Einträge mit dem Tag ‘Männlichkeit’


“Die EU-weite Quote wird kommen wie das Amen in der Kirche” – Kurz Notiert

16. März 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 97 von 152 der Serie Kurz notiert

Auch an der Elfenbeinküste gibt es seit Monaten blutige Proteste, nachdem es bei der Präsidentschaftswahl Anfang Dezember keinen Sieger gegeben hatte. Das Verfassungsgericht hatte dem Oppositionsführer Alassane Ouattara den Sieg aberkannt. Truppen des bisherigen Präsidenten Laurent Gbabgo haben nun sechs Teilnehmerinnen einer Frauendemonstration getötet.

FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin (FDP) sagt: “Die EU-weite Quote wird kommen wie das Amen in der Kirche”.

Auf linksnet findet ihr eine Debatte über Rassismus, Ressentiment und Islamkritik u.a. mit Birgit Rommelspacher.

Die LA Times berichtet von einem neuen Trend in Japan. Immer mehr Frauen wollen nicht mehr bei ihrer angeheirateten Familie begraben werden, sondern alleine oder nur zusammen mit ihrem Ehemann. Dies verlangt bisher die stark patriarchalische Tradition, für Frauen, die mit ihren angeheirateten Verwandten nicht zurecht kommen, bedeutet es aber „eine Form der ewigen Folter“ die sie nicht länger hinnehmen wollen.

Der Zweiwochendienst stellt die neue Datenbank „Gender Medizin“ vor. Mediziner_innen und interessierte Laien finden dort aus rund 10.000 Studien aufbereitete Daten zu Geschlechterdifferenzen bei Krankheiten.

In einem Interview mit DerStandard wirft die Informatikerin und Professorin an der Abteilung für Gender und Diversitätsmanagement Edeltraud Hanappi-Egger einen Blick auf hartnäckige maskuline Stereotype und die Systematik der Diskriminierung.

Die für Samstag, 19. März 2011, geplante Demo in Wien auf der Wiener Ringstraße (wir berichteten) steht unter dem Titel “AUS! Aktion Umsetzung. Sofort”. Ziel ist es, 20.000 Teilnehmerinnen auf den Ring zu bringen, so die Plattformsprecherin Petra Unger bei einer Pressekonferenz.

Laut der Berliner Zeitung muss sich jede dritte erwerbstätige Frau in Deutschland mit einem Niedriglohn begnügen: Insgesamt seien 68 Prozent aller Niedriglöhner_innen Frauen.

Auf F-Bomb lest ihr einen sehr guten Überblicksartikel zu Vergewaltigungsmythen und rape culture.

In ihrer Diplomarbeit „Caprasik – Verwickelt“ stellt Ayse Tasci die Vielfalt der Kopftücher vor. Um einmal nachzudenken, wessen Kopf eigentlich darunter steckt.

Auf Womanist Musing erklärt Loretta Ross, wann die Bezeichnung Women of Color zum ersten Mal benutzt wurde (inklusive Transkript).

Schließlich noch der Hinweis auf eine Online-Studie von Julia Trulley im Rahmen ihrer Abschlussarbeit: Es geht um Frauenzeitschriften und Wirtschaftsthemen.


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Gender Studies – Aus der Wissenschaft in die Blogwelt

2. Dezember 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 57 von 103 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Die Bloggerin heute ist im Dezember Star-Gast des Monats bei Missy Online:

DENKWERKSTATT.wordpress.com

Wie heißt du?
Brigitte.

Seit wann bloggst du?
Ein privates Blog habe ich seit 2007. 2008 habe ich (im Team) zur Fußball-Europameisterschaft in Österreich gebloggt, die Denkwerkstatt gibt es seit Dezember 2009.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Grundsätzlich schreibe ich einfach gerne und genieße die Vorteile des Bloggens: Keine Zeichenvorgaben, keine Advertorials, kein Zeitdruck. Mein jüngstes Projekt habe ich ins Leben gerufen, weil ich Gender Studies studiere und auf diese Weise meine Gedanken „zu Papier“ bringen kann. Überhaupt habe ich das dringende Bedürfnis, den Gender Studies und den genialen Denker_innen dahinter Öffentlichkeit zu verschaffen. Ein besonderes Anliegen ist mir die Diskussion um Männlichkeit(en), die aktuell leider stark von Konservativen vereinnahmt wird.

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Emanze statt Nikolaus: Termine im Dezember

29. November 2010 von Magda

Auch im Dezember sammeln wir que(e)r durch die Republik feministische Partys, Diskussionsrunden, Ringvorlesungen, Ausstellungen und Proteste. Wenn wir eine Veranstaltung in deiner Nähe vergessen haben, schreib’ uns unter post[at]maedchenmannschaft[punkt]net oder poste sie hier in die Kommentare. Universitäre Veranstaltungen sind i.d.R. auch Nicht-Studierenden zugänglich.

Zunächst ein Terminhinweis, der sich ausschließlich an Schwarze Menschen, Migrant_innen und People of Colour richtet. Nur noch bis heute könnt ihr euch für einen viertägigen Empowerment-Workshop des Antidiskriminierungs- netzwerkes Berlin des TBB im Dezember anmelden.

1. Dezember

Berlin:Lebendige Männlichkeiten – maskulines Leben. Eine gendertheoretische Kulturgeschichte des biologischen Lebensbegriffs” mit Kerstin Palm (im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung “Arenen der Männlichkeit” der TU Berlin, die noch bis Februar geht).

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Que(e)r durch Deutschland: Feministische Filme, Partys, Diskussionen und Proteste

1. November 2010 von Magda

Der November ist grau und langweilig? Nicht mit diesen Veranstaltungen! Que(e)r durch Deutschland, Österreich und die Schweiz: feministische Filme, Partys, Diskussionsrunden, Ringvorlesungen und Proteste. Wenn wir eine Veranstaltung in deiner Nähe vergessen haben, schreibe uns unter post[at]maedchenmannschaft[punkt]net oder poste sie hier in die Kommentare. Universitäre Veranstaltungen sind i.d.R. auch Nicht-Studierenden zugänglich.

Die bereits begonnene Ringvorlesung der LMU München hat den Titel “Perspektiven der Geschlechterforschung auf Körper – Wissen – Praxis”, unter anderen mit dabei: Angela McRobbie!

Auch schon angefangen hat die Ringvorlesung der HU Berlin “Geschlecht in Wissenskulturen. Postkoloniale und queer-theoretische Perspektiven”.

An der Martin-Luther-Universität in Halle findet in diesem Semester eine Veranstaltungsreihe namens “Que(e)r einsteigen” statt, der Terminplan verspricht ein spannendes Halbjahr.

Ab dem 3. November veranstalt die TU Berlin eine öffentliche Ringvorlesung mit dem Titel “Arenen der Männlichkeit”.

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Über niedliche Karrieristinnen und Vagina-Lovers

20. Oktober 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 57 von 152 der Serie Kurz notiert

Susanne Frömel kommentiert im Süddeutsche Zeitung Magazin Niedlichkeit als Karrieremittel: “Ganz und gar unerträglich”.

DieStandard.at berichtet über ein Gerichtsurteil des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Arabischen Emirate gegen einen Mann, der seine Frau und Tochter schlug. Unglaublich: Das Gericht erklärte den Angeklagten zwar für schuldig, wies aber zugleich darauf hin, dass das “islamische Recht die Züchtigung der Ehefrau erlaube, wenn sie keine Spuren hinterlasse”.

Netzpiloten macht auf ein Projekt von der Saudi-Araberin Amira Al Sharif aufmerksam, die gerade in New York Fotografie studiert. In dem am 23. November startenden Projekt möchte Al Sharif das Leben junger amerikanischer Frauen dokumentieren und die so entstandenen Fotografien mit Bildern ihrer “Schwestern” aus Jemen, wo sie aufgewachsen ist, kontrastieren.

ElanTheMag berichtet über die erste LKW-Fahrerin in Gaza-Stadt.

Quelle: twitter.com/danilo

Quelle: twitter.com/danilo

Bitte melden: Die Künstler_innen der Streetartaktion “Ich liebe meine Vagina” werden gesucht.

Weil ein paar High School Schülerinnen im amerikanischen Bundestaat Alabama sich nicht an die Kleiderordnung ihres Abschlussballs gehalten haben, wurden sie teils mit körperlicher Züchtigung bestraft, wie Patrick auf seinem Blog Derangierte Einsichten beschreibt.

Zu Männlichkeit und Performanz bloggt Lisa auf Sociological Images.

Wir schrieben bereits über die Greueltaten im Kongo. Wie SpiegelOnline berichtet, demonstrierten viele Opfer nun offen gegen die sexuelle Gewalt im eigenen Land. Der Protestzug wurde von der First Lady des Landes angeführt.

Zur Integration von Hausfrauen in den Arbeitsmarkt schreibt unsere Barbara für den WDR 5 Politikum (PDF).

Zum Schluß noch ein Termin: Morgen, am Donnerstag den 21. Oktober, wird im Berliner Silverfuture (Weserstr. 206) ein Film im Rahmen der Kampagne „Stop Trans*-Pathologization 2012“ gezeigt. Diagnosing Difference fragt “How does it feel to have your gender identity included in the Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders?”

Mehr aktuelle Termine zu feministischen Ausstellungen, Konferenzen und Workshops haben wir bereits hier aufgelistet. Wenn wir eine Veranstaltung vergessen haben, postet sie einfach in die Kommentare.


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Ein Mann, der Männlichkeit abschaffen will

14. Oktober 2010 von Helga

Auf altmuslimah.com veröffentlichte Jehanzeb Dar vor kurzem einen Text mit der sehr provokanten Überschrift „Männlichkeit ausrotten“. Das, so erklärte er sogleich, habe nichts mit Rückschritt oder Selbsthass zu tun, sei nicht gegen Männer gerichtet und bedeute auch nicht die Abschaffung heterosexueller Männer. Bei den radikalen Veränderungen von sich selbst und der Gesellschaft ginge es vielmehr um die Eliminierung von schädlichen und gefährlichen Gesellschaftsnormen und -zwängen.

Als pakistanisch-amerikanischer Moslem sieht er einerseits den Einfluss von Sexismus, Rassismus, Homo- und Islamophobie auf Männlichkeitsbilder, andererseits auch Vorgaben in süd-asiatischen und/oder muslimischen Gesellschaften. Mit der Migration nach Nordamerika seien dabei noch einmal ganz andere Probleme entstanden, die leider noch weniger erforscht sind.

Die Notwendigkeit zur Abschaffung von Männlichkeitsbildern sieht Dar in dem ansonsten stattfindenden Ausschluss:

If to be “feminine” is to be compassionate, caring, and Loving, can a man not have those traits as well? And if to be “masculine,” according to those who argue that there are positive things about “masculinity,” is to be protective, confident, and assertive, is that to say women cannot have those qualities?

Wenn „weiblich“ sein bedeutet, mitfühlend, fürsorglich und liebevoll zu sein, kann ein Mann diese Wesenszüge nicht auch haben? Und wenn „männlich“ sein, gemäß denen, die positive Dinge in „Männlichkeit“ sehen, bedeutet, beschützend, selbstbewußt und durchsetzungsfähig zu sein, sagt man damit nicht, dass Frauen diese Qualitäten nicht besitzen?

Stattdessen plädiert er für ein neues Bild der Menschlichkeit – ohne Objektivierung oder Label, entwickelt von Männern und Frauen zusammen. In Zeiten, in denen ansonsten lieber Schuldfragen hin- und hergeschoben werden und über statt mit Betroffenen gesprochen wird, ein wichtiger Ansatz. Hier und jetzt in Deutschland vielleicht auch kaum zu glauben, aber die Kommentare in Dars eigenen Blog Muslim Reverie sind fast ausschließlich zustimmend.


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Frauenpower macht Machos sauer

13. Oktober 2010 von Katrin

Warum schickt der Typ jetzt einen Porno? Wieso redet der nur über Geschlechtsorgane, wenn es doch hier um Gleichberechtigung geht? Habt ihr euch das schon einmal gefragt? Warum gehen viele Maskulisten in ihren Foren und anderswo oft gleich auf die “Ficken!”-Ebene, wenn sie sich mit Feministinnen auseinander setzen?

Sexuelle Beschimpfungen von starken Frauen, insbesondere von Frauen, die sich für Geschlechterdemokratie einsetzen, sind ein Phänomen, das nicht erst im Internet-Zeitalter auftrat. Schon die Feministinnen der 2. Welle durften sich von Männern anhören, dass sie einfach mal wieder richtig Sex haben müssten, dann wären sie auch nicht so ätzend.

Jüngste Auslassungen von vermutlich Männern in verschiedenen Internetforen fügen sich in dieses uralte Muster. Endlich könnte es eine Antwort geben, warum diese Männer so reagieren:

“Männer, die sich in irgend einer Weise in ihrer Männlichkeit herabgesetzt fühlen, reagieren darauf in einer sexualisierten Weise.”

sagt Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke hier in seiner samstäglichen Erklärungs-Kolumne bei Radio 1 (MP3; unbedingt bis zum Ende hören, da es dort interessant wird)

So hätten “Machos”, die unter wissenschaftlichen Bedingungen mit vermeintlichen Frauen  gechattet hatten, die ihnen Sachen schrieben, welche ihre Männlichkeit angriffen, mit dem Schicken von Pornos reagiert.

Also Ladies, wenn euch mal wieder Typen sexualisiert beleidigen oder Pornos schicken, dann immer daran denken: Offenbar stellt eure Frauenpower eine Gefahr für ihr männliches Selbstbewusstsein dar. Ooooch.


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Neues von den bloggenden Ladies

7. August 2010 von Magda
Dieser Text ist Teil 70 von 158 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Die Kratzbürste und der Mädchenblog haben unterschiedliche Ansichten zu Iris Dankemeyers Artikel “Fuck Polyamory“.

Die Denkwerkstatt führte zum Thema “Feminisierungs-Krisen und Väterrechtlern” ein Interview mit Paul Scheibelhofer, Nachwuchswissenschaftler und Soziologe, der vorwiegend zu den Themen Männlichkeit, Migration, Rassismus und Jugend forscht. (Teil 1 und Teil 2).

Julia Seeliger antwortet auf Alice Schwarzers Brief an Kachelman und rät ihr in der taz zum Abtreten. Dodo vom Mädchenblog kritisiert die Art und Weise, wie Seeliger Kritik an Schwarzer übt.

Zu deutsch: Müssen Frauen nackt sein, um ins Met. Museum zu gelangen? Weniger als 5% der Künstler_innen im Bereich der Modernen Kunst sind Frauen, aber 85% der Nackten sind weiblich.

Annina von Girls Can Blog erinnert uns an ein bekanntes Bild der Guerrilla Girls von 1989. Neugierig, wie viele Künstlerinnen mehr als 15 Jahre später, im Jahr 2005, in der Modern and Contemporary Section des Metropolitan Museum mit ihren Werken vertreten sind? Achtung: Nicht zu viel erwarten.

DieStandard.at berichtet, dass der US-Senat der Ernennung von Elena Kagan als Oberste Richterin im US-amerikanischen Supreme Court zugestimmt hat. Drei der neun Supreme Court Richter_innen sind nun weiblich – das gab es zuvor noch nie in der amerikanischen Geschichte.

Der ZtG Blog weist auf ein kostenfreies Angebot zur Existenzgründung für arbeitslose Frauen von Akelei e.V. hin. Der Grundlagenkurs für Unternehmensgründerinnen findet vom 7. Oktober bis 10. November 2010 statt.

Queernews erinnert: Vor neun Jahren, am 1. August 2001, trat in Deutschland nach langen Diskussionen das Gesetz über die Eingetragene Lebenspartnerschaft in Kraft.

Und: InFemme hat ein feministisches Stück Putenfilet gefunden!

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid.


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Homo-Ehe, Alleinerziehende, Weltärztinnenkongress, LGBT im TV, Merkel, Transsexualität und Al-Jazeera

5. August 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 54 von 152 der Serie Kurz notiert

Gestern wurde entschieden, dass das kalifornische Verbot der Homo-Ehe diskriminierend sei und somit gegen die US-Verfassung verstößt (wir berichteten). Die Entscheidung tritt allerdings noch nicht in Kraft.

Spiegel online nennt Fakten zum Stand der Alleinerziehenden in Deutschland und ihrem Alltag. Interessant: 90 Prozent sind Frauen; der Anteil an alleinerziehenden Vätern sank seit 1996 um drei Prozent.

Über den Weltärztinnenkongress in Münster berichtete die Ärzte-Zeitung. Dort tauschten sich die Ärztinnen über Probleme, wie für Frauenkörper unpassende OP-Instrumente, und die möglichen Auswirkungen der „Verweiblichung der Medizin” aus. Auch die spezifischen Probleme in verschiedenen Ländern wurden angesprochen, so sterben etwa in Indien überdurchschnittlich viele Frauen durch Verbrennungen.

Feministing hat sich den GLAAD-Report zur Repräsentation von LGBT im US-amerikanischen Fernsehen angeschaut. Fazit: Es geht bergauf!

Ines Kappert in der taz über Merkel, die Flucht der CDU-Männer in die Wirtschaft, Privilegien und die Tabuisierung von Männlichkeit.

Der Freitag berichtet über Lea T, das erste transsexuelle Supermodel.

Sociological Images kommentiert die jahrzehntelange nature/nurture Debatte und plädiert mit einem interessanten Beispiel über Gehirne und Gewalttäter_innen für mehr Austausch der Vertreter_innen beider Richtungen.

Die Jungle World hat ein Interview mit Judith Butler u.a. über Antisemitismus, den Christopher Street Day und die politische Verantwortung von Homo-, Bi- oder Transsexuellen.

Ebenfalls in der Jungle World: In der Redaktion des arabischen Senders Al-Jazeera aus Katar erregt ein Streit um Dresscodes für Mitarbeiterinnen Aufsehen.

Am 25. Mai hatten die fünf Sprecherinnen ihren Rücktritt aus der Nachrichtenredaktion eingereicht (…). Anlass für ihren Schritt waren die neuen muslimischen Bekleidungsvorschriften, die männliche Chefs ihnen aufzuzwingen versucht hatten.


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Homo-Hetze, Militär, Kindermangel, Kunst&Kultur, Gewalt und Twitter

20. April 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 73 von 152 der Serie Kurz notiert

Auf GenderAcrossBorders gibt es einen Artikel über feministische Twitter_innen. Wir sind auch dabei!

Wir berichteten über das Grüne Männer-Manifest – Broadsheet@Salon hat ebenfalls einen kurzen Kommentar.

In Kenia drohen Homosexuellen Haftstrafen und Gewalt. Schwulenhasser nutzen die Verbreitung von Aids für ihre Propaganda – die JungleWorld hat mehr darüber.

Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone sieht einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche - wie bitte?! – auch laut der Süddeutschen eine steile These.

Die Taz stellt Pinar Selek’s neues Buch “Zum Mann gehätschelt. Zum Mann gedrillt. Männliche Identitäten” vor, eine Studie zum Männerbild im türkischen Militär.

Der Focus hat mal wieder Angst um Deutschlands Zukunft und beweint den angeblichen Nachwuchsmangel.

Es gibt eine Kampagne namens Walk A Mile in Her Shoes („Laufe eine Meile in ihren Schuhen”), welche auf häusliche Gewalt aufmerksam machen soll. Broadsheet@Salon fragt sich: Bewusstseinsförderung oder alberne Aktion?

Die einzigartige Miss Platnum erzählt uns von der Lust am Essen, weiblicher Schönheit, Berlin und die Ironie in ihren Songs.

Feministisches Theater mit der Regisseurin Friederike Heller, die einen ganz neuen Blick auf Bertolt Brechts Stück “Der gute Mensch von Sezuan” wirft.

Die New York Times hat lesbische und schwule Comic-Held_innen.

Sociological Images hat einen Beitrag zu: “So sieht die Objektivierung von Männern aus.”

"This is what the objectification of men would like like..."


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