker Look, Mitglied bei der Grünen Jugend, duzt mich, entschuldigt sich dafür, duzt mich weiter. Sie sagt mir wie wichtig es ihr gewesen sei, diese Lesung gegen Rassismus zu organisieren.</p>
<p>S: leider ist heute auch noch ne andere Veranstaltung, zu Abschiebung, genau gegenüber. Das ist schade, hab ich erst letzte Woche mitgekriegt.</p>
<p>&lt;ein Wüstengrasbüschel rollt vorbei&gt;</p>
<p>Ich: Wieviele PoC sind denn an der Uni hier?</p>
<p>S: PoC? was ist das? Kenn ich nicht.</p>
<p>&lt;noch ein Wüstengrasbüschel rollt vorbei&gt;</p>
<p>S: vielleicht erklärst du’s mir ja?</p>
<p>Ich: &lt;fröstel&gt;</p>
<p>Wir kommen ins Café Chaos der Uni Fulda.<br />
<strong><a href="http://www.noahsow.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/caf%C3%A9chaos_50prz.jpg" target="_blank">Dort steht auf dem Lesepodest diese Lampe</a></strong> [Achtung; Bild nicht gewaltfrei]</p>
<p>Ich:  &lt;- – &#8211; &gt;</p>
<p>Hier lese ich nicht.</p></blockquote>
<p><span id="more-24503"></span></p>
<blockquote><p>S: wieso?</p>
<p>Ich: Bitte? Die Lampe da!</p>
<p>S: und?</p>
<p>Ich: blöd stellen hilft hier auch nicht weiter.</p>
<p>S: was? warum?</p>
<p>Ich: wollt ihr mich verarschen?</p>
<p>S: sollen wir die wegstellen?</p>
<p>Ich: ich geh jetzt. aber vorher mache ich noch ein Foto.</p>
<p>S: das können wir doch lösen. Ich kannte ja das Café vorher gar nicht.</p>
<p>Ich: &lt;mache noch ein Foto&gt;</p>
<p>S: und jetzt?</p>
<p>Ich: Ihr holt eine Frau aus Hamburg um gegen Rassismus was vorzulesen und präsentiert diese Scheiße hier, ihr habt ja sperrangelweit den – -&lt;führe den Satz nicht zuende&gt;Wie gewaltvoll das für die PoC Studierenden hier ist, ach so, du weißt ja nicht, was das ist, ihr seid ja nicht mehr ganz dicht.</p>
<p>S: also, inhaltlich hast du völlig recht</p>
<p>Ich: das kannst du gar nicht beurteilen und auch nicht kontextualisieren.</p>
<p>S: das ist jetzt aber ignorant von dir! Du kennst mich doch gar nicht!</p>
<p>Ich: &lt;gehe raus und fahre nach Hamburg zurück.</p></blockquote>
<p>Sie schließt mit folgendem Aufruf:</p>
<blockquote><p><strong>Liebe weiße Antiras und Organisator_innen des Festival Contre Le Racisme in anderen Städten!</strong></p>
<p>Bitte erklärt diesen Menschen, was ihr Problem ist, denn ich bin zu müde dazu und muss mich damit beschäftigen, den Terror zu verdauen.<br />
Bitte erklärt doch auch präventiv dazu, warum die AStA meine Fahrt und Übernachtung trotzdem bezahlen muss.</p></blockquote>
<p>Inzwischen ist zumindest letzteres zugesagt und stand angeblich auch nie zur Debatte (wäre ja auch noch schöner gewesen), es gab anscheinend auch eine Entschuldigung der Organisatorin und andere <a href="http://medienelite.de/2011/10/28/to-whites-it-should-concern/" target="_blank">Blogs</a> haben den Vorfall bereits <a href="http://metalust.wordpress.com/2011/10/28/seufz/" target="_blank">aufgegriffen </a>und entsprechend <a href="http://berlin.ihollaback.org/2011/10/29/when-keeping-it-real-goes-wrong-12309-diesmal-rassistische-anti-rassismus-veranstaltungen/" target="_blank">kommentiert</a>. Unglaublich &#8211; zusätzlich zu den o.g. Zumutungen als solchen &#8211;  erscheint hingegen die hohe Anzahl der Kommentare, die Noah Sow für ihre Weigerung, die Lesung unter den gegebenen Umständen abzuhalten, angreifen und Schuldumkehr wie aus dem Lehrbuch der Dominanzreproduktion betreiben. Da all diese Kommentare  dokumentiert werden sollen, ohne den eigentlichen Kommentarthread zu zerschießen, hat Noah Sow sie à la <a href="http://www.hatr.org" target="_blank">hatr.org</a> in <a href="http://www.noahsow.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/Hatr_comments20111029_1o.doc" target="_blank">ein separates Dokument</a> ausgelagert &#8211; dort können wir einiges darüber lernen, wie es mit unseren weißdeutschen Abwehrreflexen und der Bereitschaft zur einer Antirassimusarbeit, die diesen Namen wirklich verdient, bestellt ist.</p>
<p><em>Update</em>: Hier eine weiterer deutlicher <a href="http://stoptalk.wordpress.com/2011/10/29/go-fuck-yourself/" target="_blank">Kommentar</a> zum Vorfall und die Reaktionen darauf.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24503&amp;md5=ad34207bd24203c4fb6376b2dfb207b9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mitlesen und mitmachen &#8211; kurz Notiertes in dieser Woche</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 07:14:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[CNN hat Apple&#8217;s neue iPhone-Stimme Siri zum Anlass genommen, Computer­stimmen zu untersuchen. Interessantes Detail: Geht es um autorität-vermittelnde Stimmen, klingen sie meist männlich, assistierende Stimmen dagegen weiblich. Welche Halloween feiern und sich dazu verkleiden möchte, denke bitte an die goldene Regel: Hauptsache sexy. Passend zu Halloween und einigen unsäglich rassistischen Kostümen, die wieder auf uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>CNN hat Apple&#8217;s neue iPhone-Stimme Siri zum Anlass genommen, <a href="http://edition.cnn.com/2011/10/21/tech/innovation/female-computer-voices/" target="_blank">Computer­stimmen zu untersuchen</a>. Interessantes Detail: Geht es um autorität-vermittelnde Stimmen, klingen sie meist männlich, assistierende Stimmen dagegen weiblich.</p>
<p>Welche Halloween feiern und sich dazu <a href="http://thehairpin.com/2011/10/have-a-sexy-little-halloween" target="_blank">verkleiden</a> möchte, denke bitte an die goldene Regel: Hauptsache sexy.</p>
<p>Passend zu Halloween und einigen <a href="http://saucy-sarah.tumblr.com/post/11738327654/im-glad-everyone-likes-our-poster-campaign" target="_blank">unsäglich rassistischen Kostümen</a>, die wieder auf uns warten werden: Eine Kampagne von “Students Teaching About Racism in Society” (Studierende die über Rassismus in der Gesellschaft aufklären).</p>
<p>Nach der Lingerie Football League (<a href="http://maedchenmannschaft.net/football-in-unterwasche/">Frauen spielen Football in Unterwäsche</a>, haha, sex sells, und werden dafür nicht mal anständig bezahlt) gibt es jetzt eine Youth Lingerie Football League. Da sind die Mädchen zwar angezogen, sollen aber das lustige Leben in sexy Lingerie trainieren. <a href="http://jezebel.com/5852175/youth-lingerie-football-league-is-worst-idea-ever" target="_blank">Worst idea ever, wie <em>jezebel</em></a> kommentiert und hat mit Sport auch nix zu tun.</p>
<p>Bei <em>xojane</em> beschreibt eine Frau, was in ihr vor sich ging, als der Mann, der sie vor Jahren vergewaltigt hatte,  sie <a href="http://www.xojane.com/sex/my-rapist-friended-me-facebook-and-all-i-got-was-lousy-article" target="_blank">bei facebook fand</a>. Schade nur, dass am Ende der Eindruck erweckt wird, als wäre sie ein bisschen selbst schuld gewesen: Hätte sie doch nur deutlicher gesagt, dass sie das nicht will…! (Danke an David für den Link).</p>
<p>In Österreich wurden vier <a href="http://diestandard.at/1319181249949/Auch-in-zweiter-Instanz-AbtreibungsgegnerInnen-verurteilt" target="_blank">Abtreibungsgegner_innen wegen Stalkings</a> verurteilt, berichtet <em>dieStandard</em>.</p>
<p>Jamie vom <em>Rookie Mag</em> hat erst spät <a href="http://rookiemag.com/2011/10/do-it-yourself/" target="_blank">Bekanntschaft mit Masturbation</a> gemacht. Trotzdem hat sie ein paar Fragen dazu beantwortet, jeweils mit der Anekdote einer Real-Live-Person aufgepeppt. Das hätte auch Cyndi Lauper gefallen:</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/bPHv1ih1K2k&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/bPHv1ih1K2k&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p><span id="more-24335"></span></p>
<p>Am Sonntag fanden in Tunesien die ersten Wahlen nach dem Sturz Ben Alis statt. <em>Al Jazeera</em> hat <a href="http://www.aljazeera.com/indepth/spotlight/2011tunisiaelection/2011/10/20111022104341755235.html" target="_blank">sechs Tunesierinnen</a> im Vorfeld zu ihren Hoffnungen und Ängsten interviewt.</p>
<p><em>NPR Or</em>g <a href="http://www.npr.org/blogs/health/2011/10/19/141526455/to-curb-abortions-opponents-focus-on-the-supply-side" target="_blank">berichtet</a> über eine Rekordzahl neuer bundesstaatlicher Restriktionen in den USA bei Abtreibungen, die vor allem die ausführende Seite im Blick hätten. So müssen sich Ärzte, Krankenhäuser und Kliniken an verstärkte Auflagen halten, wie die für Patienten und Personal getrennten Umkleideräume in Abtreibungskliniken, wie es neuerdings in Kansas verlangt wird.</p>
<p>In Marokko könnte es dagegen langsam zu einer <a href="http://english.alarabiya.net/articles/2011/10/15/171837.html" target="_blank">Ausweitung des Rechts auf Abtreibung</a> kommen, wie <em>Al Arabiya News</em> berichtet. Bisher waren Abtreibungen nur möglich, wenn das Leben der Schwangeren in Gefahr ist. Künftig soll es auch nach Vergewaltigungen und in Inzestfällen erlaubt sein, so Sozialministerin Nouzha Skalli.</p>
<p>Barbara Schöneberger for &#8220;Wetten, Dass…?&#8221; <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,793352,00.html" target="_blank">wünscht sich Hella von Sinnen</a> gegenüber dem <em>Spiegel</em>. Letzte Woche hat die 52-Jährige übrigens den Deutschen Comedypreis für ihr Lebenswerk erhalten.</p>
<p>Online in der <em>EMMA</em> stöbern. Das geht jetzt im neuen <a href="http://www.emma.de/service/emma-lesesaal/" target="_blank">EMMA-Lesesaal</a> und zwar für bisher erschienene 25.348 Seiten.</p>
<p><em>The Society Pages</em> <a href="http://thesocietypages.org/socimages/2011/10/24/how-useful-is-the-concept-of-sexual-orientation/" target="_blank">stellen die Frage</a>, wie aussagekräftig das Konzept der &#8220;sexuellen Orientierung&#8221; überhaupt ist, um individuelles Begehren zu beschreiben?</p>
<p>Eine <a href="http://umfrage.finch.bremen.de/index.php?sid=61923" target="_blank">Umfrage</a> zu persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierung, Gewalt und Belästigung im Internet haben die <em>frauenseiten.bremen</em> gestartet. Mitmachen dauert nur fünf Minuten.</p>
<p>Und dann bitte noch zwei Minuten Zeit haben für die <a href="http://www.standupforafricanmothers.com/" target="_blank">Petition</a> der <em>Stand Up For African Mothers</em>, die für Gesundheitsvorsorge von Müttern und Schwangeren eintreten und für die Unterstützung afrikanischer Hebammen.</p>
<p>Das Flash Mädchencafé in Wien schreibt: &#8220;Wir suchen nach weiblichen Street Artists ab 16 Jahren, um einer 4x5m Wand vor unserem Lokal, mitten im 7. Bezirk ein wenig mehr Farbe zu verleihen. Entwürfe könnt ihr bis zum 14. November an uns mailen oder vorbei bringen. Vielleicht finden sich ja hier Interessentinnen? Mehr info unter flash@jugendzentren.at.</p>
<p><strong>Termine:</strong></p>
<p>Am 2. November laden <a href="http://www.frauenkreise-berlin.de/LILO06/veranstaltungen.html" target="_blank">Terre des Femmes e.V. und Frauenkreise Berlin</a> zu einer Veranstaltung mit Rugiatu Turay aus Sierra Leone zum Thema Genitalbeschneidung ein.</p>
<p>Am 5. und 6. November wird in Berlin unter dem Titel &#8220;Wurzeln und Flügel&#8221; ein <a href="http://www.diversity-works.de/workshops/wurzeln_und_fluegel/" target="_blank">Seminar</a> für Adoptiveltern schwarzer Kinder angeboten.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24335&amp;md5=99f17e404e88f7d677727a23452cdce2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Love your Body Day!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 07:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna-Sarah</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist Love Your Body Day &#8211; Liebe-deinen-Körper-Tag! Hinter dem fröhlich machenden Namen verbirgt sich eine Kampagne der US-amerikanischen National Organization for Women (NOW) Foundation. Seit 1998 ruft NOW einmal jährlich den Love Your Body Day aus, um für die mediale Vermittlung  positiver Körperbilder zu werben und Alternativen zu den unrealistischen und oftmals schädlichen Schönheitsstandards [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 199px"><a href="http://loveyourbody.nowfoundation.org/posters/contest-2011/cat2.html" target="_blank"><img class="   " style="border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px;" src="http://loveyourbody.nowfoundation.org/posters/contest-2011/hollis.jpg" alt="Die Abbildung, Siegermotiv eines Plakatwettbewerbs, zeigt das gelb-violett-pink-kolorierte Foto eines bekleideten weiblichen Oberkörpers. Die abgebildete Person hält einen Bilderrahmen in den Händen, an dessen oberen Rand ein herzförmiger Anhänger gebunden ist, der vor ihrem Körper herabhängt. Die Beschriftung sagt: &quot;You are a masterpiece&quot;." width="189" height="252" border="0" /></a><p class="wp-caption-text">Siegerinnenentwurf des &quot;Love Your Body&quot; Poster Contests von Kyla Hollis</p></div>
<p>Heute ist <a href="http://loveyourbody.nowfoundation.org/" target="_blank">Love Your Body Day</a> &#8211; Liebe-deinen-Körper-Tag! Hinter dem fröhlich machenden Namen verbirgt sich eine Kampagne der US-amerikanischen National Organization for Women <a href="http://www.nowfoundation.org/" target="_blank">(NOW) Foundation</a>. Seit 1998 ruft NOW einmal jährlich den Love Your Body Day aus, um für die mediale Vermittlung  positiver Körperbilder zu werben und Alternativen zu den unrealistischen und oftmals schädlichen Schönheitsstandards anzubieten, mit denen Mädchen und Frauen fortwährend konfrontiert sind. Laut NOW beeinflussen derartig verzerrte Körperbilder nach wie vor die Gesundheit und das Wohlbefinden von Frauen negativ, was sich auch auf den gesellschaftlichen Status von Frauen auswirkt. So seien Studien zufolge 80% der US-amerikanischen Frauen mit ihrem Äußeren unzufrieden, 10 Mio. Frauen litten an Essstörungen. Was lässt sich nun dagegen tun? NOW gibt <a href="http://loveyourbody.nowfoundation.org/whatyoucando.html" target="_blank">praktische Tips</a> (in englischer Sprache).</p>
<p>Liebe deinen Körper &#8211; manchmal ist das leichter gesagt als getan. Was macht ihr (nicht nur) heute, um euch mit eurem Äußeren und Inneren wohl zu fühlen? (Bei dieser Frage hab ich jetzt übrigens eher keine Beautytipps im Sinn ;-) )</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=24177&amp;md5=40fbe14c9e31917ead2d077c3c4296eb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Arm aber Feminist_in – die News der Woche</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 09:19:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gefährliches Mackerverhalten in der Tierwelt: Aufdringliche Guppymännchen schaden kooperativen Gruppen und machen Weibchen aggressiv, meldet Gehirn und Geist. Das Magazin Antidote glamourisiert in seiner Modestrecke Armut. Jezebel nutzt das, um Zahlen über die traurige Realität wachsender Bedürftigkeit zu liefern. Nix Glamour. Auch nah am Existenzminimum bewegt sich JD Samson. Gegenüber der Huffington Post schreibt das &#8220;Le [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gefährliches Mackerverhalten in der Tierwelt: Aufdringliche Guppymännchen schaden kooperativen Gruppen und machen Weibchen aggressiv, <a href="http://www.gehirn-und-geist.de/artikel/1124756&amp;_z=798884" target="_blank">meldet</a> <em>Gehirn und Geist</em>.</p>
<p>Das Magazin <em>Antidote</em> glamourisiert in seiner Modestrecke Armut. <em>Jezebel</em> <a href="http://jezebel.com/5846958/new-homeless+inspired-fashion-spread-is-super-tasteful" target="_blank">nutzt</a> das, um Zahlen über die traurige Realität wachsender Bedürftigkeit zu liefern. Nix Glamour.</p>
<p>Auch nah am Existenzminimum bewegt sich JD Samson. Gegenüber der <em>Huffington Post</em> <a href="http://www.huffingtonpost.com/jd-samson/i-love-my-job-but-it-made_b_987680.html" target="_blank">schreibt</a> das &#8220;Le Tigre&#8221;-Mitglied von den Schwierigkeiten, ihren Job zwar zu lieben, aber kaum davon leben zu können. Von &#8216;zukünftig davon leben können&#8217; mal ganz zu schweigen.</p>
<p>Nicht nur JD Samson braucht Kohle, auch zwei feministische Projekte brauchen Unterstützung: Noch 15 Tage kann für die geplante Dokumentation über Riot Grrrl-Pionierin Kathlee Hanna <a href="http://www.kickstarter.com/projects/1558491775/the-punk-singer-the-documentary-about-kathleen-han" target="_blank">gespendet</a> werden. Die ING-DiBa spendet je 1.000 Euro an die beliebtesten 1.000 Vereine. Das <a href="https://verein.ing-diba.de/kultur/10245/ruby-tuesday-ev---rock-camp-fr-mdchen" target="_blank">Girls Rock Camp</a> freut sich über deine Stimme!</p>
<p>Das ist <em>Welt Online</em> eine <a href="http://www.welt.de/politik/ausland/article13652228/Transsexuelle-zieht-ins-polnische-Parlament-ein.html" target="_blank">Meldung</a> wert: Die transsexuelle Anna Grodzka zieht ins polnische Parlament ein.</p>
<p>Herzensapplaus für das <a href="http://himbeerworld.tumblr.com/post/11233301785/a-while-back-at-the-entrance-of-a-gym-there-was" target="_blank">Posting</a> von <em>Himbeerworld</em> und ihrer kleinen Anekdote über die Reaktion auf den Werbespruch eines Fitnessstudios, ob man den Sommer als Wal oder als Meerjungfrau begehen wolle.</p>
<p><strong>Termine:</strong></p>
<p>Es ist wieder Zeit für Rampenfiber, äh <a href="http://www.fibrig.net/?p=505" target="_blank">rampenfibrig</a>, die kleine Schwester des queerfeministischen Musikfestivals in Wien. Am 15. Oktober gibt es einen Abend lang Musik mit queerfeministischer Raumnahme aka Raum-Körper-Manifest.  Klingt spannend!</p>
<p>Außerdem am 15. Oktober in Wien: Das <a href="http://fz-bar.wolfsmutter.com/termine.html" target="_blank">Frauenfest</a> im FrauenLesbenMädchenZentrum. Los geht es ab 18 Uhr mit  Rundgang durchs Haus, Kabarett, Lesung, Theater und Konzerten. Gestärkt werden kann sich außerdem am veganen Buffet.</p>
<p>Weitere Slutwalks gibt es am 15. Oktober in <a href="http://slutwalkbielefeld.wordpress.com/" target="_blank">Bielefeld</a> und <a href="http://www.slutwalkleipzig.blogspot.com/" target="_blank">Leipzig</a>!</p>
<p>Und wer am 15. weder in Wien noch auf Slutwalk-Mission aber in der Hauptstadt ist, der kommt zum <a href="http://maedchenmannschaft.net/barcamp-frauen-2011/" target="_blank">Barcamp Frauen</a> in die Kalkscheune.</p>
 <p><a href="http://maedchenmannschaft.net/?flattrss_redirect&amp;id=23806&amp;md5=ad87efc9a6ff8c236aaf71d93b569c6d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der lange Arm der Pseudowissenschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 13:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silviu</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder werden &#8220;den Unterschieden zwischen Mann und Frau“ lange Artikel in den Mainstream-Medien gewidmet. Auf Spiegel-Online gibt es sogar eine spezielle Themenseite, die den mehr oder weniger expliziten Anspruch hat, die wichtigsten Ergebnisse der Wissenschaft zu diesem beliebten Themenkomplex zu popularisieren. Doch sofort kommt der erste Schock durch das total stereotypische „Aufmacher-Bild“: Er und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Immer wieder werden &#8220;den Unterschieden zwischen Mann und Frau“ lange Artikel in den Mainstream-Medien gewidmet. Auf <em>Spiegel-Online</em> gibt es sogar eine spezielle <a href="http://www.spiegel.de/thema/maenner_und_frauen/" target="_blank">Themenseite</a>, die den mehr oder weniger expliziten Anspruch hat, die wichtigsten Ergebnisse der Wissenschaft zu diesem beliebten Themenkomplex zu popularisieren. Doch sofort kommt der erste Schock durch das total stereotypische „Aufmacher-Bild“: Er und Sie, den aktuellen Schönheitsidealen perfekt entsprechende, weiße, junge, moderne Adam und Eva vor grünem Waldhintergrund, also vermutlich in Rousseaus Naturzustand.</p>
<p>Der erste Eindruck täuscht leider nicht: Bei den meisten Texten der Rubrik – und <em>Spiegel-Online</em> ist nur das bekannteste Beispiel – handelt es sich um leichte Lektüren, die sich bei Kaffee- und Cocktail-Party-Gesprächen schnell reproduzieren lassen und gut unter dem Motto „Die LeserInnen bloß nicht überfordern!“ stehen könnten. Einer der letzten Beiträge auf der Themenseite verspricht zum Beispiel eine Lösung für das Problem, <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,782081,00.html" target="_blank">warum Frauen besser über Kummer reden können</a>. Doch schon der Lead-Absatz dämpft die Erwartungen: „US-Psychologen haben jetzt eine Erklärung gefunden. Aber ist die wirklich logisch?”.</p>
<p>Nach einer kritischen Lektüre des Artikels muss nicht nur festgestellt werden, dass die Antwort auf die ursprüngliche Frage völlig ausbleibt, und der Titel sich als billiger Trick entpuppt. Darüber hinaus wird klar, dass selbst die zu popularisierende „Wissenschaft“ oberflächlich und letztendlich nichtssagend ist. Jungs und Mädchen wurden gefragt, warum sie über persönliche Probleme reden, oder warum sie dies eben vermeiden; mehr Jungs als Mädchen geben an, dass sie solche Gespräche „sinnlos“ finden und dass sie sich dabei „weird“ fühlen; die „Wissenschaftler“ nehmen dies ernst und für bare Münze; es finden keine weiteren Tests und kein Interpretieren von Ergebnissen statt.</p>
<p>Ohne Wenn und Aber haben solche Texte – im Spiegel und in zahlreichen anderen Magazinen – einen ziemlich großen Einfluss auf die Mainstream-LeserInnen. Und mehrere Fragen liegen nahe: Wieso merkt niemand, dass hier der Unterschied zwischen dem vermeintlichen Anspruch und dem konkreten Inhalt lächerlich hoch ist? Warum fällt niemandem auf, dass eine solche „Studie“ wenig Ernstzunehmendes, geschweige denn Wissenschaftliches zu bieten hat? Dazu nur eine erste Konklusion: Aufklärung darüber, wie gute, kritische Sozialwissenschaft auszusehen hat, gehört als Priorität auf die feministische Agenda. Denn die Emanzipation von Pseudopsychologie ist ein wichtiger Teil der allgemeinen Emanzipation. <strong></strong></p>
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		<series:name><![CDATA[Neues vom Quotenmann]]></series:name>
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		<title>Feminism lesen und gucken: Die Blogschau</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 08:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Verena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwzorza guckt TV und entdeckt einen Beitrag über die libanesische HipHopperin Malikah. Allerdings kommt auch das ZDF nicht an Stereotypen wie jung und sexy vorbei. Ist ja auch total einfallsreich. Im Comic-Fieber: Ti_Leo rezensiert zwei Comicneulinge. Wonder Woman von Brian Azzarello und Catwoman von Judd Winick. Die eine ist top, die andere flop&#8230; Afrika Wissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zwzorza</em> guckt TV und <a href="http://blog.zwzora.de/2011/09/politische-hardcore-rapperin-vs-sexy-queen-of-arab-rap/" target="_blank">entdeckt</a> einen Beitrag über die libanesische HipHopperin Malikah. Allerdings kommt auch das ZDF nicht an Stereotypen wie jung und sexy vorbei. Ist ja auch total einfallsreich.</p>
<p>Im Comic-Fieber: <em>Ti_Leo</em> rezensiert zwei Comicneulinge. <a href="http://tileo.wordpress.com/2011/09/26/dc-new-52-wonder-woman-1-review-%E2%80%93-amazonen-ftw/" target="_blank">Wonder Woman</a> von Brian Azzarello und <a href="http://tileo.wordpress.com/2011/09/23/dc-new-52-catwoman-1-review-%E2%80%93-wo-ist-catwoman-ich-kann-sie-nicht-finden/" target="_blank">Catwoman</a> von Judd Winick. Die eine ist top, die andere flop&#8230;</p>
<p><em>Afrika Wissen Schaft</em> <a href="http://afrikawissenschaft.wordpress.com/2011/09/26/zum-tod-von-wangari-maathai" target="_blank">widmet</a> der verstorbenen Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai einen Nachruf. <a href="http://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/wangari-maathai" target="_blank">Mehr</a> zu Maathai ist auch bei <em>fembio</em> nachzulesen.</p>
<p>Ein <em>Fremdwörterbuch</em> träumt vom eigenen Modeblog. Aber stattdessen <a href="http://ein-fremdwoerterbuch.blogspot.com/2011/09/mode-weniger-ist-mehr-qualitat-statt.html" target="_blank">äußer</a>t sie sich erstmal in einem Posting über Qualität und Quantität in der Mode, Konsumwahn und was statt dem neuesten Fummel wichtig sein kann.</p>
<p>Der Band &#8220;Karriere eines konstruierten Gegensatzes: zehn Jahre &#8216;Muslime versus Schwule&#8217;&#8221;, herausgegeben von Koray Yilmaz-Günay, greift die seit dem 11. September 2011 verschärften Debatten in der BRD zum &#8220;Islam&#8221; auf. In der <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/09/25/rezensiert-karriere-eines-konstruierten-gegensatzes-zehn-jahre-muslime-versus-schwule/" target="_blank">Rezension</a> im <em>Mädchenblog</em> heißt es dazu:</p>
<blockquote><p>Der Band […] führt das für die Debatte unentbehrliche Wissen prononciert zusammen. Er vereinigt Beiträge seit 2003, die neu abgedruckt wurden, und eigens für diesen Band verfasste. Es werden historische Traditionen herausgearbeitet, die im Kolonialismus wurzeln. Es kommen konkrete Erfahrungsberichte und quantitative Auswertungen vor. Und es wird vor allem nachgezeichnet, wie verstärkt seit 2001 – aber auch bereits zuvor – rassistische Entwicklungen in lesbischen und schwulen mehrheitsdeutschen Communities um sich griffen, wie CSDs mittlerweile zu „White Prides“ verkommen, bei denen man sich westlich der vermeintlichen eigenen Überlegenheit und der vermeintlichen Unzivilisiertheit „des Anderen“ versichert.</p></blockquote>
<p>Noch mal <em>Mädchenblog: </em>Pia regt sich über die <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/09/26/das-scheue-reh-und-der-boese-wolf/" target="_blank">aktuelle Kindermodenkollektion</a> von Lidl auf. Rehkitze als Motiv für das schüchterne, verletztliche Mädchen und Wolfmotive für den bösen, aggressiven Jungen. Da hol doch mal einer Rotkäppchen&#8230;</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/ROTKAEPPCHEN.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-23709" title="ROTKAEPPCHEN" src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/ROTKAEPPCHEN.jpg" alt="" width="450" height="318" /></a><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/ROTKAEPPCHEN.jpg"><br />
</a></p>
<p>Und <em>Mädchenblog</em> zum Dritten: Die <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2011/09/28/look-good-in-all-you-do/" target="_blank">Werbekampagne</a> eines kanadischen FriseurInnengeschäfts sorgt für Kritik: Zu sehen ist eine aufwendig, perfekt wirkende Frau mit einem blauen Auge, hinter der ein Mann in dominanter Pose steht.</p>
<p>Eine <a href="http://queernews.at/archives/2648" target="_blank">neue Entscheidung</a> gibt es im Ranftle-Fall, in dem es um den Nachlass eines homosexuellen US-Amerikaners an seinen Ehemann geht. Queernews berichtet.</p>
<p><em>Hanhaiwen</em> fordert zum <a href="%20http://hanhaiwen.wordpress.com/2011/09/28/jetzt-gedanken-machen-fur-den-ada-lovelace-tag/" target="_blank">Gedankensturm</a> für den kommenden Ada-Lovelace-Day am 7. Oktober auf.</p>
<p>Die <em>Lesbomatin</em> ist vom BH-Zwang genervt und <a href="http://lesbomat.wordpress.com/2011/09/28/kann-man-den-bh-vergessen/" target="_blank">fragt</a> augenzwinkernd, ob er gar die europäische Antwort auf die Burka ist.</p>
<p>Willkommen in der Blogsphäre: <em><a href="http://kasimpasainternational.blogspot.com/" target="_blank">Kasimpasa International</a>.</em></p>
<p>Nicht neu, aber trotzdem einen <a href="http://berlin-woman.de/" target="_blank">Klick</a> wert: <em>Berlin-Woma</em>n, das Online-Magazin für Berliner Stadtkultur mit einem &#8220;weiblichen&#8221; Blick.</p>
<p>Und einen <strong>Termin</strong> gibt es auch noch: Das Magazin <em>Feigenblatt</em> <a href="http://www.feigenblatt-magazin.de/2011-09-22_feigenblatt-prasentiert-warm-up-film-furs-porn-film-festival-2011.html" target="_blank">präsentiert</a> am 2. Oktober das Warmup für das Porn-Film-Festival, das vom 26. bis 30. Oktober in Berlin stattfindet. Gezeigt wird &#8211; unter Anwesenheit der Regisseurin Jennifer Lyon Bell der Film &#8220;Skin. Like. Sun.&#8221;, sowie mit &#8220;Headshot&#8221; eine ältere Arbeit der Regisseurin.</p>
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		<title>Das Frauen- und Männerbild der GQ</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 13:04:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Helga</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weibsbilder Mannsbilder]]></category>
		<category><![CDATA[GQ]]></category>
		<category><![CDATA[Medienthemen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn wir schon über die GQ und ihre Titelbilder reden, lohnt sich ein genauer Blick darauf. Denn tatsächlich hat die Zeitschrift im Unterschied zu anderen Magazinen auch Männer auf dem Cover – Männer und Frauen werden trotzdem noch lange nicht gleichberechtigt behandelt, wie ein Blick in die Heftübersicht der letzten Jahre zeigt. Dies sind die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg02.met.vgwort.de/na/1f4610ad7ba44bf58d260ee14ad9fdd7" width="1" height="1" alt=""/>Wenn wir schon über die <a href="http://maedchenmannschaft.net/frauen-unerwuenscht-der-wirbel-um-die-deutsche-wired-als-netzpolitik-analogie/"><em>GQ</em> und ihre Titelbilder</a> reden, lohnt sich ein genauer Blick darauf. Denn tatsächlich hat die Zeitschrift im Unterschied zu anderen Magazinen auch Männer auf dem Cover – Männer und Frauen werden trotzdem noch lange nicht gleichberechtigt behandelt, wie ein <a href="http://abo.gq-magazin.de/gq/25/shop/group/2/2/" target="_blank">Blick in die Heftübersicht</a> der letzten Jahre zeigt.</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/GQ-2011.png"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/GQ-2011.png" alt="Zu sehen sind sechs Titelbilder von 2011 der Zeitschrift GQ" title="GQ-Titelbilder 2011" width="450" height="382" class="aligncenter size-full wp-image-22879" /></a></p>
<p>Dies sind die Bilder der letzten sechs Ausgaben. Zunächst tatsächlich Daniel Craig, dargestellt im Porträt mit Drei-Tage-Bart und der Überschrift „Härter werden!“ Dagegen ist keine einzige Frau im Porträt zu sehen, höchstens bis zur Hüfte und dann mit einem überbordenden Ausschnitt. Jede einzelne ist dagegen stark sexualisiert abgebildet. Laszive Blicke, provokant geöffnete Beine, High Heels, nackte Haut, sich selbst anfassen soweit das Auge reicht. Die Überschriften: „Das macht uns scharf“ oder „Ich will es!“</p>
<p>Kein Zufall, wie der Blick weiter zurück ins Archiv zeigt. <span id="more-22876"></span> </p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/GQ-2009.png"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/GQ-2009.png" alt="Zu sehen sind sechs Titelbilder von 2009 der Zeitschrift GQ" title="GQ-Titelbilder 2009" width="450" height="377" class="aligncenter size-full wp-image-22878" /></a></p>
<p>Auch 2009 waren die Männer vollständig bekleidet und posieren lässig, während weibliche Titelmodelle deutlich textilfreier die wildesten Verrenkungen machen. Ebenfalls auffällig: Mit Ben Stille, Justin Timberlake und Bastian Schweinsteiger sind verschiedene (popkulturelle) Sparten vertreten, die weiblichen Modelle sind dagegen alle Models.</p>
<p><a href="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/GQ-2005.png"><img src="http://maedchenmannschaft.net/wp-content/uploads/2011/09/GQ-2005.png" alt="Zu sehen sind sechs Titelbilder von 2005 bis 2006 der Zeitschrift GQ" title="GQ Titelbilder 2005 bis 2006" width="450" height="385" class="aligncenter size-full wp-image-22881" /></a></p>
<p>Noch krasser zu sehen ist die Diskrepanz auf diesen Bildern von 2005 und 2006. Jeder Mann trägt Anzug, jede Frau Unter- und Nachtwäsche. Robbie Williams darf sich gar mit zwei unbekannten und gesichtslosen Nackten schmücken, die ganze Fotoreihe heißt „Starke Männer“. Neben Seal pragt seine Frau Heidi, natürlich ebenfalls nur im Höschen. Und Jens Lehmann steht stellvertretend für die „mächtigsten Männer der WM“.</p>
<p>Geschlechterrollen aus den Fünfzigern: Männer sind stark, mächtig, hart und seriös gekleidet. Frauen sind zunächst Anschauungs- oder sogar Dekoobjekte, stets verfügbar und schrecken vor keinen Schmerzen zurück, um ihren Körper ordentlich zu präsentieren.</p>
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