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	<title>Mädchenmannschaft &#187; Kopftuch</title>
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		<title>Ich rede Seifenblasen</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 15:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kübra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Islamistin&#8221; nennt er mich, und ich nenne ihn &#8220;Säkularist.&#8221; Er lacht mit mir mit, wir spielen mit Schubladen und Klischees. Zwei Tage schon sind Lucas und ich auf derselben Konferenz. Wir verbringen viel Zeit zusammen, diskutieren und scherzen. Manchmal aber begegnet mir Lucas recht zurückhaltend, verkrampft und steif. Das liegt an seiner Erziehung, vermute ich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Islamistin&#8221; nennt er mich, und ich nenne ihn &#8220;Säkularist.&#8221; Er lacht mit mir mit, wir spielen mit Schubladen und Klischees. Zwei Tage schon sind Lucas und ich auf derselben Konferenz. Wir verbringen viel Zeit zusammen, diskutieren und scherzen.</p>
<p>Manchmal aber begegnet mir Lucas recht zurückhaltend, verkrampft und steif. Das liegt an seiner Erziehung, vermute ich. Kindheit und Jugend hat er an elitären Internaten in Frankreich verbracht. Jetzt besucht er eine renommierte Universität. Er trägt einen dunkelblauen Anzug, Hemd und draußen einen Hut. Lucas ist mir sympathisch mit seiner vornehmen Höflichkeit, die so leicht zu irritieren ist.</p>
<p>Auf dem Weg ins Hotelzimmer hält Lucas mich auf und bittet um ein Gespräch. &#8220;Klar.&#8221; Er habe einen Fehler gemacht und schäme sich sehr dafür. Jetzt bin ich neugierig. &#8220;Ich dachte, du wärst wirklich eine Islamistin&#8221;, sagt er. Erst lache ich noch, dann schaue ich ihn ungläubig an. Er meint es ernst. &#8220;Ich weiß, das stimmt nicht, und es gibt keinen Grund für diese Annahme. Ich habe dich einfach voreilig in diese Schublade gesteckt.&#8221; Mein Gott, frage ich mich. Wie muss ich bloß auf andere Menschen wirken? Ich bin verwirrt, irritiert, schockiert. Er bemerkt meine Verunsicherung. &#8220;Jetzt sehe ich, dass du gar nicht so anders bist als ich. In vielen Punkten vielleicht sogar liberaler&#8221;, sagt er und: &#8220;Bitte verzeih.&#8221; &#8211; &#8220;Ach was, kein Problem&#8221;, sage ich eilig. Zwei Tage hat es also gebraucht. Wir verabschieden uns.</p>
<p>Im Hotelzimmer lasse ich die letzten Tage Revue passieren. Und die letzten Jahre.</p>
<p>Eine Freundin erzählte mir kürzlich von einer Podiumsdiskussion, bei der eine Kopftuchträgerin stark feministische Positionen vertrat und das Publikum, ebenfalls feministisch, ihr vehement in jedem Punkt widersprach. Sie hörten nur, was sie hören wollten. Sahen nur, was sie sehen wollten.</p>
<p>Ich erinnere mich an Kommentare zu Artikeln auf meinem Blog und Diskussionsrunden. An das Misstrauen im Gesicht meiner Gegenüber. In ihren Augen spiegelt sich ihr Bild von mir: das Kopftuch und ein bisschen Blabla, in der Luft zerplatzend. Ganz egal wie und was ich sage. Ich rede Seifenblasen.</p>
<p>Mich lässt das Gefühl nicht los, hingehalten zu werden, zu warten. Ich nehme die Demokratie ernst und setze mich für sie ein. Ich arbeite dafür mit, dass es irgendwann eine Gesellschaft gibt, in der man unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, sexueller Orientierung, sozialem und finanziellem Status, Bildungsgrad und körperlichem Zustand selbstverständlich sein kann. Ich träume von Gerechtigkeit und sitze brav auf der langen Bank der Demokratie. In der Hoffnung, dass man mir irgendwann glaubt, mich dann vielleicht auch hört und irgendwann sogar versteht. Wofür?</p>
<p>Damit Menschen auf edlen Rössern dahergeritten kommen, denen man neben dem Schnuller auch die Demokratie, freies Denken und Aufklärung in die Wiege legte, und die mir alles absprechen wollen? Und mit welchem Recht?</p>
<p>So funktioniert Demokratie nicht. So gibt es keine Gerechtigkeit. Niemand hat sie gepachtet. Jeder muss dafür arbeiten und aufgeben. Auch ihr.</p>
<p><em>(Dieser Text erschien ursprünglich als Kolumne in der <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/ich-rede-seifenblasen/" target="_blank">Taz</a>.)</em></p>
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		<series:name><![CDATA[Das Wort zum Freitag]]></series:name>
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		<title>Playboy-Fotos und Kopftuchstreit: News zur WM 2011</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/playboy-fotos-und-kopftuchstreit-news-zur-wm-2011/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 07:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenige Tage vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2011 am kommenden Sonntag gibt es noch einmal eine kleine Presserundschau bei uns: Im Tagesspiegel schreibt Nadine Lange über WM-Werbung mit Sexappeal und die Playboy-Fotos der Nicht-WM-Teilnehmerinnen Ein Porträt von Sinem Turac, türkischstämmige Schiedsrichterin aus Berlin, gibt es bei der Deutschen Welle. Das Netzwerk Football against Racism in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenige Tage vor dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft 2011 am kommenden Sonntag gibt es noch einmal eine kleine Presserundschau bei uns:</p>
<p>Im <em>Tagesspiegel </em>schreibt Nadine Lange über <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/fussballerinnen-in-der-nachschminkzeit/4278166.html " target="_blank">WM-Werbung mit Sexappeal</a> und die Playboy-Fotos der Nicht-WM-Teilnehmerinnen</p>
<p>Ein <a href="http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15092507,00.html" target="_blank">Porträt von Sinem Turac</a>, türkischstämmige Schiedsrichterin aus Berlin, gibt es bei der <em>Deutschen Welle</em>.</p>
<p>Das Netzwerk <em>Football against Racism in Europe</em>, FARE, fordert im Kopftuchstreit zwischen Fifa und Iran (wir <a href="http://maedchenmannschaft.net/spielabbruch-und-kopftuch-fifa-vs-iran/" target="_blank">berichteten</a>) den internationalen Fußballverband auf, das <a href="http://farenet.org/default.asp?intPageID=7&amp;intArticleID=2519" target="_blank">Hijab-Verbot zurückzunehmen</a>.</p>
<p>Zum <a href="http://www.gwi-boell.de/web/denkraeume-wirxel-frauenfu%C3%9Fball-wm-geschlechterforschung-3693.html" target="_blank">Frauenfußball aus Sicht der Geschlechterforschung</a> gibt es bei der Böll-Stiftung einen längeren Text von Johanna Wirxel.</p>
<p>Daniel Meuren, dessen Absatzkick-Kolumne auf <em>faz.net</em> eine Dauerempfehlung ist, war beim Training des <a href="http://www.faz.net/artikel/C32278/frauenfussball-sehen-sie-hier-maenner-auf-dem-platz-30438828.html" target="_blank">Teams aus Äquatorialguinea</a> und liefert mal ein paar Hintergründe, die nicht überall zu lesen sind.</p>
<p>In der<em> taz</em> ärgert sich Jana Petersen über <a href="http://taz.de/1/leben/alltag/artikel/1/die-zwangsmatrix-der-glitzerfummel/" target="_blank">sexualisierte Fankleidung</a> zur WM.</p>
<p>Bei <em>Zeit Online </em>schreibt Heike Faller <a href="http://www.zeit.de/2011/25/Frauenfussball/komplettansicht" target="_blank">schöne Sachen über Frauenfußball</a>: jungenhaft, mädchenhaft, sportlich, sexy &#8211; geht alles zusammen.</p>
<p>Im <em>Hamburger Abendblatt</em> vertritt Iris Hellmuth ihr Recht, sich als <a href="http://www.abendblatt.de/sport/article1928075/Warum-ich-bei-der-Frauen-WM-wegschalte.html " target="_blank">Frau nicht für Frauenfußball </a>zu interessieren.</p>
<p>In der <em>Augsburger Allgemeinen </em>(danke für den Hinweis!) tut Tilmann Mehl das ebenfalls, als Mann allerdings. Und wir erfahren noch, dass<a href="http://www.augsburger-allgemeine.de/sport/Frauenfussball-Schwach-langweilig-aufgeblasen-id15526176.html" target="_blank"> &#8220;der Augsburger&#8221; </a>sich nicht von Medienkampagnen irgendwohin locken lässt. Ein weiterer Leserinnenhinweis auf einen Artikel: &#8220;Warum müssen Frauen überhaupt versuchen, es <a href="http://www.nw-news.de/magazin/schwarz_weiss/4593691_Kicker-Kunst_sieht_anders_aus.html" target="_blank">in allen Bereichen den Männern gleichzutun</a>?&#8221;, fragt Jörg Rinne in der <em>Neuen Westfälischen</em>.</p>
<p>Ein kleiner Blog-Zwischenruf von Ninia: <a href="http://ninialagrande.blogspot.com/2011/06/es-reicht_16.html" target="_blank">Der reicht&#8217;s.</a> Fußball oder nix.</p>
<p><strong>Veranstaltungen</strong><br />
Zusammenschauen: Das Blogprojekt <a href="http://spielfeldschnitte.blogspot.com/2011/06/zusammenschauen.html" target="_blank"><strong>Spielfeldschnitte</strong></a> lädt zum gemeinsamen WM-Gucken ins Hamburger Gängeviertel</p>
<p>Das Missy Magazine, der Fußballladen Goal, die Maiden Monsters und Etsy laden am 9. Juli in Berlin zu den <a href="http://missy-magazine.de/2011/06/16/alles-auf-den-rasen-die-ersten-internationalen-wm-hoffestspiele/ " target="_blank">ersten internationalen Hoffestspielen</a>.</p>
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		<title>Im Land der Tarnkappen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 15:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kübra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir laufen durch das staubige Kairo. Die Sonne knallt und es tummeln sich Tausende von Menschen auf den Straßen der größten Metropole Afrikas. &#8220;Ah, kuck mal hier!&#8221;, rufe ich, &#8220;Schau mal dort!&#8221; und zupfe am Hemd meines Mannes. Meine Kamera baumelt heute nutzlos an meinem Arm, ich möchte mich einfach nur sattsehen an dieser Stadt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir laufen durch das staubige Kairo. Die Sonne knallt und es tummeln sich Tausende von Menschen auf den Straßen der größten Metropole Afrikas. &#8220;Ah, kuck mal hier!&#8221;, rufe ich, &#8220;Schau mal dort!&#8221; und zupfe am Hemd meines Mannes. Meine Kamera baumelt heute nutzlos an meinem Arm, ich möchte mich einfach nur sattsehen an dieser Stadt. Es ist laut und bunt. Die hupenden, ratternden und brummenden Autos geben dieser Stadt ihr Geräusch. Die vielen Frauen hingegen geben der Stadt ihre Farbe.</p>
<p>Einige ohne Kopftuch, viele aber mit. Manche tragen ihr Kopftuch ganz unscheinbar, natürlich und huschen mit dicken Büchern unter dem Arm durch die Menge, andere steigen von oben bis unten schwarz verschleiert aus dicken Wagen und wandern direkt ins vollklimatisierte Pizza Hut; und wieder andere stolzieren mit glitzerndem Kopftuch, knackengen Jeans, Gucci-Brille und hohen Absätzen durch die Menge. Und das sind nur die Archetypen. Es geht noch viel bunter zu.</p>
<p>Bei einem Telefonshop machen wir Halt, um SIM-Karten zu kaufen. Mit meinem bisschen Hocharabisch komme ich hier nicht weit, deshalb überlasse ich den Einkauf meinem Mann und seinem Freund &#8211; und widme mich dem Laden. Genauer gesagt den Werbeplakaten an den Wänden und den Musikclips im Fernseher. Ein großer Mobilfunkanbieter wirbt für einen neuen Vertrag &#8211; das Plakat ist vollgepackt mit lachenden, jungen und alten Ägyptern. Aber keine einzige Frau mit Kopftuch.</p>
<p>Im Fernsehen läuft derweil ein Musikvideo über die ägyptische Revolution. Es wird eine bunte Mischung ägyptischer Gesichter gezeigt, nur keines mit Tuch darum. Und auch in den Serien und Nachrichten, das gleiche Spiel. Es ist fast so, als würden koptuchtragende Frauen in Ägypten gar nicht existieren.</p>
<p>Paradox, find ich. Ausgerechnet in einem Land, wo doch knapp 80 Prozent der Frauen das Kopftuch tragen. Und mit dem Islam als Staatsreligion. Dann wiederum finde ich das doch nicht so paradox. Läuft es doch in der Türkei genauso ab.</p>
<p>Auf der Straße herrscht Tohuwabohu. Kopftuch, kein Kopftuch, Glatze und Bart. Schaut man aber populäres türkisches Fernsehen, könnte man in dem Glauben sterben, alle Türkinnen liefen in kurzen Röckchen, grell geschminkt und auf allerhöchsten Absätzen durch die Welt. Weder im Kino oder im Fernsehen, noch in Werbung oder Serien findet man Kopftuchträgerinnen, so als gäbe es sie gar nicht. Und kaum einen scheint es zu stören. Nicht einmal Kopftuchträgerinnen selber, die die Serien oftmals eifrig mitverfolgen.</p>
<p>Später erfahre ich von einer Debatte, die vor Jahren in Ägypten kochte. Einige prominente Schauspielerinnen und TV-Moderatorinnen entschieden sich für das Kopftuch. Und wurden gefeuert. Sie bekamen auch künftig keine nennenswerten Aufträge mehr. Die betroffenen Frauen gingen damit an die Öffentlichkeit. Geändert hat sich aber scheinbar nichts.</p>
<p>&#8220;After the Revolution&#8221;, sagen die Ägypter, die ich darauf anspreche. Jetzt hätten sie ja schließlich Meinungsfreiheit, betonen sie und fügen hinzu: &#8220;Insh Allah&#8221; &#8211; so Gott will.</p>
<p><em>(Dieser Text erschien ursprünglich als Kolumne in der <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/im-land-der-tarnkappen/" target="_blank">Taz</a>.)</em></p>
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		<series:name><![CDATA[Das Wort zum Freitag]]></series:name>
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		<title>Spielabbruch und Kopftuch: Fifa vs. Iran</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/spielabbruch-und-kopftuch-fifa-vs-iran/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 11:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/75dc26fd95ee4e10a16fc76a469af050" alt="" width="1" height="1" /><br />
Eine neue Runde im Streit zwischen dem Weltfußballverband Fifa und dem Iran: Das Nationalteam der Frauen trat vor einigen Tagen zu einem Olympia-Qualifikationsspiel in Jordanien mit Hijab und langer Spielkleidung, die Arme und Beine bedeckt, an. Nach der Weigerung der iranischen Team&shy;verantwortlichen, die Kleidung (insbesondere das Kopftuch) abzulegen, wurde die Partie von den Fifa-Schiedsrichtern abgesagt und mit 3:0 für Jordanien gewertet. Einen Protest des Iran hat die Fifa <a href="http://wwos.ninemsn.com.au/article.aspx?id=8258158" target="_blank">inzwischen abgelehnt</a>. Kopfbedeckungen, die Hals und Ohren bedecken, sind nach den Regeln des Weltverbandes verboten, ebenso wie religiöse Symbole (Letzteres bezog sich meiner Erinnerung nach vor allem auf die Jesus-Botschaften auf den T-Shirts brasilianischer Spieler).</p>
<p><span id="more-20705"></span><a href="http://dontyoubelievethehype.com/2011/06/der-skurille-weg-der-emanzipation-fussball-ja-kopftuch-nein/ " target="_blank">Don’t you believe the hype</a> weist darauf hin, dass der asiatische Verband das Tragen des Kopftuchs erlaubt. Auch das gegnerische Team aus Jordanien sprach sich im Übrigen im Vorfeld des Spiels gegen die Hijab-Regel aus, wählte jedoch die Lösung, nur Spielerinnen zu nominieren, die keine Kopftücher tragen.</p>
<p>Dies ist nicht das erste Mal, dass es wegen Bekleidungsvorschriften zum Streit zwischen Fifa und iranischem Verband und Sittenwächtern kommt: Im vergangenen Jahr scheiterte <a href="http://maedchenmannschaft.net/iranische-fusballerinnen-mit-kappe-statt-kopftuch/" target="_blank">die Teilnahme des iranischen Teams</a> an den Olympischen Jugendspielen beinahe daran. Damals einigte man sich auf den „Kappen-Kompromiss“. Was mir unklar geblieben ist: Trugen die iranischen Spielerinnen in Jordanien nun solche Kappen oder nicht? Auf jeden Fall gilt der letzte Satz des Artikels aus dem vergangenen Jahr noch immer: Das Problem wird nicht verschwinden, eine Lösung muss her. Über kurz oder lang wird in einem islamischen Land ein großes internationales Sportereignis stattfinden, und zwar mit Frauen.</p>
<p><strong>Update: </strong>Hinsichtlich der Frage, was die Spielerinnen denn nun genau getragen haben, gibt es offenbar unterschiedliche Angaben, wie aus einer <a href="http://ca.reuters.com/article/sportsNews/idCATRE75526J20110606?sp=true" target="_blank">Reuters-Meldung</a> hervorgeht. Die Fifa sagt, die Kappen vom letzten Jahr wären okay gewesen, die Spielerinnen hätten jetzt aber Hijabs über Ohren und Hals getragen. Der iranische Verband sagt, man hätte das getragen, was bei einem anderen Spiel okay gewesen sei.</p>
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		<title>Das Leben der Anderen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 15:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kübra</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der 1. Mai. In Kreuzberg lässt laute fröhliche Musik die Erde beben, die Sonne knallt und an den Straßenecken schlängeln sensationsgeile Krawallanwärter in Schwarz umher. Neugierige Touristen mit baumelnden Riesenkameras vor dem Bauch fotografieren die jungen Kreuzberger, die endlich einmal auf dem Bürgersteig Grillen dürfen. Neben ihnen stehen türkische Frauen und verkaufen erfolgreich Gebäck. Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der 1. Mai. In Kreuzberg lässt laute fröhliche Musik die Erde beben, die Sonne knallt und an den Straßenecken schlängeln sensationsgeile Krawallanwärter in Schwarz umher. Neugierige Touristen mit baumelnden Riesenkameras vor dem Bauch fotografieren die jungen Kreuzberger, die endlich einmal auf dem Bürgersteig Grillen dürfen. Neben ihnen stehen türkische Frauen und verkaufen erfolgreich Gebäck. Ein chaotisch buntes Getümmel.</p>
<p>Nee, heute wollen mein Mann und ich lieber Ruhe. Am liebsten mit Strand und Wasser. Zusammen mit anderen Berlinern reisen wir also zu einem Familienevent am See, das muslimische Organisationen mit Hüpfburg, Bands und allem Drum und Dran veranstalten.</p>
<p>Ich sitze auf einer Bank am Strand und beobachte. Ein junger Vater mit Hemd und Brille sitzt im Sand und buddelt eifrig mit seinem Sohn. Andere Väter mit langen Bärten, dunklen Sonnenbrillen und hochgekrempelten Jogginghosen stehen im Wasser und laufen ihren kleinen Töchtern in pinken Badeanzügen hinterher, die vor Glück laut aufschreien.</p>
<p>Die Mütter sonnen sich auf den Bänken. Welch Idylle, denke ich. Ein bisschen sufistische Muslime hier, ein bisschen Salafiten da und durchwurschtelt mit dem ganzen großen Rest dazwischen.</p>
<p>Am Strand lerne ich auch Klara kennen. Klara ist Verkäuferin, sie hat kurze braune Haare, eine Brille mit Goldrand und ein freundliches Lächeln. Vor dreißig Jahren hat sie sich in einer norddeutschen Kleinstadt in Kemal, einen türkischen Gastarbeiter, verliebt. Zum Entsetzen ihrer Freundinnen. Ein Türke, wie kann sie nur! Er wird sie doch nur schlagen, unterdrücken und sowieso! Klara trotzt ihrer Umgebung und folgt ihrem Herzen, sie heiratet Kemal. Kemal ist selten zu Hause, er arbeitet hart als Schichtarbeiter und an den Wochenenden schuftet er zusätzlich in der Metallfabrik.</p>
<p><span id="more-20098"></span>Klara will mehr über die Religion ihres Mannes, den Islam, erfahren. Er freut sich darüber. Als sie beschließt, das Kopftuch zu tragen, wenden sich ihre Freunde nun vollends ab.</p>
<p>Sie sucht deshalb Halt in der Moscheegemeinde. In der Kleinstadt besteht diese jedoch nur aus älteren Frauen, die aus den anatolischen Dörfern der Türkei hierhergekommen sind. Klara versteht sie nicht, und sie verstehen Klara nicht.</p>
<p>Als Kemal und sie eines Tages spazieren gehen, passiert es. Ein fremder Mann beschimpft Klara wegen ihres Kopftuchs. Schockiert blickt sie zu Kemal. Er schweigt und senkt den Kopf.</p>
<p>Klara gibt auf. Sie legt das Kopftuch ab, besucht die Gemeinde immer seltener. Heute hat sie noch immer kaum muslimische Freundinnen. Den Islam trage sie aber immer im Herzen, sagt sie. Sie hat sich arrangiert mit dem Leben zwischen zwei widersprüchlichen Welten in ihrer Kleinstadt.</p>
<p>Wenn Kemal arbeiten ist, kommen ihre Freundinnen von damals sie besuchen. Mit Kemal wollen sie nichts zu tun haben. Dann sitzen sie gemeinsam am Küchentisch und Klara hört ihren Freundinnen zu, die über ihre Ehemänner klagen. Und tröstet sie, wenn sie wieder von ihnen geschlagen wurden.</p>
<p><em>(Dieser Text erschien ursprünglich als Kolumne in der <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kolumnen/artikel/1/das-leben-der-anderen-2/" target="_blank">Taz</a>.)</em></p>
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		<title>&#8220;Die EU-weite Quote wird kommen wie das Amen in der Kirche&#8221; &#8211; Kurz Notiert</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 11:55:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch an der Elfenbeinküste gibt es seit Monaten blutige Proteste, nachdem es bei der Präsidentschaftswahl Anfang Dezember keinen Sieger gegeben hatte. Das Verfassungsgericht hatte dem Oppositionsführer Alassane Ouattara den Sieg aberkannt. Truppen des bisherigen Präsidenten Laurent Gbabgo haben nun sechs Teilnehmerinnen einer Frauendemonstration getötet. FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin (FDP) sagt: &#8220;Die EU-weite Quote wird kommen wie das Amen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch an der Elfenbeinküste gibt es seit Monaten <a href="http://news.yahoo.com/s/ap/20110303/ap_on_re_af/af_ivory_coast" target="_blank">blutige Proteste</a>, nachdem es bei der Präsidentschaftswahl Anfang Dezember keinen Sieger gegeben hatte. Das Verfassungsgericht hatte dem Oppositionsführer Alassane Ouattara den Sieg aberkannt. Truppen des bisherigen Präsidenten Laurent Gbabgo haben nun s<strong>echs Teilnehmerinnen einer Frauendemonstration</strong> getötet.</p>
<p>FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin (FDP) <a href="http://taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/koch-mehrin-droht-mit-bruesseler-quote/" target="_blank">sagt:</a> &#8220;Die <strong>EU-weite Quote </strong>wird kommen wie das Amen in der Kirche&#8221;.</p>
<p>Auf <em>linksnet</em> findet ihr eine <a href="http://www.linksnet.de/de/artikel/26408" target="_blank">Debatte</a> über <strong>Rassismus, Ressentiment und Islamkritik</strong> u.a. mit Birgit Rommelspacher.</p>
<p>Die <em>LA Times</em> berichtet von einem <strong>neuen Trend in Japan</strong>. Immer mehr Frauen wollen <a href="http://www.latimes.com/news/nationworld/world/la-fg-japan-women-burials-20110307,0,3661997.story" target="_blank">nicht mehr bei ihrer angeheirateten Familie begraben werden</a>, sondern alleine oder nur zusammen mit ihrem Ehemann. Dies verlangt bisher die stark patriarchalische Tradition, für Frauen, die mit ihren angeheirateten Verwandten nicht zurecht kommen, bedeutet es aber „eine Form der ewigen Folter“ die sie nicht länger hinnehmen wollen.</p>
<p>Der <em>Zweiwochendienst</em> stellt die neue <a href="http://www.zwd-online.de/index.php?PHPSESSID=fd45dc2adaade743af3964f7057f36c0&amp;cat=5&amp;group_id=105001001&amp;id=10158&amp;content_id=26" target="_blank">Datenbank „Gender Medizin“</a> vor. Mediziner_innen und interessierte Laien finden dort aus rund 10.000 Studien aufbereitete <strong>Daten zu Geschlechterdifferenzen bei Krankheiten</strong>.</p>
<p>In einem <a href="http://derstandard.at/1297819570410/STANDARD-Interview-Wie-Mythen-Frauen-diskriminieren" target="_blank">Interview mit DerStandard</a> wirft die Informatikerin und Professorin an der Abteilung für Gender und Diversitätsmanagement Edeltraud Hanappi-Egger einen Blick auf <strong>hartnäckige maskuline Stereotype und die Systematik der Diskriminierung</strong>.</p>
<p>Die für Samstag, <strong>19. März 2011, geplante <a href="http://diestandard.at/1297820338899/Endspurt-zur-grossen-Frauendemo-Warten-nicht-noch-100-Jahre  " target="_blank">Demo in Wien</a></strong> auf der Wiener Ringstraße (<a href="http://maedchenmannschaft.net/in-erinnerung-an-die-erste-frauenbewegung-oesterreichs/" target="_blank">wir berichteten</a>) steht unter dem Titel &#8220;AUS! Aktion Umsetzung. Sofort&#8221;. Ziel ist es, 20.000 Teilnehmerinnen auf den Ring zu bringen, so die Plattformsprecherin Petra Unger bei einer Pressekonferenz.</p>
<p>Laut der <em>Berliner Zeitung</em> muss sich <strong>j</strong><span><strong>ede dritte erwerbstätige Frau in Deutschland mit einem <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0307/wirtschaft/0112/index.html" target="_blank">Niedriglohn</a></strong> begnügen: Insgesamt seien 68 Prozent aller Niedriglöhner_innen Frauen.</span></p>
<p>Auf <em>F-Bomb</em> lest ihr einen sehr guten <a href="http://thefbomb.org/2011/03/what-is-rape-culture/" target="_blank">Überblicksartikel</a> zu <strong>Vergewaltigungsmythen und <em>rape culture</em></strong>.</p>
<p>In ihrer Diplomarbeit „Caprasik &#8211; Verwickelt“ stellt <a href="http://www.aysetasci.de/" target="_blank">Ayse Tasci</a> die <strong><a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,744020,00.html" target="_blank">Vielfalt der Kopftücher</a> </strong>vor. Um einmal nachzudenken, wessen Kopf eigentlich darunter steckt.</p>
<p>Auf <em>Womanist Musing</em> <a href="http://www.womanist-musings.com/2011/03/origin-of-term-woman-of-colour.html" target="_blank">erklärt Loretta Ross</a>, wann die Bezeichnung <em>Women of Color</em> zum ersten Mal benutzt wurde (inklusive Transkript).</p>
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/82vl34mi4Iw&amp;rel=0"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/82vl34mi4Iw&amp;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
<p>Schließlich noch der Hinweis auf eine Online-Studie von Julia Trulley im Rahmen ihrer Abschlussarbeit: <a href="https://www.soscisurvey.de/Frauen_in_der_Wirtschaft/" target="_blank">Es geht um Frauenzeitschriften und Wirtschaftsthemen</a>.</p>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
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		<title>Twilight, Feminismus in Marokko und Comic-Ladys</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/twilight-feminismus-in-marokko-und-comic-ladys/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 11:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>der Mädchenmannschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehungen]]></category>
		<category><![CDATA[Black History Month]]></category>
		<category><![CDATA[Comics]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
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		<category><![CDATA[Sexualität]]></category>
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		<category><![CDATA[Twilight]]></category>
		<category><![CDATA[UN Women]]></category>
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		<description><![CDATA[Twilight-Fans und Nicht-Fans aufgepasst: GeekMom erklärt, wie man mit Hilfe von Twilight eine Diskussion über Beziehungen, Sex und Liebe initiieren kann. Bereits im Oktober schrieben wir über die Massenvergewaltigungen im Kongo. DieStandard.at berichtet von erneuten Massenvergewaltigungen. Der mutmaßliche Auftraggeber war ein hochrangiger Armeeoffizier, der seinen Soldaten befohlen haben soll, den Tod eines Kameraden in dieser Weise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Twilight</strong></em>-Fans und Nicht-Fans aufgepasst: <em>GeekMom</em> erklärt, wie man mit Hilfe von Twilight eine <a href="http://www.geekmom.com/2011/01/using-twilight-to-educate-about-abusive-relationships/" target="_blank">Diskussion über Beziehungen, Sex und Liebe</a> initiieren kann.</p>
<p>Bereits im Oktober schrieben wir über die <a href="http://maedchenmannschaft.net/dokumentation-des-grauens-gewalt-im-kongo/" target="_blank"><strong>Massenvergewaltigungen im Kongo</strong></a>. <em>DieStandard.at </em>berichtet von <a href="http://diestandard.at/1295570858732/Massenvergewaltigungen-UN-will-moeglichst-rasche-Aufklaerung" target="_blank">erneuten Massenvergewaltigungen</a>. Der mutmaßliche Auftraggeber war ein hochrangiger Armeeoffizier, der seinen Soldaten befohlen haben soll, den Tod eines Kameraden in dieser Weise zu „rächen“.</p>
<p>Schüler_innen der King City Public School in Toronto planten, am <strong>“</strong><strong>Opposite</strong><strong> Gender </strong><strong>Day</strong><strong>” </strong>in <a href="http://www.milkboys.org/article/no-dress-for-you/">Kleidung des jeweils anderen Geschlechts</a> zu kommen. So sollte jede_r sich besser in das Leben der anderen einfühlen und sich mit Geschlechterrollen auseinandersetzen. Nachdem Eltern darüber aufgebracht reagierten, wurde die Aktion abgeblasen so <em>milkboys</em>. Unter Aktivist_innen sind solche Tage ebenfalls umstritten, hier lautet die Kritik aber, dass Transphobie verstärkt werden könnte.</p>
<p>Im Januar berichteten wir über die <strong>neue Frauenorganisation „<a href="http://maedchenmannschaft.net/un-women-nimmt-ihre-arbeit-auf/" target="_blank">UN Women</a></strong>”. Wie der <em>Guardian</em> nun schreibt, steht das <a href="http://www.guardian.co.uk/global-development/poverty-matters/2011/jan/27/un-women-funding-commitment" target="_blank">Budget der Organisation</a> allerdings noch in den Sternen und die Besetzung ist bisher noch sehr schmal. Die Verpflichtung der Vereinten Nationen, sich mehr um die Belange von Mädchen und Frauen zu kümmern, muss noch in die Tat umgesetzt werden.</p>
<p>Der Transmann TQ spricht auf <em>Racialicious</em> über <a href="http://www.racialicious.com/2011/01/28/fucking-like-theres-no-tomorrow-love-anonymously" target="_blank"><strong>Körper, Sex und Sexualität</strong></a>.</p>
<p><em>Jungle World</em>: <a href="http://jungle-world.com/artikel/2011/03/42449.html" target="_blank">Marokkanische Feministinnen</a> engagieren sich für die Gleichstellung von Frauen und gegen patriarchale Strukturen. Unter ihnen gibt es Frauenrechtlerinnen, die nach einem Weg suchen, der <strong>feministische Ansätze mit der Ethik des Islam</strong> vereinen soll.</p>
<p><strong>Kopftücher </strong>sind so unterschiedlich wie ihre Trägerinnen. Eine <a href="http://dastandard.at/1295571237732/Warum-hat-Gott-die-braune-Farbe-geschaffen" target="_blank">65jährige Tschetschenin</a> erzählt auf <em>daStandard.at</em>, wie ihre Landsfrauen das Gebot der &#8220;Bedeckung&#8221; auslegen.</p>
<p>Das Blog <em>500 Photographers</em> stellt jede fünf Fotograf_innen vor, darunter die <strong>iranische </strong><a href="http://500photographers.blogspot.com/2011/01/photographer-212-newsha-tavakolian.html" target="_blank"><strong>Künstlerin und Journalistin Newsha Tavakolian</strong></a>. Deutschen Leser_innen ist sie vielleicht aus dem <em>Stern</em> bekannt; Sie widmet sich besonders Frauenrechten.</p>
<p><em>Ladies Making Comics</em> weist auf den <a href="http://ladiesmakingcomics.tumblr.com/post/3052965349/black-history-month-at-the-women-in-comics-wiki">Black History Month</a> hin, besonders auf die <strong>Schwarzen Frauen in der Comic-Szene</strong> und bittet um Mithilfe: Bis zum Ende des Februar sollen alle im <a href="http://womenincomics.wikia.com/wiki/Category_talk:Black_creators"><em>Women in Comics Wiki</em> gelisteten Künstlerinnen</a> einen eigenen Eintrag haben. Hier gibt&#8217;s noch mehr zum <a href="http://maedchenmannschaft.net/black-history-month-2011-in-hamburg-und-berlin/">Black History Month</a>.</p>
<p><strong><span style="font-weight: normal;"><strong>Stellenagebot:</strong> <a href="http://www.lesmigras.de/Stellenangebote.html" target="_blank">LesMigraS</a>, der Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin, sucht zum 15. Mai 2011 eine_n Mitarbeiter_in für die Antidiskriminierungs- und Antigewaltarbeit.</span></strong></p>
<p><strong>Queer/feministische Termine</strong> für diesen Monat findet ihr in unserer <a href="http://maedchenmannschaft.net/kalender-gezuckt-feministische-termine-im-februar/  " target="_blank">Übersicht für Februar</a>, die ihr gern in den Kommentaren weiter ergänzen dürft. Wir suchen übrigens für den kommenden Monat wieder queer/feministische Partys, Proteste, Lesungen, Filme, Aktionen… Veranstaltungshinweise könnt ihr über unser <a href="http://maedchenmannschaft.net/kontakt/">Kontaktformular</a> an uns senden, auf unsere <a href="http://facebook.com/maedchenmannschaft" target="_blank">Facebook-Wall</a> posten oder per Twitter an <a href="http://twitter.com/grrrls_team" target="_blank">@grrrls_team</a> schicken.</p>
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		<series:name><![CDATA[Kurz notiert]]></series:name>
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		<title>Weihnachtswünsche und Linux &#8211; die Neujahrsblogschau</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/weihnachtswuensche-und-linux-die-neujahrsblogschau/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/weihnachtswuensche-und-linux-die-neujahrsblogschau/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 19:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anna</dc:creator>
				<category><![CDATA[1a-Schnecken]]></category>
		<category><![CDATA[Abtreibung]]></category>
		<category><![CDATA[Feministische Linguistik]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuch]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[neue Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Jahr startet mit Lesestoff! Und da die Blogschau wegen Weihnachten pausiert hat, geht der Blick heute etwas länger zurück als die üblichen sieben Tage: Die Zahlenzauberin hat einen sehr schönen Weihnachtswunschzettel verfasst. Adrian Lang schreibt kluges über Sprache und Geschlecht (nicht das erste Mal übrigens). jawl schreibt über&#8217;s Feminist-Sein, seine Zivizeit in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 175px"><a href="http://light-inside.de/weblogs/2010/12/bekenntnisse-einer-abendlanderin.html" target="_blank"><img title="Kopftuchmädchen" src="http://light-inside.de/wordpress/wp-content/uploads/2010/12/kopftuchmaedchen.png" alt="kleines Mädchen mit Kopftuch" width="165" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">Bekenntnisse: Auch engl@absurdum war einst ein Kopftuchmädchen</p></div>
<p>Das neue Jahr startet mit Lesestoff! Und da die Blogschau wegen Weihnachten pausiert hat, geht der Blick heute etwas länger zurück als die üblichen sieben Tage:</p>
<p>Die <strong>Zahlenzauberin</strong> hat einen sehr schönen <a href="http://zahlenzauberin.wordpress.com/2010/12/21/wunschzettel/" target="_blank">Weihnachtswunschzettel</a> verfasst.</p>
<p><strong>Adrian Lang</strong> <a href="http://blog.adrianlang.de/?p=853"target="_blank">schreibt</a> kluges über Sprache und Geschlecht (nicht <a href="http://blog.adrianlang.de/?p=848" target="_blank">das erste Mal</a> übrigens).</p>
<p><strong>jawl</strong> <a href="http://www.jawl.net/about-feminists/2010-12-23/" target="_blank">schreibt</a> über&#8217;s Feminist-Sein, seine Zivizeit in einem Jugendtreff und darüber, wie es war, von <a href="http://maedchenmannschaft.net/feministinnen-gesucht/" target="_blank">Saja</a> porträtiert zu werden.</p>
<p>Bei <strong>Girls Can Blog</strong> gibt&#8217;s die <a href="http://girlsblogtoo.blogspot.com/2010/12/girls-can-blog-charts-2010.html" target="_blank">Girls Can Blog Charts 2010</a>.</p>
<p><strong>Karnele</strong> macht auf <a href="http://www.karnele.de/sexistischer-qualitaetsjournalismus/" target="_blank">sexistischen Qualitätsjournalismus</a> aufmerksam.</p>
<p>Zweimal was zum Anhören:<br />
Über die <strong>AG Queer Studies</strong> gibt es <a href="http://agqueerstudies.de/silke-meyer-doing-difference-unter-linux/">einen Beitrag</a> von <a href="http://silkemeyer.net/" target="_blank">Silke Meyer</a> zu Doing Difference unter Linux” und bei <strong>previously.us</strong> lernen wir im <a href="http://previously.us/2010/12/23/previously-8th-episode-christmas-stressmas-special/" target="_blank">&#8220;Christmas &amp; Stressmas Special&#8221;</a> etwas zum &#8220;richtige Umgang mit Weihnachten&#8221;. Und, habt ihr alles richtig gemacht?</p>
<div class="wp-caption aligncenter" style="width: 385px"><a href="http://kreativepause.tumblr.com/post/2430256162/junkwhore-reelaroundthefountain" target="_blank"><img title="über kreativ pausieren" src="http://25.media.tumblr.com/tumblr_ldqxazXI4f1qb082wo1_500.jpg" alt="Comicstrip zu Wikileaks und Assange" width="375" height="152" /></a><p class="wp-caption-text">So einfach geht das! Gefunden bei Kreativ Pausieren.</p></div>
<p>Am Ende noch ein <strong>Terminhinweis</strong>:<br />
Am 12. Januar findet im Roten Rathaus Berlin die Fachtagung &#8220;Sexuelle Selbstbestimmung – Realität  oder Utopie? Das Recht auf reproduktive Gesundheit nach 20 Jahren Wiedervereinigung&#8221; statt. <a href="http://www.fpz-berlin.de/uploads/10-12-17_Einladung%2012.%20Januar%202011.pdf" target="_blank">Hier</a> geht&#8217;s zur Einladung (PDF).</p>
<p><em>Für eine bessere Vernetzung der (weiblichen) Websphäre listen wir jede Woche auf, was unsere deutschsprachigen Kolleginnen und Kollegen über die Woche so melden und tun. Wenn du selbst ein Blog zu Gender- und Feminismusthemen hast, sag unter post(at)maedchenmannschaft.net Bescheid.</em></p>
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		<series:name><![CDATA[Genderissimi: Die Blogschau]]></series:name>
	</item>
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		<title>Iranische Fußballerinnen mit Kappe statt Kopftuch</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/iranische-fusballerinnen-mit-kappe-statt-kopftuch/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Aug 2010 09:34:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Weltspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfußball]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuch]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit finden in Singapur die Olympischen Jugendspiele für 14- bis 18-jährige Sportlerinnen und Sportler statt, übrigens zum ersten Mal. Neben der Frage, wozu eigentlich eine weitere Riesenveranstaltung unter dem des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zumal mit Minderjährigen nötig ist (und der naheliegenden Antwort: zum Geldverdienen) sorgte im Vorfeld ein weiteres Thema für Aufregung: Die Fifa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit finden in Singapur die Olympischen Jugendspiele für 14- bis 18-jährige Sportlerinnen und Sportler statt, übrigens zum ersten Mal. Neben der Frage, wozu eigentlich eine weitere Riesenveranstaltung unter dem des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zumal mit Minderjährigen nötig ist (und der naheliegenden Antwort: zum Geldverdienen) sorgte im Vorfeld ein weiteres Thema für Aufregung: Die Fifa nämlich hatte das iranische Mädchenteam, das im Hijab antreten wollte, von der Teilnahme ausgeschlossen, weil laut Reglement eine Kopfbedeckung für Spieler_innen verboten ist. Wir <a href="http://maedchenmannschaft.net/homosexualitat-sport-laura-bush-us-supreme-court-mehr-zum-kopftuch-und-spates-muttergluck" target="_blank">berichteten kurz</a>. Verhandlungen zwischen Fifa, Nationalem Olympischen Komitee und Sittenwächtern im Iran führten schließlich zu einem Kompromiss, einer Art Kappe statt Kopftuch, mit der wohl alle Seiten leben können.</p>
<p>Den Praxistest gab es für die iranischen Spielerinnen bisher in zwei Partien: Das <a href="http://www.todayonline.com/YOG/EDC100813-0000111/Olympic-thriller-at-Jalan-Besar" target="_blank">erste Spiel</a> ging zwar mit 2:4 gegen die Türkei verloren, gegen Papua-Neuguinea gab es dafür am Sonntag einen 1:0-Sieg. Die Bekleidungsdebatte im Sport wird damit jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach nicht abgeschlossen sein. Allein aufgrund ökonomischer Interessen ist es nur eine Frage der Zeit, bis etwa in Qatar, den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Saubi-Arabien ein großes internationales Sportevent stattfindet. Die Teilnahme von Frauen und die Bedingungen dafür werden dann auch auf der Tagesordnung stehen.</p>
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		<title>Islam Konferenz 2010: Gleichberechtigung und deutsches Unrechtsempfinden</title>
		<link>http://maedchenmannschaft.net/islamkonferenz-2010-kooperation-gleichberechtigung-und-deutsches-unrechtsempfinden/</link>
		<comments>http://maedchenmannschaft.net/islamkonferenz-2010-kooperation-gleichberechtigung-und-deutsches-unrechtsempfinden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 May 2010 06:01:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Magda</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frauenfakten]]></category>
		<category><![CDATA[Klartext]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Islam]]></category>
		<category><![CDATA[Islamkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Kopftuch]]></category>
		<category><![CDATA[Muslima]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Zeit tagt das neue Plenum der 2006 ins Leben gerufenen Islam Konferenz. Das umstrittene &#8220;Prestigeprojekt der CDU&#8221; soll als Annäherungsversuch zwischen dem deutschen Staat und Muslim_innen fungieren und dient laut Initiator Wolfgang Schäuble (CDU) dazu, &#8220;dass Muslime [und Musliminnen] verstehen, dass sie in unserem (sic!) Land willkommen sind&#8221;. Im Mittelpunkt der Islam Konferenz 2010 stehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit tagt das neue Plenum der 2006 ins Leben gerufenen <a href="http://www.deutsche-islam-konferenz.de/cln_100/SubSites/DIK/DE/Startseite/home-node.html?__nnn=true" target="_blank">Islam Konferenz</a>. Das umstrittene &#8220;<a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/zentralrat-der-muslime-steigt-aus/" target="_blank">Prestigeprojekt der CDU</a>&#8221; soll als Annäherungsversuch zwischen dem deutschen Staat und Muslim_innen fungieren und dient <a href="http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~EB6B4C3B7FEFA4D87B5EDE5B7388AA571~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">laut </a>Initiator Wolfgang Schäuble (CDU)<em><span style="font-style: normal;"> dazu, &#8220;dass Muslime [und Musliminnen] verstehen, dass sie in unserem (sic!) Land willkommen sind&#8221;.</span></em></p>
<p>Im Mittelpunkt der Islam Konferenz 2010 stehen insbesondere <a href="http://www.bpb.de/themen/X4JJHW,0,Deutsche_Islam_Konferenz_2010.html" target="_blank">drei Themenkomplexe</a>: Zum einen existiert der Wunsch nach einer &#8220;institutionalisierten Kooperation zwischen Staat und Muslimen&#8221;. Diskutiert wird auch die &#8220;Prävention von Extremismus, Radikalisierung und gesellschaftlicher Polarisierung&#8221;. Ebenfalls auf der Agenda befindet sich Geschlechtergerechtigkeit, anscheinend <a href="http://www.tagesschau.de/inland/islamkonferenz148.html" target="_blank">neue Herzensangelegenheit</a> des Innenministers Thomas de Maizière (CDU).</p>
<p>Unter den Teilnehmenden sind die iranische Theologin Hamideh Mohagheghi und die in Deutschland geborene und in Bosnien-Herzegowina aufgewachsene Armina Omerika, Islamwissenschaftlerin an der Universität Bochum, welche im Vorfeld in der <em><a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/es-ist-nicht-gott-gewollt-zu-leiden/" target="_blank">taz</a></em> u.a. über das Kopftuch, die Auslegung des Korans, Gleichberechtigung und die teils problematischen Ansätze in der Islamdebatte in Deutschland diskutierten.</p>
<p><span id="more-11215"></span>Auf die Frage, ob das Kopftuch etwas mit dem Thema Gleichberechtigung zu tun hätte, antwortete Mohagheghi</p>
<blockquote><p>Für mich nicht, nein. Ich bin mit Kopftuch aufgewachsen, ich fühle mich damit wohl. Ich hatte diese Phasen, habe es mal abgesetzt, dann wieder aufgesetzt. Aber ich persönlich halte das Kopftuch nicht für ein religiöses Gebot, wie manche das tun. Diese Aussage im Koran, dass Frauen, übrigens auch Männer, sich bedecken sollen, kann man unterschiedlich interpretieren. Wenn das Kopftuch als religiöse Pflicht verstanden wird, sagt man: Die Frauen, die kein Kopftuch tragen, begehen eine Sünde. Das ist für mich problematisch.</p></blockquote>
<p>Auffällig sei insbesondere der Aspekt, dass die Kopftuchfrage in Deutschland erst dann interessant wurde, als es nicht um Fabrikarbeiterinnen sondern um Lehrerinnen ging. Omerika konstatiert</p>
<blockquote><p>(&#8230;) Übrigens glaube ich, dass sich die Mehrheitsgesellschaft nicht besonders dafür interessiert hat, ob muslimische Frauen unterdrückt werden, solange sie als Fabrikarbeiterinnen oder Putzfrauen gearbeitet haben. Aber als sie angefangen haben, Rechte für sich zu beanspruchen, zum Beispiel als Lehrerin, da wurde es ein Thema.</p></blockquote>
<p>Laut <a href="http://www.tagesschau.de/inland/islamkonferenz148.html" target="_blank">Tageschau</a> will das Bundesinnenministerium eine Studie zur Geschlechtergerechtigkeit in Auftrag geben, deren Ergebnisse spätestens Anfang kommenden Jahres vorliegen sollen. Zu untersuchen sei, &#8220;inwieweit Geschlechtergerechtigkeit soziale, kulturelle oder religiöse Ursachen hat.&#8221;</p>
<p>Wir sind gespannt.</p>
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		<series:name><![CDATA[Frauen &amp; Religion]]></series:name>
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