Einträge mit dem Tag ‘Körper’


Von Bullen, Stieren und Kleidern. Blogschau zum Wochenende

21. August 2010 von Nicole
Dieser Text ist Teil 72 von 73 der Serie Genderissimi: Die Blogschau

Wir starten mit Lesetipps: Seit dem 16. August im Handel: die neue missy, nicht nur mit neuen Wörtern, sondern auch mit neuem Design! Zwischengeschlecht.info kündigt das Buch von Christiane Völling „Ich war Mann und Frau. Mein Leben als Intersexuelle“ an, das am 25. August beim Fackelträger-Verlag erscheint.

Weiter geht’s mit schönen Blog-Metaphern: light-inside.de stellt (wohl auch nach dem taz-Artikel zum Thema weibliche Bloggerinnen) fest: Die einen reiten Bullen, die anderen packen den Stier bei den Hörnern.

Beim mädchenblog wurde die Politik der Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen“ beim Einsatz in Pakistan kritisiert: Wie viel und welche Rücksicht auf Kultur und Religion ist hinnehmbar? diestandard.at berichtet über ein Urteil aus Oslo: Das geltende Kopftuchverbot für Polizistinnen in Norwegen verstößt gegen das Gleichheits- als auch gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz.

Das Antisexistische Aktionsbündnis München weist auf eine Aktion gegen Sexismus und Homophobie im Reggae hin: Beim Chiemsee Reggae Summer wird am 28. August die Auseinandersetzung vor Ort „intensiviert“. Zeit zum Baden soll aber auch sein.

Antje Schrupp machte sich Gedanken zum Vergleich zwischen Kinderwahlrecht und Frauenwahlrecht. Und bei Anke Gröner ging es diese Woche um Kleidung und Körpergefühl und darum mal mit Fehlersuche bei sich und anderen aufzuhören.

Und zum Schluss ein kleiner Aufruf: Mrs. Pepstein möchte am 28. September nicht aus dem Studio senden, sondern live „von draußen“ berichten, zum Beispiel aus eurer Küche. Bewerben jetzt!

Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid.


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Blogs, Blogs, Blogs

11. November 2009 von Helga

In den letzten Monaten entstanden in der englischsprachigen Blogsphäre einige Gruppenblogs, die die Vielfalt unter Feministinnen deutlich machen.

“Und bleib gesund” rufen wir uns oft zum Abschied hinterher. Doch was ist mit denen, die eine Behinderung haben oder krank werden? FWD/Forward beschäftigt sich mit den Problemen, die Feministinnen mit Behinderungen begegnen.

Frauen und Technik passen entgegen vieler Vorurteile gut zusammen. Doch diese Vorurteile, besonders der Sexismus) können “Geekinnen” das Leben ganz schön schwer machen. Positive und negative Aspekte beleuchtet Geek Feminism. Besonders in Open Source-Projekten sind Frauen unterrepräsentiert (nicht mal 2%, in Closed Source-Projekten immerhin 28%). Die Mozilla-Foundation versucht mit Women & Mozilla Programmiererinnen zu rekrutieren.

Das Thema des nächsten Blogs hat sicher schon viele Sucher über Google angelockt… die aber sicher etwas anderes erwartet hätten:

The beauty of the breast is socially constructed. Fashion and media tend to influence how society views breasts. The natural breast is stigmatized for its imperfections while millions of women struggle with body image in pursuit of unnatural perfection. The breast is also influenced by culture in that in the United States, boobs are considered to be a taboo sex organ.

Mehr auf Her Life With Boobs.

Um das älteste Gewerbe der Welt dreht es sich auf Harlot’s Parlour. Sexarbeiter_innen und allies (gibt es dafür schon einen deutschen Ausdruck?) berichten über Politik, Sexualität und ihre Arbeit. Die Mitschreiber_innen kommen aus der ganzen Welt, ab und an schreiben auch Klienten.

Deutschsprachige Blogs stellen wir Euch regelmäßig in der Serie WWW Girls vor.


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Yoga, Diät und ein guter Fotograf

16. April 2009 von Barbara

Eine schöne Diskussion über ein möglicherweise bearbeitetes Titelbild von Jenny McCarthy für das Magazin Shape findet derzeit bei jezebel.com statt. Jenny McCarthy ließ sich in einem schwachen Moment gegenüber dem Daily Express dazu hinreißen, die Echtheit des Fotos anzuzweifeln:

It is definitely…touched up. I have freckles and stretchmarks that you do not see here, and they add shadowing to make these muscle things happen that don’t exist on my body.

Als diese Äußerung bei jezebel.com veröffentlicht wurde, meldete sich ziemlich schnell jemand aus der Shape-Redation und bat um eine Richtigstellung. Sie könnten gar keinen Körper optisch verändern, heißt es, und:

We chose Jenny for our cover-as we do all our cover models-because she is in phenomenal shape-and works hard for the body she has. Ask her to put a bikini on and you’ll see the same body you see on our cover. We cannot change the shape of anyone’s body or create flat abs where there are none. This body is all Jenny-and instead of being self-deprecating, she should give herself the credit for all her hard work.

Auch Jenny McCarthy hat ihren schwachen Moment überwunden und weiß nun, dass sie genau so aussieht wie auf dem Titelbild. Sie schreibt an jezebel.com:

I didn’t mean to imply that the magazine had done anything to alter the shape of my body on the cover image. I worked hard on that body! I was really just joking about the airbrushing make-up that was used to cover up freckles and stretch marks and to highlight the contours of my muscles. Other than that, it’s all me, thanks to yoga, a healthy diet and an amazing photographer that lit me to perfection.

Ach so. Ich dachte ja auch immer, dass es für die professionelle Bearbeitung der Covergirl-Fotos eine extra Photoshop-Lizenz braucht, die besonders gut wölben, glätten und schmälern kann … Wieder was dazu gelernt! [Das war jetzt übrigens Ironie.]


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