Einträge mit dem Tag ‘Ladyfeste’


Erstes Lady*fest in Heidelberg!

6. Juni 2013 von Magda

Absolute Weltpremiere! Vom 12. bis zum 15. Juni findet in Heidelberg das erste Lady*fest statt. Es wird eine Reihe an Workshops, Performances, Parties, leckeres Essen, Filme und ein Kleinkunstabend geben.

ladyfest Heidelberg

Du suchst ein Ladyfest in deiner Nähe? Es gibt eine Auflistung von Ladyfesten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vom letzten Jahr. Die meisten der Kollektive sollten noch aktiv sein und freuen sich immer über neue Mitstreiter_innen.


Facebook | |


Yeah, erstes Ladyfest in Saarbrücken!

22. Oktober 2012 von Magda

Ich bin entzückt, ich bin erfreut! Das erste Ladyfest in Saarbrücken findet vom 25. bis 27. Oktober statt und hat ein proppevolles Programm mit Lesungen, Kurzfilmen, Workshops, Kuchen, Party, einem Stadtrundgang und einer Ausstellung. Und: Not just for the Ladies!

Mehr Informationen gibt es auf ladyfestsaar.de.


Facebook | |


Ladyfeste überall! L*dyfest Aachen und Lady_fest Freiburg machen sich warm

28. August 2012 von Magda

Nach eigenen Aussagen startete die L*dyfest Gruppe in Aachen eher “dilettantisch, aber hochmotiviert”, als sie erstmalig 2011 ein L*dyfest organisierten. Und jetzt geht es in die nächste Runde: Vom 7. bis 9. September findet in Aachen ein proppevolles queerfeministisches L*dyfest statt. Aktuelle Informationen gibt es auf der Homepage, der Facebook-Seite oder per e-Mail: ladyfest_aachen[at]gmx.de.

Ebenfalls vom 7. bis 9. September könnt ihr das Lady_fest in Freiburg besuchen. Die Organisator_innen in Freiburg verstehen sich als “loses und erweiterbares Kollektiv, das sich regelmäßig trifft”. Mitmachen und -helfen ist sehr erwünscht: ladyfestfr[at]gmx.de.


Facebook | |


Feminism Now! LaDIYfest Berlin 2012

6. August 2012 von Magda

Das Berliner LaDIYfest findet vom 16. bis 19. August unter dem Motto “Feminismus Jetzt!” an verschiedenen Orten in Berlin statt. Das Programm ist voll mit tollen Workshops und Partys. So treten beim Konzert im SO36 unter anderem Künstler_innen wie die Münchnerinnen Elcassette (Indie-Garage-Rock mit experimentellen Einflüssen) oder die Berlinerin MC Xuparina (Phunk Pop Lesbian Trash) auf. Aktuelle Infos findet ihr auf der offiziellen Seite ladyfest.net oder auf facebook.


Facebook | |


Mit Sixpack und Gitarre ins All – die Blogschau

28. Juli 2012 von Anna-Sarah
Dieser Text ist Teil 170 von 207 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

L-talk hat Bilder vom CSD in Frankfurt am 21. Juli 2012.

Unter den „100 Greatest Guitarists of All Time“  nur zehn Gitarristinnen – Mädchenmusik überlegt, wie das wohl kommt.

Einen Nachruf auf Sally Ride, die erste US-Astronautin, gibt es bei den femgeeks.

Bei Twitter war neulich die Entrüstung groß: Wurden da etwa Knutschverbote für Heteropärchen gefordert?! Mitnichten. Warum Nichtknutschen aber durch­aus ein Akt der Solidarität sein kann (und mehr knutschen auch nicht unbedingt hilft), erklärt sanczny. A propos nicht knutschen: Ryuu nimmt die Debatte zum Anlass, den privilegierte Status von romantischen Zweier­be­ziehungen in Frage zu stellen, nicht zuletzt aus ganz persönlicher Perspektive.

Um sich darüber auszutauschen und erste Gründe herauszufinden, warum Frauen Zeit und Mühe in Wikipedia stecken, und warum eben nicht, trafen sich Mitte Mai Frauen aus aller Welt in Buenos Aires zum WikiWomenCamp. Interviews mit beteiligten Expertinnen können als Videos angesehen werden.

Danger!Bananas findet: ihr Bauch gehört ihr – mit Sixpacks oder ohne.

Wieder „ein Spielzeug mehr auf dem Markt, das Mädchen vermittelt, dass ihre Hauptaufgabe ist, schön auszusehen, während Jungen gefährliche, kluge, aktive Wesen sind, die die Welt verändern“ – das ist das Fazit von Dr. Mutti zu Mattels jüngster Produktlinie „Monster High”.

Auf Graubrot ärgert sich Björn Grau über die Nachrufe auf die Schauspielerin Susanne Lothar, voll von „Chauvinismus, Sexismus und Pietätlosikeit“.

Am 7. September beginnt das 1. Essen Unplugged Festivals (Link führt zum Facebook-Event). Dort gibt es am 9.9. von 20 bis 21 Uhr  eine Lesung, die „Skurriles, Sinnliches, Lustiges und Kritisches rund um Sex und Erotik wiedergibt“ von Les petits Plaisirs.

Das LaDIYfest Berlin sucht Menschen, die zum LaDIYfest 2012 im August Schlafplätze zur Verfügung stellen.

Für eine bessere Vernetzung der (feministischen) Blogosphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Haben wir etwas vergessen oder übersehen? Kennen wir dein brilliantes Blog etwa noch gar nicht? Dann sag uns bitte Bescheid!


Facebook | |


Überraschung, Stereotype schaden und feministische Disney-Prinzessinnen – kurz verlinkt

18. Juli 2012 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 159 von 194 der Serie Kurz notiert

Die türkische Version vom Kinderbuch „Unsa Haus“ ist als PDF zum kostenlosen Download online erschienen (das Kinderbuch hatten wir vor einiger Zeit rezensiert).

Wie feministisch handeln die Disney-Prinzessinnen? Nerve hat’s untersucht.

Seit einigen Monaten wird bereits Malawi von einer Frau, Joyce Banda, regiert, nun steht auch an der Spitze der Afrikanischen Union eine Frau. Die südafrikanische Innenministerin Nkosazana Dlamini-Zuma setzte sich in Addis Abeba gegen den bisherigen Kommissionsvorsitzenden, Jean Ping aus Gabun, durch, so tagesschau.de.

BDSM-Geschichten und erotische Erzählungen, die frau besser gefallen könnten als Twilight, hat Bizzybiz gesammelt.

Was tun gegen die alltägliche Objektifizierung von Frauen? Das Ms. Magazine hat acht Tips für Frauen, die sich davon befreien wollen. Ein besonders schöner: Keine Entschuldigungen mehr, dass frau öffentlichen Raum beansprucht! (Teil eins, Teil zwei)

Am 22. Juni 2012 wurde in Berlin-Schöneberg ein Gedenkort für Hilde Radusch eingeweiht. Es ist der erste Gedenkort für eine im Nationalsozialismus verfolgte lesbische Frau in Berlin. Mehr auch bei Berlin Woman.

Janet Mock über ihre Probleme mit der Erklärung, Transmenschen seien „im falschen Körper gefangen“.

Reisen mit Kindern geht nicht? Doch und “Are We There Yet? 101 Guide to Backpacking with Kids” soll zeigen, wie es geht. Dafür benötigt das Projekt aber noch Unterstützung.

Schon etwas älter aber aktuell durch’s Internet gereicht wurde ein Interview in der Süddeutschen zum Thema Polyamorie.

Das Europamagazin hat über Pussy Riot und ihre Unterstützer_innen berichtet. Wie der Prozess gegen die Musikerinnen ausgeht, ist weiter ungewiß.

DRadio Wissen berichtet aus dem Institut des Absolut Offensichtlichen und stellt fest: Junge Migranten leider unter negativen stereotypen Zuschreibungen. Mehr direkt bei der Uni Oldenburg.

Die Allgemeine Zeitung hat auf dem Ladyfest Mainz zugeschaut.

Wie es anzustellen ist, dass frau auf Bikinifotos stets bombig aussieht, weiß Jezebel.

Morgen, am 19. Juli startet „Man for a Day“ in (viel zu wenigen) deutschen Kinos. Der Film dokumentiert einen Workshop von Drag King Diane Torr, die ihren Teilnehmerinnen vermittelt, wie Männlichkeit konstruiert wird.

Weitere Termine nach dem Klick, heute aus Erfurt, Münster, München, Wien und Berlin – und eine Stellenausschreibung: (weiterlesen …)


Facebook | |


Noch schnell anmelden: Ladyfest in Mainz

25. Juni 2012 von Magda

Ladyfest Mainz (zur Großansicht: Klick!)

Vom 13. bis 15. Juli findet das Ladyfest in Mainz statt, für das ihr euch bis zum 1. Juli a­nmelden könnt (die Organisator­_innen bitten um An­­mel­dung, damit sie besser planen können).

Im Programm findet ihr Ver­anstaltungen und Workshops zu Fuß­ball und Männ­lich­keit, Re­volution in Ägypten, Comics zeichnen, Poetry Slam, fe­mi­nisti­schen Pornos, Impro­­theater und eine Podiums­­dis­kussion zu fe­mi­nisti­schen Theorien. Am Samstag­abend findet ein Konzert statt (u.a. mit Respect My Fist).


Facebook | |


Bald geht’s los: Ladyfest Leipzig 2012!

31. Mai 2012 von Magda

Ladyfest Leipzig, zur Großansicht: Klick!

Vom 8. bis 10. Juni findet das Leipziger Ladyfest statt, welches ein schönes Programm zusammen­gestellt hat.

Besuchen könnt ihr Work­shops, in denen ihr z.B. Schweißen, Queer Burlesque oder Schlag­zeug spielen lernen könnt. Auch Nadine Lantzsch wird am Freitag einen Workshop zu “Queer-/Feministischer Aktivismus im Netz“ geben. In weiteren Vor­trägen geht es unter anderem um Femme-Sexismus in der queeren Szene und musikalisch freuen könnt ihr euch über queere und feminis­tische Künstler_innen wie Translola, Rae Spoon oder Sookee.

Mehr Infos gibt es auf der Homepage oder auf Facebook. Falls ihr Lust und Zeit habt: Gesucht werden auch immer noch Helfer_innen.


Facebook | |


Feministisch, kreativ, unkommerziell: Ladyfeste in Deutschland, Österreich und der Schweiz

2. Mai 2012 von Magda

Schon im letzten Jahr habe ich eine Liste der Ladyfeste in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengestellt, die ich dieses Jahr aktualisiert habe (ich bin für Hinweise auf Ladyfeste, die in der Liste nicht auftauchen, sehr dankbar!). Wer weiterführende Berichte und Infos zu Ladyfesten braucht, checkt einfach den Beitrag vom letzten Jahr. Wenn du Lust hast, bei einem Ladyfest mitzumachen, kontaktiere einfach die Gruppe in deiner oder der nächstgelegenen Stadt.

Ladyfeste in Grrrlmany

Wo und wann finden Ladyfeste statt? Nach dem Klick! (weiterlesen …)


Facebook | |


Revolutionäre Mädchen

5. September 2011 von Magda
Dieser Text ist Teil 57 von 72 der Serie Die Feministische Bibliothek

Zwanzig Jahre nachdem Bikini Kill Frontfrau Kathleen Hanna sich das Wort ‘Slut’ quer über den Bauch schrieb und das Riot Grrrl Manifest in einer Ausgabe eines Zines erschien, blicken wir zurück auf eine Bewegung, die ausgehend vom Nordwesten der USA weltweit neue Diskussionen zu Feminismus, weiblicher Selbst­bestimmung und Frauen in männer­dominierten Sphären wie Punk oder Rock Musik entfachte.

Ein Buch aus dem Mainzer Ventil Verlag wagt nun den ersten deutsch­sprachigen Rück­blick auf diese pop­kulturelle Jugend­bewegung, die erst­malig fast aus­schließlich von Mädchen und jungen Frauen ins Leben gerufen wurde: “Riot Grrrl Revisited. Geschichte und Gegen­wart einer feministischen Bewegung”.

Die Herausgeber_innen Katja Peglow und Jonas Engelmann haben eine Reihe an spannenden Interviews, Essays und Kurz­porträts zu­sammen­ge­tragen und teil­weise übersetzt. Aus­ge­stattet mit wunderbaren Illustrationen mutet das Buch selbst streckenweise wie ein liebevoll-selbst­gestaltetes Zine an.

Symphatisch beginnt das Buch mit einer Einleitung, in der sich die Heraus­geber_innen von vermeint­licher Objektivität distanzieren, da sie sich nicht ganz von einer “Nineties-Nostalgie” befreien können. Vielmehr wollen Peglow und Engelmann sich der Bewegung, die nach Europa meist nur in Form eines niedlich-gezähmten Mädchenkults oder als kapitalistisch verwertbare Girl Power rüber­schwappte, mit den Fragen nähren:

Was ist von der Revolution übrig geblieben? Wo sind die Rebel Girls von heute? Denn: Geblieben ist einiges, verändert hat sich für Frauen im Musik­geschäft eher weniger.

Das Buch skizziert die Entstehungs­ge­schichte der Riot Grrrl Bewegung und beleuchtet diese in ihren ver­schiedenen Facetten kritisch: Wer waren die Akteur_innen und wo lebten sie, was waren ihre Ziele und Bot­schaften, welcher Ästhetik bedienten sie sich? Das Themen­spektrum ist viel­fältig und beleuchtet Musik, die Lyrics und die Filme der Riot Grrrls, befasst sich mit Körper­politik, lesbischer Kultur und race/Rassismus innerhalb der Bewegung bis hin zu aktuellen feministischen Aktivitäten wie Ladyfeste oder das Girls Rock Camp. Am Ende haben die Herausgeber_innen noch ein “Who is Who” und ein Riot-Grrrl-ABC zusammengetragen, in denen mensch stöbern kann und erfährt, was ‘Backlash’, ‘Queercore’ oder ‘Zines’ sind.

Einen fetten Minuspunkt gibt es für die in den Übersetzungen verwendete Sprache: Wieder­holt finden sich dort diskriminierende Wörter – selbst im Kapitel “Race & Riot”, das sich kritisch mit den Rassismen innerhalb der Community auseinandersetzt. Es ist schade, dass in einem Buch über Feminismus und Selbst­ermächtigung so wenig Wert auf diskriminierungs­freie Sprache und Selbstbe­zeichnungen gelegt wird.

Obwohl die sprachlichen Fehlleistungen das Lese­vergnügen einschränken, ist das Buch empfehlens­wert. Es bietet einen leicht ver­ständlichen und bilder­reichen Einstieg in die feministische pop­kulturelle Bewegung, die Musiker_innen und Aktivist_innen bis heute prägt und hält auch für all diejenigen unzählige Anekdoten und Insider-Berichte parat, die sich schon jahrelang mit den Grrrls be­schäftigen.

So gilt damals wie heute: Revolution Girl Style Now!

ANZEIGE:

Das Buch über diesen Link zu bestellen, unterstützt die Mädchenmannschaft.
libri “Riot Grrrl Revisited. Geschichte und Gegenwart einer feministischen Bewegung” jetzt bestellen


Facebook | |



Anzeige