Einträge mit dem Tag ‘Krieg der Welten’
Lieber Valentin,
Thursday, February 14th, 2008 von Susannedu bist doch für die Liebe zuständig. Und einmal im Jahr, nämlich heute, schenken sich Frauen und Männer Blumen und Schnickschnack und sagen sich, dass sie sich lieben. Und den Rest des Jahres? Haben die Geschlechter leider immer noch ganz schön viele Probleme miteinander.

Vielleicht kannst du als Typ für die Liebe uns ja ein paar Wünsche erfüllen. Welche wir haben und wie wir uns die Liebe in der Zukunft vorstellen und wünschen, das kannst du in den Kommentaren nachlesen.
Tschüs & bis bald. Deine Susanne
(Foto über Flickr)
Gendertrouble im Kino
Tuesday, November 27th, 2007 von Susanne
Als ich heute ein Plakat zum Kinofilm “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken” sah, wurde mir plötzlich sehr sehr langweilig. Mir war nicht bewusst, dass es irgendeinen Regisseur gibt, der den Quatsch von Barbara und Allan Pease verfilmen würde. Aber klar: Leander Haußmann, deutscher Regisseur, der regelmäßig durch Filme auffällt, die sich auf simple Erklärungsmuster beschränken. Wird wahrscheinlich ein Kassenhit wie schon “Sonnenallee” und “NVA”, erstaunlicherweise können sich Menschen auch beim hundertsten Mal über beknackte Geschlechtermuster amüsieren. Aber wer sich’s aussuchen kann, sollte das Geld für die Kinokarten lieber in einen Abend zu zweit investieren, also so mit Reden und Knutschen und so. Ist besser für die Liebe.
What a man
Monday, November 26th, 2007 von SusanneDie Werbeagentur Springer & Jacoby hat sich dem angeblichen Problemtierchen “Mann” angenommen. Die Werber wollten wissen, welches Bild Männer von sich selbst haben und mit welchen “Werbemännern” sie sich identifizieren können. Ergebnis der Untersuchung an 60 Probanden: “Männer wollen heute wieder Männer sein und sich mit echten Männern identifizieren.” Soll heißen: Dem Mann von heute gefällt das Bild nicht mehr, das die Werbung von ihm zeichnet - Mann kocht auch mal Kaffee, Mann hat auch Interessen neben Fußball, Mann will nicht mehr breitbeinig und spuckend durch die Gegend laufen müssen. Die Werbeleute von Springer & Jacoby nennen das Ganze einen Trend zur “Neomaskulinität”.
Passt ja alles schön zum Zeitgeist: Frauen sollen wieder richtige Frauen sein. Und Männer richtige Männer. Der Feminismus war doch sowieso nur Quatsch und hat die Geschlechter entzweit. Frauen bleiben mal lieber wieder zu Hause, wo sie sich um die Kinder kümmern, und halten ansonsten bitte den Mund. Dann haben die Männer wieder ihre Ruhe, können so richtig männlich sein und unter sich bleiben.
What the f…??? Sollte Werbung nicht innovativ sein, also nach vorne schauen? Wieso also fällt Springer & Jacoby nichts besseres ein als den Mann von vorgestern als neues Role Model zu beschwören? Und vor allem: Wozu? Die modernen Männer, die sich nicht unmännlich fühlen, nur weil sie den Haushaltsquatsch mit uns Frauen teilen und die es super finden, niemandem den Macker vorspielen zu müssen, die werden sich hüten, plötzlich wieder ihren Vätern oder Großvätern nachzueifern. Wäre ja auch viel zu anstrengend, den ganzen Tag immer einen “echten” Mann spielen zu müssen.
Er war’s! Er war’s!
Sunday, November 18th, 2007 von SusanneWeil anscheinend der Graben zwischen den Geschlechtern noch nicht tief genug ist, hat nun die Bremer Chemikerin Ines Weller versucht zu beweisen, dass vor allem Männer am globalen Klimawandel Schuld sind. Ihre Erklärungsversuche - Männer essen mehr Fleisch, fahren dickere Autos - sind so voller Vorurteile, dass es eigentlich kaum zu glauben ist, dass das jetzt Wissenschaft sein soll. Klingt doch eigentlich eher wie ein Witz, wie der ganze “Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken”-Mist der Autoren-Eheleute Pease. Schade um die verschwendete Wissenschafts-Zeit.


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