Einträge mit dem Tag ‘Lohndifferenz’


Karriere: Alles richtig zu machen, hilft Frauen nicht

21. November 2011 von Helga

Eine Frau im Businesskostüm und eine Frau im Businessanzug geben sich ein High Five. Darüber steht: Like men, only cheaper. Darunter steht: If you don't like it, help us right it.„Frauen arbeiten halt öfter Teilzeit, wollen gar nicht Karriere machen und haben eh das Falsche studiert.“ Wenn es um das Gender Pay Gap geht, kommen derartige Erklärungen schneller als das Amen in der Kirche. Diesen Annahmen gehen seit einiger Zeit Nancy M. Carter und Christine Silva auf den Grund und zerlegen eine nach der anderen.

Im letzten Jahr zeigten sie auf, dass Frauen bereits ab dem ersten Tag im Job weniger Geld verdienen als Männer – bei gleichen Karriereambitionen. Auch die oft zitierte Erziehungsauszeit spielte da noch keine Rolle. Eine damals in den Kommentaren aufgeworfene Frage beantworten Carter und Silva in einer neuen Studie. Verhalten sich Frauen vielleicht anders? Nein, so die Autor_innen. Selbst „alles richtig zu machen“ helfe Frauen einfach nicht so viel wie ihren männlichen Kollegen.

Dieses Mal untersuchten sie die Verhaltensstrategien von über 3.000 MBA-Absolvent_innen, die nach ihrem Abschluss durchgängig Vollzeit gearbeitet hatten. Als mögliche Karrierestrategien zählen sie z.B. das Sichtbarmachen der eigenen Erfolge, das Übernehmen möglichst vielfältiger Aufgaben oder Ausschau zu halten nach besseren Stellen im eigenen Unternehmen und außerhalb.

Die größten Karrieresprünge schafften Männer, die eine Vielzahl an Strategien verwendeten. Für Frauen sah das Bild leider düsterer aus: „Alles richtig zu machen“ zahlte sich nicht aus, sondern bedeutete die gleiche Entwicklung wie „etwas zu machen“. Und wieder einmal schnitten sie, gemessen an den gleichen Strategien, durchweg schlechter ab als ihre Kollegen.

Die Strategien, die am meisten halfen, spiegeln oberflächlich betrachtet alte Klischees wieder. Frauen müssen mehr auf ihre Erfolge aufmerksam machen, während Männer ihre Arbeit mit nach Hause nehmen oder in eine andere Firma wechseln – eine Strategie, die bei Frauen sogar vergleichsweise Ein­kommens­ein­bußen bedeutete. Aber: Die befragten Frauen gaben sogar häufiger als Männer an, auf ihre Erfolge zu verweisen. Bescheiden waren sie auch nicht, wenn es um Gehaltsverhandlungen ging. Es zahlte sich nur nicht in Gehaltserhöhungen aus.

Wichtig seien die Ergebnisse vor allem für Firmen und Organisationen so Carter und Silva. Sie müssten kritischer schauen, dass (unbeabsichtigte) Vorurteile nicht die Einstellungsprozesse beeinflußen. Außerdem müssten neue Wege gefunden werden, um Stereotype nicht in Personalentscheidungen einfließen zu lassen. Wann das tatsächlich Frauen mit Karriereambitionen hilft, bleibt abzuwarten.


Facebook | |


Gender Pay Gap: Zur geschlechtsspezifischen Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt

24. März 2011 von Nadine

Der Equal Pay Day 2011 findet in Deutschland dieses Jahr am 25. März statt. Er symbolisiert die Lohnschere zwischen den Geschlechtern, wonach alle erwerbstätigen Frauen fast drei Monate länger arbeiten müssten, um das Lohnniveau zu erreichen, welches alle erwerbstätigen Männer bereits zum 31. Dezember des Vorjahres erwirtschafteten. Gleichzeitig erinnert der Equal Pay Day an den sogenannten Gender Pay Gap, der in Deutschland 23 Prozent misst. Im europaweiten Vergleich gehört die Bundesrepublik damit zu den Schlusslichtern.

Um den Gender Pay Gap ranken sich viele Gerüchte, Ungereimtheiten und Ungenauigkeiten: Oft wird fälschlicherweise angenommen, Frauen verdienten für die gleiche Arbeit im Schnitt 23 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Bei der Zahl handelt es sich jedoch um eine kulminierte Größe, die sich aus mehreren Faktoren zusammensetzt und die geschlechtsspezifische Arbeitsmarktsegregation anhand des Lohnniveaus repräsentiert. Das bedeutet zunächst, dass der Lohnunterschied (Bruttostundenlohn) aller Erwerbstätigen – aufgeschlüsselt nach (binärem) Geschlecht – durchschnittlich 23 Prozent beträgt.

Ursächlich für diesen Unterschied sind vor allen Dingen strukturelle Ungleichheiten des Arbeitsmarktes, also institutionalisierte Verfahren und Praxen, die Frauen und Männer unterschiedlich betreffen. Diese sind einerseits auf die geschlechtliche Arbeitsteilung in Produktions- und Reproduktionsarbeit seit Beginn der Industrialisierung zurückzuführen. Andererseits basiert Entgeltungleichheit auf verschiedenen Vorannahmen über Geschlecht und damit verbundene Rollenzuweisungen und Bewertungen. Hinzu kommen Faktoren, die spezifisch für neoliberal-kapitalistisch organisierte Gesellschaften sind, die wiederum Männer und Frauen unterschiedlich tangieren und ökonomisch positionieren. Ein geringer Anteil des Gender Pay Gap ist auf unmittelbare sexistische und frauenfeindliche Diskriminierung zurückzuführen und tritt unabhängig neben den eben genannten Ursachen auf.

Weiterhin ist im Zusammenhang mit dem Gender Pay Gap von der Zahl 8 die Rede. Hierbei handelt es sich um den “bereinigten” Gap, also den durchschnittlichen Lohnunterschied von Männern und Frauen bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit, der etwa acht Prozent beträgt.

(weiterlesen …)


Facebook | |


Die Ecard zum Equal Pay Day

22. März 2011 von Helga

Pinke Postkarte, darauf in weiß: Frauen nehmen Elternzeit. Darunter in schwarz: Wer sonst?

Am Freitag ist es wieder soweit: In Deutschland wird auf den Unterschied auf dem Lohnzettel hingewiesen. Schließlich verdienen Frauen im Durchschnitt 23 % weniger als Männer. Darauf – und auf einige der Gründe wie Elternzeit und die Karriere­end­station Teilzeit – weisen die Ecards der dbb bundesfrauenvertretung hin. Kann mensch zum Beispiel an seine Abgeordneten in Land- und Bundestag schicken.


Facebook | |


Lohnungerechtigkeit bekämpfen: Equal Pay Day 2011

18. März 2011 von Magda

In einer Woche ist der Equal Pay Day 2011 – der Tag, der für die Lohn­un­gleich­heiten von Männern und Frauen in Deutschland steht. Um für das Jahr 2010 die derzeitige Lohndifferenz von immer noch rund 23 Prozent auszugleichen, müssten Frauen bis zum 25. März 2011 arbeiten. Damit ist Deutschland eines der Schlusslichter in der Europäischen Union.

Um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, veranstalten die Business and Professional Women (BPW), die Arbeitnehmerkammer und die Landes­gleich­stellungs­stelle in Bremen einen Aktionstag. Mehr Informationen gibt es unter Equal Pay Day und auf der Seite der „Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau“.


Facebook | |


“Die EU-weite Quote wird kommen wie das Amen in der Kirche” – Kurz Notiert

16. März 2011 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 97 von 138 der Serie Kurz notiert

Auch an der Elfenbeinküste gibt es seit Monaten blutige Proteste, nachdem es bei der Präsidentschaftswahl Anfang Dezember keinen Sieger gegeben hatte. Das Verfassungsgericht hatte dem Oppositionsführer Alassane Ouattara den Sieg aberkannt. Truppen des bisherigen Präsidenten Laurent Gbabgo haben nun sechs Teilnehmerinnen einer Frauendemonstration getötet.

FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin (FDP) sagt: “Die EU-weite Quote wird kommen wie das Amen in der Kirche”.

Auf linksnet findet ihr eine Debatte über Rassismus, Ressentiment und Islamkritik u.a. mit Birgit Rommelspacher.

Die LA Times berichtet von einem neuen Trend in Japan. Immer mehr Frauen wollen nicht mehr bei ihrer angeheirateten Familie begraben werden, sondern alleine oder nur zusammen mit ihrem Ehemann. Dies verlangt bisher die stark patriarchalische Tradition, für Frauen, die mit ihren angeheirateten Verwandten nicht zurecht kommen, bedeutet es aber „eine Form der ewigen Folter“ die sie nicht länger hinnehmen wollen.

Der Zweiwochendienst stellt die neue Datenbank „Gender Medizin“ vor. Mediziner_innen und interessierte Laien finden dort aus rund 10.000 Studien aufbereitete Daten zu Geschlechterdifferenzen bei Krankheiten.

In einem Interview mit DerStandard wirft die Informatikerin und Professorin an der Abteilung für Gender und Diversitätsmanagement Edeltraud Hanappi-Egger einen Blick auf hartnäckige maskuline Stereotype und die Systematik der Diskriminierung.

Die für Samstag, 19. März 2011, geplante Demo in Wien auf der Wiener Ringstraße (wir berichteten) steht unter dem Titel “AUS! Aktion Umsetzung. Sofort”. Ziel ist es, 20.000 Teilnehmerinnen auf den Ring zu bringen, so die Plattformsprecherin Petra Unger bei einer Pressekonferenz.

Laut der Berliner Zeitung muss sich jede dritte erwerbstätige Frau in Deutschland mit einem Niedriglohn begnügen: Insgesamt seien 68 Prozent aller Niedriglöhner_innen Frauen.

Auf F-Bomb lest ihr einen sehr guten Überblicksartikel zu Vergewaltigungsmythen und rape culture.

In ihrer Diplomarbeit „Caprasik – Verwickelt“ stellt Ayse Tasci die Vielfalt der Kopftücher vor. Um einmal nachzudenken, wessen Kopf eigentlich darunter steckt.

Auf Womanist Musing erklärt Loretta Ross, wann die Bezeichnung Women of Color zum ersten Mal benutzt wurde (inklusive Transkript).

Schließlich noch der Hinweis auf eine Online-Studie von Julia Trulley im Rahmen ihrer Abschlussarbeit: Es geht um Frauenzeitschriften und Wirtschaftsthemen.


Facebook | |


Selber schuld: Frauengehälter-Studien

6. Juli 2010 von Barbara

Heute morgen in der Zeitung werden zwei neue Studien zu Frauengehältern vorgestellt mit dem erschreckendem Ergebnis: Frauen sind zufrieden damit, dass sie weniger Geld bekommen als ihre männlichen Kollegen, da sie meinen, dass ihnen “gerechterweise ein geringeres Bruttoeinkommen zusteht als Männern”. So die Süddeutsche Zeitung heute; die Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) werden heute veröffentlicht. Für den Hinterkopf: Die Lohndifferenz in Deutschland liegt bei etwa 23 Prozent.

Die Studien im Detail: 10.000 Erwerbstätige wurden befragt, ob sie ihr Einkommen für gerecht oder ungerecht hielten. Wer ungerecht ankreuzte, sollte ein Alternativ-Einkommen angeben. Die SZ zitiert die Wissenschaftler hinter der Studie:

“Das Einkommen, das Frauen für sich als gerecht ansehen, liegt sogar unter dem Einkommen, das die Männer real erzielen”, sagt Jürgen Schupp vom DIW. Die Zurückhaltung der Frauen zeigte sich bei ungelernten Hilfskräften ebenso wie bei Akademikerinnen: Stets war das von Frauen als gerecht angesehene “Wunschgehalt” niedriger als das reale Gehalt vergleichbar qualifizierter Männer.

Für die zweite Studie sollten Gehälter von fiktiven Personen in unterschiedlichen Lebenssituationen zugewiesen werden. Hierbei wurden dem fiktiven Mann im Durchschnitt die höheren Gehälter zugeteilt, auch wenn die fiktive Frau mit gleicher Qualifikation in derselben Lebenssituation steckte.

Leicht könnte man jetzt “selber schuld, ihr Frauen!” schreien. Aber auch die Wissenschaftler vom DIW warnen davor, denn die Auswertung dieser Ergebnisse ist komplizierter, bringen mehr Fragen auf als Antworten.

Ich möchte die Gedanken von Ina Praetorius aufgreifen:

Statt die (Re-)Organisation des Ganzen weiterhin vom erwachsenen, in politikfernen Intimsphären gratis erzeugten und täglich wiederhergestellten (Mann-)”Menschen” aus zu entwerfen, sollten wir noch einmal von vorne darüber nachdenken, wer wir als Menschen eigentlich sind.

Woran liegt es, dass Frauen mit weniger Geld einverstanden sind?  Sicher nicht daran, dass sie wissen, schlechtere Ergebnisse zu erzielen. Bewerten sie ihre Leistungen vielleicht nach einem anderen Maßstab? Sind sie ehrlicher mit sich selbst? Kritischer? Und warum wollen Frauen die Leistungen eines Mannes höher entgelten lassen als die einer Frau? Steckt dahinter nicht auch das alte Modell, “der muss ja eine Familie ernähren”? Das mitnichten aus unseren Köpfen verschwunden ist? Wollen sie vielleicht diese Verantwortung nicht schultern, deswegen lieber weniger verdienen?


Facebook | |


Was tun mit dem Gender Pay Gap?

10. Juni 2010 von Helga

In Berlin geht es am nächsten Dienstag, den 15. Juni, bei einem Diskussionsabend um das Gender Pay Gap – Anmeldungen sind aber nur noch heute möglich, Interessierte sollten sich also sputen.

Die Ökonomin Prof. Dr. Friederike Maier und die Soziologin Dr. Karin Tondorf werden analysieren, warum Frauen bis heute weniger Geld für die gleiche Arbeit bekommen als Männer. Außerdem werden mögliche Auswege und die neue Webseite eg-check.de vorgestellt.

Weitere Informationen und den Anmeldebogen gibt es auf der Webseite der Hochschule Wirtschaft und Recht. Dort im Raum 512, Campus Schöneberg findet der Diskussionsabend „Frauen verdienen mehr – Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit” ab 19 Uhr statt.


Facebook | |


Sexuelle Gewalt, Aygül Özkan, Immigration, Lohndiskriminierung und ein cooler, schwuler Polizist

7. Mai 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 88 von 138 der Serie Kurz notiert

Die Zeit berichtet, wie die “Trostfrauen” Koreas, die ehemaligen Sexsklavinnen der japanischen Besatzer im Zweiten Weltkrieg, für ihr Recht kämpfen.

Laut Feministing ist Immigration ein feministisches Thema: Sechs von zehn Frauen erfahren auf dem Weg über Mexiko in die USA sexuelle Gewalt.

Nadia El Guennouni auf Philibuster: “Niedersachsen hat eine neue Sozialministerin, Aygül Özkan. Die sorgte in den letzten Tagen für ordentlich Wirbel. Ist sie doch unerhörterweise Türkin. Und – auch das noch – Muslimin!”

Systematische Lohndiskriminierung von Frauen in der US-Einzelhandelskette WalMart: Berufungsgericht erlaubt Sammelklage gegen Einzelhändler – Mehr als 1,5 Millionen Frauen könnten klagen, wie dieStandard.at berichtete.

Laut BBC wurde Schottlands erste Telefonleitung für männliche Opfer sexueller häuslicher Gewalt etabliert.

In Großbritannien hat ein schwuler Polizist einen Prediger festgenommen, weil dieser sagte, dass Homosexulität eine Sünde sei, laut DailyNews.

BitchMagazine fragt: Wann wird ein Thema zu einem feministischen Thema?


Facebook | |


Nicht nur Gender, auch ein Race Pay Gap

29. April 2010 von Helga

In Ergänzung zu den unerfreulichen Zahlen von letzter Woche, nach denen Frauen bereits beim Berufseinstieg in schlechteren Jobs mit schlechterer Bezahlung landen, hat NPR noch eine Grafik zum Race Pay Gap.

Vergleiche der wöchentlichen Entlohnung von Männern ($798) und Frauen ($638), danach aufgeteilt nach Ethnizitäten: Weiß $825 vs $654; African-American $620 vs $554; Asian $966 vs $753; Hispanic/Latino $559 vs $501


Facebook | |


Neues zum Gender Pay Gap

21. April 2010 von Helga

Eine Frau im Businesskostüm und eine Frau im Businessanzug geben sich ein High Five. Darüber steht: Like men, only cheaper. Darunter steht: If you don't like it. help us right it. Der Equal Pay Day ist kaum vorbei, da wirft eine neue Studie Licht auf die Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt – vom ersten Tag an. Nancy M. Carter und Christine Silva befragten über 4000 Absolventen und Absolventinnen von MBA-Programmen. Dabei zeigte sich leider wieder einmal deutlich, dass Frauen auch heute noch mit Problemen zu kämpfen haben.

Dies fängt bereits beim Berufseinstieg an: Trotz gleicher Qualifikation verdienten die Jobeinsteigerinnen weniger als Jobeinsteiger. Der Unterschied blieb auch nach der Kontrolle auf vorherige Erfahrungen, Tätigkeitsfelder, Regionen, Branchen und Zeit seit dem Abschluss. Selbst mit unterschiedlichen Karriereambitionen oder Elternschaft ist er nicht zu erklären.

Davon unabhängig wurden Frauen eher in Positionen mit weniger Verantwortung eingestellt, während Männer besssere Chancen haben, gleich auf Führungspositionen zu landen. Wieder kontrollierten die Forscherinnen auf unterschiedliche Karriereambitionen, Branchen etc. und fanden keinen Grund für die Benachteiligung. Auch danach haben Frauen schlechtere Karten. So ist der Anteil derer, die eine Zeitlang unkonventionell arbeiten (z.B. in Teilzeit oder für eine wohltätige Organisation) bei Männern und Frauen gleich. Bei letzteren verschlechterten sich danach allerdings die Karriereaussichten.

Ähnlich oft wechselten die untersuchten Berufseinsteiger und Berufseinsteigerinnen auch den Arbeitsplatz – aber aus unterschiedlichen Gründen. Deutlich mehr Frauen beklagten sich über schwierige Vorgesetzte, während Männer als Gründe bessere Aufstiegschancen und mehr Geld angaben. Wer seinen Job aus Karriere oder monetären Gründen wechselte, hatte später auch tatsächlich Vorteile gegenüber seinen Kollegen, egal ob männlich oder weiblich. Nur dass Frauen diese Chance anscheinend seltener bekommen. Insgesamt zeigte sich, dass deutlich mehr Männer zufrieden mit ihrer Karriere waren als Frauen.


Facebook | |



Anzeige