Einträge mit dem Tag ‘Liebe heute’

Frauenfakten: Das Gleichberechtigungsgesetz

Monday, March 31st, 2008 von Susanne

Heute vor 55 Jahren ließen die regierenden Männer eine Frist verstreichen - was große Folgen hatte. Denn bis zum 31. März 1953 hätten die bundesrepublikanischen Parlamentarier Einspruch gegen einen Gesetzesentwurf von Elisabeth Selbert erheben können, in dem sie die Abschaffung all jener Gesetze fordert, durch die Frauen und Männer rechtlich ungleich behandelt werden. Wie gesagt, die Frist verstrich. Das Gleichberechtigungsgesetz trat in Kraft. Eine ganze Reihe anderer Gesetze mussten geändert werden, zum Beispiel, dass das Eigentum der Frau bei einer Heirat in den Besitz des Mannes übergeht.

Doch bei einigen dauerte es noch lange, bis geschlechtsspezifische Ungerechtigkeiten abgeschafft waren: Bis 1977 konnte ein Mann den Job seiner Frau kündigen, wenn er der Meinung war, sie würde Haushalt und Kindererziehung vernachlässigen. Erst ab 1979 hat bei der Kindererziehung nicht mehr per Gesetz der Vater das letzte Wort. Und sogar erst eit 1991 können Frauen ihren eigenen Nachnamen trotz Eheschließung behalten.

Leseprobe: Wir Alphamädchen

Sunday, March 9th, 2008 von Susanne
Dieser Text ist Teil 4 von 11 der Serie Die Feministische Bibliothek

Am kommenden Freitag erscheint unser Buch “Wir Alphamädchen. Warum Feminismus das Leben schöner macht” bei Hoffmann & Campe. Hier könnt ihr das leicht gekürzte Einstiegskapitel des Buches schon vorab lesen:

Darum ist Feminismus toll

Alle jungen Frauen wollen heute das Gleiche, nämlich: genauso viel verdienen wie Männer, die gleichen Aufstiegschancen, einen gleich großen Anteil an der Macht in unserem Land und nicht vor die Entscheidung »Kind oder Karriere« gestellt werden. Wir wollen uns in keiner Lebenssituation mehr einreden lassen: »Das gehört sich nicht für eine Frau« oder »Mädchen können das nicht«. All das sollte eigentlich selbstverständlich sein, und doch ist es das nicht. Wenn die Gleichberechtigung der Geschlechter in unserem Land schon Realität wäre müssten wir nicht darüber reden. Realität aber ist, dass wir weiter um Emanzipation kämpfen müssen, in fast allen Bereichen des Lebens. Je weiter diese Erkenntnis wächst, desto absurder klingen die oft strapazierten Worte »Ich bin keine Feministin, aber …« Schluss mit dem Quatsch! Wir sind Feministinnen. Alle. Weil wir doch alle genau das wollen, was auch der Feminismus will: gleiche Verhältnisse für Frau und Mann. Also sollten wir auch etwas dafür tun!

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Ach übrigens, Darling …

Monday, February 25th, 2008 von Susanne

Die Comedian Sarah Silverman ist so ungefähr die coolste Sau, die man sich im Fernsehen vorstellen kann. Vor einigen Wochen hat sie ihrem Freund, dem Talkmaster Jimmy Kimmel, per Musikvideo mitgeteilt, dass sie, nun ja, nicht ganz treu ist und ihn mit einem sehr berühmten Mann betrügt:

Was die Sache noch ein bisschen lustiger macht: Jimmy Kimmel behauptet in seinen Shows regelmäßig, Matt Damon säße noch hinter der Bühne, aber leider leider sei die Zeit schon um - “sorry, Matt …”

Gestern nun rächte sich Jimmy Kimmel an Sarah Silverman mit einem noch überraschenderem Geständnis:

Also, wenn so Beziehungsarbeit aussieht, dann scheint sie SEHR viel Spaß zu machen.

Lieber Valentin,

Thursday, February 14th, 2008 von Susanne

du bist doch für die Liebe zuständig. Und einmal im Jahr, nämlich heute, schenken sich Frauen und Männer Blumen und Schnickschnack und sagen sich, dass sie sich lieben. Und den Rest des Jahres? Haben die Geschlechter leider immer noch ganz schön viele Probleme miteinander.

Vielleicht kannst du als Typ für die Liebe uns ja ein paar Wünsche erfüllen. Welche wir haben und wie wir uns die Liebe in der Zukunft vorstellen und wünschen, das kannst du in den Kommentaren nachlesen.

Tschüs & bis bald. Deine Susanne

(Foto über Flickr)

Gilt immer noch: Neue Männer braucht das Land

Wednesday, January 23rd, 2008 von Susanne

Die Taz bringt heute einen lesenswerten Artikel über das Männerbild, das viele Väter ihren Söhnen - vor allem in Migrantenfamilien - mitgeben und das für diese später zum Problem werden kann - nämlich dann, wenn sie mit Männlichkeit Gewalt verbinden. Sabine am Orde und Daniel Schulz schreiben:

“Die Erziehung ist das Nadelöhr”, sagt der Berliner Kriminologe Claudius Ohder, “und die entscheidende Person dabei ist der Vater.” Der ist in der Familie die höchste Autorität. Und genau da liegt das Problem. […] Ein Grund dafür ist ein äußerst traditionelles Männerbild: Ein Mann dürfe “auf Meinungen von anderen keine Rücksicht nehmen, muss selbstbewusst seine Position verteidigen und standhaft auf seinen Ansichten beharren”, beschreibt eine Studie der Berliner Landeskommission gegen Gewalt das männliche Ideal in vielen Zuwandererfamilien. Um seine Meinung durchzudrücken, müsse der Familienvater “die dafür notwendige Dominanz einsetzen”.

Aber nicht nur in Migrantenfamilien ist der autoritäre Vater Vorbild für die Söhne. Auch in deutschen Haushalten leben noch Millionen Väter, die einem überkommenen Männlichkeitsbild anhängen. Noch immer gibt es kein gesellschaftlich anerkanntes, alternatives Rollenbild für einen “neuen” Mann. Ein Rollenbild, das auch Migrantenfamilien als Vorbild dienen könnte.

Meldet euch zu Wort, zeigt euch öffentlich, ihr Männer, die ihr euren Söhnen eher liebevoller Vater als strenger Patriarch seid. Die ihr nicht durch Abwesenheit glänzt und deshalb gar kein Vorbild sein könnt. Ein neuer Feminismus braucht euch! Denn nur die Emanzipation beider, Frauen und Männer, macht neue Familienmuster möglich.

Mädchen & Jungs & Geschenke

Tuesday, December 25th, 2007 von Susanne

Na, mit allen Weihnachtsgeschenken zufrieden?

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