Nachhaltig leben und über Kultur bloggen
5. Januar 2012 von HelgaIn jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:
Wie heißt du?
Alexandra (im Internet: Mirka von Lilienthal)
Seit wann bloggst du?
Seit 2008.

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com
Warum hast du damit angefangen?
Ich habe begonnen Blogs zu lesen und kam irgendwann an den Punkt, wo ich dachte: “Das möchte ich auch machen!” Meine Neugier hinsichtlich (für mich) neuer Dinge im Internet war schon immer grenzenlos.
Worüber schreibst du?
Ich schreibe primär über Kulturgut (Literatur, Film & Fernsehen, Musik…), aber auch über gesellschaftsrelevante und -kritische Themen, allen voran über nachhaltiges Leben. Für das Jahr 2011 hatte ich mir beispielsweise diverse Vorsätze gesteckt, über deren Durchführung ich regelmäßig berichte.
Was dir ohne Internet nicht passiert wäre:
Ich muss vorausschicken, dass ich die Hälfte meines Lebens online bin – also: Seit 9 Jahren. Und: Vor 9 Jahren war ich zudem 9 Jahre alt. Ich bin mit dem Internet aufgewachsen, mit einem Internet, das ich selbst erleben konnte, uneingeschränkt. Im Vergleich zu manch anderen Kindern hatte ich Eltern, die mich einfach haben machen lassen, was vermutlich auch ein wenig daran lag, dass sie selbst zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich online waren. Ich habe so ziemlich alles mitgenommen, was man in seiner Internet-Historie nur mitnehmen kann: Kindercommunitys, den Knuddels-Chat, peinliche E-Mail-Accountnamen, Foren, in denen ich Mädchen kennen lernte, die heute Frauen sind und meine besten Freundinnen. Und schließlich fing ich mit dem Bloggen an, was mein Leben für immer verändern sollte. Mit 15 war ich Modebloggerin, das erzähle ich gerne, weil das wie eine Anekdote aus fernen Zeiten erscheint. Niemand, der mich heute kennen lernt, würde mich für eine Modebloggerin halten. Ich denke immer noch, dass man über die Kleidung, die man trägt, viel zum Ausdruck bringen kann, seine Meinungen und Einstellungen kommunizieren kann, aber das hat für mich nichts mehr mit High Heels, sondern mit “Bacon had a Mum”-T-Shirts zu tun. (weiterlesen …)
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