Einträge mit dem Tag ‘Konferenz’


‘Audre Lorde’s Germany’

20. Januar 2015 von Gastautor_in

Der Text erschien zu erst auf Deutsch beim Blog der Feministischen Studien.

Audre Lorde's Germany - Audre Lorde Icon by Kim Everett. Poster design Pawel Zoneff.

Audre Lorde’s Germany – Audre Lorde Icon by Kim Everett. Poster design Pawel Zoneff.

Audre Lorde was a library science scholar. She earned a BA in Library Science at Hunter College, New York (1954-1959) and went on to acquire an MA in the same at Columbia University New York (CUNY) in 1961. In addition to her multifaceted professional, political, social, academic, authorial and publishing activities, Lorde worked at the Mount Vernon Public Library and as Head Librarian at the Town School Library in New York City. I had never really picked up on this aspect of Audre Lorde’s life and work before. I emphasize this information, since it seems to lend greater clarity to Lorde’s farsightedness, her encompassing perspective on multifarious political and personal strands of meaning, which work together to structure the course of a life.

Audre Lorde’s works are marked by an incredible diversity of perspectives and themes. Thus a perspective informed by this discipline must definitely have reinforced Lorde’s extant talent that enabled her to visualize, record and understand social realities as interwoven complexes of unequal positionings. It appears as if imaginations, languages and narrative constructions (her own and those of others) were easily accessible and comprehensible to Lorde. At any rate there was a source from which Lorde acquired these vectors of connectivity, which then allowed her to build further bridges to other perspectives. Lorde’s work demonstrates the direct engagement with and the articulation of life themes and requirements for action in larger social groups. This multi-perspectival stance is apparent in Lorde’s poetry and prose – it is the common denominator in the approaches, ambivalences, crises, relationship networks, activism and communication processes thematised in her work.

This article’s point of departure involves the question of which aspects of an active life should be commemorated. Which life episodes can be rendered visible and productive in retrospect and to what end?

The Stories of Our Lives: Historicisation as a feminist task

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Revolution.

5. Februar 2014 von Lisa
Dieser Text ist Teil 11 von 16 der Serie Ökonomie_Kritik

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Sorge-Arbeit – also sich um Menschen zu kümmern, die Unterstützung benötigen, seien es Kinder, kranke oder alte Menschen – ist grundlegend für menschliches Leben. Trotzdem wird sie gesellschaftlich geringschätzt, abgewertet und meist nicht oder sehr schlecht bezahlt. Im heutigen Kapitalismus findet die Sorge für Menschen nur Berücksichtigung, wenn sie ökonomischen Gewinn bringt. Oft wird die jetzige Situation deswegen als Sorge-Krise bzw. ‚Care-Krise‚ bezeichnet.

Feministische Wissenschaftler_innen wie Gabriele Winkler kritisieren deswegen, dass die aktuelle Familienpolitik im Kern Wirtschaftspolitik sei und fordert seit lange eine Revolution der Sorge-Arbeit. Für Winkler bedeutet die Revolution vor allem den „Ausstieg aus dem Wachstumsfetischismus“, der zu immer größeren sozialen Ungleichheiten führe. Ziel von Politik sollte nicht Profit sein, sondern die Erfüllung gesellschaftlicher Lebensbedürfnisse. Dazu schlägt sie in einem Aufsatz zwei Aspekte vor: 1. Die Kürzung der Erwerbsarbeit mit Lohnausgleich für alle Menschen, Mindestlohn und Existenz sicherndes Grundeinkommen. 2.: Ausbau öffentlicher Bereiche zur Unterstützung von Familien und Sorge-Gemeinschaften; mehr staatliche Dienstleistungen in Gesundheit, Pflege und Bildung; die Aufwertung von Berufsgruppen, die Sorge-Arbeit leisten.

Um weiter über die Möglichkeit von Care-Revolutionen nachzudenken und politische Strategien zu entwickeln findet vom 14.-16. März in Berlin eine Aktionskonferenz mit dem Titel „Care Revolution Her mit dem guten Leben – für alle weltweit!“ statt. Die Konferenz möchte sich mit folgenden Fragen beschäftigen: „Soziale Reproduktion betrifft uns alle – es geht um unser Leben, unseren Alltag: Wie und mit wem wollen wir wohnen? Wie sorgen wir für uns und andere? Wie wollen wir gepflegt werden und wie kann gute Gesundheitsversorgung aussehen? Viele Menschen arbeiten in diesen Bereichen – einige bezahlt, andere unbezahlt. Wir alle sind darauf angewiesen. Wie also können die Lebensverhältnisse so gestaltet werden, dass sie unseren Wünschen und Bedürfnissen entsprechen?“

Ziel der Konferenz ist der Austausch von Perspektiven und Erfahrungen, Vernetzung, die Erhöhung der Sichtbarkeit von Reproduktionsarbeit und die Stärkung bereits bestehender sozialer Kämpfe.

—–

Winkler, Gabriele (2011): „Care Work als Ausgangspunkt politischen Handelns“. In: Felicita Reuschling/Kunstraum Kreuzberg/ Bethanien (Hg.), Beyond Re/Production of motherhood?, Berlin: Revolver Publishing, S. 40-46.


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Feministische Bündnisse über Grenzen hinweg

26. März 2013 von Charlott

Noch sind wir alle, die wir das vergangene Wochenende bei „Mobilize! International Activism Conference“ verbrachten, ganz schön geschafft, beim Verarbeiten aller Erlebnisse, den bereichernden Gesprächen, dem Anknüpfen an feministische, netzpolitische Debatten über Grenzen hinweg, im off, und an neue Kontakte, die entstanden, aber auch beim Kritikformulieren, zum Beispiel am abrupten Abbruch der folgenden Diskussion.

Trotzdem wollen wir euch  die Videoaufnahme zu dem von uns gehosteten Panel zu feministischen Bündnissen nicht vorenthalten. Denn da saßen wundervolle Aktivistinnen zusammen und hatten viel Wichtiges zu sagen. Neben Sabine von der Mädchenmannschaft, die moderierte, nahmen auf dem Podium platz:

  • Miss Kaewmala von thaiwomantalks.com, Thailand
  • Elizabeth Ngari von Women in Exile, Deutschland
  • Sheena Gimase Magenya von Sister Namibia, Namibia
  • Arevik Martirosyan von heghaforum, Armenien
  • Lala Aslikyan, LGBTIQ-Aktivistin, Psychologin, Armenien

Für diejenigen, die sich das Panel lieber anhören möchten, gibt es hier die Tonaufnahme.


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Nächsten Freitag Konferenz in Berlin: Energize, Polarize, Mobilize

15. März 2013 von der Mädchenmannschaft

Unter diesem Motto „Energize, Polarize, Mobilize. Menschenrechte. Beteiligung. Aktivismus. Internet“ veranstaltet die Heinrich-Böll-Stiftung am kommenden Freitag, den 22. März 2013 eine internationale Workshopkonferenz.

„Was sind die Werkzeuge und Trends, die Chancen und Herausforderungen für den Aktivismus im Jahr 2013?“

Das ist die zentrale Frage, um die es gehen wird. Welche neue Möglichkeiten haben Aktivist_innen zu kommunizieren und zu mobilisieren? Welche Chancen und Herausforderungen bieten digitale Technologien?

Es wird Panels geben, die diese Fragen in unterschiedlichen Bereichen und aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten und diskutieren werden. Angefangen von:

  • Wie lässt sich Aktivismus in eine politische Aktion übersetzen?
  • Feministische Bündnisse über Grenzen hinweg, welche gemeinsamen Kämpfe, Strategien zeigen sich?
  • Internetfreiheit vs Regulation und Überwachung, welche Methoden gibt es, wie können Aktivist_innen sich schützen?
  • Bis hin zu Panels, die eben jener Frage nach Meinungsfreiheit sowie den Menschenrechten auf den Grund gehen möchten.

Es sind spannende, mutige Aktivist_innen aus rund 20 Ländern dabei u.a.:

Jillian York, key note speaker, Electric Frontier Foundation
Elisabeth Ngari, Women in Exile, Deutschland
Jérémie Zimmerman, Internet-Bürgerrechtler, La Quadrature du Net
Maya Indira Ganesh, Tactival Technologie Collective
Reem Al-Masri, 7iber.com, Jordanien
Sheena Gimase Magenya, Sister Namibia, Windhoek
Vera Franz, Open Society Foundations, New York
Miss Kaewmala, thaiwomantalks.com, Thailand
Christian Mihr, Reporter ohne Grenzen, Berlin
Borka Pavicevic, Gründerin des Centre for Cultural Decontamination, Belgrad

Gemeinsam mit Digitale Gesellschaft e.V. und Reporter ohne Grenzen e.V. sind wir Kooperationspartner_innen dieser Konferenz.

Mehr Informationen findet ihr hier.


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FemoCo2013: Call for Ideas

1. März 2013 von Sabine

Am 5.-6. September 2013 findet in Berlin die „Gemeinsame Konferenz zu Feminismen of Color in Deutschland“ (Arbeitstitel) statt.

Sie ist von und für Frauen, Trans* und Inter*, die sich als Schwarze, of Color, als jüdisch, im Exil lebend, als Sinti und Roma oder als Migrant_innen verstehen.

Die Konferenz steht in der Tradition feministischer Bündnistagungen of Color in Deutschland: Etwa die „Frauentagung von/für ethnische und afrodeutsche Minderheiten“ (1990) sowie dem „Zweiten Bundesweiten Kongress von und für Immigrantinnen, Schwarze deutsche, jüdische und im Exil lebende Frauen“ (1991).

Und genau diese Themen und wichtigen Fragen nach Bündnisarbeit, Empowerment-Strategien und Selbstverortung wird die Konferenz behandeln und ruft zum Call for Ideas auf. Einsendeschluss ist der 18. März.

Eine Konferenz, die anknüpft, weitergeht und (neue) Räume schaffen will. Mehr Information findet ihr bei femoCo2013.

Bild_femoCO2013_www.femoco2013.jimdo.com 


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