Einträge mit dem Tag ‘Lesbenberatung’


Trollfragen, Frauenquote, Impfdebatten – kurz verlinkt

11. März 2015 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 273 von 355 der Serie Kurz notiert

Deutschsprachige Beiträge

In den FAQus seines Blogs Trollbar hat Ali Schwarzer „eine Sammlung der häufigsten Fragen und Einwände von Trollen und die passenden Antworten darauf“ zusammen gestellt.

Auf Mein Augenschmaus kritisert Jule die Darstellung von Gehörlosigkeit und Gebärdensprache in Filmen und fragt sich, warum fast immer hörende Schauspieler_innen eingesetzt werden, um gehörlose Personen zu spielen.

Sohra, die sich selber als „impfkritische Impfbefürwörterin“ bezeichnet, schreibt auf Tofufamily.de ihre gesammelte Gedanken zum Thema Impfen mit einem besonderen Fokus auf die aktuellen Masern-Debatte.

Das Quotengesetz ist vergangene Woche im Bundestag verabschiedet worden. Die einen wollen es am liebsten gar nicht haben, den anderen geht es nicht weit genug. Die taz fasst die unterschiedlichen Positionen zusammen. Das Quotengesetz hat eine lange Geschichte. Auf Zeit Online gibt es die Historie des Gesetzgebungsverfahrens oder besser gesagt des „Gesetzwünschungsverfahrens“ anhand einiger Zitate aus der deutschsprachigen Presse der letzten 20 Jahre.

Der Quer-Verlag hat mit Saideh Saadat-Lendle, der Leiterin des Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereichs LesMigraS der Berliner Lesbenberatung über ihre Zeit im Untergrund, ihre Flucht nach Deutschland, Rassismus in den hiesigen LGBT*-Szenen und die Arbeit bei LesMigraS gesprochen.

Die Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e.V. in Berlin Kreuzberg hat eine Spendenaktion gestartet, um die Bewohner_innen der Gerhardt-Hauptmann-Schule zu unterstützen, die gemeinsam rechtlich gegen die Räumungsanordnung vorgehen. Um die dabei entstehenden Anwalts- und Gerichtskosten zu decken braucht es Geld und eure Unterstützung ist gefragt

Englischsprachige Beiträge

Bereits im vergangegen Jahr gepostet, jetzt erst entdeckt: Die „Toppa Top 10: Reggae/Dancehall’s Greatest Lady Deejays“ bei Large Up.

Marie Claire stellt Basketball-Coach Becky Hammon vor – erste Frau überhaupt, die in einer der populärsten US-amerikanischen Sportarten ein Erstliga-Männerteam trainiert.

David Shih stellt in seinem Blogeintrag „What happened to white privilege“ die These auf, dass sich weiße nicht mit ihren Privilegien, sondern kritisch mit weißer Vorherrschaft (white supremacy) und den daraus folgenden Konsequenzen beschäftigen sollten, um Widerstand gegen Rassismus zu leisten. Shih übt in seinem Text Kritik an der Konzeption von Privilegien, weißer Selbstzentrierung und dem liberalen Gedanken, dass alle(tm) das gleiche(tm) wollen.

Termine in Berlin, Köln und Leipzig

Köln: 17. März, „Inklusion im Fernsehen – Neue Perspektiven auf Behinderung“ heißt die Tagung für Medienmacher_innen, Journalisten_innen und Medienpolitiker_innen, bei der es um die Repräsentation behindert werdender Menschen im Fernsehen geht. Mit dabei: „Sozialhelden e.V.“ und „die medienanstalten“ – Eintritt kostenlos

Berlin: 18. März, Kurz-Input von Magda Albrecht im Rahmen der Veranstaltung “Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht” zum Internationalen Frauenkampftag im Berliner Abgeordnetenhaus u.a. mit Evrim Sommer (Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE Berlin) und Prof. Dr. Ulrike Busch (Landesvorsitzende von pro familia).

Berlin: 21. März, Spreewaldplatz, Demonstration am Globalen Tag gegen Rassismus.

Leipzig: 16.-26. April, Filmfestival GEGENkino im UT Connewitz, Luru-Kino, in der Schaubühne Lindenfels und im Institut fuer Zukunft. Hier geht’s zur Pressemitteilung (PDF), die über das Kinoprogramm und weitere Events informiert (PDF).


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Lesestoff zum revolutionären 1. Mai

1. Mai 2013 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 194 von 355 der Serie Kurz notiert

Kübra Gümüşay spricht in einem Interview mit dieStandard über Femen und muslimische Feminist_innen.

dieStandard berichtet auch darüber, dass es nun in Wien mehr Beratungsstellen für arbeitslose Frauen geben soll.

Bei Black Girl Dangerous schreibt Mia McKenzie anlässlich des Anschlags in Boston zur Konstruktion von „unschuldigen Kindern“ und welche Kinder dort mitgedacht werden und welche gerade nicht. [Englisch]

Die nigeranische Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie hat ein neues Buch („Americanah“) herausgebracht. Beim Independent spricht sie über race, Afrikabilder in den USA und Europa, Darstellungen von WoC und die Verfilmung ihres zweiten Buches. [Englisch]

In Berlin gibt es die Kita „Kwetu“, die vor allem von Schwarzen Kindern besucht wird und wo ein Augenmerk darauf gelegt wird, dass sich alle Kinder auch bei Spielzeug und in Büchern wiederfinden. Migazin war zu Besuch und hat sich mit Eltern u.a. über alltäglichen Rassismus unterhalten.

Ebenfalls beim Migazin schreibt Gabriele Boos-Niazy unter dem wunderbaren Titel „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie bitte die betroffenen Frauen und Mädchen.“ zum Thema Kopftuchverbot.

Letzte Woche wiesen wir bereits auf das deutsche Äquivalent hin, hier aber auch noch die englische Variante: 100 Percent Men. [Englisch]

Das Blog des Zentrums für transdisziplinäre Genderstudien veröffentlicht einen Offenen Brief, der sich aus fem-me-inistischer Perspektive mit der Trans*Tagung Berlin 2012 auseinandersetzt.

Bei konkret geht es um Klassendiskriminierung unter Linken.

White Male Bingo: fasst die letzten Debatten zu Rassismus und Sexismus nochmal schön zusammen. [Englisch]

Claire Horst  hat bei der Jungle World schon vor zwei Wochen zur BarbieDreamHouse-Debatte geschrieben und stellt die größere Frage: „Wie politisch ist Spielzeug?„.

“I’m a 34-year-old NBA center. I’m black. And I’m gay.”, schrieb Jason Collins. Der New Yorker schreibt darüber und kontextualisiert.[Englisch]

Pussy Riot Aktivistin Tolokonnikova stand wieder vor Gericht. Es ging um ihre beantragte Haftauslassung. Dieser wurde – nicht überraschend – nicht zugestimmt. Sie durfte nicht einmal ihr Schlussstatement vortragen. Bei The Russian Reader wurde aber eine Übersetzung veröffentlicht. [Englisch]

In Kiel fand das Transgender Film Festival statt. Auf der Webseite könnt ihr nun auch sehen, an wen Preise vergeben wurden.

Eine neue an.schläge-Ausgabe ist erschienen. Titelthema ist dieses mal „Psychatrie &Geschlecht„. Wie immer gibt es auch eine ganze Reihe von Texten online zu lesen.

Ihr wollt Bücher bestellen? Seit März gibt es nun eine „Internetbuchhandlung für feministische & emanzipatorische Bücher und Medien„, nämlich fembooks.

Die Lesbenberatung in Berlin hat nun eine Facebook-Seite.

Nach dem Klick Termine in Bonn, Marburg, München und Wien:

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