Einträge mit dem Tag ‘Mädchenmannschaft’


Lena Dunham, Street Harassment und eine verdeckte Ermittlerin in Hamburgs linken und queeren Szenen – Kurz Verlinkt

6. November 2014 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 1 von 260 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Links

Letzte Woche fand am Brandenburger Tor in Berlin eine Protestaktion gegen das Abtreibungsverbot in Irland anlässlich des zweiten Todestages von Savita Halappanavar (wir berichteten) statt, die in Folge des Abtreibungsverbots starb. Organisiert von Berlin-Irish Pro Choice Solidarity (Facebook-Seite). Bei der Aktion wurden auch Fotos geschossen.

Die Mädchenmannschaft ist offenbar auch einigen Frauen- und GleichstellungsministerInnen und -senatorInnen der Länder ein Begriff. Auf ihrer jährlichen stattfindenden Konferenz hieß es in diesem Jahr zum Thema “Cybergewalt und Cybermobbing” (PDF, unter Seite 36, 4. des Beschlusspapieres): “Bemerkenswert ist, dass sich im Netz selbst verschiedene Gegenbewegungen formiert haben. Besonderer Erwähnung bedarf im deutschsprachigen Raum der Blog Mädchenmannschaft, der Impulse für weitere Initiativen gegeben und sich als Knotenpunkt digitaler feministischer Vernetzung etabliert hat.”

Die “Freeugees” aus Berlin – eine Band aus Geflüchteten, begleitet von einem Filmemacher – suchen einen Proberaum möglichst in Berlin Kreuzberg.

[Inhaltshinweis: Beschreibung sexualisierter Gewalt im Link] Eine Frau wird in ihrem Wohnhaus in München vergewaltigt. Ihre Vermiterin kündigt daraufhin den Mietvertrag, sie hätte schließlich Ärger ins Haus gebracht. Die Süddeutsche berichtet über diesen unglaublichen Fall.

Die Frankfurter Rundschau berichtet über eine LKA-Beamtin, welche sechs Jahre lang als verdeckte Ermittlerin in linken und queeren Kontexten Hamburgs agierte.

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) veröffentlichte gemeinsam mit der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP) einen Zwischenbericht zur Verhandlung des Falls von Kläger Derege Wevelsiep am 30. Oktober in Frankfurt/Main. Dort geht es um Körperverletzung und “Racial Profiling”. Der nächste Prozesstag ist heute.

Das neue an.schläge-Magazin ist erschienen und die Novemeberausgabe widmet sich im Schwerpunkt dem Thema Geschlecht und Suizid. Einige Texte gibt es wie immer auch online zu lesen, so das Interview zum Themenschwerpunkt mit Soziologin Eva Eichinger, in der sie über Ungleichheiten im Suizid-Diskurs spricht und ein Interview mit LGBT-Aktivistin Elena Kostyuchenko über kritischen Journalismus in Russland.

Das feministische Monatsmagazin Anschläge feiern ihren 30. Geburtstag! Yay! Wir gratulieren ganz herzlich. Anlässlich des Jubiläums interviewte diestandard.at zwei Macherinnen.

In der neuen Ausgabe der Lotta geht es um aktuelle antifeministische Erscheinungsformen und Diskurse.

Englischsprachige Links

Ein kritischer Artikel zu dem Street Harrassment Video von Hollaback!, welches in den letzten Tagen viel in feministischen Kreisen rumging: On Street Harassment And Classic White Dudery. Ebenfalls lesenswert: “What you NEED to know about street harassment“.

Alok Vaid-Menon veröffentlichte auf Return The Gayze das Gedicht “Transmisogyny“.

Eine Erklärung der geflüchteten Frauen in Berlin-Kreuzberg des Internationalen Frauen-Space an Herr Panhoff und Frau Hermann.

Lena Dunham beschreibt in ihrem Buch “Not that kind of girl” den Missbrauch an ihrer Schwester als witzig-provokante Sidenote. Zu der Dunham-Geschichte und darüber, was die Veröffentlichung über Dunhams _jetziges_ Verständnis von consent (Einverständnis) aussagt, schreibt Melissa McEwan auf shakesville.

In den USA gab es vorgestern die Midterm Elections. Autostraddle schreibt über die herben Verluste der Demokraten, aber auch über ein paar gute Dinge, die passiert sind.

Termine

Ab dem 7. November wird Magda in verschiedenen Städten in Deutschland ihren Vortrag “Mein Fett ist Politisch” halten und Fat Empowerment Workshops geben. In Oldenburg am 8. November sind noch Plätze im Workshop frei! Meldet euch unter femref[at]uni-oldenburg.de an.

Am 26. November hält die Selbstorganisation von Geflüchteten, Karawane, einen Vortrag zu flüchtenden Frauen in Bochum.

Ebenfalls in Bochum beginnt heute der Linux/Debian-Kurs für Frauen.


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7 Jahre Mädchenmannschaft: Ein Jubiläums-Podcast

14. Oktober 2014 von der Mädchenmannschaft
Essen, planen, podcasten beim Mädchenmannschaftstreffen

Essen, planen, podcasten beim Mädchenmannschaftstreffen

Sieben Jahre Mädchenmannschaft. 3894 Blogposts auf dieser Seite.  Über 40.000 Kommentare. So haben wir mit Saft und Kaffee angestoßen und uns zusammengesetzt, um in einem kurzen Podcast aus dem Nähkästchen zu plaudern. Wir blicken gemeinsam auf unsere jeweiligen Anfänge bei der Mädchenmannschaft zurück und erzählen, wie wir auf die Mädchenmannschaft aufmerksam wurden und zum Team dazugestoßen sind, ob mit Bewerbung inklusive Lebenslauf oder auf Anfrage nach intensiver Kommentiertätigkeit auf der Seite. Kleine Vorwarnung: trotz mehrfacher Kritik an unserem Gekicher in Podcasts haben wir auch bei diesem viel gelacht.

[Download: mp3, 22,2 MB, 27 Minuten und 40 Sekunden]

Erste Beiträge:

Im Podcast sprechen wir auch über unsere (manchmal vermeintlich) ersten Beiträge für die Mädchenmannschaft. Bei nicht allen funktionierte die Erinnerung so lückenlos, darum erzählten Nadine und Charlott von Artikeln, da gar nicht wirklich ihre ersten auf der Seite waren. Hier verlinkt sind jeweils die Texte, über die wir sprachen – und wenn es sich um “Fehler” handelte, noch jeweils der tatsächlich erste Artikel. (Die Reihenfolge entspricht der, in der wir Teil des Mädchenmannschaftsteams geworden sind.)


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Steubenville, seine Medien und der Papst – kurz verlinkt

20. März 2013 von der Mädchenmannschaft

Tod den Kategorien? Wie schreiben, und wie barrierefrei ohne Unterdrückung zu reproduzieren? Einige Überlegungen.

“Ohne Krawall wird es nicht gehen” sagt unsere Autorin Anna-Sarah im Interview bei der Versorgerin. Sie spricht über die Entwicklungen bei der Mädchenmannschaft, (Netz-)Feminismus und Aktivismus im off wie online.

Die Papst-Berichterstattung, hat nicht nur religiöse Gefühle verletzen können, sondern auch atheistische; warum, das steht in die Standard. Mal abgesehen davon, dass Jorge Mario Bergoglio in Argentinien auch so einige Gefühle verletzt hat, “el nuevo Papa amigo del dictadores Videla y Massera”, als Helfershelfer der Militärjunta unter Videla (1976-1981).

Tief sitzt die Berichterstattung um Steubenville (USA).  Zwei Jugendliche, Steubenvilles bekannte Footballspieler, haben ein 16-jähriges Mädchen vergewaltigt und wurden zu Haftstrafen verurteilt. CNN setzt in der Berichterstattung einen anderen Schwerpunkt: pathetisches Verständnis “for the boys and their future”.

Eine treffende Analyse findet sich im Text  “On Rape, Cage and the Steubenville Verdict” von Mia McKenzie.

“Hört auf Frauen zu erzählen, dass sie nicht mehr vergewaltigt werden sollen” schreibt Zerlina Maxwell schon im Januar. Sie wird trotzdem wieder zur Geschichte  gemacht, weil sie sagt, dass Pumpguns für Frauen nicht die Lösung sind, um sich vor Vergewaltigungen zu schützen.

Das Opfer hat Gerechtigkeit erhalten, sagt Maxwell im Interview. Sie kontextualisiert Steubenville:

Mit Kunst gegen Alltagsrassismus“. Die Wanderausstellung Homestory Deutschland ist jetzt Hamburg.  Im Artikel von Anne Chebu steht, warum diese Ausstellung von so großer Bedeutung für die deutsche Gegenwartsgeschichte ist (inkl. Bilder, Video).

Hamburgs erste Praxis für Menschen ohne Papiere hat eröffnet. Patient_innen können dort kostenlos und anonym von Ärzt_innen behandelt werden.

In Trauer verbunden” ist ein berührendes Interview mit Semiya Simsek und Gamze Kubasik. Ihre Väter wurden von Neonazis erschossen, ihr Schicksal wird sie auf immer verbinden, sie wurden zu Freundinnen.

Termine:  (mehr …)


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Backlash Blues? Der Jahresrückblick mit der Mädchenmannschaft

17. Dezember 2012 von der Mädchenmannschaft

Am 9. Dezember hat sich ein Teil der Mädchenmannschaft – nämlich accalmie, Charlott, Magda, Nadine und Sabine – zusammengefunden, und wir haben gemeinsam auf das Jahr 2012 zurückgeblickt. Bei Tee und Muffins sprechen wir über Aktionen aus dem Jahr 2012, die uns gefallen haben, stellen fest, dass sich das vergangene Jahr auf jeden Fall sehr nach Backlash anfühlte – und erklären warum.

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


Download (2h 32min 50s, mp3, 140 MB)

Nach dem Klick findet ihr unsere Themenübersicht mit Links und Inhaltswarnungen für bestimmte Themen. Falls wir beim Reden noch weitere Links versprochen haben und diese hier nicht zu finden sind, macht uns doch bitte einfach in den Kommentaren darauf aufmerksam.

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Schulternklopfen für die Opfer

28. September 2012 von der Mädchenmannschaft

[Anmerkung: Wir – accalmieSabine und Nadia – haben den vorliegenden Text ge­mein­sam verfasst, um nochmal für uns die MMwird5-Vorfälle und deren Nach­wirkungen zu re­kapi­tu­lieren. Wir sind, falls das so ge­lesen werden könnte, nicht “die Stim­me der QT*PoC” oder von sonstwem. Wir sprechen nur für uns – weder für alle WoC noch PoC, die auf der MMwird5-Party anwesend waren, noch für alle anderen.]

Ironie schlägt oft dann zu, wenn man sie am wenigsten erwartet – das gilt zugleich für die MMwird5-Party letzten Sams­tag, als auch für deren “Nach­spiel” der ver­gangenen Tage.

Ironie Eins schlug zu, als die sich selbst als anti-rassistisch und rassismus-kritisch verstehende Mäd­chen­man­nschaft (MM) auf ihrem eben­so definierten und postulierten Event den Sl*twalk Berlin einlud, und im Zuge dessen auf (zu erwartende) rassistische “Vor­fälle” nicht adä­quat reagierte, geschweige denn selbst daran dachte, sich bei Panelist_innen und Künstler_innen auch mal per­sönlich zu ent­schul­digen – und zwar dafür, dass eine Situation her­gestellt und geduldet wurde, die den Ab­bruch der Dis­kussion, Sows Ab­sage ihres Konzerts und ein Spontan-Panel von WoC nach sich ziehen musste. Ein Spontan-Panel, das für alle über­raschend kam, und das wir Bullshit-Bingo genannt haben: Bingo mit Herzblut. Das Podium war eine nach­trägliche Inter­vention, weil der Raum dafür zuvor nicht vor­handen war.

Ironie Zwei hingegen schlug in den letzten Tagen zu, als wir, drei der fünf WoC-Panelistinnen beim Event und selbst Mädchenmannschafts-Autorinnen mit unter­schied­lichen Invol­viert­heits­graden, uns dann mit grund­legenden Problemen von “calling out”-culture und Stellvertreter_innen-Antirassimus kon­fron­tiert sahen bei vielen der Reaktionen auf die un­be­strit­tenen Fails bei der MMwird5-Party und den ersten Reaktionen der MM auf diese. Wie auch die nun veröffentlichte Stellung­nahme und Ent­schuldigung weißer MM-Autorinnen erwähnt: die MM ist nicht die weiße Einheits­front, zu der sie in den letzten Tagen stilisiert wurde.

Noch wichtiger: Mit der Annahme, man könne für “die armen PoC” bei der Mädchen­mannschaft oder sonstwo sprechen als weiße Person, sind keine Kekse zu gewinnen. Ein_e weiße_r Antirassismus-Verbündete_r zu sein bedeutet nicht, zu glauben, für PoC sprechen zu können, sondern Unterstützer_in zu sein und – besonders hier elementar – sich auch an die eigene Nase zu fassen.  Doch die eigene Nase ist nur schwer er­reich­bar, wenn man pri­mär mit dem Bauch­reden für Andere beschäftigt ist. (mehr …)


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Die Mädchenmannschaft wird fünf: Wir wollen euch feiern

21. September 2012 von der Mädchenmannschaft

Die ersten Postings waren kurz und machten ganz schön Krach. Am 31. Oktober 2007 ging der erste Blogeintrag der Mädchenmannschaft online. Damals wollten wir endlich eine moderne feministische Stimme in die deutschsprachige Medienlandschaft bringen, eine Art informativen Stammtisch schaffen für all diejenigen, die sich für feministische Belange interessierten und sich damit alleine oder zumindest nicht gut aufgehoben fühlten.

Fünf Jahre sind seither vergangen, wir sind älter geworden, wir sind mehr geworden und letztlich auch andere. Die Welt in die die Mädchenmannschaft hinein gegründet wurde, hat sich verändert, es gibt mittlerweile eine feministische Online-Szene. Und das liegt auch und vor allem: an euch, den Menschen, die uns besuchen, die uns unterstützen und mit uns streiten, die uns ihre Ideen schicken und interessante Diskussionen liefern. Wir hoffen, viele von euch am Samstag, den 22. September auf unserem Fest in Berlin kennen zu lernen. Aber wir möchten auch von denjenigen, die nicht kommen können, gerne wissen: Wer seid ihr? Wir wünschen uns zum Geburtstag, dass ihr uns schreibt: Wie seid ihr zu uns gekommen und warum seid ihr geblieben? Was gefällt euch bei uns und was würdet ihr ändern? Haben wir unser Ziel erreicht? Was wünscht ihr euch für die nächsten fünf Jahre? Und was sind die nächsten Ziele, die wir uns alle setzen sollten?

Bitte schreibt uns an post[at]maedchenmannschaft.net. Eure Briefe werden wir in den kommenden Wochen, sofern ihr uns eine Einwilligung erteilt, hier veröffentlichen. Denn wir möchten nicht nur feiern, dass es uns gibt, wir möchten vor allem feiern, dass es euch gibt.


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Mitschreiben auf der Mädchenmannschaft

12. Juni 2012 von der Mädchenmannschaft

Die Mädchenmannschaft ist in den letzten Jahren immer mehr gewachsen und vereint eine Vielzahl an Blogger_innen, die das Blog als Redaktionsmitglied, Kolumnist_in oder Gastautor_in seit nunmehr fast fünf Jahren zu einem lebendigen Ort der Diskussion, des Austauschs und der Kritik machen.

Damit wir weiterhin bloggen können, dass die Socken qualmen, suchen wir nun schreibwütige und kritische Blogger_innen, die Lust haben, bei uns mitzuschreiben. Denn: Mehr flinke Finger und kluge Köpfe heisst auch noch interessanterer Inhalt und kritischer Austausch.

Was uns wichtig ist, wenn du bei uns mitschreibst, haben wir unter “Mitschreiben?” aufgeschrieben. Was wünschen wir uns außerdem von dir?

  • Zeit

Wir recherchieren, bloggen, moderieren, planen und diskutieren. Auch wenn wir dies ehrenamtlich tun: Ein paar Stunden Zeit in der Woche sollten wir alle mitbringen. Aber keine Angst: Du wirst nicht gleich in die Redaktionsarbeit reingeworfen. Beschnupper-Zeit ist genug vorhanden und wie viel du arbeiten kannst, entscheidest ja letztendlich du!

  • Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit

Da wir jeden Tag Texte publizieren und in einem internen E-Mail-Verteiler kommunizieren, wäre es gut, wenn du mehrmals in der Woche deine E-Mails checkst und viel Lust auf Arbeit in einer (virtuell organisierten) Gruppe mitbringst.

  • Lust auf Austausch und Kritik

Diskutieren, Argumente austauschen, kritisieren und kritisiert werden gehören zum Bloggen dazu. Du solltest also etwas Lust für Diskussionen mitbringen, denn die Blogger_innen sind zunächst einmal für die Moderation ihrer eigenen Texte verantwortlich.

  • Ideen und Interessen

Cool ist es, wenn du bereits weißt, über welche Themen du bloggen möchtest, sehr gerne insbesondere über Themen und Perspektiven, die bisher auf der Mädchenmannschaft zu kurz kommen. Ob zu tagesaktueller Politik in Deutschland, Sexarbeit, Trans*politik, die Verschränkungen von Geschlecht und Alter(sdiskriminierung), Behinderungen, Rassismus, Ökonomie(kritik) oder, oder, oder… – wir sind gepannt auf deine Vorschläge!

Da die meisten der Blogger_innen der Mädchenmannschaft zwischen 25 und 35 sind, freuen wir uns insbesondere über Zuschriften von Menschen, die jünger sind (auch wenn du noch nicht so viel Schreiberfahrung hast) oder älter als 35 sind.

Falls du Lust auf Mitarbeit oder Fragen an uns hast, schreib’ an post(at)maedchenmannschaft.net. Bitte erzähle kurz etwas über dich, deine Interessenschwerpunkte und wie du dir die Mitarbeit bei uns vorstellst.

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Die Mädchenmannschaft braucht eure Spenden!

21. Februar 2012 von Maedchenmannschaft e.V.

Vor nunmehr fast sechs Jahren ist dieses Blog mit dem Erscheinen des Buches “Wir Alphamädchen” von Barbara Streidl, Meredith Haaf und Susanne Klingner gestartet. Seit dieser Zeit schreiben wir auf, was uns aufregt oder vor Freude glitzern lässt, stoßen feministische Debatten an oder begleiten sie, verstehen uns als Teil dessen, was sich grob mit “Feministischer Aktivismus im Netz” umschreiben lässt. Darüber hinaus beteiligen wir uns als Vertreter_innen unseres Vereins an feministischer Politarbeit außerhalb des Internets, halten Vorträge, geben Workshops und nehmen an Diskussionen teil. Als Einzelpersonen machen wir das, was jede_r Feminist_in tut: Versuchen, die Welt ein Stückchen zu verbessern. Feminismus ist ein Fulltime-Job, der uns allen viel abverlangt, den wir mit glühendem Herzen nachgehen – und der doch nicht umsonst ist.

Euer Feedback, eure Kritik und eure zahlreichen Ideen, die ihr uns auf den unterschiedlichsten Kanälen zukommen lasst, sind uns eine riesige Unterstützung. Vielen Dank dafür!

Die Mädchenmannschaft feierte im September 2012 ihren fünften Geburtstag und organisierte einen Tag mit Musik, Party, Basteln, Mampfen und Workshops.

Außerdem planen wir eine feministische Terminseite, auf der jede_r entsprechende Veranstaltungen aus ihrer_seiner Umgebung eintragen kann. Dafür brauchen wir ebenfalls eure Hilfe, denn die Serverkosten, das Honorar für die Programmiererin sowie die regelmäßige Administration, wenn die Seite steht, verdient sich nicht von allein.

Wir haben in der Vergangenheit finanzielle Unterstützung von euch erhalten, was uns sehr gefreut und eine Menge Ärger erspart hat, auch die monatlichen Einnahmen über Flattr können den Server und diverse anfallende Gebühren derzeit decken. Ein großes Dankeschön an alle, die geben, was sie geben können. Doch für mehr reichen unsere Einnahmen leider nicht und deshalb möchten wir euch um Spenden bitten für unsere bevorstehenden Projekte.

Da wir ein gemeinnütziger Verein sind, sind eure Spenden steuerlich absetzbar. Ihr habt die Möglichkeit über den untenstehenden PayPal-Button zu spenden, einen Betrag in eurer gewünschten Höhe bei Flattr zu hinterlassen oder den Betrag auf unser Konto zu überweisen:

Mädchenmannschaft e.V.
Kto-Nr. 112 231 97 00
BLZ. 430 609 67
GLS Bank
IBAN DE66430609671122319700
BIC GENODEM1GLS


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Die Mädchenmannschaft wird erforscht – und du kannst mitmachen!

28. September 2011 von Magda

Laura Gruber studiert im Doktorat Kommunikations­wissen­schaft an der Universität Salz­burg und schreibt eine Dissertation zum Thema „Die Verhand­lung von Geschlecht/-lichkeit(en) im Inter­net“. Ihre Arbeit deckt dabei feministische Öffent­lich­keiten im Internet ab.

Bild des Logos der Mädchenmannschaft: Ein Mund mit pinker FlüstertüteSo sollen auch die Leser_innen der Mädchen­mannschaft in einer Umfrage zu Wort kommen. Die Befragung ist eine Vor­erhebung – eine breiter angelegte Studie soll im nächsten Jahr folgen (dann auf einer Viel­zahl von Weblogs). Bei der aktuellen Umfrage geht es um mehrere Fragen, so Laura Gruber: “Wieso lesen Menschen feministische Weblogs? Wie kommen sie zu diesen (Suchmaschinen, Twitter, Facebook …)? Beteiligen sie sich an Debatten auf den Web­logs und verbreiten sie aktiv die Inhalte?”

Noch bis zum 17. Oktober 2011 könnt ihr bei der ca. 5-10 minü­tigen Mädchenmannschaft Leser_innen-Befragung mitmachen. Die Er­­geb­nisse der Studie werden nach Be­endigung hier auf dem Blog vor­gestellt.


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Frag uns doch mal Löcher in den Bauch!

27. November 2010 von Katrin

Liebe LeserInnen, FreundInnen und  Interessierte,

nachdem wir euch nun schon seit drei Jahren mit unseren Artikeln erfreuen (oder auch manchmal: ärgern), wollen wir die Interaktion mit euch weiter ausbauen. Dafür haben wir uns ein Profil bei Formspring.me eingerichtet.
Formspring.me ist eine Web-2.0-Plattform, auf der man den angemeldeten NutzerInnen Fragen stellen kann, einfach aus dem Bauch heraus, was man schon immer wissen wollte. Und genau: wir antworten dann, so schnell wir können!

Also hingesurft und losgefragt! Die kreativste, schönste oder einfach lustigste Frage des Monats werden wir auch hier im Blog veröffentlichen – samt Antwort versteht sich.

PS: auch bei Formspring.me gilt unsere Netiquette.


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