Einträge mit dem Tag ‘Lady Gaga’


Lady Gaga, Konvertitinnen, Disney, Abtreibung, Rassismus, Menschenrechte, Burka und Persönliches

2. Juni 2010 von der Mädchenmannschaft

Die Times stellt Britinnen vor, die zum Islam konvertierten.

Ebenfalls in der Times: Lady Gaga über Feminismus. Noch nicht genug? Noch mehr Lady Gaga.

Es gibt eine Petition des Bundesverbandes deutscher Psycholog_innen, die auf den Weg bringen soll, “dass im Einwanderungsland Deutschland Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund muttersprachliche, kultur- und gendersensible Psychotherapie als Sozialleistung – insbesondere auch als Regelleistung im Krankenversicherungssystem – finanziert bekommen” (via).

Zwei Bilder, die uns etwas über Frauen und Männer lehren - Disney sei Dank.

Bikyamasr berichtet über eine Abtreibungskonferenz in Marokko, wo Abtreibung generell verboten ist, es sei denn, das Leben der Mutter ist in Gefahr.

Human Rights and Homosexuality – Past, Present, Future“ heißt die Konferenz, die die Hirschfeld-Eddy-Stiftung zusammen mit der lettischen LGBT-Organisation Mozaika und dem Latvian Human Rights Centre am 4. und 5. Juni 2010 in Riga veranstaltet.

Es geht ein Gespenst um in Europa: Als erste Stadt Spaniens hat nun auch das katalanische Lleida (Lerida) am Freitag ein Verbot von Vollschleiern beschlossen.

Die taz meldet sich laut DerBrauneMob mal wieder mit satirisch gemeintem Rassismus zu Wort.

“The Personal is Political”: Courtney von feministing berichtet über ihren neuen Freund, der ordentlicher ist als sie und gerne bei ihr putzt. Ein wenig schlechtes Gewissen inklusive.

„filia.die frauenstiftung“ gibt eine Projektparty, auf der die serbischen Menschenrechtlerinnen Biljana Stankovic von der Novi Sad Lesbian Organisation und Tijana Popivoda vom Autonomen Frauenzentrum zu Gast sind. Anmeldung für die Projektparty in Hamburg bis 5. Juni. Mehr Infos gibt es hier (PDF).


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Samstagabendbeat

15. Mai 2010 von Magda

Der heutige Samstagabendbeat ist einem Flashmob vom 8.Mai in San Francisco gewidmet, der zu einem Boykott einiger Hotels aufrief, um auf die prekäre Situation vieler Hotel-Angestellten mit schlechten Verträgen und ohne Krankenversicherung aufmerksam zu machen; unterstützt von SleepWithTheRightPeople, einer Koalition von LGBT-Aktivist_innen und UNITE HERE, einer Gewerkschaft, die über 300.000 Arbeiter_innen u.a. im Dienstleistungsgewerbe repräsentiert. Lady Gaga inspirierte Melodie und Text, eine Marschkapelle lieferte den Beat, et voilà:

“Don’t Get Caught in a Bad Hotel”

Via feministing.


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Kurz und knapp

2. April 2010 von der Mädchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 53 von 70 der Serie Kurz notiert

Ein Parade-Beispiel für Gender-Sozialisation:

Weniger Alkohol, weniger Marihuana und weniger Verstöße gegen das Gesetz – alles eine Folge des Kinderkriegens?Telepolis berichtet von einer Studie, nach der Frauen in sozial schwachen Stadtteilen von einer Geburt mehr profitieren, als etwa vom Heiraten.

Die großartige Rachel Maddow hatte gestern Geburtstag! Sie wurde knackige 37 Jahre alt.

Hier gibt’s die Top13 besten weiblichen MC’s.

Auf feministing ärgert man sich über Lady Gaga, die gesagt haben soll: “Popstars sollten nichts essen!”

Das Bitch Magazine stellt die deutsche Hildegard von Bingen vor.

In Belgien könnte es zu einem Verbot der Vollverschleierung kommen. Der Innenausschuss des Parlaments in Brüssel hat einstimmig einen entsprechenden Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, wie auf tagesschau.de berichtet wird.

Auf fudder.de wird stolz verkündet: “Ich stehe dazu: Ich studiere Gender Studies!”.

Und zu guter Letzt:

Auf Sociological Images wundert sich Mathestudent Ian über das Geschenk seiner Freundin, die in einer Kinderabteilung folgendes T-Shirt aufgabelte, welches von den Hersteller_innen wohl eher für kleine Mädchen gedacht war: Too pretty to do Math (“Zu hübsch, um Mathe zu lernen”).


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Jede Menge Lesestoff

13. März 2010 von Anna
Dieser Text ist Teil 51 von 69 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Wow, letzte Woche war echt jede Menge los in den Blogs. Also, nich’ lang schnacken, sondern los linken:

Queer-o-maat und das Missy Magazin berichten vom Event „Who cares? Queerfeminismus und Ökonomiekritik“.

Indien führt eine Frauenquote im Parlament ein berichtet diestandard.at. Außerdem dort gefunden: Ein spannendes Interview mit zwei türkischstämmigen Frauen über ihre Sicht auf unter anderem den (westlichen) Feminismus.

“Fehlen uns die Symbole?” fragte Susanne. Mademoiselle Différentielle griff den Gedanken auf und hat sich für dieses Shirt entschieden:

Beschreibung

This is what a feminist looks like

Kristina Schröder verglich zum Frauentag Frauenquoten mit Cortison. Antje Schrupp hat sich über diesen Vergleich einige Gedanken gemacht.

Ebenfalls über die Rede der Frauenministern schreibt der Genderblog. Dort gibt es übrigens auch einen Aufruf, sich kritisch mit Lady Gaga bzw ihren Videos auseinander zu setzen.

“Deutschland sucht den «Super-Papa». Impulse für eine moderne Väterpolitik” heißt die Fachtagung, auf die der Väterblog hinweist.

“*Jeder Lehrer bringt ihre eigene Kreide mit”:Neue deutsche Rechtschreibung schreibt über feministische Linguistik.

I heart digital life hat einen Text beim Feministischen Insitut Hamburg veröffentlicht und dieser wurde wiederum bei netzpolitik.org verlinkt. Wie sich die Diskussion dort von vielen feministischen Blogs unterscheidet kann man hier lesen.

In China dürfen nur verheiratete Frauen Raumfahrerinnen werden, las ich im Mädchenblog. Außerdem wird dort das Interview mit Rudi Assauer und dessen Meinung zu Schwulen im Fußball kommentiert.

Video der Woche:

Cynthia Nixon erklärt, “warum das Recht zu heiraten für sie wichtig ist und warum es wichtig ist, schwulen- und lesbenfeindlichen Senator_innen zu zeigen, dass ihre Haltung sie ihren Sitz kosten kann” (gefunden bei queernews.at). Und ach ja, der LSVD wird 20 und feiert am 9. April in Berlin. Anmelden könnt ihr euch noch bis 19. März (homonauten.de machte mich darauf aufmerksam).

Und zum Abschluss noch einige spannende Beobachtungen darüber, in welchen Sprachen es leicht oder schwer fällt, eine männliche oder weibliche Tonlage zu entwickeln/halten (gelesen und Videos geguckt bei Bad hair days).

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter mannschaftspost(at)web.de Bescheid.


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Vagina-News

1. März 2010 von Verena
Dieser Text ist Teil 1 von 5 der Serie Sex am Morgen

Guten Morgen! Es ist Montag, aber die Party noch lange nicht vorbei, wie unsere Links mit Blick auf intime Neuigkeiten zeigen:

Lady Gaga hat sich für den Titel des britischen Magazins Q mit einem Strap-on, einem Umschnall-Dildo, fotografieren lassen. Warum? Nun, wenn doch eh schon alle Welt tuschelt, ob sie nicht einen Penis habe, warum ihn dann nicht mal zeigen, denn wie die Musikerin im Interview erklärt:

When a guy says, ‘Oh I fucked all these chicks this week,’ there’s a high-five and giggling. But when a woman does it and its publicised or she’s open about her sexuality or she’s free or liberated, it’s, ‘Oh, she must have a dick.’

Es kann nur mehr werden: Nach einer Untersuchung der Organisation Sociologists for Women in Society nimmt die Häufigkeit von Sex bei Frauen im Alter zu. In welchen US-Bundesstaaten Frauen in welchem Alter wie häufig Sex haben, zeigen diese Karten.

Ein neuer Trend für den weiblichen Intimbereich ist das Vajazzling: Kleine Glitzersteine, die auf den (natürlich frei rasierten) Venushügel geklebt werden. Vajazzle setzt sich aus den Wörtern vagina und bedazzle (blenden/ verzaubern) zusammen und laut der Schauspielerin Jennifer Love Hewitt glitzere man wie eine “Diskokugel”. Ein passendes D.I.Y.-Zubehör gibt es auch schon: den Bedazzler – because your ladybusiness should sparkle. Ehrlich gesagt, finde ich die Assoziation der Glitzerkugeln beim männlichen Geschlecht irgendwie einleuchtender…


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Samstagabendbeat – echt peinlich

9. Januar 2010 von Verena

Über eine erstaunliche Nachricht bin ich dieser Tage beim Musikblog 78s gestolpert: “Musikfans schämen sich für Lady Gaga und andere Frauen” las ich da. Na so was und wieso das denn?

“Poker Face” von Lady Gaga ist derjenige Song, den Last.fm-Hörer auf häufigsten aus ihrem Profil rauslöschen nachdem sie ihn gehört haben.

Dank der Scrobble-Technik bei Last.fm wird jeder gehörte Song automatisch in das Hörprofil kopiert. Zum Ende des frisch beendeten Jahres hat Last.fm eine Hitliste der am häufigsten gelöschten Titel aufgestellt. An der Spitze und auch zwei weitere Male in den Top Ten vertreten: Lady Gaga.

Auffällig: In den Top10 finden sich nur Frauen. Britney Spears, Katy Perry, Rihanna und die von Fergie angeführten Black Eyed Peas teilen sich die weiteren unvorteilhaften Plätze unter den ersten 10. Erst auf Platz 12 folgt die erste Männertruppe: Coldplay mit “Viva La Vida”.

Ach, und seit wann werden die Black Eyed Peas von Fergie angeführt?? Naja, da uns bei der Mädchenmannschaft ja nichts peinlich ist, gibt es diesen Samstagabendbeat die No. 1 of Shame: Lady Gaga mit einer gar nicht peinlichen Performance von Pokerface.


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